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EP 0 064 615 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.1985 Patentblatt 1985/46 |
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Anmeldetag: 17.04.1982 |
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Fernsprechgerät mit Wähltastensatz
Telephone equipment with selection keyboard
Equipement téléphonique avec clavier sélecteur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI NL SE |
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Priorität: |
07.05.1981 DE 8113363 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.1982 Patentblatt 1982/46 |
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Anmelder: |
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- International Standard Electric
Corporation
New York
New York 10022 (US)
AT CH DE LI NL SE
- Alcatel SEL Aktiengesellschaft
D-70435 Stuttgart (DE)
DE
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Erfinder: |
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- Ruzic, Hugo
D-7250 Leonberg (DE)
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Vertreter: Graf, Georg Hugo, Dipl.-Ing. et al |
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Alcatel SEL AG
Patent- und Lizenzwesen
Postfach 30 09 29 70449 Stuttgart 70449 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fernsprechgerät mit Wähltastensatz nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE-A-2614119 ist ein Druckknopfschalter mit vielen Kontakten bekannt, wie
er unter anderem bei Fernsprechgeräten zum Einsatz kommt. Bei einer Ausführung dieses
Tastensatzes sind Druckknöpfe mit hutförmigem Querschnitt in der Deckplatte geführt,
wobei der Bund des Druckknopfes seinen Hub nach oben begrenzt, indem er an der Schulter
der oben engeren Bohrung in der Deckplatte anstößt.-Innen ist der Druckknopf hohl,
die Ausnehmung nimmt eine Schraubendruckfeder auf, die der Rückstellung dient. An
ihrem freien Ende ist die Feder mit einem Stößel verbunden, der auf den Kontakt wirkt.
Letzterer wird von einer konvex gewölbten Scheibe oder Platte gebildet, die bei Tastendruck
schnappend umspringt und mit den darunter befindlichen Kontakten oder Leiterbahnen
einer Schaltungsplatte in Berührung kommt.
[0003] Es ist ferner aus der DE-A-2721 710 bekannt, die Führungsplatte eines Tastensatzes
mit über ihre Ebene hinausragenden, rohrförmigen Ansätzen zu versehen, um für die
mit den Druckknöpfen der Tasten verbundenen Stößel eine längere Führung zu erhalten.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Fernsprechgerät mit einem gegen Vandalismus
besonders geschützten Tastensatz zu schaffen. Gelöst wird diese Aufgabe durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
[0005] Durch die getroffenen Maßnahmen ist der Wähltastensatz eines Fernsprechgerätes, insbesondere
eines Münzfernsprechers, gegen die Einwirkung von Schlägen, Feuer und Flüssigkeiten
nahezu unempfindlich. Dabei ist die Lösung für Tastensätze aller Art verwendbar, d.
h. für Tastensätze mit Folienkontakten und für Tastensätze mit Kontaktfedern. Außerdem
ist eine Ausführung angegeben, bei der handelsübliche Tastensätze unverändert bleiben
können und dennoch gegen Beschädigungen der obengenannten Art geschützt sind.
[0006] Die Erfindung wird an Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der zugehörigen
Zeichnung dargestellt sind. Darin zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Teil eines erfindungsgemäßen Tastensatzes mit
Folienkontakten,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine andere Ausführung des erfindungsgemäßen Tastensatzes,
der einem üblichen Tastensatz vorgesetzt ist.
[0007] Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführung ist eine metallene Führungsplatte 1, die an
den Stellen der Tasten mit rohrförmigen, nach oben gerichteten Ansätzen 6 versehen
ist, direkt auf Kontaktfolien 13 aufgesetzt. Deren Anzahl und Schichtung richtet sich
nach dem Anwendungszweck. An den Stellen, an denen die in den Bohrungen 17 der Ansätze
6 geführten Stößel 5 auf die Kontaktfolien 13 wirken, stehen sich die Leiterbahnen
7 unterschiedlicher Folienschichten offen gegenüber, so daß sie beim Niederdrücken
der jeweiligen Taste in Kontakt kommen.
[0008] Die Stößel 5 sind pilzförmig gestaltet, wobei jeweils das gewölbte Dach 14 nach unten
gegen die Kontaktfolien 13 und der Schaft 15 nach oben gerichtet ist. Auf letzteren
ist das eine Ende einer Schraubendruckfeder 4 aufgesteckt, deren anderes Ende sich
gegen den jeweiligen Druckknopf 3 abstützt. Die Druckknöpfe 3 haben hutförmigen Querschnitt.
Die Wände des Hohlraumes 16 dienen als Führung auf dem rohrförmigen Ansatz 6 der Führungsplatte
1. Der Hohlraum 16 bildet die Aufnahme für das obere Ende der Schraubendruckfeder4,
die die Rückstellung der Taste bewirkt.
[0009] Die Außenwände der Druckknöpfe 3 sind in entsprechenden Durchbrüchen 18 eines Deckels
2 geführt, der auf die Führungsplatte 1 aufgesetzt ist. Der Deckel hat herabgezogene
Seitenwände 19 und zwischen den Tasten Versteifungsrippen 20, die alle in der gleichen
Ebene enden und die Berührungsflächen mit der Führungsplatte 1 bilden. Ihre Höhe bestimmt
zugleich den Hub der Tasten, weil deren Druckknöpfe 3 am offenen Ende einen Bund 21
haben, der einerseits am Deckel 2 und andererseits an der Führungsplatte 1 anschlägt.
[0010] Deckel 2, Führungsplatte 1 und Druckknöpfe 3 sind aus Metall gefertigt, vorzugsweise
aus einer Aluminium-Druckgußlegierung. Dadurch ist der Tastensatz gegen Schläge und
Feuer unempfindlich. Auch gegen Flüssigkeiten ist er geschützt, da an den Druckknöpfen
nur geringe Mengen eindringen können, die dann in dem Raum zwischen Deckel 2 und Führungsplatte
1 verbleiben. Um den Abfluß aus diesem Raum zu ermöglichen, sind beispielsweise an
der Stoßfuge zwischen Deckel und Führungsplatte Öffnungen 8 angebracht. Da der Tastensatz
in schrägen bis senkrechten Flächen eingebaut wird, genügt es, wenn die Öffnungen
8 an der Unterseite vorhanden sind.
[0011] Die Ausführung nach Fig. 2 weist die gleiche Führungsplatte 1, den gleichen Deckel
2 und die gleichen Druckknöpfe 3 wie die zuvor beschriebene Ausführung auf. Da dieser
Tastensatz als Schutz für normale, handelsübliche Tastwahlblöcke, die mechanischen
und chemischen Angriffen nicht gewachsen sind, gedacht ist, entfallen die Kontaktfolien
13 der Ausführung nach Fig. 1. Außerdem kommen die Schraubendruckfedern 4 in Wegfall,
da die Tasten 11 des handelsüblichen Tastwahlblockes 12 bereits solche Federn haben.
Statt dessen sind die Stößel 10 so lang ausgeführt, daß sie den Abstand von der Unterseite
der Führungsplatte 1 bis zur Innenseite des Druckknopfes 3 überbrücken. Zwischen dieser
und dem oberen Ende des Stößels 10 ist ein elastisches Teil 9 aus Gummi oder dergleichen
als Puffer eingefügt.
[0012] Bei beiden Ausführungen werden die durch Schlag auftretenden Kräfte vom Druckknopf
3 und der Führungsplatte 1 abgefangen, während von dem elastischen Teil 9 bzw. der
Schraubendruckfeder 4 nur die normale Betätigungskraft auf die Tasten 11 bzw. Kontakte
übertragen wird. Flüssigkeiten können nicht bis zu den Tasten oder Kontakten vordringen.
Ebenso sind alle empfindlichen Teile gegen Hitzeeinwirkung abgeschirmt.
1. Fernsprechgerät mit Wähltastensatz, dessen Druckknöpfe (3) hutförmigen Querschnitt
haben, in einem Deckel (2) geführt und jeweils mittels eines elastischen Teiles (4;
9) mit einem Kontakte (7; 11) betätigenden Stößel (5; 10) verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel (2) auf eine Führungsplatte (1) mit rohrförmigen Ansätzen
(6), die von den Druckknöpfen (3) übergriffen und in denen die Stößel (5; 10) geführt
werden, aufgesetzt ist, und daß Führungsplatte (1), Deckel (2) und Druckknöpfe (3)
aus Metall bestehen.
2. Fernsprechgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Teil
(4) eine Schraubendruckfeder ist.
3. Fernsprechgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Teil
(9) eine Gummiplatte ist.
4. Fernsprechgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfuge zwischen
Deckel (2) und Führungsplatte (1) wenigstens an einer Seite des Tastensatzes mit Abflußöffnungen
(8) versehen ist.
5. Fernsprechgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößel (5) unmittelbar
auf die Kontakte (7) von Schaltfolien (13) wirken.
6. Fernsprechgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößel (10) auf
die Druckknöpfe (11) eines Tastwahlblockes (12) wirken.
1. Telephone set with a pushbutton dialling keypad whose keytops (3) have hat-shaped
cross sections, are guided in a cover (2) and are each, with the aid of a flexible
member (4; 9), connected to a plunger (5; 10) serving to actuate the contacts (7;
11), characterized in that said cover (2) is placed on to a guide plate (1) having
upright tubular extensions (6) which are overlapped by said keytops (3) and in which
said plungers (5; 10) are guided, and that said guide plate (1), said cover (2) and
said keytops (3) are all made of metal.
2. A telephone set as claimed in claim 1, characterized in that said flexible member
(4) is a helical compression spring.
3. A telephone set as claimed in claim 1, characterized in that said flexible member
(9) is a rubber plate.
4. A telephone set as claimed in claim 1, characterized in that the butt joint between
said cover (2) and said guide plate (1), at least on one side of the keypad, is provided
with discharge openings (8).
5. A telephone set as claimed in claim 1, characterized in that said plungers (5)
act directly upon the contacts (7) disposed between the foil- type switching strips
(13).
6. A telephone set as claimed in claim 1, characterized in that said plungers (10)
act upon the keytops (11) of a pushbutton dialling keypad (12).
1. Poste téléphonique à clavier de numérotation dont les touches (3), qui présentent
en section transversale la forme d'un chapeau, sont guidées dans un couvercle (2)
et sont chacune reliée, au moyen d'un élément élastique (4; 9) à un poussoir (5; 10)
d'actionnement d'un contact (7; 11), caractérisé en ce que le couvercle (2) est monté
sur une plaque de guidage (1) qui comporte des projections tubulaires (6) recouvertes
par les touches (3) et dans lesquelles sont guidés les poussoirs (5; 10), et en ce
que la plaque de guidage (1), le couvercle (2) et les touches (3) sont en métal.
2. Poste téléphonique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément élastique
(4) est un ressort cylindrique de compression.
3. Poste téléphonique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément élastique
(9) est une plaque en caoutchouc.
4. Poste téléphonique selon la revendication 1, caractérisé en ce que, au moins sur
un côté du clavier, la zone de raccordement entre le couvercle (2) et la plaque de
guidage (1) comporte des orifices d'écoulement (8).
5. Poste téléphonique selon la revendication 1, caractérisé en ce que les poussoirs
(5) agissent directement sur les contacts (7) d'une feuille de commutation (13).
6. Poste téléphonique selon la revendication 1, caractérisé en ce que les poussoirs
(10) agissent sur les touches d'un bloc-clavier (12).
