(19)
(11) EP 0 067 122 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.03.1986  Patentblatt  1986/10

(21) Anmeldenummer: 82810236.8

(22) Anmeldetag:  28.05.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4E05D 3/06

(54)

Vorrichtung zum Anlenken eines Schwenkflügels an ein angrenzendes Bauteil

Device for hinging a swinging wing to an adjoining construction

Dispositif pour articuler un battant à une construction voisine


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 04.06.1981 CH 3666/81

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.12.1982  Patentblatt  1982/50

(71) Anmelder: SCHWEIZERISCHE ALUMINIUM AG
CH-3965 Chippis (CH)

(72) Erfinder:
  • Grap, Siegfried
    CH-8962 Bergdietikon (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anlenken eines Schwenkflügels, insbesondere einer Tür oder eines Fensters, an ein angrenzendes Bauteil, beispielsweise ein festliegendes Gehäuse, mit zwei durch ein von ihnen durchsetztes Verbindungsorgan in Abstand parallel zueinander verlaufenden Achsen, von denen die eine dem angrenzenden Bauteil sowie die andere dem Schwenkflügel zugeordnet und an diesem eine von dessen Schwenkachse dazu parallele und in etwa radialer Richtung abragende Anschlagfläche vorgesehen ist, die in einer Endlage des Schwenkflügels einer Anschlagfläche an der Achse des angrenzenden Bauteils anliegt.

    [0002] Es sind sogenannte Klavier- oder Stangenscharnierbänder bekannt, bei denen das Verbindungsorgan von einem Mittelband mit in Abstand zueinander an beiden Rändern angeordneten Lagerhülsen für die Achsen ausgebildet ist, welche dieses Mittelband mit zinnenartig zwischen die Lagerhülsen eingesetzten Büchsenabschnitten seitlich angrenzender Flügelbänder verbinden. Es entsteht so ein Klavierband mit zwei jeweils an einem anderen Bauteil festlegbaren Scharnierbändern, die durch das Mittelband in funktionellem Abstand voneinander gehalten werden.

    [0003] Eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art wird etwa durch die DE-A-3 029 332 als Gelenkband für an Möbelstücken angeschlagene und aus ihrer Schliesstellung um 180° schwenkbare Türen offenbart, um deren steife Aufhängung zu gewährleisten, ohne dass bei geschlossener Tür das Gelenkband von aussen sichtbar wäre.

    [0004] Angesichts dieses Standes der Technik hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, einen Schwenkflügel so mit einem anderen Bauteil zu verbinden, dass er um mehr als 180° um eine der Scharnierachsen verschwenkt und dabei in der jeweiligen Lage sicher gehalten werden kann ; ein besonderer Nachteil der beschriebenen 3-teiligen Klavierbänder muss nämlich darin gesehen werden, dass der angelenkte Schwenkflügel - ausser in seiner Schliesslage - nicht fest geführt - sondern labil « flatternd - gehalten ist. Insbesondere soll die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Anlenken schwerer Türen oder Schwenkflügel etwa an Kühlschränken oder Kühlboxen geeignet sein.

    [0005] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass die Anschlagflächen auf Scharnierflügeln angeordnet und diese dem Verbindungsorgan zugeordnet sind, welches als Blocklasche mit die Achse aufnehmenden Ausnehmungen ausgebildet ist, wobei die Anschlagfläche des Schwenkflügels von dessen Schwenkachse vorkragt. Zudem ist die Anschlagfläche des Schwenkflügels erfindungsgemäss parallel zu seiner Flügelfläche, beispielsweise der Türinnen- und aussenfläche, festgelegt und wird bevorzugt durch eine Nase gebildet, die von der grundrisslich teilsweise zylindrischen Aussenfläche des von der Schwenkachse durchsetzten Blockes oder Scharnierflügels abragt.

    [0006] Die so von der Blocklasche einerseits und den beiden mittels der Achsen angeschlossenen Scharnierflügeln andererseits gebildete Scharniergruppe erlaubt es dank der zusammenwirkenden Anschlagflächen, den Schwenkflügel - beispielsweise die Kühlschranktür - in Schliessposition oder auf dem Wege in diese flatterfrei zu halten und so eine feste Führung zu bieten.

    [0007] Um während des Oeffnungsvorganges, also auf dem Wege der Schwenkachse um die stehende Gehäuseachse, die erwünschte Führung zu gewährleisten, sind an jedem der Schwenkflügel weitere Anlageflächen vorgesehen, welche die Anschlagflächen während des Oeffnungsvorganges so in Abstand zueinander fixieren, dass sie einen Winkel von 90° miteinander einschliessen. So weisen beide Scharnierflügel an ihren Aussenseiten Anlageflächen auf, welche die Anschlagfläche des aus seiner Schliesslage in eine Oeffnungslage geführten Schwenkflügels in einer zur anderen Anschlagfläche rechtwinkligen Stellung halten.

    [0008] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die dem angrenzenden Bauteil, beispielsweise dem Gehäuse, zugeordnete Anlagefläche von der Aussenfläche einer die Anschlagfläche anbietenden Seitenrippe gebildet und an eine zur Flügelfläche des Schwenkflügels, also der Türaussenfläche, im Querschnitt geneigte Aussenfläche des anderen Scharnierflügels oder Blockes anlegbar.

    [0009] Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, dass zwischen der Aussen- oder Anlagefläche des Blockes oder Scharnierflügels des Schwenkflügels und der achswertigen Kontur der Anschlagfläche eine - im Querschnitt gesehen - teilkreisbogenartig um die Schwenkachse gekrümmter Flächenabschnitt ausserhalb der Bewegungsbahn der Seitenrippe des anderen Schwenkflügels angeordnet, der es gestattet, dass die beiden Anschlagflächen voneinander gelöst werden können.

    [0010] Letzterer liegt mit seiner Rückseite einer geraden Randfläche des Schwenkflügels an und ist infolgedessen in jeder Position des Schwenkflügels mit diesem fest verbunden.

    [0011] Demgegenüber ist die Anschlagfläche an der Achse des angrenzenden Bauteils von der gegen die andere Anschlagfläche weisende Stirnfläche einer Seitenrippe eines im wesentlichen zylindrischen Scharnierflügels gebildet und auf einer beide Achsen verbindenden Geraden vorgesehen.

    [0012] Wenigstens einer der Scharnierflügel ist erfindungsgemäss auf einem die Achse aufnehmenden Ansatz des Schwenkflügels oder des anderen Bauteiles gelagert, wobei die Aussenkontur dieses Ansatzes bevorzugt von einer einen Halbkreis tangierenden Verlängerung der Aussenfläche, jenem Halbkreis und einer zur Aussenfläche parallelen Tangente des Halbkreises gebildet wird ; dieser Ansatz entpricht also etwa der Achsbüchse üblicher Aushebescharnierbänder. Der Scharnierflügel des Schwenkflügels ruht dabei fest auf seinem Ansatz, während der Scharnierflügel des anderen Bauteiles gegenüber seinem Ansatz an der Achse drehbar lagert.

    [0013] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung ; diese zeigt in

    Figur 1 die Seitenansicht eines Scharnierbereiches zwischen einem Gehäuse und einer Tür eines Kühlschrankes oder eines entsprechenden Behälters ;

    Figur 2 eine andere Seitenansicht des Scharnierbereiches ;

    Figur 3 den Schnitt durch einen Teil der Fig. 1 nach deren Linie III-III ;

    Figur 4 den Schnitt durch einen Teil der Fig. 1 nach deren Linie IV-VIII mit geschlossener Tür;

    Figur 5 bis Figur 7 der Figur 4 entsprechende Schnitte zu unterschiedlichen Stellungen der Tür während des Öffnungsvorganges ;

    Figur 8 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung während des Schließens des Kühlschrankes oder des entsprechenden Behälters.



    [0014] Ein nur teilweise wiedergegebener Schwenkflügel 1, beispielsweise die Tür eines Kühlschrankes oder eines ähnlichen Behälters, ist an einem angrenzenden Bauteil 2 - etwa einer Seitenwand, einem Pfosten oder einem entsprechenden festliegenden Teil eines Gehäuses - mittels einer Scharniergruppe 3 samt zugehöriger Blocklasche 4 angelenkt, die gemäß Fig. 1 in einem Gehäuse - bzw. einem Türausschnitt 5 bzw. 5t vorgesehen sind.

    [0015] Im Gehäuse 2 ruht vertikal eine Gehäuseachse 6, die sowohl einen - dem Gehäuse 2 zugeordneten - Scharnierflügel 7 der Scharniergruppe 3 als auch jene Blocklasche 4 im Bereich koaxialer Ausnehmungen 9 bzw. 10 durchsetzt.

    [0016] Eine jener Gehäuseachse 6 in einem Abstand n parallele Schwenkachse 11 durchgreift eine Achsausnehmung 12 in einem Scharnierflügel 8 der Tür 1 sowie eine zweite Ausnehmung 13 der Blocklasche 4.

    [0017] Der dem Gehäuse 2 zugeordnete Scharnierflügel 7 sitzt auf einem hülsenartigen Gehäuseansatz 16, der an eine - mit einer Wandplatte 19 festverbundene - Profilrinne 17 mit Ecksicke 18 angeformt ist und jene Gehäuseachse 6 aufnimmt. Fig. 1 läßt erkennen, daß oberhalb der Blocklasche 4 ein entsprechender Gehäuseansatz 16h vorgesehen ist.

    [0018] Gemäß Fig. 4 nimmt die Ecksicke 18 des Gehäuses 2 bzw. der Profilrinne 17 in geschlossenem Zustand des Kühlschrankes od. dgl. - also bei einem Winkel w von 90° zwischen Türinnenseite 20 und Gehäuseinnenseite 21 - einen Vorsprung 22 der Tür 1 auf, der im gewählten Ausführungsbeispiel aus einem - einen Türkern 23 umgreifenden - Profilteil 24 der Tür 1 herausgeformt ist. Von diesem Profilteil 24 ragt am Seitenrand 25 der Tür 1 neben dem Vorsprung 22 ein dem Gehäuseansatz 16 entsprechender Türansatz 26 ab, auf dem der türwärtige Scharnierflügel 7 sitzt. Über dem untern Türansatz 26 begrenzt den Türausschnitt 5t ein oberer Türansatz 26h.

    [0019] Der gehäuseseitige Scharnierflügel 7 ist im wesentlichen büchsenartig mit einer radialen Anschlägfläche 28 an einer Seitenrippe 29 geformt. Diese Anschlagfläche 28 verläuft sowohl in geschlossenem Zustand des Kühlschrankes od. dgl. nach Fig. 4 als auch während des Oeffnens bis zu einer parallelen Lage der Innenflächen 20, 21 nach Fig. 5 in einer der Stirnfläche 30 der Profilrinne 17 entsprechenden Richtung und ragt - in Draufsicht - über den Gehäuseansatz 16 hinaus. Im übrigen bleibt die türseitige Schenkelachse 11 in ihrer ursprünglichen (Schließ-) Position, bis die beschriebene Parallellage der Innenflächen 20, 21 (Fig. 5) erreicht ist.

    [0020] Ebenfalls besitzt der türseitige Scharnierflügel 8 eine - bezogen auf die Schwenkachse 11 - radiale Anschlagfläche 31 an einer seitlichen Nase 32 ; beide Anschlagflächen 28, 31 liegen bei geschlossenem Kühlschrank aufeinander (Fig. 4). Von dieser Anschlagfläche 31 aus ist die Außenfläche 33 des Scharnierflügels 8 in einem Abstand a gegenüber der Außenkontur des Türansatzes 26 so nach innen versetzt gekrümmt, daß sie die Seitenrippe 29 nicht berührt. An diesen gekrümmten Außenflächenabschnitten 33 schließt ein gerader und zur Außenkontur des Türansatzes 26 hin gerichteter Flächenabschnitt 34 an, zu dem nahezu rechtwinklig eine sich dem Türseitenrand 25 anschmiegende Anlageebene 35 der Außenfläche des Scharnierflügels 8 verläuft. Diese Anlageebene 35 gewährleistet, daß der Scharnierflügel 8 stets gegenüber dem Türseitenrand 25 fixiert bleibt.

    [0021] Wird die Tür 1 in Öffnungsrichtung x weiter verschwenkt, bis der Winkel W1 zwischen den Außenflächen 40 und 41 von Tür 1 und Gehäuse 2 etwa 90° beträgt, nimmt der beschriebene in sich gerade Flächenabschnitt 34 des Scharnierflügels 8 die dabei anliegende Außenfläche 36 der Seitenrippe 29 des anderen Scharnierflügles 7 - und damit diesen selbst - mit bis in die Stellung nach Fig. 7, in der die beiden genannten Außenflächen 40, 41 aneinanderliegen. In der Zeichnung ist dabei der Abstand b zwischen dem Flächenabschnitt' 34 des Scharnierfiügefs 8 und der Außenfläche 36 der Seitenrippe 29 aus Gründen der Übersichtlichkeit überhöht dargestellt.

    [0022] Den Fig. 6, 7 ist zu entnehmen, daß die Schwenkachse 11 beim weiteren Öffnen der Tür 1 um die stets ortsfeste Gehäuseachse 6 bis in ihre Endlage geführt wird, in der sie ihrer Schließposition nach Fig. 1 - auf einer Geraden durch die Gehäuseachse 6 - gegenüberliegt.

    [0023] Während der Rückführung der Tür 1 in Schließrichtung y (Fig. 8) legt sich nach einem Schwenkweg von 90° die Anschlagfläche 31 des türseitigen Scharnierflügels 7 der gehäuseseitigen Anschlagfläche 28 an, wobei sich auch jeweils an diese Anschlagflächen 28, 31 etwa rechtwinklig anschließende Scharnierflächen 38, 39 aneinanderlegen. In dieser relativ zueinander fixierten Stellung werden die Scharnierflügel 7, 8 in die Schließstellung nach Fig. 4 zurückgebracht, wo sie zu einem Abdichten des Kühlschrankes od. dgl. erheblich beitragen.

    [0024] Die Scharniergruppe 3 mit ihrer Blocklasche 4 erlaubt es also, die Tür in einem Bereich von beispielsweise 270° zu verschwenken und dabei in der jeweiligen Schwenkstellung sicher zu arretieren.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Anlenken eines Schwenkflügels (1), insbesondere' einer Tür oder eines Fensters, an ein angrenzendes Bauteil (2), beispielsweise ein festliegendes Gehäuse, mit zwei durch ein von ihnen durchsetztes Verbindungsorgan (4) in Abstand parallel zueinander verlaufenden Achsen (6, 11), von denen die eine dem angrenzenden Bauteil (2) sowie die andere dem Schwenkflügel (1) zugeordnet und an diesem eine von dessen Schenkachse (11) dazu parallele und in etwa radialer Richtung abragende Anschlagfläche (31) vorgesehen ist, die in einer Endlage des Schwenkflügels (1) einer Anschlagfläche (28) an der Achse (6) des angrenzenden Bauteils (2) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagflächen (28, 31) auf Scharnierflügeln (7, 8) angeordnet und diese dem Verbindungsorgan (4) zugeordnet sind, welches als Blocklasche mit die Achse (6, 11) aufnehmenden Ausnehmungen (10, 13) ausgebildet ist, wobei die Anschlagfläche (31) des Schwenkflügels (1) von dessen Schwenkachse (11) vorkragt.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (31) des Schwenkflügels (1) parallel zu seiner Flügelfläche (20, 40), beispielsweise der Türinnen- und -außenfläche, festgelegt ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Nase (32), die von der grundrisslich teilweise zylindrischen Aussenfläche des von der Schwenkachse (11) durchsetzten Scharnierflügels (8) abragt.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierflügel (8) mit seiner Rückseite (36) einer geraden Randfläche (25) des Schwenkflügels (1) anliegt.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (28) an der Achse (6) des angrenzenden Bauteils (2) von der gegen die andere Anschlagfläche (31) weisenden Stirnfläche einer Seitenrippe (29) eines im wesentlichen zylindrischen Scharnierflügels (7) gebildet ist und auf einer beide Achsen (6, 11) verbindenden Geraden liegt.
     
    6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Scharnierflügel (7, 8) an ihren Außenseiten Anlageflächen (36, 34) aufweisen, welche die Anschlagfläche (31) des aus seiner Schließlage in eine Öffnungslage geführten Schwenkflügels (1) in einer zur anderen Anschlagfläche (28) rechtwinkeligen Stellung halten.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Bauteil (2), beispielsweise dem Gehäuse, zugeordnete Anlagefläche (36) von der Aussenfläche der Seitenrippe (29) gebildet und an eine zur Flügelfläche (40) des Schwenkflügels (1) in Querschnitt geneigte Aussenfläche (34) des anderen Scharnierflügels (8) anlegbar ist.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Aussenfläche (34) des Blockes oder Scharnierflügels (8) und der achswärtigen Kontur der Anschlagfläche (31) ein im Querschnitt teilkreisbogenartiger und um die Schwenkachse (1) gekrümmter Flächenabschnitt (33) ausserhalb der Bewegungsbahn der Seitenrippe (29) des anderen Schwenkflügels (7) angeordnet ist.
     
    9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an die achswärtige Kontur der einen Anschlagfläche (28) eine ebene Fläche (38) anschliesst, der bei Überführung des Schwenkflügels (1) in seine Schliesslage eine entsprechende, an die Aussenkontur seiner Anschlagfläche (31) anschliessende ebene Fläche (39) anliegt, wobei die beiden ebenen Flächen (38, 39) gegebenenfalls im rechten Winkel zu ihren Anschlagflächen (28, 31) verlaufen.
     
    10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkflügel (1) und/oder das angrenzende Bauteil (2) an seiner der Scharniergruppe (3) zugeordneten Schmalseite (25) und/oder 30) einen die Achse (11 bzw. 6) aufnehmenden Ansatz (26 und/oder 16) aufweist, dessen Aussenkontur von einer einen Halbkreis tangierenden Verlängerung der Aussenfläche (40 bzw. 41), jenem Halbkreis und einer zu der Aussenfläche parallelen Tangente an den Halbkreis gebildet ist, wobei der Scharnierflügel (8) auf dem Ansatz (26) ruht und der Scharnierflügel (7) drehbar auf dem Ansatz (16) lagert.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der teilkreisbogenartig gekrümmte Flächenabschnitt (33) des am Schwenkflügel (1) festliegenden Scharnierflügel (8) gegenüber der Aussenkontur des Ansatzes (26) um ein Mass (a) achswärts zurückgesetzt ist und die an den Flächenabschnitt anschließende Aussenfläche (34) zur Aussenkontur des Ansatzes (26) gerichtet ist.
     


    Claims

    1. Device for articulating a pivoting leaf (1), especially of a door or window, to an adjoining component (2), for example a stationary housing, with two spindles (6, 11) extending with spacing parallel to one another through a connecting element (4) pierced by them, of which spindles the one is allocated to the adjoining component (2) and the other to the pivoting leaf (1) and on the latter there is provided a stop face (31) protruding from its pivot spindle (11) parallel thereto and in approximately radial direction, which in one end position of the pivoting leaf (1) rests on a stop face (28) on the spindle (6) of the adjoining component (2), characterised in that the stop faces (28, 31) are arranged on hinge flaps (7, 8) and these are allocated to the connecting element (4) which is formed as block strap with apertures (10, 13) receiving the spindle (6, 11) while the stop face (31) of the pivoting leaf (1) protrudes from its pivot spindle (11).
     
    2. Device according to claim 1, characterised in that the stop face (31) of the pivoting leaf (1) is made fast parallel to its leaf face (20, 40), for example the inner and outer faces of the door.
     
    3. Device according to claim 1 or 2, characterised by a nose (32) which stands away from the outer surface, of partially cylindrical plan view, of the hinge flap (8) penetrated by the pivot spindle (11 ).
     
    4. Device according to claim 2 or 3, characterised in that the hinge flap (8) rests with its rear side (36) on a straight edge face (25) of the pivoting leaf (1).
     
    5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the stop face (28) is formed on the spindle (6) of the adjoining component (2) by the end face, pointing towards the other stop face (31), of a side rib (29) of a substantially cylindrical hinge flap (7) and lies on a straight line connecting the two spindles (6, 11).
     
    6. Device according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that the two hinge flaps (7, 8) have on their outer sides abutment faces (36, 34) which hold the stop face (31) of the pivoting leaf (1), when guided out of its closed position into an open position, in a position at right angles to the other stop face (28).
     
    7. Device according to claim 6, characterised in that the abutment face (36) allocated to the component (2), for example the housing, is formed by the outer face of the side rib (29) and is applicable to an outer face (34) of the other hinge flap (8) which is inclined in cross-section to the leaf face (40) of the pivoting leaf (1).
     
    8. Device according to claim 6 or 7, characterised in that between the outer face (34) of the block or hinge flap (8) and the spindleward contour of the stop face (31) a surface section (33) of part-arcuate cross-section curved about the pivot spindle (1) is arranged outside the path of movement of the side rib (29) of the other pivoting leaf (7).
     
    9. Device according to at least one of claims 1 to 8, characterised in that the spindleward contour of the one stop face (28) is adjoined by a plane surface (38) on which, in the transference of the pivoting leaf (1) into its closure position, a corresponding plane surface (39) adjoining the external contour of its stop face (31) abuts, the two plane surfaces (38, 39) possibly extending at right angles to their stop faces (28, 31).
     
    10. Device according to at least one of claims 1 to 9, characterised in that the pivoting leaf (1) and/or the adjoining component (2) comprises on its narrow side (25 and/or 30) allocated to the hinge group (3) an extension (26 and/or 16) receiving the spindle (11 or 6), the outer contour of which is formed by a prolongation of the outer face (40 or 41) tangential to a semi-circle, that semi-circle and a tangent to the semi-circle parallel to the outer face, while the hinge flap (8) rests on the extension (26) and the hinge flap (7) is mounted rotatably on the extension (16).
     
    11. Device according to claims 8 and 10, characterised in that the surface section (33), curved in partial-arcuate manner, of the hinge flap (8) fixed on the pivoting leaf (1), is set back spindlewards in relation to the outer contour of the extension (26) by an amount (a) and the outer face (34) adjoining the surface section is directed to the outer contour of the extension (26).
     


    Revendications

    1. Dispositif pour articuler un vantail (1), en particulier une porte ou une fenêtre, à un élément adjacent (2), par exemple à un bâti ou une enveloppe fixe, possédant deux axes parallèles (6, 11) qui traversent un organe de liaison (4), dont l'un est associé à l'élément adjacent (2) et l'autre au vantail (1), ainsi que, sur celui-ci, une surface de butée (31) parallèle à l'axe pivotant (11) du vantail, s'étendant à peu près radialement vers l'extérieur par rapport à cet axe et s'appliquant à une position extrême du vantail (1) contre une surface de butée (28) sur l'axe (6) de l'élément adjacent (2), caractérisé en ce que les surfaces de butée (28, 31) sont disposées sur des charnons (7, 8) conjugués à l'organe de liaison (4), lequel est réalisé sous forme d'une éclisse ou d'un maillon intermédiaire présentant des évidements (10, 13) recevant les axes (6, 11), la surface de butée (31) du vantail (1) faisant saillie de son axe pivotant (11).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de butée (31) du vantail (1) est parallèle à une face (20, 40) conjuguée à elle du vantail, par exemple à la face intérieure ou la face extérieure de la porte.
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par un nez (32) qui fait saillie de la surface extérieure, en partie cylindrique en projection horizontale, du charnon (8) traversé par l'axe pivotant (11).
     
    4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le charnon (8) s'applique par son côté arrière (36) contre une surface droite (25) du bord du vantail (1).
     
    5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la surface de butée (28) sur l'axe (6) de l'élément adjacent (2) est formée par la surface de tête, dirigée vers l'autre surface de butée (31), d'une nervure latérale (29) d'un charnon (7) essentiellement cylindrique et est située sur une droite reliant les deux axes (6, 11).
     
    6. Dispositif selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les deux charnons (7, 8) présentent sur leurs côtés extérieurs des surfaces d'appui (36, 34) qui maintiennent la surface de butée (31) du vantail (1) amené de sa position fermée à une position ouverte en une position à angle droit par rapport à l'autre surface de butée (28).
     
    7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surface d'appui (36) conjuguée à l'élément adjacent (2), au bâti ou à l'enveloppe par exemple, est formée par la surface extérieure de la nervure latérale (29) et peut venir s'appliquer contre une surface extérieure (34), inclinée en section droite par rapport à la face (40) du vantail (1), de l'autre charnon (8).
     
    8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'une portion de surface (33) correspondant en section droite à peu près à un arc de cercle est courbée autour de l'axe pivotant (11) entre la surface extérieure (34) du maillon ou du charnon (8) et le contour du côté de l'axe de la surface de butée (31), en dehors de la trajectoire de la nervure latérale (29) de l'autre charnon (7).
     
    9. Dispositif selon au moins une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le contour du côté de l'axe de l'une des surfaces de butée (28) est suivi par une surface plane (38) qui, lorsque le vantail (1) est amené à sa position fermée, s'applique contre une surface plane (39) correspondante qui se raccorde au contour extérieur de l'autre surface de butée (31), les deux surfaces planes (38, 39) s'étendant éventuellement à angle droit par rapport à leurs surfaces de butée (28, 31).
     
    10. Dispositif selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le vantail (1) et/ou l'élément adjacent (2) présentent, sur leur petit côté (25 et/ou 30) conjugué à l'assemblage de charnière (3), une protubérance (26 et/ou 16) recevant l'axe (11 ou 16), dont le contour extérieur est formé par un prolongement tangent à un demi-cercle de la surface extérieure (40 ou 41), par ce demi-cercle et par une tangente au demi-cercle qui est parallèle à la surface extérieure, le charnon (8) étant en appui sur la protubérance (26) et le charnon (7) étant supporté rotatif sur la protubérance (16).
     
    11. Dispositif selon les revendications 8 et 10, caractérisé en ce que la portion de surface (33) courbée en arc de cercle du charnon (8) disposé fixe sur le vantail (1), est disposée d'une distance (a) en retrait par rapport au contour extérieur de la protubérance (26), vers l'axe, et la surface extérieure (34) se raccordant à cette portion de surface est dirigée vers le contour extérieur de la protubérance (26).
     




    Zeichnung