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EP 0 064 047 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.1986 Patentblatt 1986/09 |
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Anmeldetag: 08.04.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65D 41/44 |
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Verschlusskappe für Getränkeflaschen und mit einer solchen Verschlusskappe versehene
Getränkeflasche
Closure cap for beverage bottles and bottles provided with such a cap
Fermeture pour bouteille à boisson et bouteille à boisson munis d'une telle fermeture
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
10.04.1981 DE 3114613
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.11.1982 Patentblatt 1982/44 |
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Anmelder: FOLIENWALZWERK BRÜDER TEICH AKTIENGESELLSCHAFT |
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1231 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Prohaska, Helmut
A-3364 Neuhofen (AT)
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Vertreter: Boeckmann, Peter, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Peter Boeckmann,
Dipl.-Ing. Leo Brauneiss
Strohgasse 10 1030 Wien 1030 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlußkappe für Gesränkeflaschen, die einen
Randwulst mit einem ringförmigen axialen Ende und einer Ringnut aufweisen, die an
der Übergangsstelle des Randwulstes in den Flaschenhals liegt, und bei welchen das
Getränk in der Flasche nach Aufsetzen der Verschlußkappe Einwirkungen unterworfen
ist, die eine Erhöhung des Innendruckes im Raum oberhalb des Getränkes bewirken, welche
Verschlußkappe einen über den Wulstrand der Flasche passenden und mit seiner Seitenwand
hiebei in Anlage an die Ringnut bringbaren Grundkörper hat, dessen im wesentlichen
zylindrische Seitenwand über ihre abgerundete Übergangszone in eine Deckwand übergeht,
welche Übergangszone innen einen Sitz für eine Dichtung bildet, die zumindest einen
oberen Abschnitt der Innenfläche der Seitenwand abdeckt und sich radial nach innen
entlang der Deckwand zumindest so weit erstreckt, daß die Dichtung am axialen Ende
der Flasche bei aufgesetzser Verschlußkappe anliegt, wobei vom Unterrand der Seitenivand
entlang eines Bruchteiles ihres Umfanges ein Reißlappen ausgeht, der mit dem Grundkörper
einstückig aus Blech, bestehs, zunächst eine Verlängerung der Seitenwand bildet und
anschließend im wesentlichen normal dazu seitlich abgewinkelt ist, jedoch nach Aufbringen
der Verschlußkappe auf die Flasche zum Flaschenhals abbiegbar ist, und eine Reißlinie
vorhanden ist, die zumindest zum Großteil in der Seitenwand des Grundkörpers verläuft
und zumindest zwei Abschnitte hat, von denen der Anfangsabschnitt in einem Bereich
beginnt, der die Übergangsstelle des einen Seitenrandes des Reißlappens in den Unterrand
der Seitenwand enthält, und steigend von dort entlang des Umfanges der Seitenwand
gegen die abgerundese Ubergangszone derart verläuft, daß der andere Seitenrand des
Reißlappens passiert wird, wobei ein weiterer Reißlinienabschnitt in Abstand unterhalb
Der Deckwand enslang des Umzfanges der Seitenwand verläuft DE-A-27 23460.
[0002] Derartige Verschlußkappen sind als Verschluß für Glasflaschen, insbesondere Mehrwegflaschen,
bekannt, sowohl für alkoholische Getränke, z.B. Bier, als auch für alkoholfreie Getränke.
Die Form und Größe der Mündung solcher Flaschen sind genormt, z.B. nach DIN 6094.
Es ist auch bekannt, daß sich der Aufbau eines wesentlichen Innendruckes in der verschlossenen
Flasche nichs vermeiden läßt, vor allem dann, wenn die verschlossene Flasche erhöhten
Temperaturen ausgesetzt ist. Solche erhöhte Temperaturen sind aber zur Sterilisierung
notwendig. Beispielsweise kommen bei der Keimfreimachung von Bier Temperaturen von
etwa 72°C zur Anwendung, bei der Sterilisierung gasfreier Gesränke im Autoklaven Temperaturen
zwischen etwa 123°C und 133°C, wobei diese Temperaturen jeweils für längere Zeit aufrechserhalten
werden. Aber auch beim Transport und bei der Lagerung üassen sich erhöhte Temperaturen,
z.B. durch Sonnenbestrahlung, oft nicht vermeiden.
[0003] Eine weitere Ursache für den Aufbau eines wesentlichen Innendruckes in der Flasche
liegt in ErschöDCtterungen des gashältigen Flascheninhaltes, die zum Austreiben des
Gases aus der f IöDCssigkeit führen und dadurch den Druck in der Flasche oberhalb
des Flüssigkeitsspiegels erhöhen.
[0004] Aus den angeführten Gründen kommt es daher immer wieder zu explosionsartigen Brüchen
der Flaschen, insbesondere bei gebrauchten Flaschen infolge von auch bei sorgfältiger
Kontrolle schwer zu erkennenden Ermüdungen und Fehlerndes Flaschenmateriales. Solche
Flaschenbrüche führen in der Produktion zu unerwünschten Unterbrechungen, im Handel
und im Verkauf zu Reklamationen und gegebenenfalls sogar Verletzungen.
[0005] Es besteht daher der Wunsch nach einer Verschlußkappe für Getränkeflaschen, welche
einen selbsttätigen Druckabbau bei Auftreten eines Überdruckes in der Flasche zuläßt.
Die bisher bekannten Verschlußkappen können aber in dieser Hinsicht nicht befriedigen.
Die bekannten KronenkorkverschlDCsse ermöglichen überhaupt keinen derartigen Druckabbau
und haben darüber hinaus den Nachteil, daß die Aufbringung der Verschlußkappe unter
hohem Druck erfolgen muß und daß zur Öffnung des Verschlusses ein besonderes Werkzeug
erforderlich ist. Außerdem ist die Seitenfläche der Verschlußkappe gerillt, was die
Anbringung einer Beschriftung an der Seitenfläche unmöglich macht.
[0006] Weitere bekannte Verschlußkappen weisen zwei zueinander parallele Reißlinien auf,
die als Verlängerung der Seitenränder des Reißlappens an der Seitenwand der Ver-schlußkappe
vertikal hochlaufen und sich ouer über die Deckwand der Verschlußkappe erstrecken.
Diese Verschluß-kappen ermöglichen ebenfalls keinen selbsttätigen Druckabbau, da hiezu
eine gewisse Dehnung des Mantelteiles der Verschlußkappe in Umfangsrichtung erforderlich
ist, was bei der beschriebenen Kappenkonstruktion zum Aufplatzen an den von den Reißlinien
gebildeten Schwachstellen des Kappenmateriales föDChrt. Außerdem haben solche Kappen
den Nachteil, daß häufig nach der Öffnung der Restteil der Verschlußkappe an der Flaschenmündung
festhaftet und gesondert entfernt werden muß.
[0007] Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, eine Ver-schlußkappe der eingangs beschriebenen
Art so zu verbessern, daß der Druckabbau verläßlich stattfindet, wobei es nach dem
Abbauen des übermäßigen Überdruckes wieder zu einer verläßlichen Dichtung des Flaschenverschlusses
kommt. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß bei einer Verschlußkappe der
eingangs beschriebenen Konstruktion im Reißlappenbereich in der Seitenwand zur Stabilisierung
eines Abblaseeffektes bei Überdruck mindestens eine im wesentlichen parallel zur Verschlußkappenachse
verlaufende, nach außen gewölbte Sicke vorhanden ist. Diese Sicke bildet an ihren
Enden, insbesondere am oberen Ende, eine Ungleichmäßigkeit in Form einer Faltenbildung
im Material der Kappenwand, so daß dort eine örtlich begrenzte Schwachstelle der Abdichtung
gebildet wird, an welcher der Druckabbau verläßlich und gegebenenfalls auch mehrfach
erfolgen kann, wobei es nach jedem Druckabbau wieder zu einem dichtenden Wiederverschluß
der Flasche kommt, der im allgemeinen nicht nach völligem Abbau des Überdruckes erfolgt,
sondern schon dann, wenn der Überdruck auf einen unschädlichen Wert abgesunken ist,
z.B. von 10 bar auf 5 bar. Dieser Druckabbau erfolgt ohne Gefahr eines Aufreißens
der Verschlußkappenwand, da die besondere Art der Führung der Reißlinie verhindert,
daß beim erwähnten Druckabbau die Verschlußkappe entlang der Reißlinie aufreißt. Vorteilhaft
ist auch, daß selbst mehrere Sicken immer noch eine im wesentlichen glatte äußere
Mantelwand der Verschluß-kappe zulassen, so daß die Anordnung einer Beschriftung dort
möglich ist. Die erfindungsgemäße Verschlußkappe läßt sich auch leicht auf Flaschen
beim Verschlußvorgang aufbringen, wobei nur verhältnismäßig geringe Drücke zur Erzielung
der nötigen Dichtung erforderlich sind. Die Gefahr eines Flaschenbruches in der Verschließmaschine
wird daher herabgesetzt und es ist die erfindungsgemäße Verschlußkappe gegebenenfalls
sogar für Kunststoffflaschen anwendbar.
[0008] Die Sicke kann aber auch beim Öffnen des Flaschenverschlusses durch den Benützer
Vorteile ergeben, da beim Offnungsvorgang die erwähnte Schwachstelle einen Teilabbau
des Überdruckes in der Plasche bewirken kann, bevor der restliche Überdruck die Kappe
von der Flasche abheben kann. Die Gefahr eines Abschleuderns der Kappe von der Flaschenmündung
und die Gefahr eines Ausschleuderns eines Teiles des Flascheninhaltes unter Einwirkung
des sich plötzlich abbauenden Überdruckes in der Flasche wird daher herabgesetzt.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung endet die Sicke unterhalb der
Reißlinie. Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform kreuzen sich die Sicke und
die Reißlinie, wobei der spitze Kreuzungswinkel mehr als 45° beträgt. In beiden Fällen
wird vermieden, daß der Aufreiß-vorgang der Sicke statt der Reißlinie folgt.
[0010] Beim Aufreißvorgang ergeben sich die besten Verhältnisse, wenn die Reißlinie zumindest
bis zu einer Stelle verläuft, die gegenüter der Ausgangsstelle der Reißlinie um etwa
den halben Umfang der Seisenwand versetzs ist. Aus demselben Grund ist es vorteilhaft,
wenn der weitere Reiß-linienabschnitt auf einer Höhe verläufs, die auf oder geringföDCgig
oberhalb der Höhe liegt, auf der der größte Außendurchmesser des Randwulstes liegt.
Wenn sich keiner der beiden Reißlinienabschnitte bis zur abgerundeten Übergangszone
erstreckt und die Reißlinie mit dem weiteren Abschnitt in Abstand unterhalb der Deckwand,
jedoch in der Seitenwand endet, so bleibt die Kappe auch nach dem Aufreißvorgang einstöDCckig,
d.h. der Reißlap-pen ist auch nach dem Aufreißvorgang mit dem Restseil der Verschlußkappe
verbunden und außerdem bleibt der Kappencharakter erhalten. Es besteht daher die Möglichkeis,
nach Entnahme eines Teiles des Getränkes die Verschlußkappe wieder auf die FlaschermöDCndung
aufzusetzen und dadurch einen gewissen beschränksen Schutz des restlichen Flascheninhaltes
zu erzielen.
[0011] Weitere Kennzeichen und Vorteileder vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes, deren wesentliche Merkmale in
den Zeichnungen schematisch dargestellt sind.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht der Versch1 uß-kappe vor der Aufbringung auf
die Flasche.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig.1.
Fig. 2a zeigt im Schnitt eine Ausführungsvariante zu Pig. 2.
Fig 3 ist ein Schnitt nach der Linie 111 - 111 der Fig. 1.
Fig. 4 ist ein perspektivische Ansicht einer Ausführungsvariante der Verschlußkappe.
Fig. 5 zeigt in perspektivischer Ansicht eine weitere Verschlußkappenvariante zu Fig.
1, die auf eine nur teilweise dargestellte Flasche aufgesetzt ist.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI - VI der Fig. 5.
Fig. 7 ist ein Schnits nach der Linie VII - VII der Fig. 5.
Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsvariante zu Fig. 5.
Fig. 9 ist eine Ansicht ähnlich zu Fig. 8, bei welcher jedoch der Reißlappen in teilweise
von der Flasche abgezogenem Zustand dargessellt ist.
Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil eines Blechrohlinges bei der Herstellung
der Verschlußkappe.
[0012] Die Verschlußkappe 10 nach Fig. 1 hat im wesentlichen die Form einer kopfstehenden
zylindrischen Schale mit einer zylindrischen Seitenwand 12, die über eine ringförmige
abgerundete Übergangszone 16 in eine von einer ebenen Scheibe gebildete Deckwand 14
übergeht. Die Verbindungszone 16 bildet einen Sitz 13 (Fig. 2a) für eine ringförmige
elastische Dichtung 18, insbesondere aus Polyäshylen, PVC oder anderem thermoplastischen
Material, das seine Elastizität auch bei Kühltemperaturen, denen Getränke normalerweise
ausgesetzt sind, behält und welches bei erhöhten Temperaturen nicht erweicht wird,
denen Getränke normalerweise während der Sterilisierung ausgesetzt sind. Vorzugsweise
besteht der Dichtungsring 18 aus einem Kunststoffschaum, der in flüssiger Form in
den Sitz 13 rinnengelassen und dort durch Erwärmung ausgehärtet wird.Die Dichtung
18 kann auch eine volle Dichtungsscheibe sein, welche die Bodenfläche der Deckwand
14 völlig abdeckt. Es ist aber günstiger, wenn die Dichtung sich in radialer Richtung
nach innen nicht weit über jenen Bereich hinausü streckt,welcher an der Mündung der
Flasche (Fig. 6,7) anliegt.
[0013] Die Seitenwand 12 der Kappe, welche beim Aufsetzen auf die Flasche nach innen gedrückt
wird, iss bei der Kappenherstellung aus einem Blech durch Stanzen und Tiefziehen im
wesentlichen zylindrisch. Es kann jedoch der Unterrand 20 geringfügig nach außen abgewirkelt
sein (Fig. 2a), was das Aufsetzen der Kappe auf die Flaschenmündung beim Verschluß-vorgang
erleichtert.
[0014] Mit der Seitenwand 12 ist ein Reißlappen 22 einstückig ausgebildet, dessen freies
Ende von der Verschlußkappe 10 nach ihrer Formung etwa horizontal wegsteht (Fig. 2).
Die Länge dieses Reißlappens 22 ist so gewählt, daß er vom Benützer zwecks Aufreissens
der Verschlußkappe bequem ergriffen werden kann. Hiezu ist dieser Reißlappen 22 so
lang, daß er sich bei aufgebrachter Verschlußkappe bis über jenen Flaschenwulst nach
unten erstreckt, welcher unmittelbar unterhalb des Randwulstes der Flasche liegt.
Auf diese Weise kann der Reißlappen 22 beim Öffnungsvorgang leicht vom Flaschenhals
abgezogen werden.
[0015] Der Reißlaapen 22 hat einen Abschnitt 24, der eine Fortsetzung der Seitenwand 12
nach unten und damit gleichsam eine Zugabe bildet, welche verhindert, daß der Reiß1
ap-pen bei der Andrückung der Verschlußkappe beim Aufsetzvorgang auf die Flasche unzulässig
verformt wird. Das Ende 25 des Reißlappens 22 kann abgerundet sein (Fig. 1).
[0016] Der Reißlappen erstreckt sich entlang des Umfanges der Seitenwand 12 nur über einen
Bruchteil desselben. Seine Übergangsstellen in den Unterrand 20 der Seitenwand 12
sind abgerundet.
[0017] In der Seitenwand 12 verläuft eine Reißlinie 27 annähernd um den halben Umfang der
Seitenwand 12. Diese Reiß-linie 27 hat drei Abschnitte 28, 29, 30, die bei der Ausführungsform
nach den Fig. 1 und 2 kontinuierlich ineinander übergehen. Die Reißlinie 27 hat ihre
Ausgangsstelle 26 an der abgerundeten Übergangsstelle zwischen dem Reißlappen 22 und
der Seitenwand 12 und ihr erster Abschnitt 28 steigt im spitzen Winkel zur Horizontalebene
an. Der zweite Abschnitt 29 verläuft flacher nach oben gegen die Deckwand 14 zu und
sodann horizontal und geht in den dritten, ebenfalls horizontal verlaufenden Abschnist
30 über, welcher etwas unserhalb der Deckwand 14 etwa um die Hälfte des Umfanges der
Seitenwand 12 herumläuft. Der Winkel, welchen die Reißlinien-abschnitte 28,29 mit
der Horizontalebene einschließen, solite geringer als 75°, vorzugsweise geringer als
45° sein, z.B. zwischen 15° und 45°, liegen, um in der Praxis die besten Verhältnisse
für den Aufreißvorgang zu sichern. Der Reißli-nienabschnitt 30 sollte so tief angeordnet
sein, etwa 2,5 mm unterhalb der Deckfläche 14, daß der Großteil der Dichtung 18 nicht
gestört wird. Auf diese Weise wird gesichers, daß beim Öffnungsvorgang die Dichtung
18 möglichst lange unverletzt bleibt. Die Anordnung solite auch so gesroffen sein,
daß unterhalb der Reißlinie 27 ein die Zugkräfte beim Öffnen der Verschlußkappe aufnehmender
Streifen verbleibt, dessen Breite etwa 2 bis 3 mm betragen sollte.
[0018] Die Reißlinie 27 endet eswa 140 bis 180° gegenüber der Ausgangsstelle 26 verseszt
auf derselben Höhe wie der Abschnitt 30. Die Länge der Reißlinie 27 sollte genügend
groß sein, um die Verschlußkappe nach Durchlaufen der Reißlinie leicht von der Flasche
abnehmen zu können.
[0019] Die Reißlinie 27 wird im Material der Verschlußkappe 10 während deren Herstellung
ausgebildet, und zwar wird sie in den Blechrohling im flachen Zustand desselben eingearbeitet,
bevor die Verschiußkappe 10 in ihre endgültige Gestalt tiefgezogen wird. Mittels eines
geeignesen Wenkzeuges wird die Reißlinie als Nut ausgebildet, deren Boden 34 (Fig.
3) flach ist. Das Material im Bereich 36 unter der Reißlinie 27 dürfse bei der Ausformung
der Reißlinie 27 eine Kalshärtung erfahren, so daß das Abziehen des Reißlappens 22
entlang der Reißlinie 27 erleichtert wird, ohne die Gesamtfessigkeit und dadurch das
Dichtungsverhalten der Verschlußkappe 10 nachteilig zu beeinflussen. Die die Reißlinie
27 bildende Nut ist gegen das Innere der Seitenwand 12 offen.
[0020] Der Reißlappen 22 hat an seiner Innenwand eine Sicke 38' (Fig. 2) in Form einer U-förmigen
Auswölbung, die an der Außenseite des Reißlappens 22 eine Rippe 38 bildet, die den
Reißlappen 22 verstärkt. Die Enden 40, 42 dieser Rippe 38 liegen wesentlich höher
als der Unterrand 20 der Seitenwand 12, kreuzen jedoch die Reißlinie 27 nicht und
erstrecken sich nicht in die Dichtung 18. Im Bereich der Enden 40, 42 der Sicke 38'
hat das Material der Verschlußkappe eine Häufung von Falten, auch nach der Aufbringung
der Verschiuß-kappe auf die Flasche, so daß bei Auftreten eines vorherbestimmten Innendruckes
der übermäßige Überdruck vornehmlich in diesem Bereich verläßlich abgelassen wird,
worauf die Verschlußkappe wieder einwandfrei dichtet. Dieser Abblaseeffekt läßs sich
durch geeignete Materialwahl in Verbindung mit der Ausbildung und Art der Verschiußkappe
optimal einstellen. In der Praxis erprobte Ausführungen bliesen zwischen 8 und 10
bar ab, wobei der Innendruck in der Flasche auf etwa 5 bar abgesenkt und anschließend
wieder abgedichtet wurde. Diese Ausführungsformen bestanden aus einer tiefgezogenen
Aluminium-kappe aus einem Aluminiumblech mit einer Dicke zwischen 180 und 190 Mikron,
da seine Zugfestigkeit zwischen 120 und 160 Newson/mm
2 aufwies. Das Aluminium hatte eine Reinheit von eswa 99%. Der Innendruck in Getränkeflaschen
beträgt bei normalen Transport- und Lagerungs-bedingungen bis etwa 6 bar, jedoch kann
durch Schütteln und/oder Erwärmung der Flasche ein Innendruck von über 10 bar entstehen.
[0021] Es hat sich herausgestellt, daß zur Erzielung des Abblaseeffektes Aluminiumbleche
üblicher Zusammensetzung und einer Dicke zwischen 140 und 250 Mikron und einer Zugfestigkeit
zwischen 90 und 220 Newton/mm
2 geeignet sind. Bevorzugte Bereiche liegen zwischen 180 und 220 Mikron sowie zwischen
130 und 180 Newton/mm
2. Die erwähnte Zugfestigkeit gilt vor der Formung der Verschlußkappe.
[0022] Einige Beispiele von Aluminiumlegierungen zur Hersteliung erfolgreich arbeitender
Verschlußkappen mit selbsttätigem Abblaseeffekt sind in der folgenden Tabelle enthalten.:

[0023] Bei der Aufbringung der Verschlußkappe auf eine Getränkeflasche der eingangs beschriebenen
Art wird die Kappe in einer mit Fingern versehenen Hülse gehalten und mit dieser auf
die Flasche aufgesetzt. Sodann wird
[0024] die Kappe gegen die Flaschenmündung mis einem solchen Druck gedrückt, daß das Material
der Dichtung elastisch zusammengedrückt wird. Sodar.n wird die Hülse rund um den Wulstrand
der Flasche zusammengezogen und drückt den Unterrand 20 der Seitenwand 12 der Kappe
in die Ringnut zwischen dem Wulstrand und der an-schließenden Flaschenausbauchung
unter Faltenbildung ein. Gleichzeitig wird die Übergangszone 16 an das abgerundete
Profil des Wulstrandes der Flasche angedrücks, wobei der Krümmungsradius der Übergangszone
16 vergrößert wird. Durch die bei diesen Vorgängen auftretenden Beanspruchungen ergibt
sich, ebenso wie bei der Herstellung der Verschlußkappe, eine durch Kaltverformung
des Metalles hervorgerufene Materialhärtung, welche über den Umfang der Verschlußkappe
im wesentlichen gleichförmig ist. Diese Effekte sind reproduzierbar und können durch
geringe Änderungen der Dicke und Zugfestigkeis des verwendeten Aluminiumbleches eingestellt
werden, so daß der gewünschse Abblaseeffekt im wesentlichen innerhalb eines vorherbestimmbaren
Druckbereiches auftrist.
[0025] Es ist auch anzunehmen, daß die erwählte Materialhärtung und die damit verbundene
Erhöhung der Maserialelastizität das Auftreten des beschriebenen Abblaseeffektes begünstigt
bzw. überhaupt erst ermöglicht, denn es tritt beim Abblasen eine geringe Aufweitung
der Verschlußkappe und/oder eine Anhebung derselben in Bezug auf den Flaschenhals
auf, so daß ein Teil des Gases aus der Flasche entweichen kann, wobei bei dieser Aufweitung
der Verschlußkappe das Material im elastischen Bereich verbleiben muß. Die Elastizität
des kaltgehärteten Bleches der Verschlußkappe führt diese hierauf wieder in die dichtende
Ausgangsstellung zurück.
[0026] Die Verschluükappe 10 nach Fig. 4 ähnelt jener nach Fig. 1 mit zwei Ausnahmen. Der
erste Unterschied besteht darin, daß das Ende 25 des Reißlappens 22 geradlinig verläuft,
jedoch schräg in Bezug auf die beiden Seitenränder 48, 50, so daß der der Ausgangsstelle
26 der Reißlinie 27 näher liegende Seitenrand 48 länger ist als der andere Seitenrand
50. Dies veranlaßt den Benutzer, den Reißlappen näher dem Seitenrand 48 zu erfassen
und ihn nach rechts zu ziehen, so daß der Aufreißvorgang entlang der Reiß1 inie 27
in der richtigen Richtung begonnen wird, obwohl die Reißli-nie 27 dem Benutzer nicht
sichtbar ist, da sie ja an der Innenwand der Kappe liegt.
[0027] Der zweite Unterschied besteht darin, daß das obere Ende 42 der Rippe 38 sich nach
oben bis in den Bereich der Deckwand 14 erstreckt. Auf diese Weise wird dort eine
Schwachstelle in der Dichtung 18 gebildet, da die innen an der Kappe befindliche Sicke
38' an der Rückseite der Rippe 38 im Bereich des Endes 42 derselben eine kanalartige
Verbindung von der Dichtung 18 zur Reißlinie 27 bildet. Selbst wenn das Material der
Dichtung 18 diese Sicke 38' ausfüllen sollte, so bildet ihr oberes Ende (bei 42) dennoch
die schwächste Stelle für das Entweichen von Überdruck aus dem inneren der Flasche
beim Offnen der Verschlußkappe, da n dieser Stelle der die Dichtung 18 gegen die FLaschenmündung
drückende Druck am geringsten ist. Das Gas aus der Flasche ist daher bereits entwichen,
wenn der Abreißvorgang des Reißlappens 22 zu Ende ist, so daß der Überdruck in der
Flasche dann völlig abgebaut ist und die Verschlußkappe 10 daher nicht abgeschleudert
werden kann.
[0028] Es steht nicht mit Sicherheit fest, ob das Gas den Weg zwischen der Dichtung 18 und
der Flaschenmündung oder zwischen der Dichtung 18 und dem Sitz 13 nimmt, aber die
Schwachstelle, welche durch die Ungleichmäßigkeit an der Innenseite des Endes 42 der
Rippe.38 erzeugt wird, läßt das Gas auf dem einen oder dem anderen Weg oder auch auf
beiden Wegen entweichen. Wenn die Dichtung 18 an der inneren metallischen Oberfläche
des Sitzes 13 nicht haftet, so könnte das Gas zwischen der Dichtung 18 und dieser
metallischen Oberfläche zur Sicke 38' unter dem Ende 42 der Rippe 38 strömen.
[0029] Der andere Schenkel der U-förmigen Rippe 58 (Fig. 4) erstreckt sich mit seinem Ende
40 nicht so weit nach oben und kreuzt den ansteigenden Abschnitt 28 der Reißlinie
27 nicht. Um zu vermeiden, daß beim Aufreißvorgang der Riß der Sicke 38' statt der
Reißlinie 27 folgt und um für einen zusätzlichen Druckabbau beim Offnen der Flasche
zu sorgen, darf eine Kreuzung zwischen diesem Ende 40 der Rippe 38 und der Reißlinie
27 nur in deren im wesentlichen horizontalen Abschnitten 29, 30 auftreten.
[0030] Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Verschlußkappe 10 in auf die Flasche 62 für ein Getränk
aufgesetztem Zustand. Die Flasche, von welcher lediglich der oberste Abschnitt dargestells
ist, besteht zumeist aus Glas, gegebenenfalls jedoch auch aus Kunststoff. Die Flasche
62 hat an ihrem oberen Ende einen Randwulst 64, dessen Ende 66 einen etwas abgeflachten
mittigen Abschnitt aufweist, ansonsten jedoch abgerundet ist. Die Außenfläche des
Randwulstes 64 ist nach innen eingezogen und endet in einer Ringnut 68 am Flaschenhals.
Unterhalb dieser Ringnut 68 liegt eine Ausbuchtung 70 zur Verstärkung des Flaschenhalses.
Diese Flaschenform ist weltweit genormt, wobei in fast allen Fällen der maximale Durchmesser
des Randwulstes 64 etwa 26,5 mm beträgt. Der innendurchmesser der Seitenwand 12 der
Verschlußkappe ist nun derart gewählt, daß sie beim ersten Schritt ihrer Aufbringung
passend auf dem Flaschenende sitzt. Bei der beschriebenen Eindrückung der Seitenwand
12 unter den Randwulst 64 ist nur ein geringer Axialdruck erforderlich. Der Boden
der Seitenwand 12 hat trotz der Faltenbildung des Materiales praktisch keinesichtbaren
Rillen, so daß eine Beschriftung klar lesbar bleibt, auch wenn sie auf das Blech vor
der Formung der Verschluß-kappe aufgebracht wurde.
[0031] Wie bereits erwähnt, beginnt der Aufreißvorgang an der Ausgangsstelle 26 der Reißlinie
27 durch Abziehen des Reiß-lappens 22 nach rechts (Fig. 9). Aus den Fig. 5 und 7 ist
ersichtlich, daß das Ende 40 des einen Schenkels der U-förmigenRippe 38 bis fast zur
Reißlinie 27 reicht, das andere Ende 42 sogar darüberhinaus. Dementsprechend weit
reicht auch die Sicke 38' (Fig. 7). Infolge der im Vergleich zur Ausführungsform nach
Fig. 1 größeren Länge des zum Ende 42 führenden Schenkels der Rippe 38 entsteht im
Seitenwandmaterial der Kappe eine stärkere Faltenbildung, wobei diese Falten bis zur
Dichtung 18 reichen, so daß dort eine begrenzte Schwachstelle der Abdichtung gebildet
wird, die den schwächsten Teil der Dichtung bildet, so daß das aus der Flasche austretende
Gas vor allem diese Schwachstelle als Austrittsstelle vorfindet. Diese Schwachstelle
ist zwar ganz klein, denn geeignete Rippen 38 haben eine Breite in der Größen-ordnung
von etwa 1 mm, jedoch reicht dies aus, um beim Auf-reißvorgang einen Druckabbau aus
dem Flascheninneren herbeizuführen, noch bevor der Aufreißvorgang über die ganze Länge
der Reiß1 inie 27 geführt ist. Obwohl die Rippe 38 durch den Druck beim Aufsetzen
der Verschlußkappe auf die Flaschenmündung in die Ringnut 68 eingedrückt und daher
verdrückt wird, bildet die Sicke 38' unterhalb des oberen Teiles der Rippe 38 immer
noch die schwächste Stelle entlang des Umfanges der Dichtung 18. Wenn daher der Aufreißvorgang
der Seitenwand 12 entlang der Reißlinie 27 beendet ist, ist zumindest ein Großteil
des Überdruckes in der Flasche bereits während dieses Aufreißvorganges abgebaut worden,
so daß keine oder nur mehr geringe Gefahr besteht, daß die Verschluß- kappe abgeschleudert
wird und daß dabei Flüssigkeit verloren geht.
[0032] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 hat der Reißlappen 22 eine U-förmige
Rippe 38, die jedoch nicht bis zur Reißlinie 27 reicht und hauptsächlich zur Verstärkung
und Absteifung des Reißlappens 22 dient. Eine zusätzliche, mittige Rippe 38 dient
zum Abbau des in der Flasche herrschenden Druckes. Diese mittige Rippe 38 kreuzt die
Reißli-nie 27 annähernd rechtwirkelig und erstreckt sich in der Seitenwand 12 nach
oben bis in den oberen Teil der abgerundeten Übergangsstelle 16 und daher bis zur
Dichtung 18. in
[0033] Fig. 9 ist der Reißlappen 22 teilweise abgezogen dargestellt wobei der obere Abschnitt
der Rippe 38 von ihrem unteren Abschnitt getrennt ist. Durch Pfeile ist angedeuset,
wie das Gas über den vom oberen Abschnitt der Rippe 38 gebildeten Kanal und bzw. oder
in dessen Nachbarschaft entweicht, so daß der Uberdruck in der Flasche beim Öffnungsvorgang
abgebaut wird, obwohl noch der Restteil der Verschlußkappe 10 auf der Flasche sitzt.
[0034] Fig. 10 zeigt eine Abwicklung eines Teiles des Blechrohlings für die Verschlußkappe
10 in Draufsicht, vor der Formung der Verschlußkappe. Es ist an der Innenseite einer
Rippe eine Sicke 38' wie bei den Ausführungsformen nach den Fig. 8 und 9 vorgesehen.
Die parallelen strichlierten Linien 102, 104 stellen den Abschnitt dar, in welchem
die Dichtung 18 anliegen wird. Vorzugsweise wird ein Klebstoff, z.B. in Form eines
Lackes, auf die Oberfläche des Bleches im wesentlichen nur in der zwischen den beiden
Linien 102,104 liegenden Zone 106 aufgebracht, welche über einen Teil ihres Umfanges
im Bereich der Sicke 38' eine Unterbrechung 108 hat. Auf diese Weise wird gesichert,
daß die Dichtung 18 an der Sicke 38' nicht haftet, obwohl diese Sicke vom Dichtungsmaterial
ausgefüllt wird. Wenn daher beim Aufreißen entlang der Reiß-linie 27 die Seitenwand
12 in zwei Teile geteilt wird, wobei die Sicke 38' gekreuzt wird, wird dadurch eine
erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür geschaffen, daß das Gas durch den derart geschwächten
Dichtungsbereich an der Sicke zwischen der Dichtung und der metallischen Oberfläche
entweichen kann. Diese Wahrscheinlichkeit ist wesentlich höher als jene für ein Entweichen
des Gases zwischen der Dichtung und dem axialen Ende 66 (Fig. 6) der Flasche.
[0035] Beim selbsttätigen Druckabbau hingegen, d.h. bei auf die Flasche aufgesetzter und
unverletzter Verschlußkappe und bei Uberschreiten eines vorbestimmten Wertes des Innendruckes
in der Flasche, kann das Gas zwischen der Dichtung 18 und dem axialen Ende 66 der
Flasche entweichen. Es wird angenommen, daß die Elastizität der Seitenwand 12 eine
geringfügige Aufweitung ihres Unterrandes 20 ermöglicht, wenn die Verschlußkappe geringfügig
entlang des Randwulstes 64 angehoben winä. Bei dieser Anhebung der Verschlußkappe
kann das Gas unter die Dichtung 12 einströmen und entlang der Seitenwand 12 der Verschlußkappe
10 im Bereich der durch die Faltenbildung im Material der Seitenwand bedingten, bereits
erwähnten Schwachstelle austreten.
[0036] Die Deckwand 14 kann auch aufgewölbt sein. Diese Aufwölbung kann von vorneherein
bei der Herstellung der Kappe erzeugt werden, ebenso wie die Deckwand eine Profilierung,
z.B. durch Tiefziehen, Prägen od. dgl., aufweisen kann. Die Aufwölbung der Deckwand
14 aus ihrer ursprünglichen ebenen Gestalt kann sich aber auch unter Einf1 uß der
bei der Aufbringung der Kappe auf die Flasche einwirkenden Kräfte einstellen und bzw.
oder unter Einf1 uß des in der Flasche herrschenden Gasdruckes.
[0037] Es sind zahlreiche, nicht in der Zeichnung dargestellte Varianten der Erfindung denkbar.
Beispielsweise kann der Reißlappen andere Gestalt haben, als dies in der Zeichnung
dargestellt ist. Weiters kann im Reißlappen oder oberhalb desselben ein einziger,
an seiner Unterseite eine Sicke bildender Rippenabschnitt vorgesehen sein, oder eine
serie solcher Rippenabschnitte, wobei in allen Fällen bei der Öffnung der Verschlußkappe
ein allmählicher Druckabbau erzielbar ist. Die Reiß1 inie kann auch durch eine Perforationsreihe
im Material der Seitenwand gebildet sein oder zumindest eine Unterbrechung entlang
ihres Verlaufes aufweisen, wodurch die Geschwindigkeit des Aufreißens der Kappe entlang
der Reißlinie örtlich verzögert oder sogar gestoppt werden kann. Die Reißlinie kann
auch von zumindest zwei zueinander parallel verlaufenden Linienzügen gebildet sein.
[0038] Selbstverständlich läßt sich die Erfindung auch auf Verschlußkappen aus Stahl anwenden,
die in geeigneter Weise durch korrosionshindernde Beschichtungen oder Überzüge geschüszt
sind, ebenso wie auf Verschlußkappen aus anderen Metallen. Die Verwendung von Blech
aus Aluminium, oder Aluminiumlegierungen ist jedoch zumeist bevorzugt, da diese Materialien
leichser sind als Stahl und sich leichser auf-reißen lassen.
[0039] Die Übergangszone 16 ist als Verlängerung der Seitenwand 12 aufzufassen, so daß der
Begriff "Seitenwand" auch diese Ubergangszone beinhaltet. Unter "Getränk" ist jedes
flüssige oder breiige Nahrungsmittel zu verstehen, das in Flaschen verkaufs oder ausgegeben
wird.
1. Verschlußkappe (10) für Getränkeflaschen (62), die einen Randwulst (64) mit einem
ringförmigen axialen Ende (66) und einer Ringnut (68) aufweisen, die an der Übergangsstelle
des Randwulstes (64) in den Flaschenhals liegt, und bei welchen das Getränk in der
Flasche (62) nach Aufsetzen der Verschlußkappe (10) Einwirkungen unterworfen ist,
die eine Erhöhung des Innendruckes im Raum oberhalb des Getränkes bewirken, welche
Verschlußkappe (10) einen über den Wulstrand der Flasche passenden und mit seiner
Seitenwand (12) hiebei in Anlage an die Ringnut (68) bringbaren Grundkörper hat, dessen
im wesentlichen zylindrische Seitenwand (12) über ihre abgerundete Ubergangszone (16)
in eine Deckwand (14) übergeht, welche Übergangszone (16) innen einen Sitz für eine
Dichtung (18) bildet, die zumindest einen oberen Abschnitt der Innenfläche der Seitenwand
(12) abdeckt und sich radial nach innen entlang der Deckwand (14) zumindest so weit
erstreckt, daß die Dichtung (18) am axialen Ende (66) der Flasche (62) bei aufgesetzter
Verschluß-kappe anliegt, wobei vom Unterrand (20) der Seitenwand (12) entlang eines
Bruchteiles ihres Umfanges ein Reißlappen (22) ausgeht, der mit dem Grundkörper einstückig
aus Blech besteht, zunächst eine Verlängerung der ' Seitenwand (12) bildet und anschließend
im wesentlichen normal dazu seitlich abgewinkelt ist, jedoch nach Aufbringen der Verschlußkappe
(10) auf die Flasche (62) zum Flaschenhals abbiegbar ist, und eine Reißlinie (27)
vorhanden ist, die zumindest zum Großteil in der Seitenwand (12) des Grundkörpers
verläuft und zumindest zwei Abschnitte (28, 29, 30) hat, von denen der Anfangsabschnitt
(28) in einem Bereich beginnt, der die Übergangsstelle des einen Seitenrandes (48)
des Reißlappens (22) in den Unterrand (20) der Seitenwand (12) enthält, und steigend
von dort entlang des Umfanges der Seitenwand (12) gegen die abgerundete Übergangszone
(16) derart verläuft, daß der andere Seitenrand (50) des Reißlappens (22) passiert
wird, wobei ein weiterer Reißlinienabschnitt (30) in Abstand unwand (12) verläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß im Reißlappenbereich in der Seitenwand (12) zur Stabilisierung
eines Abblaseeffektes bei Überdruck mindestens eine im wesentlichen parallel zur Verschlußkappenachse
verlaufende, nach außen gewölbte Sicke (38') vorhanden ist.
2. Verschlußkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicke (38') unterhalb
der Reißlinie (27) endet.
3. Verschlußkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Sicke (38')
und die Reißlinie (27) kreuzen und daß der spitze Kreuzungswirkel mehr als 45o beträgt.
4. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reißlinie (27) zumindest bis zu einer Stelle verläuft, die gegenüber der Ausgangsstelle
(26) der Reißlinie (27) um etwa den halben Umfang der Seitenwand (12) versetzt ist.
5. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
weitere Reißlinienabschnitt (30) auf einer Höhe verläuft, die auf oder geringfügig
oberhalb der Höhe liegt, auf der der größse Außendurchmesser des Randwulstes (64)
liegt.
6. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich
keiner dieser beiden Reiß-linienabschnitte (28, 30) bis zur abgerundeten Übergangszone
(16) erstreckt und die Reiß1inie (27) mit dem weiteren Abschnitt (30) in Abstand unterhalb
der Deckwand (14), jedoch in der Seitenwand (12) endet.
7. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reißlinie (27) an der Innenseite der Seitenwand (12) verläuft.
8. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reißlinie (27) als Nut mit aufeinander zulaufenden Wänden und einem flachen Boden
(34) ausgebildet ist.
9. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Reißlappen (22) ein schräggestelltes freies Ende (25) hat, so daß seine beiden Seitenränder
(48, 50) unterschiedlich lang sind, wobei der längere Seitenrand (48) zur Ausgangsstelle
(26) der Reißlinie (27) führt.
10. Verschlußkappe nach einem der AnspröDCche 1 und 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß sich zumindest eine Sicke (38') bis in die Dichtung (18) erstreckt.
11. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine Sicke (38') an der Außenfläche des Reißlappens (22) eine Rippe (38)
zur Verstärkung des Reißlappens (22) bildet.
12. Verschlußkappe nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
eine Sicke (38') im wesentlichen auf die Mitte des Reißlappens (22) ausgerichtet ist
und sich über die Reißlinie (27) hinaus nach oben bis zumindest in die Dichtung (18)
erstreckt.
13. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper der Versch1 uß-kappe (10) aus kalthärtungsfähigem Blech, insbesondere
Aluminium, besteht.
14. Verschlußkappe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumblech
eine Stärke von 160 bis 220 Mikron und eine Zugfestigkeit von etwa 120 bis 140 New-ton/mm2 aufweist.
15. Verschlußkappe nach Anspruch 1, wobei die Reißlinie (27) in einem Abstand von
zumindest etwa 140° vom Ausgangspunkt endet, und wobei der Winkel zwischen Reißlinientangen-te
und der Normalebene auf die Achse der zylindrischen Seitenwand (12) stets kleiner
als 75° ist, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Herstellung der Verschlußkappe
(10) verwendete Metallband eine Dicke zwischen 0,14 und 0,25 mm, vorzugsweise ziwschen
0,18 und 0,22 mm und vor der Formgebung eine Zugfestigkeit zwischen 90 und 220 Newton/mm2, vorzugsweise zwischen 130 und 180 N/mm2, aufweist, daß die Reißlinie (27) nach Erreichen des oberen Teils der zylindrischen
Seitenwand (12) oder der Übergangszone (16) stets im wesentlichen parallel zum Unterrand
(20) der Seitenwand (12) verläuft und in dieser Seitenwand (12), vorzugsweise gegenüber
dem Ausgangspunkt um etwa 140° bis 180° versetzt, endet, und daß der Reißlappen (22)
zumindest eine linienförmige Sicke (38') zur Verstärkung aufweist, deren Ende bis
in den an den Reißlappen (22) anschließenden Bereich der zylindrischen Seitenwand
(12) hineinreicht, und wobei der Winkel zwischen Reißlinientangente und der Normalebene
auf die Achse der zylindrischen Seitenwand (12) vorzugsweise stets kleiner als 45°
ist.
16. Verschlußkappe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß1 inie (27)
von ihrer Ausgangsstelle (26) nahe oder beim Übergang der Reißlappenkontur in den
Unterrand (20) der zylindrischen Seitenwand (12), in einem flachen Bogen nach oben
in Richtung zur Deckwand (14) verläuft und etwa von der Höhe des anderen Endes der
Reißlap-penkontur an stets etwa parallel zum Unterrand (20) verläuft.
17. Mit einer Verschlußkappe (10) versehene Getränkeflasche (62), die oberhalb des
Getränkes im Flaschenraum einen freien Raum enthält und bei der das Getränk Einflüssen
unterworfen ist, die eine Erhöhung des Innendruckes in diesem freien Raum bewirken,
welche Flasche (62) einen Randwulst (64) an der Mündung hat, der in eine Nut (68)
am Flaschenhals übergeht, die einen Durchmesser hat, welcher wesentlich geringer als
der Außendurchmesser des Randwulstes (64) ist, auf den die aus dünnem, biogsamen Blech
bestehende Verschlußkappe (10) dichtend, jedoch abnehmbar, aufgesetzt ist, die einen
hohlen Grundkörper mit einer kreisförmigen Deckwand (14) und eine Seitenwand (12)
aufweist, die über ihre abgerundete Übergangszone (16) in die Deckwand (14) übergeht
und deren Form der Kontur des Randwulstes (64) dadurch folgt, daß ein Teil der Seitenwand
(12) an den Randwulst (64) angedrückt und eng in die Nut (68) eingedrückt ist, und
an der Innenseite der Übergangszone (16) eine Dichtung (18) angeordnet ist, die zumindest
an das axiale Ende der Flasche (62) sowie an einen Teil der Seitenwand (12) dichtend
angedrückt ist, und ein Reißlappen (22) vorgesehen ist, der sich vom Unterrand (20)
der Seitenwand (12) entlang des Flaschenhalses nach unten erstreckt und einander gegenüberliegende
Seitenränder (48, 50) und ein freies Ende (25) aufweist, wobei einer (48) dieser Seitenränder
mit dem Ünterrand (20) der Seitenwand (12) eine Ecke als Ausgangsstelle (26) für eine
Reißlinie (27) in der Seitenwand (12) bildet, welche Reißlinie (27) zumindest zwei
Abschnitte aufweist, deren erster an der Ausgangsstelle (26) beginnt und von dort
in Ümfangsrichtung gegen die Deckwand (14) bzw. am zweiten Seitenrand (50) des Reißlappens
(22) vorbei ansteigt, wobei der zweite Reißlinienabschnitt (30) unterhalb der Deckwand
(14) liegt und in Ümfangsrichtung der Seitenwand (12) verläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß im Reißlappenbe-reich in der Seitenwand (12) zur Stabilisierung eines Abblaseeffektes
bei Überdruck mindestens eine im wesentlichen parallel zur Verschlußkappenachse verlaufende,
nach außen gewölbte Sicke (38') vorhanden ist.
18. Mit einer Verschlußkappe versehene Plasche nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reißlinie (27) an der Sicke (38') vorbeiläuft oder diese in einem Winkel von
mehr als 45° kreuzt.
19. Mit einer Verschlußkappe versehene Flasche nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reißlinie (27) im Bereich ihres gesamten Anstieges frei von Kreuzungen mit
der Sicke (38') ist.
20. Mit einer Verschlußkappe versehene Flasche nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicke (38') von der Rückseite einer an der äußeren
Oberfläche der Seitenwand (12) bzw. des Reißlappens (22) angeordneten Rippe (38) gebildet
ist.
21. Mit einer Verschlußkappe versehene Flasche nach einem der Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reißlinie (27) etwa um die Hälfte des Umfanges der
Seitenwand (12) verläuft.
22. Mit einer Verschlußkappe versehene Flasche nach einem der Ansprüche 17 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitte (28, 30) der Reißlinie (27) miteinander
verbunden sind, wobei der erste Abschnitt (28) gegen den zweiten Abschnitt (30), welcher
innerhalb der Seitenwand (12) endet, ansteigt und keiner der beiden Abschnitte die
Übergangszone (16) erreicht.
23. Mit einer Verschlußkappe versehene Flasche nach einem der Ansprüche 17 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (12) außen im wesentlichen frei von Riefen
ist.
24. Mit einer Verschlußkappe versehene Flasche nach einem der Ansprüche 17 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung der zwischen Deckwand (14) und zylindrischer
Seitenwand (12) befindlichen Übergangszone (16) durch die Anwürgung der Seitenwand
(12) an die Ringnut (68) verringert ist.
1. Closure cap (10) for beverage bottles (62) which have a beaded rim (64) including
an annular axial end (66) and an annular groove (68) where the beaded rim merges into
the bottle neck, and in which the beverage in the bottle (62), after the closure cap
(10) has been installed thereon, is subjected to effects increasing the interior pressure
in the space above the beverage, which closure cap (10) comprises a body member which
fits over the beaded rim of the bottle and can thereby be brought with its side wall
(12) into engagement with the annular groove (68), said substantially cylindrical
side wall (12) passes over its rounded transition zone (16) into a cover wall (14),
said transition zone (16) forming on its inner side a seat for a sealing member (18)
covering at least an upper section of the inner surface of the side wall (12) and
extending in radial inward direction along the cover wall (14) at least to such an
extent that the sealing member (18) engages the axial end (66) of the bottle (62)
when the closure cap is installed, a rip tab (22) which extends from the lower edge
(20) of the side wall (12) along a fraction of its circumference and consists with
the body member of one single piece of sheet metal and forms an extension of the side
wall (12) and is then angled laterally and substantially normal to said extension,
but can be bent towards the bottle neck after installation of the closure cap (10)
on the bottle (12), and a rip line (27), at least most of which is formed in the side
wall (12) of the body member, said rip line has at least two portions (28,29,30),
the starting portion (28) of which commences at a location containing the transition
of the one lateral edge (48) of the rip tab (22) into the lower edge (20) of the side
wall (12) and extends in a rise from there circumferentially of the side wall (12)
towards the rounded transition zone (16) such that the other lateral edge (50) of
the rip tab (22) is passed, a further rip line portion (30) extending spaced apart
below the cover wall (14) circumferentially of the side wall (12), characterized in
that in the rip tab zone at least one groove (38') is provided in the side wall (12)
for stabilizing a venting effect at overpressure, said groove extends substantially
parallel to the axis of the closure cap and is vaulted outwardly.
2. Closure cap according to claim 1, characterized in that the groove (38') terminates
below the rip line (27).
3. Closure cap according to claim 1, characterized in that the groove (38') and the
rip line (27) cross each other and that the acute angle of intersection is more than
45°
-4. Closure cap according to anyone of claims 1 to 3, characterized in that the rip
line (27) extends at least to a location displaced with respect to the starting location
(26) of the rip line (27) for approximately the half circumference of the side wall
(12).
5. Closure cap according to anyone of claims 1 to 4, characterized in that the further
rip line portion (30) extends at a level at or slightly above the level of the outermost
diametrical extent of the beaded rim (64).
6. Closure cap according to anyone of claims 1 to 5, characterized in that no one
of these two rip line portions (28,30) extends to the rounded transition zone (16)
and that the rip line (27) terminates with the further portion (30) spaced apart below
the cover wall (14) but in the side wall (12).
7. Closure cap according to anyone of claims 1 to 6, characterized in that the rip
line (27) extends on the inner side of the side wall (12).
8. Closure cap according to anyone of claims 1 to 7, characterized in that the rip
line (27) is a groove having converging walls and a flat bottom (34).
9. Closure cap according to anyone of claims 1 to 8, characterized in that the rip
tab (22) has a sloping free end (25) so that its two lateral edges (48,50) are of
different length, the longer lateral edge (48) leading to the commencement location
(26) of the rip line (27).
10. Closure cap according to anyone of claims 1 and 3 to 9, characterized in that
at least one groove (38') extends to the sealing member (18).
11. Closure cap according to anyone of claims 1 to 10, characterized in that at least
one groove (38') forms a rib (38) on the outer surface of the rip tab (22) for strengthening
the rip tab (22).
12. Closure cap according to claims 10 and 11, characterized in that at least one
groove (38') is directed substantially towards the center of the rip tab (22) and
extends upwardly beyond the rip line (27) at least to the sealing member (18).
13. Closure cap according to anyone of claims 1 to 12, characterized in that the body
member of the closure cap(IO) consists of sheet metal capable of cold hardening, particularly
of aluminium.
14. Closure cap according to claim 15, characterized in that the aluminium sheet metal
has a thickness between 160 und 220 microns and a tensile strength between about 120
and 140 Newton/mm2.
15. Closure cap according to claim 1, in which the rip line (27) terminates spaced
apart from its commencement location for at least about 140° and wherein the angle
defined between a rip line tangent and a plane taken normal to the axis of the cylindrical
side wall (12) is always less than 75°, characterized in that the metal band used
for producing the closure cap (10) has a thickness between 0.14 and 0.25 mm, preferably
between 0.18 and 0.22 mm and, prior to the forming operation, has a tensile strength
between 90 and 220 Newton/mm2, preferably between 130 and 180 N/mm2 that the rip line (27) after having reached the upper part of the cylindrical side
wall (12) or the transition zone (16) extends always substantially parallel to the
lower edge (20) of the side wall (12) and terminates in this side wall (12), preferably
spaced apart with respect to the commencing location for about 140° to 180°, and that
the rip tab (22) comprises at least one line-shaped strengthening groove (38') the
end of which extends to the zone of the cylindrical side wall (12) neighbouring the
rip tab (22), and wherein the angle defined between a line taken tangent to the rip
line and the plane taken normal to the axis of the cylindrical side wall is preferably
always less than 45°
16. Closure cap according to claim 15, characterized in that the rip line (27) extends
in a shallow arch from its commencing location (26) near or at the transition of the
rip tab contour into the lower edge (20) of the cylindrical side wall (12), upwardly
in the direction towards the cover wall (14) and extends from the level of the other
end of the rip tab contour always substantially parallel to the lower edge (20).
17.Beverage bottle (62) provided with a closure cap (10) and containing a free space
above the beverage in the bottle, the beverage being subjected to effects increasing
the interior pressure in this free space, said bottle (62) having a beaded rim (64)
at the mouth merging into a groove (68) at the bottle neck, which groove has a diameter
substantially less than the outer diameter of the beaded rim (64) onto which the closure
cap (10) consisting of thin, bendable sheet metal is sealingly, however detachably,
engaged, which closure cap comprises a hollow body member having a circular cover
wall (14), a side wall (12) passing over its rounded transition zone (16) into the
cover wall (14) and the shape of which follows the contour of the beaded rim (64)
by pressing a portion of the side wall (12) against the beaded rim (64) and closely
into the groove (68), a sealing member (18) on the inner side of the transition zone
(16) and sealingly pressed against at least the axial end of the bottle (62) and to
a portion of the side wall (12), and a rip tab (22) extending downwardly from the
lower edge (20) of the side wall (12) along the bottle neck and having opposite side
edges (48,50) and a free end (25), one (48) of these side edges forming a corner with
the lower edge (20) of the side wall (12) as a commencing location (26) for a rip
line (27) in the side wall (12), which rip line (27) comprises at least two portions,
the first one of which commences at the commencing location (26) and rises from there
circumferencially towards the cover wall (14) or passing the second side edge (50)
of the rip tab (22), respectively, the second rip line portion (30) being below the
cover wall (14) and extending in circumferencial direction of the side wall (12),
characterized in that in the rip tab zone at least one groove (38') is provided in
the side wall (12) for stabilizing a venting effect at overpressure, said groove extends
substantially parallel to the axis of the closure cap and is vaulted outwardly.
18. Bottle provided with a closure cap according to claim 17, characterized in that
the rip line (27) passes the groove (38') or intersects it, the angle of intersection
being more than 45°
19. Bottle provided with a closure cap according to claim 17 or 18, characterized
in that the rip line (27) in the zone of its complete rise is free from intersecting.
the groove (38,).
20. Bottle provided with a closure cap according to anyone of claims 17 to 19, characterized
in that the groove (38') is formed by the back side of a rib (38) on the outer surface
of the side wall (12) or on the rip tab (22), respectively.
21. Bottle provided with a closure cap according to anyone of claims 17 to 20, characterized
in that the rip line (27) extends for approximately half of the circumference of the
side wall (12).
22. Bottle provided with a closure cap according to anyone of claims 17 to 21, characterized
in that the two portions (28,30) of the rip line (27) are connected to each other,
the first portion (28) rising towards the second portion (30) terminating within the
side wall (12), no one of the two portions reaching the transition zone (16).
23. Bottle provided with a closure cap according to anyone of claims 17 to 22, characterized
in that the side wall (12) on its outside is substantially free from corrugations.
24. Bottle provided with a closure cap according to anyone of claims 17 to 23, characterized
in that the curvature of the transition zone (16) between the cover wall (14) and
the cylindrical side wall (12) is decreased by crimping the side wall (12) to the
annular groove (68).
1. Capuchon de fermeture (10) destine à des bouteilles contenant des boissons (62),
qui présentent un bord renflé (64) muni d'une extrémité axiale annulaire (66) et d'une
rainure annulaire (68) qui est disposée dans le passage du bord renflé (64) vers le
col de la bouteille, la boisson contenue dans la bouteille (62) étant soumise, après
application du capuchon de fermeture (10), à des actions qui provoquent une augmentation
de la pression intérieure dans l'espace situe au-dessus de la boisson, ledit capucbon
de fermeture (10) comportant un corps principal s'adaptant au-dessus du bord renflé
de la bouteille et pouvant venir en butée dans la rainure annulaire (68), la paroi
latérale (12) essentiellement cylindrique dudit corps principal s'étendant vers une
paroi de recouvrement (14) en passant par une zone intermédiaire arrondie (16) qui
forme, à I,interieur, un logement destine à un joint (18) qui recouvre au moins une
partie supérieure de la surface intérieure de la paroi latérale (12) et qui s'étend
radialement vers l'intérieur, le long de la paroi de recouvrement (14), au moins de
telle sorte qu'il (18) soit appliqué contre l'extrémité axiale (66) de la bouteille
(62) lorsque le capuchon de fermeture est appliqué, une patte de déhirure (22) partant
du bord inferieur (20) de la paroi latérale (12), le long d'une fraction de la circonférence
de celle-ci, ladite patte de déchirure (22) étant constituée d'une seule pièce vec
le corps principal, en une feuille métallique, en formant d'abord un prolongement
de la paroi latérale (12) et en étant ensuite pliée latéralement de manière essentiellement
orthogonale à celle-ci, mais pouvant être pliée vers le col de la bouteille après
l'application du capuchon de fermeture (10) sur celle-ci (62), une ligne de déchirure
(27) étant prévue qui s'étend au moins en majeure partie dans la paroi latérale (12)
du corps principal et qui comporte au moins deux segments (28,29,30) dont le segment
de départ (28) débute dans une zone qui contient le passage de l'un des bords latéraux
(48) de la Patte de déchirure (22) vers le bord inférieur (20) de la proi latérale
(12) et s'étend, à partir de cet endroit, en montant et en suivant la circonférence
de la paroi latérale (12), le long de la zone intermédiaire arrondie (16), en dépassant
l'autre bord latéral (50) de la patte de déchirure (22), un autre segment de ligne
de déchirure (30) s'étendant, à distance en dessous de la paroi de recouvrement (14),
le long de la circonférence de la paroi latérale (12), caractérisé en ce que la paroi
latérale (12) comporte, dans la zone de la patte de déchirure au moins une moulure
(38') bombée vers l'extérieur, essentiellement paralliele à l'axe du capuchon de fermeture,
pour résister à un effet d'arrachement par soufflage, en cas de surpression.
2. Capuchon de fermeture selon la revendication 1 caractérisé en ce que'la moulure
(38) s'arrête en dessous de la ligne de déchirure (27).
3. Capuchon de fermeture selon la revendication 1 caractérisé en ce que la moulure
(3S') croise la ligne de déchirure (27) et en ce que l'angle aigu de croisement est
supérieure à 45°.
4. Capucbon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 3 caractérisé
en ce que la ligne de déchirure (27) s'étend au moins jusqu'à un endroit, qui est
décalé d'environ la moitié de la circonférence (26) de la ligne de déchirure (27).
5. Capuchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 4 caractérisé
en ce que le segment (30) de la ligne de déchirure s'étend sur une hauteur qui correspond
ou qui est légerement supérieure à la hauteur à laquelle le diamètre extérieur du
bord ren-f1é (64) est le plus grand.
6. Capuchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 5 caractérisé
en ce qu'aucun des deux segments de déchirure (28,30) ne s'étend jusqu'à la zone intermédiaire
arrondie (16) et en ce que la ligne de déchirure (27) se termine par le segment (30),
à distance en dessous de la paroi de recouvrement (14), mais dans la paroi latérale
(12).
7. Capuchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 6 caractérisé
en ce que la ligne de déchirure (27) s'étend le long de la face interieure de la paroi
latérale (12).
8. Capuchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 7 caractérisé
en ce que la ligne de d%51 chirure (27) est formée par une rainure comportant des
parois convergentes et un fond plat (34).
9. Capuchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 8 caractérisé
en ce que la patte de déchirure (22) présente une extrémité libre inclinée (25) de
sorte que ses deux bords latéraux (48,50) presentent des longueurs différentes, le
bord latéral le plus long (48) menant au point de départ (26) de la ligne de déchirure
(27).
10. Capuchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 et 3 à 9 caractérisé
en ce qu'au moins une moulure (38') s'étend jusque dans le joint (18).
11. Capuchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 10 caractérisé
en ce qu'au moins une moulure (38') forme une nervure (38) sur la face extérieure
de la patte de déchirure (22), en vue du renforcement de celle-ci (22).
12. Capuchon de fermeture selon les revendications 10 et 11 caractérisé en ce qu'au
moins une moulure (38') est essentiellement dirigée vers le centre de la patte de
déchirure (22) et s'étend au-delà de la ligne de déchirure (27), vers le haut, au
moins jusque dans le joint (18).
13. Capuchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 12 caractérisé
en ce que le corps principal du capuchon de fermeture (10) est constitué une feuille
métallique écrouissable à froid, notamment de l'aluminium.
14. Capuchon de fermeture selon la revendication 13 caractérisé en ce que la feuille
d'aluminium présente une épaisseur de 160 à 220 micromètres et une résistance à la
traction d'environ 120 à 140 N/mm2.
15. Capuchon de fermeture selon la revendication 1, dans lequel la ligne de déchirure
(27) se termine à une distance d'au moins environ 140° du point de départ et l'angle
formé entre la tangente à la ligne de déchirure et le plan normal à l'axe de la paroi
latérale cylindrique (12) est toujours inférieur à 75°, caractérisé en ce que la bande
de métal utilisée pour la fabrication du capuchon de fermeture (10) présente une épaisseur
comprise entre 0,14 et 0,25 mm de préférence entre 0,18 et 0,22 mm, et, avant la mise
en forme, une résistance à la traction comprise entre 90 et 220 N/mm2, de préférence entre 130 et 180 N/mm2, en ce que la ligne de déchi rure (27) s'étend, aprè avpir atteint la partie supérieure
de la paroi latérale cylindrique (12) ou la zone intermédiaire (16), toujours de manière
essentiellement parallèle au bord inférieur (20) de la paroi latérale (12) et se termine
dans cette paroi latérale (12), de préférence décalée d'environ 140° à 180° par rapport
du point de départ, et en ce que la patte de déchirure (22) présente au moins une
moulure en forme de ligne (38') pour le raidisement, dont l'extrémité s'étend jusque
dans la zone de la paroi latérale cylindrique (12) qui suit la patte de déchirure
(22), l'angle formé entre la tangente à la ligne de déchirure et le plan normal à
l'axe de la paroi latérale cylindrique (12) étant de préférence toujours inférieur
à 45°.
16. Capuchon de fermeture selon la revendication 15 caractérisé en ce que la ligne
de déchirure (27) s'étend - en partant de son point de départ (26) à proximite ou
dans le passage qu contour de la patte de déchirure vers le bord inférieur (20) de
la paroi latérale cylindrique (12)- selon un arc de courbure plat, vers le haut, en
direction de la paroi de recouvrement (14) et, environ à partir de la hauteur de l'autre
extrémité du contour de la patte de déchirure, toujours environ parallélement au bord
inférieur (20).
17. Bouteille destinée à contenir des boissons (62) munie d'un capuchon de fermeture
(10), qui comporte, au-dessus de la boisson, dans son volume, un espace libre, et
dans laquelle la boisson est soumise à des effets qui provoquent une augmentation
de la pression intérieure dans cet espace libre, ladite bouteille (62) comportant
un bord renflé (64) à l'embouchure, qui est suivi d'une rainure (68) pratiquée dans
le col de la bouteille, qui présente un diametre essentiellement Plus petit que le
diamètre extérieur du bord renflé (64) sur lequel le capuchon de fermeture (10), constitué
par une feuille métallique mince et flexible, est appliqué de manière étanche mais
amovible, ledit capuchon de fermeture (10) comportant un corps principal creux muni
d'une paroi de recouvrement circulaire (14) et d'une paroi latérale (12) qui passe
dans ladite paroi de recouvrement via sa zone intermédiaire arrondie (16) et dont
la forme suit le contour du bord renflé (64) par le fait qu'une partie de la paroi
latérale (12) est appliquée contre le bord renflé (64) et est serré dans la rainure
(68), un joint (18) étant agencé à la face intérieure de la zone intermédiaire (16),
qui est applqué de manière étanche au moins contre une partie de la paroi latérale
(12), une patte de déchirure (22) étant prévue qui s'étend du bord inférieur (20)
de la paroi latérale (12), le long du col de la bouteille, vers le bas et qui présente
des bords latéraux opposés (48,50) ainsi qu'une extrémite libre (25), l'un de ces
bords latéraux (48) formant avec le bord inférieur (20) de la paroi latérale (12)
un coin qui sert de point de départ (26) pour une ligne de déchirure (27) pratiquée
dans la paroi latérale (12), qui présente au mins deuxsegments dont le premier débute
au point de départ (26) et s'étend de là en montant dans le sens de la circonférence
vers la paroi paroi de recouvrement (14) ou en dépassant le deuxième bord latéral
(50) de la patte de déchirure (22), le deuxième segment de la ligne de déchirure (30)
étant disposé en dessous de la Paroi de recourvement (14) et s'étendant dans la direction
circonférentielle de la paroi latérale (12), caractérisée en ce que la paroi latérale
(12) comporte, dans le zone de la patte de déchirure, au moins une moulure (38') bombée
vers l'extérieur, essentiellement parallèle à l'axe du capuchon de fermeture, pour
résister à un effet d'arrachement par soufflage, en cas de surpression.
18. Bouteille munie d'un capuchon de fermeture, suivant la revendication 17, caractérisée
en ce que la ligne de déchirure (27) s'étend au-delà de la moulure (38,) ou la croise
selon un angle de plus de 45°.
19. Bouteille munie d'un capuchon de fermeture, suivant la revendication 17 ou 18,
caractérisée en ce que la ligne de déchirure n'est pas croisée par la moulure (38')
dans toute la zone dans laquelle elle monte.
20. Bouteille munie d'un capuchon de fermeture, suivant l'une quelconque des revendications
17 à 19, caractérisée en ce que la moulure (38') est formée par le dos d'une rainure
(38) agencée sur la face extérieure de la paroi latérale (12) ou de la patte de déchirure
(22).
21. Bouteille munie d'un capuchon de fermeture, suivant l'une quelconque des revendications
17 à 20,

