(19)
(11) EP 0 065 582 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
01.12.1982  Patentblatt  1982/48

(21) Anmeldenummer: 81103987.4

(22) Anmeldetag:  23.05.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3B27N 3/20, B30B 1/32
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR IT SE

(71) Anmelder: CARL SCHENCK AG
D-64273 Darmstadt (DE)

(72) Erfinder:
  • Arnold, Dieter, Dr.-Ing.
    D-6100 Darmstadt (DE)

(74) Vertreter: Dallhammer, Herbert, Dipl.-Ing. 
Carl Schenck AG Patentabteilung
64273 Darmstadt
64273 Darmstadt (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Spanplattenpresse mit im Abstand zueinander angeordneten Rahmen


    (57) Bei einem Verfahren zum Pressen eines Spänevlieses zu einer Spanplatte, durch einen Schließvorgang und einen Pressvorgang der Presse, wird aus einem Spänevlies unter Hitzeeinwirkung eine Spanplatte hergestellt, die sich durch hohe Oberflächengüte auszeichnet.
    Bei einer Presse zur Herstellung von Holzspanplatten und ähnlichen Werkstoffen, gemäß dem Verfahren, sind mehrere hintereinander angeordnete Gestelle (1) und beheizbare bewegliche Pressplatten (6, 11) vorgesehen, wobei zwischen den Pressplatten Spänevliese durch Einwirkung des Drucks und der Temperatur zu Spanplatten verfestigt werden.
    Um in ihrer Dicke hochgeneue Spanplatten zu erhalten, wird der Pressvorgang aufgetrennt in einen Schließ- und einen Pressvorgang.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Pressen eines Spänevlieses zu einer Spanplatte durch einen Schließvorgang und einen Pressvorgang der Presse, und eine geeignete Presse zur Durchführung des Verfahrens.

    [0002] Durch die DE-OS 25 45 366 ist eine Presse zur Ausübung einer Flächenpressung bekannt geworden,.bei der mehrere hintereinander angeordnete Rahmen die Stützkonstruktion für eine kontinuierliche Presse darstellen, und wobei die in dieser Stützkonstruktion angeordneten beheizbaren oberen und unteren Pressplatten so angeordnet sind, daß sich deren Abstand kontinuierlich verringerte zu einem der Spanplattendicke entsprechenden Presspalt, der über eine gewisse Pressenlänge von hydraulisch betätigten Kolben auf eine Konstantdicke gesteuert wird. Zur Herstellung von Spanplatten sind in dieser kontinuierlichen Presse noch Vortriebsmittel unbedingt erforderlich, die dort als Rollenketten die obere und untere beheizte, bewegliche Pressenplatte umschlingen (DE-PS 22 42 399).

    [0003] Bei derartigen Pressen ist es unvermeidlich, daß die Rollenketten Eindrückungen auf der zu verpressenden Spanplatte , hinterlassen und es ist darüberhinaus ein beachtlicher Aufwand zur Konstanthaltung des Pressenspaltes in seiner Dicke erforderlich, da die Konstanthaltung über eine hydraulische Steuerung erfolgt. Auch eine Ausgestaltung von Rollenketten, gemäß der DE-AS 25 45 624, konnten die Eindrückungen in die Oberfläche der zu verpressenden Spanplatten nicht verhindern und auch nicht den Aufwand für eine hydraulische Steuerung bei der Konstanthaltung des Spaltes.

    [0004] Eine durch die DE-AS 17 o3 296 bekannt gewordene diskontinuierlich arbeitende Heizplattenpresse mit selbstkompensierenden Zylinderkolbenanordnungen, wobei die Heizplattenpresse aus einem beweglichen und einem festen Pressenholm besteht, zwischen denen ein oder mehrere Paare beheizbarer und kühlbarer Pressenplatten angerdnet sind, wobei an den Längsseiten der Pressenholme Zylinderkolbenanordnungen aufnehmende Pressenständer aus je zwei Säulen und einem diese verbindenden Querhaupt vorgesehen sind, und die sich dadurch auszeichnet, daß zwischen dem festen und dem beweglichen Pressenholm einerseits, sowie den zugehörigen Pressenplatten andererseits, jeweils Kompensationskolben angeordnet sind, die an denselben Hydraulikkreislauf wie die hydraulisch wirksamen Querschnitte.so aufeinander abgestimmt sind, daß eine lastabhängige Durchbiegung der Pressenplatten vermieden wird, konnte ebenfalls keine einfache überschaubare Steuerung des erforderlichen Pressenplattenabstands zur Herstellung einer Spanplatte aus einem Spänevlies mit praktisch konstanter Dicke zufolge der hydraulischen Steuerung beider Pressenplatten bewirken.

    [0005] Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde ein Pressvenahren und eine Presse in Vorschlag zu bringen, wobei die Gewähr dafür gegeben ist, daß sich durch hydraulische Steuerungen der Pressenplatten gegenseitig beeinflussende Fehler vermieden werden und eine in ihrer Dicke konstante Spanplatte erzeugt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schließen der Presse durch Bewegen der einen Pressplatte gegen das Spänevlies und das Fertigpressen der Spanplatte durch Bewegen der anderen Pressplatte gegen die mechanisch fixierte und arretierte eine Pressplatte geschieht. Dieses Verfahren vermeidet die bei den bisherigen Pressverfahren erforderlichen gegenseitigen Abstimmungen zwischen den Hydraulikkreisläufen für die eine und die andere Pressplatte. Es wird somit durch dieses neue Pressverfahren eine Spanplatte erzeugt, bei der eine sehr hohe Dickengenauigkeit vorhanden ist, und durch das Auftrennen in einen Schließvorgang und anschließender mechanischer fixierter Arretierung der diesen Verfahrensschritt durchführenden einen Pressplatte gegen die sich beim Pressvorgang, dem zweiten Verfahrensschritt die andere Pressplatte unter Zwischenschaltung des zu verpressenden Spänevlieses genau anlegt.

    [0006] Eine Presse zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Holzspanplatten und ähnlichen Werkstoffen, mit mehreren hintereinander angeordneten Gestellen und beheizbaren beweglichen Pressplatten, wobei zwischen den Pressplatten Späne- . vliese durch Einwirkung des Drucks und der Temperatur zu Spanplatten verfestigt sind, zeichnet sich dadurch aus, daß die beheizbare eine Pressplatte von einer geringen Anzahl hydraulisch betätigten Kolben bewegt wird, daß zwischen das Gestell und der einen beheizbaren Pressplatte eine fixierbare formschlüssige Stützkonstruktion einbringbar ist, und daß die beheizbare andere Pressplatte sich über eine Mehrzahl hydraulisch betätigter Kolben direkt an dem Gestell der Presse abstützt und den Pressvorgang bewirkt. Mit dieser erfindungsgemäßen Presse wird ein Weg aufgezeigt, mit dem eine dickengenaue Spanplatte erreicht wird, ohne daß der Druck beider Pressplatten in Abhängigkeit der beim Aushärten auftretenden Drücke innerhalb der auszuhärtenden Spanplatte nachgeregelt, und diese Drücke über eine gewisse Zeit konstant gehalten werden müssen, was bisher nur mit beachtlichem Aufwand und auch dann unvollständig bzw. nur mit Mängeln in der Oberfläche durch Abdrücke erreicht wird.

    [0007] Es ist lediglich die Mehrzahl der die andere Pressplatte tragenden hydraulisch betätigten Kolben, auf. gleichen Abstand gegen die formschlüssig mittels Stützkonstruktion fixierte eine Pressplatte zu steuern.

    [0008] Damit ist der prinzipielle Mangel der bisherigen Pressen, der darin besteht, daß durch Durchwölbung beider Pressenplatten eine genaue Vermessung des Abstands zwischen den beiden sich verschieden durchwölbenden und nachgeführten Platten im Zentralbereich der Platten nicht möglich ist, beseitigt (normale Plattenpressen haben im allgemeinen Pressplattenabmessungen von 2,5 m Breite und 8 m Länge). Durch Einbringen der formschlüssigen Stützkonstruktion zwischen Gestelle und oberer beheizbarer Pressplatte bzw. zwischen dem die Pressplatte tragenden Holm und dem Gestell, wird eine beachtliche Erhöhung des Widerstandsmoments dieses Pressenbereichs erreicht, so daß ein praktisch ebenes Gegenlager für die fertigzupressenden Spanplatten erhalten wird; auch wird eine nicht zu übersehende Verringerung der Menge des erforderlichen Pressöls erreicht.

    [0009] In Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Presse wird vorgeschlagen, daß die Stützkonstruktion aus einer Mehrzahl von mit planparallelen Endflächen aufweisenden Waben besteht. Dadurch wird bei Beibehalten des hohen Widerstandsmomentes eine leichte Bauweise der Presse erreicht, die bei Einsatz dieser formschlüssigen Stützkonstruktion für die obere beheizbare Pressplatte praktisch keine zusätzliche Belastung bringt, so daß auch die obere beheizbare Pressplatte ohne Gefahr eines Durchhängens dünn ausgeführt werden kann. Als formschlüssige Stützkonstruktion,die die obere Pressplatte fixiert und festlegt, sind außer der Wabenkonstruktion auch folgende bekannte, in ihrer Höhe veränderbare Stützkonstruktionsbauteile einsetzbar, nämlich Keile, Stufenkeile, Gewindespindeln, Zahnstangen. Wird die Gruppe der Waben, Keile und Stufenkeile die jeweils ebene parallele Endflächen als Kontaktfläfen, zum Pressengestell und zum Holm bzw. zur Pressplattenoberseite besitzen, verwendet, so werden diese Stützkonstruktionen je, mittels der geringen Anzahl hydraulischer Kolben durch Klemmen formschlüssig mit dem Gestell und dem Holm bzw. der Pressplatte verbunden. Bei Verwendung von Gewindespindeln oder Zahnstangen zwischen Gestell und Holm bzw. Pressplatte wird durch die geringe Anzahl hydraulisch betätigter Kolben der bestimmte Abstand zwischen Gestell und Pressplatte hergestellt und anschliessend durch Bewegen der Gewindespindeln in Muttern oder der Zahnstangen an Ritzeln dieser Abstand fixiert und arretiert.

    [0010] In noch weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Presse wird vorgeschlagen, daß die Höhe der formschlüssigen Stützkonstruktion in Abhängigkeit der aus der gewünschten Spanplattendicke sich ergebenden Hubhöhe der Mehrzahl der hydraulisch betätigten Kolben variierbar ist. Hierdurch wird erreicht, daß auch bei der Herstellung von Span- oder ähnlichen Platten aus verschiedener Holzart, verschiedener Spanart und verschiedener Plattendicke für den Schließvorgang der Presse keine aufwendige Steuerung der den Schließvorgang bewirkenden geringen Anzahl von Kolben benötigt wird, sondern daß lediglich durch Austausch der Stützkonstruktionen im Falle der Wabenkonstruktion gegen eine andere einen größeren oder geringeren fixierten formschlüssigen Abstand darstellenden Stützkonstruktion erreicht wird, oder durch Verändern der Höhe derselben Stützkonstruktion im Falle: Keile, Stufenkeile, Gewindespindel, Zahnstange.

    [0011] Durch die Erfindung wird somit ein Verfahren zum Pressen eines Spanplattenvlieses zu Spanplatten vorgeschlagen, bei dem eine diskontinuierlich arbeitende Presse in Leichtbauweise eingesetzt werden kann,-vorzugsweise als Einetagenpresse. Darüberhinaus wird die Steuerung für die mehreren hydraulischen Kolben durch den Einsatz von bekannten Wegmeßeinrichtungen die in oder neben den Kolben angeordnet sind, und die den Abstand zwischen oberer fixierter beheizbarer Pressplatte und unterer beheizbarer Pressplatte rückwirkungsfrei messen können, beachtlich vereinfacht; auch wird eine nicht zu vernachlässigende Ersparnis der.vorrätig zu haltenden Pressölmenge erreicht.

    [0012] Wird die erfindungsgemäße Presse gleichzeitig als Vorpresse zur Vorpressung von Spänevliesen verwandt, so werden die die obere beheizbare Pressplatte haltenden Presskolben zunächst auf ihren maximal für diesen Fall vorgesehenen Hub ausgefahren. Damit legt sich die obere beheizbare Pressplatte mit einem gewissen Vordruck auf das Spänevlies auf. Nach Einführen der formschlüssigen Stützkonstruktion zwischen den ausgerichteten Gestellen und der Oberseite des oberen Holms oder der oberen Pressplatte,wird bei einer Wabenkonstruktion das Spanvlies mit praktisch gleichem Druck weiter vorgepresst und gleichzeitig eine stabile ebene Stützfläche für den nachfolgenden, allein von den mehreren Kolben auszuführenden Fertigpressvorgang geschaffen. Entsprechend der Länge der Presse sind mehrere Gestelle hintereinander angeordnet, wobei die Gestelle untereinander ausgerichtet sind.

    [0013] Als besonders geeignet hat sich folgende prozentuale Verteilung ergeben, 5 % geringe Anzahl hydraulisch betätigter Kolben, 95 % Mehrzahl hydraulisch betätigter Kolben. Ebenso hat sich bei einer 16 mm starken vorgepressten Spanplatte aus Nadelholz das Verhältnis der Hubhöhe zwischen der Mehrzahl hydraulisch betätigter Kolben und der geringen Anzahl hydraulisch betätigter Kolben zu 1:2 ergeben. Es ist verständlich, daß die Hubhöhe zwischen der Mehrzahl und der geringen Anzahl hydraulisch betätigter Presskolben in Abhängigkeit von Helzart, Spanart, Plattendicke varriiert.

    [0014] In der nachfolgenden Zeichnung wird der Erfindungsgegenstand näher erläutert, es zeigen:

    Figur 1: ein Gestell aus einem geschlossenen Rahmen für eine erfindungsgemäße Presse,

    Figur 2: ein Gestell ausgebildet als Säulenpresse für eine erfindungsgemäße Presse.



    [0015] In Figur 1 ist aus einer Rahmenpresse, die aus einer Mehrzahl von hintereinander angeordneten Rahmen besteht, ein Rahmen 1 dargestellt. Oberkolben 2,3 sind an Befestigungsstellen 4,5 des Rahmens 1 befestigt. Es ist für das Bewegen einer beheizbaren oberen Pressplatte 6 völlig ausreichend, wenn nicht an jedem Rahmen 1 ein Oberkolbenpaar 2,3 angeordnet ist. Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn an jedem fünften Rahmen ein Oberkolbenpaar 2,3 angeordnet ist. Die Rahmen 1 sind an einer Innenseite 7 an der eine. Stützkonstruktion 8 anlegbar ist, über die gesamte Länge der Rahmenpresse und auch über deren Breite, beispielsweise durch Hobeln, eben ausgerichtet. Im Gegensatz hierzu befindet sich eine Mehrzahl hydraulisch betätigbarer Kolben 9 auf jedem den Ausschnitt der Rahmenpresse nach unten begrenzenden Fläche der hintereinander angeordneten Rahmen 1, wobei deren Auflagefläche 10 auf den Rahmen 1, zwar in jedem Rahmen 1 in sich eben, jedoch nicht ausgerichtet mit den anderen Rahmen sein muB. Eine beheizbare untere Pressenplatte 11 liegt direkt auf der Mehrzahl der hydraulisch betätigbaren Kolben 9 auf.

    [0016] Zum Pressvorgang wird zunächst über ein Oelreservoir.12, Pressoel über Leitungen 13,14 den Oberkolben 2,3 die die geringe Anzahl hydraulisch betätigbarer Kolben darstellen, zugeführt. Dadurch bewegt sich die beheizbare obere Press-. enplatte 6, in eine gestrichelt dargestellte Lage mit ihrer Unterseite 15. Wie in Figur 1 dargestellt, ist hiermit bereits eine gewisse Vorpressung eines zu verpressenden Spanvlieses 16 erreicht. Anschließend wird die Stützkonstruktion 8, im Ausführungsbeispiel die Wabenkonstruktion zwischen Innenseite 7 und Oberseite 17, des die beheizbare obere Pressenplatte 6 tragenden Holms 18 eingeschoben und durch Zurückfahren der Oberkolben 2,3 eine Arretierung und Fixierung der Stützkonstruktion 8, und der ebenen Unterseite 15 der beheizbaren oberen Pressenplatte 6, erreicht. Diese Lage der Unterseite 15 wird nunmehr als Nullage für die anschließende Fertig-pressung aufrechterhalten. Im einfachsten Fall reicht es aus, wenn an der Pressplattenoberseite 19, der unteren beheizbären Pressenplatte 11, je Seite eine.Wegmessein- richtung 20 angeordnet ist, die beim Pressvorgang den Abstand zwischen der Oberseite 17, der beheizbaren unteren Pressenplatte 11 und der Unterseite 15 der beheizbaren oberen Pressenplatte 6, stetig überwacht. Entsprechend den von den Wegmesseinrichtungen 20 kommenden Informationen wird eine Hochdruckhydraulik 21, die mit der Mehrzahl hydraulisch betätigbarer Kolben 9 über Leitungen 22 verbunden ist, so beaufschlagt, daß in Abhängigkeit des gewünschten Druckprofils darüberhinaus eine parallele Lage der unteren beheizbaren Pressenplatte 11, zur oberen beheizbaren Pressenplatte 6, eingehalten wird. In Figur 2 ist aus einer Presse, die aus mehreren hintereinander angeordneten Säulenpressen besteht, eine Säulenpresse dargestellt, bei der die mit Figur 1 gleichen Bauteile, gleiche Bezifferung erhalten. Ein in einfachster Ausgestaltung von zwei Säulen 30 gehaltenes oberes Joch 31, trägt über die Oberkolben 2,3 den Holm 18 und die obere beheizbare Pressenplatte 6. Aus der Nullage 32 ausgefahren, wird zwischen oberem festem Joch 31 und dem Holm 18 eine Stützkonstruktion 8 eingefahren und der Fertigpressvorgang von den unteren Mehrzahl hydraulisch betätigter Kolben 9 - von denen bei einer Pressplattengröße von 2500 - 8000 Millimeter, ca. 500 vorhanden sindgegen die Unterseite 15 der arretierten beheizbaren oberen Pressenplatte ausgeführt.

    [0017] Für die Fertigpressung ist auch hier eine Hochdruckhydraulik 20 über Leitungen 21 mit der Mehrzahl der hydraulisch betätigten Kolben 9 verbunden.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Pressen eines Spänevlieses zu einer Spanplatte durch einen Schließvorgang und einen Pressvorgang der Presse dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der Presse durch Bewegen der einen Pressplatte gegen das Spänevlies und daß das Pressen der Spanplatte durch Bewegen der anderen Pressplatte, gegen die mechanisch fixierte arretierte eine Pressplatte geschieht.
     
    2. Presse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung von Holzspanplatten und ähnlichen Werkstoffen mit mehreren hintereinander angeordneten Gestellen und beheizbaren beweglichen Pressplatten, wobei zwischen den Pressplatten Spänevliese durch Einwirkung des Drucks und der Temperatur zu Spanplatten verfestigt werden dadurch gekennzeichnet, daß die beheizbare eine Pressplatte (6) von einer geringen Anzahl hydraulisch betätigter Kolben (2,3) bewegt wird, daß zwischen das Gestell (1) und der einen beheizbaren Pressplatte (6) eine fixierbare formschlüssige Stützkonstruktion (8) einbringbar ist, und daß die beheizba- ,re andere Pressplatte (11) sich über eine Mehrzahl hydraulisch betätigter Kolben (9) direkt an dem Gestell der Presse abstützt und den Pressvorgang bewirkt.
     
    3. Presse nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig ' fixierbare Stützkonstruktion (8) aus einer Mehrzahl von mit planparallelen Endflächen versehenen Waben besteht.
     
    4. Presse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der formschlüssigen Stützkonstruktion (8) in Abhängigkeit der aus der gewünschten Spanplattendicke sich ergebenden Hubhöhe der Mehrzahl der hydraulisch betätigten Kolben (9) variierbar ist.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht