[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Brausekopf, der einen Strahl von zumindest zwei
verschiedenen Arten von Strahlen zu erzeugen vermag.
[0002] In der US-PS 26 70 942 ist eine als Belüftungsvorrichtung beschriebene Absperrteil-Anschlußanordnung
erläutert, die entweder einen zusammenhängenden Strahl belüfteten Wassers oder einen
Wassersprühnebel zu erzeugen vermag. In den US-Patentschriften 36 33 824 und 38 29
026 sind Vorrichtungen beschrieben, durch die eine Bedienperson entweder einen blasenbeladenen
Flüssigkeitsstrom oder einen blasenfreien Strahl auswählen kann.
[0003] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Brausekopf zu schaffen,
bei dem eine Bedienperson den Typ von Wasserstrom bzw. Wasserstrahl auswählen kann,
der für ihren Zweck bei dem verfügbaren Wasserdruck am besten ist.
[0004] Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die in den Patentansprüchen
erfaßte Erfindung.
[0005] Gemäß der Erfindung ist ein Brausekopf geschaffen, der selektiv derart einstellbar
bzw. betreibbar ist, daß unterschiedliche Ströme erzeugt werden, die es dem Benutzer
ermöglichen, einen Strom mit einem großen Durchmesser auszuwählen, der reich an Blasen
ist, wenn der Wasserdruck hoch ist, und die es dem Benutzer ermöglichen, einen anderen
Strahl bzw. Strom geringeren Durchmessers und voller Blasen in dem Fall auszuwählen,
daß der Wasserdruck niedrig ist. Darüber hinaus kann der Benutzer anstelle des Blasenstromes
bzw. blasigen Stromes einen Sprühnebel wählen oder die Anzahl der blasenbeladenen
oder blasenfreien Strahlen vermindern, um dadurch andere Sprühnebel hervorzurufen.
[0006] Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß auf der Einströmungsseite eine
Scheibe vorgesehen ist, in der Kammern enthalten sind, die das Wasser in Strömungsabwärtsrichtung
leiten. Diese Kammern sind von der generellen Art, wie dies in Fig. 2 oder 3 der US-PS
29 98 929 veranschaulicht ist. In der Bahn der von diesen Kammern wegführenden Strahlen
ist eine Siebscheibe vorgesehen, die von dem Benutzer selektiv drehbar ist und die
eine Anzahl von durchgehenden Öffnungen aufweist. Dadurch, daß die richtige Öffnung
unter die Strahlen gebracht wird, kann der Benutzer einen von mehreren verschiedenen
Sätze von Strömungen auswählen und erzeugen. Eine der Öffnungen weist zwei Siebe auf,
und zwar eines an der Oberseite und eines an der Unterseite der Öffnung, so daß bei
Vorliegen von hohen Wasserdrucken eine reichliche Belüftung vorliegt, die zu einem
kräftigen austretenden Wasserstrom führt. Für einen normal belüfteten Brausekopf ist
ein Loch mit lediglich einem Sieb vorhanden. In entsprechender Weise ist ein drittes
Loch ohne irgendein Sieb vorhanden, wobei dieses Loch einen Sprühnebel dann erzeugt,
wenn es unterhalb der Kammern angeordnet ist. In entsprechender Weise können die Kammern
um die auf der Einströmungsseite vorhandene Scheibe herum verdoppelt sein. so daß
dann, wenn der Benutzer eine vorgegebene Strömung auswählt, die Art des Loches, welche
die betreffende Strömung hervorruft, das gesamte Wasser von sämtlichen verschiedenen
Kammern her aufnehmen wird. Um eine Belüftung von mit niedrigen Drucken auftretendem
Wasser zu ermöglichen, sind Einrichtungen vorgesehen, welche die Wassereinlässe zu
einigen Kammern hin verschließen und welche dadurch die Anzahl der blasenbeladenen
oder blasenfreien Strahlen vermindern, die durch den Brausekopf erzeugt werden.
[0007] Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
[0008]
Fig. 1 zeigt eine Teilschnittansicht einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 zeigt in einer ausschnittweisen Draufsicht typische Löcher einer bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 1 vorgesehenen Scheibe.
Fig. 3 veranschaulicht eine Reihe von typischen Löchern bei einer stromabwärts liegenden
Siebscheibe oder in einem Gehäuse, bei dem die Siebe nicht gezeigt sind.
Fig. 4 veranschaulicht typische Kammern, die in der genannten Scheibe verwendet werden
können.
Fig. 5 zeigt in einer Teilschnittansicht eine modifizierte Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 7 veranschaulicht in einer Draufsicht in der in Fig. 5 dargestellten unteren
Siebscheibe vorgesehene Löcher.
Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht einer Scheibe, bei der Wasser einen Zugang lediglich
zu einer äußeren Reihe von Kammern haben kann, wie dies veranschaulicht ist, oder
bei der in einer zweiten Stellung der Scheibe Wasser zu zwei Kammern Zugang hat.
Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht einer Scheibe, bei der ein externer Knopf gedreht
werden kann, um den Zugang von Wasser zu einer Reihe oder zu zwei Reihen von Kammern
zu ermöglichen.
[0009] Im folgenden werden die Zeichnungen in einzelnen näher erläutert. Während in den
bisher bekannten, auf den Anmelder zurückgehenden und vertriebenen Brauseköpfen die
Blasenströme durch jeweils einen Strahl gebildet wurden, wobei der Strahl durch zwei
Siebe hindurchtrat, durchtritt bei der vorliegenden Erfindung vorzugsweise eine Vielzahl
von Strahlen ein auf der Einströmungsseite vorhandenes Sieb mit einer kleineren Öffnung
oder zwei Siebe oder eine sieblose Öffnung, so daß blasige Ströme unterschiedlicher
Durchmesser und blasenfreie Strahlen in einer größeren Anzahl als bisher erzeugt werden
können. Darüber hinaus kann eine größere Anzahl von blasigen Strömen als bisher erzeugt
werden, wenn der Brausekopf lediglich blasige Ströme durch einzelne Siebe hindurch
erzeugt.
[0010] In Fig. 1 ist ein gummiartiges perforiertes Sieb 2 gezeigt, dessen Umfang als Scheibe
dient. Mit 1 ist eine Handbrause bezeichnet, mit 3 ist eine Scheibe bezeichnet, die
Strahlen hoher Geschwindigkeit erzeugt. Mit 4 ist ein drehbares Gehäuse bezeichnet,
welches Öffnungen 5.und 6 aufweist, von denen auf die Öffnung 5 zwei in Abstand voneinander
vorgesehene Siebe 7 und 8 aufgesetzt sind, während auf die Öffnung 6 ein Sieb 8 aufgesetzt
ist. Außerdem ist eine völlig sieblose Öffnung 17 vorgesehen, wie dies in Fig. 3 durch
die dort angedeutete Öffnung 17 veranschaulicht ist. Ein Stift 40 hält die zusammengesetzten
Einzelteile in der Stellung fest, und ein Gummiring 41 verhindert das Auftreten eines
Lecks.
[0011] Zwischen dem Gehäuse bzw. der Ummantelung 4 und der Scheibe 3 ist eine federbelastete
Kugel 9 vorgesehen, die in dem Hohlraum 10 liegt. Die Öffnung 5 weist einen Durchmesser
von 6,75 mm über ihre Höhe auf, während die Öffnung 6 einen Durchmesser von 4,5 mm
oder 5,0 mm am Auslaßende und von 6,75 mm am Einlaßende aufweist. Die Scheibe 3 weist
zwei Reihen von 6 Vierergruppen von Löchern 11 auf; jede derartige Vierergruppe ist
in Fig. 2 durch die gestrichelten Linien 12, 13, 14 und 15 angedeutet. Der Querschnitt
jedes der Löcher 11 beträgt 1,0 x 1,0 mm. Die die Löcher 11 mit Wasser speisenden
Fenster sind jeweils 1,0 mm breit und 1,0 mm hoch.
[0012] Das drehbare Gehäuse 4 kann entweder in der Stellung stillgesetzt werden, in der
die Strahlen von 12 Vierergruppen durch 12 Öffnungen 5 hindurchtreten, was zu 12 blasigen
Strömen mit einem Durchmesser von jeweils 6,75 mm führt. Das betreffende Gehäuse kann
aber auch in der Stellung stillgesetzt werden, in der die Vierergruppen der Strahlen
durch die Öffnungen 6 hindurchtreten, was zu 12 blasigen Strömen mit einem Durchmesser
von jeweils 4,5 mm führt. Das Gehäuse 4 kann schließlich in einer dritten Stellung
stillgesetzt werden, in der die Vierergruppen der Strahlen durch die 12 völlig sieblosen
Öffnungen 17 hindurchtreten, wie sie in Fig. 3 gezeigt sind, und einen Durchmesser
von jeweils 5 mm aufweisen. Dies führt zu 48 blasenfreien Strahlen.
[0013] Es sei darauf hingewiesen, daß in Fig. 1 die Öffnungen 6 an ihren stromeinwärtsliegenden
Enden einen Durchmesser von 6,75 mm aufweisen, der allmählich nach unten zu einem
Durchmesser von 4,5 mm hin schmaler wird, so daß die aus den Öffnungen 11 austretenden
scharfen Strahlen, die durch das Sieb 8 aufgeteilt sind, sich allmählich wieder vereinigen
und als zusammenhängender blasiger Strom mit einem Durchmesser von 4,5 mm oder 5,0
mm nach Hindurchtreten durch die beiden Siebe 7 und 8 abgegeben werden.
[0014] Die blasenbeladenen Ströme, die durch die mit hoher Geschwindigkeit aus den Löchern
11 austretenden Vierergruppen von Strahlen erzeugt werden, welche lediglich durch
ein Sieb hindurchtreten, haben sich als Ströme erwiesen, die eine höhere Stärke, eine
höhere Geschwindigkeit und mehr Blasen aufweisen als der blasenbeladene Strom, der
bisher mit Hilfe eines Strahles erzeugt worden ist, welcher durch Löcher des in Fig.
4 mit A oder B oder C dargestellten Typs abgegeben worden ist, gemäß dem der betreffende
Strahl durch einen Satz von zwei Sieben hindurchgetreten ist. Dabei kann bei der Erfindung
jedes der Löcher verwendet werden.
[0015] Die in den oben genannten US-Patentschriften angegebenen und in Europa sowie in den
Vereinigten Staaten von Amerika vertriebenen Brauseköpfe weisen Scheiben mit einem
der beiden Löcher auf, die in Fig. 4 bei A angedeutet sind. Bei diesen Brauseköpfen
sind zwei Siebe in der Bahn einzelner Strahlen verwendet worden. Die betreffenden
bekannten Brauseköpfe wiesen 16 Löcher mit einer Querschnittsfläche von 1,25 x 1,25
mm auf, wobei diese Löcher auf der Oberseite jeweils von zwei Eintrittsöffnungen abgedeckt
waren, die jeweils eine Abmessung von 1,0 x 0,95 mm aufwiesen.
[0016] Die auf den Anmelder zurückgehenden, in Europa vertriebenen Brauseköpfe erzeugten
alternativ entweder einen Satz von 16 blasenbeladene Ströme mit einem Durchmesser
von jeweils 4,5 mm oder 5,5 mm oder bei Bedarf einen Satz von 16 blasenfreien Strahlen.
Die bisher bekannten Brauseköpfe sind dann nicht sehr effektiv, wenn sie entsprechend
den vorliegenden US-Gesetzen dazu benötigt werden, nicht mehr als drei Gallonen Wasser
pro Minute (entsprechend 11,36 1 Wasser/min) unter einem Gegendruck von 80 Pfund (entsprechend
36,3 kg) abzugeben. Während die Absicht dieser Gesetze darin liegt, Wasser zu sparen,
führt die Unanwendbarkeit der auf den Anmelder zurückgehenden Brauseköpfe für den
Betrieb bei einem derart niedrigen Wasserdruck zur Anwendung der herkömmlichen Brauseköpfe,
bei denen die Hälfte des Brausewassers im Verspritzen verlorengeht. Die blasigen Ströme
enden in Spritzwasser, wobei das gesamte abgegebene Wasser verwendet wird.
[0017] Ein Vergleich zwischen den auf den Anmelder zurückgehenden bisher bekannten, Schaum
erzeugenden Brauseköpfen und dem vorliegenden Brausekopf hat gezeigt, daß die bisher
bekannten Brauseköpfe eine Strömungsgeschwindigkeit von 16 l/min bei 1,5 Atmosphären
aufwiesen, während der vorliegende Brausekopf eine Strömungsrate von 18 1/min unter
demselben Druck von 1,5 Atmosphären aufweist. Sogar bei Wasserauslässen unter demselben
niedrigen Wasserdruck erzeugt der vorliegende Brausekopf völlig blasenbeladene Ströme,
was der bisher bekannte Brausekopf nicht vermocht hat. Demgemäß wird der neue Brausekopf
helfen, eine große Menge Wasser zu sparen, indem eine enorme Menge an Schaum erzeugt
wird, d.h. ein mehrfaches Volumen als durch das einfache nicht spritzende Wasser gegeben
ist, welches über den Körper des sich Brausenden fließt.
[0018] Es dürfte einzusehen sein, daß die Funktionsteile der gerade beschriebenen Handbrause
in einer Kopfbrause enthalten bzw. eingefügt sein können und daß die Anzahl sowie
die Reihen der betreffenden Löcher und Öffnungen verringert oder vergrößert werden
kann, wenn eine größere Strömungsrate gefordert wird. Ferner können derartige Brauseköpfe
zusätzlich zu den drei verschiedenen Typen von Öffnungen einen vierten Öffnungstyp
mit größeren Querschnitten aufweisen und bei Bedarf mit drei Sieben für die Erzeugung
von blasigen Strömen größerer Querschnitte ausgerüstet sein, d.h. für die Verwendung
in Sportclubs.
[0019] In Fig. 5, 6 und 7 ist ein Brausekopf dargestellt, der vier verschiedene Arten von
Strömen dadurch erzeugt, daß das auf der Stromabwärtsseite liegende Sieb 20 permanent
an dem Gehäuse angebracht ist und daß das auf der stromaufwärtsliegenden Seite vorgesehene
Sieb 21 drehbar ist. Eine derartige Drehung wird automatisch während der Drehung des
Gehäuses ausgeführt. Wenn das Gehäuse 4 um 30° gedreht wird, wird die Kugel 23, die
sich zunächst in der Eindruckstelle a befindet, mit dem Gehäuse anschließend in die
Eindruckstelle b und sodann in die Eindruckstelle c gelangen. Der halbfeste Gummiring
30 verhindert die unbeabsichtigte Drehung des geformten Siebes 21. Das betreffende
Sieb 21 wird lediglich durch die Wände W und W' des Gehäuses getragen, wenn das Gehäuse
gedreht wird.
[0020] Gemäß Fig. 5, 6 und 7 weisen die Löcher 35 einen Durchmesser von 6,75 mm auf, und
die Löcher 36 weisen einen Durchmesser von 5,0 mm auf. Demgemäß wird das Gehäuse,
dessen Drehung an dem Stoppunkt 0° beginnt, den nächsten Stoppunkt nach einer Drehung
um 30° erreichen. Wenn das betreffende Gehäuse weitergedreht wird um 30
0, wird es den letzten Stoppunkt nach einer Gesamtdrehung von 60° erreichen. Bei der
Drehung von 0° bis 30° wird das Gehäuse das geformte Sieb nicht drehen, jedoch bei
einer Drehung von 30 bis 60°. Das Gehäuse wird das geformte bzw. in einem Rahmen enthaltene
Sieb um 30 drehen. An dem Stoppunkt 0° werden 12 Blasenströme mit einem Durchmesser
von 6,75 mm erzeugt. Nach einer Drehung um 30° treten die 12 Vierergruppen mit jeweils
vier Strahlen durch die einen Durchmesser von 6,75 mm aufweisenden Öffnungen hindurch,
die ein Sieb aufweisen. Wenn das Gehäuse um weitere 30° gedreht wird, um eine Gesamtdrehung
von 60° vorzunehmen, wird jede Vierergruppe der Strahlen durch eine einzelne, ein
Sieb aufweisende Öffnung mit einem Durchmesser von 5,0 mm hindurchtreten. Wenn das
Gehäuse nun in der entgegengesetzten Richtung um 30° gedreht wird, dann werden die
12 Vierergruppen der Strahlen durch die 12 sieblosen Öffnungen hindurchtreten, was
zu 46 blasenfreien Strahlen führt. Bei der letzten Drehung in der entgegengesetzten
Richtung - von 30° nach 0° hin - werden wieder die 12 blasenbeladene Ströme mit einem
Durchmesser von 6,75 mm erzeugt.
[0021] Fig. 8 zeigt eine Anordnung bzw. Einrichtung, durch die die Anzahl von Öffnungen
65 und 66 in der Scheibe 67 des Brausekopfes vermindert wird, um den Betrieb bei niederen
Wasserdrucken zu ermöglichen. Dies wird in sehr einfacher Art und Weise durch einen
rohrförmigen Teil 69 erreicht, der mit dem Handgriff zusammenhängt, und durch einen
rohrförmigen Teil 70, der mit der Scheibe zusammenhängt. Die beiden Scheiben weisen
ausgeschnittene Bereiche 71 und 72 auf. In der dargestellten Stellung erreicht das
Wasser lediglich die Umfangsreihe der Öffnungen 65. Beim Betrieb unter normalen und
hohen Wasserdrucken - wobei die Schraube 68 entfernt ist - wird die Scheibe 67 um
180° gedreht, und sodann wird die gesamte Anordnung wieder zusarnmengesetzt. In dieser
zweiten Stellung sind sämtliche Löcher 65 und 66 offen. Obwohl ein gleitbarer Kontakt
eine Wasserdichtigkeit sicherstellt, kann, sofern erwünscht, eine Scheibe 73 verwendet
werden.
[0022] Die in Fig. 9 dargestellte Anordnung ermöglicht,den Wasserzugang zu der Innenreihe
zu versperren oder die Wasserzufuhr zu zwei Reihen von Löchern zuzulassen, indem ein
außerhalb des Brausekopfes angeordneter Knopf betätigt wird. Gemäß Fig. 9 ist der
rohrförmige Teil 69a durch den Kn
Dpf 75 drehbar, der mit dem Teil 69a durch Spitzen 88 verbunden ist, die in einer Nut
88a untergebracht sind. Ferner wird das gewünschte Maß der Drehung des Teiles 69a
durch Spitzen bzw. Vorsprünge 94 erreicht, die in die Nut 95 hineinragen. Ein Gummiring
91 verhindert ein Lecken. Das Teil 80 ist mit dem Teil 81 durch Rippen bzw. Aussteifungen
82 verbunden. Die Scheibe weist Nuten 86 auf, in die die betreffenden Rippen bzw.
Aussteifungen hineinragen, um die Scheibe richtig zu positionieren. Das Teil 69a ist
um das Teil 80 in reibbarem, jedoch drehbarem Kontakt angeordnet, so daß ein Lecken
zu der abgetrennten bzw. isolierten inneren Reihe von Löchern 66a vermieden ist. In
der Zeichnung ist dargestellt, daß das Wasser beide Reihen von Löchern 65a und 66a
erreicht. Die Oberkante des Teiles 71a trägt eine Lippe 96, welche die Dichtung zwischen
den Kontaktwänden 69a und 71a verbessert. Demgemäß wird das Teil 69a von der rohrförmigen
Wand 61a getragen.
[0023] Durch die Erfindung ist ein selektiv betätigbarer Brausekopf geschaffen, der eine
Vielzahl von unterschiedlichen Strömen bzw. Strahlen oder in der Anzahl verschiedene
Ströme bzw. Strahlen erzeugt und der zwischen einem Satz von blasenreichen Strömen
großen Durchmessers bei hohem Wasserdruck und einem weiteren Satz von einen kleineren
Durchmesser aufweisenden Strahlen bzw. Strömen auszuwählen gestattet, der bzw. die
voll von Blasen ist, wenn der Wasserdruck niedrig ist. Anstelle des blasenbeladenen
Stromes kann ein Sprühnebel gewählt werden. Erreicht wird dies durch eine auf der
Stromeintrittsseite vorgesehene Scheibe mit Kammern oder Öffnungen, die das Wasser
in Stromabwärtsrichtung abgeben. In der Strahlbahn von den Kammern her ist eine Siebscheibe
(7,8) vorgesehen, die selektiv vom Benutzer drehbar ist und die eine Anzahl von durchgehenden
Öffnungen (5,6) aufweist. Wird die richtige Öffnung (5,6) unter die Strahlen gebracht,
so kann eine Art von mehreren verschiedenen Arten von Strahlen gewählt werden. Eine
Öffnung (5) weist ein Sieb (8) auf der Oberseite und ein Sieb (7) an der Unterseite
auf, so daß bei mittleren oder hohen Wasserdrucken eine reichliche Belüftung erfolgt,
die zu einem reichlichen austretenden blasenbeladenen Wasserstrom führt. Für einen
normal belüfteten Brausekopf ist ein Loch (6) mit kleineren Auslaßdurchmessern und
mit lediglich einem Sieb (8) vorhanden. In entsprechender Weise ist ein drittes, siebloses
Loch vorhanden, welches einen blasenfreien Sprühnebel liefert, wenn es unterhalb der
Kammern liegt. Die Kammern können um die auf der Einströmungsseite vorgesehene Scheibe
(2) herum doppelt vorgesehen sein, so daß bei Auswahl einer vorgegebenen Strömungsform
der die Strömung erzeugende Lochtyp das gesamte Wasser von sämtlichen verschiedenen
Kammern aufnimmt. Durch die Erfindung ist ferner die Möglichkeit geschaffen, die Anzahl
der blasenbeladenen Strahlen bzw. Ströme zu vermindern, um die Erzeugung von völlig
blasenbeladenen Strömen bzw. Strahlen großen Durchmessers bei niederen Wasserdrucken
zu ermöglichen. Dieses Merkmal ermöglicht die Eliminierung von blasenbeladenen Strömen
bzw. Strahlen kleinen Durchmessers. Ihre Aufrechterhaltung bringt jedoch die Möglichkeit
mit sich, den Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen Brausekopfes zu erweitern, da
bei Drucken, bei denen sämtliche starken blasenbeladenen Strahlen nicht er-. zeugt
werden können, die dünneren Strahlen erzeugt werden und da bei Drucken, bei denen
die weniger stark blasenbeladenen Ströme bzw. Strahlen nicht erzeugt werden können,
die wenigen kleineren Strahlen bzw. Ströme erzeugt werden. Die bedeutsame Eigenschaft
der Erzeugung der größtmöglichen Anzahl von blasenbeladenen Strömen ist somit möglich
gemacht.
1. Brausekopf für die alternative Erzeugung eines Brausestroms von verschiedenen Reihen
von Brauseströmen, deren jeder durch eine Vielzahl gesonderter Ströme bzw. Strahlen
gebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Umsetzeinrichtung vorgesehen ist, die eine Reihe der Ströme bzw. Strahlen
in eine andere Reihe von Strömen bzw. Strahlen umsetzt, daß die betreffenden Reihen
der Ströme bzw. Strahlen zumindest zwei voneinander verschiedene Reihen von Strömen
bzw. Strahlen aufweisen, deren jeder blasenbeladen ist,
und daß eine Mischeinrichtung in der Bahn der Strahlen angeordnet ist, die von einer
auf der Zuströmungsseite der betreffenden Mischeinrichtung angeordneten Scheibe (3)
abgegeben werden.
2. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei verschiedene Reihen
von blasenbeladenen Strömen bzw. Strahlen dadurch hervorgerufen werden, daß sämtliche
Strahlen von der Scheibe (3) abgegeben werden.
3. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verschiedenen
Reihen von blasenbeladenen Strömen bzw. Strahlen lediglich durch eine gewisse Anzahl
der durch die Scheibe (3) hervorgerufenen Strahlen erzeugt werden.
4. Brausekopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser in der
einen Reihe der blasenbeladenen Ströme bzw. Strahlen größer ist als in der anderen
Reihe der blasenbeladenen Ströme bzw. Strahlen
5. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischeinrichtung zumindest
teilweise durch ein oder mehrere Drahtsiebe (7,8) gebildet ist.
6. Brauseklpf nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlendurchgangs-Mischeinrichtung
ein einzelnes Sieb (8) aufweist.
7. Brausekopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder blasenbeladene Strom
durch eine Vielzahl von durch die Mischeinrichtung hindurchtretenden Strahlen gebildet
ist.
8. Brausekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß drei verschiedene
Reihen von Strömen erzeugt werden, die einen Sprühnebel sowie starke blasenbeladene
Ströme und.blasenbeladene Ströme kleinen Durchmessers umfassen.
9. Brausekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß drei verschiedene
Reihen von Strömen bzw. Strahlen erzeugt werden, zu denen ein Sprühnebel, eine erste
Reihe von blasenbeladenen Strömen bzw. Strahlen und eine weitere Reihe von blasenbeladenen
Strömen bzw. Strahlen gehören, die denselben Durchmesser aufweisen wie die erstgenannte
Reihe der blasenbeladenen Ströme bzw. Strahlen jedoch demgegenüber in geringerer Anzahl
vorgesehen sind.
10. Brausekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sechs
verschiedene Reihe von Strömen bzw. Strahlen erzeugt werden, die sich in drei erste
Reihen und drei weitere Reihen dadurch voneinander unterscheiden, daß eine Anzahl
der die Strahlen erzeugenden Löcher an der Aufnahme von Wasser gehindert ist.
11. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl an blasenfreien
Strahlen zumindest doppelt so groß ist wie die Anzahl der blasenbeladenen Ströme bzw.
Strahlen.
12. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen erzeugenden
Kammern auf der Oberseite durch Brücken abgedeckt sind, welche jeweils zwei Eintrittsöffnungen
(16) an dem Einströmungsende der jeweiligen Kammer (11) festlegen, die in der genannten
Scheibe (3) untergebracht ist.
13. Brausekopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Eintrittsöffnungen
(16) verschlossen ist.
14. Brausekopf für die Erzeugung von drei verschiedenen Brausestrahlen, insbesondere
nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Strahlen mit hoher
Geschwindigkeit erzeugende Scheibe (3) auf der Einströmungsseite eines drehbaren,
teilweise gesiebten Teiles (4) angeordnet ist, welches in einer Stellung das Sieb
oder die Siebe (7,8) unter die betreffenden Strahlen derart positioniert, daß eine
Reihe von blasenbeladenen Strömen erzeugt wird, während in einer anderen Stellung
des betreffenden Teiles die Strahlen durch sieblose Öffnungen hindurchtreten und einen
Sprühnebel erzeugen,
und daß in einer noch weiteren Stellung des betreffenden Teiles eine Reihe von blasenbeladenen
Strömen erzeugt wird, die im Querschnitt verschieden sind von den in der genannten
anderen Stellung erzeugten Reihen von blasenbeladenen Strömen.
15. Brausekopf für die Erzeugung von vier verschiedenen Brausestrahlen, insbesondere
nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Einströmungsseite
der Scheibe Einrichtungen vorgesehen sind, die bei niederen Wasserdrucken den Zugang
von Wasser zu einigen der Löcher hin derart sperren, daß die Strahlen so abgegeben
werden, daß alternativ bei niederen Wasserdrucken eine Reihe von weniger, jedoch kraftvolleren
blasenbeladenen Strömen abgegeben wird, während bei normalen Drucken eine Reihe von
einen Sprühnebel bildenden Strahlen abgegeben wird,
und daß die betreffenden Einrichtungen einen Zugang des Wassers zu sämtlichen Löchern
der Scheibe zur Erzeugung des vollständigen Bereichs der blasenbeladenen Ströme sowie
der den Sprühnebel bildenden Strahlen ermöglichen.
16. Brausekopf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffenden Einrichtungen
durch einen von der Einströmungsseite der Scheibe abstehenden rohrförmigen Vorsprung
gebildet sind, der zwischen der inneren Reihe und der äußeren Reihe von Löchern derart
angeordnet ist, daß er in Gleitanlage an einem rohrförmigen Vorsprung sich befindet,
der von der betreffenden Scheibe absteht,
und daß die beiden Vorsprünge Ausschnittbereiche aufweisen, deren Ausrichtung zueinander
dem Wasser ermöglicht,die Löcher sowohl der inneren Reihe als auch der äußeren Reihe
von Löchern zu erreichen.
17. Brausekopf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmigen Teile
so zueinander ausgerichtet sind, daß der Zugang des Wassers zu sämtlichen Löchern
bei normalem Wasserdruck erfolgt, während bei niederem Wasserdruck die betreffenden
Ausschnittbereiche zueinander derart versetzt sind, daß der Wasserzutritt zu lediglich einer Reihe von Löchern ermöglicht ist.
18. Brausekopf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Scheibe abstehende
rohrförmige Vorsprung bzw. Ansatz mittels eines Knopfes bzw. einer Taste drehbar ist,
der bzw. die an der Brausekopf-Außenseite vorgesehen ist.
19. Brausekopf für die Erzeugung von vier verschiedenen Brausestrahlen, insbesondere
nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Strahlen mit hoher
Geschwindigkeit erzeugende Scheibe auf der Einströmungsseite eines drehbaren, teilweise
gesiebten Gehäuses angeordnet ist, daß eine teilweise gesiebte drehbare Platte zwischen
der betreffenden Scheibe und dem genannten Gehäuse angeordnet ist
und daß die Drehung der betreffenden Platte durch die Drehung des Gehäuses derart
gesteuert ist, daß durch diese Drehung in die Bahn der Strahlen alternativ ungesiebte
Durchgänge, Durchgänge mit zumindest einem Sieb und Durchgänge mit zumindest zwei
Sieben derart eingeführt werden, daß alternativ eine Reihe von blasenfreien Strömen
hoher Geschwindigkeit, eine Reihe von blasenfreien regenartigen Brausestrahlen oder
eine Reihe von blasenbeladenen Strömen bzw. Strahlen kleineren Querschnitts und eine
Reihe von blasenbeladenen Strömen bzw. Strahlen mit relativ großem Querschnitt erzeugt
wird.
20. Brausekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
blasenbeladenen Ströme durch eine Vielzahl von mit hoher Geschwindigkeit auftretenden
Strahlen erzeugt werden.