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EP 0 064 595 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.09.1984 Patentblatt 1984/37 |
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Anmeldetag: 30.03.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: E05F 7/08 |
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Eckumlenkung zum Kuppeln von Verschluss- und Steuergestängen an Fenstern, Türen od.
dgl.
Corner connection of locking and actuating bars for windows, doors or the like
Renvoi d'angle pour la liaison entre tiges de verrouillage et de commande aux fenêtres,
portes ou analogues
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB |
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Priorität: |
09.05.1981 DE 3118435
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.1982 Patentblatt 1982/46 |
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Anmelder: Wilhelm Weidtmann GmbH & Co. KG |
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D-42551 Velbert (DE) |
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Erfinder: |
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- Stephen, Werner, Ing. grad.
D-5628 Heiligenhaus (DE)
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Vertreter: Buse, Karl Georg, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Phys. Buse
Dipl.-Phys. Mentzel
Dipl.-Ing. Ludewig
Postfach 20 14 62 42214 Wuppertal 42214 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Eckumlenkung zum Kuppeln der längsbeweglichen
Treibstangen von zwei zueinander im Winkel angeordneten Verschluss- und Steuergestängen
an Fenstern, Türen od. dgl. Diese Eckumlenkungen bestehen aus einem winkelförmigen
Führungskanal, der im Eckbereich eines Fenster- oder Türflügels angebracht wird und
im Winkelscheitel einen Bogenübergang aufweist. Der Führungskanal, der einen 'C-förmigen
Profilquerschnitt aufweisen kann, nimmt ein biegsames Band auf, welches beidendig
an die Treibstangen der zu kuppelnden Gestänge angeschlossen ist, weshalb in der Regel
Löcher für eine Annietbefestigung vorgesehen sind. Eine Eckumlenkung dieser Art ist
durch die DE-B Nr. 2941631 bekannt. Mitdieser Eckumlenkung ist es möglich, die von
dem einen Gestänge kommenden Zug- oder Druckkräfte auf das andere Gestänge zu übertragen.
Die Kräfte gehen von einer Handhabe aus, die an einer Seite des Flügels angebracht
ist, vollführen durch diese Kraftübertragung Steuer- und Verschlusswirkungen an anderen
Stellen des Flügels.
[0002] Als biegsames Band verwendet man im Stand der Technik zahlreiche übereinandergelegte
Blattfedern, die kostenaufwendig herzustellen sind. Vernietet man die Blattfedern
endseitig miteinander vor ihrer Montage im Führungskanal, so erfordert dies schon
bei dieser Vorfertigung die Anwendung einer teuren Nietmaschine und den Einsatz besonders
geschulter Arbeitskräfte. Die Durchfädelung dergenieteten Enden durch den Führungskanal
ist auch schwergängig. Verzichtet man auf die Nietverbindung am einzuführenden Ende,
so blättert das Paket aus Blattfedern auf und erschwert die Montagearbeit. Die zahlreichen
Blattfedern sind erforderlich, um die lichte Höhe im Profil des Führungskanals auszufüllen,
weil es sonst bei der Übertragung von Druckkräften zu einer wellenförmigen Deformation
der Blattfedern kommt, die Betriebsstörungen hervorruft und die Lebensdauer der Eckumlenkung
herabsetzt. Zur Kraftübertragung könnte man zwar mit weniger Blattfedern auskommen,
doch ist es aus fertigungstechnischen Gründen nicht möglich, die lichte Höhe des Führungskanals
auf preisgünstige Weise extrem niedrig auszubilden, denn beim Biegevorgang des Führungskanals
würde sich das Führungsprofil im Bereich des Biegescheitels zu stark verringern und
die Längsverschiebung des Bandes an dieser Stelle erschweren. Andererseits ist es
auch nicht möglich, die Stärke der einzelnen Blattfedern zu erhöhen, um auf diese
Weise mit weniger Blattfedern den Führungskanal auszufüllen. Die Lebensdauer eines
biegsamen Bandes hält nämlich einer beträchtlich geringeren Anzahl von Lastwechselspielen
statt, wenn die Stärke der dabei verwendeten Blattfedern erhöht wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leichtgängige, betriebssichere Eckumlenkung
der im Gattungsbegriff genannten Art zu entwickeln, welche die einander scheinbar
widersprechenden Forderungen nach preisgünstiger Herstellung einerseits und hoher
Lebensdauer der Eckumlenkungen andererseits erfüllt.
[0004] Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das biegsame Band höhenschichtweise
aus artverschiedenen Werkstoffen besteht, nämlich einer oberen und unteren Aussenschicht
aus Kunststoff einerseits und wenigstens einer dazwischenliegenden Innenlamelle aus
Metall andererseits, wobei die beiden Aussenschichten die restliche lichte Höhe des
Führungskanals über der Innenlamelle spielfrei ausfüllen, die Innenlamelle in den
Endbereichen des Bandes mindestens einen Durchbruch zum Anbinden der oberen Aussenschicht
an die untere aufweist und eine vorgefertigte Montageeinheit des Bandes bildet und
die Endbereiche der Aussenschichten, die bei bestimmungsgemässem Gebrauch des Bandes
im Führungskanal gesteckt bleiben, verdickt ausgebildet sind. Es gibt hierzu grundsätzlich
zwei Ausführungsmöglichkeiten, von denen jede ihre besonderen Vorteile hat.
[0005] Fertigungsmässig einfach ist es, die Aussenschichten aus Kunststoffbelägen zu bilden,
welche auf einer einzigen Innenlamelle beidflächenseitig aufgebracht sind, zum Beispiel
durch Umspritzen, wobei die Kunststoffmassen die Lamellendurchbrüche durchsetzen.
Obwohl man hier mit einer einzigen Lamelle auskommt, brauchen die Forderungen an die
Höhe des Führungskanals nicht überspitzt zu werden, vielmehr kann hierzu ein fertigungstechnisch
bequem beherrschbares Höhenmass verwendet werden, das eine hohe Lebensdauer gewährleistet.
Das Restmass des Führungskanals ist von den beidflächenseitig vorgesehenen Belägen
ausgefüllt. Die Innenlamelle braucht nicht mehr aus veredeltem, nicht korrodierendem
Werkstoff, wie rostfreiem Stahl, gebildetzu sein, denn der aufgebrachte Belag kapselt
sie ein.
[0006] Eine andere Möglichkeit, die sich durch besondere Flexibilität und Leichtgängigkeit
des Bandes auszeichnet, besteht darin, die beiden Aussenschichten aus je einer vorgefertigten
Kunststoffzunge zu bilden. Diese kann zwar nach Art des Belages ganzflächig mit der
dazwischenliegenden Innenlamelle verbunden sein, doch ist es günstiger, die Kunststoffzungen
auf ihren gegeneinanderweisenden Innenflächen mit Anformungen zu versehen, die - im
Montagefall - Durchbrüche eines dazwischenliegenden Innenlamellenpaares durchgreifen
und die Lamellen zueinander sowie bezüglich der Zungen in ihrer Querlage und in ihrer
eine Vorkrümmung des Bandes bestimmenden Längslage ausrichten sowie zusammenhalten.
Die Anformungen können zwar durch Schweissverbindungen od. dgl. diese Endverbindung
erzeugen, doch empfiehlt es sich, die Anformungen an der einen Kunststoffzunge als
patrizenförmige Verschlusselemente auszubilden, welche - im Montagefall - durch die
Durchbrüche des Innenlamellenpaares hindurchgefädelt sind und mit matrizenförmigen
Verschlusselementen an der anderen Kunststoffzunge in Eingriff stehen. Man gewinnt
hierdurch eine Montageeinheit, weil die Enden des aus an sich getrennten mehrschichtigen
Teilen gebildeten Bandes durch Werkstoffverbindungen der Aussenschichten selbst miteinander
zu einer gemeinsam durch den Führungskanal hindurchfädelbaren Gebilde vereinigt sind.
Die Aussenschichten sind an ihren Führungsstellen so abgestimmt, dass die lichte Weite
des Führungskanals spielfrei ausgefüllt ist und daher ein Hubverlust nicht mehr feststellbar
ist, der sich bisher dadurch bemerkbar machte, dass eine Bewegung am abtriebseitigen
Ende der Eckumlenkung erst nach Aufwand einer gewissen Hubstrecke des antriebseitigen
Endes der Eckumlenkung auftrat. Wegen der günstigen Reibungseigenschaften des Kunststoffs
der Aussenschichten bezüglich des Führungskanals kann nämlich die Führungspassung
sehr eng ausfallen und durch die Spritzherstellung der Aussenschichten exakt eingestellt
werden.
[0007] Die endseitigen Verdickungen der Aussenschichten sorgen zunächst dafür, dass in dem
für die Anschlüsse der Treibstangen befindlichen Bereich Versteifungen erzielt werden,
ohne dass dies auf die zu biegenden dazwischenliegenden mittleren Abschnitte des Bandes
einen nachteiligen Einfluss hat. Ausserdem lassen sich durch diese Verdickungen bei
der Spritzgussherstellung der Zungen die Kunststoffmassen gut leiten, um die patrizenförmigen
und matrizenförmigen Anformungen zur gegenseitigen Kupplung einwandfrei ausführen
zu können. Es wird hier auch Werkstoff für etwaige Schweissverbindungen bereitgehalten.
Die Verdickungen sorgen auch für definierte Abstandslagen der anzuschliessenden Treibstangen
bezüglich des Bandes. Zur einwandfreien Spritzgussherstellung einer Aussenschicht
empfiehlt es sich, einen durchlaufenden Längsstreifen in den Aussenschichten vorzusehen,
dem gegenüber die an Leitflächen des Führungskanals längsverschiebbaren Randbereiche
dickenmässig abgesetzt sind. Im Bereich der endseitigen Verdickungen sind auch die
Angussstege vorgesehen, mit welchen nebeneinander im Spritzgiesswerkzeug hergestellte
Aussenschichten aneinander hängen.
[0008] Das eine Ende der Aussenschicht kann gegenüber dem Bandende zurückgesetzt sein, so
dass in diesem Endabschnitt die darunterliegende Lamellenfläche freigelegt ist, um
ein Verstärkungsplättchen aufzunehmen, welches die Befestigungsstelle für die anzuschliessende
Treibstange stabilisiert. In diesem Fall empfiehlt es sich, das Stirnende der zurückgesetzten
Aussenschicht mit einer Tasche auszubilden, die zur Aufnahme des Steckendes dieses
Verstärkungsplättchens dient. Das Steckende wird zweckmässigerweise mit einer pfeilförmigen
Umrissverjüngung versehen. Dadurch ist eine Verbindung zwischen dem Verstärkungsplättchen
und der Aussenschicht erreicht, die zu der späteren Nietverbindung des Verstärkungsplättchens
am Band hinzukommt. Das Verstärkungsplättchen ist also an zwei Stellen festgelegt
und daher verdrehungssicher, weshalb keine Schwierigkeiten beim Betrieb im Führungskanal
entstehen.
[0009] Der Führungskanal braucht auch nicht aus kostspieligem Messing hergestellt zu sein,
um bei der Erfindung eine gute Gleitfähigkeit zu begründen. Die aus Kunststoff gebildete
Aussenschicht besorgt das von selbst, weshalb man zur Herstellung des Führungskanals
stahl- oder messingplattierten Stahl verwenden kann, was wesentlich preiswerter ist.
Damit ist auch die weitere Verarbeitung des Führungskanals vereinfacht, weil er sich
an einem Deckwinkel besser anschweissen !ässt, der den Führungskanal zu der Eckumlenkung
vervollständigt. Die Dicke der Aussenschichten kann, abgesehen von den ohnehin verstärkten
Endbereichen, auch im übrigen Teilstück des Bandes unterschiedlich ausgebildet sein
und auch die dem Winkelinneren zugekehrte Aussenschicht dicker als die gegenüberliegende
Aussenschicht ausgebildet sein. Die Anwendung dieser Massnahmen hängt vom Betriebsfall
ab.
[0010] Weitere Massnahmen und Vorteile der Erfindung sind aus den Ansprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Eckumlenkung nach der Erfindung,
Fig. 2 und 3 vergrösserte Querschnittansichten dieser Eckumlenkung längs der angedeuteten
Schnittlinien 11-11 im Bereich des Bogenübergangs, wo die weiter wegliegende Deckschiene
nicht mit dargestellt ist, bzw. llI-IIl im Bereich des Schenkels, wo ein erstes Ausführungsbeispiel
des Bandes gezeigt ist,
Fig. 4 die Draufsicht auf das biegsame Band dieser Ausführung,
Fig. 5 die Draufsicht auf eine im Inneren dieses Bandes befindliche metallische Innenlamelle,
Fig. 6 und 7 in starker Vergrösseru ng den Längsschnitt bzw. die Draufsicht auf den
Endbereich dieses Bandes,
Fig. 8 in Seitenansicht eine Montageeinheit eines biegsamen Bandes einer weiteren
Ausführungsform,
Fig. 9 in Draufsicht die einzelnen Bestandteile der Montageeinheit von Fig. 8,
Fig. 10 und 11 eine teils längsgeschnittene Seitenansicht bzw. Draufsicht auf die
obere Aussenschicht der Montageeinheit von Fig. 8,
Fig. 12 und 13 die entsprechende längsgeschnittene Seitenansicht und Draufsicht auf
die untere Aussenschicht der Montageeinheit von Fig. 8,
Fig. 14 in Seitenansicht die Montageeinheit eines erfindungsgemässen biegsamen Bandes
einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 15 die Bestandteile der Montageeinheit von Fig. 14, und
Fig. 16 und 17 in starker Vergrösserung die teils längsgeschnittene Seitenansicht
und Draufsicht auf die beiden Endbereiche der obersten Aussenschicht des Bandes von
Fig. 14.
[0011] Die Eckumlenkung 10 umfasst eine winkelförmige Deckschiene 11, die im Eckbereich
eines Fenster- oder Türflügels die Nut abdeckt, in welcher jeweils ein Verschluss-
oder Steuergestänge angeordnet ist, welches die von einem Handgriff kommende Bewegung
von einer Seite des Flügels auf die andere umlenkt. Zur Übertragung dieser Bewegungen
dient ein biegsames Band 20, welches in einem winkelförmig gebogenen Führungskanal
12 bewegbar ist, dessen Querschnittsprofil, in Vergrösserung dargestellt, aus Fig.
2 bzw. 3 zu erkennen ist.
[0012] Während die Deckschiene 11 mit ihren beiden Winkelschenkeln bis zu einem scharfen
Eckpunkt 15 durchfäuft, besitzt der Führungskanal in seinem Mittelstück einen Bogenübergang
13 mitgegebenem Krümmungsradius, wo sich der Führungskanal 12 von den Winkelschenkeln
der Deckschiene 11 abhebt, weshalb bei der Querschnittsdarstellung von Fig. 2 die
weiter wegliegende Deckschiene im Bereich des Eckpunktes 15 nicht mit dargestellt
zu werden braucht. Die sich beidseitig dieses Bogenübergangs 13 anschliessenden Schenkel
14des Führungskanals 12 sind gestreckt und durch Punktschweissen od. dgl. fest mit
den Winkelschenkeln der Deckschiene 1 jeweils verbunden. Dies ist aus der Schnittsdarstellung
von Fig. 3 zu erkennen.
[0013] Im Endbereich 21 des Bandes 20, der in Fig. 4, 6 und 7 näher gezeigt ist, sind über
Niete 16 Treibstangenendstücke 17 angeschlossen, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
von Fig. 1 fester Bestandteil der Eckumlenkung 10 sind und an welche über an sich
bekannte Kupplungsstücke die Treibstangen der nicht näher gezeigten Verschluss- und
Steuergestänge jeweils angeschlossen sind. In manchen Anwendungsfällen könnte anstelle
des eckumlenkseitigen Treibstangenendstückes 17 gleich die Treibstange des Verschlussgestänges
an das Band 20 angeschlossen sein.
[0014] Der Führungskanai 12 hat das aus Fig. 2 ersichtliche C- Profil, dessen Besonderheit
in den beiden U-förmigen Längsrändern 18 besteht, die eine vorgegebene lichte U-Höhe
19 aufweisen. Diese U-Längsränder 18 sind vom Kanalboden 30 miteinander verbunden,
der aus Versteifungsgründen oder zwecks Aufnahme herausstehender Enden eines Kopfes
des Niets 16 innenseitig mit einer Längsdelle 31 versehen ist. Aus fertigungstechnischen
Gründen lässt sich die lichte U-Höhe 19 im Führungskanal 12 nicht beliebig klein gestalten.
[0015] Das biegsame Band 20 ist in besonderer Weise ausgebildet. Es umfasst im Kern eine
einzige metallische Lamelle 25, die aus einem Stahlband von etwa 0,25 mm gebildet
ist. In den Endabschnitten 22 ist, wie Fig. 5 verdeutlicht, die Lamelle 25 mit einem
Durchsteckloch 26 für den bereits erwähnten Niet 16 sowie mit einem oder mehreren
Durchbrüchen 27 versehen. Diese Lamelle 25 ist ferner zumindest auf einer zum Winkelinneren
hin liegenden Lamellenseite 23, wie Fig. 6 verdeutlicht, mit einem aufgebrachten Belag
28 aus Kunststoff versehen, der sich im Bogenübergang 13 konkav krümmt. Dieser Belag
soll nachfolgend stets Innenbelag 28 genannt werden.
[0016] Im vorliegenden Fall ist auch die gegenüberliegende Lamellenseite 24, die im Montagefall
nach aussen, gegen den Eckpunkt 15 von Fig. 1 weist, ausweislich der Fig. 2 und 6,
hier mit einem Belag 29 versehen, der sich im Bogenübergang konvex krümmt und daher
nachfolgend stets als Aussenbelag 29 bezeichnet wird. Die beiden Beläge 28,29 besitzen
durchwegs eine zueinander unterschiedliche Schichtstärke 32, 33, wie aus den Fig.
2, 3 und 6 zu erkennen ist.
[0017] Im dargestellten Ausführungsbeispiel von Fig. 4 und 6 ist im Mittelstück 34 des Bandes
20 die Schichtdicke 32 innen geringer als die äussere Schichtdicke 33 ausgebildet.
Es wäre allerdings zweckmässig, zur Erzielung einer Krümmung mit einem möglichst grossen
Radius zumindest in jenem Bereich des Mittelstückes 34, welches bei der Betätigung
der Eckumlenkung jeweils die Krümmung im Bogenübergang 13 des Führungskanals 12 ausführen
muss, mit einer möglichst grossen Innenschichtdicke 32 auszubilden, so dass die Lamelle
25 möglichst nahe an die konvexe Aussenseite des Bandes 20 gelangt. Man wird dabei
die Aussenschichtdicke 33 möglichst gering wählen.
[0018] Die Schichtdicken 32,33 ändern sich im Längsverlauf des Bandes bereits im dargestellten
Ausführungsbeispiel. So ist zu erkennen, dass beide Schichtdicken zunächst im Endabschnitt
22 des Bandes 20 anwachsen, und zwar im Aussenbelag 29 auf einer aus Fig. 6 ersichtlichen
grossen Schichtdicke 33', die es gestattet, den dort strichpunktiert angedeuteten
Nietkopf 36 des Befestigungsglieds 16 möglichst in seiner ganzen Höhe voll in eine
entsprechende Aufnahme 35 dieses Aussenbelags 29 aufzunehmen. Diese Schichtdikkenerhöhung
33' ergibt sich aber nur, wie Fig. 3 verdeutlicht, in der Mittelzone des Bandes 20,
weil dort der durch die erwähnte Längsdelle 31 gegebene Freiraum mit ausgefüllt wird.
Im Bereich der U-Längsränder 18 des Führungskanals 12 bleibt die vorerwähnte Schichtdicke
33 ausweislich der Fig. 3 erhalten.
[0019] In ähnlicher Weise sind die Dickenverhältnisse im Innenbelag 28 ausgebildet, wie
ebenfalls aus Fig. 6 und 3 hervorgeht. Auch hier ist im Endabschnitt 22 des Bandes
20 im Bereich der beiden U-Längsränder 18 eine gleichbleibende Dicke 32 des Innenbelags
gegeben, jedoch kann in der Mittelzone, wie im Bereich der aus Fig. 2 ersichtlichen
C-Öffnung 37 des Kanalquerschnitts 12 sich ergibt, eine grössere Innenschichtdicke
32' vorgesehen sein, die mehr oder weniger in die C-Öffnung 37 hinein und aus dieserschliesslich
im Endbereich 21 mit einer maximalen Schichtdicke 32" herausragt. Diese Endschichtdicke
32" ist durch einen Ansatz 38 am Ende 21 des Bandes 20 erzeugt, der für eine einwandfreie
Aufnahme eines verdickten Schaftstückes 39 des Nietes 16 sorgt, der für eine einwandfreie
Kraftübertragung zwischen den Treibstangen 17 und dem Band 20 sorgt.
[0020] Diese Verdickungen 32, 32", 33'sind insofern in diesem Bereich vorteilhaft, weil
diese Endabschnitte 22 bei bestimmungsgemässem Gebrauch der Eckumlenkung 10 in keinem
Fall mehr in den Bereich des Bogenübergangs 13 des Führungskanals 12 gelangen und
daher keine besondere Flexibilität aufzuweisen brauchen. Durch diese höheren Schichtdicken
ist daher eine vorteilhafte Versteifung des Bandes in diesen Endabschnitten 22 zu
erzielen. Damit aber diese Endabschnitte 22 zu Montagezwecken beim Einführen des Bandes
20 in den Führungskanal auch leichtgängig durch den Bogenübergang 13 des Kanals 12
hindurchführbar sind, wird man sie zweckmässigerweise mit Unterbrechungen ihrer Schichtdicke
versehen, die hier als Querrillen 40 im Innenbelag 28 ausgebildet sind, die in ihrer
Rillentiefe nahezu bis zu der inneren Lamellenseite 23 hinabgehen, wie aus Fig. 6
hervorgeht. Solche Querrillen 40 wären vorteilhaft in dem sich konkav krümmenden Innenbelag
28 des Bandes 20 vorgesehen, denn eine Stauchung eines Materials grösserer Schichtdicke
ist schwierig. Bedarfsweise könnte man natürlich solche Unterbrechungen der Schichtdicke
auch im Aussenbelag 29 vorsehen, was insbesondere dann eintreten wird, wenn dort grössere
Schichtdicken auftreten, welche die Flexibilität des Bandes 20 stören. Solche Querrillen
40 werden mehr oder weniger tief in den Belag 28 bzw. 29 eingebracht. Ihre Anzahl,
Verteilung und Abstandsfolge richtet sich nach der Schichtdicke und nach der gewünschten
Flexibilität des Bandes 20 in dem jeweiligen Bereich. So sind ausweislich der Fig.
7 die erwähnten Querrillen 40 nur in dem Ansatz 38 vorgesehen, der sich über die Breite
der verdickten Insel 41 im Endabschnitt 22 des Bandes 20 erstreckt, welche in der
Längsmittelzone des Bandes liegt und die beiden, in die U-Längsränder 18 fassenden
Randbereiche 42 davon unbeeinflusst lässt.
[0021] Aus Fig. 7 ist weiterhin ersichtlich, dass die beiden Beläge an die Schmalseiten
der Lamelle 25 keine oder nur äusserst geringe Schichtdicken 43 aufweisen, die auch
ganz fehlen könnten, weil dadurch die Lamelle 25 sich praktisch über die gegebene
ganze Profilbreite des C-Kanalquerschnitts erstrecken kann. Dadurch ist auch kein
Zusammenhang der zueinander entgegengesetzt beanspruchten Beläge 28,29 auf den beiden
Lamellenseiten 23, 24 gegeben.
[0022] Wie ersichtlich ist, ist bereits im Ausführungsbeispiel die Lamelle 25 nicht genau
in der Mitte des gestreckten Bandes angeordnet. Dies braucht auch keineswegs einheitlich
über die ganze Länge des Bandes 20 zu erfolgen. So ist es zweckdienlich, aus den obenerwähnten
Gründen im biegsamen Mittelstück 34 die Innenschichtdicke 32 grösser zur Aussenschichtdicke
33 zu wählen, während diese Beläge 28, 29 im Endabschnitt 22 und insbesondere am Anschlussende
21 in entgegengesetzter Weise zueinander dimensioniert sind, nämlich im Aussenbelag
29 stärker als im Innebelag 28, weil dadurch der erwähnte Nietkopf 36 besser anzuordnen
ist und im übrigen die Lamelle 23 im Ausgangszustand bereits innerhalb des Belags
eine Vorkrümmung aufweist, die im Anwendungsfall dann nur noch dem Bogenübergang 13
entsprechend der dortigen Krümmung gesteigert wird.
[0023] Das Aufbringen des Belags auf die Lamelle 25 kann in verschiedener Weise erfolgen,
deren jede ihre besonderen Vorteile mit sich bringt.
[0024] Eine im dargestellten Ausführungsbeispiel angewendete Möglichkeit besteht, indem
man die beiden Beläge 28, 29 durch Umspritzen auf die Lamelle 25 aufbringt. Die vorerwähnten
Durchbrüche 27 sorgen dabei für die aus Fig. 6 ersichtlichen Werkstoffbrücken zwischen
den beiden Belägen 28, 29, weil beim Umspritzen der Werkstoff durch die erwähnten
Durchbrüche 27 in der Lamelle 25 treten kann. Solche Durchbrüche 26 könnten in grösserer
Anzahl vorgesehen und in beliebiger Verteilung angeordnet sein. Sie schaffen eine
Werkstoffverbindung zwischen den beiden Belägen.
[0025] Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Beläge als gesonderte Aussenschichten
vorzufertigen, wie sie bei den nachfolgenden beiden Ausführungsbeispielen der Fig.
8 bis 17 näher erläutert ist. Im vorliegenden Fall werden diese Aussenschichten auf
die beiden Flächenseiten 23, 24 der Lamelle durch Verkleben oder Verschweissen aufgebracht.
Solche Aussenschichten könnten auch durch Stanzen aus einer Folie hergestellt sein,
wo die endseitigen Verdickungen durch Schweissverformungen nachträglich angeformt
werden.
[0026] Im Ausführungsbeispiel von Fig. 8 bis 13 ist ein biegsames Band 50 gezeigt, das eine
Montageeinheit aus vier Schichten bildet, die ausweislich der Fig. 9 aus zwei vorgefertigten
Kunststoff-Aussenschichten 51, 52 und einem dazwischenliegenden Innenlamellenpaar
45, 46 besteht. Die Lamellen 45, 46 besitzen das bereits erwähnte Loch 26 für einen
in Fig. 8 in seiner Position angedeuteten Niet 16, welcher in der Montageeinheit 50
zunächst fehlen kann. Die Kunststoffzungen 51, 52 besitzen entsprechende, wenn auch
demgegenüber erweiterte Löcher 53. Die Lamellen 45, 46 besitzen ferner den bereits
erwähnten Durchbruch 27. Der Längsabstand der beiden Durchbrüche 27 ist in beiden
Lamellen 45,46 zueinander unterschiedlich um einige Zehntel Millimeter gewählt, um
bei der Montageeinheit 50 die aus Fig. 8 erkennbare Vorkrümmung des Bandes zu erzeugen,
welche die beiden Kunststoffzungen 51, 52 mitumfasst. Dies kommt dadurch zustande,
dass die beiden Zungen 51, 52 in entsprechender Längenabstimmung zueinander angeordnete
patrizenförmige und matrizenförmige Verschlusselemente 54, 55 aufweisen, die im Montagefall
miteinander in Eingriff stehen.
[0027] Das patrizenförmige Verschlusselement 54 umfasst einen zylindrischen Schaft 56, der
durch die Durchbrüche 27 der Innenlamellen 45, 46 hindurchgefädelt wird und diese
zueinander lagefixiert. Am Schaftende sitzt ein Schliesskopf 57, der unter elastischer
Verformung in eine Schliessöffnung 58 in den matritzenförmigen Verschlusselementen
55 der auf der anderen Flächenseite des Bandes 50 liegenden Kunststoffzunge 51 eingreift.
Neben der Schliessöffnung 58 liegt noch eine erweiterte Aufnahme 59, die im Kupplungsfall
den Schliesskopf 57 des patrizenförmigen Verschlusselements 54 aufnimmt.
[0028] Die Kunststoffzungen 51, 52 sind, ähnlich wie im vorausgehenden Ausführungsbeispiel,
mit verdickten Endbereichen 22 versehen, welche die bereits erwähnten Versteifungsfunktionen
übernehmen und auch hier auf eine Mittelzone 41 beschränkt sind, die abgesetzte dünnere
Randbereiche 42 beidseitig belässt Diese haben die breits im ersten Ausführungsbeispiel
erwähnten Funktionen. Auch hier besitzt die Verdickung 22 bei der winkelinnenseitig
liegenden Zunge 51 eine grössere Stärke 32', als die Dicke 33' bei der anderen Kunststoffzunge
52 beträgt. Ergänzend kommt aber noch hinzu, dass hier die Kunststoffzun- gen 51,
52 auf ihren jeweils nach aussen gekehrten Flächen einen durchlaufenden Längsstreifen
47 aufweisten, beidseitig dessen die Randbereiche 42 durchlaufen, weil die Breite
dieses Längsstreifens 47 auf die Breite der vorerwähnten Mittelzone 41 der Verdickung
22 begrenzt ist. Dadurch ergibt sich die aus Fig. 12 erkennbare Absatzhöhe 69 zwischen
47 und 42.
[0029] Nach ihrer Montage aufgrund der Verschlusselemente 54, 55 liegt die vorbereitete
Montageeinheit 50 vor, die sich bequem in den aus Fig. 1 ersichtlichen Führungskanal
12 hindurchfädeln lässt.
[0030] In Fig 14 bis 17 ist ein letztes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen biegsamen
Bandes 50' gezeigt, das in vielerlei Hinsicht den gleichen Aufbau und die Wirkungsweise
hat, wie das vorausgehende Ausführungsbeispiel des Bandes 50 von Fig. 8 bis 13. Insoweit
gilt die bisherige Beschreibung. Es sind daher zur Bezeichnung entsprechender Bauteile
die gleichen Bezugszeichen verwendet. Unterschiede bestehen lediglich in folgender
Hinsicht:
Das eine Ende 48 der winkelinnenseitig angeordneten Kunststoffzunge 51' ist gegenüber
dem Bandende 49 zurückgesetzt, weshalb in diesem Teilstück die Lamellenfläche 63,
gemäss Fig. 14, freiliegt. Nach der Montage des Bandes 50' im Führungskanal 12 wird
auf das gesamte Teilstück 63 ein Verstärkungsplättchen 60 aufgelegt, welches mit einem
Loch 62 versehen ist, das zur Dekkung mit den bereits mehrfach erwähnten Löchern 26
des Lamellenpaares 45,46 kommt, die auch hier durch die in Eingriff kommenden Verschlusselemente
54, 55 eine Montageeinheit mit den Kunststoffzungen 51', 52 bilden. Hier erfolgt der
Anschluss der Treibstange, und das Verstärkungsplättchen 60 stabilisiert diesen Bereich.
Das Plättchen 60 ist mit einem pfeilförmig gestalteten Steckende 61 versehen, welches
in einer Tasche 64 am Zungenende 48 eingeführt wird und dadurch eine zweite Lagesicherung
an der Montageeinheit 50' erfährt. Diese Tasche 64 ist dadurch zustande gekommen,
dass über einer U-förmigen Aussparung eine Deckwand 66 aufgebracht ist, die beim Kuppeln
von dem Steckende 61 hintergriffen wird. Das eine Loch 53 der Kunststoffzunge 51',
νvo der Anschluss der zugehörigen Treibstange erfolgt, ist zur Stützung der Nietbefestigung
mit einem Wulstrand 67 versehen.
[0031] Für beide Bänder 50, 50' gilt, dass die Zungen 51, 51', 52 in einem Spritzwerkzeug
aus giessfähigen Kunststoffen hergestellt werden. Dazu werden mehrere dieser Zungen
gleichzeitig im Werkzeug nebeneinanderliegend hergestellt und sind dadurch mittels
Angussstegen zunächst verbunden, die bei späterer Vereinzelung der Zungen abgeschnitten
werden. Diese Angussstege sind an den-Ansatzstellen 68 vorgesehen, wo sie bei der
Vereinzelung der Zungen abgeschnitten werden, so dass, damit keine vorstehenden Kanten
entstehen, es zu den an diesen Ansatzstellen 68 in den Figuren erkennbaren Randaussparungen
kommt. Ausweislich der Ansatzstellen 68 befinden sich die Zuführungen des Kunststoffes
im Bereich der endseitigen Verdickungen 21,-weshalb hier im Spritzwerkzeug verhältnismässig
grosse Räume zur Verfügung stehen, die für gute Leitung des giessfähigen Kunststoffes
sorgen. Gleiches vollzieht sich in entsprechender Weise in den längsmittig durchlaufenden
Längsstreifen 47 der Zungen 51, 51', 52. Ihnen gegenüber sind nur Randbereiche 42
um den aus Fig. 12 ersichtlichen Absatz 69 dünner gemacht, um in spielfreier Passung
die aus Fig. 2 ersichtliche lichte Höhe 19 des Führungskanals 12 auszufüllen.
1. Eckumlenkung (10) zum Kuppeln der längsbeweglichen Treibstangen (17) von zwei zueinander
im Winkel angeordneten Verschluss- und Steuergestängen an Fenstern, Türen od. dgl.
mit einem beidendig an die Treibstangen (17) angeschlossenen biegsamen Band (20; 50;
50'), das in einem winkelförmigen Führungskanal (12) mit einem Bogenübergang (13)
im Bereich aufgenommen ist und ggf. endseitige Löcher (26) für eine Annietbefestigung
(16) der Treibstangen (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Band
(20; 50; 50') höhenschichtweise aus artverschiedenen Werkstoffen besteht, nämlich
einer oberen und unteren Aussenschicht (28, 29; 51, 51', 52) aus Kunststoff einerseits
und wenigstens einer dazwischenliegenden Innenlamelle (25; 45, 46) aus Metall andererseits,
wobei die beiden Aussenschichten eine Schichtendicke (32, 33) aufweisen, welche die
restliche lichte Höhe (19) des Führungskanals (12) über der Lamelle (25; 45, 46) ausfüllt,
die Innenlamelle (25; 45,46) in den Endbereichen des Bandes (20; 50; 50') mindestens
einen Durchbruch (27) zum Anbinden der oberen Aussenschicht (28; 51 ; 51') an die
untere Aussenschicht (29; 52) aufweist und dadurch eine vorgefertigte Montageeinheit
des Bandes bildet und die Endbereiche der Aussenschichte (28, 29; 51, 51', 52), die
bei bestimmungsgemässem Gebrauch des Bandes (10; 50; 50') im Führungskanal (12) gestreckt
bleiben, mit Verdickungen (22) versehen sind.
2. Eckumlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschichten
aus auf einer einzigen Innenlamelle (25) beidflächenseitig aufgebrachten Kunststoffbelägen
(28, 29) bestehen, welche mit Kunststoffmassen die Lamellendurchbrüche (27) durchsetzen.
3. Eckumlenkung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (28, 29) durch
Umspritzen der Innenlamelle (25) erzeugt ist.
4. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
beiden Aussenschichten aus je einer vorgefertigten Kunststoffzunge (51, 51', 52) bestehen.
5. Eckumlenkung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffzungen
(51, 51', 52) auf ihren gegeneinanderweisenden Innenflächen mit Anformungen (54, 55)
versehen sind, welche - im Montagefall - Durchbrüche (27) eines dazwischenliegenden
Innenlamellenpaares (45, 46) durchgreifen und die Lamellen (45, 46) zueinander sowie
bezüglich der Zungen (51, 51', 52) in ihrer Querlage und in ihrer eine Vorkrümmung
des Bandes (50, 50') bestimmenden Längslage ausrichten sowie zusammenhalten.
6. Eckumlenkung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anformungen (54,
55) eine Klebe- oder Schweissverbindung, wie Hochfrequenzschweissung, zwischen den
beiden Kunststoffzungen (51, 51', 52) bilden.
7. Eckumlenkung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anformungen an der
einen Kunststoffzunge (52) als patrizenförmige Verschlusselemente (54) ausgebildet
sind, welcheim Montagefall-durch die Durchbrüche (27) des Innenlamellenpaares (45,
46) hindurchgefädelt sind und in matrizenförmige Verschlusselemente (55) an der anderen
Kunststoffzunge (51, 51') in Eingriff gebracht sind.
8. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein Ende (48) der einen Aussenschicht (51') gegenüber dem Bandende
(49) zurückgesetzt ist und eine Tasche (64) zur Aufnahme eines Einsteckendes (61)
eines auf die freiliegende Lamellenfläche (63) auflegbaren Verstärkungsplättchens
(60) aufweist, welches nach der Durchfädelung die Befestigungsstelle (26, 62) für
die anzuschliessenden Treibstangen (17) verstärkt.
9. Eckumlenkung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsplättchen
(60) an seinen Einsteckenden eine pfeilförmige Umrissverjüngung (61 ) aufweist.
10. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Aussenschichten (28, 29) eine zueinander unterschiedliche Schichtdicke
(32, 33) aufweisen.
11. Eckumlenkung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der ins Winkelinnere
weisenden Seite (23) des Bandes (20) angeordnete Aussenschicht (28) eine grössere
Schichtdicke (32) als die auf der gegenüberliegenden Seite (24) befindliche Aussenschicht
(29) besitzt.
12. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schichtdicken (32, 32', 33, 33') der Aussenschichten (28, 29) - in Längsverlaufrichtung
des Bandes (20) gesehen - bereichsweise (21; 22; 34) unterschiedlich stark ausgebildet
sind.
13. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12 mit einem ein C-förmiges
Querschnittsprofil aufweisenden Führungskanal (12), dadurch gekennzeichnet, dass die
endseitige Verdickung (21 ) der winkelinnenwärts liegenden Aussenschicht (28; 50;
50') auf eine Mittelzone (41) beschränkt ist, welche in die C-Öffnung (37) des Führungskanals
(12) hinein-und ggf. aus diesem herausragt.
14. Eckumlenkung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die endseitige Verdikkung
(21 ) der winkelaussenwärts liegenden Aussenschicht (29; 52) auf eine Mittelzone (41
) beschränkt ist, die mit einer bodenseitigen Längsdelle (31 ) im Profil des Führungskanals
(12) ausgerichtet ist.
15. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die an Leitflächen im Führungskanal (12) entlang beweglichen Längsrandbereiche
(42) der Aussenschichten (51, 51', 52) dickenmässig (69) abgesetzt sind gegenüber
einem durchlaufenden Längsstreifen (47).
16. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verdickungen (21 ) der Aussenschichten (28; 51') einen angeformten Aufsatz
(38; 67) mit einer Aufnahme zum Halten des durch ein Loch (26) in der Innenlamelle
(25; 45, 46) durchzuführenden Nietbolzens (16) aufweisen, der zum Anschluss der Treibstange
(17) dient.
17. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
dass die Aussenschicht (28, 29), ihre Verdickungen (21 ) und/oder ihre Aufsätze (38)
mit Unterbrechungen der Schichtdicke, wie mit Querillen (40), versehen sind.
18. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass die winkelinnenseitig angeordnete Aussenschicht (28) gegenüber der winkelaussenseitig
befindlichen Aussenschicht (29) zwar im mittleren Teilstück (34) wesentlich dicker,
aber im Bereich des Endes (22) wesentlich dünner ausgebildet ist.
1. An angular deflection guide (10) for coupling the longitudinally moving driving
rods (17) of two closing and control linkages mounted angularly with respect to each
other on windows, doors and the like, including a flexible band (20; 50; 50') connected
at both ends to the driving rods (17), which is accommodated for longitudinal movement
in an angular guide channel (12) having a transitional elbow section (13) in the area
of the point of angle (15), and which may be provided with end holes (26) for riveted
connection (16) of the driving rods (17), characterized in that the flexible band
(20; 50; 50') consists of vertical layers of materials of different types, i.e. an
upper and a lower outer layer (28, 29; 51, 51', 52) of plastic material on the one
hand and at least one interposed inner lamina (25; 45, 46) of metal on the other hand,
the two outer layers having a thickness (32, 33) filling in the rest of the inside
width (19) of the guide channel (12) above the lamina (25; 45, 46), the inner lamina
(25; 45, 46) has at least one aperture (27) in the terminal areas of the band (20;
50; 50') for connection of the upper outer layer (28; 51; 51') to the lower outer
layer (29; 52), thereby constituting a prefinished assembly unit of the band, and
the terminal areas of the outer layers (28, 29; 51, 51', 52) which remain straight
in the guide channel (12) during corresponding use of the band (10; 50; 50') are provided
with bulges (22).
2. An angular deflection guide as claimed in the Claim 1, characterized in that the
outer layers consist of plastic coatings (28,29) applied to both surface sides of
one single inner lamina (25), which fill in the lamina apertures (27) with plastic
material.
3. An angular deflection guide as claimed in the Claim 2, characterized in that the
coating (28, 29) is produced by spray-coating the surface of the inner lamina (25).
4. An angular deflection guide as claimed in the Claim 1 or 2, characterized in that
the two outer layers consist of a respective prefinished plastic tongue (51, 51',52).
5. An angular deflection guide as claimed in the Claim 4, characterized in that the
plastic tongues (51, 51', 52) are provided with integral portions (54, 55) on their
opposite inner surfaces which -when assembled-penetrate through apertures (27) of
an interposed pair of laminas (45, 46), aligning and retaining the laminas (45, 46)
with respect to each other as well as with respect to the tongues (51, 51', 52) in
their transverse position and in their longitudinal position defining a pre-bend of
the band (50, 50').
6. An angular deflection guide as claimed in the Claim 5, characterized in that the
integral portions (54, 55) constitute a glued or welded connection, such as by high-frequency
welding, between the two plastic tongues (51, 51', 52).
7. An angular deflection guide as claimed in the Claim 5, characterized in that the
integral portions on the one plastic tongue (52) are designed to form male closing
elements (54) which-when assembled-are threaded through the apertures (27) of the
pair of inner laminas (45, 46) and are caused to engage in female closing elements
(55) on the other plastic tongue (51, 51').
8. An angular deflection guide as claimed in any one or several of the Claims 1 to
7, characterized in that at least one end (48) of one outer layer (51') is set back
with respect to the band end (49) and has a pocket (64) for accommodation of an inserting
end (61 ) of a reinforcing platelet (60) to be placed upon the exposed lamina surface
(63), which, after threading, reinforces the connection point (26, 62) for the driving
rods (17) to be connected.
9. An angular deflection guide as claimed in the Claim 8, characterized in that the
reinforcing platelet (60) has an arrow-shaped peripheral taper (61) at its inserting
ends.
10. An angular deflection guide as claimed in any one or several of the Claims 1 to
9, characterized in that the two outer layers (28, 29) have relatively different layer
thicknesses (32,33).
11. An angular deflection guide as claimed in the Claim 10, characterized in that
the outer layer (28) arranged on the side (23) of the band (20) facing the angle interior
has a layer thickness (32) greater than that of the outer layer (29) on the opposite
side (24).
12. An angular deflection guide as claimed in any one or several of the Claims 1 to
3, characterized in that the layer thicknesses (32, 32', 33, 33') of the outer layers
(28, 29)-as seen in the longitudinal direction of the band (20)-are designed differently
thick areawise (21; 22; 34).
13. An angular deflection guide as claimed in any one or several of the Claims 1 to
12, including a guide channel (12) of C-shaped cross-sectional profile, characterized
in that the endwise bulge (21) of the outer layer (28; 50; 50') disposed angularly
inwardly is restricted to a central area (41) which protrudes into the C-shaped opening
(37) of the guide channel (12) and out of it.
14. An angular deflection guide as claimed in the Claim 13, characterized in that
the endwise bulge (21) of the outer layer (29; 52) disposed angularly outwardly is
restricted to a central area (41) aligned with a bottomwise longitudinal depression
(31) in the profile of the guide channel (12).
15. An angular deflection guide as claimed in any one or several of the Claims 1 to
14, characterized in that the longitudinal marginal areas (42) of the outer layers
(51 , 51 ' , 52) moving alongside the guiding surfaces in the guide channel (12) are
offset as to thickness (69) with respect to a continuous longitudinal strip (47).
16. An angular deflection guide as claimed in any one or several of the Claims 1 to
15, characterized in that the bulges (21 ) of the outer layers (28; 51') have an integral
projection (38; 67) including a seat for retaining the clinch bolt (16) to be guided
through a hole (26) in the inner lamina (25; 45, 46), serving to connect the driving
rod (17).
17. An angular deflection guide as claimed in any one or several of the Claims 1 to
16, characterized in that the outer layer (28, 29), its bulges (21) and/or its projections
(38) are provided with interruptions in the layer thickness, such as transverse grooves
(40).
18. An angular deflection guide as claimed in any one or several of the Claims 1 to
17, characterized in that the outer layer (28) disposed angularly inwardly, though
being substantially thicker in the central section (34) with respect to the outer
layer (29) angularly outwardly, however, is designed to be substantially thinner in
the terminal area (22).
1. Déviateur angulaire (10) pour coupler les bielles entraîneuses (17) par translation
de deux tringleries de fermeture et de commande à la perpendiculaire l'une de l'autre,
sur les fenêtres, portes et analogues, avec ruban flexible (20; 50; 50') relié en
ses deux extrémités aux bielles entraîneuses (17), ruban mobile longitudinalement
logé dans un canal angulaire (12) avec coude (13) au niveau de la raie d'angle (15)
et présentant, le cas échéant, des trous d'extrémité (26) pour fixation par rivets
(16) des bielles (17), caractérisé en ce que le ruban flexible (20; 50; 50') se compose
de matériaux de nature différente appliqués par couches, à savoir d'une couche externe,
supérieure et inférieure (28, 29; 51, 51', 52) en matière plastique, d'une part, et
d'au moins une lamelle intercalaire (25; 45, 46) en métal, d'autre part, les deux
couches extérieures étant d'une épaisseur (32, 33) remplissant la hauteur libre résiduelle
(19) du canal de guidage (12) au-dessus de la lamelle (25; 45, 46), la lamelle intérieure
(25; 45, 46) présentant au moins un ajour (27) aux extrémités du ruban (20; 50; 50')
pour souder la couche plastique extérieure supérieure (28; 51; 51') à la couche plastique
extérieure inférieure (29; 52), faisant du ruban une unité préfabriquée, et les portions
extrêmes des couches extérieures (28, 29; 51, 51 52), étant, si utilisation du ruban
conforme à sa destination (10; 50; 50'), aplaties dans le canal de guidage (12) et
présentant des renflements (22).
2. Déviateur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les couches extérieures
se composent de revêtements (28, 29) en matière plastique appliqués sur les deux surfaces
d'une unique lamelle intérieure (25), revêtements bouchant les ajours de la lamelle
(27) par de la matière plastique.
3. Déviateur suivant la revendication 2, caractérisé en ce que le revêtement (28,
29) est fabriqué par enrobement par extrusion de la lamelle intérieure.
4. Déviateur suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux
couches extérieures consistent chacune en une langue de matière plastique préfabriquée
(51, 51', 52).
5. Déviateur suivant la revendication 4, caractérisé en ce que les langues de matière
plastique (51, 51', 52) présentent, sur leurs surfaces intérieures se regardant, des
ergots (54, 55), lesquels, lors du montage, passent à travers les ajours (27) d'une
paire de lamelles intercalées (45, 46), maintenant les lamelles (45, 46) l'une contre
l'autre, alignant et maintenant les langues (51, 51', 52) au plan transversal et dans
le plan longitudinal, lequel détermine un précoudage du ruban (50, 50').
6. Déviateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que les ergots (54, 55) sont
collés ou soudés (soudage haute fréquence par exemple) entre les deux langues de plastique
(51, 51', 52).
7. Déviateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que les ergots sur l'une
des langues de matière plastique ont la forme de fermoirs en poinçons (54) enfilables,
lors du montage, dans les ajours (27) de la paire de lamelles intérieures (45, 46)
et viennent épouser les fermoirs femelles (55) de l'autre langue en plastique (51,
51') pour immobiliser le tout.
8. Déviateur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins une
extrémité (48) de la couche extérieure (51 ') est en retrait par rapport à l'extrémité
du ruban (49), dégageant ainsi l'espace pour une poche (64) dans laquelle vient se
loger l'extrémité enfichable (61) d'une plaquette-renfort (60) reposant sur la surface
libre de la lamelle (63). Une fois enfilée, cette plaquette renforce le point (26,
62) où les bielles entraîneuses (17) viennent se brancher.
9. Déviateur suivant la revendication 8, caractérisé en ce que la plaquette-renfort
(60), en ses extrémités enfichables, présente une contracture par contournage (61
) ayant la forme d'une flèche.
10. Déviateur suivant l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les deux
couches extérieures (28, 29) sont d'une épaisseur différente (32,33).
11. Déviateur suivant la revendication 10, caractérisé en ce que la couche extérieure
(28) appliquée du côté du ruban (20) tourné vers l'intérieur de l'angle (23) est d'une
épaisseur plus forte (32) que celle de la couche extérieure (29) se trouvant de l'autre
côté (24).
12. Déviateur suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les épaisseurs
(32, 32', 33, 33') des couches extérieures (28, 29) varient localement (21 ; 22; 34),
si vues dans le sens longitudinal du ruban.
13. Déviateur suivant l'une des revendications 1 à 12, avec canal de guidage à section
en C (12), caractérisé en ce que le renflement d'extrémité (21 ) de la couche extérieure
tournée vers l'intérieur de l'angle (28; 50; 50') se limite à une zone médiane (41)
faisant saillie dans l'ouverture en C (37) du canal de guidage (12) ou faisant saillie
vers l'extérieur.
14. Déviateur suivant la revendication 13, caractérisé en ce que le renflement d'extrémité
(21 ) de la couche extérieure (29; 52) tournée vers l'extérieur de l'angle se limite
à une zone médiane (41 ) alignée sur une cuvette longitudinale (31 ) modelée dans
le profil du canal de guidage (12).
15. Déviateur suivant l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les zones
périmétriques (42) des couches extérieures (51, 51', 52), mobiles longitudinalement
contre les surfaces directionnelles du canal de guidage (12), sont d'épaisseur (69)
moindre par rapport à un ruban longitudinal continu (47).
16. Déviateur suivant l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les renflements
(21 ) des couches extérieures (28; 51') forment un bourrelet (38; 67) avec logement
de retenue du boulon rivé à faire passer par un orifice (26) dans la lamelle intérieure
(25; 45, 46), boulon assurant la liaison avec la bielle entraîneuse (17).
17. Déviateur suivant l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que la couche
extérieure (28, 29), ses renflements (21 ) et/ou ses bourrelets (38) présentent des
ruptures d'épaisseur de couche, telles des rainures transversales (40).
18. Déviateur suivant l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que la couche
extérieure côté intérieur d'angle (28) présente, par rapport à la couche côté extérieur
d'angle (29), une épaisseur nettement plus forte au milieu du ruban (34), mais nettement
plus mince aux extrémités (22) du ruban.