[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wenden und Uebergeben von Strangabschnitten
von einem Auslaufrollgang einer Stranggiessanlage auf ein nebengeordnetes Kühlbett,
bestehend aus einem quer zur Stranglaufrichtung verfahrbaren Abschiebewagen und einer
Wendeeinrichtung, die die Strangabschnitte mittels einem Schwenkarm entlang einer
um etwa eine Viertelkreislinie gekrümmte stationäre Führung wendet.
[0002] Beim Schneiden von Strängen, vorzugsweise von Knüppelsträngen und kleineren Vorblocksträngen,
mittels Scheren innerhalb von Stranggiessanlagen können Verformungen an Strangenden
durch den Schnitt nicht ganz vermieden werden. Diese Verformung, die in der Regel
eine Breitung der Strangenden gegenüber dem Strangquerschnitt erzeugt, hat den Nachteil,
dass - verursacht durch diese Breitung - solche Strangabschnitte beim Abschieben auf
Schienenkühlbette oder beim Zusammenschieben zu Stapeleinheiten auf einem Abnahmetisch
für den Weitertransport krumm gedrückt werden. Krumme Strangabschnitte haben bei der
anschliessenden Weiterverarbeitung verschiedene Nachteile, insbesondere wenn die Weiterverarbeitung
automatisiert abläuft.
[0003] Es ist bei einer Stranggiessanlage eine Vorrichtung zum Wenden und Uebergeben von
Strangabschnitten von Auslaufrollgängen auf ein nebengeordnetes Kühlbett bekannt (DE-OS
1 602 171), wobei eine Hebe- und Wendeeinrichtung für jede
Strangader vorgesehen und oberhalb der Auslaufrollgänge eine durch Schienen gebildete
Ebene zum Querverschieben angeordnet ist. Damit die einzelnen Strangabschnitte mit
den Hebe- und Wendeeinrichtungen auf die Querverschiebeebene gebracht werden können,
sind die Schienen oberhalb der einzelnen Auslaufrollgänge klappenartig ausgeführt.
Die Hebe- und Wendeeinrichtungen bestehen im wesentlichen aus einem Schwenkarm, der
die Strangabschnitte hebt und entlang einer gekrümmten Führung um 90
0 wendet. Mit einem Querschlepper werden die auf die Verschiebeebene gebrachten Strangabschnitte
quer verschoben und auf das nebengeordnete Kühlbett gebracht. Diese Vorrichtung zum
Wenden und Uebergeben von Strangabschnitten ist einerseits kostenaufwendig, weil für
jeden Strang eine eigene Hebe- und Wendeeinrichtung mit entsprechendem Antrieb notwendig
ist. Im weiteren verbauen die oberhalb der Auslaufrollgänge angeordneten Schienen
der Querverschiebeebene die Zugänglichkeit zu den Auslaufrollgängen. Die bei Mehrstranganlagen
zwischen den Strangadern angeordneten Hebe- und Wendeeinrichtungen sind aber auch
der Wärmestrahlung ausgesetzt und erfordern je nach Konstruktion entsprechende Kühleinrichtungen.
Auch benötigen diese zwischen den Strängen angeordneten Hebe- und Wendeeinrichtungen
bestimmte minimale Strangabstände, die nicht unterschritten werden können.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Wenden und Uebergeben
von Strangabschnitten von einem Auslaufrollgang auf ein nebengeordnetes Kühlbett zu
schaffen, das die genannten Nachteile überwindet und zugleich wesentlich einfacher
und kostengünstiger ist und eine gute Zugänglichkeit zu den Auslaufrollgängen gewährleistet.
Im weiteren soll eine grössere Freiheit bezüglich der Anzahl Stränge pro Maschine
und der Wahl der Strangabstände gewährleistet sein.
[0005] Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Abschiebewagen die
Strangabschnitte direkt vom
Auslaufrollgang auf eine seitlich des Auslaufrollganges angeordnete Rutsche schiebt,
die die Strangabschnitte der Wendeeinrichtung zuführt und dass der Schwenkarm der
Wendeeinrichtung die auf der Rutsche zwischengelagerten Strangabschnitte zeitlich
gestaffelt abhebt.
[0006] Die erfindungsgemässe Vorrichtung gewährleistet eine kostengünstige Konstruktion,
weil eine einzige Hebe- und Wendeeinrichtung mehreren Ausförderlinien von Strängen
dienen kann. Im weiteren ergibt sich durch die Weglassung der oberhalb der Auslaufrollgänge
angeordneten Schienen der Querverschiebeebene eine verbesserte Zugänglichkeit zu den
Auslaufrollgängen und eine weitere Verbilligung. Durch die Weglassung der zwischen
den Strängen angeordneten Hebe- und Wendeeinrichtungen wird auch eine grössere Freiheit
bezüglich der Wahl der Strangabstände gewährleistet.
[0007] Die Wahl der Art des Kühlbettes, das der Hebe-und Wendeeinrichtung unmittelbar anschliessend
nachfolgt, kann den Kühlerfordernissen entsprechend unterschiedlich getroffen werden.
Eine kostengünstige Lösung stellt beispielsweise eine Kombination der Hebe- und Wendeeinrichtung
mit einem Kühlbett, bestehend aus einem Klinkenschlepper und einem Abnahmetisch, dar.
Die Strangabschnitte werden dabei durch die Drehung um 90
0 so in den Klinkenschlepper eingebracht, dass sie beim Zusammenschieben auf dem Abnahmetisch
durch die Schnittbreitung keine Verbiegungen erleiden.
[0008] Eine besonders preisgünstige Lösung kann, nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung
erreicht werden, wenn der Schwenkarm gleichzeitig für die Stossbewegung auf dem Abschiebekühlbett
vorgesehen ist. Dadurch können zusätzliche Antriebe für die Stossbewegung eingespart
werden.
[0009] Gemäss der Lösung im genannten Stand der Technik sind ein Antrieb für den Querschlepper
und mehrere unabhängige Antriebe für die Hebe- und Wendeeinrichtungen vorgesehen.
Für die Koordination der Bewegungen dieser Einrichtungen ist eine entsprechende Programmsteuerung
notwendig. Gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann auf diese Programmsteuerung
verzichtet und die Anlage wesentlich vereinfacht und verbilligt werden, wenn der Abschiebewagen
über ein Hebelsystem mit dem Schwenkarm verbunden ist.
[0010] Um die erfindungsgemässe Vorrichtung auch bei Mehrstranganlagen mit hohen Giessgeschwindigkeiten
bzw. kurz geschnittenen Strangabschnitten einsetzen zu können, schlägt die Erfindung
vor, den Schwenkarm mit mehreren treppenförmig angeordneten Aufnahmetaschen für die
gestaffelte Aufnahme mehrerer Strangabschnitte zu versehen und die Führungsbahn der
etwa um eine Viertelkreislinie gekrümmten stationären Führung zum Bewegungszentrum
des Schwenkarmes exzentrisch anzuordnen und von einer Bewegungsbahn einer inneren
Aufnahmetasche in eine Bewegungsbahn einer benachbarten äusseren Aufnahmetasche verlaufen
zu lassen.
[0011] Mit Vorteil wird der Schwenkarm an seiner äusseren Begrenzung mit einer Führung versehen,
die die nachrutschenden Stränge stoppt und positioniert. Um beim Rückhub des Schwenkarmes
die gleitende Reibung zwischen dem Schwenkarm und den Strangabschnitten zu vermindern,
schlägt die Erfindung im weiteren vor, dass der Schwenkarm an seiner äusseren Begrenzung
eine exzentrisch verlaufende Anschlagsbahn zum Stoppen und Positionieren von Strangabschnitten
auf der Rutsche aufweist, und dass der Krümmungsmittelpunkt der Anschlagsbahn in der
Ausgangsstellung tiefer liegt als das Bewegungszentrum.
[0012] Für die Koppelung der Hubbewegung des Querschleppers mit dem Antrieb der Hebe- und
Wendeeinrichtung schlägt die Erfindung vor, dass das Hebelsystem aus einem Schwenkhebel,
der an einem Ende über den Schwenkarm mit dem Schwenkarmantrieb und am andern Ende
mit einem Lenker gelenkig verbunden ist, besteht. Zur Erzeugung der erforderlichen
grossen Kraft, die für die Stossbewegung der Strangabschnitte auf dem Abschiebekühlbett
nötig ist, schlägt die Erfindung im weiteren vor, dass der für den Abschiebewagen
und für den Schwenkarm gemeinsame Antrieb aus einer hydraulischen Kolbenzylindereinheit
besteht.
[0013] Die Koordination zwischen dem Bewegungsablauf des Querschleppers und der Hebe- und
Wendeeinrichtung kann mit Vorteil zusätzlich erweitert werden, wenn der Klinkenschlepper
und der Schwenkarm mittels eines Antriebshebels mechanisch verbunden sind. Dadurch
kann einerseits die Steuerung vereinfacht und anderseits auf einen zusätzlichen Antrieb
verzichtet werden.
[0014] Im nachfolgenden werden anhand von Figuren Beispiele des Erfindungsgegenstandes erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Seitenansicht eines Beispieles einer erfindungsgemässen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Beispiel gemäss Fig. 1 und
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines weiteren Beispieles einer Hebe- und Wendeeinrichtung.
[0015] In Fig. 1 und 2 liegen auf zwei Auslaufrollgängen 2, 2' einer Stranggiessanlage Strangabschnitte
3. Oberhalb der Auflaufrollgänge 2, 2' ist ein Abschiebewagen 4 angeordnet. Er besteht
aus einem mit Rädern 6 versehenen Rahmen 5, der entlang von Trägern 7 verfahrbar ist
und mehrere Stossklinken 8 aufweist. Der Abschiebewagen 4 ist über einen Lenker 9
und einen Schwenkhebel 10, die ein Hebelsystem bilden, mit dem Antrieb eines Schwenkarmes
15 verbunden. Durch die Hubbewegung einer Kolbenzylindereinheit 13 wird der Schwenkarm
15 und der mit diesem durch eine Profilwelle 12 verbundene Schwenkhebel 10 gleichzeitig
und um den gleichen Winkel verschwenkt. Der Schwenkhebel 10 kann aber auch direkt
mit dem Schwenkarm 15 starr verbunden sein. Zwischen den Auslaufrollgängen 2, 2' und
einer gekrümmten Gleitführung 17, die zusammen mit dem Schwenkarm 15 eine Hebe- und
Wendeeinrichtung darstellt, liegt eine zu einer Einlaufstation 20 hin abfallende Rutsche
18. Diese Rutsche 18 verbindet die Ebene 19 der Auslaufrollgänge 2, 2' mit der Hebe-
und Wendeeinrichtung. Der Neigungswinkel:11 der Rutsche 18 ist grösser als der Reibungswinkel
ü zwischen der Rutsche 18 und dem Strangabschnitt.
[0016] In der Einlaufstation 20 wird durch die Bewegung des Schwenkarmes 15 jeweils ein
Strangabschnitt 3 angehoben und entlang der gebogenen Gleitführung 17 auf einen feststehenden
Träger eines Klinkenschleppers 21 gestossen.
[0017] Mit jedem Hub der Kolbenzylindereinheit 13 wird neben dem Schwenkarm 15 und dem Schwenkhebel
10 auch der Klinkenschlepper 21 über einen Antriebshebel 23 um einen Klinkenabstand
bewegt. Hinter dem Klinkenschlepper 21 ist ein Abnahmetisch 24 angeordnet, auf welchem
die Strangabschnitte gegeneinander anstossend für den Abtransport vorbereitet sind.
Vom Abnahmetisch 24 werden die Strangabschnitte in der Regel mittels eines Krangehänges
oder eines Magneten abgehoben.
[0018] Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist wie folgt:
Bei einer Hubbewegung der Kolbenzylindereinheit 13 werden durch den Abschiebewagen
4 in diesem Beispiel zwei Stränge von den Auslaufrollgängen 2, 2' abgeräumt und auf
die Rutsche 18 bewegt. Mit der gleichen Hubbewegung wird gleichzeitig ein Strangabschnitt
3 von der Einlaufstation 20 auf den Klinkenschlepper 21 angehoben. Der Klinkenschlepper
21 verschiebtbei der gleichen Hubbewegung alle Stränge auf dem Klinkenschlepper 21
um einen Klinkenabstand. Beim Rückwärtshub der Kolbenzylindereinheit 13 kehrender
Abschiebewagen 4, der Schwenkarm 15 und der Klinkenschlepper 21 in die in den Figuren
1 und 2 mit ausgezogenen Linien dargestellte Position zurück. Bei dieser Zweistranganlage
ist vor dem Einlauf neuer Strangabschnitte 3 auf die Auslaufrollgänge 2, 2' ein Leerhub
notwendig, um den zweiten Strang zu wenden und auf das Klinkenbett abzuschieben.
[0019] In Fig. 3 liegen Strangabschnitte 30, 30', 30'' auf einer abfallenden Rutsche 32.
Diese drei Strangabschnitte 30, 30', 30" sind mittels eines nicht dargestellten Querschleppers
von einer Ebene 31 von nicht dargestellten Auslaufrollgängen einer Mehrstranganlage
in einem Hub auf die Rutsche 32 geschoben worden. Der Querschlepper könnte beispielsweise
eine ähnlicheoder gleiche Konstruktion aufweisen wie in Fig. 1 dargestellt und beschrieben.
Die Rutsche 32 wirkt in diesem Beispiel mit einem Schwenkarm 35, einer gekrümmten
Gleitführung 37 und einem Abschiebekühlbett 38 zusammen. Der Schwenkarm 35 ist um
ein Bewegungszentrum 39 über eine Kolbenstange 34 verschwenkbar. Er ist mit drei treppenförmig
angeordneten Aufnahmetaschen 41, 41', 41" für die gestaffelte Aufnahme mehrerer Strangabschnitte
30, 30', 30'' versehen.
[0020] Bei Beginn der Hubbewegung des Schwenkarmes 35 nimmt die Aufnahmetasche 41 den Strangabschnitt
30 mit und führt diesen Strangabschnitt 30 entlang der gekrümmten Gleitführung 37.
Erreicht die Aufnahmetasche 41' bzw. 41" die Strangabschnitte 30' bzw. 30'', so werden
auch diese Strangabschnitte angehoben. Bei der Hubbewegung wirken die Aufnahmetaschen
41, 41' mit der gerkümmten Gleitführung 37, die gegenüber dem Bewegungszentrum 39
exzentrisch angeordnet ist, zusammen. Der Strangabschnitt 30, der in der dem Bewegungszentrum
39 am nächsten liegenden Aufnahmetasche 41 liegt, wird durch die gekrümmte Gleitführung
37 aus der Bewegungsbahn einer inneren Aufnahmetasche 41 herausgehoben und in die
Bewegungsbahn der benachbarten äusseren Aufnahmetasche 41' vor den Strangabschnitt
30' geschoben. Dieser Zustand ist in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt. Während der
weiteren Bewegung des Schwenkarmes 35 schieben sich entlang der gekrümmten Gleitführung
37 die beiden Strangabschnitte 30, 30' vor den Strangabschnitt 30". Mit der Aufnahmetasche
41" des Schwenkarmes 35 wird gleichzeitig die Stossbewegung auf dem Abschiebekühlbett
38 durchgeführt.
[0021] Werden bei diesem Beispiel wie in Fig. 1 die Stränge 30 gleichzeitig mit dem Hub
des Schwenkarmes 35 durch einen
Abschiebewagen von den Auslaufrollgängen abgeräumt,so liegen während des Rückhubes
des Schwenkarmes 35 bereits wieder drei neue Strangabschnitte 30 auf der Rutsche 32.
Einer davon ist in Kontakt mit einer Anschlagbahn 40 des Schwenkarmes 35. Damit beim
Rückhub der Verschleiss dieser Anschlagbahn 40 gering gehalten werden kann, ist diese
gegenüber dem Bewegungszentrum 39 so exzentrisch, dass während des Rückhubes, der
am Strangabschnitt 30 schleifende Teil der Anschlagbahn 40 in Richtung auf das Bewegungszentrum
39 des Schwenkarmes 35 zurückweicht, wodurch die Reibkraft zwischen der Anschlagbahn
40 und dem nachrutschenden Strangabschnitt 30 vermindert bzw. aufgehoben wird. Eine
derartige Exzentrizität ergibt sich, wenn ein Krümmungsmittelpunkt 51 der Anschlagbahn
40 in der Ausgangsstellung tiefer liegt als das Bewegungszentrum 39.
1. Vorrichtung zum Wenden und Uebergeben von Strangabschnitten von einem Auslaufrollgang
einer Stranggiessanlage auf ein nebengeordnetes Kühlbett, bestehend aus einem quer
zur Stranglaufrichtung verfahrbaren Abschiebewagen und einer Wendeeinrichtung, die
die Strangabschnitte mittels einem Schwenkarm entlang einer um etwa eine Viertelkreislinie
gekrümmte stationäre Führung wendet, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschiebewagen
(4) die Strangabschnitte (3, 30) direkt vom Auslaufrollgang (2, 2') auf eine seitlich
des Auslaufrollganges (2, 2') angeordnete Rutsche (18, 32) schiebt, die die Strangabschnitte
(3, 30) der Wendeeinrichtung zuführt und dass der Schwenkarm (15, 35) der Wendeeinrichtung
die auf der Rutsche (18, 32) zwischengelagerten Strangabschnitte (3, 30) zeitlich
gestaffelt abhebt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlbett aus einem
Klinkenschlepper (21) und einem Abnahmetisch (24) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (35) gleichzeitig
für die Stossbewegung auf einem Abschiebekühlbett (38) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschiebewagen
(4) über ein Hebelsystem mit dem Schwenkarm (15) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm
(35) mit mehreren treppenförmig angeordneten Aufnahmetaschen (41, 41', 41") für die
gestaffelte Aufnahme mehrerer Strangabschnitte (30, 30', 30") versehen ist, und dass
die Führungsbahn der etwa um eine Viertelkreislinie gekrümmten stationären Führung
(37) zum Bewegungszentrum (39) des Schwenkarmes (35) exzentrisch angeordnet ist und
von einer Bewegungsbahn einer inneren Aufnahmetasche (41) in eine Bewegungsbahn einer
benachbarten äusseren Aufnahmetasche (41') verläuft.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (35) an
seiner äusseren Begrenzung eine exzentrisch verlaufende Anschlagsbahn (40) zum Stoppen
und Positionieren von Strangabschnitten (30) auf der Rutsche (32) aufweist, und dass
der Krümmungsmittelpunkt (51) der Anschlagbahn (40) in der Ausgangsstellung tiefer
liegt als das Bewegungszentrum (39).
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem aus einem
Schwenkhebel (10), der an einem Ende über den Schwenkarm (15) mit dem Schwenkarmantrieb
und am anderen Ende mit einem Lenker (9) gelenkig verbunden ist, besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der für den Abschiebewagen
(4) und für den Schwenkarm (15) gemeinsame Antrieb aus einer hydraulischen Kolbenzylindereinheit
(13) besteht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klinkenschlepper
(21) und der Schwenkarm (15) mittels eines Antriebshebels (23) mechanisch verbunden
sind.