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EP 0 069 111 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.08.1984 Patentblatt 1984/33 |
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Anmeldetag: 08.06.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: F02D 1/10 |
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Steuereinrichtung für die Verstellung des Einspritzzeitpunktes und/oder der Fördermenge
einer Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen
Control system for varying injection timing and/or fuel delivery of a fuel injection
pump for internal-combustion engines
Dispositif de réglage pour commander l'instant d'injection et/ou le débit d'une pompe
d'injection de combustible pour moteurs à combustion interne
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
10.06.1981 AT 2585/81
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.01.1983 Patentblatt 1983/01 |
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Anmelder: Friedmann & Maier Aktiengesellschaft |
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A-5400 Hallein bei Salzburg (AT) |
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Erfinder: |
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- Stipek, Theodor, Dipl.-Ing. Dr.
A-5400 Hallein (AT)
- Herzog, Peter, Dipl. Ing. Dr.
A-5412-Puch 404/12 (AT)
- Lehner, Gerhard, Dipl.-Ing. Dr.
A-5400 Hallein (AT)
- Rathmayr, Heinz
A-5400 Hallein (AT)
- Brasseur, Georg, Dipl.-Ing.
A-1130 Wien (AT)
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Vertreter: Kretschmer, Adolf |
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Gustav Tschermakgasse 14 A-1180 Wien A-1180 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für die Verstellung des Einspritz
zeitpunktes und/oder der Fördermenge einer Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen,
bei welcher ein Förderbeginn- und/oder Fördermengenverstellglied, insbesondere eine
Anschläge für Ausweichkolben tragende Stange und/oder eine Regelstange, von einem
elektrischen Stellmotor unter Zwischenschaltung wenigstens eines mechanischen, als
Federspeicher ausgebildeten Kraftspeichers verstellt wird.
[0002] Es ist bereits bekannt, in Steuergestänge zur Verminderung oder Begrenzung der mechanischen
Beanspruchung Schleppglieder bzw. Kraftbegrenzungsglieder einzuschalten. Derartige
bekannte Konstruktionen dienen dazu, eine unzulässig hohe Beanspruchung des Gestänges
und damit einen Bruch oder ein Verbiegen des Gestänges zu verhindern. Aus der AT-B-364966
ist hiebei eine Ausbildung bekannt geworden, bei welcher das Schleppglied unmittelbar
in der Längsbohrung für die Regelstange angeordnet ist.
[0003] Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Steuereinrichtung der eingangs genannten
Art, bei welcher für die Verstellung eines Gestänges ein elektrischer Stellmotor,
insbesondere ein Schrittmotor, verwendet wird. Derartige elektrische Stellmotoren
sind in der Regel so dimensioniert, daß ihre maximale Stellkraft nicht ausreicht,
um das Steuergestänge zu beschädigen. Im Falle von elektrischen Stellmotoren, insbesondere
Schrittmotoren, wird in der Regel ein Mikroprozessor für die Steuerung des Motors
verwendet und es ist für die exakte Steuerung des Einspritzzeitpunktes bzw. der Fördermenge
einer Kraftstoffeinspritzpumpe von wesentlicher Bedeutung, daß die jeweilige Istposition
des Stellmotors mit der vom Mikroprozessor für den nächsten Stellschritt vorausgesetzten
Position übereinstimmt. Wenn vom Mikroprozessor ein Stellschritt ausgelöst wird, welcher
zeitlich mit einem Fördervorgang der Einspritzpumpe zusammenfällt, ist aber die Verstellung
des Fördermengenverstellgliedes ebenso wie die Verstellung des Verstellgliedes für
den Einspritzzeitpunkt nur unter erhöhtem Kraftaufwand und dementsprechend erhöhtem
Verschleiß möglich. Mit Rücksicht auf die relativ geringen Stellkräfte derartiger
elektrischer Stellmotoren besteht vor allen Dingen bei Schrittmotoren auch die Gefahr,
daß einzelne Steuerschritte gänzlich ausbleiben und dadurch die nachfolgende Steuerung
entsprechend verschoben erfolgt und unexakt wird.
[0004] Von dem voraussetzungsgemäß vorgesehenen mechanischen Kraftspeicher kann ein Schritt
oder können einige Schritte des elektrischen Stellmotors vorübergehend aufgenommen
werden, wenn die Verstellung nur unter erhöhtem Kraftaufwand und Verschleiß möglich
wäre, wie dies zum Zeitpunkt des Fördervorganges der Einspritzpumpe der Fall ist.
Nach Abschluß des Fördervorganges werden die im mechanischen Kraftspeicher gespeicherten
Stellschritte des elektrischen Stellmotors, insbesondere des Schrittmotors, an die
Verstellglieder der Kraftstoffeinspritzpumpe weitergeleitet, so daß die erforderliche
Sollstellung unter Einhaltung eines möglichst geringen Verschleißes der Stellglieder
eingenommen wird. Durch diese Maßnahme wird auch verhindert, daß einzelne Stellschritte
so weit behindert werden, daß eine nachfolgende exakte Regelung beeinträchtigt würde.
[0005] Die Erfindung zielt darauf ab, eine Steuereinrichtung der eingangs angegebenen Art
zu schaffen, deren Federspeicher einen einfachen und raumsparenden Aufbau sowie eine
hohe Betriebssicherheit aufweist.
[0006] Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der Federspeicher zwei gegeneinander
bewegliche Federteller aufweist, deren maximaler Abstand voneinander durch Anschläge
eines die Federteller übergreifenden Gehäuses begrenzt ist, wobei zwischen den Federtellern
eine vorgespannte Druckfeder aufgenommen ist, daß ein mit dem als Schrittmotor ausgebildeten
Stellmotor auf Zug und Druck kraftschlüssig verbundener Teil eines Übertragungsgestänges
beide Federteller durchsetzt und Anschläge trägt, welche mit den der Druckfeder abgewandten
Seiten der Federteller zusammenwirken, und daß der mit dem Verstellglied verbundene
Teil des Übertragungsgestänges am Gehäuse angeschlossen ist.
[0007] Durch diese Maßnahmen ergibt sich eine einfache, wenig Raum beanspruchende, symmetrische
Konstruktion, die für beide Bewegungsrichtungen nur eine einzige Druckfeder erfordert
und die ohne besondere vorausgehende Justierung für beide Arbeitsrichtungen gleiche
Vorspannkraft und gleiche Federkonstante aufweist, was bei einer Konstruktion mit
zwei koaxial angeordneten Schraubendruckfedern, deren jede nur in einer Arbeitsrichtung
wirksam ist, nur äußerst schwierig zu erreichen ist, da die beiden Federn unterschiedliche
Durchmesser haben und gegebenenfalls verschieden lang ausgebildet werden müssen, wobei
die Anordnung außerdem voluminöser ist, zumal eine gegenseitige Berührung der beiden
Schrauben druckfedern unter allen Umständen vermieden werden muß. Bei Bedarf erlaubt
es die erfindungsgemäße Ausbildung, die Federkraft des mechanischen Kraftspeichers
vorzugeben und beispielsweise durch Verstellung der Anschläge den jeweiligen Erfordernissen
anzupassen. Ein derartig auf Zug und Druck kraftschlüssig verbundener Teil eines Übertragungsgestänges
kann beispielsweise von einer mit einem Ritzel des elektrischen Stellmotors kämmenden
Zahnstange oder aber auch als um eine Spindel umlaufende Mutter, welche drehschlüssig
mit dem Antriebsmotor verbunden ist, ausgebildet sein. Diese Ausbildung stellt eine
Speicherung der Stellschritte in beide Betätigungsrichtungen der Verstellglieder sicher.
Im Falle der Ausbildung der Kraftübertragung vom Stellmotor auf das Verstellglied
mit einer spiralförmigen Kulisse genügt ein einfacher federnd komprimierbarer Kraftspeicher.
[0008] In vorteilhafter Weise können die Federteller an ihren einander zugewandten Seiten
Anschläge aufweisen, welche den maximalen Druckhub der Feder begrenzen, so daß eine
plötzlich erforderliche, diesen maximalen Druckhub übersteigende Verstellung ohne
Rücksicht auf den damit verbundenen Verschleiß der Verstellglieder dennoch ausgeführt
wird, um unzulässige Betriebszustände der Brennkraftmaschine zu vermeiden.
[0009] Die Einschaltung eines Kraftspeichers in den Übertragungsweg zwischen dem elektrischen
Stellmotor, insbesondere dem Schrittmotor, und dem Verstellglied, ermöglicht es auch
in einfacher Weise Sicherungsmaßnahmen für den Fall eines Stromausfalles oder des
Versagens des Mikroprozessors zu treffen. Zu diesem Zweck ist vorzugsweise die Ausbildung
so getroffen, daß in dem Ubertragungsgestänge zwischen dem Kraftspeicher und dem Verstellglied
wenigstens ein Anschlag vorgesehen ist, welcher mit einer vom Schrittmotor unabhängigen
Abstellvorrichtung kuppelbar ist, und daß zwischen diesem Anschlag und dem Kraftspeicher
wenigstens ein weiteres federndes Schleppglied eingeschaltet ist. Hiebei ist vorzugsweise
die Abstellvorrichtung als entgegen der Kraft einer Feder verschiebbarer Kolben eines
hydraulischen Zylinder-Kolbenaggregates ausgebildet, dessen Arbeitsraum mit einem
hydraulischen Medium beaufschlagbar ist, wobei die Federkraft der Abstellvorrichtung
größer ist als die Federkraft des federnden Schleppgliedes bzw. des Kraftspeichers.
Die Verwendung eines derartigen hydraulischen Zylinder-Kolben-aggregates ist insbesondere
deshalb empfehlenswert, weil die Federkraft dieser Abstellvorrichtung relativ groß
bemessen sein muß, um eine rasche und sichere Abschaltung bei Stromausfall, Versagen
des Mikroprozessors oder Ausfall des Stellmotors sicherzustellen. Vorzugsweise ist
zu diesem Zweck in die Hydraulikleitung zum Arbeitsraum der Abstellvorrichtung ein
vorzugsweise elektrisch betätigbares Ventil eingeschaltet, welches im Betrieb der
Brennkraftmaschine den Hydraulikzylinder mit einer Druckmittelquelle verbindet und
bei unzulässigen Betriebszuständen, wie z. B. Überdrehzahl und/oder Stromausfall,
den Hydraulikzylinder drucklos macht.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0011] In dieser zeigen Fig. 1 eine erste Ausbildung eines erfindungsgemäßen Kraftspeichers
und Fig. 2 die Ausbildung nach Fig. 1, wobei jedoch zusätzlich eine Abschaltvorrichtung
vorgesehen ist.
[0012] In Fig. 1 ist mit 1 die Pumpe-Düsebaueinheit zur Kraftstoffversorgung eines nicht
dargestellten Verbrennungsmotors gezeigt, bei welcher die Steuerung der Kraftstoffmenge
und die Steuerung des Förderbeginnes jeweils durch ein im Pumpengehäuse angeordnetes
als Schubstange ausgebildetes Verstellglied 2, 3 bewirkt wird, welche über ein Gestänge
verschoben wird, daß durch je einen elektrischen Stellmotor 4 beispielsweise über
ein Zahnrad/Zahnstangengetriebe 5, 6, 7, 8 oder über eine nicht dargestellte spiralförmige
Kulisse angetrieben wird. Die Steuerung der beiden Stellmotoren erfolgt über einen
nicht dargestellten Mikroprozessor, der aus den über Sensoren ermittelten Betriebsparametern
des Motors die Sollwerte für Menge und Förderbeginn errechnet und über Verstärker
die erforderlichen Steuerimpulse an die Stellmotoren weitergibt. In das Steuergestänge
für jede der beiden Funktionen ist ein Kraftspeicher 9, 10 als Arbeitsspeichereinheit
eingebaut, welche die Aufgabe hat, bei Erreichen einer festgelegten Grenze der Betätigungskraft
im Gestänge über einen begrenzten Weg nachzugeben und den zusätzlich vom Stellmotor
4 gesteuerten Weg einzuspeichern. Im vorliegenden Beispiel geschieht dies durch die
Druckfeder 11, die die beiden Federteller 12, 13 gegen die Anschläge 14, 15 in dem
als Federbüchse ausgebildeten Kraftspeicher 9 drückt. Zwischen den beiden Federtellern
12, 13 ist in der Ruhelage ein Spiel 16 vorgesehen. Der mit dem elektrischen Stellmotor
auf Zug und Druck kraftschlüssig verbundene Teil 17 des Übertragungsgestänges durchsetzt
die Federteller 12, 13 und weist einen festen 18 und einen einstellbaren Anschlag
19 auf, wobei der letztere so eingestellt ist, daß in der Ruhelage kein Spiel der
beiden Federteller 12, 13 zu den Anschlägen 18, 19 auftritt. Wenn während der Förderphase
die Steuerstangen in der Pumpe festgehalten werden und gleichzeitig die Stellmotoren
eine Bewegung einsteuern, so führt diese Bewegung zu einem Aufziehen der Druckfeder
11 in der Federbüchse im Rahmen des Spiels 16. Zweckmäßig wird die Feder 11 in ihrer
Vorspannkraft so ausgelegt, daß diese etwa 30 bis 50 % der vom Stellmotor ausgeübten
Kraft beträgt. Die Abhängigkeit der Verschiebekraft vom Federweg der Feder soll klein
sein, so daß der Kraftzuwachs beim Durchlaufen des Spieles 16 klein ist. Aus der Anordnung
in Fig. 1 ist ersichtlich, daß die beschriebene Speicherwirkung in beiden Bewegungsrichtungen
der Steuerstange auftritt.
[0013] Fig. 2 zeigt eine Anordnung ähnlich der Fig. 1. In das Steuergestänge für die Mengenregelung
ist aber ein weiteres federndes Schleppglied 20 eingebaut, sowie ein Anschlag 21,
welche mit einer Abstellvorrichtung 22 zusammenwirken. Für den Fall eines Versagens
des Mikroprozessors bei Stromausfall oder bei einem Ausfall des Stellmotors 4 besteht
die Gefahr des Überdrehens des Verbrennungsmotors. Deshalb muß die Fördermenge sofort
auf Null zurückgenommen werden. In der vorliegenden Anordnung wird eine Abstellvorrichtung,
welche einen Kolben 23, eine Kolbenstange 24 und einen hakenförmigen Kupplungsteil
25 enthält, über eine Leitung durch einen Flüssigkeitsdruck - beispielsweise den Motoröldruck
oder Kraftstoffdruck beaufschlagt, wodurch die Feder 26 gespannt wird und der Kolben
23 mit dem Kupplungsteil 25 in seine linke Endstellung gedrückt wird, in welcher er
die Bewegung des Fördermengenverstellgliedes 2 nicht behindert. Bei einem Ausfall
des Mikroprozessors, des Stellmotors oder bei Auftreten einer Überdrehzahl wird die
Stromzufuhr zum Magnetventil 27 unterbrochen, das Ventil öffnet nach außen und der
Flüssigkeitsdruck in der Abstellvorrichtung fällt ab. Dadurch drückt die Feder 26
den Kolben 23 samt dem hakenförmigen Kupplungsteil nach rechts und über den Anschlag
21 wird die Regelstange in Richtung Nullförderung gezogen. Dabei wird die Vorspannkraft
der Druckfeder 29 im federnden Schleppglied 20 überwunden und die Feder 29 entsprechend
dem erforderlichen Abstellweg zusammengedrückt. Auch die Druckfeder 11 in der Federbüchse
9 wird bei diesem Notabstellvorgang bis zur Überwindung des Spiels 16 zusammengedrückt.
Bezogen auf die Haltekraft des Stellmotors bei bestimmungsgemäßer Arbeit beträgt die
Vorspannkraft der Feder 29 im federnden Schleppglied 20 etwa 60 bis 90 %, die von
der Feder 26 der Abstellvorrichtung 22 ausgeübte Kraft mindestens 110 %.
1. Steuereinrichtung für die Verstellung des Einspritzzeitpunktes und/oder der Fördermenge
einer Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, bei welcher ein Förderbeginn
und/oder Fördermengenverstellglied (2,3), insbesondere eine Anschläge für Ausweichkolben
tragende Stange und/oder eine Regelstange, von einem elektrischen Stellmotor (4),
unter Zwischenschaltung wenigstens eines mechanischen, als Federspeicher ausgebildeten
Kraftspeichers (9, 10) verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Federspeicher
zwei gegeneinander bewegliche Federteller (12,13) aufweist, deren maximaler Abstand
voneinander durch Anschläge (14, 15) eines die Federteller übergreifenden Gehäuses
begrenzt ist, wobei zwischen den Federtellern eine vorgespannte Druckfeder (11) aufgenommen
ist, daß ein mit dem als Schrittmotor (4) ausgebildeten Stellmotor auf Zug und Druck
kraftschlüssig verbundener Teil (17) eines Übertragungsgestänges beide Federteller
(12, 13) durchsetzt und Anschläge (18,19) trägt, welche mit den der Druckfeder (11)
abgewandten Seiten der Federteller (12, 13) zusammenwirken, und daß der mit dem Verstellglied
(2, 3) verbundene Teil des Übertragungsgestänges am Gehäuse angeschlossen ist.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federteller
(12, 13) an ihren einander zugewandten Seiten Anschläge aufweisen, welche den maximalen
Druckhub (16) der Feder (11) begrenzen.
3. Steuereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Übertragungsgestänge
zwischen dem Kraftspeicher (9, 10) und dem Verstellglied (2, 3) wenigstens ein Anschlag
(21) vorgesehen ist, welcher mit einer vom Schrittmotor (4) unabhängigen Abstellvorrichtung
kuppelbar ist, und daß zwischen diesem Anschlag (21) und dem Kraftspeicher (9, 10)
wenigstens ein weiteres federndes Schleppglied (20, 29) eingeschaltet ist.
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstellvorrichtung
(22) als entgegen der Kraft einer Feder (26) verschiebbarer Kolben (23) eines hydraulischen
Zylinder-Kolben-Aggregates ausgebildet ist, dessen Arbeitsraum mit einem hydraulischen
Medium beaufschlagbar ist, wobei die Federkraft der Abstellvorrichtung größer ist
als die Federkraft des federnden Schleppgliedes (20, 29) bzw. des Kraftspeichers (9).
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Hydraulikleitung
zum Arbeitsraum der Abstellvorrichtung (22) ein vorzugsweise elektrisch betätigbares
Ventil (27) eingeschaltet ist, welches im Betrieb der Brennkraftmaschine den Hydraulikzylinder
mit einer Druckmittelquelle verbindet und bei unzulässigen Betriebszuständen, wie
z. B. Überdrehzahl und/oder Stromausfall, den Hydraulikzylinder drucklos macht.
6. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der mit der Abstellvorrichtung (22) zusammenwirkende Anschlag (21) lediglich in dem
mit dem Verstellglied (2) für die Fördermenge verbundenen Teil des Übertragungsgestänges
angeordnet ist.
1. A control system for varying injection timing and/or fuel delivery of a fuel injection
pump for internal-combustion engines, in which an adjusting member (2, 3) for timing
and/or quantity, particularly a rod bearing stops for displacer pistons and/or a control
rod, is adjusted by an electric servomotor (4) via at least one mechanical energy
accumulator (9, 10) designed as spring accumulator, characterised in that the spring
accumulator comprises two spring collars (12, 13) which are movable relative to each
other, their maximum distance between each other being limited by abutments (14, 15)
of a housing surrounding the spring collars and a pre-stressed compression spring
(11) being disposed between the spring collars, that a member (17) of a transmission
linkage is connected with the servomotor designed as stepping motor (4) for transmitting
pushing forces and pulling forces, extends through both spring collars (12, 13) and
carries abutments (18, 19) cooperating with those surfaces of the spring collars (12,
13) which face away from the ends of the compression spring (11), and that the member
of the transmission linkage which is connected with the adjusting member (2, 3) is
linked to the housing.
2. A control system as claimed in claim 1, characterised in that the spring collars
(12, 13) at their mutually facing sides are provided with abutments limiting the maximum
compression stroke (16) of the spring (11).
3. A control system as claimed in claim 1 or 2, characterised in that within the transmission
linkage between the energy accumulator (9, 10) and the adjusting member (2, 3) at
least one abutment (21) is provided and is adapted for being coupled with a shut-down
device which is independent of the stepping motor (4), and that between said abutment
(21) and the energy accumulator (9,10) at least one further resilient dragging member
(20, 29) is interconnected.
4. A control system as claimed in claim 3, characterised in that the shut-down device
(22) is designed as a piston (23) of a hydraulic cylinder and piston unit, said piston
being shiftable against the force of a spring (26) and the working space of said unit
being designed to be subjected to a hydraulic fluid, the spring force of the shut-down
device being greater than the spring force of the resilient dragging member (20, 29)
or the energy accumulator (9), respectively.
5. A control system as claimed in claim 4, characterised in that a preferably electrically
operable valve (27) is interconnected into the conduit supplying hydraulic fluid to
the working space of the shut-down device (22), said valve during operation of the
internal-combustion engine is connecting the hydraulic cylinder with a source of pressurized
fluid and in case of inadmissible operating conditions such as overspeed and/or break-down
of the electrical power supply is depressurizing the hydraulic cylinder.
6. A control system as claimed in any one of claims 3 to 5, characterised in that
the abutment (21) cooperating with the shut-down device (22) is arranged only in that
member of the transmission linkage which is connected with the adjusting member (2)
for the quantity of fuel supplied.
1. Dispositif de commande pour le réglage de l'instant d'injection et/ou du débit
de refoulement d'une pompe d'injection de carburant pour moteurs à combustion interne,
dans lequel un organe de réglage du début de refoulement et/ou du débit de refoulement
(2, 3), en particulier une tige qui porte des butées pour des pistons alternatifs
et/ou une tige de réglage, est déplacé par un moteur électrique de positionnement
(4) avec interposition d'au moins un accumulateur d'énergie mécanique (9, 10), réalisé
sous forme d'accumulateur à ressort, caractérisé en ce que l'accumulateur à ressort
comporte deux coupelles de ressort (12, 13) mobiles l'une par rapport à l'autre, dont
la distance mutuelle maximale est limitée par des butées (14, 15) d'un carter qui
recouvre les coupelles de ressort, un ressort de pression précontraint (11) étant
logé entre les coupelles de ressort, en ce qu'une partie (17) d'une tringlerie de
transmission, raccordée par adhérence à la traction et à la pression au moteur de
positionnement réalisé sous forme de moteur pas-à-pas (4), traverse les deux coupelles
de ressort (12, 13) et porte des butées (18, 19) qui coopèrent avec les faces des
coupelles de ressort (12, 13) opposées au ressort de pression (11), et en ce que la
partie de la tringlerie de transmission reliée à l'organe de réglage (2, 3) est raccordée
au carter.
2. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que les coupelles
de ressort (12, 13) présentent, sur leurs côtés dirigés l'un vers l'autre, des butées
qui limitent la course de compression maximale (16) du ressort (11).
3. Dispositif de commande selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est
prévu dans la tringlerie de transmission, entre l'accumulateur d'énergie (9, 10) et
l'organe de réglage (2, 3), au moins une butée (21) qui peut être accouplée avec un
dispositif d'arrêt indépendant du moteur pas-à-pas (4), et en ce qu'il est interposé,
entre cette butée (21) et l'accumulateur d'énergie (9, 10), au moins un autre organe
glissant à ressort (20, 29).
4. Dispositif de commande selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif
d'arrêt (22) est réalisé sous forme de piston (23), mobile contre la force d'un ressort
(26), d'un ensemble cylindre-piston hydraulique dont la chambre de travail peut recevoir
un fluide hydraulique, la force de ressort du dispositif d'arrêt étant plus grande
que la force de ressort de l'organe glissant à ressort (20, 29) ou de l'accumulateur
d'énergie (9).
5. Dispositif de commande selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'il est intercalé,
dans la conduite hydraulique aboutissant à la chambre de travail du dispositif d'arrêt
(22), une soupape (27), de préférence commandée électriquement, qui relie le cylindre
hydraulique à une source de fluide sous pression lorsque le moteur à combustion interne
tourne et qui met hors pression le cylindre hydraulique en cas de conditions inacceptables
de fonctionnement, par exemple en cas de survitesse et/ou de panne de courant.
6. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé
en ce que la butée (21) qui coopère avec le dispositif d'arrêt (22) est simplement
disposée dans la partie de la tringlerie de transmission qui est raccordée à l'organe
de réglage (2) contrôlant le débit de refoulement.

