| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 069 875 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.12.1984 Patentblatt 1984/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.06.1982 |
|
|
| (54) |
Verfahren zum Druckluftstrahlen und Strahlgerät zur Durchführung des Verfahrens
Abrasive blasting method using air under pressure, and device therefor
Procédé de grenaillage au moyen d'air sous pression et dispositif pour sa mise en
oeuvre
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
09.07.1981 DE 3127013
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
19.01.1983 Patentblatt 1983/03 |
| (71) |
Anmelder: Ernst Peiniger GmbH
Unternehmen für Bautenschutz |
|
D-4300 Essen 1 (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Glaeser, Karl Christian
D-5090 Leverkusen 3 (DE)
- Buhr, Gerhard
D-5090 Leverkusen 3 (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, Hans Dieter, Dipl.-Ing. et al |
|
Patentanwälte
Gesthuysen, von Rohr, Weidener,
Schüll, Häckel,
Postfach 10 13 54 45013 Essen 45013 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Druckluftstrahlen, wobei ein körniges Strahlmittel
in einen Tragluftstrom eingebracht und durch den Tragluftstrom gefördert, beschleunigt
und gegen eine zu behandelnde Oberfläche geblasen wird und dem beladenen Tragluftstrom
ein mit einem Zusatzstoff, insbesondere Wasser, beladener Zusatzluftstrom zugegeben
wird und wobei einer Strahlmittelzuleitung ein konvergierender Bereich nachgeordnet
ist.
[0002] Bei einem bekannten Verfahren der zuvor beschriebenen Art wird durch Zugabe des mit
einem flüssigen Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms ein Anfeuchten des Strahlmittels
erreicht (vgl. DE-OS Nr. 2724318). Dieses Anfeuchten kann so dosiert werden, dass
die Menge des zugegebenen flüssigen Zusatzstoffs gerade ausreicht, um beim Auftreffen
des Strahlmittels auf die zu behandelnde Oberfläche den sich entwickelnden Staub zu
binden bzw. die Entwicklung von Staub zu verhindern, zumindest aber zu reduzieren.
Die zugegebene Menge an Zusatzstoff ist jedoch nicht so gross, dass der Zusatzstoff
auf der zu behandelnden Oberfläche niederschlägt und von dieser abrinnt. Das zuvor
beschriebene bekannte Verfahren ist somit zwischen einem Trockenstrahlen, also Druckluftstrahlen
beispielsweise mit trockenem Sand, und zwischen einem Nassstrahlen anzusiedeln und
wird als Feuchtstrahlen bezeichnet.
[0003] Bei dem bekannten Verfahren, von dem die Erfindung ausgeht, erfolgt die Zugabe des
mit dem flüssigen Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms an einer Düsenengstelle des
Düsenbereichs des Strahlgerätes, mit dem dieses Verfahren durchgeführt wird.
[0004] Beim Druckluftstrahlen wird eine möglichst hohe Auftreffgeschwindigkeit des Strahlmittels
auf die zu behandelnde Oberfläche angestrebt. Das in einer Zuleitung mittels Flugförderung
durch den Tragluftstrom transportierte Strahlmittel wird im Düsenbereich des Strahlgerätes,
in dem derstatische Druck des Tragl uftstroms möglichst weitgehend in kinetische Energie
umgesetzt wird, durch den so beschleunigten Tragluftstrom mitgerissen, wobei das Strahlmittel
eine Geschwindigkeit erreichen soll, die möglichst im Bereich der Geschwindigkeit
des Tragluftstroms liegt.
[0005] Aufgrund der unterschiedlichen spezifischen Gewichte des Tragluftstrorns und des
Strahlmittels wird der Tragluftstrom jedoch ungleich stärker beschleunigt als das
von ihm mitgeführte Strahlmittel. Diesem Effekt versucht man beispielsweise dadurch
entgegenzuwirken, dass die Umwandlung des statischen Drucks des Tragluftstroms in
kinetische Energie auf einem relativ langen Weg erfolgt, in dem der Düsenbereich einen
relativ lang ausgebildeten Verengungsbereich aufweist. Aber auch dann, wenn eine relativ
lang ausgebildete Beschleunigungsstrecke in Form eines langen Verengungsbereichs vorgesehen
wird, bleibt die Geschwindigkeit des Strahlmittels deutlich hinter der Geschwindigkeit
des Tragluftstroms zurück. Die Geschwindigkeit des Strahlmittels wird weiterhin dadurch
vermindert, dass das Strahlmittel aufgrund des flüssigen Zusatzstoffs, mit dem es
angefeuchtet wird, einen Massenzuwachs erfährt, so dass seine tatsächliche Beschleunigung
noch weiter verringert wird.
[0006] Nachteilig bei dem bekannten, zuvor beschriebenen Verfahren ist insbesondere, dass
sich der Ort der Zugabe des mit dem Zusatzluftstrom herangeförderten Zusatzstoffs
an einer Stelle des Düsenbereichs des Strahlgeräts befindet, in dem zugleich eine
grosse Beschleunigung des Strahlmittels erreicht werden soll. Dadurch ist die für
das Benetzen des Strahlmittels mit dem Zusatzstoff zur Verfügung stehende Zeit sehr
kurz; die erwünschte, vollständig geschlossene Umhüllung des Strahlmittels mit dem
flüssigen Zusatzstoff wird unter diesen Umständen nicht erreicht. Demzufolge ist auch
die Staubbindung an der zu behandelnden Oberfläche nicht immer zufriedenstellend,
falls nicht mit einer Überdosis an Zusatzstoff gearbeitet wird.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es nun, das Verfahren der eingangs beschriebenen Art und
das nach diesem Verfahren arbeitende Strahlgerät dahingehend zu verbessern, dass einerseits
eine gezielte, gut steuerbare und vollständige Umhüllung des Strahlmittels mit dem
vorzugsweise flüssigen Zusatzstoff bei geringster Menge dieses Zusatzstoffs möglich
ist, andererseits aber die Beschleunigung des Strahlmittels durch den Tragluftstrom
möglichst wenig durch die Zugabe des Zusatzstoffs beeinflusst wird.
[0008] Das erfindungsgemässe Verfahren, bei dem die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst ist,
ist zunächst dadurch gekennzeichnet, dass die Zugabe des mit dem Zusatzstoff beladenen
Zusatzlufstroms in einem örtlichen Bereich des beladenen Tragluftstroms erfolgt, der
im konvergierenden, der Strahlmittelzuleitung nach geordneten Bereich liegt, in dem
die Geschwindigkeit und die Beschleunigung des Strahlmittels gering ist. Erfindungsgemäss
werden also der Ort, an dem die Beschleunigung des Strahlmittels durch den Tragluftstrom
erfolgt, und der Ort, an dem die Zugabe des mit dem Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms
erfolgt, räumlich voneinander getrennt. Dadurch wird erreicht, dass die Zugabe des
Zusatzstoffs nicht den Beschleunigungsvorgang stört und umgekehrt, so dass die beiden
Vorgänge, also sowohl die Beschleunigung als auch die Zugabe des Zusatzstoffs, für
sich optimal ausgelegt werden können.
[0009] Da erfindungsgemäss die Zugabe des Zusatzstoffs zeitlich vor der eigentlichen Beschleunigung
des Strahlmittels erfolgt, hat das Strahlmittel bereits beim Eintritt in die eigentliche
Beschleunigungsstrecke den Massenzuwachs aufgrund des Anfeuchtens erfahren und wird
das Strahlmittel im angefeuchteten Zustand beschleunigt. Da die Beschleunigung ungestört
durch äussere Einflüsse abläuft, wird die grösstmögliche Beschleunigung des zuvor
angefeuchteten Strahlmittels erzielt. Insbesondere herrschen aber an dem örtlichen
Bereich des Zusatzluftstroms, an dem erfindungsgemäss die Zugabe des mit dem Zusatzstoff
beladenen Zusatzluftstroms erfolgen soll, überschaubare Verhältnisse hinsichtlich
der Flugbahn des Strahlmittels, so dass an dieser Stelle das Anfeuchten des Strahlmittels
wesentlich präziser erfolgen kann als im Bereich der Düsenengstelle. Die Lehre der
Erfindung ermöglicht also eine vorteilhafte Entkopplung von Anfeuchten und Beschleunigen,
ein optimales Steuern der beiden Vorgänge ohne gegenseitige Wechselwirkung, ein präziseres
Anfeuchten des Strahlmittels und eine verbesserte Auftreffgeschwindigkeit des Strahlmittels
auf die zu behandelnde Oberfläche.
[0010] Vorteilhafterweise erfolgt bei dem erfindungsgemässen Verfahren die Zugabe des mit
dem Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms am Beginn der Beschleunigungsstrecke des
Strahlmittels. An dieser Stelle hat bereits eine gewisse, jedoch nur kleine Beschleunigung
des Strahlmittels stattgefunden, so dass ein Rückstau des nachfolgenden Strahlmittels
aufgrund des Anfeuchtens des Strahlmittels vermieden und ein Verstopfen verhindert
wird.
[0011] Nach einer weiteren Lehre der Erfindung, der besondere Bedeutung zukommt, wird dem
Strahlmittel im Injektionsbereich eine Eigendrehung und/oder eine Drehbewegung relativ
zur Strömungsrichtung des Tragluftstroms, insbesondere eine schraubenlinienförmige
Drehbewegung, gegeben. Dadurch wird eine allseitige Umhüllung des Strahlmittels mit
dem Zusatzstoff erleichtert. Die Eigendrehung des Strahlmittels bzw. die Drehbewegung
des Strahlmittels relativ zur Strömungsrichtung des Tragluftstroms kann in einfacher
Weise durch eine aussermittig erfolgende Zugabe des Zusatzluftstroms hervorgerufen
werden.
[0012] Ein zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignetes Strahlgerät, mit
einem zumindest einen Verengungsbereich aufweisenden Düsenbereich, ist dadurch gekennzeichnet,
dass der örtliche Bereich der Zugabe des mit dem Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms
am Beginn des Verengungsbereichs des Düsenbereichs ausgebildet ist. Vorzugsweise erfolgt
die Zugabe des mit dem Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms über einen Schlitz,
der mit der Achse des Düsenbereichs einen Winkel von 45° einschliesst und sich in
einer Entfernung von einem Viertel der Gesamtlänge des Verengungsbereichs vom Eintrittsende
des Verengungsbereichs befindet.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung nochmals erläutert; die einzige Figur zeigt, teilweise in einem Längsschnitt,
eine bevorzugte Ausführungsform eines Strahlgerätes für das erfindungsgemässe Verfahren.
[0014] Dem Strahlgerät wird durch eine Zuleitung 1 mittels Flugförderung ein körniges Strahlmittel
2 in einem Tragluftstrom zugeführt, wobei das Strahlgerät einen Düsenbereich 3 aufweist;
die Bewegungsrichtung des Strahlmittels 2 ist durch einen Pfeil 4 angedeutet. Der
Düsenbereich 3 des Strahlgerätes besteht im wesentlichen aus einem langgestreckten,
etwa 75 cm langen Verengungsbereich 5 und einem sich daran anschliessenden Erweiterungsbereich
6, der etwa die zweieinhalbfache Länge des Verengungsbereichs 5 hat; der Verengungsbereich
5 und der Erweiterungsbereich 6 sind konisch ausgebildet, sie gehen im Bereich des
kleinsten Querschnitts des Düsenbereichs 3, der Düsenengstelle 7, ineinander über.
[0015] Bei dem dargestellten Strahlgerät wird der statische Druck des das Strahlmittel 2
fördernden Tragluftstroms im Verengungsbereich 5 des Düsenbereichs 3 in kinetische
Energie umgesetzt; der beschleunigte Tragluftstrom reisst das Strahlmittel 2 mit,
so dass auch das Strahlmittel 2 im Verengungsbereich 5 des Düsenbereichs 3 eine Beschleunigung
erfährt.
[0016] Erfindungsgemäss wird im Anfangsbereich der durch den Verengungsbereich 5 des Düsenbereichs
3 gebildeten Beschleunigungsstrecke dem mit dem Strahlmittel 2 beladenen Tragluftstrom
über einen Schlitz 8 ein Zusatzluftstrom zugegeben, der mit einem flüssigen Zusatzstoff,
insbesondere Wasser, beladen ist. Der beladene Zusatzluftstrom wird über einen Anschlussstutzen
9 und eine (nicht dargestellte) Zuleitung unter Druck in eine Ringkammer 10 eingespeist,
von wo er unter einem Winkel von etwa 45° zur Flugrichtung des Strahlmittels durch
den Schlitz 8 in den mit dem Strahlmittel 2 beladenen Tragluftstrom injiziert wird.
Im Injektionsbereich ist der Staudruck des Zusatzluftstroms etwa doppelt so hoch wie
der Staudruck des Tragluftstroms, so dass der Zusatzluftstrom den Tragluftstrom vollständig
durchdringen kann. Dadurch wird erreicht, dass das Strahlmittel 2 gleichmässig und
dosiert mit dem flüssigen Zusatzstoff benetzt werden kann.
[0017] Im dargestellten Ausführungsbeispiel liegt der örtliche Bereich der Zugabe des Zusatzluftstroms
in den Tragluftstrom bei etwa einem Viertel der Gesamtlänge des Verengungsbereichs
5 des Düsenbereichs 3; das Strahlmittel 2 hat also etwa erst ein Viertel der Beschleunigung
erfahren, die es insgesamt auf dem Weg bis zur Düsenengstelle 7 des Düsenbereichs
3 erfährt.
1. Verfahren zum Druckluftstrahlen, wobei ein körniges Strahlmittel in einen Tragluftstrom
eingebracht und durch den Tragluftstrom gefördert, beschleunigt und gegen eine zu
behandelnde Oberfläche geblasen wird und dem beladenen Tragluftstrom ein mit einem
Zusatzstoff, insbesondere Wasser, beladener Zusatzluftstrom zugegeben wird, und wobei
einer Strahlmittelzuleitung ein konvergierender Bereich nachgeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Zugabe des mit dem Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms
in einem örtlichen Bereich des beladenen Tragluftstroms erfolgt, der im konvergierenden,
der Strahlmittelzuleitung nachgeordneten Bereich liegt, in dem die Geschwindigkeit
und die Beschleunigung des Strahlmittels gering ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugabe des mit dem
Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms am Beginn der Beschleunigungsstrecke des Strahlmittels
erfolgt.
3. Verfahren nach einem der beiden Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der Zusatzluftstrom unter einem Winkel von 20 bis 70 vorzugsweise 45° in den Tragluftstrom
injiziert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Strahlmittel
im Injektionsbereich eine Eigendrehung gegeben wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Strahlmittel
im Injektionsbereich eine Drehbewegung relativ zur Strömungsrichtung des Tragluftstroms,
insbesondere eine schraubenlinienförmige Drehbewegung, gegeben wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzl
uftstrom unter einem Druck in den Tragluftstrom injiziert wird, der im Injektionsbereich
höher ist als der Druck des Tragluftstroms.
7. Strahlgerät zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit
einem zumindest einen Verengungsbereich aufweisenden Düsenbereich, dadurch gekennzeichnet,
dass der örtliche Bereich der Zugabe des mit dem Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms
am Beginn des Verengungsbereichs (5) des Düsenbereichs (3) ausgebildet ist.
8. Strahlgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugabe des mit dem
Zusatzstoff beladenen Zusatzluftstroms über einen Schlitz (8) erfolgt, der mit derAchse
des Düsenbereichs (3) einen Winkel von 45° einschliesst und sich in einer Entfernung
von einem Viertel der Gesamtlänge des Verengungsbereichs (5) vom Eintrittsende des
Verengungsbereichs (5) befindet.
1. A method of sand-blasting wherein particulate ejecting medium ist delivered to
a carrier gas stream, propelled and accelerated by said carrier gas stream, and ejected
to the surface to be treated, wherein an additive gas stream carrying an additive
substance, preferably water, is fed to said carrier gas stream, and wherein a feed
conduit for the particulate ejecting medium is followed by a frustoconically tapered
region, characterized in that said additive gas stream carrying said additive substance
is fed to said carrier gas stream at a location in the frustoconically tapered region
where speed and acceleration of the particulate ejecting medium are still low.
2. A method according to claim 1, characterized in that said additive gas stream carrying
said additive substance is fed to said carrier gas stream at the beginning of the
acceleration region for said particulate ejecting medium.
3. A method according to claim 1 or 2, characterized in that the additive gas stream
is injected into said carrier gas stream at an angle of between 20 and 70, preferably
at an angle of 45°, to the direction of flow of said carrier gas stream.
4. A method according to one of claims 1 to 3, characterized in that, at the location
where the additive gas stream is fed to the carrier gas stream, the particulate ejecting
medium is brought into autorotation.
5. A method according to one of claims 1 to 4, characterized in that, at the location
where the additive gas stream is fed to the carrier gas stream, the particulate ejecting
medium is brought into rotation relative to the direction of flow of said carrier
gas stream, preferably into a helical rotation.
6. A method according to one of claims 1 to 5, characterized in that said additive
gas stream is injected into said carrier gas stream at a pressure greater than the
pressure of said carrier gas stream at said location.
7. An apparatus designed to carry out a method according to any of claims 1 to 6 having
a nozzle (3) with at least a frustoconically tapered region (5), characterized in
that the feeding-port for the additive gas stream carrying said additive substance
is located at the beginning of the frustoconically tapered region (5) of the nozzle
(3).
8. Apparatus according to claim 7, characterized in that said feeding-port is formed
as a slit (8) with an axis at an angle of 45° to the axis of the nozzle (3) and said
slit (8) is located at a distance of one quarter of the full length of the frustoconically
tapered region (5) from the entrance of the frustoconically tapered region (5).
1. Procédé de grenaillage à l'air comprimé, selon lequel un agent de grenaillage en
forme de grains est introduit dans un courant d'air porteur et est entraîné par ce
dernier, est accéléré et envoyé par soufflage sur une surface devant être traitée
et selon lequel un courant d'air supplémentaire chargé par une substance additionnelle,
notamment de l'eau, est introduit dans le courant d'air porteur chargé, et selon lequel
une partie convergente est montée en aval d'une conduite d'amenée de l'agent de grenaillage,
caractérisé en ce que l'adjonction du courant d'air supplémentaire chargé par la substance
additionnelle est réalisée dans une zone locale du courant d'air porteur chargé, qui
est située dans la partie convergente disposée en aval de la conduite d'amenée de
l'agent de grenaillage et dans laquelle la vitesse et l'accélération de l'agent de
grenaillage sont faibles.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'adjonction du courant
d'air supplémentaire chargé par la substance additionnelle est réalisée au début de
la voie d'accélération de l'agent de grenaillage.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le courant
d'air supplémentaire est injecté sous un angle compris entre 20 et 70 et égal de préférence
à 45° dans le courant d'air porteur.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une rotation
propre est impartie à l'agent de grenaillage dans la zone d'injection.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un mouvement
de rotation par rapport à la direction d'écoulement du courant d'air porteur, notamment
un mouvement de rotation de forme hélicoïdale, est imparti à l'agent de grenaillage
dans la zone d'injection.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le courant
d'air supplémentaire est injecté dans le courant d'air porteur, sous une pression
qui est supérieure, dans la zone d'injection, à la pression du courant d'air porteur.
7. Appareil de grenaillage pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications
1 à 6, comportant une partie formant buse possédant au moins une zone rétrécie, caractérisé
en ce que la zone locale, dans laquelle s'effectue l'adjonction du courant d'air supplémentaire
chargé par la substance additionnelle, est réalisée au début de la zone rétrécie (5)
de la partie en forme de buse (3).
8. Appareil de grenaillage selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'adjonction
du courant d'air supplémentaire chargé par la substance additionnelle est réalisée
par l'intermédiaire d'une fente (8) qui fait un angle de 45° par rapport à l'axe de
la partie formant buse (3) et est située à une distance de l'extrémité d'entrée de
la zone rétrécie (5), qui est égale au quart de la longueur totale de cette zone rétrécie
(5).
