[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Wandverkleidung mit Wandelementen, deren Tragrahmen
mit überfalzenden Randstegen zu Nachbarrahmen aus tragfähigem Werkstoff, zum Beispiel
Stahlblech, bestehen und Wärmedämmaterial aufnehmen können, wobei der Tragrahmen über
Halterungen, die unter Abstand zueinander stehen, an Tragelementen befestigt ist.
[0002] Solche Wandelemente sind als sogenannte Stahlblechkassetten mit einer einzulegenden
Füllung aus Wärmedämmaterial auf dem Markt, die gleichhohe Randstege aufweisen. Solche
Wandelemente werden beispielsweise eingesetzt, um mehrschalige Aussenwände von Gebäuden,
insbesondere von Hallenkonstruktionen, aufzubauen. Durch die sehr kleinen Abstände
der Randstege entstehen dann Wärmeverluste.
[0003] In der DE-A-2301 091 ist ein Bauelement aus glasfaserverstärktem Gips beschrieben
und dargestellt. Damit soll ein Bauelement geschaffen werden, das sich durch Feuerfestigkeit,
hohe mechanische Festigkeit, insbesondere Zug- und Schlagfestigkeit, auszeichnet.
Aufgrund der materialbedingten Wanddicke müssen bei diesem Bauelement die Randstege
ungleich hoch sein, um für die Aussenfläche eine in gleicher vertikaler Ebene durchlaufende
Befestigungsmöglichkeit zu schaffen.
[0004] Der DE-A-2827837 liegen stapelbare Platten für die Herstellung von zweischaligen
isolierten Wänden zugrunde. Unterschiedlich hohe Randstege haben hierbei nur die Aufgabe
der besseren Stapelbarkeit. Bei der fertiggestellten Aussenwand ist auf eine Minimierung
der Wärmebrücken keine Rücksicht genommen worden.
[0005] Die in der US-A-3555761 offenbarte Wandkonstruktion gibt nur das Zusammenwirken zwischen
der horizontalen Aussenwand-Tragkonstruktion und den grossformatigen Innenwandblechkassetten
durch geeignete Z-förmig gekantete Abstandschalter wieder.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wandverkleidung der eingangs geschilderten
Art zur Minimierung der horizontalen Wärmebrücken zu entwickeln. Die Lösung der geschilderten
Aufgabe besteht darin, dass Wandelemente, deren Tragrahmen auf einem Seitenrand höhere
Randstege als auf seinem gegenüberliegenden Seitenrand aufweist und Wandelmente mit
gleich hoch ausgebildeten, insgesamt niederen Randstegen kombiniert sind, die zwischen
den Tragrahmen mit den äusseren höheren Randstegen liegen, wobei die niederen Randstege
um ein solches Mass geringer sind als die höheren Randstege, dass das Wärmedämmaterial
hier zwischen der äusseren Wandverkleidung, z.B. Trapezbleche aufbringbar ist. Dadurch
kann das Wärmedämmaterial über den niedrigeren Randsteg hinweggeführt werden, wobei
Tragrahmen bekannter Art (Serienkassette) mit gleich hoch ausgebildeten Randstegen
zwischen erfindungsgemäss ausgebildeten Wandelementen eingefügt sein können. Die hohen
Randstege ermöglichen es, in bekannter Art eine äussere Wandverkleidung, beispielsweise
sogenannte Trapezbleche, zu befestigen. Die Wärmebrücken sind dabei um so stärker
vermindert, je weniger hohe Randstege auf eine bestimmte Wandlänge aufeinander folgen.
Die Tragrahmen können im übrigen als lange Schienen ausgebildet sein, deren Boden
sich zwischen den Randstegen erstreckt.
[0007] Es ist günstig, wenn der Tragrahmen an einem Seitenrand einen im Profil Z-förmigen
Randsteg und an seinem anderen Seitenrand einen U-förmigen Randsteg aufweist, dessen
freier Schenkel zum ersten Randsteg weist. Der freie Schenkel des U-förmigen Randsteges
umklammert dabei eine eingestellte Füllung aus Wärmedämmaterial, und der Z-förmige
Randsteg kann mit seinem freien Schenkel den Randsteg eines benachbarten Wandelementes
überfalzen, also überlappend übergreifen.
[0008] Der Rahmenboden zwischen den Randstegen kann eine Breite aufweisen, deren vertikale
Abmessung liegt zwischen etwa ebenso gross wie der höhere Randsteg hoch ist bis zu
einige Mal so gross wie dieser Randsteg hoch ist.
[0009] Die Erfindung soll anhand von in der Zeichnung grob schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispielen
näher erläutert werden:
In Fig. 1 ist eine Reihe von Wandelementen im Querschnitt wiedergegeben, die eine
Wand eines Gebäudes bilden.
In Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Wandelemente nach Fig. 1, längs II-II genommen,
dargestellt.
In Fig. 3 ist ein einzelnes erfindungsgemäss ausgebildetes Wandelement in perspektivischer
Darstellung und abgebrochen wiedergegeben veranschaulicht.
In Fig. 4 ist ein Tragrahmen im Querschnitt dargestellt, dessen U-förmig ausgebildeter
Randsteg höher als der Z-förmig ausgebildete Randsteg ist.
In Fig. 5 ist ein Tragrahmen im Querschnitt wiedergegeben, dessen Z-förmiger Randsteg
höher als der U-förmige ausgebildet ist.
In Fig. 6 ist ein Tragelement nach Art des in Fig. 4 wiedergegebenen dargestellt,
dessen Breite zwischen den Randstegen jedoch eine Abmessung aufweist, die in der Grössenordnung
des höheren Randsteges liegt.
In Fig. 7 ist ein Tragrahmen nach Art des in Fig. 5 dargestellten wiedergegeben, dessen
Abstand zwischen den Randstegen jedoch in einer Grössenordnung liegt, wie sie die
Höhe des Z-förmigen höheren Randsteges aufweist.
In Fig. 8 sind zusammengefügte Tragrahmen veranschaulicht, die an ihrem höheren Randsteg
spiegelbildlich aneinandergesetzt sind.
[0010] Der in Fig. 1 veranschaulichte Aufbau der Wand einer Hallenkonstruktion erfolgt durch
Wandelemente 1 und 2, deren Tragrahmen 4 auf einem Seitenrand höhere Randstege 5 als
auf ihrem gegenüberliegenden Seitenrand aufweisen. Die Randstege 6 sind also niedriger
als die Randstege 5 ausgebildet. Die Randstege 5 können beispielsweise doppelt so
hoch wie die Randstege 6 ausgebildet sein. Ein besonders guter mechanischer Halt wird
durch Tragrahmen erzielt, deren Randstege sich mit denen der Nachbarrahmen überfalzen
bzw. überlappen, wie es in Fig. 1 anhand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht
ist. Die Tragrahmen können aus einem tragfähigen Werkstoff, zum Beispiel aus verzinktem
Stahlblech, gefertigt sein.
[0011] Die Tragrahmen 4 nehmen eine Füllung aus Wärmedämmaterial 7 auf. Das Wärmedämmaterial
7 überdeckt die niedrigeren Randstege 6. Die Wandelemente in der Ausführungsform 1
und 2 sowie die bekannten Wandelemente 3 sind durch Halterungen 8, Bolzen, Schrauben
oder Gleichwertiges, an einem Tragelement 9 gehalten. Die Wandaussenseite wird beispielsweise
durch Trapezbleche 10 bekannter Art gebildet. Für eine bestimmte Breite der Tragrahmen,
beispielsweise in der üblichen Grössenordnung von 60 cm, werden die Wärmebrücken von
den Halterungen 8 über die höheren Randstege 5 zu Wandaussenseite um so stärker verringert,
je weniger Wandelemente mit höheren Randstegen verwandt werden.
[0012] Der Wandaufbau wird durch Fig. 2, in der ein horizontaler Schnitt durch die Wand
wiedergegeben ist, weiter veranschaulicht. Dargestellt ist im Längsschnitt ein Wandelement
2, das durch Halterungen 8 am Tragelement 9 befestigt ist und das durch Trapezbleche
10 nach aussen abgedeckt ist.
[0013] In Fig. 3 ist die Aufsicht auf einen Tragrahmen 4 für ein Wandelement 1 in perspektivischer
Darstellung veranschaulicht.
[0014] Beim Tragrahmen nach der Fig. 4 weist der niedrigere Seitenrand einen Z-förmigen
Randsteg auf, und der höhere Randsteg 5 ist U-förmig ausgebildet, wobei sein freier
Schenkel zum ersten Randsteg hinweist. Beim Tragrahmen nach Fig. 5 liegen die Verhältnisse
hinsichtlich des Tragrahmens nach Fig. 4 gerade umgekehrt. Bei beiden Tragrahmen weist
der Rahmenboden zwischen den Randstegen eine Breite auf, die etwa das Sechsfache der
Höhe des höheren Randsteges 5 ausmacht.
[0015] In den Fig. 6 und 7 sind Tragrahmen dargestellt, deren Rahmenboden etwa so breit
ist, wie der höhere Randsteg 5 hoch ist.
[0016] Bei einem Wandaufbau nach Fig. 8 werden die Wandelemente in der Ausführungsart 1
nach Fig. 1 spiegelbildlich aneinander gesetzt. Dadurch kann man mit einer einzigen
Art von erfindungsgemässen Wandelementen in Verbindung mit marktüblichen Wandelementen
auskommen und dabei die Wärmebrücken in gleicher Weise vermindern wie mit den Ausführungsformen
1 und 2.
1. Wandverkleidung mit Wandelementen (1, 2), deren Tragrahmen (4) mit überfalzenden
Randstegen (5, 6) zu Nachbarrahmen aus tragfähigem Werkstoff, zum Beispiel Stahlblech,
bestehen und Wärmedämmaterial (7) aufnehmen, wobei der Tragrahmen über Halterungen
(8), die unter Abstand zueinander stehen, an Tragelementen (9) befestigt ist, dadurch
gekennzeichnet, dass Wandelemente (1, 2), deren Tragrahmen (4) auf einem Seitenrand
höhere Randstege (5) als auf seinem gegenüberliegenden Seitenrand (6) aufweist und
Wandelemente (3) mit gleich hoch ausgebildeten, insgesamt niederen Randstegen (6)
kombiniert sind, die zwischen den Tragrahmen mit den äusseren höheren Randstegen (6)
liegen, wobei die niederen Randstege um ein solches Mass geringer sind als die höheren
Randstege, dass das Wärmedämmaterial hier zwischen der äusseren Wandverkleidung, z.B.
Trapezbleche (10), aufbringbar ist.
2. Wandverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (4)
an einem Seitenrand einen im Profil Z-förmigen Randsteg und an seinem anderen Seitenrand
einen U-förmigen Randsteg aufweist, dessen freier Schenkel zum ersten Randsteg weist
(Figur 4, Figur 5).
3. Wandverkleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Abmessung
des Rahmenbodens der Tragrahmen (4) mit auf einem Seitenrand höheren Randsteg (5)
zwischen ebenso gross bis zu einige Male so gross wie die Höhe dieses höheren Randsteges
(5) beträgt.
1. Panelling having wall panels (1, 2), the supporting frames (4) of which have folded-over
edge flanges (5, 6) to neighbouring frames and consist of a material, for example
sheet steel, which is able to support a load, and the supporting frames (4) of which
accommodate heat insulating material (7), the supporting frame being secured to supporting
elements (9) by means of spaced holders (8), characterised in that wall panels (1,
2), the supporting frame (4) of which has higher edge flanges (5) at one side edge
than at the opposite side edge (6) and wall pannels (3) having edge flanges (6) which
are of the same height, but overall lower, and which are arranged between the supporting
frames having the outer higher edge flanges (6), are combined, the lower edge flanges
being lower than the higher edge flanges to an extent such that the heat insulating
material can be applied between the outer panelling, e.g. trapezoidal sheets (10).
2. Panelling as claimed in Claim 1, characterised in that the supporting frame (4)
has as edge flange with a Z-shaped profile at one side edge and at its other side
edge a U-shaped edge flange, whose free flank points towards the first edge flange
(Figure 4, Figure 5).
3. Panelling as claimed in Claim 2, characterised in that the vertical dimension of
the frame base of the supporting frames (4) with a higher edge flange (5) at one side
edge ranges between the same as to several times the height of the higher edge flange
(5).
1. Revêtement de mur comprenant des éléments de bardage (1, 2) dont les cadres porteurs
(4), pourvus de rebords (5, 6) chevauchant des cadres voisins, sont en matériau capable
de porter, en tôle d'acier par exemple, et contiennent un matériau d'isolation thermique
(7), les cadres porteurs étant fixés par des attaches (8) mutuellement espacées à
des éléments porteurs (9), caractérisé en ce que des éléments de bardage (1, 2) dont
le cadre porteur (4) présente sur un côté latéral des rebords plus hauts (5) que sur
le côté latéral opposé (6) sont combinés avec des éléments de bardage (3) qui présentent
des rebords (6) ayant tous une hauteur égale faible et qui sont situés entre les cadres
porteurs dont les rebords extérieurs (5) sont plus hauts, la différence de hauteur
entre les rebords bas et les rebords hauts permettant la disposition du matériau d'isolation
thermique entre les rebords bas et le revêtement extérieur du mur, constitué par des
tôles à ondulations trapézoïdales (10) par exemple.
2. Revêtement de mur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre porteur
(4) présente sur un bord latéral un rebord à profil en Z et sur son autre bord latéral
un rebord en U dont l'aile libre est dirigée vers le premier rebord (figure 4, figure
5).
3. Revêtement de mur selon la revendication 2, caractérisé en ce que la dimension
verticale du fond du cadre porteur (4) présentant un rebord plus haut (5) sur un bord
latéral, est comprise entre la hauteur de ce rebord plus haut (5) et plusieurs fois
la hauteur de ce rebord.