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EP 0 062 854 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.07.1984 Patentblatt 1984/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.04.1982 |
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Gasbefeuerter Wasser- oder Lufterhitzer
Gas-fired water or air heater
Dispositif de chauffage à gaz pour eau ou air
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
13.04.1981 DE 3114866
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.1982 Patentblatt 1982/42 |
| (71) |
Anmelder: HONEYWELL B.V. |
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NL-1062 EV Amsterdam (NL) |
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Erfinder: |
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- Berkhof, Hendrikus
Emmen (NL)
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| (74) |
Vertreter: Rentzsch, Heinz, Dipl.-Ing. et al |
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Honeywell Holding AG
Patent- und Lizenzabteilung
Postfach 10 08 65 63008 Offenbach 63008 Offenbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen gasbefeuerten Wasser- oder Lufterhitzer mit einer sowohl
die Gaszufuhr zum Brenner als auch die Verbrennungsluftzufuhr steuernden Regeleinrichtung.
Zur optimalen Ausnutzung des dem Brenner zugeführten Brennstoffs muß nicht nur die
Brennstoffzufuhr in Abhängigkeit vom Wärmebedarf, sondern zwecks Erzielung einer vollständigen
Verbrennung auch die Verbrennungsluftzufuhr der jeweiligen Brennstoffmenge angepaßt
werden. Aus GB-A-1235891 ist eine Regeleinrichtung bekannt, bei der die Gaszufuhr
zum Brenner durch ein von einem Temperaturfühler gesteuertes Gasregelventil geregelt
wird. An die Ausgangsleitung des Regelventils ist ein federbelasteter Membranantrieb
angeschlossen, der eine Luftklappe im Verbrennungsluftzufuhrkanal steuert. Während
hier der dem Brenner zugeführte Gasdruck als Führungsgröße für die zuzuführende Luftmenge
dient, ist aus DE-A-15 29 154 eine Vorrichtung zur Steuerung der Zufuhr von Gas und
Luft zu einem Infrarotbrenner bekannt, bei der in Abhängigkeit vom Wärmebedarf die
Luftmenge geregelt und der Druck in der Luftzufuhrleitung als Führungsgröße für ein
Stellglied in der Gaszufuhrleitung verwendet wird.
[0002] Die Erfindung geht aus von einem in der lediglich im Hinblick auf Art. 54(3) zu berücksichtigenden
älteren EP-A-36 613 beschriebenen gasbefeuerten Wasser- oder Lufterhitzer, bei dem
das Ausgangssignal eines von einem Temperaturfühler gesteuerten Servodruckreglers
gleichzeitig sowohl dem Antrieb des Gasregelventils als auch dem Antrieb des Luftmengenstellglieds
zugeführt ist.
[0003] Neben einer solchen brennerseitigen Optimierung des Energieverbrauchs kann der Brennstoffbedarf
dadurch weiter herabgesetzt werden, daß die Abgase den Wasser- oder Lufterhitzer mit
möglichst niedriger Temperatur verlassen und somit möglichst wenig Wärme mitführen.
Zu diesem Zweck hat man zweistufige Erhitzer entwickelt, in denen dem ersten vom Brenner
unmittelbar aufgeheizten Wärmetauscher ein zweiter, sogenannter Kondensationswärmetauscher
nachgeschaltet ist, bei dem die heißen Abgase ihre Kondensationswärme an das zu erwärmende
Medium abgeben. Bei solchen und anderen Erhitzern mit niedriger Abgastemperatur ergeben
sich jedoch im betrieb Schwierigkeiten, weil der Zug im Rauchgasabzug zu gering wird.
Dieser Zug ist bei atmosphärischen Brennern im wesentlichen bestimmt durch die Temperaturdifferenz
zwischen Rauchgas und Umgebungsluft. Sinkt diese Temperaturdifferenz, so vermindert
sich der Zug und der Brenner arbeitet aus diesem Grunde nicht ordnungsgemäß und damit
auch nicht energiesparend.
[0004] In der FR-A-23 56 882 ist eine Vorrichtung zum Konstanthalten des Wirkungsgrades
von Brennern mit Zwangsabsaugung der Rauchgase beschrieben, welcher in erster Linie
die Aufgabe zugrunde liegt, die der Brennkammer zugeführte Luftmenge an die dem Brenner
zugeführte Gasmenge anzupassen, ohne dabei den vom Gebläse erzeugten Luftstrom zu
ändern. Dies erfolgt dadurch, daß parallel zu der zur Brennkammer führenden Luftleitung
eine Umgehungsleitung vorgesehen ist und durch Drosselklappen der Luftdurchtrittsquerschnitt
im Umgehungskanal jeweils in dem gleichen Maße vergrößert wird, wie die Luftzufuhr
zur Brennkammer mittels einer Drosselklappe verringert wird und umgekehrt. Man erreicht
hierdurch bei konstanter geförderter Gesamtluftmenge im Zuluftkanal die gewünschte
Anpassung der zur Brennkammer fließenden Luftmenge an die dem brenner zugeführte Gasmenge.
Wichtig ist dabei die Aufrechterhaltung der gesamten geförderten Luftmenge. Das Problem
einer künstlichen Erhöhung des Zuges im Rauchgasabzug, insbesondere bei zu niedrigen
Rauchgastemperaturen, wird zwar in dieser Druckschrift nicht angesprochen. Durch den
Luftstrom über den Umgehungskanal wird aber abhängig von der Stellung der genannten
Drosselklappen ein mehr oder minder intensiver künstlicher Zug im Rauchgasabzug erzeugt.
[0005] Die US-A-16 04 271 zeigt eine Brennkammer mit Staubkohlefeuerung, bei der zwischen
Gebläse und Luftmengenstellklappe eine Leitung abzweigt, die in eine in der Abgasleitung
vorgesehene Injektordüse mündet, um den Zug im Rauchgasabzug zu erhöhen. Eine gleichzeitige
Regelung von Brennstoffzufuhr und Luftzufuhr zwecks Erzielung einer optimalen Verbrennung
ist hier nicht vorgesehen.
[0006] Ausgehend von einem gasbefeuerten Wasser-oder Lufterhitzer gemäß EP-A-36613 liegt
die Aufgabe der Erfindung darin, mit einfachen Mitteln für einen ausreichenden Zug
im Rauchgasabzug zu sorgen, um einerseits den obenerwähnten brennerseitigen Optimierungsmaßnahmen
und andererseits der ebenfalls der besseren Brennstoffausnutzung dienenden Absenkung
der Rauchgastemperatur zu voller Wirksamkeit zu verhelfen. Diese Aufgabe wird gelöst
durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung. Von der aus FR-A-23 56 882 bekannten
Vorrichtung unterscheidet sich die Erfindung vorteilhaft dadurch, daß der künstliche
Zug mittels der einstellbaren Drossel getrennt von der gemeinsamen Regelung der Gas-
und Luftzufuhr einstellbar ist. Darüber hinaus hat sie den Vorteil, daß der künstliche
Zug im Rauchgasabzug ohne jegliche beweglichen Teile erzielt wird. Für den genannten
Zweck könnte man an sich im Rauchgasabzug ein Hilfsgebläse anordnen. Es hat sich jedoch
gezeigt, daß infolge des Schwefelgehalts und anderer aggressiver Bestandteile des
Rauchgases ein solches Gebläse in kurzer Zeit korrodiert und nicht mehr einwandfrei
funktionsfähig ist. Aber selbst, wenn noch keine Kondensationsprobleme auftreten,
weil die Abgastemperatur noch hinreichend hoch ist, so wird es vielfach bereits an
einem ausreichenden Zug im Schornstein fehlen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen. Sie wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele
beschrieben, in denen der grundsätzliche Aufbau des gezeigten Wassererhitzers und
der zugehörigen Regeleinrichtung mit den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2-4 der
erwähnten EP-A-36 613 weitgehend übereinstimmt. Es zeigt
Figur 1 einen Wassererhitzer mit zugehöriger Regeleinrichtung, bei der ein gemeinsamer
Servodruckregler auf das Gasregelventil aufgesetzt ist, während in
Figur 2 der gemeinsame Servodruckregler auf dem als Luftmengenstellglied dienenden
Luftregelventil angeordnet ist, und in
Figur 3 die den Zug verbessernde Zusatzluftmenge in Abhängigkeit von der Rauchgastemperatur
geregelt wird.
[0007] Bei allen Ausführungsformen ist der Schließkörper 1 des Hauptgasventils durch eine
Schließfeder 2 in Schließrichtung federbelastet und wird durch einen Membranantrieb
vom Sitz abgehoben, sobald die vom Steuerdruck in der Kammer 3 auf die Membran ausgeübte
Kraft, die vom Ausgangsdruck im Auslaß 5 auf die Gegenseite der Membran 4 einwirkende
Kraft zuzüglich der Kraft der Feder 2 übersteigt. In Fig. erhält die Antriebskammer
3 ihren Steuerdruck über einem Kanal 6 sowie ein Einschaltmagnetventil von der Ausgangskammer
eines Servodruckreglers 7, der von einem Temperaturfühler 8 gesteuert wird. Aufbau
und Wirkungsweise solcher Servodruckregler sind beispielsweise in der DE-C-26 46 310
bzw. den DE-A-29 03 201 und 29 03 203 ausführlich beschrieben. Zwischen den Einlaß
9 des Gasregelgeräts und das Hauptgasventil 1 ist ein nicht dargestelltes Sicherheitsventil
eingeschaltet, welches mittels einer Drucktaste 10 geöffnet werden kann und von einer
thermoelektrischen Zündsicherungseinrichtung 11 offengehalten wird, solange das dem
Zündbrenner 12 zugeordnete Thermoelement 13 von der Zündflamme erwärmt wird. Der Auslaß
5 des Gasregelventils steht über einen Kanal 14 mit dem Servodruckregler 7 in Verbindung.
Nimmt der Ausgangsdruck im Auslaß 5 ab, so erzeugt der Servodruckregler 7 einen erhöhten
Steuerdruck in der Leitung 6 und in der Antriebskammer 3, so daß das Hauptgasventil
1 weiter geöffnet wird und der Ausgangsdruck wieder ansteigt. Der Durchlaß des Hauptgasventils
1 wird auch dann vergrößert, wenn die vom Temperaturfühler 8 gemessene Temperatur,
beispielsweise die Wassertemperatur am Ausgang 15 des Wärmetauschers 16 ihren Sollwert
unterschreitet.
[0008] Über eine Leitung 20 ist der Servodruckregler 7 zugleich an die Antriebskammer 21
eines servodruckgesteuerten Luftregelventils angeschlossen, dessen Schließkörper 22
wiederum durch eine Feder 23 in Schließrichtung vorgespannt ist und von einer Membran
24 betätigt wird. Der Einlaß 25 des Luftregelventils ist an einen Drucklufterzeuger
in Form eines Gebläses 26 angeschlossen, während im Auslaß 27 der Fühler 28 eines
Strömungsschalters 29 angeordnet ist. Sein durch den Luftstrom schließender Arbeitskontakt
liegt im Erregerstromkreis des Einschaltmagnetventils im Servodruckregler 7. Dieser
steuert also gleichzeitig die das Gasregelventil 1 durchströmende Gasmenge sowie die
das Luftregelventil 22 verlassende Luftmenge.
[0009] In dem als Verbraucher dargestellten Wassererhitzer sind der Wärmetauscher 16 und
der Hauptbrenner 30 von einem geschlossenen Gehäuse 31 umgeben. Die Verbrennungsgase
verlassen das Gehäuse 31 durch einen Abzug 32. Dem Einlaß 33 des Hauptbrenners 30
steht eine Injektordüse 34 gegenüber, über die vom Auslaß 5 des Gasregelventils Gas
in den Hauptbrenner strömmt. Auf Grund der Strahlwirkung der Düse 34 saugt der Gasstrom
zugleich Primärluft an, welche dem Hauptbrenner 30 als Verbrennungsluft zugeführt
wird. Ferner weist das Gehäuse 31 einen Einlaß 35 für Sekundärluft auf, dem eine weitere
Injektordüse 36 gegenübersteht. Sie wird vom Luftregelventil 22 her mit Druckluft
gespeist und saugt ebenfalls auf Grund ihrer Strahlwirkung zusätzliche Verbrennungsluft
an und drückt sie in das Innere des Gehäuses 31. Dort steht sie dem Hauptbrenner 30
zur Erzielung einer möglichst vollständigen Verbrennung zur Verfügung. Ansonsten ist
das Gehäuse 31 geschlossen. Mit Hilfe einer Drossel 37 kann die der Luftdüse 36 zugeführte
Luftmenge zwecks Erzielung eines optimalen Gas/Luftgemischs eingestellt werden.
[0010] Zur Verbesserung des.Zuges im Rauchgasabzug 32 ist in dem stromabwärts von einer
Zugunterbrechung 40 liegenden oberen Teil 41 des Bauchgasabzuges 32, 41 eine Luftaustrittsdüse
42 angeordnet, welche über eine Druckluftzuleitung 43 an die Druckluftquelle, bestehend
aus Gebläse 26 und Luftregelventil 22 angeschlossen ist. Im dargestellten Beispiel
erfolgt der Anschluß an den Ausgang 27 des Luftregelventils. Auf diese Weise wird
die den künstlichen Zug erzeugende Luftströmung aus der Düse 42 ständig der dem Brenner
zugeführten Luftmenge angepaßt. Bei hohen Schornsteinen kann es jedoch erforderlich
sein, die Düse mit einem höheren Luftdruck zu speisen. In diesem Falle empfiehlt es
sich, die Luftzuleitung 43 nicht an den Ausgang 27, sondern an den Eingang 25 des
Luftregelventils anzuschließen, wie dies in Form der Leitung 44 gestrichelt dargestellt
ist.
[0011] Mit dem erhöhten Zug im Rauchgasabzug 41 wird über die Zugunterbrechung 40 zugleich
Außenluft angesaugt. Die hierdurch erhöhte Luftmenge verringert zwar die Gefahr, daß
das Rauchgas mit Wasserdampf gesättigt ist. Bei niedrigen Außentemperaturen führt
die über die Zugunterbrechung 40 zugeführte Außenluft jedoch zugleich zu einer Absenkung
der Temperatur des Rauchgas/Luftgemischs im Schornstein 41, wodurch die Gefahr der
Kondensation erhöht wird. Dieser Gefahr kann man durch eine Erwärmung der der Düse
42 zugeführten Zusatzluftmenge begegnen. In Fig. 1 ist deshalb gestrichelt eine Ausführungsform
eingezeichnet, bei der die Anschlußleitung 43' zumindest teilweise innerhalb des Gehäuses
31 des Wassererhitzers verläuft. Unter Umständen genügt es auch, die Leitung 43' an
der Außenwand der Erhitzers anliegend zu befestigen. Eine Drossel 45 gestattet die
Einstellung des der Luftaustrittsdüse 42 zugeführten Luftstroms an die jeweiligen
Verhältnisse des Rauchgasabzugs bzw. Schornsteins.
[0012] Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 im
wesentlichen dadurch, daß der Servodruckregler 7 nicht auf das Gehäuse des Hauptgasventils,
sondern auf das des Luftregelventils aufgesetzt ist. Hinsichtlich der Erzeugung des
künstlichen Zuges im Rauchgasabzug 32, 41 arbeitet diese Ausführungsform in der gleichen
Weise wie zuvor beschrieben. Vorteilhaft ist, daß der Servodruckregler nicht mit Gas,
sondern mit Luft arbeitet und folglich bei etwaigen Undichtheiten kein Gas entweichen
kann. Er kann folglich aus weniger anspruchsvollen Materialien, beispielsweise Kunststoff
hergestellt werden. Infolge der Verwendung der beiden Injektordüsen 34 und 36 braucht
das Gebläse 26 nur eine verhältnismäßig geringe Luftmenge zu liefern, wobei die Verwendung
eines servogesteuerten Luftregelventils zugleich etwaige Schwankungen des vom Gebläse
gelieferten Versorgungsdruckes ausregelt.
[0013] Das hinsichtlich der gleichzeitigen Regelung von Gas- und Verbrennungsluftzufuhr
mit der Ausführungsform nach Fig. 2 übereinstimmende Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
zeigt eine abweichende Regelung der den künstlichen Zug erzeugenden Luftmenge, welche
der Luftaustrittsdüse 42 zugeführt wird. Die Anschlußleitung 43 steht unmittelbar
mit dem Gebläse 26 in Verbindung. Zwischen dem Gebläse als Luftquelle und der Luftaustrittsdüse
42 im Rauchgasabzug 41 ist ein Drosselventil 47 vorgesehen, dessen Antrieb 48 von
einem Temperaturfühler 49 bzw. 49' gesteuert wird. Dieser mißt die Abgastemperatur
im Rauchgasabzug 41. Je niedriger diese Temperatur ist, umso weiter wird das Drosselventil
47 geöffnet und damit die der Zugverbesserung dienende Zusatzluftmenge erhöht. Der
Antrieb kann wie dargestellt über einen Ausdehnungstemperaturfühler 49 und eine Membrankapsel
48 oder durch ein Bimetall oder auf andere Weise erfolgen.
1. Gasbefeuerter Wasser- oder Lufterhitzer mit einer die Gas- und die Verbrennungsluftzufuhr
steuernden Regeleinrichtung und folgenden Merkmalen :
a) ein Gasregelventil (1-5) steuert die Heizgaszufuhr ;
b) ein Luftregelventil (21-25) steuert gleichsinnig mit der Gaszufuhr die Zufuhr der
Verbrennungsluft ;
c) ein Servodruckregler (7) vergleicht den Druck am Ausgang (5 oder 27) des Gasregelventils
(1-5) bzw. des Luftregelventils (21-25) mit einem durch einen Temperaturfühler (8)
bestimmten Sollwert und steuert mit seinem Ausgangsdruck sowohl den Antrieb (2, 4)
des Gasregelventils als auch den Antrieb (23, 24) des Luftregelventils ;
d) der Auslaß (5) des Gasregelventils ist an eine dem Einlaß (33) des Brenners (30)
gegenüberstehende Injektordüse (34) angeschlossen, welche zugleich Primärluft für
den Brenner ansaugt ;
e) der Brenner (30) und eine von ihm beheizte Wärmetauscherfläche (16) sind von einem
geschlossenen gehäuse (31) umgeben, welches einen Sekundärlufteinlaß (35) sowie einen
Rauchgasabzug (32, 41) aufweist ;
f) an eine dem Sekundärlufteinlaß (35) gegenüberstehende, im Betrieb Sekundärluft
ansaugende zweite Injektordüse (36) ist der Ausgang (27) des Luftregelventils (21-25)
angeschlossen ; und
dadurch gekennzeichnet, daß
g) im Rauchgasabzug (32, 41) des Erhitzers (31) eine einen künstlichen Zug erzeugende
Luftaustrittsdüse (42) angeordnet ist ;
h) in der Anschlußleitung (43) zur Luftaustrittsdüse (42) eine einstellbare Drossel
(45, 47) vorgesehen ist ; und
i) die Anschlußleitung (43, 44) eingangsseitig mit dem Eingang (25) oder dem Ausgang
(27) des Luftregelventils (21-25) in Verbindung steht.
2. Erhitzer nach Anspruch 1 mit einem Zugunterbrecher (40) im Rauchgasabzug (32, 41),
dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsdüse (42) stromabwärts vom Zugunterbrecher
(40) angeordnet ist.
3. Erhitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußleitung
(43') zur Luftaustrittsdüse (42) zumindest teilweise innerhalb des Erhitzergehäuses
(31) angeordnet ist.
4. Erhitzer nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel
als steuerbares Drosselventil (47) ausgebildet und sein Antrieb (48) an einen die
Rauchgastemperatur messenden Temperaturfühler (49, 49') angeschlossen ist.
5. Erhitzer nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahldüse
(36) eine einstellbare Drossel (37) vorgeschaltet ist.
6. Erhitzer nach einem der Ansprüche 1-5, wobei die Regelkörper des Gasregelventils
(1) und des Luftregelventils (22) mittels je eines Membranantriebes (4, 24) gegenüber
dem zugehörigen Ventilsitz verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Servodruckregler
(10) auf das Gehäuse des Gasregelventils (1-6) aufgesetzt und die Membrankammer (21)
des Luftregelventils (21-24) über eine Steuerdruckleitung (20) an den Servodruckregler
(7) angeschlossen ist (Fig. 1).
7. Erhitzer nach einem der Ansprüche 1-5, wobei die Regelkörper des Gasregelventils
(1) und des Luftregelventils (22) mittels je eines Membranantriebes (4, 24) gegenüber
dem zugehörigen Ventilsitz verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Servodruckregler
(7) auf das Gehäuse des Luftregelventils (21-24) aufgesetzt und die Membrankammer
(3) des Gasregelventils (1-6) über eine Steuerdruckleitung (20) an den Servodruckregler
(7) angeschlossen ist (Fig. 2).
1. Gas heated water or air heater including a control apparatus which controls the
supply of gas and of combustion air to the burner, comprising the following features
:
a) a gas control valve (1-5) controls the supply of heating gas ;
b) an air control valve (21-25) controls the supply of combustion air in the same
sense as the gas supply ;
c) a servopressure regulator (7) compares the pressure at the outlet (5 or 7) of the
gas control valve (1-5) or of the air control valve (21 to 25), respectively, with
a setpoint value determined by a temperature sensor (8) and controls with its outlet
pressure the actuator (2, 4) of the gas control valve as well as the actuator (23,
24) of the air control valve ;
d) the outlet (5) of the gas control valve is connected to an injector nozzle (34)
positioned opposite the inlet (33) of the burner with said nozzle simultaneously drawing
primary air for the burner;
e) the burner (30) and a heat exchanging surface (16) heated by the burner are surrounded
by a closed housing (31) which is provided with an inlet (35) for secondary air and
is provided with an outlet to the stack (32, 41) ;
f) a second injector nozzle (36) located opposite of an inlet (35) for secondary air
and during operation drawing secondary air to the burner is connected to the oulet
(27) of the air control valve (21-25) characterized in that
g) an air ejecting nozzle (42) is provided in the stack (32, 41) of the heater (31)
and generates artificial draft ;
h) an adjustable throttle (45, 47) is provided in the connecting pipe (43) to the
air ejecting nozzle (42) ;
i) the connecting pipe (43, 44) is with its inlet connected to the inlet (25) or to
the outlet (27) of the air control valve (21-25).
2. Heater according to claim 1 comprising a draft interrupter (30) in the stack (32,
41) characterized in that the air ejecting nozzle (42) is provided downstream of the
draft interrupter (40).
3. Heater according to claim 1 or 2, characterized in that the connecting pipe (43')
to the air ejecting nozzle (42) at least partially is provided within the housing
(31) of the heater.
4. Heater according to one of claims 1 to 3, characterized in that the throttle is
a controllable valve (47) and its actuator (48) is connected to a temperature sensor
(49, 49') measuring the gas temperature in the stack.
5. Heater according to one of claims 1 to 4, characterized in that an adjustable throttle
(37) is connected upstream of nozzle (36).
6. Heater according to one of claims 1 to 5 in which the control members of the gas
control valve (1) and of the air control valve (22) can be moved in relation to the
associated valve seat by means of diaphragm actuators (4, 24), characterized in that
the servopressure regulator (10) is mounted on the housing of the gas control valve
(1-6) and the diaphragm chamber (21) of the air control valve (21-24) is connected
to the servopressure regulator (7) by means of a control pressure pipe (20) (Fig.
1).
7. Heater according to one of claims 1 to 5, whereat the control members of the gas
control valve (1) and of the air control valve (22) can be moved in relation to the
associated valve seat by means of diaphragm operators (4, 24), characterized in that
the servopressure regulator (7) is mounted on the housing of the air control valve
(21-24) and the diaphragm chamber (3) of the gas control valve (1-6) is connected
to the servopressure regulator (7) by means of a control pressure pipe (20) Fig. 2).
1. Dispositif de chauffage de gaz pour eau ou air avec un dispositif de régulation
gouvernant l'admission d'air de combustion et de gaz et les caractéristiques suivantes
:
a) une soupape de régulation de gaz (1-5) gouverne l'admission de gaz de chauffage
;
b) une soupape de régulation d'air (21-25) gouverne en concommittance avec l'admission
de gaz, l'admission de l'air de combustion ;
c) un régulateur de pression d'asservissement (7) égalise la pression à la sortie
(5 ou 27) de la soupape de régulation de gaz (1-5) et de la soupape de régulation
d'air (21-25) respectivement, avec une valeur nominale déterminée par un capteur de
température (8) et gouverne au moyen de sa pression de sortie non seulement la commande
(2-4) de la soupape de régulation de gaz mais encore la commande (23, 24) de la soupape
de régulation d'air ;
d) la sortie (5) de la soupape de régulation de gaz est connectée à une buse d'injection
(34) disposée en face du brûleur (30), et qui aspire également l'air primaire pour
le brûleur ;
e) le brûleur (30) et une surface échangeuse de chaleur (16) qu'il chauffe sont entourés
par l'enceinte fermée (31), qui présente une admission d'air secondaire (35) ainsi
qu'un échappement des gaz brûlés (32-41) ;
f) à l'une des deux buses d'injection (36) aspirant l'air secondaire en fonctionnement
et disposée en face de l'admission d'air secondaire (35) est raccordée à la sortie
(27) de la soupape de régulation d'air (21-25) ; et
caractérisé en ce que :
g) dans l'échappement des gaz brûlés (32-41) du dispositif de chauffage (31) est disposée
une buse d'échappement d'air (42) fournissant un tirage artificiel approprié ;
h) dans la conduite de raccordement (43) à la buse d'échappement d'air (42) est prévu
un clapet réglable (45-47), et
i) la conduite de raccordement (43-44) est raccordée latéralement avec l'entrée (25)
ou la sortie (27) de la soupape de régulation d'air (21-25).
2. Dispositif de chauffage selon la revendication 1 avec une interruption de tirage
(40) dans l'échappement des gaz brûlés (41), caractérisé en ce que la buse d'échappement
d'air (42) est disposée en aval de l'interruption de tirage (40).
3. Dispositif de chauffage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la
sortie de raccordement (43') à la buse d'échappement d'air (42) est disposée au moins
en partie à l'intérieur du boîtier (31) du dispositif de chauffage.
4. Dispositif de chauffage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le clapet est conformé en soupape de clapet gouvernable (47) et sa commande (48)
est connectée à un capteur de température (49-49') mesurant la température des gaz
brûlés.
5. Dispositif de chauffage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que la buse d'injection (36) est intercalée en aval d'un clapet réglable (37).
6. Dispositif de chauffage selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel les éléments
de régulation de la soupape de régulation de gaz (1) et de la soupape de régulation
d'air (22) sont réglables chacun au moyen d'une commande de membrane (4-24), par rapport
au siège de soupape correspondant, caractérisé en ce que le régulateur de pression
d'asservissement (10) est monté sur le boîtier de la soupape de régulation des gaz
(1-6) et l'enceinte de membrane (21) de la soupape de régulation d'air (21-24) est
connectée par une conduite de pression de commande (20) au régulateur de pression
d'asservissement (7) (figure 1).
7. Dispositif de chauffage selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel les éléments
de réglage de la soupape de régulation de gaz (1) et de la soupape de régulation d'air
(22) sont réglables chacun au moyen d'une commande de membrane (4, 24) par rapport
au siège de soupape correspondant, caractérisé en ce que le régulateur de pression
d'asservissement (7) est monté sur le boîtier de la soupape de régulation d'air (21-24)
et l'enceinte de membrane (3) de la soupape de régulation de gaz (1-6) est raccordée
par une conduite de pression de commande (20) au régulateur de pression d'asservissement
(7) (figure 2).