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(11) |
EP 0 069 258 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.11.1985 Patentblatt 1985/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.06.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B21B 43/02 |
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Auflaufrollgang für Kühlbetten zum Abbremsen und Querfördern von Teillängen unterschiedlicher
Querschnitte und Auflaufgeschwindigkeiten
Cooling bank roller table for braking and transversal transporting of parts of different
lengths, cross section and feeding speed
Train à rouleaux d'amenée pour un refroidisseur pour freiner et transporter transversalement
des pièces de longueurs, section transversale et vitesse différentes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT LU SE |
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Priorität: |
08.07.1981 DE 3126811
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.01.1983 Patentblatt 1983/02 |
| (71) |
Anmelder: SMS SCHLOEMANN-SIEMAG AKTIENGESELLSCHAFT |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Beerens, Hugo, Dr.-Ing.
D-4005 Meerbusch 2 (DE)
- Feldmann, Hugo, Dr.-Ing.
D-5110 Alsdorf (DE)
- Gipperich, Theodor
D-4000 Düsseldorf 22 (DE)
- Kirchhoff, Hans
D-4150 Krefeld (DE)
- Küsel, Siegfried
D-4000 Düsseldorf 30 (DE)
- Nobis, Dieter
D-4040 Neuss (DE)
- Schlanzke, Claus Georg
D-4030 Ratingen-Eckamp (DE)
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Vertreter: Müller, Gerd, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Hemmerich-Müller-Grosse
Pollmeier-Valentin-Gihske
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Auflaufrollgang für Kühlbetten zum Abbrensen und Querfördern
von Teillängen unterschiedlicher Querschnitte und Auflaufgeschwindigkeit, bestehend
aus quer zur Förderlinie geneigten Förderrollen und einem dem Kühlbett zugwandten
Längsabschnitt zum Abbremsen von dickeren Profilquerschnitten und einem dem Kühlbett
abgewandten, durch bewegliche Abdeckmittel abgedeckten Längsabschnitt zum Abbremsen
und Überfördern von dünnen Profilquerschnitten. Dabei erfolgt das Abbremsen und Überfördern
der Teillängen mittels heb- und senkbarer Bremsmittel, wobei die Bremsmittel der jeweiligen
Längsabschnitte unabhängig voneinander betätigbar sind.
[0002] Durch die DE-B-1 289 813 ist bereits eine Einrichtung der vorgenannten Gattung bekannt,
bei welcher entweder dickere Profilquerschnitte mit geringerer Auflaufgeschwindigkeit
oder dünnere Profilquerschnitte mit höherer Auflaufgeschwindigkeit in Teillängen abgebremst
und auf das Kühlbett übergefördert werden. Die Teillängen unterschiedlicher Profilquerschnitte
laufen zunächst in der gleichen, dem Kühlbett abgewandten Auflaufrinne auf und werden
nach dem Überlauf nacheinander in zwei nebeneinander liegenden Bremsrinnen stufenweise
oder in der dem Kühlbett zugewandten Bremsrinne abgebremst und auf das Kühlbett übergefördert.
Die dem Kühlbett abgewandte Auflaufrinne sowie die erste Bremsrinne werden mit schwenkbeweglichen
Abdeckmitteln nach oben abgedeckt, um ein Herausspringen der mit höherer Auflaufgeschwindigkeit
auflaufenden Teillängen von dünneren Profilquerschnitten aus der Auflaufrinne bzw.
der ersten Bremsrinne zu vermeiden. Diese Einrichtung hat den Nachteil, dass insbesondere
die mit höherer Auflaufgeschwindigkeit auflaufenden Teillängen einer Uberlaufzeit
bedürfen, bevor die erste Bremsrinne mit dem Abbremsen beginnen kann.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der vorbekannten Einrichtung zu vermeiden,
indem insbesondere das Arbeitsspiel der Bremsmittel für die mit höherer Auflaufgeschwindigkeit
auflaufenden Teillängen in zwei parallelen Linien verkürzt wird und somit bei gleicher
oder geringerer Kühlbettlänge Teillängen bei einer Auflaufgeschwindigkeit von mehr
als 20 m/sek abgebremst und auf das Kühlbett übergefördert werden. Weiter soll das
Abbremsen der Teillängen durch die Verwendung von Zusatzbremsmitteln weiter verkürzt
werden.
[0004] Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einem gattungsgemässen Auflaufrollgang
vorgeschlagen, dass neben dem Kühlbett drei Längsabschnitte mit heb- und senkbaren
Bremsmitteln angeordnet sind, deren kühlbettseitiger Längsabschnitt von den anderen
beiden durch einen schmalen heb- und senkbaren Trennmittelabschnitt und die beiden
anderen Längsabschnitte durch eine Rinnenwandung voneinander getrennt und diesen je
bewegliche Abdeckmittel zugeordnet sind, der mittlere Längsabschnitt bei abgesenkten
Bremsmitteln zusammen mit dem Trennmittelabschnitt die Auflaufrinne des kühlbettseitigen
Bremsmittelabschnittes bildet und bei heb- und senkbaren Bremsmitteln wechselweise
mit dem dem Kühlbett abgewandten Längsabschnitt gemeinsam betreibbar ist. Vorteil
einer solchen Einrichtung ist, dass insbesondere die Teillängen mit hoher Auflaufgeschwindigkeit
nicht erst aus einer Auflaufrinne in die Bremsrinne überführt zu werden brauchen,
sondern sofort wechselweise in eine von zwei Bremsrinnen direkt einlaufen und ohne
Verlustzeiten der Abbremsvorgang eingeleitet werden kann.
[0005] In weiterer Ausbildung der Erfindung ist den beiden dem Kühlbett abgewandten Längsabschnitten
mit Bremsmitteln eine Schwenkweiche vorgeordnet, wobei der mittlere Längsabschnitt
mit Bremsmitteln die verlängerte Walzlinie bildet. Die Abdeckmittel können je nach
Ausführungsbeispiel beispielsweise mit den Bremsmitteln fest verbunden sein, indem
die Bremsmittel gleichzeitig die Abdeckmittel bilden und als heb- und senkbare Schieber
ausgebildet sind. Auch können die Abdeckmittel unabhängig von den Bremsmitteln heb-
und senkbar oder schwenkbeweglich sein. Als Hubmittel der Abdeckmittel können heb-
und senkbare Stössel oder hydraulische oder pneumatische Kraftmittel verwendet werden.
Die Abdeckmittel der drei Längsabschnitte bilden eine zum Kühlbett hin geneigte Gleitfläche.
Auch können die Abdeckmittel und der kühlbettseitige Bremsmittelabschnitt mit ihren
Rücken eine zum Kühlbett hin geneigte Gleitfläche bilden. Die Abdeckmittel sind abhängig
von der Bremsmittelbewegung heb- und senkbar, sie können jedoch auch unabhängig voneinander
bewegbar ausgebildet sein. Die Abdeckmittel können als Zusatzbremsmittel mit Bremsklappen
versehen werden, wobei die Bremsklappen unter elastischer Kraftmittelwirkung schwenkbeweglich
ausgebildet sind. Weiter können die Abdeckmittel als die Bremsmittel übergreifende
Schieber ausgebildet sein, wobei die der beiden dem Kühlbett abgewandten Längsabschnitte
mit auf die Bremsmittel gerichteten Gebläseluftkanälen als Zusatzbremsmittel versehen
sind. Den Gebläseluftkanälen sind im Bereich der Bremsmittelabschnitte Luftaustrittskanäle
zugeordnet. Auch können den beiden dem Kühlbett abgewandten Bremsmittelabschnitten
in Förderrichtung Gruppen von Linearmotoren als Zusatzbremsmittel zugeordnet werden.
Dabei sind die Linearmotoren oberhalb der Bremsmittelabschnitte heb- und senkbar oder
schwenkbeweglich ausgebildet. Die Bremsmittelabschnitte sind in Förderrichtung im
Bereich unterhalb des Stators angeordnet. Den Bremsmittelabschnitten sind Längsabschnitte
mit Distanzschiebern nebengeordnet.
[0006] Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt die Zeichnung dar. Es zeigen:
Fig. 1 einen Auflaufrollgang mit Kühlbett in der Drausicht ausschnittweise im Prinzip,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel des Auflaufrollgangs im Querschnitt im Prinzip,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Auflaufrollgang im Querschnitt im
Prinzip,
Fig. 3a den Auflaufrollgang nach Fig. 3 für das Überfördern dickerer Profilquerschnitte
schematisch im Ausschnitt,
Fig. 4, Fig. 4a ein Ausführungsbeispiel für die Ausbilding der Abdeckmittel mit Bremsklappen
als Zusatzbremsmittel im Querschnitt im Prinzip und
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel für die Ausbildung der Abdeckmittel mit Linearmotoren
als Zusatzbremsmittel im Querschnitt im Prinzip.
[0007] In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein Auflaufrollgang bezeichnet, der quer zur Förderrichtung
R mit zum Kühlbett 2 hin geneigt angeordneten Förderrollen 1 a durchsetzt ist. Die
Förderrollen 1 a haben Einzelantriebe 1 b. Auf dem Auflaufrollgang 1 wird Walzgut
mittels einer Teilschere S in Teillängen T unterteilt aufeinanderfolgend angefördert,
bis annähernd zum Stillstand abgebremst und zum weiteren Abkühlen in die festen Rechen
2a des Kühlbettes 2 quergefördert. Der Auflaufrollgang 1 ist in drei parallel zueinander
liegende Längsabschnitte, bestehend aus heb- und senkbaren Bremsmitteln 4, 5 und 6
unterteilt. Die Bremsmittel 4 bilden einen dem Kühlbett 2 abgewandten Längsabschnitt,
dem oberhalb schwenkbewegliche Abdeckmittel 4a zugeordnet sind. Die Abdeckmittel 4a
sind an einem Ende an eine Kolbenstange 7a eines in einem Zylinder 7 geführten Kolbens
angelenkt. Der Zylinder 7 ist gelenkig an einer Konsole 9 befestigt.
[0008] Die Bremsmittel 5 bilden einen mittleren Längsabschnitt, dem mittels Stössel 5b heb-
und senkbare Abdeckmittel 5a zugeordnet sind. Die Bremsmittel 6 bilden einen dem Kühlbett
2 zugewandten Längsabschnitt. Die Rücken der eingeschwenkten Abdeckmittel 4a und 5a
sowie die der angehobenen Bremsmittel 6 bilden eine zum Kühlbett 2 hin geneigte Gleitführung
zum Querfördern der Teillängen T.
[0009] Der Längsabschnitt mit Bremsmitteln 6 ist von dem Längsabschnitt mit Bremsmitteln
5 durch einen Längsabschnitt mit heb- und senkbaren Trennmitteln 3 getrennt. Der Längsabschnitt
mit Bremsmitteln 4 ist gegenüber dem Längsabschnitt mit Bremsmitteln 5 durch eine
feste Rinnenwand 8 abgeteilt. An sich bekannte heb- und senkbare Bremsschieber bilden
die Längsabschnitte mit Bremsmitteln 4, 5 und 6.
[0010] Bei der Beschreibung der Betriebsweise der Anlage ist zu unterscheiden zwischen dem
Zufördern, Abbremsen und Überfördern von Teillängen T von Walzgut mit höherer Auflaufgeschwindigkeit
von ca. mehr als 20 m/sek und einem Querschnitt von ca. 8 bis 25 mm 0 wechselweise
in den Längsabschnitten 4 und 5 einerseits und dem Zufördern, Abbremsen und Überfördern
von Teillängen T von Walzgut mit geringerer Auflaufgeschwindigkeit von weniger als
20 m/sek und einem Querschnitt von ca. 16 bis 50 mm 0 von dem Längsabschnitt 5 über
den Längsabschnitt 6 andererseits.
[0011] Läuft beispielsweise die erste Teillänge T von einer nicht weiter dargestellten Walzstrasse
nach Unterteilen des Stranges in Teillängen T auf dem Auflaufrollgang 1 auf den Förderrollen
1 mit einer Walzgeschwindigkeit von mehr als 20 m/sek auf, so wird diese bei Passieren
der Schwenkweiche 10 in den Längsabschnitt mit heb- und senkbaren Bremsmitteln 4 geleitet.
Die Bremsmittel 4 sind unter die Oberkante der Förderrollen 1 a abgesenkt. Nachdem
die Teillänge T mit dünnem Walzgutquerschnitt weit genug bis in den Bereich des Kühlbettes
2 aufgelaufen ist, werden die Bremsmittel 4 angehoben, und die Teillänge T wird abgebremst.
Dann werden die Abdeckmittel 4a, beispielsweise schwenkbewegliche Abdeckplatten, durch
Beaufschlagen des in dem Zylinder 7 geführten Kolbens ausgeschwenkt, so dass die Teillänge
T über die obere Kante der festen Rinnenwand 8 über die eingeschwenkten Abdeckmittel
5a und die Oberkante der in ihrer oberen Lage befindlichen Bremsmittel 6 in die erste
Rast der festen Rechen 2a des Kühlbettes 2 abgleitet. Danach werden die Bremsmittel
4 und die Abdeckmittel 4a wieder abgesenkt. Die folgende Teillänge T mit höherer Auflaufgeschwindigkeit
von mehr als 20 m/sek und dünnem Walzgutquerschnitt wird nach Umsteuern der Schwenkweiche
10 in der Walzlinie W in den Längsabschnitt mit Bremsmitteln 5 geleitet. Die Bremsmittel
5 sind unter die Oberkante der Förderrotten 1a abgesenkt. Nachdem die Teillänge T
weit genug bis in den Bereich des Kühlbettes 2 aufgelaufen ist, werden die Bremsmittel
5 angehoben, und die Teillänge T wird abgebremst. Die Abdeckmittel 5a werden durch
Anheben der Stössel 5b ausgeschwenkt, so dass die Teillänge T über das in seiner oberen
Stellung befindliche Trennmittel 3 und den in seiner oberen Lage befindlichen Bremsmittelabschnitt
6 nach Anheben der heb- und senkbaren Leisten 2b in die erste Rast der festen Rechen
2a des Kühlbettes 2 abgleitet.
[0012] Die weiter nicht dargestellten beweglichen Rechen des Kühlbettes 2 fördern die beiden
Teillängen T um eine Zahnteilung weiter. Die Leisten 2b sowie die heb- und senkbaren
Bremsmittel 5 und die Abdeckmittel 5a werden abgesenkt. Die Längsabschnitte der Bremsmittel
4 und 5 stehen zu einem neuen Arbeitsspiel bereit, bei dem nacheinander weitere Teillängen
T mit höherer Auflaufgeschwindigkeit auf dem Auflaufrollgang 1 auflaufen.
[0013] Läuft beispielsweise die erste Teillänge T von einer nicht weiter dargestellten Walzstrasse
nach Unterteilen des Walzgutstranges in Teillängen T auf dem Auflaufrollgang 1 auf
den Förderrollen 1 a mit einer Walzgutgeschwindigkeit von weniger als 20 m/sek und
einem Querschnitt von ca. 16 bis 50 mm 0 auf, so wird diese über die Schwenkweiche
10 in den Längsabschnitt mit in abgesenkter Stellung befindlichen heb- und senkbaren
Bremsmittel 5 geleitet. Sobald die Teillänge T weit genug aufgelaufen ist, wird der
Längsabschnitt mit Trennmitteln 3 in seine untere Stellung abgesenkt und die Teillänge
T läuft auf den Förderrollen 1 a in den Bereich des unter die Oberkante der Förderrollen
1 a abgesenkten Längsabschnittes mit heb- und senkbaren Bremsmitteln 6 über. Unter
Anheben der Bremsmittel 6 wird die Teillänge T von der Oberkante der Förderrollen
1 abgehoben und abgebremst und gleitet über die Oberkante der festen Rechen in die
erste Rast der festen Rechen 2a des Kühlbettes 2. Die beweglichen Rechen fördern die
Teillänge T um eine Zahnteilung auf dem Kühlbett 2 weiter, während der Bremsmittelabschnitt
6 in seine untere Stellung abgesenkt und der Trennmittelabschnitt 3 wieder in seine
obere Stellung angehoben wird. Danach läuft die folgende Teillänge T, wie vorbeschrieben,
wieder in den Längsabschnitt mit Bremsmitteln 5 ein.
[0014] In den Fig. 3 und 3a ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Auflaufrollgangs mit
daneben angeordnetem Kühlbett dargestellt, wobei in der Betriebsweise gegenüber der
Fig. 2 kein wesentlicher Unterschied, wohl aber in der baulichen Ausgestaltung Abweichungen
festzustellen sind.
[0015] In den Fig. 3 und 3a ist mit 11 der Auflaufrollgang mit Förderrollen 11 a bezeichnet,
die Förderrollen 11 a sind quer zur Förderrichtung R zum Kühlbett 12 hin geneigt angeordnet.
Die Förderrollen 11 haben ebenfalls Einzelantriebe und durchsetzen den Auflaufrollgang
11. Auf dem Auflaufrollgang 11 wird Walzgut unterschiedlicher Querschnitte und Profilform
in Teillängen T unterteilt aufeinanderfolgend angefördert, abgebremst und zur weiteren
Abkühlung in die festen Rechen 12a des Kühlbettes 12 quergefördert.
[0016] Der Auflaufrollgang 12 ist in drei parallel zueinander liegende Längsabschnitte,
bestehend aus heb- und senkbaren Bremsmitteln 14,15 und 16, unterteilt. Die Bremsmittel
14 bilden einen dem Kühlbett 12 abgewandten Längsabschnitt, dem schwenkbewegliche
Abdeckmittel 14a für die Rinne zugeordnet sind, um ein Herausspringen der Teillängen
T beim Auflaufen zu vermeiden. Die Abdeckmittel 14a sind an einem Ende mittels Schwenkwelle
17 schwenkbeweglich. In den Abdeckmitteln 14a sind auf die Teillänge T gerichtete
Luftkanäle 14b vorgesehen, um unter Einwirkung von Gebläseluft als Zusatzbremsmittel
Andrückkräfte zu erzeugen, so dass die Teillänge T in die linke Ecke der Rinne gedrückt
wird und somit einerseits der Reibungsbeiwert beim Abbremsen erhöht und zum anderen
eine erhöhte Laufruhe der Teillänge T bewirkt wird.
[0017] Die heb- und senkbaren Bremsmittel 15 bilden einen mittleren Längsabschnitt, dem
heb- und senkbare Schieber 15a mit Abdeckmitteln zugeordnet sind. Die Schieber 15a
übergreifen die Bremsmittel 15 und schliessen mit den Abdeckmitteln den Rinnenabschnitt
nach oben ab, um beim Zufördern ein Herausspringen der Teillängen T nach oben zu vermeiden.
In die Schieber 15a sind auf die Teillänge T gerichtete Luftkanäle 15b eingearbeitet,
durch welche Gebläseluft auf die Teillängen T zur Einwirkung kommt und auf diese eine
zusätzliche Anpresskraft gegen die unteren und seitlichen Führungsflächen beim Abbremsen
ausgeübt wird. Der mittlere Längsabschnitt 15, 15a ist von dem Längsabschnitt 14,
14a durch eine Rinnenwand 18 und von dem kühlbettseitigen Längsabschnitt mit Bremsmitteln
16 mittels eines Längsabschnittes mit heb- und senkbaren Trennmitteln 13 getrennt.
In den Trennmitteln 13 des Längsabschnittes sind Luftkanäle 13a zum Ableiten der Gebläseluft
vorgesehen.
[0018] Anstelle der Luftkanäle 14b, 15b als Zusatzbremsmittel können auch nach den Fig.
4, 4a, schwenkbeweglich gelagerte Bremsschuhe 24 an der Unterseite der Abdeckmittel
14a, 15a angeordnet sein.
[0019] Die heb- und senkbaren Bremsmittel 16 bilden einen dem Kühlbett 12 zugewandten Längsabschnitt.
Die Bremsmittel 16 sind C-förmig ausgebildet und bilden in angehobener Stellung gleichzeitig
die Abdeckmittel. Die Rücken der eingeschwenkten Abdeckmittel 14a, 15a und der angehobenen
Bremsmittel 16 bilden eine zum Kühlbett 12 hin geneigte Gleitführung zum Querfördern
der Teillängen T. An sich bekannte heb- und senkbare Bremsschieber bilden die Längsabschnitte
mit Bremsmitteln 14,15 und 16.
[0020] Bei der Beschreibung der Betriebsweise der Anlage ist zu unterscheiden zwischen dem
Zufördern, Abbremsen und Überfördern von Teillängen T von Walzgut mit höherer Auflaufgeschwindigkeit
von mehr als ca. 20 m/sek und einem Querschnitt von ca. 8 bis 25 mm 0 wechselweise
in den Längsabschnitten 14 und 15 nach Fig. 3 einerseits und dem Zufördern, Abbremsen
und Überfördern von Teillängen T von Walzgut mit geringerer Auflaufgeschwindigkeit
von weniger als ca. 20 m/sek und einem Querschnitt von ca. 16 bis 50 mm 0 von dem
Längsabschnitt 15 über den Längsabschnitt 16 nach Fig. 3a andererseits.
[0021] Läuft beispielsweise die erste Teillänge T von einer nicht weiter dargestellten Walzstrasse
nach Unterteilen des Stranges in Teillängen T auf dem Auflaufrollgang 11 auf den Förderrollen
11 a mit einer Walzgeschwindigkeit von mehr als 20 m/ sek auf, so wird diese beim
Passieren der Schwenkweiche 10 in den Längsabschnitt mit heb- und senkbaren Bremsmitteln
14 geleitet. Die Bremsmittel 14 sind unter die Oberkante der Förderrollen 11 a abgesenkt.
Nachdem die Teillänge T mit dünnem Walzgutquerschnitt weit genug bis in den Bereich
des Kühlbettes 12 aufgelaufen ist, werden die Bremsmittel 14 angehoben und die Teillänge
T wird abgebremst. Dann werden die Abdeckmittel 14a, beispielsweise schwenkbewegliche
Abdeckplatten, durch Betätigen der Schwenkwelle 17 ausgeschwenkt, so dass die Teillänge
T über die obere Kante der festen Rinnenwand 18 und über die eingeschwenkten Abdeckmittel
15a und den Rücken der angehobenen Bremsmittel 16 in die erste Rast der festen Rechen
12a des Kühlbettes 12 abgeleitet. Danach werden die Bremsmittel 14 und die Abdeckmittel
14a wieder abgesenkt. Die folgende Teillänge T mit hoher Auflaufgeschwindigkeit und
dünnem Walzgutquerschnitt wird nach Umsteuern der Schwenkweiche 10 in die Walzlinie
W in den Längsabschnitt mit Bremsmitteln 15 geleitet. Die Bremsmittel 15 sind unter
die Oberkante der Förderrollen 11 a abgesenkt. Nachdem die Teillänge T weit genug
bis in den Bereich des Kühlbettes 12 aufgelaufen ist, werden die Bremsmittel 15 angehoben,
und die Teillänge T wird abgebremst. Die Abdeckmittel 15a werden durch Anheben der
T-förmig ausgebildeten Schieber ausgeschwenkt, so dass die Teillänge T über das in
seiner oberen Stellung befindliche Trennmittel 13 und den Rükken der angehobenen Bremsmittel
16 nach Anheben der heb- und senkbaren Leisten 12b in die erste Rast der festen Rechen
12a des Kühlbettes 12 abgleitet.
[0022] Die weiter nicht dargestellten beweglichen Rechen des Kühlbettes 12 fördern die beiden
Teillängen T um eine Zahnteilung weiter. Die Leisten 12b sowie die heb -und senkbaren
Bremsmittel 15 und die Abdeckmittel 15a werden sodann wieder abgesenkt. Die Längsabschnitte
der Bremsmittel 14 und 15 stehen zu einem neuen Arbeitsspiel bereit, bei dem nacheinander
weitere Teillängen T mit hoher Auflaufgeschwindigkeit auf dem Auflaufrollgang 11 auflaufen.
Sofern die in den Längsabschnitten der Bremsmittel 14 bzw. 15 auflaufenden Teillängen
T ausser der beim Anheben der Bremsmitte) 14,15 auf die Teillängen T ausgeübten Bremskräfte
einer zusätzlichen Bremskraft ausgesetzt werden sollen, wird durch die Luftkanäle
14b bzw. 15b auf die einlaufende Teillänge T Gebläseluft aufgeblasen, wodurch die
Andrückkräfte eine erhöhte Reibungskraft an den die Teillänge T führenden Gleitflächen
bewirkt. Ausser einer weiteren Verkürzung des Bremsweges wird mit dem Aufblasen von
Druckluft auch eine zusätzliche Laufruhe der mit hoher Geschwindigkeit auflaufenden
Teillängen T erzielt. Die zugeführte Gebläseluft wird durch Luftkanäle 14c bzw. 13a
seitlich der Förderrollen 11 nach unten abgeführt.
[0023] Läuft beispielsweise die erste Teillänge T von einer nicht weiter dargestellten Walzstrasse
nach Unterteilen des Walzgutstranges in Teillängen T auf dem Auflaufrollgang 11 auf
den Förderrollen 11 a mit einer Walzgutgeschwindigkeit von weniger als 20 m/sek und
einem Querschnitt von ca. 16 bis 50 mm 0 auf, so wird diese über die Schwenkweiche
10 in den Längsabschnitt mit in abgesenkter Stellung befindlichen heb- und senkbaren
Bremsmitteln 15 geleitet. Der den Bremsmittelabschnitt 15 übergreifende Schieber der
Abdeckmittel 15a ist, wie die Fig. 3a zeigt, angehoben, so dass sich der freie Raum
oberhalb der heb- und senkbaren Bremsmittel 15 für die dicken Querschnitte erweitert.
Der längsabschnitt mit Bremsmitteln 16 ist unter die Förderebene abgesenkt. Nach Einlaufen
der Teillänge T bis in den Bereich des Kühlbettes 12 wird der in seiner oberen Stellung
befindliche Längsabschnitt mit heb-und senkbaren Trennmitteln 13 in seine untere Stellung
abgesenkt und die Teillänge T läuft auf den Förderrollen 11 a in den Bereich des abgesenkten
Längsabschnittes mit heb- und senkbaren Bremsmitteln 16 über. Unter Anheben der Bremsmittel
16 wird die Teillänge T von der Oberkante der Förderrollen 11 a abgehoben, abgebremst
und gleitet über die Oberkante der festen Rechen 12a in die erste Rast der festen
Rechen 12a des Kühlbettes 12. Die beweglichen Rechen fördern die Teillänge T um eine
Zahnteilung auf dem Kühlbett 12 weiter, während der Bremsmitteiabschnitt 16 in seine
untere Stellung abgesenkt und der Trennmittelabschnitt 13 wieder in seine obere Stellung
angehoben wird. Danach läuft die folgende Teillänge T, wie vorgeschrieben, wieder
in den Längsabschnitt der Bremsmittel 15 ein.
[0024] In den Fig. 4 und 4a ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Ausgestaltung des Auflaufrollgangs
nach den Fig. 2 und 3 dargestellt. Mit 14, 15 und 16 sind die heb- und senkbaren Bremsmittelabschnitte
bezeichnet, oberhalb derer sich Abdeckmittel 14a, 15a befinden. Die Abdeckmittel 14a
und 15a sind in vorbeschriebener Weise heb- und senkbar bzw. schwenkbeweglich ausgebildet.
An den Abdeckmitteln 14a und 15a sind als Zusatzbremsmittel Bremsschuhe 24, 25 an
deren den Bremsmittelabschnitten 14, 15 zugewandten Seiten schwenkbeweglich befestigt.
Die Bremsschuhe 24, 25 sind mittels Bolzen 26 etwa in ihrem Schwerpunkt an den Abdeckmitteln
14a, 15a etwa in horizontaler Ebene parallel zur Förderlinie R hängend befestigt.
Zwecks Beeinflussung ihrer horizontalen Lage beim Einlaufen bzw. beim Durchlaufen
der Teillänge T kann mittels Luftdüsen 27, 28 Druckluft auf die beiderseitigen Enden
der Bremsschuhe 24, 25 aufgeblasen werden. Dazu sind in den Abdeckmitteln 14a und
15a oberhalb der freien Enden der Bremsschuhe 24, 25 über Ventile 29, 30 steuerbare
Luftdüsen 27, 28 angeordnet.
[0025] Sobald das Kopfende einer Teillänge T den Längsabschnitt mit Bremsschuhen 24, bzw.
25 passiert sind die Ventile 29 geöffnet, so dass Gebläseluft durch die Luftdüsen
27 auf das in der Förderrichtung R vordere Ende der Bremsschuhe 24, 25 aufgeblasen
wird, so dass das hintere Ende der Bremsschuhe 24 bzw. 25, wie gestrichelt dargestellt,
leicht angehoben wird und das Kopfende der durchlaufenden Teillänge T auch bei einer
unruhigen Laufbewegung nicht von den Bremsklappen 24 bzw. 25 behindert wird. Nachdem
das Kopfende der Teillänge T durchgelaufen ist, werden die Luftdüsen 27 durch Umsteuern
des zugeordneten Ventils 29 abgeschaltet, so dass die Zufuhr von Gebläseluft unterbrochen
wird. Sodann wird das den Luftdüsen 28 zugeordnete Ventil 30 geöffnet, und die Luftdüsen
28 werden mit Gebläseluft beaufschlagt, wodurch die in Förderrichtung R hinteren Enden
der Bremsklappen 24 bzw. 25 sich auf die Obefläche der Teillängen T auflegen und eine
zusätzliche Bremskraft auf diese ausüben. Die Intensität der Zusatzbremsung kann durch
die Veränderung des Druckes der auf die hinteren Enden der Bremsklappen 24 bzw. 25
aufgeblasenen Gebläseluft beeinflusst werden. Die Einwirkung der Bremsklappen 24 bzw.
25 auf die durchlaufende Teillänge T erfolgt zusätzlich zu der von den Bremsmitteln
14 bzw. 15 in vorbeschriebener Weise ausgeübten Bremskraft.
[0026] Anstelle der Luftdüsen 29, 30 können den Bremsklappen 24 bzw. 25 auch andere elastische
Mittel wie Federn oder Elektromagnete zugeordnet sein. Auch können die Bremsklappen
24 bzw. 25 an Parallelogrammgestängen schwenkbeweglich aufgehängt sein.
[0027] In einem weiteren Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 werden die den Längsabschnitten
mit Bremsmitteln 34 bzw. 35a zugeordneten Abdeckmittel als Linearmotoren 36 bzw. 37
ausgebildet. Die Linearmotoren 36 sind an um Drehachsen 34b beweglichen Schwenkhebeln
34a befestigt, während die Linearmotoren 37 seitlich mit heb-und senkbaren Schiebern
35c verbunden sind. Die Linearmotoren 36 bzw. 37 haben einen den magnetischen Fluss
(elektromagnetisches Wanderfeld) führenden Stator 36a bzw. 37a, auf welchem zueinander
versetzt Magnetspulen 36b bzw. 37b aufsitzen. Die Linearmotoren 36, 37 sind von einem
Gehäuse umschlossen. Unterhalb des Stators 36a bzw. 37a ist ein Längsabschnitt mit
heb- und senkbaren Bremsmitteln 34 bzw. 35a angeordnet, der gleichzeitig die Rückschlussplatte
für den magnetischen Fluss bildet. Seitlich des Bremsmittelabschnittes 34 sind in
der Förderrichtung R unterhalb der Querschnitte der Magnetspulen 36b den magnetischen
Fluss nicht leitende Führungsplatten angeordnet. Seitlich des Bremsmittelabschnittes
35a sind in der Förderrichtung R unterhalb der Querschnitte der Magnetspulen 37b ein
Längsabschnitt mit heb- und senkbaren Distanzschiebern 35b und eine Leiste an dem
Schieber 35c angeordnet, die aus den magnetischen Fluss nicht leitendem Material,
beispielsweise Grauguss, bestehen.
[0028] Läuft, wie bereits zu den Fig. 2 und 3 vorbeschrieben, eine Teillänge T mit dünnem
Querschnitt und einer Auflaufgeschwindigkeit von mehr als 20 m/sek auf den Förderrollen
11 a des Auflaufrollgangs 11 über die Schwenkweiche 10 auf den Bremsmittelabschnitt
34 auf, so wird dieser mit seiner Oberkante über die Förderebene der Förderrollen
11 a angehoben, bis sich die Teillänge T im Bereich des Luftspaltes befindet, der
sich zwischen der Unterkante des Stators 36a der Linearmotoren 36 und der oberkante
des Bremsmittelabschnittes 34 erstreckt. Die Linearmotoren 36 werden sodann eingeschaltet,
so dass an den Magnetspulen 36b eine elektrische Wechselspannung anliegt und die Magnetspulen
36b ein elektromagnetisches Wanderfeld erzeugen, das in der Teillänge T eine zur Förderrichtung
R entgegengesetzt gerichtete magnetische Kraftwirkung ausübt, welche eine zusätzliche
Bremswirkung neben der durch die gleitende Reibung auf den Bremsmittelabschnitt 34
bewirkte Abbremsung der Teillänge T zur Folge hat. Ausserdem bewirkt das Magnetfeld
eine grössere Laufruhe der Teillänge T. Sobald die Teillänge T hinreichend abgebremst
worden ist, werden die Linearmotoren 36 abgeschaltet und um die Schwenkachse 34b nach
oben ausgeschwenkt, und der Bremsmittelabschnitt 34 wird weiter bis zur Oberkante
der seitlichen Führungen angehoben, so dass die Teillänge T längs der zum Kühlbett
12 hin geneigten Gleitfläche in die erste Rast des Kühlbettes 12 abgleitet. Danach
werden der Bremsmittelabschnitt 34 und die Linearmotoren 36 wieder in ihre Ausgangslage
zurückbewegt.
[0029] Nach dem Umsteuern der Schwenkweiche 10 in den Bereich des Bremsmittelabschnittes
35a wird die folgende Teillänge T mit dünnem Querschnitt und einer Auflaufgeschwindigkeit
von mehr als 20 m/sek auf dem Auflaufrollgang 11 auf den Bremsmittelabschnitt 35a
übergeleitet. Während der Distanzschieberabschnitt 35b bereits bis unter die Oberkante
des kühlbettseitigen Teiles der Magnetspule 37b angehoben worden ist, wird durch Anheben
des Bremsmittelabschnittes 35a über die Oberkante der Förderrollen 11 a die Teillänge
T bis in den Bereich des Luftspaltes zwischen der Unterkante des Stators 37a und der
gestrichelten Oberkante des Bremsmittelabschnittes 35a angehoben. Dabei wird die Teillänge
T infolge der gleitenden Reibung abgebremst, wobei durch Einschalten der Linearmotoren
37 in deren Magnetspulen 37b durch die anliegende elektrische Wechselspannung ein
magnetisches Wanderfeld erzeugt wird, das eine der Förderrichtung R entgegengerichtete
magnetische Kraftwirkung in der Teillänge T als Zusatzbremsung erzeugt. Ausserdem
wird durch das Magnetfeld eine grössere Laufruhe der Teillänge T erzielt. Sodann wird
der die Linearmotoren 37 tragende Schieberabschnitt 35c soweit angehoben, dass mit
dem weiteren Anheben des Bremsmittelabschnittes 35a und des Distanzschieberabschnittes
35b bis an die Oberkante der zum Kühlbett 12 hin geneigten Gleitfläche die Teillänge
T in die folgende Rast auf das Kühlbett 12 abgleiten kann. Danach werden der Bremsmittelabschnitt
35a, der Distanzschieberabschnitt 35b und der die Linearmotoren 37 tragende Schieberabschnitt
35c wieder in ihre Ausgangslage zurückbewegt.
[0030] Die heb- und senkbaren Bremsmittel, Trennmittel sowie die übrigen erwähnten Schieber
sitzen in bekannter Weise vorzugsweise auf einer unterhalb der Schieber quer zur Förderrichtung
R angeordneten Achse A (Fig. 4) drehbeweglich auf und werden über nicht weiter dargestellte
Zuggestänge betätigt.
[0031] Die Bewegung der Abdeckmittel durch Ausschwenken bzw. Anheben oder Absenken kann
in Abhängigkeit von der Bewegung der zugeordneten Bremsmittel oder auch unabhängig
davon erfolgen.
[0032] In bekannter Weise ist es mit den in den Ausführungsbeispielen dargestellten Einrichtungen
auch möglich, die Teillängen T aus den Bremsmittelabschnitten 6, 16 mittels der beweglichen
Rechen auszuheben.
[0033] Auch ist es denkbar, anstelle von zwei Bremsmittelabschnitten 4, 5; 14, 15 für das
Abbremsen der Teillängen T mit hoher Auflaufgeschwindigkeit von mehr als 20 m/sek
sinngemäss drei oder mehr Bremsmittelabschnitte vorzusehen.
[0034] Schliesslich wäre es auch möglich, die Teillängen T bei geschlossenen Abdeckmittelabschnitten
4a, 5a; 14a, 15a und bei abgesenkten Bremsmittelabschnitten 4, 5; 14, 15 über den
Bremsmittelabschnitt 6,16 abzubremsen und auf das Kühlbett 2, 12 auszufördern. Dazu
müsste die Rinnenwandung 8, 18 ebenso wie der Trennmitteiabschnitt 3, 13 heb- und
senkbar ausgebildet werden.
1. Autlautrollgang (1, 11) tur Kuhlbetten (2, 12) zum Abbremsen und Querfördern von
Teillängen (T) unterschiedlicher Querschnitte und Auflaufgeschwindigkeit, bestehend
aus quer zur Förderlinie geneigten Förderrollen (1 a, 11 a) und einem dem Kühlbett
(2,12) zugewandten Längsabschnitt zum Abbremsen und Überfördern von dickeren Profilquerschnitten
und einem dem Kühlbett (2,12) abgewandten, durch bewegliche Abdeckmittel (4a, 14a)
abgedeckten Längsabschnitt zum Abbremsen und Überfördern von dünnen Profilquerschnitten,
wobei das Abbremsen und Überfördern der Teillängen (T) mittels heb- und senkbarer
Bremsmittel (4, 6) erfolgt und die Bremsmittel (4, 6) der jeweiligen Längsabschnitte
unabhängig voneinander betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Kühlbett
(2, 12) drei Längsabschnitte mit heb-und senkbaren Bremsmitteln (4, 5, 6; 14, 15,
16) angeordnet sind, deren kühlbettseitiger Längsabschnitt von den anderen beiden
durch einen schmalen heb- und senkbaren Trennmittelanschnitt (3, 13) und die beiden
anderen Längsabschnitte durch eine Rinnenwandung (8,18) voneinander getrennt und diesen
je bewegliche Abdeckmittel (4a, 5a; 14a, 15a) zugeordnet sind, der mittlere Längsabschnitt
bei abgesenkten Bremsmitteln (5, 15) zusammen mit dem Trennmittelabschnitt (3, 13)
die Auflaufrinne des kühlbettseitigen Bremsmittelabschnittes (6, 16) bildet und bei
heb- und senkbaren Bremsmitteln (5,15) wechselweise mit dem dem Kühlbett (2,12) abgewandten
Längsabschnitt gemeinsam betreibbar ist.
2. Auflaufrollgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden dem Kühlbett
(2, 12) abgewandten Längsabschnitten mit Bremsmitteln (4, 5; 14, 15) eine Schwenkweiche
(10) vorgeordnet ist.
3. Auflaufrollgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Längsabschnitt
(5,15) die verlängerte Walzlinie (W) bildet.
4. Auflaufrollgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel (16)
des dem Kühlbett (12) zugewandten Längsabschnittes gleichzeitig die Abdeckmittel bilden.
5. Auflaufrollgang nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel (16)
als C-förmige heb- und senkbare Schieber ausgebildet sind.
6. Auflaufrollgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckmittel
(4a, 5a) der beiden dem Kühlbett (2) abgewandten Längsabschnitte schwenkbeweglich
ausgebildet sind.
7. Auflaufrollgang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckmittel
(5a) mittels Stössel (5b) heb- und senkbar sind.
8. Auflaufrollgang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckmittel
(4a, 14a) mittels hydraulischer oder pneumatischer Kraftmittel (7, 7a) heb- und senkbar
sind.
9. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckmittel (5a, 6 bzw. 15a, 16) der Längsabschnitte eine zum Kühlbett (2,
12) hin geneigte Gleitfläche bilden.
10. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckmittel (5a) und der kühlbettseitige Bremsmittelabschnitt (6) mit ihrem
Rücken eine zum Kühlbett (2) hin geneigte Gleitfläche bilden.
11. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckmittel (4a, 5a, 6 bzw. 14a, 15a, 16) abhängig von der Bremsmittelbewegung
heb- und senkbar sind.
12. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bremsmittel und die Abdeckmittel unabhängig voneinander bewegbar sind.
13. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckmittel (14a, 15a) mit Bremsklappen (24, 25) als Zusatzbremsmittel versehen
sind.
14. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bremsklappen (24, 25) in und entgegen der Förderrichtung (R) unter elastischer
Kraftmittelwirkung schwenkbeweglich ausgebildet sind.
15. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckmittel (15a) als die Bremsmittel (15) übergreifende Schieber ausgebildet
sind.
16. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckmittel (14a, 15a) der beiden dem Kühlbett (12) abgewandten Längsabschnitte
mit auf die Bremsmittelabschnitte (14, 15) gerichteten Gebläseluftkanälen (14b, 15b)
als Zusatzbremsmittel versehen sind.
17. Auflaufrollgang nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bremsmittelabschnitten
(14, 15) den Gebläseluftkanälen (14b, 15b) zugeordnete Luftaustrittskanäle (13a, 14c)
vorgesehen sind.
18. Auflaufrollgang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass den beiden dem Kühlbett (12) abgewandten Bremsmittelabschnitten (34, 35a) in
Förderrichtung (R) als Zusatzbremsmittel Linearmotoren (36, 37) zugeordnet sind.
19. Auflaufrollgang nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearmotoren
(36, 37) oberhalb der Bremsmittelabschnitte (34, 35a) heb- und senkbar oder schwenkbeweglich
angeordnet sind.
20. Auflaufrollgang nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittelabschnitte
(34, 35a) in Förderrichtung (R) im Bereich unterhalb des Stators (36a, 37a) angeordnet
sind.
21. Auflaufrollgang nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass den Bremsmittelabschnitten
(35a) Längsabschnitte mit Distanzschiebern (35b) nebengeordnet sind.
1. Train de rouleaux d'accès (1, 11) pour refroi- dissoirs (2, 12) permettant le freinage
et le transport de longeurs partielles (T) ayant des sections et des vitesses d'arrivée
différentes et constitué par des rouleaux de transport (1 a, 11 a), inclinés par rapport
à la ligne de transport, par un secteur longitudinal, situé du côté du refroidissoir
(2, 12) et assurant le freinage et le transport de fortes sections de profils, et
par un secteur longitudinal, situé du côté opposé au refroidissoir (2,12), recou-
vert par des dispositifs formant couvercle (4a, 14a) et assurant le freinage et le
transport des faibles sections de profils, le freinage et le transport des longueurs
partielles (T) étant assurés par des dispositifs de freinage (4, 6) susceptibles de
se soulever et de s'abaisser et les dispositifs de freinage (4, 6) des différents
secteurs longitudinaux pouvant être manoeuvrés d'une manière indépendante les uns
des autres, caractérisé en ce qu'à côté du refroidissoir (2,12) il comprend trois
secteurs longitudinaux comportant des dispositifs de freinage (4, 5, 6, 14, 15, 16)
susceptibles de se soulever et de s'abaisser, le secteur longitudinal situé du côté
du refroidissoir étant séparé des deux autres par un secteur étroit comportant des
dispositifs de séparation (3, 13) et les deux autres secteurs longitudinaux étant
séparés l'un de l'autre par une paroi de conduit (8,18) et comportant chacun des dispositifs
mobiles (4a, 5a, 14a, 15a) constituant des couvercles, le secteur longitudinal médian
constituant, avec le secteur comportant les dispositifs de séparation (3, 13), lorsque
les dispositifs de freinage (5, 15) sont abaissés, le conduit d'accès du secteur des
dispositifs de freinage (6, 16) situés du côté du refroidissoir et pouvant être alternativement
mis en action, les dispositifs de freinage (5, 15) pouvant être soulevés et abaissés,
avec le secteur longitudinal situé du côté au refroidissoir (2, 12).
2. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en amont
des deu secteurs longitudinaux comportant des dispositifs de freinage (4, 5,14,15)
et situés du côté opposé au refroidissoir (2, 12), il comporte un dispositif d'aiguillage
à pivotement (10).
3. Train de rouleaux d'accès solon la revendication 1, caractérisé en ce que le secteur
longitudinal médian (5, 15) constitue le prolongement de la ligne de laminage (W).
4. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dispositifs
de freinage (16) du secteur longitudinal situé du côté opposé au refroidissoir (12)
constituent en même temps des dispositifs formant couvercle.
5. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 4, caractérisé en ce que les dispositifs
de freinage (16) ont la forme de registres en forme de C susceptibles de se soulever
et de s'abaisser.
6. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dispositifs
(4a, 5a) constituant des couvercles des deux secteurs longitudinaux situés du côté
opposé au refroidissoir (2) sont montés de manière à pouvoir se déplacer par pivotement.
7. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 6, caractérisé en ce que les dispositifs
(5a) constituant des couvercle peuvent se soulever et s'abaisser sous l'action de
poussoirs (5b).
8. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 6, caractérisé en ce que les dispositifs
(4a, 14a) constituant des couvercles peuvent se soulever et s'abaisser sous l'action
de dispositifs moteurs (7, 7a) hydrauliques ou pneumatiques.
9. Train de rouleaux d'accès selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en
ce que les dispositifs (A, 6 ou 15a, 16) constituant des couvercles des secteurs longitudinaux
forment une surface de glissement inclinée vers le refroidissoir (2, 12).
10. Train de rouleaux d'accès selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en
ce que les dispositifs (5a) constituant des couvercles et le secteur des dispositifs
de freinage (6) situé du côté du refroidissoir forment, par leurs parties arrière,
une surface de glissement inclinée vers le refroidissoir (2).
11. Train de rouleaux d'accès selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en
ce que les dispositifs (4a, 5a, 6 ou 14a, 15a, 16) constituant des couvercles peuvent
se soulever ou s'abaisser suivant les déplacements des dispositifs de freinage.
12. Train de rouleaux d'eccès selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en
ce que les dispositifs de freinage et les dispositifs constituant les couvercles peuvent
se déplacer indépendamment les uns des autres.
13. Train de rouleaux d'accès selon l'une des revendications 1 à 12, carctérisé en
ce que les dispositifs (14a, 15a) constituant les couvercles comportent comme dispositifs
de freinage supplémentaires, des clapets de freinage (24, 25).
14. Train de rouleaux d'accès selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en
ce que les clapets de freinage (24, 25) sont réalisés de manière à se déplacer par
pivotement dans et contre le sens du transport (R) sous l'action de dispositifs moteurs
élastiques.
15. Train de rouleaux d'accès selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en
ce que les dispositifs (15a) constituant des couvercles sont des registres recouvrant
les dispositifs de freinage (15).
16. Train de rouleaux d'accès selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en
ce que les dispositifs (14a, 15a) constituant les couvercles des deux secteurs longitudinaux
situés du côté opposé au refroidissoir (12) comportent, comme dispositifs de freinage
supplémentaires, des conduits d'air de soufflage (14b, 15b) dirigés sur les secteurs
des dispositifs de freinage (14, 15).
17. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 16, caractérisé en ce que les
secteurs des dispositifs de freinage (14, 15) comportent des conduits de sortie de
l'air (13a, 14c) correspondant aux conduits d'air de soufflage (14b, 15b).
18. Train de rouleaux d'accès selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en
ce que les deux secteurs de dispositifs de freinage (34, 35a) situés du côté opposé
au refroidissoir (12) comportent, comme dispositifs de freinage supplémentaires, dans
le sens du déplacement (R), des moteurs linéaires (36, 37).
19. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 18, caractérisé en ce que les
moteurs linéaires (36, 37) sont montés au-dessus des secteurs des dispositifs de freinage
(34, 35a) de manière à pouvoir se soulever ou s'abaisser ou se déplacer par pivotement.
20. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 18, caractérisé en ce que les
secteurs des dispositifs de freinage (24, 35a) sont situés, dans le sens du déplacement
(R), au-dessous du stator (36a, 37a).
21. Train de rouleaux d'accès selon la revendication 20, caractérisé en ce qu'aux
secteurs des dispositifs, de freinage (35a) sont associés des secteurs longitudinaux
comportant des registres (35b) de maintien à distance.
1. Approach roller conveyor (1,11), for cooling beds (2, 12) for the braking and transverse
conveying of partial lengths (T) of different cross-sections and approach speed, consisting
of conveyor rollers (1 a, 11 a) inclined transversely to the conveying line and a
length portion, which faces the cooling bed(2, 12) and is for the braking and transferring
of thicker profile cross-sections, and a length portion, which faces away from the
cooling bed (2,12), is covered by movable conveying means (4a, 14a) and which is for
the braking and transferring of thin profile cross-sections, wherein the braking and
transferring of the partial lengths (T) takes place by means of raisable and lowerable
braking means (4, 6) and the braking means (4, 6) of the respective length portions
are actuable completely independently one of the other, characterised thereby, that
three length portions with raisable and lewerable braking means (4, 5, 6; 14, 15,
16) are arranged beside the cooling bed (2, 12), the length portion of which at the
side of the cooling bed is separated from both the others by a narrow raisable and
lowerable severing means portion (3, 13) and both the other length portions are separated
each from the other by a channel wall (8, 18) and respectively associated with movable
covering means (4a, 5a; 14a, 15a), the middle length portion together with the severing
means portion (3, 13) - when the braking means (5, 15) are lowered - forms the approach
channel of the braking means portion (6, 16) at the side of the cooling bed and in
the case of raisable and lowerable braking means (5, 15) is operable alternately together
with the length portion facing away from the cooling bed (2,12).
2. Approach roller conveyor according to claim 1, characterised thereby, that a swivel
deflector (10) is arranged in front of both the length portions, which face away from
the cooling bed (2, 12), with braking means (4,5; 14,15).
3. Approach roller conveyor according to claim 1, characterised thereby, that the
middle length portion (5, 15) forms the prolonged rolling line (W).
4. Approach roller conveyor according to claim 1, characterised thereby, that the
braking means (16) of the length portion facing the cooling bed (12) at the same time
form the covering means.
5. Approach roller conveyor according to claim 4, characterised thereby, that the
braking means (16) are constructed as C-shaped raisable and lowerable slides.
6. Approach roller conveyor according to claim 1, characterised thereby, that the
covering means (4a, 5a) of both the length portions, which face away from the cooling
bed (2), are constructed to be pivotably movable.
7. Approach roller conveyor according to claim 6, characterised thereby, that the
covering means (5a) are raisable and lowerable by means of pushrods (56).
8. Approach roller conveyor according to claim 6, characterised thereby, that the
covering means (4a, 14a) are raisable and lowerable by means of hydraulic or pneumatic
force means (7, 7a).
9. Approach roller conveyor according to one of the preceding claims, characterised
thereby, that the covering means (5a, 5 or 15a, 16) of the length portions form a
sliding surface inclined towards the cooling bed (2,12).
10 Approach roller conveyor according to one of the preceding claims, characterised
thereby, that the covering means (5a) and the braking means portion (6) at the side
of the cooling bed by their backs form a sliding surface inclined towards the cooling
bed (2).
11. Approach roller conveyor according to one of the preceding claims, characterised
thereby, that the covering means (4a, 5a, 6 or 14a, 15a, 16) are raisable and lowerable
independently of the movement of the braking means.
12. Approach roller conveyor according to one of the preceding claims, characterised
thereby, that the braking means and the covering means are movable one independently
of the other.
13. Approach roller conveyor according to one of the preceding claims, characterised
thereby, that the covering means (14a, 15a) are provided with brake flaps (24, 25)
as additional braking means.
14. Approach roller conveyor according to one of the preceding claims, characterised
thereby, that the brake flaps (24, 25) are constructed to be pivotably movable under
elastic force means effect in and against the conveying direction (R).
15. Approach roller conveyor according to one of the preceding claims, characterised
thereby, that the covering means (15a) are constructed as slides engaging over the
braking means (15).
16. Approach roller conveyor according to one of the preceding claims, characterised
thereby, that the covering means (14a, 15a) of both the length portions, which face
away from the cooling bed (12), are provided with blowed air channels (14b, 15b) as
additional braking means.
17. Approach roller conveyor according to claim 16, characterised thereby, that air
exit channels (13a, 14c) associated with the blowed air channels (14b, 15b) are provided
in the braking means portions (14,15).
18. Approach roller conveyor according to one of the preceding claims characterised
thereby, that linear motors (36, 37) are associated as additional braking means in
conveying direction (R) with both the braking means portions (34, 35a) facing away
from the cooling bed (12).
19. Approach roller conveyor according to claim 18, characterised thereby, that the
linear motors (36, 37) are arranged above the braking means portions (34, 35a) to
be raisable and lowerable or pivotably movable.
20. Approach roller conveyor according to claim 18, characterised thereby, that the
braking means portions (34, 35a) are arranged in the region underneath the stator
(36a, 37a) in conveying direction (R).
21. Approach roller conveyor according to claim 20, characterised thereby, that length
portions with distance slides (35b) are coordinated with the braking means portions
(35a).