(19)
(11) EP 0 066 647 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
15.12.1982  Patentblatt  1982/50

(21) Anmeldenummer: 81106066.4

(22) Anmeldetag:  03.08.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E04C 2/06, E04C 5/04, B21F 27/20
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL

(30) Priorität: 18.05.1981 DE 3119703

(71) Anmelder: Carl, Heinz, Ing.grad.
D-8644 Pressig (DE)

(72) Erfinder:
  • Carl, Heinz, Ing.grad.
    D-8644 Pressig (DE)

(74) Vertreter: Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser Anwaltssozietät 
Maximilianstrasse 58
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Bauplatte


    (57) Es wird eine Bauplatte aus Stahlbeton, insbesondere ein Rippenbetonteil beschrieben, das wenig zeit- und lohnkostenintensiv herstellbar ist. Zu diesem Zweck wird die Bewehrungsmatte (5) mit eingeformten Erhebungen (7) versehen, die jeweils zwischen sich einen ebenen Bereich (6) einschließen. Die Erhebungen (7) der Bewehrungsmatte (5) dienen der Bewehrung der Rippen (3). Die ebenen Bereiche (6) definieren die Lage der Verdrängungskörper (4) und sind so dimensioniert, daß ein zumindest in Querrichtung annähernd verschiebungsfreier Sitz der Verdrängungskörper (4) gewährleistet ist. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht die Bewehrungsmatte (5) aus rechtwinklig gekreuzten Längs- (5a) und Querstäben (5b).
    Die Erhebungen werden durch dreikantige Auffaltungen erzielt, deren Seitenflächen durch zickzack- oder wellenförmig gebogene Längsstäbe (5'a) schubfest verstärkt werden. Auf die ebenen Bereiche (6) wird ein Hohlprofil-Verdrängungskörper (4) aufgesetzt, der aus einem mit einer Kunststoffolie überzogenen Gitterwerk besteht. Weiterhin wird ein Verfahren zum Herstellen der Bewehrungsmatte (5) für die Bauplatte beschrieben.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Bauplatte der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.

    [0002] Rippenbauplatten aus Stahlbeton, wie z. B. das Deckenbauelement aus dem DE-GM 7 416 046, enthalten üblicherweise eine untere Bewehrungsmatte, eine obere Bewehrungsmatte und beide Bewehrungsmatten verbindende Träger zur Rippenbewehrung. Diese Träger müssen in gesonderten Arbeitsgängen von Hand mit den Bewehrungsmatten verbunden werden.Nach dem DE-GM 7 416 046 wird zunächst die Unterplatte mit einer ebenen Bewehrungsmatte vergossen. Dann wird ein Armierungskorb, bestehend aus der oberen Bewehrungsmatte, den Trägern und den Verdrängungskörpern, so in den noch weichen Beton der Unterplatte eingedrückt, daß die Verdrängungskörper und die Träger auf der unteren Bewehrungsmatte aufsitzen. Die Herstellung des Armierungskorbes ist recht umständlich, da jeder einzelne Träger von Hand mit der Bewehrungsmatte verbunden werden muß.

    [0003] Aus der FR-PS 1 520 032 ist weiterhin eine bewehrte Vollbetonbauplatte bekannt, deren Bewehrung aus einer unteren Baustahlmatte mit aufgefalteten Erhebungen besteht. Diese dienen zur Verbindung mit einer oberen Baustahlmatte. Rippen sind hier nicht vorhanden.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bewehrte, mit Rippen versehene Bauplatte so auszugestalten, daß sie wenig zeit- und lohnkostenaufwendig herstellbar ist.

    [0005] Die Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch angegebene Erfindung gelöst.

    [0006] Durch die eingeformten Erhebungen in zweckmäßigerweise der unteren Bewehrungsmatte wird ohne weitere Handarbeit eine effektive Bewehrung der Betonrippen erreicht. Die zwischen den Erhebungen liegenden ebenen Bereiche bilden eine ideale Aufnahme für die Verdrängungskörper, deren Lage somit vorherbestimmt werden kann, ohne daß umfangreiche Ausrichtarbeiten bei der Herstellung der Bauplatten notwendig sind.

    [0007] Durch die Ausgestaltung der Erhebungen nach UnteransprUch 2 wird eine wesentlich verbesserte Festigkeit der Rippenbewehrung erreicht.

    [0008] Wenn, wie nach Unteranspruch 3, die Breite des ebenen Bereichs annähernd der Breite des Verdrängungskörpers entspricht, kann dieser, zumindest in Querrichtung, annähernd verschiebungsfrei festgelegt werden.

    [0009] Unteranspruch 4 beschreibt eine besonders bevorzugte AusfÜhrungsform der erfindungsgemäßen Bauplatte. Die Verdrängungskörper für Rippenbeton-Bauteile bestehen üblicherweise, wenn sie als Hohlprofile ausgestaltet sind, aus Kunststoff. Aus der DE-OS 2 536 731 ist ein Verdrängungskörper aus einem Kunststoff-Spritzteil und aus der DE-OS 2 631 707 ein solcher in Form eines Strangpreßprofils aus thermoplastischem Kunstharz bekannt. Kunststoffprofile müssen aus Gründen der Stabilität relativ dickwandig ausgestaltet bzw. mit Verstärkungsrippen versehen sein. Ihre Herstellung ist darüber hinaus an ganz bestimmte, dafür ausgerüstete Betriebe gebunden. Der nach Unteranspruch 4 verwendete Verdrängungskörper dagegen ist bei guter Stabilität trotzdem extrem leicht und auch auf der Baustelle in den unterschiedlichsten Grüßen herstellbar. Kunststoffolie wurde bisher im Baugewerbe, bis auf Schalungseinlagen zum Er-Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 Schnitt durch eine schematisch gezeichnete Rippenbetonplatte mit durch Auffaltung der Basis-Bewehrungsmatte bewirkten Bewehrung der Rippen,

    Fig. 2 Schnitt durch eine schematisch gezeichnete Rippenbetonplatte mit einer zusätzlichen oberen Bewehrungsmatte,

    Fig. 3 perspektivische Ansicht einer für die erfindungsgemäße Bauplatte verwendeten Bewehrungsmatte,

    Fig. 4 Draufsicht auf die noch nicht verformte Bewehrungsmatte aus Fig. 3, und

    Fig. 5 vergrößerter Schnitt durch die Aufsitzstelle eines Verdrängungskörpers aus mit Kunst-stofffolie überzogenem Gitterwerk



    [0010] In Fig. 1 ist eine Rippenbetonplatte mit einer Unterplatte 1, einer Oberplatte 2 und Rippen 3 ersichtlich, die monolithisch aus Beton gegossen ist. Die Rippen 3 bilden die seitliche Begrenzung von Ausnehmungen, die durch hier nur schematisch gezeichnete Verdrängungskörper 4 bewirkt werden. Mit dem Begriff 'Ausnehmung' soll hier ein betonfreier Raum definiert werden, der jedoch auch vollständig von einem Vollmaterial-Verdrängungskörper, beispielsweise aus Schaumkunststoff oder Leichtbeton, ausgefüllt sein kann. Bevorzugt wird jedoch ein unter Fig. 5 näher beschriebener Hohlprofil-Verdrängungskörper aus einem mit Kunststoffolie überzogenen Metallgitterwerk.

    [0011] Die Unterplatte 1 ist mit einer Bewehrungsmatte 5 aus Längsstäben 5a und Querstäben 5b versehen. Die Bewehrungsmatte 5 weist abwechselnd ebene Bereiche 6 und Erhebungen 7 auf. Die ebenen Bereiche 6 sind zweckmäßigerweise so bemessen, daß die Verdrängungskörper 4 annähernd verschiebungsfrei zwischen den Erhebungen 7 aufgenommen werden und somit ihre Lage in der fertigen Bauplatte festgelegt ist. Die Erhebungen 7 sind durch dreikantige Auffaltungen der Bewehrungsmatte 5 entstanden. Die Höhe der Erhebungen 7 richtet sich u. a. nach der Höhe der Verdrängungskörper 4 und nach der statischen Belastung der Rippen 3.

    [0012] Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Bauplatte, bei der auch die Oberplatte 2 mit einer Bewehrungsmatte 8 versehen ist. Die obere Bewehrungsmatte 8 ist eben und kann mit den Spitzen der Erhebungen 7 verbunden sein. Zur Erhöhung der Stabilität verlaufen quer über die untere offene Seite der Erhebungen 7, parallel zu den Querstäben 5b in der Ebene der ebenen Bereiche 6, Verstärkungsstreben 9. Die Verstärkungsstreben 9 sind in geeigneter Weise, beispielsweise durch Schweißen, mit den ebenen Bereichen 6 verbunden und halten die Breite der unteren offenen Seiten der Erhebung 7 auch unter Belastung konstant. Zu diesem Zweck ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die Verstärkungsstreben beidseitig jeder Auffaltung verschweißt werden. Prinzipiell genügen zwei Schweißstellen, die beidseitig aller Auffaltungen angebracht werden.

    [0013] In Fig. 3 ist eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Bewehrungsmatte 5 aus gekreuzten Längs- und Querstäben 5a und 5b ersichtlich. Jeweils an der Spitze und an den Basiskanten der dreikantigen Auffaltung 7 befindet sich einer der Längsstäbe 5a. Zwischen jeweils dem Längsstab an der Spitze und denen an den Basiskanten der Auffaltung 7 ist ein zick-zack- bzw. wellenförmig gebogener Längsstab 5'a befestigt. Parallel und im Abstand zu den Längsstäben der Basiskante verläuft jeweils ein zusätzlicher Längsstab 5"a. Die Art der Anbringung und die Funktion dieser Längsstäbe 5"a wird weiter unten im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig. 5 erläutert.

    [0014] Zur Verdeutlichung zeigt Fig. 4 die Bewehrungsmatte 5 vor der Verformung. Bei der Herstellung der Bewehrungsmatte 5 wird so vorgegangen, daß die Längs- und Querstäbe 5a, 5'a, 5"a und 5b miteinander zunächst zu einer ebenen Bewehrungsmatte verbunden werden. Dabei befinden sich die geraden Längsstäbe 5a in einem solchen Abstand nebeneinander, daß die späteren ebenen Bereiche 6 den Abmessungen der Verdrängungskörper 4 entsprechen, und daß weiterhin an jeder Kante der späteren dreikantigen Auffaltung 7 einer der Längsstäbe 5a zu liegen kommt. Die zweckmäßigerweise durch Biegen hergestellten wellen- bzw. zick-zack-förmig verlaufenden Längsstäbe 5'a sind beiderseits des später die Spitze der Auffaltung 7 bildenden Längsstabes angeordnet, wobei die sich entsprechenden Krümmungen der beiden Längsstäbe 5'a einer Auffaltung 7 an der Spitze zusammenstoßen können. Die Biegungen der Längsstäbe 5'a überstreichen die gesamte Fläche zwischen dem Längsstab an der Spitze und dem zugehörigen Basis-Längsstab. Falls erforderlich können parallel und im Abstand zu den Längsstäben der Basiskanten die zusätzlichen Längsstäbe 5"a zum Einrasten der Verdrängungskörper 4 vorgesehen werden. Beim nachfolgenden Verschweißen der Bewehrungsmatte ist besonders darauf zu achten, daß jede der Krümmungen der Längsstäbe 5' a mit dem anlisgenden geraden Längsstab verbunden wird. Danach werden die Erhebungen 7 aufgefaltet. Falls erforderlich, wird die Breite der unteren offenen Seite der Auffaltung 7 und somit deren Höhe durch die an geeigneten ebenen Bereichen 6 befestigten Verstärkungsstreben 9 fixiert.

    [0015] Fig. 5 zeigt eine detaillierter gezeichnete Einzelheit aus einer der schematischen Fig. 1 oder 2. Der Verdrängungskörper 4 wird hier durch ein nach unten offenes Hohlprofil aus Gitterwerk 10 und einer Kunststoffolie 11 gebildet. Das Gitterwerk 10 besteht aus einer in die Form des Verdrängungskörpers 4 gebrachte Baustahlmatte. Die Kunststoffolie 11 wurde durch Aufschrumpfen befestigt. Der Verdrängungskörper 4 weist einen folienfreien Fußbereich 12 auf. Der Fußbereich 12 wurde zwischen den Basis-Längsstab und den zusätzlichen Längsstab 5"a durch die Bewehrungsmatte 5 gesteckt. Falls erforderlich, kann der Verdrängungskörper 4 in dieser Stellung entweder durch Draht oder durch Schweißen festgelegt werden. Die zusätzlichen Längsstäbe 5"a können beid- oder einseitig jedes ebenen Bereiches 6 angebracht sein, der einen Verdrängungskörper 4 aufnimmt. Der Abstand zum benachbarten Basis-Längsstab richtet sich nach den Abmessungen des Fußbereiches 12 bzw. anderer einzurastender Wandungen oder Füße der Verdrängungskörper 4. Der zusätzliche Längsstab 5"a kann weiterhin auch auf der dem Verdrängungskörper zugewandten Seite der Querstäbe 5b aufliegen. Auf diese Weise kann auch ein Hohlprofil-Verdrängungskörper mit nicht durchbrochener Wandung festgehalten werden.

    [0016] Die erfindungsgemäße Baustahlmatte ist jedoch nicht auf die Verwendung für Rippenbauteile beschränkt. Sie ist ebenso zur Armierung von Vollbeton-Bauteilen einsetzbar. Beispielsweise kann bei Halbfertigteilen, bei denen zunächst nur die Unterplatte gegossen wird, diese mit der erfindungsgemäßen Baustahlmatte versehen werden. Nach Aushärtung der Unterplatte kann diese an den aus dem Beton der Unterplatte ragenden Erhebungen transportiert und verlegt werden. Nach Aufschütten von Ortbeton und dessen Aushärtung ergibt sich ein statisch gut belastbares Fertigteil.

    [0017] Die Erfindung ist weiterhin nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise können die in den verschiedenen Figuren gezeichneten Einzelheiten miteinander kombiniert werden. Auch die Form der Erhebungen kann variiert werden, sofern dies zweckmäßig erscheint. Weiterhin muß der zick-zack-förmig verlaufende Längsstab nicht unbedingt durch Biegen hergestellt sein. Der Verdrängungskörper aus Gitterwerk und Kunststoffolie kann auch ohne den folienfreien Fußbereich verwendet werden. 'In diesem Fall wird er auf den ebenen Bereich aufgesetzt und beispielsweise mittels Draht gehalten.


    Ansprüche

    1. Bauplatte aus Stahlbeton mit mindestens einer Bewehrungsmatte und mit mindestens einer, durch Verdrängungskörper bewirkten Ausnehmung, die zumindest an zwei Seiten durch ebenfalls bewehrte Betonrippen begrenzt ist , dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung der Betonrippen (3) als im Abstand in die Bewehrungsmatte (5) eingeformte Erhebungen (7) ausgebildet ist, und daß jeder Verdrängungskörper (4) auf einen ebenen Bereich (6) zwischen jeweils zwei Erhebungen (7) aufgesetzt ist.
     
    2. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen (7) als über die gesamte Länge der Bewehrungsmatte (5) verlaufende Auffaltungen ausgestaltet sind, und daß die Seitenflächen der Auffaltung mit jeweils einem zick- zack- oder wellenförmig verlaufenden Längsstab (5'a) versehen sind.
     
    3. Bauplatte nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des ebenen Bereichs (6) annähernd den Abmessungen des Verdrängungskörpers (4) entsprechen.
     
    4. Bauplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungskörper (4) aus einem nach unten offenen Hohlprofil aus Gitterwerk (10) und einer dieses auf der dem Beton zugewandten Seite bedeckenden Folie (11) aus Kunststoff besteht, und daß der Verdrängungskörper (4) auf den ebenen Bereich (6) der Bewehrungsmatte (5) aufgesetzt ist.
     
    5. Bauplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußbereich (12) des Hohlprofils frei von Kunststoff-Folie (11) ist.
     
    6. Bauplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a - durch gekennzeichnet, daß die Erhebungen (7) mit einer zweiten, oberhalb des Verdrängungskörpers (4) angeordneten Bewehrungsmatte (8) verbunden sind.
     
    7. Bewehrungsmatte insbesondere zur Herstellung der Bauplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6 aus rechtwinklig gekreuzten Längs-und Querstäben aus Metall, insbesondere Baustahl, mit Erhebungen in Form von dreikantigen Auffaltungen, wobei entlang jeder Kante ein Längsstab verläuft , dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spitze und jeweils einer Basiskante der Auffaltung (7) ein zick- zack- oder wellenförmig verlaufender Längsstab (5'a) angeordnet ist.
     
    8. Bewehrungsmatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die zur Spitze weisenden Krümmungen der beiden Längsstäbe (5'a) einer Auffaltung (7) an der Spitze zusammenstoßen.
     
    9. Bewehrungsmatte nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet , daß quer über der Unterseite der Auffaltung (7) mindestens eine Verstärkungsstrebe (9) angeordnet ist, die mit beidseitig der Auffaltung (7) befindlichen ebenen Bereichen (6) fest verbunden ist.
     
    10. Bewehrungsmatte nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem ebenen Bereich (6) parallel und in geringem Abstand zum Längsstab der Basiskante mindestens einer anliegenden Auffaltung (7) ein weiterer Längsstab (5" a) angebracht ist.
     
    11. Verfahren zum Herstellen einer Bewehrungsmatte nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs- und die Querstäbe,einschließlich der zick-zack- oder wellenförmig verlaufenden Längsstäbe, zu einer ebenen Matte verbunden werden, und daß danach die dreikantigen Auffaltungen eingeformt werden.
     
    12. Verfahren nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, daß die ebenen Längsstäbe so angeordnet werden, daß jeweils einer der Längsstäbe an jeweils einer Kante jeder dreikantigen Auffaltung zu liegen kommt.
     
    13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Krümmung jedes zick-zack- oder wellenförmig verlaufenden Längsstabes an dem Längsstab der jeweils zugehörigen Kante der Auffaltung anliegt und mit ihm fest verbunden wird.
     
    14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden jeweils zu einer Auffaltung gehörenden zick-zack- oder wellenförmig verlaufenden Längsstäbe mit ihren zur Spitze weisenden Krümmungen zusammenstoßen.
     
    15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Verformen quer über der Unterseite der Auffaltung die Verstärkungsstrebe befestigt wird.
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht