[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwenkvorrichtung für ein parallel (in Zeilenrichtung)
zu einer Druckunterlage verschiebliches, aber in Druckposition zu mehreren verschiedenen
Druckunterlagen verschwenkbares Druckwerk, welches aus einem Druckkopf und einem Schlitten
besteht, der zu seiner Bewegung in Zeilenrichtung zwischen beidseits im Abstand der
größtmöglichen Druckbahnbreite angeordneten Seitenteilen auf Führungsteilen beweglich
ist.
[0002] Bei der in der DE-OS 28 23 153 beschriebenen Schwenkvorrichtung für ein Druckwerk
bewegt sich der Druckkopf mit seinem Druckpunkt - der Druckpunkt sei definiert als
der Anschlagpunkt der mittelsten Drucknadel bei einem Mosaikdrucker - auf einer Kreisbahn
von einer Druckposition in die andere relativ zu zwei verschiedenen Druckunterlagen.
Diese Art der Bewegung des Druckkopfes aus der einen Druckposition in die andere Druckposition
hat zur Folge, daß die Gesamtanordnung eine relativ große Bauhöhe,hat, die für eine
Verwendung in einer Druckvorrichtung, die beispielsweise auf einem Tisch angeordnet
werden soll, wenig vorteilhaft ist, da dann der Drucker so hoch werden würde, daß
eine Sicht der Bedienungsperson auf die obere Druckstelle nicht mehr möglich ist.
[0003] Außerdem bewegt sich der Druckkopf bei seiner Schwenkbewegung auf einer sehr flachen
Bahn in die Druckposition, so daß wegen verschiedener Papierführungsteile, die nahe
der Druckposition an der Druckunterlage angeordnet sind, die Verschwenkung des Druckkopfes
nur in bestimmten Stellungen erfolgen kann, damit sie nicht durch die genannten Papierführungsteile
behindert wird.
[0004] Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung ist der, daß bei dem hier verwendeten
Kurbelgetriebe für die Verschwenkung des Druckwerkes eine Arretierung der Schwenkvorrichtung
nur in den zwei durch die Totpunktlagen des Kurbelgetriebes definierten Endpositionen
möglich ist, Teilpositionierungen sind in diesem Falle nicht zu verwirklichen.
[0005] Demgegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Schwenkvorrichtung
für ein Druckwerk mit relativ geringer Bauhöhe zu schaffen, die ein Bedrucken mehrerer
Druckunterlagen ermöglicht, so daß ein Tischarbeitsplatzdrucker geschaffen werden
kann, bei dem die Bedienungsperson den Druckvorgang auf der oberen Druckunterlage
noch verfolgen kann.
[0006] Gemäß einer weiteren Aufgabe der Erfindung soll es möglich sein, die Schwenkvorrichtung
so zu betreiben, daß auch eine teilweise Verschwenkung mit Anhalten der Schwenkvorrichtung
nach einem bestimmten kleineren oder größeren Winkel möglich ist. Ferner soll die
Verschwenkung des Druckkopfes in jeder seitlichen Stellung desselben erfolgen können.
[0007] Die erfindungsgemäße Schwenkvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verschwenkung
der Seitenteile mit dem Druckwerk ein Getriebe dient, welches aus einer feststehenden,
teilweisen Kreuzschleife und einer darin geführten Koppel mit zwei Endpunkten besteht,
auf die das Antriebselement einwirkt und mit der die Seitenteile des Druckwerkes verbunden
sind, wobei die die Druckpunkte in ihren Endstellungen schneidenden Ebenen, die senkrecht
zu den Druckebenen auf den Druckunterlagen verlaufen, die Koppel im wesentlichen zwischen
deren Endpunkten schneiden.
[0008] Bei einer anderen Ausführungsform des Getriebes besteht dieses aus einem mit den
Seitenteilen verbundenen Zahnrad, das bei seiner Antriebsbewegung an einer feststehenden
Innenverzahnung eines Führungsteiles abrollt, wobei sich die Durchmesser des Zahnrades
und der Innenverzahnung wie 1 : 2 verhalten, derart daß das Zahnrad eine sich zwischen
den beiden Eingriffspunkten mit der Innenverzahnung in der einen und der anderen Druckposition
erstreckende Koppel bildet.
[0009] Die erfindungsgemäße Schwenkvorrichtung hat den Vorteil, daß das Druckwerk sich bei
seiner Verschwenkung auf einer sehr steilen Bahn in die Druckposition bewegt, die
gegenüber der Kreisbahn den Vorteil eines bedeutend geringeren Platzbedarfes hat.
Bei zwei Druckunterlagen und zwei Druckpositionen ist die Kreuzschleife mit zwei Ästen
so angeordnet, daß der eine Ast senkrecht steht und der andere waagerecht, wobei die
Druckebenen parallel zu der Verbindungslinie zwischen den Endpunkten der Koppel verlaufen.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß aus der Bewegungsbahn der Schwenkvorrichtung
ein Ausschnitt ausgewählt wird, der ein fast senkrechtes Bewegen des Druckkopfes in
die Druckposition insbesondere am Ende der Schwenkbewegung bewirkt. Irgendwelche Bauteiledurchdringungen
mit Papierführungen usw. sind daher vermieden, die Schwenkbewegung kann in jeder seitlichen
Stellung des Druckkopfes bewirkt werden.
[0010] Verwendet man als Antriebselement für die Schwenkvorrichtung einen Schrittmotor,
so ist gleichfalls eine digitalisierte Teilpositionierung möglich, was zur Folge hat,
daß man den Druckkopf nicht jedesmal bis in seine andere Endstellung verschwenken
muß, sondern ihn auch beispielsweise nur so weit verschwenken kann, daß die Sicht
auf das Druckbild freigegeben ist. Auch ist bei einer derartigen Teilpositionierung
des Druckkopfes ein besonderes Zurückziehen des Druckkopfes zum Zwecke der Zeilenschaltung
des Aufzeichnungsträgers nicht mehr erforderlich, woraus sich eine Vereinfachung des
Druckwerkes (Druckkopf und Schlitten) ergibt.
[0011] Ein weiterer Vorteil der Teilpositionierung ist es, daß man den Druckkopf beispielsweise
nur um die Breite einer einzigen Drucknadel verschwenken kann. In diesem Falle ist
es möglich, durch mehrfaches Überfahren einer Zeile unter Ausdruck der gleichen Daten
einen korrespondenzgerechten Druck zu erzeugen, weil dann der zweite Abdruck die Lücken
(Rundungen der Drucknadeln) des ersten Abdruckes ausfüllt. Weitere Merkmale und Vorteile
des Anmeldungsgegenstandes ergeben sich anhand der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispieles der Erfindung.
[0012] In den beiliegenden Zeichnungen zeigt
FIG. 1 eine Draufsicht auf die Gesamtanordnung,
FIG. 2 ist eine Ansicht der Schwenkvorrichtung in der einen Position, während
FIG. 3 die gleiche Vorrichtung in der anderen Schwenkposition zeigt.
FIG. 4 ist eine schematisierte Darstellung,
FIG. 5 eine vereinfachte Darstellung einer zweiten Ausführungsform.
[0013] In der FIG. 1 erkennt man vor einer Druckunterlage 1 ein Druckwerk 2, welches aus
einem Schlitten 3 und dem eigentlichen Druckkopf 4 besteht, dessen Mundstück 5 über
ein Farbband 6 unmittelbar vor der Druckunterlage 1 steht und mit seinen nicht gezeigten
Drucknadeln ein Papier auf der Druckunterlage 1 beschriftet. Die Ebene, in der die
Drucknadeln auf die Unterlage 1 einwirken, ist die erste Druckebene D
1 (FIG. 4). Das Farbband 6 wird einer Kassette 7 entnommen, die aus zwei Teilen 7a
und 7b besteht, die auf einer Führung 8 rechts und links von der Druckposition 9 angeordnet
ist. Das Farbband 6 ist in dem Teil 7a der Kassette gespeichert, wird durch Antriebsmittel
im Teil 7b gefördert und vor der Druckposition 9 geführt.
[0014] Das Druckwerk 2 ist auf einer Achse 10 als Führungsteil gelagert und geführt, welche
zwischen zwei Seitenteilen 11 und 12 gehalten ist. Ein Motor 13 ist an dem rechten
Seitenteil 11 angeordnet und treibt über ein Riemenrad 14, einen Riemen 15 sowie ein
weiteres nicht gezeichnetes Riemenrad das Druckwerk 2 auf der Führungsachse 10 an,
so daß dieses in Zeilenrichtung verschoben wird, um den Druck auf der Druckunterlage
1 zu bewirken.
[0015] Die zweite Druckunterlage 16 (siehe FIG. 3) ist im Winkel von ca. 90
0 zu der ersten Druckunterlage 1 angeordnet, wobei der Druckkopf in diesem Falle die
Unterlage von oben nach unten bedruckt. Die Ebene, in der der Druckkopf 4 mit der
zweiten Druckunterlage zusammenwirkt, definiert eine zweite Druckebene D
2' Senkrecht dazu kann man zwei Ebenen P
1 und P
2 definieren, in der die Druckpunkte A
1, A
2 liegen, d.h. der Punkt, in dem die mittelste Drucknadel die Druckebenen D
1. D
2 berührt.
[0016] Die Seitenteile 11, 12, die Achse 10 als Führungsteil und das Druckwerk 2 werden
durch die im folgenden zu beschreibende Schwenkvorrichtung so verschwenkt, daß der
Druckkopf 4 entweder auf der Druckunterlage 1 oder auf der Druckunterlage 16 druckt.
[0017] Unter spezieller Bezugnahme auf die FIG. 2 und 3 sei nun die Verschwenkvorrichtung
für das Druckwerk 2 beschrieben. Mit dem Führungsteil, der Achse 10, und damit auch
mit den Seitenteilen 11 und 12 verbunden ist die Koppel 17, die auf der linken Seite
aus den beiden Teilen 18 und 19 besteht, die miteinander verbunden sind. Auf der rechten
Seite besteht die Koppel 17 nur aus dem Teil 19 mit den daran angebrachten Rollen
2o und 21, wie sich dies auch aus den FIG. 2 und 3 ergibt. Die beiden Rollen 2o und
21 sind an zwei Ekken des viereckigen Teiles 19 drehbar angebracht und werden geführt
in zwei Ästen 22 und 23 einer teilweisen Kreuzschleife 24. Die Rollen 2
0, 21 bilden die Endpunkte der Koppel 17. Die zwei Äste 22 und 23 sind Nuten in einer
Führungsplatte 25, die feststehend an einer seitlichen Halteplatine 26 angebracht
ist. Die Endpositionen der beiden Rollen 2o und 21 werden begrenzt durch Anschlaghebel
27 und 28, die unter der Einwirkung von Federn 29 und 30 stehen. Wenn die Rolle 21
in der in FIG. 2 gezeigten Endstellung ist, ist die Feder 30 etwas gespannt. Dies
hat zur Folge, daß die Feder 30 am Beginn der Bewegung der Koppel 17 diese Bewegung
im Sinne einer zusätzlichen Beschleunigung unterstützt, so daß der Bewegungsvorgang
schnell anlaufen kann. Andererseits dämpft die Feder 30 die Schwenkbewegung am Ende
derselben. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Anschlaghebel 27. Wenn die Koppel
17 in ihrer anderen Endstellung ist, siehe FIG. 3, dann drückt die Rolle 20 den Anschlaghebel
27 nach außen, so daß die Feder 29 leicht gespannt ist. Auch hier wirkt die Feder
29 dann zur Beschleunigung des Anlaufes der Verschwenkvorrichtung, wenn eine andere
Position eingenommen werden soll, und zur Dämpfung. Gleichteitig bewirken die Anschlaghebel
27, 28 noch eine Gewichtsentlastung.
[0018] Um die Koppel 17 und damit'das Druckwerk 2 mit seinen Führungs- und Seitenteilen
1
0, 11, 12 zu verschwenken, ist an der Koppel 17, 18, 19 ein bügelförmiges Teil 31 befestigt,
in dem eine Mutter 32 drehbar gelagert ist. Durch die Mutter 32 hindurchgeführt ist
die Antriebsspindel 33, welche durch ein Zahnrad 34 von der Achse 35 eines Schrittmotors
36 angetrieben wird.
[0019] An einem zusätzlichen Halteteil 37 sind noch zwei Mikroschalter 38 und 39 befestigt,
die mit zwei Schalthebeln 40 und 41 zusammenwirken. Die Schalthebel 40 und 41 werden
von versetzt angeordneten Bolzen 42 an den Teilen 18 und 19 so gesteuert, daß der
eine Mikroschalter in der einen Endlage der Koppel 17 und der andere Mikroschalter
in der anderen Endlage der Koppel 17 geschlossen ist, um die Endpositionen des Getriebes
an die Elektronik zu melden.
[0020] Die Teile gemäß FIG. 2 und 3, soweit sie sich auf den eigentlichen Antrieb beziehen,
also der Schrittmotor 36, die Spindel 33 und die Mutter 32 mit dem Bügelteil 31, sind
nur auf der linken Seite der Druckvorrichtung angeordnet. Auf der rechten Seite ist
auch das Teil 19 der Koppel 17 vorhanden mit den beiden Rollen 2o und 21 sowie das
Teil 25 mit der Kreuzschleife 24. Ebenfalls doppelt vorhanden sind selbstverständlich
die Anschlaghebel 27 und 28.
[0021] Bei einer Verschwenkung wird der Schrittmotor 36 eingeschaltet. Er treibt über das
Zahnrad 34 die'Spindel 33 an, die Mutter 32 verschiebt sich auf der Spindel 33 und
dadurch wird auch die Koppel 17 in FIG. 3 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Dabei
bewegen sich die Rollen 21 und 2o in der Kreuzschleife 24 aus der Stellung gemäß FIG.
3 in die Stellung gemäß FIG. 2. In dieser Sellung wirkt das Druckwerk 2 mit der Druckunterlage
16 zusammen. Wird dagegen der Motor in die andere Richtung angetrieben, dann bewegt
sich die Koppel 17 mit den beiden Rollen 2o und 21 in der Kreuzschleife 24 aus der
Position gemäß FIG. 2 zurück in die Position gemäß FIG. 3. In dieser Stellung wirkt
das Druckwerk 2 auf die Druckunterlage 1 ein.
[0022] Wie bereits erläutert, ist es selbstverständlich auch möglich, den Motor 36 programmabhängig
jeweils nur um so viele Schritte laufen zu lassen, daß der Nadelkopf 5 gerade die
Druckposition 9 freigibt, so daß man das Schriftbild erkennen kann. Andererseits ist
es aber selbstverständlich auch möglich, den Motor sogar nur um die Breite beispielsweise
einer Nadelspitze zu verstellen, so daß bei zweimaligem Überfahren der Druckunterlage
1 Zeichen entstehen, in denen die normalerweise beim Nadeldruck entstehenden Punkte
so verdoppelt sind, daß alle Lücken zwischen den einzelnen Punkten überdeckt sind.
[0023] Zur Verdeutlichung der grundsätzlichen konstruktiven Gestaltung zeigt FIG. 4 eine
schematisierte Darstellung, in der man die beiden Druckebenen D
1, D
2, die beiden Positionen der Koppel 27 in der Kreuzschleife 24 und die Ebenen P
1. P
2, die in den Druckpunkten A
1. A
2 senkrecht auf den Druckebenen stehen, erkennt. Im hier gezeigten Fall schneiden die
Ebenen P
1, P
2 die Koppel senkrecht, was jedoch nicht notwendig ist, wenn beispielsweise die zwei
Äste der Kreuzschleife eine andere Winkelstellung zu den Druckebenen haben. Man erkennt
in FIG. 4 auch die Bahn B
1, auf der sich der Druckkopf zwischen den Druckunterlagen 1 und 16 oder Druckebenen
D
1 und D
2 bewegt. Verglichen mit einer Kreisbahn wird der Druckkopf schon am Anfang der Verschwenkbewegung
relativ schnell zurückgezogen und taucht am Ende derselben ebenso steil wieder in
die andere Druckposition.
[0024] FIG. 5 zeigt in schematisierter Darstellung, daß das aus Koppel und Kreuzschleife
bestehende zweiteilige Getriebe auch anders ausgeführt sein kann. Ein Zahnrad 40 ist
in diesem Falle die Koppel, welches mit einem feststehenden Führungsteil 42 mit einer
Innenverzahnung 41 zusammenwirkt. Der Durchmesser der Innenverzahnung 41 ist doppelt
so groß wie der Durchmesser des Zahnrades 4
0. An dem Zahnrad 40 greift durch ein geeignetes Verbindungsglied dann die Spindel
33 und der Motor 36 zur Erzeugung der Drehbewegung an. Dreht sich das Zahnrad 4o im
Uhrzeigersinn, dann rollt es auf der Innenverzahnung 41 ab, bis es nach einer halben
Umdrehung die gestrichelte Lage erreicht hat. Die jeweilige Stellung der Druckebenen
D
1, D
2 und des Druckkopfes ist auch erkennbar. Die Endpunkte der Koppel sind in diesem Fall
die Eingriffspunkte des Zahnrades 4o mit der Innenverzahnung 41 in den beiden Endpositionen,
die mit einer Verbindungslinie K
1 dargestellt sind. Man erkennt, daß auch hier der Druckkopf bei der Verschwenkung
zwischen den Druckpunkten A
1 und A
2 eine sehr steile Bahn B
2 zurücklegt.
1. Schwenkvorrichtung für ein parallel (in Zeilenrichtung) zu einer Druckunterlage (1, 16) verschiebliches, aber in Druckposition (9) zu mehreren verschiedenen
Druckunterlagen (1, 16) verschwenkbares Druckwerk (2), welches aus einem Druckkopf
(4) und einem Schlitten (3) besteht, der zu seiner Bewegung in Zeilenrichtung zwischen
beidseits im Abstand der größtmöglichen Druckbahnbreite angeordneten Seitenteilen
(11, 12) auf Führungsteilen (10) beweglich ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschwenkung der Seiten- und Führungsteile (10, 11, 12) mit dem Druckwerk (2) ein Getriebe dient, welches aus einer feststehenden
teilweisen Kreuzschleife (24) und einer darin geführten Koppel (17) mit zwei Endpunkten
(Rollen 20, 21) besteht,-auf die das Antriebselement (36, 33) einwirkt und mit der die Seitenteile
(11, 12) des Druckwerkes verbunden sind, wobei die die Druckpunkte (A1, A2) in ihren Endstellungen schneidenden Ebenen (P1, P2), die senkrecht zu den Druckebenen (D1, D2) auf den Druckunterlagen (1, 16) verlaufen, die Koppel (17) im wesentlichen zwischen
oder in deren Endpunkten (2o, 21) schneiden.
2. Schwenkvorrichtung für ein parallel (in Zeilenrichtung) zu einer Druckunterlage
(1, 16) verschiebliches, aber in Druckposition (9) zu mehreren verschiedenen Druckunterlagen
(1, 16) verschwenkbares Druckwerk (2), welches aus einem Druckkopf (4) und einem Schlitten
(3) besteht, der zu seiner Bewegung in Zeilenrichtung zwischen beidseits im Abstand
der größtmöglichen Druckbahnbreite angeordneten Seitenteilen (11, 12) auf Führungsteilen
(10) beweglich ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschwenkung der Seiten- und Führungsteile (10, 11, 12) mit dem Druckwerk (2) ein Getriebe dient, welches aus einem mit den Seitenteilen
verbundenen, von einem Antriebselement getriebenen Zahnrad (4o) besteht, das bei seiner
Antriebsbewegung an einer feststehenden Innenverzahnung (41) eines Führungsteiles
(42) abrollt, wobei sich die Durchmesser des Zahnrades und der Innenverzahnung wie
1 : 2 verhalten, derart daß das Zahnrad (4o) eine sich zwischen den beiden Eingriffspunkten
mit der Innenverzahnung in der einen und der anderen Druckposition erstreckende Koppel
bildet, wobei die die Druckpunkte (A1, A2) in ihren Endstellungen schneidenden Ebenen (P1, P2), die senkrecht zu den Druckebenen (D1, D2) auf den Druckunterlagen (1, 16) verlaufen, die Koppel (17) im wesentlichen zwischen
oder in deren Endpunkten (2o, 21) schneiden.
3. Schwenkvorrichtung nach-Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei zwei im Winkel von ca. 90° angeordneten Druckunterlagen (1, 16) der eine Ast
(22) der Kreuzschleife (24) senkrecht, der andere (23) waagerecht steht und daß die
Druckebenen (D1, D2) parallel zu der Verbindungslinie zwischen den Endpunkten (2o, 21) der Koppel (17)
verlaufen.
4. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Antriebselement ein Motor (36) mit einer Spindel (33) dient, die über eine
mit der Koppel (17) verbundene Mutter (32) auf diese einwirkt.
5. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Koppel (17) an ihren Endpunkten mit Rollen (2o, 21) versehen ist, die in den
beiden Ästen (22, 23)der Kreuzschleife (24) geführt sind.
6. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstellung der Rollen (2o, 21) in den Ästen (22, 23) der Kreuzschleife (24)
begrenzt wird durch federbelastete Anschlaghebel (27, 28), derart daß die Federn (29,
30) bei Erreichen der Endstellung gespannt sind.
7. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor (36) ein Schrittmotor ist, der eine digitalisierte Teilpositionierung
der Schwenkvorrichtung gestattet.