[0001] Die Erfindung betrifft einen Trockenrasierapparat mit einem Langhaarschneider, der
als plattenförmige Baueinheit ausgebildet und an einer Gehäuseschale des Trockenrasierapparates
zwischen mindestens zwei Stellungen verschiebbar angeordnet ist, wobei die Baueinheit
in eine an der Gehäuseschale vorgesehene Offnung eingesetzt ist und zwei zueinander
und zur Verschiebungsrichtung parallele seitliche Führungsabschnitte aufweist, die
je mit einer an der Gehäuseschale vorgesehene korrespondierenden Führung zusammenwirken.
[0002] Bei solchen Trockenrasierapparaten, die beispielsweise aus der DE-AS 28 43 947 bekannt
sind, sind Massnahmen erforderlich, damit die an der Gehäuseschale montierte, den
Langhaarschneider bildende Baueinheit nicht ungewollt von der Gehäuseschale gelöst
werden kann. Ublicherweise sind hierzu die Führungsabschnitte an der Baueinheit und
die korrespondierenden Führungen an der Gehäuseschale so ausgebildet, dass die Baueinheit
bei der Montage mit ihren Führungsabschnitten in die Führungen an der Gehäuseschale
einsetzbar ist, wonach diese Führungen mit Abdeck-oder Abschlussteilen so ergänzt
werden, dass die Führungsabschnitte an der Baueinheit die Führungen an der Gehäuseschale
nicht mehr verlassen können. Diese Abdeck- bzw. Abschlussteile können dabei mit der
Gehäuseschale lösbar, beispielsweise mit: Schrauben, oder unlösbar, beispielsweise
bei Kunststoffteilen durch eine Schweissverbindung, verbunden werden. Eine lösbare
Verbindung hat den Nachteil,
dass sie in der Fabrikation komplizierter bzw. aufwendiger ist als eine unlösbare Verbindung,
die aber ihrerseits wieder den Nachteil hat, dass die Baueinheit dann im Be- d
arfsfall, beispielsweise bei einer Reparatur, nicht mehr von der Gehäuseschale gelöst
werden kann.
[0003] Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, bei einem Trockenrasierapparat der eingangs
angeführten Gattung eine solche Montagemöglichkeit für die den Langhaarschneider bildende
Baueinheit zu schaffen, dass diese ohne zusätzliche Mittel mit einer Gehäuseschale
des Trockenrasierapparates uhverlierbar vereinigt, im Bedarfsfall aber doch wieder,
ebenfalls ohne zusätzliche Mittel, leicht von der Gehäuseschale gelöst werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in der Verschiebungsrichtung
gesehen die Führungen an der Gehäuseschale im Bereich eines Endes der Offnung angeordnet
sind und im Bereich des anderen Endes der Offnung ein diese quer zur Verschiebungsrichtung
überbrückender, die Baueinheit von der Innenseite der Gehäuseschale her übergreifender
Steg vorgesehen ist und dass an der Baueinheit mindestens ein in der Verschiebungsrichtung
verlaufender, in das Innere der Gehäuseschale in Richtung zum Steg hin vorspringender
federnder Lappen vorgesehen ist, wobei der in der Verschiebungsrichtung gemessene
Normalabstand des freien Endes des Lappens zu den von diesem freien Ende des Lappens
abgewandten Enden der Führungsabschni-cte an der Baueinheit grösser ist als die lichte
Weite zwischen dem Steg und den ihm zugewandten Enden der Führungen an der Gehäuseschale.
[0005] Auf diese Weise bildet der federnde Lappen zusammen mit dem Steg nach dem Einführen
der Führungsabschnitte an der Baueinheit in die Führungen an der Gehäuseschale eine
Verriegelung gegen ein ungewolltes Loslösen der Baueinheit von der Gehäuseschale,
da beim Anliegen des Lappens am Steg der Verschiebungsweg der Baueinheit so weit begrenzt
ist, dass deren Führungsabschnitte die Führungen an der Gehäuseschale nicht mehr verlassen
können. Die Montage der Baueinheit an der Gehäuseschale ist anderseits sehr einfach.
Hierzu wird die Baueinheit nach dem Einsetzen in die Offnung verschwenkt und mit dem
Lappen gegen den Steg gedrückt, bis dieser so weit niedergedrückt ist, dass die Baueinheit
mit ihren Führungsabschnitten in die Führungen an der Gehäusehälfte hineingeschoben
werden kann, wobei dann bei diesem Hineinschieben der Lappen vom Steg freilkcommt
und sich aufrichtet, wodurch bereits die unver- lierbare Vereinigung von Gehäuseschale
und Baueinheit erfolgmt ist. Wie ersichtlich, sind hierzu keine weiteren Hilfs- nitrel
erforderlich, so dass insbesondere eine Serienfertigung einfach und kostengünstig
durchführbar ist. Ebenso einffach ist auch das gewollte Loslösen der Baueinheit von
der G=ehäuseschale, da hierzu nur der Lappen zum Freistellen vom Steg niedergedrückt
und dann die Baueinheit mit ihren Führrumgsabschnitten aus den Führungen an der Gehäuseschale
herramsgeschoben werden muss, wozu ebenfalls keine weiteren Hilufssmittel erforderlich
sind.
[0006] Für die Ausgestaltung der Führungsabschnitte an der Baueinheit und der Führungen
an der Gehäuseschale bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, wie beispielsweise
Rimneen an der Baueinheit und Leisten an der Gehäuseschale. Im Hiinblick auf eine
einfache Konstruktion hat sich jedoch als -vorteilhaft erwiesen, wenn die Führungsabschnitte
an der Baueinheit durch vorspringende Leisten gebildet sind, welche neben der Offnung
entlang der Innenwand der Gehäuseschia-le verlaufen, und die Führungen an der Gehäuseschale
durch von dieser auskragende, die Leisten von der Innenseite der Gehäuseschale her
übergreifende hakenförmige Ansätze gebildet sind.
[0007] In diesem Zusammenhang hat sich weiter als vorteilhaft erwiesen, wenn der Steg seitliche
Basisteile aufweist, die neben der Offnung bis zur Innenwand der Gehäuseschale reichen,
und die lichte Weite zwischen dem Steg und dem ihm zugewandten Enden der Führungen
an der Gehäuseschale grösser ist als die Länge der die Führungsabschnitte an der Baueinheit
bildenden Leisten. Hierdurch gestaltet sich die Montage der Baueinheit an der Gehäuseschale
besonders handlich und einfach, da der Steg mit seinen neben der Offnung verlaufenden
Basisteilen beim Einsetzen der Baueinheit in die Offnung Anschläge für die dem freien
Ende des Lappens zugewandten Enden der Leisten bildet, um die dann die Baueinheit
einfach zum Steg hin verschwenkt unid nach Verstellung des Lappens mit ihren Führungsabschmitten
in die Führungen an der Gehäuseschale hineingeschoben werden kann.
[0008] Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen, in welchen ein Ausführungsbeispiel
dargestellt ist, auf das sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher erläutert. Fig.
1 zeigt einen Trockenrasierapparat mit einem Langhaarschneider von einer Schmalseite
her. In Fig. 2 ist der Trockenrasierapparat nach Fig. 1 von einer Breitseite her dargestellt.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Innenseite der zum Tragen des Langhaarschneiders
vorgesehenen Gehäuseschale des Trockenrasierapparates. In Fig. 4 ist die Gehäuseschale
nach Fig. 3 im Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3 dargestellt. Fig. 5 zeigt schematisch
die den Langhaarschneider bildende Baueinheit in Draufsicht. In Fig. 6 ist die Baueinheit
nach Fig. 5 im Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5 dargestellt. Fig. 7 zeigt in
der Darstellungsweise der Fig. 4 und 6 das Einsetzen der Baueinheit in die Offnung
an der Gehäuseschale. In Fig. 8 ist die Baueinheit in der aus der Lage nach Fig. 7
zur Gehäuseschale hin verschwenkten Lage dargestellt. Fig. 9 zeigt in Draufsicht auf
die Innenseite der Gehäuseschale die mit der Gehäuseschale vereinigte Baueinheit,
wobei sich diese in der aus der Gehäuseschale herausgeschobenen Stellung befindet.
In Fig. 10 ist die Gehäuseschale samt Baueinheit nach Fig. 9 im Schnitt nach der Linie
X-X in Fig. 9 dargestellt. Fig. 11 zeigt in der Darstellungsweise von Fig. 9 die Baueinheit
in ihrer in die Gehäuseschale hingeschobenen Stellung. In Fig. 12 ist die Gehäuseschale
samt Baueinheit nach Fig. 11 im Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 11 dargestellt.
[0009] In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein Trockenrasierapparat bezeichnet, der zwei Gehäuseschalen
2 und 3 aufweist, auf welche ein eine gewölbt verlaufende Siebscherfolie 4 tragender
Scherkopf 3 aufgesetzt ist. Mit dieser Siebscherfolie 4 wirkt in üblicher Weise ein
Untermesser zusammen, das von einem innerhalb der Gehäuseschalen untergebrachten Motor
her hin- und hergehend antreibbar ist. Diese Teile sind hier nicht dargestellt, weil
sie für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich sind.
[0010] Weiters weist der Trockenrasierapparat 1 einen Langhaarschneider auf, dessen Messer
mit 6 bezeichnet sind und der als Ganzes gesehen als plattenförmige B
au-einheit 7 ausgebildet ist, welche an der Gehäuseschale 3 zwischen zwei Stellungen
verschiebbar angeordnet ist. In den Fig. 1 und 2 ist die Baueinheit 7 in ihrer in
die Gehäuseschale 3 hineingeschobenen Stellung dargestellt. In Fig. 1 ist mit punktierten
Linien auch die aus der Gehäuseschale 3 herausgeschobene Stellung der Baueinheit 7
angedeutet. Die Ausbildung des Langhaarschneiders im. einzelnen, dessen Messer üblicherweise
aus einem stillstehenden gezahnten Messer und einem mit diesem zusammenwirkenden,
vom Motor des Trockenrasierapparates her hin-und hergehend antreibbaren gezahnten
Gegenmesser bestehen, ist der Einfachheit halber hier nicht dargestellt.
[0011] Wie die Fig. 1 und ? zeigen, ist die Baueinheit 7 in eine an der Gehäuseschale 3
vorgesehene Offnung 8 eingesetzt und in dieser zwischen den beiden vorgenannten Stellungen
in der durch einen Doppelpfeil 9 angegebenen Verschiebungsrichtung verschiebbar. Hierzu
weist die Baueinheit zwei zueinander und zur Verschiebungsrichtung Q parallele seitliche
Führungsabschnitte 10 und 11 auf, die je mit einer an der Gehäuseschale 3 vorgesehenen
korrespondierenden Führung 12 bzw. 13 zusammenwirken.
[0012] Da derartige Trockenrasierapparate üblicherweise in Serienfertigung hergestellt werden,
ist es wichtig, dass die Montage der den Langhaarschneider bildenden Baueinheit 7
an der Gehäuseschale 3 in besonders einfacher und zeitsparender Weise erfolgen kann.
Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass die an der Gehäuseschale montierte Baueinheit
nicht ungewollt von dieser gelöst werden kann, dass aber ein gewolltes Trennen der
beiden Teile vonein-
ander doch wünschenswert ist, um im Bedarfsfall, beispielsweise bei einer Reparatur,
die Baueinheit einfach austau-
schen zu können. Dies wird nun dadurch erreicht, dass eine zwar unverlierbare, aber doch
lösbare Vereinigung der Baueinheit mit der Gehäuseschale geschaffen wird.
[0013] Die hierzu vorgesehenen Massnahmen werden an Hand der Fig. 3 bis 6 erläutert. Die
Gehäuseschale 3 weist in der Verschiebungsrichtung 9 gesehen im Bereich eines Endes
der Offnung 8 hakenförmige Ansätze 14 und 15 auf, welche zusammen mit der neben der
Offnung 8 verlaufenden Innenwand 16 der Gehäuseschale 3 die an dieser vorgesehenen
Führungen 12 bzw. 13 bilden. Im Bereich des anderen Endes der Offnung 8 ist ein diese
quer zur Verschiebungsrichtung 9 überbrückender Steg 17 vorgesehen. An der Baueinheit
7 sind die Führungsabschnitte 10 und 11 durch vorspringende Leisten 18 und 19 gebildet,
welche im an der Gehäuseschale J montierten Zustand der Baueinheit 7 neben der Offnung
8 entlang der Innenwand 16 der Gehäuseschale 3 verlaufen, wobei dann die hakenförmigen
Ansätze 14 und 15 die Leisten 18 und 19 von der Innenseite der Gehäuseschale her übergreifen.
[0014] Weiters ist an der Baueinheit 7 ein in der Verschiebungsrichtung 9 verlaufender,
in das Innere der Gehäuseschale in Richtung zum Steg 17 hin vorspringender federnder
Lappen 20 vorgesehen. Die Abmessungen sind hierbei so getroffen, dass der in der Verschiebungsrichtung
9 gemessene Normalabstand a des freien Endes 21 des Lappens 20 zu den von diesem freien
Ende des Lappens abgewandten Enden 22 bzw. 23 der Führungsabschnitte 10 bzw. 11 an
der Baueinheit 7 grösser ist als die lichte Weite b zwischen dem Steg 17 und den ihm
zugewandten Enden 24 bzw. 25 der Führungen 12 bzw. 13 an der Gehäuseschale 3. Wie
im folgenden noch erläutert wird, ist auf diese Weise erreicht, dass im montierten
Zustand der Baueinheit 7 an der Gehäuseschale 3 durch das Zusammenwirken des Lappens
20 mit dem Steg 17 eine unverlierbare, aber lösbare Vereinigung der Baueinheit 7 mit
der Gehäuseschale 3 vorliegt.
[0015] Weiters ist vorgesehen, dass der Steg 17 seitliche Basisteile 26 und 27 aufweist,
die neben der Offnung 8 bis zur Innenwand 16 der Gehäuseschale 3 reichen. Die lichte
Weite b zwischen dem Steg 17 undden ihm zugewandten Enden
24 bzw. 25 der Führungen 12 bzw. 13 an der Gehäuseschale 3 ist grösser gewählt als die
Länge c der die Führungsabschnitte 10 bzw. 11 an der Baueinheit 7 bildenden Leisten
18 bzw. 19. Schliesslich ist an der Gehäuseschale 3 noch ein Anschlag 18 vorgesehen,
an dem die Baueinheit 7 zur Anlage kommt, wenn sie ihre in die Gehäuseschale 3 hineingeschobene
Stellung einnimmt.
[0016] An Hand der Fig. 7 bis 10 wird nun die Montage der Baueinheit 7 an der Gehäuseschale
3 erläutert. Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, wird die Baueinheit 7 in die Offnung
8 der Gehäuseschale 3 von deren Innenseite her mit dem Langhaarschneider voran und
dem Lappen 20 dem Steg 17 zugekehrt eingesetzt, wobei die den Messern 6 des Langhaarschneiders
zugewandten Enden 29 bzw. 30 der vorspringenden Leisten 18 bzw. 19 an der Innenwand
16 der Gehäuseschale 3 zum Anliegen kommen. Hierauf wird die Baueinheit 7 soweit zum
Steg 17 hin verschoben, bis die Enden 29 und 30 der vorspringenden Leisten 18 bzw.
19 auch an den Basisteilen 26 bzw. 27 des Steges 17 zum Anliegen kommen, wodurch Schwenkpunkte
gebildet werden, um welche die Baueinheit 7 entgegen dem Uhrzeigersinn zum Steg 17
hin verschwenkt werden kann, bis der vorspringende federnde Lappen 20 niedergedrückt
wird. In dieser Lage der Baueinheit 7 befinden sich die andren Enden 22 und 23 der
vorspringenden Leisten 18 bzw. 19 vor den Führungen 12 bzw. 13 an der Gehäuseschale
3, wie dies Fig. 8 zeigt, der auch die vorstehend angeführten Abmessungen a, b, und
c zu entnehmen sind. Hieraus ist ersichtlich, dass im vorliegenden Fall durch das
Vorsehen der Basisteile 26 und 27 des Steges 17, an welchen die Enden 29 und 30 der
vorspringenden Leisten 18 bzw. 19 anliegen, die Bedingung, dass die Abmessung b grösser
als die Abmessung c ist, notwendig ist, damit die anderen Enden 22 und 23 der vorspringenden
Leisten 18 bzw. 19 vor die Führungen 12
bzw.
13 an der Gehäuseschale 3 geschwenkt werden können. Dadurch, dass diese Basisteile 26
und 27 Anschläge für die Baueinheit 7 bei ihrem Verschwenken bilden, läuft dieser
Vorgang einfach und sicher ab, was sich als sehr vorteilhaft Für die gesamte Montage
erwiesen hat, weil sie dann praktisch mit einem Handgriff zu bewerkstelligen ist.
An sich wäre es aber auch möglich, auf solche neben der Offnung 8 bis zur Innenwand
16 der Gehäuseschale 3 reichende Basisteile 26 und 27 des Steges 17 zu verzichten
und an diesen Stellen entsprechende Freistellungen zu schaffen, in welche die vorspringenden
Leisten 18 bzw. 19 beim Verschwenken der Baueinheit 7 zum Steg 17 hin eintreten können.
In einem solchen Fall wäre die Bedingung hinsichtlich der Abmessungen b und c nicht
mehr erforderlich, da die Baueinheit 7 dann so weit verschoben werden kann, bis die
Enden 22 und 23 der vorspringenden Leisten 18 bzw. 19 wieder vor die Führungen 12
bzw. 13 an der Gehäuseschale 3 geschwenkt werden können.
[0017] Ausgehend von der in Fig. 8 dargestellten Lage der Baueinheit 7 an der Gehäuseschale
3 ist für die weitere Montage nur noch erforderlich, die Baueinheit 7 in der Verschiebungsrichtung
9 entlang dem Steg 17 in die Gehäuseschale 3 hineinzuschieben, wobei die an ihr vorgesehenen
seitlichen Führungsabschnitte 10 und 11 in die an der Gehäuseschale 3 vorgesehenen
Führungen 12 bzw. 13 eintreten. Im Zuge dieser Bewegung erreicht die Baueinheit 7
eine Lage, in welcher der an ihr vorgesehene Lappen 20 vom Steg 17 freikommt und sich
dabei unter seiner federnden Wirkung in seine von der Baueinheit 7 vorspringende Lage
aufrichtet, in der sein freies Ende 21 dann vor dem Steg 17 zu liegen kommt, wie dies
in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Sobald dieses Aufrichten des Lappens 20 erfolgt
ist, ist die Baueinheit 7 bereits unverlierbar mit der Gehäuseschale 3 vereinigt,
da nunmehr das freie Ende 21 des Lappens 20 im Zusammenwirken mit dem Steg 17 eine
Begrenzung für den Verstellweg der Baueinheit 7 an der Gehäuseschale 3 bildet. Hierbei
können auch die durch die Leisten 18 und19 gebildeten Führungsabschnitte 10 bzw. 11
an der Baueinheit 7 die Führungen 12 bzw. 13 an der Gehäuseschale 3 nicht mehr verlassen,
weil, wie vorstehend angegeben, der in der Verschiebungsrichtung 9 gemessene Normalabstand
a des freien Endes 21 des Lappens 20 zu den von diesem freien Ende 21 des Lappens
20 abgewandten Enden 22 und 23 der Führungsabschnitte 10 bzw. 11 an der Baueinheit
7 grösser ist als die lichte Weite b zwischen dem Steg 17 und den ihm zugewandten
Enden 24 und 25 der Führungen 12 bzw. 13 an der Gehäuseschale 3, wie dies auch aus
den Fig. 9 und
10 zu entnehmen ist. Damit ist die Baueinheit 7 vollkommen sicher mit der Gehäuseschale
3 vereinigt und kann nicht ungewollt von dieser gelöst werden.
[0018] Das Anschlagen des freien Endes 21 des Lappens 20 am Steg 17 kann auch dazu benützt
werden, um die herausgeschobene Lage der Baueinheit 7 an der Gehäuseschale 3 festzulegen.
An sich wäre es natürlich auch möglich, eine andere, nicht maximal herausgeschobene
Lage der Baueinheit 7 an der Gehäuseschale 3 mittels einer separaten Rast zu definieren.
Die in die Gehäuseschale 3 hineingeschobene Lage der Baueinheit 7 ist in den Fig.
11 und 12 dargestellt, wobei ein Anschlag 28, an den die Baudnheit 7 zum Anliegen
kommt, diese Lage definiert. Falls erwünscht, könnte natürlich auch für eine solche
Lage der Baueinheit 7 eine eigene Rast vorgesehen sein, oder es könnte auch unmittelbar
die Offnung 8 mit ihrem quer zur Verschiebungsrichtung verlaufenden Ende als Anschlag
für die Baueinheit 7 dienen. Falls erwünscht, könnte auch zwischen den beiden vorstehend
erwähnten Extremlagen der Baueinheit 7 noch eine weitere Lage mit einer eigenen Rast
definiert werden.
[0019] Soll die Baueinheit 7 von der Gehäuseschale 3 wieder getrennt werden, so ist dies
ebenfalls ohne zusätzliche Hilfsmittel einfach möglich. Hierzu wird die Baueinheit
7 in ihre an der Gehäuseschale 3 herausgeschobene Lage gebracht, die in den Fig. 9
und 10 dargestellt ist. Hierauf wird mit dem Finger einer Hand der Lappen 20 an der
Baueinheit 7 niedergedrückt und diese dann in der Verschiebungsrichtung 9 in Richtung
weiter zum Steg 17 hin verschoben, wobei der Lappen 20 wieder unter dem Steg 17 zu
liegen kommt. Diese Verschiebung der Baueinheit 7 wird solange fortgesetzt, bis die
Enden 22 und 23 der Führungsabschnitte 10 bzw. 11 an der Baueinheit 7 von den Führungen
12 bzw. 13 an der Gehäuseschale 3 freikommen, worauf die Baueinheit 7 im Uhrzeigersinn
innerhalb der Offnung 8 der Gehäuseschale 3 verschwenkt und dann aus dieser entnommen
wird. Das Verschwenken der Baueinheit 7 erfolgt dabei praktisch von selbst, weil der
Lappen 20 die Baueinheit 7 unter seiner federnden Wirkung vom Steg 17 wegdrückt.
[0020] Wie ersichtlich, sind somit sowohl für die Montage als auch Demontage der Baueinheit
7 an der Gehäuseschale 3 keine separaten Hilfsmittel erforderlich, so dass diese Vorgänge
einfach und zeitsparend abgewickelt werden können, was insbesondere für eine Serienfertigung
wichtig ist. Ein ungewolltes Loslösen der Baueinheit 7 von der Gehäuseschale 3 ist
dabei durch die vorstehend angeführten Massnahmen auf einfache Weise vollkommen sicher
vermieden.
[0021] Selbstverständlich ist noch eine Reihe von Abwandlungen des im vorstehenden beschriebenen
Ausführungsbeispieles möglich, ohne dass dabei der Rahmen der Erfindung verlassen
wird. Dies gilt insbesondere für die Ausgestaltung der Führungsabschnitte an der Baueinheit
und der Führungen an der Gehäuseschale. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass
an der Baueinheit 7 auch zwei parallel zueinander verlaufende, nebeneinander liegende
Lappen vorgesehen sein könnten, um die Sicherheit gegen ein ungewolltes Loslösen der
Baueinheit von der Gehäuseschale noch weiter zu erhöhen. Auch muss der Steg 17 die
Offnung 8 nicht vollkommen überspannen, sondern kann einseitig auskragend, bis in
den Verstellweg des freien Endes 21 des Lappens 20 reichend ausgebildet sein. Es wäre
weiters auch möglich, die Lage des Steges und die Lage der Führungen an der Gehäuseschale
gegenüber den Enden der in der Gehäuseschale vorgesehenen Offnung 8 miteinander zu
vertauschen.
1. Trockenrasierapparat mit einem Langhaarschneider, der als plattenförmige Baueinheit
ausgebildet und an einer Gehäuseschale des Trockenrasierapparates zwischen mindestens
zwei Stellungen verschiebbar angeordnet ist, wobei die Baueinheit in eine an der Gehäuseschale
vorgesehene Offnung eingesetzt ist und zwei zueinander und zur Verschiebungsrichtung
parallele seitliche Führungsabschnitte aufweist, die je mit einer an der Gehäuseschale
vorgesehenen korrespondierende Führung zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass
in der Verschiebungsrichtung gesehen die Führungen an der Gehäuseschale im Bereich
eines Endes der Offnung angeordnet sind und im Bereich des anderen Endes der Offnung
ein diese quer zur Verschiebungsrichtung überbrückender, die Baueinheit von der Innenseite
der Gehäuseschale her übergreifender Steg vorgesehen ist und dass an der Baueinheit
mindestens ein in der Verschiebungsrichtung verlaufender, in das Innere der Gehäuseschale
in Richtung zum Steg hin vorspringender federnder Lappen vorgesehen ist, wobei der
in der Verschiebungsrichtung gemessene Normalabstand des freien Endes des Lappens
zu den von diesem freien Ende des Lappens abgewandten Enden der Führungsabschnitte
an der Baueinheit grösser ist als die lichte Weite zwischen dem Steg und den ihm zugewandten
Enden der Führungen an der Gehäuseschale.
2. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsabschnitte
an der Baueinheit durch vorspringende Leisten gebildet sind, welche neben der Offnung
entlang der Innenwand der Gehäuseschale verlaufen, und die Führungen an der Gehäuseschale
durch von dieser auskragende, die Leisten von der Innenseite der Gehäuseschale her
übergreifende hakenförmige Ansätze gebildet sind.
3. Trockenrasierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnety dass der Steg seitliche
Basisteile aufweist, die neben der Offnung bis zur Innenwand der Gehäuseschale reichen,
und dass die lichte Weite zwischen dem Steg und den ihm zugewandten Enden der Führungen
an der Gehäuseschale grösser ist als die Länge der die Führungsabschnitte an der Baueinheit
bildenden Leisten.