(19)
(11) EP 0 064 572 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
17.11.1982  Patentblatt  1982/46

(21) Anmeldenummer: 81105526.8

(22) Anmeldetag:  14.07.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E04H 7/28, E04H 7/26
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB LI NL SE

(30) Priorität: 07.05.1981 DE 3118111
07.05.1981 DE 8113475 U

(71) Anmelder: Bold-Fertigbau GmbH & Co.
D-7590 Achern (Baden) (DE)

(72) Erfinder:
  • Bold, Peter
    D-7590 Achern Baden (DE)

(74) Vertreter: Kern, Ralf M., Dipl.-Ing. 
Ralf M. Kern & Partner Anwaltsbüro Postfach 14 03 29
D-80453 München
D-80453 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Silobau, insbesondere aus vorgefertigten Stahlbetonfertigteilen


    (57) Der erfindungsgemäße Silobau kennzeichnet sich dadurch, daß der Silo-Lagerraum (2) als um einen davon durch eine Innenwand (11) abgetrennten, gesonderten Innenraum (3) herum angeordneten Lagerraumbereich (2) ausgebildet ist, und daß u.a. ihre Wandplatten (4) an ihrer einen Wand-Flachseite durchgehend planeben ausgebildet sind und die Verdickungen (6) an ihren beiden lotrechten Seitenrändern jeweils zur anderen Wand-Flachseite hin angeordnet sind.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Silobau, insbesondere aus vorgefertigten Stahlbetonfertigteilen, wie z.B. aneinander montierte Stahlbeton-Fertigwandteile.

    [0002] Die bisher bekannten Lager-Silcbauten dieser Art bestehen aus einem hohen Silozellenteil mit rechteckigem oder quadratischem Grundriß und einem einseitig an die Silozellen anschließenden Maschinenhaus-Anbau ebenfalls mit rechteckigem oder quadratischem Grundriß.

    [0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Silobau zu schaffen, bei dem der Raum für die-Maschinenanlage in einen gleichmäßigen Querschnitt eines Silobaus derart integriert ist, daß die Maschinenanlage innerhalb des Silolagerraums in arbeitstechnisch optimaler Weise zentrisch angeordnet ist. Zugleich soll eine Konstruktion für einen Silobau geschaffen werden, welche in statischer und herstellungstechnischer Hinsicht eine günstige Ausführung aus wirtschaftlich herstellbaren Stahlbeton-Fertigteilen (Platten) gewährleistet.

    [0004] Demgemäß ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Silo-Lagerraum als um einen davon durch eine Innenwand abgetrennten, gesonderten Innenraum herum angeordneten Lagerraumbereich ausgebildet ist. Dabei sind insbesondere also die Maschinen-, Förderer- und Zugangseinrichtungen (z.B. Trockner, Elevatoren, Drehrohrverteiler und Treppen etc.)' innerhalb`des Innenraums angeordnet.

    [0005] Vorzugsweise soll der Silobau erfindungsgemäß mindestens als Fünfeck aus vorgefertigten, an den Rändern miteinander verbundenen Plattenelementen (Außenwandplatten, Innenwandplatten) aus Beton ausgebildet sein, zwischen denen radial Stützelemente, insbesondere Schottenplatten angeordnet sind, wobei die Verbindung aller aneinanderstoßender Ränder der Plattenelemente jeweils an den Eckpunkten vorgesehen ist.

    [0006] Entsprechend günstig ist dafür auch ein achteckiger oder zehneckiger Querschnitt des erfindungsgemäßen Silobaus.

    [0007] Die mit dem erfindungsgemäßen Silobau erzielten Vorteile bestehen einerseits - zusätzlich zu einer auch architektonisch besser ansprechenden Außenform - in einer zentralen und damit arbeitstechnisch günstigerenAnordnung der Elevatoren und Drehrohrverteiler, Förderer etc. (kürzere Arbeitswege). Andererseits wird die Zellenentleerung durch natürliches Gefälle erleichtert und ein günstigeres Verhältnis von Lagerkapazität zum umbauten Raum erzielt. Durch kürzere Förderwege ergibt sich ein niedrigerer Energiebedarf.

    [0008] Ein ganz besonderer Vorteil bei der Unterbringung der masch. Anlage und Trocknung im Innenraum ist die absolute Geräusch- und auch Staubabschirmung durch die umliegenden Lagerzellen.

    [0009] Die Zwischenböden werden mit Tränenblech auf Stahlträger hergestellt. Kesselhaus für die Trocknung, Waagen, Schaltraum etc. im EG. Ebenfalls günstiges Verhältnis Lagerraum zu Maschinenhaus - zum umbauten Raum.

    [0010] Auch läßt sich ein Maximum an gleichen Teilen der Fertigbetonteile und damit eine optimal wirtschaftliche Ausführung erreichen.

    [0011] Erfindungsgemäß ist der Silobau auch dadurch gekennzeichnet, daß aus den sich jeweils gegenüberliegenden Wandelementen sowie einer einseitig auf den Knotenpunkt daraufstoßenden Schottenwand Bewehrungseisen in Laschenform herausstehen, die sich überlappen und durch vor dem Vergießen mit Beton eingebrachte Längsbewehrungen n3ch dem Verguß einen steifen Knotenpunkt bzw. auf die Plattenhöhe bezogen, eine aussteifende Stütze bilden.

    [0012] Kennzeichnend kann dabei vor allem auch sein, daß die Seitenränder der einzelnen Wandelemente Verdickungen mit Vertiefungen aufweisen, wobei bei einem äußeren Knotenpunkt der Silozellen,der von zwei gegenüberliegenden Außenwandplatten und einer daraufstoßenden Schottenwand gebildet wird, eine Vergußöffnung als Verbindung mit Beton ausgefüllt ist.

    [0013] Ensprechend werden diese Verdickungen bei einem inneren Knotenpunkt der Silozellen, der von zwei gegenüberliegenden Innenwandplatten und einer daraufstoßenden Schottenwand gebildet wird, mittels Vertiefungen eine Vergußöffnung bilden, welche als Verbindung mit Beton ausgefüllt ist.

    [0014] Dadurch wird ein zügiges Hochziehen des Silobaus,z.B. ohne Kranwartezeiten gewährleistet, wobei die einzelnen Plattenelemente statisch einwandfrei zusammengefügt werden, so daß die Knotenpunkte ohne zusätzliche Schalung nach der Montage vergossen werden können. Die weiteren Vorteile sind die Reduzierung der verschiedenen Einzelelemente und damit beachtliche Kostensenkung.

    [0015] Bei der A=ht- oder Zehneckform werden nur noch 3 verschiedene Stahlbetonfertigteile mit gleichen Abmessungen benötigt, wobei nur zwei Elemente an den Verbindungen Anformungen haben.

    [0016] Bei den bekannten Silowänden ragen im übrigen die Verdickungen bei einem inneren Wand-Knotenpunkt jeweils über beide Wand-Flachseiten hinaus. Dadurch ergeben sich jedoch erhebliche Nachteile bei der Herstellung der vorgefertigten Wandplatten dadurch, daß auf der Oberseite der Plattenform zusätzliche Verschaltungsmaßnahmen notwendig sind.

    [0017] Um eine Wandplatte der vorgenannten Art zu schaffen, bei der die beim Herstellen der Platte obere Seite ohne Verdickung glatt und sauber abgezogen werden kann und die ferner eine vereinfachte Montage an den Knotenpunkten erlaubt, ist erfindungsgemäB noch vorgesehen:

    a) daß jede Wandplatte an ihrer einen Wand-Flachseite durchgehend planeben ausgebildet ist und die Verdickungen an ihren beiden lotrechten Seitenrändern jeweils zur anderen Wand-Flachseite hin angeordnet sind; und

    b) daß die Verdickungen der Wandplatten an den jeweiligen Knotenpunkten derart angeordnet sind, daß der Randbereich jeder Verdickung jeweils zur planebenen Wand-Flachseite der benachbarten Wandplatte hin orientiert ist, wobei von den Rändern jeweils mindestens zweier am Knotenpunkt aneinanderstoßender Verdickungen eine seitlich geschlossene Vergußöffnung zum Vergießen mit Beton und Verbindung der Wandplatten miteinander am Knotenpunkt ausgebildet ist.



    [0018] Die Erfindung wird nachstehend in mehreren Ausführungsbeispielen anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

    Fig. 1 einen Grundriß eines erfindungsgemäßen Silobaus in der Ausführungsform als 8-Ecksilo ausgebildet;

    Fig. 2 einen erfindungsgemä3en äußeren Knotenpunkt gemäß Bereich A Fig. 1 in vergrößerter und mehr detaillierter Darstellung;

    Fig. 3 einen erfindungsgemäß ausgebildeten inneren Knotenpunkt gemäß Bereich B in Fig. 1 und Fig. 2 entsprechender Darstellung;

    Fig. 4 einen Grundriß eines anderen Silobaues, und

    Fig. 5 einen erfindungsgemäßen mittleren Knotenpunkt im Silozellenbereich gemäß Bereich a von Fig. 4 in vergrößerter und mehr detaillierter Darstellung.



    [0019] In Fig. 1 ist als Beispiel eines Vielecksilos im Grundriß ein 8-Ecksilobau 1 um einen Innenraum 3 herum mit acht Silozellen 2 dargestellt. Der 8-eckige Innenraum 3 dient zur Aufnahme - nicht dargestellt - der Maschinenanlagen. Die in Fig. 2 und 3 im Detail gezeigten Knotenpunkte sind in Fig. 1 lagemäßig mit a und b bezeichnet. Die Außenwand 12 und die Innenwand 11 werden durch Schottenwände 4' und 4''' gegeneinander abgestützt, welche auch die einzelnen Silozellen 2 voneinander abtrennen. Statt der wandförmigen Ausbildung der Schottenwände 4', 4''' können diese auch durch einfache Stützträger ersetzt werden, wobei mehrere Zellen miteinander verbunden sind.

    [0020] Fig. 2 zeigt einen äußeren Knotenpunkt a, der von zwei an der Ecke aneinanderstoßenden Außenwandplatten 4 und einer fast senkrecht daraufstoßenden Schottenwand 4' gebildet wird.

    [0021] Das zu den Außenwandplatten 4 hin liegende Ende der Schottenwand 4' ist rechtwinklig stumpf bei auch sonst gleichbleibender Plattendicke mit herausstehender Bügelbewehrung 5 ausgeführt. Die aneinanderstoßenden Außenwandplatten 4 besitzen jeweils an ihren seitlichen Plattenrändern eine einseitig angeformte Verdickung 6, und zwar dargestellt, daß in Verbindung mit dem Seitenrand einer Schottenwand 4' eine ausreichend große Vergußöffnung 7 entsteht, welche ohne zusätzliche Schalung mit Beton vergossen wird. Dafür sind in die Verdickungen 6 auf ihren aneinander stoßenden Enden Vertiefungen 10 eingeformt, welche die Vergußöffnung 7 bilden, welche nach innen und außen durch die Seitenränder 9, 9' der Vertiefungen 8 sowie durch den zwischen die Seitenränder 9' hineinragenden Stirnseitenbereich der Schottenwand 4' abgeschlossen wird.

    [0022] Auch aus den angeformten Plattenrändern ragt je eine Bügelbewehrung 5' in den Vergußraum 7 hinein. Die Bügelbewehrung 5 und 5' ist entlang der Plattenhöhe gegeneinander versetzt angeordnet, um sich bei der Montage nicht gegenseitig zu behindern. Vor dem Vergießen werden in die sich überlappenden Laschen Längsbewehrungseisen 8 gebracht, so daß nach dem Vergu8 ein steifer Knotenpunkt bzw. auf die ganze Plattenhöhe bezogen, eine als Stütze wirkende Aussteifung vorhanden ist, wobei die angeformten Verdickungen 6 den Vergußquerschnitt zusätzlich zur Aussteifung vergrößern. Da der Verguß ohne zusätzliche Schalung erfolgt, kann unmittelbar danach die nächste Plattenebene montiert und vergossen werden. Das ganze Bauwerk kann mithin ohne Unterbrechung erstellt werden, wobei auch kostspielige Kran wartezeiten entfallen.

    [0023] Fig. 3 zeigt einen analog ausgebildeten inneren Knotenpunkt gemäß Ausschnitt B in Fig. 1, der von zwei aneinanderstoßenden Innenwandplatten 4'', und einer im Mittelwinkel daraufstoßenden Schottenwand 4''' gebildet wird, wobei die Innenwandplatte 4" an ihren Plattenrändern ebenfalls einseitig angeformte Verdickungen 6 besitzen. Entsprechend dem von den Innenwandplatten 4'' gebildeten Innenwinkel sind die die Vertiefungen 10' umgreifenden und damit die VerguBöffnung 7 abschließenden Seitenränder 9'' und 9''' am Stirnseitenbereich der Schottenwand 4''' länger ausgebildet und zur Silo-Innenseite hin kürzer.

    [0024] In Fig. 4 sind rechts im Grundriß Silozellen 2 eines 9-zelligen Silobaues 1 und links daneben ein zugehöriger Maschinenhausbau 3 dargestellt. Der in Fig. 5 im Detail gezeigte Knotenpunkt ist in Fig. 4 lagemäßig mit a bezeichnet. Fig. 5 zeigt diesen mittleren Knotenpunkt a im Silozellenbe-. reich, der von vier rechtwinklig aneinanderstoßenden Wandplatten 4 gebildet wird. Die Enden dieser Wandplatten 4 erhalten jeweils eine einseitig angeformte Verdickung 6, und zwar ebenfalls mit einer Vergußöffnung 7. Auf ihrer Randfläche besitzen die Verdickungen 6 jeweils eine Vertiefung 9, durch welche die Vergußöffnung 7 vergrößert wird. Dabei gewährleistet dann der jeweils vorstehende Randbereich 6' die vollständige Umschließung der Vergußöffnung 7. Der jeweils andere Randbereich 6'' jeder Vertiefung 9 trägt auch zur zusätzlichen Verzahnung der Wandplatten mit dem Beton am Knotenpunkt a bei.

    [0025] Aus den angeformten Plattenenden ragt zudem je eine Bügelbewehrung 5 in die Vergußöffnung 7 hinein. Die Bügelbewehrung 5 ist entlang der Plattenhöhe gegeneinander versetzt angeordnet, um sich bei der Montage nicht gegenseitig zu behindern. Vor dem Vergießen werden in die sich überlappenden Laschen Längsbewehrungseisen 8 gebracht, so daß nach dem Verguß ein steifer Knotenpunkt bzw. auf die ganze Plattenhöhe bezogen, eine als Stütze wirkende Aussteifung vorhanden ist, wobei die angeformten Verdickungen 6 den Vergußquerschnitt zusätzlich zur Aussteifung vergrößern. Da der VerguB ohne zusätzliche Schalung erfolgt, kann unmittelbar danach die nächste Plattenebene montiert und vergossen werden. So kann das ganze Bauwerk ohne Unterbrechung erstellt werden und es können kostspielige Kranwartezeiten vermieden werden.


    Ansprüche

    1. Silobau, insbesondere aus vorgefertigten Stahlbetonfertigteilen, wie z.B. aneinander montierte Stahlbeton-Fertigwandteile, dadurch gekennzeichnet , daß der Silo-Lagerraum (2) als um einen davon durch eine Innenwand (11) abgetrennten, gesonderten Innenraum (3) herum angeordneten Lagerraumbereich (2) ausgebildet ist.
     
    2. Silobau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Maschinen-, Förderer- und Zugangseinrichtungen (z.B. Trockner, Elevatoren, Drehrohrverteiler und Treppen etc.) innerhalb des Innenraums (3) angeordnet sind.
     
    3. Silobau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens als Fünfeck aus vorgefertigten,an den Rändern miteinander verbundenen Plattenelementen (Außenwandplatten 4, Innenwandplatten 4'') aus Beton ausgebildet ist, zwischen denen radial Stützelemente, insbesondere Schottenplatten (4',4''') angeordnet sind, wobei die Verbindung aller aneinanderstoßenden Ränder der Plattenelemente jeweils an den Eckpunkten (a,b) vorgesehen ist.-
     
    4. Silobau nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß er einen achteckigen Querschnitt aufweist.
     
    5. Silobau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß er einen zehneckigen Querschnitt aufweist.
     
    6. Silobau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß aus den sich jeweils gegenüberliegenden Wandelementen (4, 4'') sowie einer einseitig auf den Knotenpunkt daraufstoßenden Schottenwand (4',4''') Bewehrungseisen (5) in Laschenform herausstehen, die sich überlappen und durch vor dem Vergießen mit Beton eingebrachte Längsbewehrungen (8) nach dem Verguß einen steifen Knotenpunkt bzw. auf die Plattenhöhe bezogen, eine aussteifende Stütze bilden.
     
    7. Silobau nach einem'der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Seitenränder der einzelnen Wandelemente (4,4") Verdickungen (6) mit Vertiefungen (10) aufweisen, wobei bei einem äußeren Knotenpunkt (a) der Silozellen (2), der von zwei gegenüberliegenden AuBenwandplatten (4) und einer daraufstoßenden Schottenwand (4') gebildet wird, eine Vergußöffnung (7) als Verbindung mit Beton ausgefüllt ist.
     
    8. Silobau nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß diese Verdickungen (6) bei einem inneren Knotenpunkt (b) der Silozellen (2), der von zwei gegenüberliegenden Innenwandplatten (4'') und einer darauf stoßenden Schottenwand (4''') gebildet wird, mittels Vertiefungen (10) eine Vergußöffnung (7) bilden, welche als Verbindung mit Beton ausgefüllt ist.
     
    9. Silobau aus Wandplatten mit an den lotrechten Seitenrändern angeformten Verdickungen nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß jede Wandplatte (4) an ihrer einen Wand-Flachseite durchgehend planeben ausgebildet ist und die Verdickungen (6) an ihren beiden lotrechten Seitenrändern jeweils zur anderen Wand-Flachseite hin angeordnet sind.
     
    10. Silobau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Verdickungen (6) der Wandplatten (4) an den jeweiligen Knotenpunkten (a) derart angeordnet sind, daß der Randbereich (6') jeder Verdickung (6) jeweils zur planebenen Wand-Flachseite der benachbarten Wandplatte hin orientiert ist, wobei von den Rändern jeweils mindestens zweier am Knotenpunkt aneinanderstoßender Verdickungen eine seitlich geschlossene Vergußöffnung (7) zum Vergießen mit Beton und Verbindung der Wandplatten miteinander am Knotenpunkt ausgebildet ist.
     




    Zeichnung