[0001] Die Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt, das einen überlegenen
Farbbildungseffekt und eine hohe Stabilität gegenüber Haaröl, Schweiß und Hautabsonderungen
etc., hat.
[0002] Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt, bei dem eine in der Wärme stattfindende
Farbreaktion zwischen einem farblosen oder schwach gefärbten chromogenen Farbstoff
und einer phenolischen Substanz oder einer organischen Säure verwendet wird, ist unter
anderem in den japanischen Patentpublikationen 4160/1968 und 14039/1970, und in der
japanischen Offenlegungsschrift 27736/1973 beschrieben. Es findet derzeit vielfältige
praktische Anwendung.
[0003] Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt wird im allgemeinen hergestellt, indem
man auf die Oberfläche des Trägers, wie Papier, Film usw. eine Beschichtungsfarbe
aufbringt, die durch Einzelvermahlung und Dispergierung eines farblosen chromogenen
Farbstoffs und eines Farbentwicklungsmaterials, wie phenolischer Substanzen, zu feinen
Teilchen, durch Vermischung der erhaltenen Dispersionen und durch Zugabe eines Bindemittels,
Füllers, Sensibilisierungsmittels, Gleitmittels und anderer Hilfsmittel erhalten wurde.
[0004] Bei Wärmeeinwirkung erfolgt in der Beschichtung eine augenblickliche chemische Umsetzung,
welche zu einer Farbbildung führt. Verschiedene klare Farben können je nach Auswahl
der spezifischen farblosen chromogenen Farbstoffe erzeugt werden.
[0005] Diese wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter werden vielfältig in der Praxis angewendet,
einschließlich bei medizinischen und technischen Aufzeichnungsgeräten, terminalen
Druckern von Computern und Informationssysteme, Druckern von Faksimilemaschinen und
elektronischen Rechenmaschinen, Fahrscheinautomaten und dergleichen.
[0006] Aufgrund seiner Funktion als Informationsaufzeichnungspapier zu dienen, ist es unvermeidlich,
daß ein wärmeempfindliches Aufzeichungsblatt mit den Händen von Menschen in Berührung
kommt. Da ölige-Materialien, wie Haaröl, Schweiß usw. öfters an den Händen und den
Fingern von Arbeitern kleben, wird ein wärmeempfindliches Aufzeichungsblatt häufig
durch solche öligen Materialien verschmutzt. Im allgemeinen ist ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsblatt nicht genügend stabil gegenüber solchen öligen Materialien. Man
beobachtet daher das Phänomen, daß die Bilddichte des verschmutzten Teils verringert
wird oder das Bild verlöscht, und daß die Verschmutzung des Untergrundes eine Verfärbung
hervorruft.
[0007] Eine derart geringe Stabilität gegenüber öligen Materialien ist, im Hinblick auf
die Funktion eines Informationsaufzeichungspapieres ungünstig. Es ist daher erforderlich,
daß ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt ein überlegenes Aufzeichnungsvermögen
hat, daß der Weißgrad im Laufe der Zeit nicht oder nur wenig abnimmt und keine Schwierigkeiten
wie z.B. das Anhaften von Rückständen an dem Thermokopf oder das Kleben des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsblattes an dem Thermokopf, usw. auftreten. Weiter ist es wünschenswert,
ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt zu finden, bei dem das Aufzeichnungsbild
Die Ursache für die Erniedrigung der Bilddichte und die Verschlechterung des Hintergrundes
ist unklar, man vermutet aber, daß die Glycolderivative und die öligen Materialien,
die in den Haarölen, dem Schweiß usw. enthalten sind, zur Destabilisierung eines Farbbildungsreaktionsproduktes
führen, das aus einem basischen farblosen oder schwach farbigen chromogenen Farbstoff
und einem organischen Farbentwicklungsmittel gebildet wird, und daß diese öligen Materialien
auf dem Hintergrund den unstabilen Zustand einer Farbbildungsschicht, die aus einem
basischen farblosen oder schwach farbigen chromogenen Farbstoff von feinen Teilchen
und einem organischen Farbentwicklungsmittel von feinen Teilchen besteht, verursachen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt
zu schaffen, bei dem das Aufzeichnungsbild gegenüber der Einwirkung öliger Materialien,
wie Haaröl, Schweiß usw. sehr stabil ist und die Qualität des Aufzeichnungsmaterials
nicht beeinträchtigt ist.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblatt dadurch gelöst,
daß es p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester in der Farbbildungsschicht enthält, die einen
basischen farblosen oder schwach farbigen chromogenen Farbstoff und ein organisches
Farbentwicklungsmittel enthält.
[0010] p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester wird als Nebenprodukt durch teilweise Verätherung
der OH-Gruppe des p-Hydroxybenzoats erhalten, wenn durch Umsetzung von p-Hydroxybenzoat
(Kalium- oder Natriumsalz) und Benzylchlorid p-Hydroxybenzoesäurebenzylester als Farbentwicklungsmittel
für wärmeempfindliche Aufzeichnungsblätter synthesiert wird. Daher wurde p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester
bisher als unnötiges Produkt betrachtet.
[0011] Wegen der Bildung des p-Benzyloxybenzoesäurebenzylesters ist die Ausbeute des p-Hydroxybenzoesäurebenzylesters
niedrig, so daß Maßnahmen zur Verhinderung dieser Nebenreaktion oder Stufen zur Beseitigung
dieses Nebenproduktes erforderlich waren.
[0012] Es wurde gefunden, daß die Verwendung des als Nebenprodukt erhaltenen p-Benzyloxybenzoesäurebenzylesters
zusammen mit dem Farbentwicklungsmittel, wie p-Hydroxybenzoesäurebenzylester, Bisphenol,
usw., zu einer verbesserten Stabilität gegenüber der Einwirkung öliger Materialien
führt.
[0013] Insbesondere führt die Verwendung des p-Benzyloxybenzoesäurebenzylesters zusammen
mit p-Hydroxybenzoesäurebenzylester als Farbentwicklungsmittel zu einer überlegenen
Stabilität gegenüber der Einwirkung öliger Materialien auf die Farbbildungsschicht.
[0014] Dabei kann p-Hydroxybenzoesäurebenzylester in dem benötigten Mengenverhältnis kontrolliert
werden, und die beiden Chemikalien können im Gemisch verwendet werden, was sich kostengünstig
auswirkt.
[0015] p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester kann allein synthesiert oder durch Abtrennung als
Nebenprodukt erhalten werden. Dann kann er gewünschtenfalls zusammen mit verschiedenen
Farbentwicklungsmitteln verwendet werden.
[0016] Die Wahl der erfindungsgemäßen farblosen oder schwach farbigen chromogenen Farbstoffe
unterliegt keinen besonderen Einschränkungen, man kann z. B. folgende verwenden:
[0017] Kristallviolett-Lacton (blau), 3-Diäthylamino-6-methyl-7-anilinofluoran (schwarz),
3-(n-Äthyl-para-toluidino)-6-methyl-7-anilinofluoran (schwarz),
[0018] 3-Diäthylamino-6-methyl-7-(ortho, para-dimethylanilino)-fluoran (schwarz), 3-Pyrolidino-6-methyl-7-anilinofluoran
(schwarz), 3-Piperidino-6-methyl-7-anilinofluoran (schwarz), 3-(n-Cyclohexyl-n-methylamino)-6-methyl-7-ani-
linofluoran (schwarz),3-Diäthylamino-7-(ortho-chloranili- no)fluoran (schwarz), 3-Diäthylamino-7-(metha-trifluoro-
methylanilino)fluoran (schwarz), 3-Diäthylamino-6-methyl- chlorfluoran (rot), 3-Diäthylamino-6-methylfluoran
(rot), 3-Cyclo-hexylamino-6-chlorfluoran (orange).
[0019] Als erfindungsgemäße organische Farbentwicklungsmittel werden organische Säuren oder
phenolische Substanzen wie Bisphenol A,(4,4'-Isopropylidendiphenol), p-p'(1-Methyl-n-hexyliden)diphenol,
p-Tertiärbutylphenol, p-Phenylphenol, Novolak-Phenolharze und p-Hydroxybenzoesäurebenzylester
verwendet. Solche organische Farbentwicklungsmittel werden je nach Verwendung und
benötigten Fähigkeiten allein oder im Gemisch verwendet.
[0020] Die oben erwähnten organischen Farbentwicklungsmittel, die farblosen chromogenen
Farbstoffe und p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester werden mittels einer Mahlvorrichtung,
wie Kugelmühle, Reibungsmühle, Sandschleifmaschine, usw. oder mittels einer geeigneten
Emulgiermaschine bis zu einer Teilchengröße von mehreren Mikron oder kleiner zermahlen.
Hierzu gibt man verschiedene Additive, je nach Zweckbestimmung, um die Beschichtungsfarbe
zu erzeugen. Die Additive, die erfindungsgemäß verwendet werden können, sind z. B.
folgende:
[0021] Bindemittel, wie Polyvinylalkohol, modifizierter Polyvinylalkohol, Hydroxyäthylzellulose,
Methylzellulose, Stärke, Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymere, Vinylazetat-Maleinsäureanhydrid-Copolymere,
Styrol-Butadien-Copolymere, usw. anorganische oder organische Füllstoffe, wie Kaolin,
gebrannter Kaolin, Diatomeenerde, Talk, Titaniumdioxyd, Kalziumcarbonat, Magnesiumcarbonat,
Aluminiumhydroxyd, usw.; Trennmittel wie Metallsalze von Fettsäuren: Gleitmittel wie
Wachse., UV-Absorptionsmittel der Benzophenon- und Triazolreihe, wasserfest machende
Mittel, wie Glyoxal, usw. Dispergiermittel, Antischaummittel usw. Das gewünschte wärmeempfindliche
Blatt wird erhalten, indem man diese Beschichtungsfarbe auf ein Papier oder auf verschiedene
Filme aufträgt.
[0022] Die Menge des erfindungsgemäßen p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester, und die Art sowie
die Menge der anderen Bestandteile, die je nach dem gewünschten Effekt und der Eignung
für Aufzeichnungszwecke bestimmt werden, sind nicht besonders beschränkt.
[0023] Im allgemeinen ist es vorteilhaft, 3 bis 10 Gew.-Teile des organischen Farbentwicklungsmittels,
1 bis 8 Gew.-Teile p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester und 1 bis 20 Gew.-Teile Füllstoff
pro 1 Gew.-Teil des basischen farblosen oder schwach farbigen chromogenen Farbstoffs
zu verwenden, und 10 bis 25 Gew.-Teile Bindemittel, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt,
zu verwenden. Als Grundmaterial werden Papier, Filme, Folien usw. verwendet.
[0024] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beispiele, die Ausführungsbeispiele und
Vergleichsversuche darstellen, näher erläutert.
Beispiel 1
[0025] Lösung A (Farbstoffdispersion):

[0026] Lösung B (Dispersion von Farbentwicklungsmitteln):

[0027] Lösung C:

[0028] Die Lösungen der obigen Zusammensetzungen wurden in einer Kugelmühle einzeln bis
zur Teilchengröße von 3 Mikron vermahlen.
[0029] Die Lösungen wurden dann im folgenden Verhältnis miteinander vermischt, man erhält
dabei die wärmeempfindlichen Beschichtungsfarben.

[0030] Diese Beschichtungsfarben wurden in einer Beschichtungsmenge von 6,0 g/m
2 auf ein Basispapier mit einem Gewicht von 50 g/m
2 aufgetragen, getrocknet und superkalandriert, um eine Glätte von 200 - 300 Sekunden
einzustellen. Die erhaltenen, eine schwarze Farbe bildenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter
wurden hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Verhaltens geprüft, die Ergebnisse sind
in Tabelle 1 zusammengefasst.

Anmerkungen:
[0031] 1. Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt wird 5 Sekunden unter einem Druck von
10 g/cm
2 gegen eine heiße Platte gepreßt, und die optische Dichte des Bildes wird mit einem
Macbeth-Dichtmesser RD-104 gemessen.
[0032] 2. Man nimmt Haarflüssigkeit (Hair-Liquid, hergestellt von Shiseido Company, Limited)
mit einer Spritze auf. Ein Tropfen Haarflüssigkeit wird aus der Spritzennadel auf
einen Zeigefinger gedrückt, mit dem.Daumen auf dem Zeigefinger ausgebreitet und mit
dem Zeigefinger auf die Oberfläche eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblattes übertragen,
das gefärbt wurde. Die optische Dichte des Bildes wird mit einem Macbeth-Dichtmesser
vom Typ RD-104 10 Tage nach der Verschmutzung mit der Haarflüssigkeit gemessen.

[0033] Wie aus der Tabelle ersichtlich ist, hat das Präparat des erfindungsgemäßen Beispiels,
das p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester enthält, eine Rest-Bilddichte von 99, 2 %. Das
Bild ist somit ziemlich stabil gegenüber der Verschmutzung mit der Haarflüssigkeit.
[0034] Der Vergleichsversuch, bei dem kein p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester verwendet wurde,
ergibt eine erheblich geringere Bilddichte. Das erfindungsgemäße Produkt ist somit
gegenüber der Verschmutzung mit öligen Materialien wesentlich beständiger.
Beispiel 2
[0035] Lösung A (Farbstoff-Dispersion):

[0036] Die Lösungen der obigen Zusammensetzungen wurden in einer Reibmühle einzeln bis zu
einer Teilchengröße von 3 Mikron vermahlen.
[0037] Die Lösungen wurden dann im folgenden Verhältnis miteinander vermischt. Man erhält
dabei die wärmeempfindlichen Beschichtungsfarben.

[0038] Diese Beschichtungsfarben wurden in einer Beschichtungsmenge von 6.
0 g/m
2 auf ein Basispapier mit einem Gewicht von 50 g/m
2 aufgetragen, getrocknet und superkalandriert, um eine Glätte von 200 - 300 Sekunden
einzustellen.
[0039] Die erhaltenen, eine schwarze Farbe bildenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter
wurden hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Verhaltens geprüft, wobei als Verschmutzungsmaterial
Rizinusöl statt der Haarflüssigkeit verwendet wird. Die Ergebnisse sind in Tabelle
2 zusammengefaßt.

Wie aus Tabelle 2 ersichtlich ist, hat das wärmeempfindliche Aufzeichnungsblatt, bei
dem Bisphenol A als Farbentwicklungsmittel verwendet wurde, eine wesentlich größere
Rest-Bilddichte, nach der Verschmutzung mit einem Rizinusöl, als das Vergleichsprodukt.
p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester verleiht dem Produkt eine große Stabilität gegenüber
der Einwirkung von verschmutzenden Substanzen.
Beispiel 3
[0040] Lösung A (Farbstoff-Dispersion):

[0041] Lösung B (Dispersion von Farbentwicklungsmitteln):

[0042] Lösung C

[0043] Die Lösungen der obigen Zusammensetzungen wurden in einer Reibmühle einzeln bis zu
einer Teilchengröße von 3 Mikron vermahlen.
[0044] Die Lösungen wurden dann im folgenden Verhältnis miteinander vermischt. Man erhält
dabei die wärmeempfindlichen Beschichtungsfarben.

[0045] Diese Beschichtungsfarben wurden in einer Beschichtungsmenge von 6.0 g/m
2 auf ein Basispapier mit einem Gewicht von 50 g/m
2 aufgetragen, getrocknet und superkalandriert, um eine Glätte von 200 - 300 Sekunden
einzustellen.
[0046] Die erhaltenen, eine schwarze Farbe bildenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter
wurden hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Verhaltens geprüft, wobei als Verschmutzungsmaterial
Rizinusöl verwendet wird. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengefasst:

Anmerkung
[0047] *Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter wurden bei einer Pulsbreite von 3.0 Milisekunden
und einer angelegten Spannung von 18.0 V unter Verwendung einer Faksimiliermaschine
für den Test, hergestellt von Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., mit Aufzeichnungsbildern
versehen, deren optische Dichte mit einem Macbeth-Dichtemesser vom Typ RD-104 bestimmt
werden.
[0048] Wie aus Tabelle 3 ersichtlich ist, hat das wärmeempfindliche Aufzeichnungsblatt,
bei dem Bisphenol A als Farbentwicklungsmittel und Kristallviolett-Lacton als basischer
farbloser chromogener Farbstoff verwendet wurden, eine wesentlich größere Rest-Bilddichte
, nach der Verschmutzung mit einem Rizinusöl, als das Vergleichsprodukt. p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester
verleiht dem Produkt eine große Stabilität gegenüber der Einwirkung von verschmutzenden
Substanzen.
1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt mit einer Farbbildungsschicht, dadurch gekennzeichnet,
daß es in der Farbbildungsschicht p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester und einen basischen
farblosen oder schwach farbigen chromogenen Farbstoff und ein organisches Farbentwicklungsmittel
enthält.
2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das organische Farbentwicklungsmittel mindestens eine Substanz ist, die aus der
Gruppe der phenolischen Substanzen und organischen Säuren ausgewählt worden ist.
3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die . phenolische Substanz mindestens eine Substanz aus der Gruppe Bisphenol A-(4,4'-Isopropylidendiphe-
nol), p,p'-(1-Methyl-n-hexyliden)diphenol, p-Tertiärbutylphenol, p-Phenylphenol, Novolak-Phenolharz
und p-Hydroxybenzoesäurebenzylester ist.
4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der genannte farblose oder schwachfarbige chromogene Farbstoff mindestens ein
Stoff aus der Gruppe Kristallviolett-Lacton, 3-Diäthylamino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-(N-Äthyl-para-toluidino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-Diäthylamino-6-methyl-7-(ortho,
para-dimethyl- anilino)fluoran, 3-Pyrolidino-6-methyl-7-anilino- fluoran, 3-Piperidino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-(n-Cyclohexyl-n-methylamino)-6-methyl-7-anilino- fluoran, 3-Diäthylamino-7-(ortho-chloranilino)fluoran,
3-Diäthylamino- 7-(methatrifluoromethylanilino)fluoran, 3-Diäthylamino-6-methylchlorfTuoran,
3-Diäthylamino-6-methyl-fluoran, 3-Cyclohexylamino-6-chlorfluoran ist.
5. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt gemäß einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Farbbildungsschicht 3 bis 10 Gew.-Teile organisches Farbentwicklungsmittel,
1 bis 8 Gew.-Teile p-Benzyloxybenzoesäurebenzyle-ster 1 bis 20 Gew.-Teile Füllstoff,
bezogen auf den genannten chromogenen Farbstoff, und 10 bis 25 Gew.-Teile Bindemittel,
bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt, enthält.
6. Verwendung von p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester zur Stabilisierung und Verbesserung
von wärmeempfindlichem Aufzeichnungsmaterial.