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EP 0 066 832 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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15.12.1982 Patentblatt 1982/50 |
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Anmeldetag: 01.06.1982 |
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
01.06.1981 DE 8116241 U
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Anmelder: Aichinger, Alfred |
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D-8000 München 2 (DE) |
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Erfinder: |
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- Aichinger, Alfred
D-8000 München 2 (DE)
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Vertreter: Bermühler, Otto |
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Entgegenhaltungen: :
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Kappenverschluss für Behälter |
(57) Kappenverschluss für Behälter, der es ermöglicht die Kappe, falls sie mit einer Inschrift
oder einem Aufdruck versehen und mit einer Verschraubung ausgestattet ist, maschinell
so aufzubringen, dass die Inschrift bzw. der Aufdruck nach dem Verschliessen des Behälters
zu diesem die richtige Stellung einnimmt, wobei die Kappe (3, 3') zu diesem Zweck
am unteren Rand innen mit Vorsprüngen (6, 6') oder Wülsten versehen ist und der Behälter
(1, 1') im oberen Bereich an dem den Kappenrand aufnehmenden Stutzen (4) mit analogen
Vorsprüngen (5, 5') oder Wülsten ausgestattet ist.
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Kappenverschluß für Behälter, insbesondere für solche
Behälter, die eine von einem Rotationskörper abweichende Form aufweisen, beispielsweise
für Behälter, deren geometrische Achse mit derjenigen des Ausgabestutzens und damit
der Kappe einen Winkel ein - schließt.
[0002] Bei derartigen Behältern ist es schwierig die Kappe, falls sie mit einer Inschrift
oder einem Aufdruck versehen und beispielsweise mit einer Verschraubung ausgestattet
ist, maschinell so aufzubringen, daß die Inschrift bzw. der Aufdruck nach dem Verschließen
des Behälters zu diesem die richtige Stellung einnimmt.
[0003] Um dies zu ermöglichen wird erfindungsgemäß der Vorschlag gemacht die Kappe am unteren
Rand innen mit Vorsprüngen oder Wülsten zu versehen und den Behälter im oberen Bereich
an dem den Kappenrand aufnehmenden Stutzen mit analogen Vorsprüngen oder Wülsten auszustatten.
[0004] Ein derartig ausgebildeter Verschluß ermöglicht es nicht nur die Kappe in der richtigen
Stellung auf den Behälter aufzubringen, sondern gewährleistet auch ein schnelles und
leichtes Aufsetzen und Abnehmen der Kappe. Voraussetzung ist, daß die Inschrift auf
der Kappe zu den Vorsprüngen oder Wülsten in einer Wechselbeziehung steht. Vorzugsweise
sind die Vorsprünge bzw. Wülste am Behälter und in der Kappe so, gegebenenfalls unregelmäßig,
angeordnet, daß das Aufsetzen der Kappe nur in einer bestimmten Stellung und das Verdrehen
der Kappe nur in einem gleichbleibenden winkel erfolgen kann, so daß die Inschrift
auf der Kappe nach dem Verschließen des Behälters zwangsläufig in die richtige Stellung
gelangen muß.
[0005] In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung
dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Behälter mit aufgesetzter Kappe in der Seitenansicht,
Fig. 2 den Behälter ohne Kappe in der Vorderansicht,
Fig. 3 die Kappe im Schnitt,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig.1,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig.1, jedoch mit verdrehter Kappe und
Fig. 6 eine Variante zu der Ausführung nach Fig.1.
[0006] Der in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Behälter 1 ist vorzugsweise zur Aufnahme flüssiger
Schuhpflegemittel bestimmt, besteht aus flexiblem Kunststoff und ist an der Öffnung
2 mit einem nicht dargestellten Schaumstoffkissen ausgestattet. Zur Aufnahme der Kappe
3 weist der Behälter 1 einen zylindrischen Stutzen 4 auf, an dem vier wulstartige
Vorsprünge 5 angeordnet sind. Entsprechende Vorsprünge 6 befinden sich innen am unteren
Rand der Kappe 3.
[0007] Beim Verschließen des Behälters 1 wird die Kappe 3 so auf den Stutzen 4 aufgesetzt,
daß die Vorsprünge 6 in der Kappe 3 in die Zwischenräume zwischen den Uorsprüngen
5 des Stutzens 4 zu liegen kommen (Fig.4). Wird nun die Kappe 3 verdreht(Fig.5), so
Wandern die Vorsprünge 6 in der Kappe 3 auf die Vorsprünge 5 des Stutzens 4 auf, da
die Vorsprünge 5, 6 in dieser Stellung in einer Ebene liegen. Hierbei wird die Kappe
3 etwas gedehnt und sitzt dank ihrer Elastizität auf dem Behälter 1 fest.
[0008] Es ist natürlich auch möglich die Kappe in der in der Fig. 5 gezeigten Stellung auf
den Behälter aufzudrücken, wodurch ein Verdrehen der Kappe nicht mehr erforderlich
ist.
[0009] Bei der in der Fig. 6 dargestellten Variante sind die Vorsprünge 6' in der Kappe
3' und die Vorsprünge 5' an dem Behälter 1' schwalbenschuanzförmig ausgebildet, wodurch
sich beim Verdrehen der Kappe 3' eine Sperruirkung durch Ineinandergreifen der Vorsprünge
5', 6' ergibt.
1. Kappenuerschluß für Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (3, 3') am
unteren Rand innen mit Vorsprüngen (6, 6') oder Wülsten versehen ist und der Behälter
(1, 1') im oberen Bereich an dem den Kappenrand aufnehmenden Stutzen (4) mit analogen
Vorsprüngen (5, 5') oder Wülsten ausgestattet ist.
2. Kappenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (6,
6') in der Kappe (3, 3') und die Vorsprünge (5, 51) an dem Stutzen (4) des Behälters (1, 1') in der Verschlußstellung in einer Ebene
liegen.
3. Kappenverschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge
(5', 6') schwalben - schwanzförmig ausgebildet sind.
4. Kappenverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge
(5, 5', 6, 6') in der Kappe (3, 3') und am Behälter (1, 1') so, gegebenenfalls unregelmäßig,
angeordnet sind, daß das Aufsetzen der Kappe nur in einer bestimmten Stellung und
das Verdrehen der Kappe nur in einem gleichbleibenden Winkel erfolgen kann.

