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EP 0 067 398 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.1984 Patentblatt 1984/50 |
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Anmeldetag: 08.06.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B28B 1/26 |
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Hohlgeschirr-Giessvorrichtung
Hollow pottery moulding apparatus
Dispositif de moulage de poterie creuse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR GB IT LI |
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Priorität: |
11.06.1981 DE 3123073
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.12.1982 Patentblatt 1982/51 |
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Anmelder: Maschinen- und Stahlbau
Julius Lippert GmbH & Co. |
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D-92690 Pressath (DE) |
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Erfinder: |
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- Reichl, Helmut
D-8487 Pressath/Opf. (DE)
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Vertreter: LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH |
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Postfach 3055 90014 Nürnberg 90014 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Hohlgeschirr-Gießvorrichtung mit einer eine oder mehrere
in Reihe angeordnete Einzelformen aufweisenden Formeneinheit, die längs der Reihe
der Einzelformen in zwei Hälften geteilt ist, und mit einer Greifeinrichtung mit zwei
gegeneinander drückbaren Greiforganen, die die Formeneinheit auf zwei zueinander entgegengesetzten
Seiten in einer die beiden Hälften der Formeneinheit gegeneinander drückenden Weise
erfassen.
[0002] Bei einer bekannten Hohlgeschirr-Gießvorrichtung dieser Art für Keramik, insbesondere
Steingut, verläuft die Trennungslinie zwischen den von den Greiforganen erfaßten entgegengesetzten
Seiten der Formeneinheit, also quer zur Druckrichtung der Greiforgane. Auf diese Weise
wird beim Greifen der Formeneinheit auch dem Druck einer mit Schlicker gefüllten Formeneinheit
entgegengewirkt, der die beiden Formhälften auseinanderzudrücken versucht.
[0003] Das bekannte Vorgehen hat jedoch den Nachteil, daß entweder mehrere dicht an dicht
anliegende Formeneinheiten gleichzeitig mit einer einzigen Greifeinrichtung erfaßt
werden müssen oder aber der Abstand zwischen den einzelnen Formeneinheiten, die auf
einem Transportband sich quer zur Transportrichtung erstreckend an die Greifeinrichtung
herangeführt werden, mindestens entsprechend dem Raumbedarf eines Greiforgans einschließlich
seiner linearen Verschiebung gewählt werden muß.
[0004] Ein Zusammenschluß von mehreren Formeneinheiten zu einer Gesamtform mit einer Vielzahl
von Reihen von Einzelformen nicht die Verwendung unterschiedlicher Einzelformen. Außerdem
müßten die gegebenenfalls auf einem Förderband herantransportierten zu einer Gesamtform
zusammengeschlossenen Formeneinheiten ebenfalls entsprechend der Größe der Greiforgane
und deren Verschiebungsstrecke beabstandet sein.
[0005] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, wie möglichst
viele Formeneinheiten, die gegebenenfalls jeweils unterschiedliche Einzelformen enthalten,
pro Zeiteinheit in einer als Fertigungsstraße ausgebildeten Hohlgeschirr-Gießanlage
bearbeitet werden können.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer eingangs als bekannt vorausgesetzten Hohlgeschirr-Gießvorrichtung
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trennungslinie der Formeneinheit von der einen
zu der entgegengesetzten anderen, jeweils von einem Greiforgan erfaßten Seite der
Formeneinheit verläuft, daß an jeder von einem Greiforgan erfaßten Seite beidseits
der Trennungslinie zu dieser schräg verlaufende Angriffsflächen mit einanderentgegengesetzter
Neigung vorgesehen sind und daß die Greiforgane jeweils ein Paar vorzugsweise sich
V-förmig in Richtung auf das andere Greiforgan voneinander weg erstreckende Greifelement
für eine Anlage an die Angriffsflächen der Formeneinheit aufweisen.
[0007] Gemäß der Erfindung sind also die Greiforgane in Richtung der Trennungslinie wirksam.
Sie pressen aber trotzdem beim Ergreifen einer Formeneinheit deren Hälften zusammen,
da sie keilartig an gegenüber der Trennungslinie geneigten Flächen angreifen, so daß
ein Teil der von den Greiforganen ausgeübten Kraft quer zur Trennungslinie umgelenkt
wird. Das Ergreifen einer Formeneinheit entlang der Trennungslinie erlaubt aber auch
ein Anordnen der Formeneinheiten dicht an dicht quer zu den Trennungslinien, also
beispielsweise in Förderrichtung eines Bandes. Trotz der dichten Anordnung der Formeneinheiten
läßt sich aber jede Formeneinheit dann einzeln entnehmen, so daß es möglich ist, unterschiedliche
Formeneinheiten, die unterschiedlich hinsichtlich ihrer Einzelformen sind, in einem
derartigen Gesamtsystem zu verwenden. Die dichte Anordnung der Formeneinheiten erlaubt
eine maximale Ausnutzung der Fördereinrichtung einer Hohlgeschirr-Gießvorrichtung.
[0008] Die erfindungsgemäße Greifeinrichtung läßt sich beispielsweise in Umsetz- und Übersetzstationen
von Höhlgeschirr-Gießanlagen verwenden, wo die Form von einem Förderband auf ein anderes
Förderband gesetzt werden soll, oder in der Ausgießstation, in der die Formeneinheit
erfaßt und um 180° zum Ausgießen des Restschlikkers nach der Scherbenausbildung gedreht
wird.
[0009] Vorzugsweise sind die schrägen Angriffsflächen für die Greifelemente an den Ecken
der ansonsten im wesentlichen rechteckigen Formeneinheit vorgesehen.
[0010] Der Winkel, den die schrägen Angriffsflächen einer Formeneinheit mit der Trennungslinie
einschließen, beträgt vorteilhafterweise 45".
[0011] Die schrägen Angriffsflächen können prinzipiell auch gekrümmt sein, jedoch wird eine
ebene Form der Angriffsflächen bevorzugt.
[0012] Wird die Greifeinrichtung in einer Ausgießstation verwendet, so ist in weiterer Ausbildung
der Erfindung vorgesehen, daß die Greifeinrichtung um eine senkrecht zu der Linie,
entlang welcher die Greiforgane gegeneinander drücken, verlaufende Achse drehbar gelagert
ist.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden,
anhand der Zeichnung erfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiel.
In der Zeichnung stellt dar
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Greifeinrichtung und eine Formeneinheit gem. der Erfindung
und
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht der Greifeinrichtung der Fig. 1 in einer
Ausgießstation.
[0014] Die Formeneinheit 10, die im Nachfolgenden kurz als Blockform bezeichnet wird, besteht
aus Gips. Sie enthält in dem dargestellten Ausführungsbeispiel drei Einzelformen 10a,
10b und 10c, die in einer geradlinigen Reihe angeordnet sind. Die Blockform 10 ist
entlang einerTrennungslinie 12, die mittig durch die Einzelformen 10a, 10b und 10c
hindurchläuft, in zwei Hälften 10' und 10" teilbar. Zu bemerken ist, daß die Außenseiten
der Glockform 10 im wesentlichen glatt und geradlinig verlaufen. Mit 14 ist ein Überlauftrichter
bezeichnet, der den Einzelformen 10a, 10b und 10c zugeordnet ist, die auch über ihn
miteinander in Verbindung stehen. Dieser Überlauftrichter, der beim Eingießen des
Schlickers gefüllt wird, hat die Aufgabe, für einen Ausgleich der beim Antrocknen
des Schlickers stattfindenden Schrumpfung zu sorgen.
[0015] Ferner sind die Blockformen 10 jeweils mit einem (nicht gezeigten) umlaufenden Spannband
versehen, um die beiden Hälften 10', 10" zusammenzuhalten, wenn sie auf einem (nicht
gezeigten) Transportband quer zur Trennungslinie 12 herangefördert werden.
[0016] Die Greifeinrichtung weist gegeneinander in Richtung der Trennungslinie 12 einer
herangeführten Blockform 10 verschiebbare Greiforgane 16', 16" mit V-förmig voneinander
weg sich streckenden Greifelementen 18', 18', 18", 18" auf. Diese Greifelemente 18',
18' und 18", 18" greifen an schräg zur Trennungslinie 12 der Glockform 10 verlaufenden
Angriffsflächen 20', 20' und 20", 20" an, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Die
schrägen Angriffsflächen 20', 20' und 20", 20" entstehen durch Abschrägen der Ecken
der ansonsten rechteckförmigen Blockform 10. Greifen nun die Greifelemente 18', 18'
an den schrägen Angriffsflächen 20', 20' und die Greifelemente 18", 18" an den schrägen
Angriffsflächen 20", 20" der Blockform 10 an, so wird die Blockform 10 in optimaler
Weise ergriffen und zusammengehalten. Es treten dabei nämlich Kräfte aus allen Richtungen
von außen nach innen auf.
[0017] Wie man leicht aus Fig. 1 entnimmt, können die Blockformen 10 auf Stoß quer zur Trennungslinie
12 hintereinander angeordnet werden, ohne daß sie sich gegenseitig stören, wenn sie
einzeln ergriffen werden sollen. Dies liegt daran, daß aufgrund des schrägen Verlaufs
der Angriffsflächen 20', 20' und 20", 20" trotz der Anlage der Blockformen 10 auf
Stoß ein gewisser Spielraum für die Greifelemente 18', 18' und 18", 18" quer zur Trennungslinie
geschaffen worden ist.
[0018] Ferner ist ohne weiteres aus Fig. 1 ersichtlich, daß die Blockformen 10 auch in ihren
Außenabmessungen sich innerhalb eines gewissen Toleranzbereiches unterscheiden können,
vornehmlich in ihrer Breite und in ihrer Länge. Der die Greifelemente 18', 18' bzw.
18", 18" verbindende Abschnitt der Greiforgane 16', 16" muß nämlich nicht in Anlage
an die senkrecht zur Trennungslinie 12 verlaufenden Endflächen der Blockform 10 kommen.
[0019] In diesem Zusammenhang sei auch bemerkt, daß es auch möglich ist, ohne sich vom Prinzip
der Erfindung zu entfernen, anstelle der trapezartigen Endabschnitte der Blockform
10 eine gekrümmte, bogenförmige Ausbildung der Endabschnitte vorzusehen. Entsprechend
würden dann die Greifelemente 18', 18' und 18", 18" verlaufen. Auch hier wird die
in Richtung der Trennungslinie 12 wirkende Kraft zum Teil quer zur Trennungslinie
umgelenkt.
[0020] Die Greiforgane 16', 16" sind auf einer Führungsstange 22 verschiebbar, die quer
zu einer Welle 24 befestigt ist, die ihrerseits in einem Lager 26 drehbar gelagert
ist. Das Lager 26 ist an einer zur Führungsstange 22 parallelen Tragstange 28 befestigt,
die in vertikalen Führungsstangen 30 verschiebbar ist. Die vertikalen Führungsstangen
30 sind über Rollen 31 an Schienen 32 verschiebbar gelagert (siehe auch Fig. 2). Auf
diese Weise kann die Greifeinrichtung eine Blockform erfassen, anheben, seitlich verschieben,
sich um 180° drehen, weiter verschieben und sie absetzen. Ein solcher. Bewegungsablauf,
der mit der erfindungsgemäßen Greifeinrichtung erzielt werden kann, ist in der Ausgießstation
einer Hohlgeschirr-Gießanlage von großem Vorteil, wo die auf einem Transportband ankommenden
Blockformen erfaßt, angehoben und seitlich vom Transportband weggeführt werden, dann
um 180° zum Ausgießen des Schlickers gedreht werden und dann weiter seitlich verschoben
und auf dem Kopf stehend zum Abtropfen des Restschlickers auf ein zum ersten Förderband
paralleles Förderband abgesetzt werden. Das zweite Förderband verläuft dabei in der
entgegengesetzten Richtung wie das erste Förderband. Auf diese Weise wird das Ausgießen
der Blockformen geschickt mit einem Umsetzen der Blockformen von einem Förderband
auf ein anderes Förderband verbunden.
1. Hohlgeschirr-Gießvorrichtung mit einer eine Einzelform oder mehrere in Reihe angeordnete
Einzelformen aufweisenden Formeneinheit (10), die längs der Reihe der Einzelformen
in zwei Hälften (10', 10") geteilt ist, und mit einer Greifeinrichtung mit zwei gegeneinander
drückbaren Greiforganen (16', 16"), die die Formeneinheit (10) auf zwei entgegengesetzten
Seiten in einer die beiden Hälften (10', 10") der Formeneinheit gegeneinander drückende
Weise erfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennungslinie (12) der Formeneinheit
(10) von der einen zu der entgegengesetzten anderen, jeweils von einem Greiforgan
(16', 16") erfaßten Seite verläuft, daß an jeder von einem Greiforgan (16', 16") erfaßten
Seite beidseits der Trennungslinie (12) zu dieser schräg verlaufenden Angriffsflächen
(20', 20'; 20", 20") mit einander entgegengesetzter Neigung vorgesehen sind und daß
die Greiforgane (16', 16") jeweils ein Paar Greifelemente (18', 18'; 18", 18") für
eine Anlage an den Angriffsflächen der Formeneinheit aufweisen.
2. Hohlgeschirr-Gießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen
Angriffsflächen (20', 20'; 20", 20") für die Greifelemente (18', 18'; 18", 18") an
den Ekken der ansonsten im wesentlichen rechteckigen Formeneinheit (10) vorgesehen
sind.
3. Hohlgeschirr-Gießvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel, den die schrägen Angriffsflächen (20', 20'; 20", 20") mit der Trennungslinie
(12) einschließen, ca. 45° beträgt.
4. Hohlgeschirr-Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die schrägen Angriffsflächen (20', 20'; 20", 20") eben sind.
5. Hohlgeschirr-Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifeinrichtung um eine senkrecht zu der Linie, entlang welcher die Greiforgane
(16', 16") gegeneinander drücken, verlaufenden Achse drehbar ist.
6. Hohlgeschirr-Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifelemente (18', 18'; 18", 18") sich jeweils V-förmig in Richtung auf das
andere Greiforgan (16', 16") voneinander weg erstrekken.
1. Device for casting hollow crockery, with a mould unit which contains one mould
or several moulds arranged in a row and is divided into two halves along the row of
individual moulds, and with a gripping device having two gripping mechanisms which
can be pressed against one another and, on two opposite sides, grip the two halves
of the mould unit in such a way that the latter are pressed against one another, characterised
in that the parting line (12) of the mould unit (10) runs from one side to the other,
opposite side, the two sides being each gripped by a gripping mechanism (16', 16"),
that, on each side gripped by a gripping mechanism (16', 16"), application surfaces
(18', 18'; 18", 18") of opposite inclination are provided, which surfaces extend on
both sides of the parting line (12) obliquely thereto, and that the gripping mechanisms
(16', 16") each comprise a pair of gripping elements (18', 18'; 18", 18") for making
contact with the application surfaces of the mould unit.
2. Device for hollow crockery, according to claim 1, characterised in that the oblique
application surfaces (20', 20'; 20", 20") for the gripping elements (16', 16") are
provided at the corners of the mould unit (10) which in other respects is essentially
rectangular.
3. Device for casting hollow crockery, according to claim 1 or 2, characterised in
that the angle enclosed by the oblique application surfaces (20', 20'; 20", 20") and
the parting line is about 45°.
4. Device for casting hollow crockery, according to one of claims 1 to 3, characterised
in that the oblique application surfaces (18', 18'; 18", 18") are plane.
5. Device for casting hollow crockery, according to one of claims 1 to 4, characterised
in that the gripping device (16', 16") is rotatable about an axis perpendicular to
the line, along which the gripping mechanisms press against one another.
6. Device for casting hollow crockery, according to one of Claims 1 to 5, characterised
in that the gripping elements extend away from one another in each case in the form
of a V in the direction of the other gripping mechanism.
1. Dispositif de moulage de poterie creuse, uti lisable avec une unité de moulage
comportant un ou plusieurs moules élémentaires disposés en ligne, cette unité de moulage
étant divisée en deux moitiés suivant une ligne orientée dans le sens de la rangée
des moules élémentaires; le dispositif de moulage comportant un système de préhension,
pourvu de deux organes de préhension opposés et pouvant être rapprochés l'un de l'autre,
pour exercer un effet de serrage sur deux côtés opposés de l'unité de moulage, de
manière à serrer l'une contre l'autre les deux moitiés de cette unité; caractérisé
en ce que la ligne de séparation (12) de l'unité de moulage (10) s'étend de l'un à
l'autre des côtés opposés qui sont saisis chacun par un organe de préhension (16',
16"); en ce que des faces d'appui (18', 18'; 18", 18") sont prévues sur chacun des
côtés saisis par un organe de préhension (16', 16"), de part et d'autre de la ligne
de séparation (12), avec des orientations opposées et obliques par rapport à cette
ligne; et en ce que chacun des organes de préhension (16', 16") comporte une paire
d'éléments de préhension (18', 18'; 18", 18"), adaptés à venir en prise sur les faces
d'appui de l'unité de moulage.
2. Dispositif de moulage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les faces
d'appui (20', 20'; 20", 20") destinées à recevoir les éléments de préhension (16',
16") sont prévues aux coins de l'unité de moulage (10), qui présente par ailleurs
une forme sensiblement rectangulaire.
3. Dispositif de moulage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
que l'angle d'obliquité des faces d'appui (20', 20'; 20", 20") par rapport à la ligne
de séparation est d'environ 45° .
4. Dispositif de moulage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
les faces d'appui obliques (18',18';18",18") sont planes.
5. Dispositif de moulage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le système de préhension (16', 16") est monté de manière pivotante sur un axe perpendiculaire
à la ligne suivant laquelle les organes de préhension exercent leur effort d'appui
l'un vers l'autre.
6. Dispositif de moulage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les organes de préhension présentent chacun un profil en V, évasé en direction de
l'autre organe de préhension.

