[0001] Bei einem bekannten Steckenschluß dieser Art (DE-PS 18 D2 814) besteht das AnschluBteil
der Atemschutzmsske aus einem am Meskenanschlußatück verdrehbar angeordneten Arretierungsring
mit sich radial bewegender Kugel- oder Hebelsperre als Rrretierungswittel und aus
einer unter Federdruck in axialer Richtung verschiebbaren Hdlse, die an ihrer äußeren
Stirnseite einen Dichtring trägt. Des rohrförmige Anschlußteil läuft am Ende in einen
Flansch oder einen Bund aus, hinter den die Arretierungsmittel des Anschlußteils eingreifen.
Dabei dichtet die Stirnseite des Flansches des rohrförmigen Anschlußteils gegen den
Dichtring ab. Durch den verhältnismäßig kleinen Bund des Anschlußstückes, hinter den
beispielsweise die Kugeln als Arretierungsmittel eingreifen, liegt es auf der Hand,
daß die Anschlußkraft der anzuschließenden Talle gering ist, was als Nachteil anzusehen
ist. Durch die Vielzahl der aufeinander abzustimmenden Funktionsteile iat dieser Anschluß
störanfällig im Betrieb und teuer in der Herstellung. Ein weiterer, Wesentlicher Nachteil
ist der, daß zum Kuppeln immer beide Hände benötigt werden, was in Notsituationen
nicht tragbar ist.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Anschluß gemäß der DE-PS
18 02 814 derart zu verbessern, daß einerseits die zu verbindenden Anschlußteile mit
einer erhöhten Anschlußkraft zusammenkuppelber sind und andererseits ein schnelles
Ein- und Auskuppeln des Steckanschlusses mit einer Hand gewährleistet mird.
[0003] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst wie im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben
ist. Weitere vorteilhafte Ausbildungen ergeben sich aus den Unterensprüchen.
[0004] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß eine erhöhte
Anschlußkrsft der zu verbindenden Teile gewährleistet wird und ein einfaches Auskuppeln
mit einer Hand ermöglicht wird.
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und Wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht des Steckanschlusses im Schnitt nach der Linie I-I der Fig.
2, wobei die linke Seite A den Anschluß im entriegelten und die Seite B den Anschluß
im verriegelten Zustand zeigt, und
Fig. 2 eine Draufsicht des Steckanschlusses im Schnitt nach der Linie II-II der Fig.
1.
[0006] Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht der Steckanschluß im wesentlichen aus
einem Drehring 1 mit H-förmigem Querschnitt, in dem ringförmig vier Spreizelemente
2 angeordnet sind, die von einem Spannelement 4 zusammengehalten werden, und aus einem
das Anschlußbauteil darstellenden Anschlußrohr 3 mit angeformtem Ansatz 3a, der z.B.
als kurvenfärmiger Vorsprung ausgebildet sein kann, der mit den Spreiz- el
pmenten ? zusammenwirkt, indem die Spannelemente 4 die Spreizelemente 2 gegen den Ansatz
3a bzw. kurvenfßrmigen Voraprung des Anachlußrohres 3 drücken.
[0007] Die Spreizelemente 2 sind vorzugweise als Zahnsegmente 2b mit jeweils oberhalb der
Zähne sngeordnetem Hakenteil 2a ausgebildet, während der mit den Spreizelementen 2
korrespondierende Ansatz 3a des anschlußrohres 3 als Zahnkranz 3a' eusgebildetist
(Fig. 2). Das Spannelement 4 kann eine Ringfeder sein, die die Spreizelemente 2 gegen
die verzehnte Achse des Anschlußrohres 3 drücken.
[0008] Der Steckanschluß selbst wird mit dem AnschluBrohr 3 in ein Maakenanschlußstück 5
eingesteckt und derart eingekuppelt, indem die Hakenteile 2a der Spreizelemente 2
in eine im Maakenanachlußstück 5 umlaufende Innennut 5a unverlierbar eingreifen. Hierfür
weisen die Hakenteile 2a jeweils Auflaufachrägen 2c auf, die beim Einstecken des Anschlußrohres
3 in das Maskenanschlußstück 5 gegen eine Auflaufschräge 5b an der äußeren Stirnseite
des Maskenanschlusses 5 auflaufen, so daß die unter den Federdruck der Ringfeder 4
stehenden Spreizelemente 2 zunächst auseinander gespreizt werden, und denn mit den
Hakenteilen 2a in die umlaufende Innennut 5a des Maskunanschlusses 5 einklinken.
[0009] Im Drehring 1 sind vier am Umfang gleichmäßig verteilte Ansätze 1a als Mitnahmed
emente angeformt, gegen die im eingekuppelten Zustand des Steckanachluaaea die Seitenflächen
2' der Spreizelemente 2 anliegen.
[0010] Zum Lösen des Steckenschlusses vom Maekenanechluß 5 wird der Drehring 1 entweder
rechts- oder linksherum gedreht, so daB nunmehr die Mitnahmeelemente 1B (vgl. Fig.
2B) die Spreizelemente 2 derart auseinanderspreizen, daß die Zähne der Zahnsegmente
2b sich entlang der Zahnflanken des Zahnkranzes 3a' des Anschlußrohres 3 soweit abwälzen,
bis die Spreizelemente 2 gegen die Innenwand 1b des im Querschnitt U-förmigen Drehringes
1 anschlagen (vgl. Fig. 1A und Fig. 2A). Auf diese Weise Ist der sogen. Entriegelungshub
der Spreizelemente 2 innerhalb des Drehringes 1 begrenzt. Ist die Drehung des Drehringes
1 bis zum Anschlag erfolgt, dann kann der Steckanschluß nach unten vom Maskenanschluß
entfernt Werden, denn die Hakenteile 2a der Spreizelemente 2 sind nicht mehr im Eingriff
mit der Innennut 5a des Maskenanschlusses 5.
1. Steckanschluß zur lösbaren Verbindung von Anschlußbauteilen an Atemschutzgeräten,
mit in einem Drehring am Umfang angeordneten verdrehbaren Arretierungsmitteln, die
durch Bewegung in Richtung auf die Achse des Drehringes hinter eine Ausnehmung des
anzuschließenden Teiles greifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsmittel
als von einem Spannelement (4) umfaßte Spreizelemente (2) ausgebildet sind, die jeweils
mit einem Teil (2b) an am Anschlußbauteil (3) engeordnete kurvenförmige Vorsprünge
(3a') kraftschlüssig anliegen und mit einem anderen Teil (2a) in eine Ausnehmung (5e)
im Atemschutzgerät (5) unverlierbar eingreifen, und daß im Drehring (1) am Umfang
verteilte Mitnahmeelemente (1a) ausgebildet sind, die bei Drehung des Drehringes die
Spreizelemente (2) entlang dpr kurvenförmigen Vorsprünge (3a') bis zu einem Anschlag (1b) führen, so daß das Anschlußbauteil
(3) vom Atemschutzgerät ausgekuppelt ist.
2. Steckanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizelemente (2)
als Zahnsegmente (2b) mit jeweils einem oberhalb der Zähne angeordneten Hakenteil
(2a) ausgebildet sind, der an der äußeren Stirnseite eine Auflaufschräge (2c) aufweist,
die mit einer Auflaufschräge (5b) des Atemschutzgerätes (5) übereinstimmt, und daß
beim Einkuppeln des Steckenschlusses in das Atemschutzgerät (5) das Spreizelement
(2) mit seiner Auflaufschräge (2c) gegen die Auflaufschräge (5b) des Atemachutzgerätes
(5) drückt und dadurch das Spreizelement auseinanderspreizt.
3. Steckanschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kurvenförmigen
Vorsprünge (3a') des das Anschlußbauteil darstellenden Anschlußrohres (3) als ein
Zahnkranz (3a') ausgebildet sind, der mit den Zahnsegmenten (2b) der Spreizelemente
(2) Übereinstimmt und zusammenwirkt.
4. Steckanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (4)
eine Ringfeder ist.
5. Steckanachluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung
(5a) im Atemschutzgerät (5) eine umlaufende Innennut (5) ist, in die das Hakenteil
(2a) des Spreizelementes (2) im gekuppelten Zustand unverlierbar eingreift.
6. Steckanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vier Mitnahmeelemente
(1a) gleichmäßig am Umfang im Innern des Drehringes (1) angeformt sind, die im eingekuppelten
Zustand des Steckanschlusses am Atemschutzgerät (5) an den Seitenflächen (2') der
Spreizelemente (2) anliegen.
7. Steckanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufflächen der
kurvenförmigen Vorsprünge (3e') so ausgebildet sind, daß der Steckenschluß durch Links-
und/oder Rechtsdrehung auskuppelbar ist.