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EP 0 063 206 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.1985 Patentblatt 1985/40 |
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Anmeldetag: 26.01.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01R 4/24 |
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Klemmkontakt
Clamping contact
Contact à serrage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT NL |
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Priorität: |
16.04.1981 DE 3115434
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.10.1982 Patentblatt 1982/43 |
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Anmelder: Grote & Hartmann GmbH & Co. KG |
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D-42369 Wuppertal (DE) |
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Erfinder: |
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- Könnemann, Alfred
D-5600 Wuppertal 21 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dr. Solf & Zapf |
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Postfach 13 01 13 42028 Wuppertal 42028 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Klemmkontakt eines elektrischen Verbinders, mit zwei
nebeneinander angeordneten Kontak
tzungen, die zwischen sich einen Schlitz zum kontaktierenden Festklemmen eines Leiters
bilden und aus dem Boden des elektrischen Verbinders ausgeschnitten und etwa rechtwinklig
zum Boden abgebogen sind und sich seitlich gegen Seitenwände des Verbinders abstützen,
wobei der Schlitz um ein geringes Maß enger bemessen ist als der blanke Leiter und
die Kontaktkanten zum Einschneiden der Isolation eines in den Schlitz eingedrückten
isolierten Leiters scharf ausgeführt sind, und wobei im Einführbereich des Schlitzes
eine Verbreiterung vorgesehen ist. Ein solcher Klemmkontakt ist aus der DE-A-2 536
184 bekannt.
[0002] Ein weiterer, ähnlicher Klemmkontakt ist aus der DE-C-2 254 318 bekannt. Der Kontaktschenkel
mit den beiden Kontaktzungen ist etwa rechtwinklig senkrecht von einer Platinenbasis
abgebogen. Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist, daß die Kontaktzungen seitlich
nicht abgestützt sind, so daß eine Überbiegung oder ein Auseinanderspreizen der Zungen
nach der Kontaktierung, z. B. durch die Einwirkung der Leiterummantelung, nicht verhindert
werden kann. Ein unkontrolliertes Auseinanderspreizen kann zur Beeinträchtigung der
Kontaktierung führen.
[0003] Zudem ist aus der DE-B-2 152 954 ein Verbin- dun
gselement zum löt- und abisolierfreien Verbinden von Leitern bekannt, bei dem ein Kabelkamm
(Anordnung mehrerer Schlitze bildender Kontaktzungen nebeneinander) aus dem Boden
des Verbindungselementes freigeschnitten und etwa rechtwinklig nach oben abgebogen
ist, wobei vom Boden rechtwinklig nach oben abgebogene Seitenwände vorgesehen sind,
so daß das Verbindungselement im Bereich des Kabelbaums im Querschnitt U-förmig ausgebildet
ist und sich der Kabelbaum quer über den Boden erstreckt. Der Kabelbaum dient zum
Durchdringen der Isolierung mehrerer nebeneinander angeordneter Leiter und zur Kontaktierung
der Seele der Leiter. Eine seitliche Abstützung für die Kontaktzungen ist ebenfalls
nicht vorgesehen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist, einen Klemmkontakt zu schaffen, der im Krallenteil eines
elektrischen Verbinders angeordnet ist und eine sichere Kontaktierung gewährleistet,
und den Kontaktzungen ein seitliches Ausweichen ermöglicht, ohne daß Teile des Bodens
der Federung einen nennenswerten Widerstand entgegensetzen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch ein Platinenstück für einen elektrischen Verbinder,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines elektrischen Verbinders mit Klemmkontakt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den elektrischen Verbinder nach Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig.5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3.
[0007] Der erfindungsgemäße Klemmkontakt 1 ist im Krallenteil 2 eines elektrischen Verbinders
angeordnet, wobei der Verbinder Kontaktfederarme 3 oder dergleichen Kontaktelemente
und zwischen den Kontaktelementen und dem Krallenteil 2 ein Basisteil 4 besitzen kann.
[0008] Wesentlich ist, daß der Krallenteil 2 im Querschnitt zumindest U-förmig ausgebildet
ist und den Boden 5 sowie die beiden in der Biegelinie 6 rechtwinklig nach oben abgebogenen
Seitenwände 7 aufweist.
[0009] Aus dem Boden 5 der Platine ist ein etwa T-förmiger Ausschnitt 8 (Fig. 1) ausgeschnitten,
wobei der Querbalken 9 des T-förmigen Ausschnitts sich quer zum Boden 5 und der T-Steg
des Ausschnitts 8 sich in der Längsmitte zum Boden 5 erstrecken. Vorzugsweise überragen
die beiden seitlichen Endbereiche des Querbalkens 9 die Biegelinie 6 und greifen in
die Seitenwände 7 ein. Diese Ausbildung schafft einen Freischnitt für die beiden Einschnitte
11, die sich von den Freischnitten in Längsrichtung der Biegelinie 6 zumindest bis
zur quer zum Boden 5 verlaufenden Biegelinie 12 erstrecken. Die Einschnitte 11 schaffen
die beiden Kontaktzungen 13, die in der Biegelinie 12 etwa rechtwinklig nach oben
abgebogen sind. Die Biegelinie 12 ist - wie abgebildet - im Abstand vor dem vorzugsweise
abgerundeten Endbereich 14 des T-Stegs 10 angeordnet. Diese Maßnahme ermöglicht den
Kontaktzungen 13 ein seitliches federndes Ausweichen, ohne daß Teile des Bodens 5
der Federung nennenswerten Widerstand entgegensetzen. Darüber hinaus wird das Abbiegen
in der Biegelinie 12 vereinfacht.
[0010] Da die Einschnitte 11 in Längsrichtung der Biegelinien 6 für die Seitenwände 7 verlaufen,
können sich die Kontaktzungen 13 seitlich gegen die Seitenwände abstützen, so daß
ein Überbiegeschutz geschaffen ist und ein Aufspreizen der Zungen 13, z. B. durch
die Einwirkung des Isoliermaterials des Leiters, das die Kontaktierung beeinträchtigen
könnte, verhindert wird.
[0011] Der T-Steg 10 der Aussparung 8 bildet nach dem Hochbiegen der Kontaktzungen 13 den
Schlitz 15, in den der Leiterdraht des Leiters geklemmt werden soll. Zweckmäßigerweise
geht der Schlitz 15 im oberen Endbereich etwa V-förmig zur Seite auseinander und bildet
einen Einführtrichter 16 für das Einlegen des zu kontaktierenden Leiters. Vorzugsweise
sind die Schneidkanten 17 der Kontaktzungen 13 im Querschnitt betrachtet winklig geprägt
(angespitzt), so daß Schneiden an den Kanten 17 gebildet werden (Fig. 3).
[0012] Dabei stützen sich - wie beschrieben - die Kontaktzungen 13 gegen die Seitenwände
7 des Krallenteils 2 ab. Wenn ein isolierter Leiter in den Schlitz 16 eingebracht
wird, können die Kontaktzungen 13 wegen der Freisparung 14 seitlich federnd ausweichen.
Dabei weichen aber auch die Seitenwandungen 7 seitlich federnd aus und bilden durch
ihre Federkraft ein Widerlager für die Kontaktzungen, so daß eine Überbiegung verhindert
werden kann. Außerdem sorgt das Widerlager bzw. sorgen die Seitenwände 7 dafür, daß
die Isolation, die nach dem Kontaktieren noch eine Spreizkraft auf die Kontaktzungen
ausüben kann, die Kontaktierung nicht beeinträchtigt. Insofern wird die Widerlagerkraft
der Seitenwände so gewählt, daß sie größer ist als die Spreizwirkung des zu kontaktierenden
Leiters.
[0013] Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird die Widerlagerkraft der
Seitenwände 7 durch die Anordnung mindestens einer Sicke 18 vor oder hinter der Kontaktstelle
erhöht, wobei sich die Sicke quer zur Längsrichtung des Verbinders über den Boden
5 bis in die Seitenwände 7 erstrecken sollte. Eine derartige, besonders zweckmäßige
Sicke 18 ist in den Fig. 2, 3 und 5 abgebildet. Es handelt sich dabei um eine Hochprägung
19 des Bodens nach innen in die U-Form und eine im Querschnitt V-förmige Einwärtsprägung
vom freien Endbereich der Seitenwände 7 zur Hochprägung 19 hin, so daß die Schrägwände
20 entstehen (Fig. 5). Eine solche Sickenprägung bringt den besonderen Vorteil, daß
die Länge des Verbinders durch das Einziehen der Sicke nicht verkürzt wird.
[0014] Die Sicke 18 bedingt eine erhebliche Versteifung für die Seitenwände 7 und den Boden
5, so daß eine erhöhte Spreizkraft zum Aufspreizen der Seitenwände aufgewendet werden
muß. Auf diese Weise wird das Widerlager für die Kontaktzungen 13 in der gewünschten
Weise verstärkt.
[0015] Es ist im Zusammenhang mit der Erfindung noch zu vermerken, daß der Erfindungsgedanke
im wesentlichen darin zu sehen ist, daß seitliche federnde Stützelemente für die Kontaktzungen
13 geschaffen werden und daß die Basis der Kontaktzungen derart vom Boden 5 freigeschnitten
ist, daß die Kontaktzungen ohne nennenswerte Behinderung durch Bodenteile seitlich
und federnd ausweichen können. Insofern können auch andere Querschnittsformen, z.
B. Kastenformen, für den Krallenteil 2 gewählt werden.
1. Klemmkontakt eines elektrischen Verbinders, mit zwei nebeneinander angeordneten
Kontaktzungen (13), die zwischen sich einen Schlitz (15) zum kontaktierenden Festklemmen
eines Leiters bilden und aus dem Boden (5) des elektrischen Verbinders ausgeschnitten
und etwa rechtwinklig zum Boden (5) abgebogen sind und sich seitlich gegen Seitenwände
(7) des Verbinders abstützen, wobei der Schlitz (15) um ein geringes Maß enger bemessen
ist als der blanke Leiter und die Kontaktkanten (17) zum Einschneiden der Isolation
eines in den Schlitz (15) eingedrückten isolierten Leiters scharf ausgeführt sind
und wobei im Einführbereich des Schlitzes (15) eine Verbreiterung vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Kontaktzungen (13) verlaufende Schlitz
(15) im Boden (5) in einen Freischnitt (14) übergeht.
2. Klemmkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Einschnitte (11) in Längsrichtung
der Biegelinien (6) für die Seitenwände (7) verlaufen.
3. Klemmkontakt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (15)
im oberen Endbereich etwa V-förmig zur Seite auseinanderläuft.
4. Klemmkontakt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schneidkanten (17) der Kontaktzungen (13) winklig geprägt sind.
5. Klemmkontakt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor
oder hinter der Kontaktstelle mindestens eine Sicke (18) angeordnet ist, die sich
quer zur Längsrichtung des Verbinders über den Boden (5) bis in die Seitenwände (7)
erstreckt.
6. Klemmkontakt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicke durch eine
Hochprägung (19) des Bodens (5) nach innen in die U-Form und eine im Querschnitt V-förmige
Einwärtsprägung vom freien Endbereich der Seitenwände (7) zur Hochprägung (9) hin
gebildet wird.
1. Clamping contact of an electrical connector, having two contact tonques (13) arranged
adjacent to each other, which form a slot (15) between them for the contacting clamping
of a conductor, are cut out of the base (5) of the electrical connector, are bent
approximately at right angles to the base (5), and abut at the sides against lateral
walls (7) of the connector, the slot (15) being slightly narrower than the bare conductor
and the contact edges (17) being sharp in order to cut into the insulation of an insulated
conductor which is pressed into the slot (15), and a widening being provided in the
insertion region of the slot (15), characterised in that the slot (15) which extends
between the contact tongues (13) becomes a cut-away portion (14) in the base (5).
2. Clamping contact according to claim 1, characterised in that cuts (11) extend in
the longitudinal direction of the bending lines (6) for the lateral walls (7).
3. Clamping contact according to claim 1 or 2, characterised in that the slot (15)
diverges to the sides in an approximate V-shape in the upper end region.
4. Clamping contact according to any one of the claims 1 to 3, characterised in that
the cutting edges (17) of the contact tongues (13) are angularly stamped.
5. Clamping contact according to any one of the claims 1 to 4 characterised in that
in front of or behind the contact point, at least one corrugation (18) is arranged,
which extends transversely to the longitudinal direction of the connector across the
base (5) into the lateral walls (7).
6. Clamping contact according to claim 5, characterised in that the corrugation is
formed by a U-shaped raised stamped portion (19) of the base (5) towards the inside
and an inwardly stamped portion which is V-shaped in cross-section from the free end
region of the lateral walls (7) to the raised stamped portion (19).
1. Contact à serrage d'un connecteur électrique, présentant deux lames de contact
(13) juxtaposées qui forment entre elles une fente (15) pour le serrage de mise en
contact d'un conducteur, sont découpées dans le fond (5) du connecteur, repliées à
peu près à la perpendiculaire du fond (5) précité et s'appuient latéralement sur des
côtés latéraux (7) du connecteur, la fente (15) étant légèrement plus étroite que
le conducteur nu, les arêtes de contact (17) étant affilées pour inciser l'isolation
d'un conducteur enfoncé dans la fente (15) et un évasement étant prévu dans la zone
d'insertion de cette fente, caractérisé en ce que la fente (15) prévue entre les lames
(13) se prolonge dans le fond (5) par un évidement (14).
2. Contact à serrage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que des entailles
(11) sont prévues dans le sens longitudinal des lignes de flexion (6) des côtés latéraux
(7).
3. Contact à serrage suivant une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
la fente (15) présente une forme à peu près en V dans sa partie extrême supérieure.
4. Contact à serrage selon une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que les arêtes tranchantes (17) de lames de contact (13) sont profilées en angle.
5. Contact à serrage selon une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé par
une moulure (18) au moins, prévue devant ou derrière le point de contact, transversale
au sens longitudinal du connecteur et s'étendant sur le fond (5) jusqu'aux côtés latéraux
(7).
6. Contact à serrage selon la revendication 5, caractérisé en ce que la moulure est
obtenue par un profilage vers le haut (19) du fond (5), dans le sens interne du U,
et par un profilage en V vers l'intérieur, à partir de l'extrémité libre des côtés
latéraux (7) jusqu'au profilé (19).

