[0001] Die Erfindung betrifft ein elektronisch geregeltes Zündsystem, bei dem der Einsatzzeitpunkt
des durch die Primärwicklung der Zündspule fließenden Primärstroms (Ip
r) drehzahlabhängig so geregelt ist, daß dieser Strom erst kurz vor dem Zündzeitpunkt
den für die Zündung erforderlichen Wert (Ip
rmax) erreicht und bei dem unmittelbar vor dem Zündzeitpunkt festgestellt wird, ob der
Primärstrom den für die Zündung erforderlichen Wert erreicht hat, indem aus der Verweildauer
(t
e) des Primärstroms im für die Zündung erforderlichen Wert (Ip
rmax) ein Prüfimpuls (U
te) abgeleitet wird, mit dessen Hilfe bei nicht vorhandenem oder nicht ausreichend großem
Primärstrom zur Vermeidung von Zündaussetzern (ZA) die elektronische Regelung für
einen definierten Zeitraum abgeschaltet und der Einsatzzeitpunkt des Primärstroms
direkt vom Steuersignal (U
IN) des Zündimpulsgebers abgeleitet und nach Beendigung des Abschaltzeitraums der elektronisch
gesteuerte Regelzustand kontinuierlich und automatisch wieder herbeigeführt wird.
[0002] Ein derartiges elektronisch geregeltes Zündsystem wird in der prioritäts älteren,
nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 3 111 856. beschrieben.
[0003] Bei dem bereits vorgeschlagenen geregelten Zündsystem wird aus der Verweildauer des
Primärstroms in seinem für die Zündung erforderlichen Wert ein Prüfimpuls der Zeitdauer
t
e gewonnen. Mit diesem Prüfimpuls wird ein Schalter betätigt, über den ein Kondensator,
der bei nicht vorhandenen t
e-Impulsen aufgeladen wird, wieder entladen wird. Daraus ergibt sich, daß die Spannung
am Kondensator beim Auftreten von Prüfimpulsen unter den Wert einer Vergleichsspannung
fällt, die fest vorgegeben und beispielsweise halb so groß ist wie die maximal mögliche
Spannung am Kondensator bei folgendem Prüfimpuls. Diese Vergleichsspannung wird mit
der Kondensatorspannung an einem Komparator verglichen, an dessen Ausgang nur dann
ein Signal auftritt, wenn während eines vorhandenen Triggerimpulses die Kondensatorspannung
über der Vergleichsspannung liegt. Dies ist nur dann möglich, wenn dem jeweiligen
Triggerimpuls kein Prüfimpuls unmittelbar voranging und somit für eine ausreichende
Entladung des Kondensators nicht besorgt wurde. Ein fehlender Prüfimpuls ist jedoch
gleichbedeutend mit einem Zündaussetzer, da in diesem Fall der Primärstrom durch die
Zündspule nicht den für die Zündung erforderlichen Wert erreicht hat. Den Triggerimpuls,
mit dem der Komparator aktiviert wird, gewinnt man aus der negativen Abschaltflanke
des Steuersignals, wenn dieses Steuersignal des Zündimpulsgebers von seinem High-Pegel
zum Low-Pegel geht. Durch ein Ausgangssignal am Komparator wird beispielsweise eine
monostabile Kippstufe von ihrem stabilen Zustand in den quasistabilen Zustand übergeführt,
so daß während der Zeitdauer, in der diese monostabile Kippstufe in ihrem quasistabilen
Zustand verbleibt, die elektronische Regelung abgeschaltet und der Einsatzzeitpunkt
des Primärstroms durch die Zündspule direkt vom Steuersignal des Zündimpulsgebers
abgeleitet wird. Ist der Abschaltzeitraum zu Ende, so wird der elektronisch gesteuerte
Regelzustand in der genannten Patentanmeldung beschriebenen Weise kontinuierlich und
automatisch wieder herbeigeführt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Schaltung weiter
zu verbessern und insbesondere eine Schaltung anzugeben, die kleine und integrationsfähige
Kondensatoren enthält. Diese Aufgabe wird bei einem elektronisch geregelten Zündsystem
der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Prüfimpuls
mit einer Integrationsstufe um ein Zeitintervall verlängert und der verlängerte Impuls
einem ersten Eingang einer Logikschaltung (G
1) zugeführt wird, daß einem zweiten Eingang der Logikschaltung ein aus der Abschaltflanke
des Steuersignals abgeleiteter Triggerimpuls zugeführt wird, und daß die Logik so
gewählt ist, daß an ihr nur dann ein die Abschaltung der elektronischen Regelung auslösender
Ausgangsimpuls auftritt, wenn während des Triggerimpulses kein von der Integrationsstufe
gelieferter Impuls vorhanden ist.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen elektronisch geregelten Zündsystem wird somit gegenüber
der bereits vorgeschlagenen Schaltungsanordnung der dort verwendete Spannungskomparator
durch eine Logikschaltung ersetzt, der zum einen der Triggerimpuls und zum anderen
ein verlängerter Prüfimpuls zugeführt wird. Die nunmehr vorgesehene Integrationsstufe
enthält einen Kondensator, doch ist dieser Kondensator wesentlich kleiner, als der
Kondensator der früher vorgeschlagenen Schaltung, der jeweils durch die Prüfimpulse
t
e entladen wurde. Dadurch ist es möglich, die in der neu vorgeschlagenen Schaltung
enthaltenen Kondensatoren voll in integrierter Schaltungstechnik mit in einen Halbleiterkörper
zu integrieren, so daß die ansonsten notwendige externe Zuschaltung eines Kondensators
entfällt.
[0006] Bei der neuen Schaltung innerhalb des elektronisch geregelten Zündsystems besteht
die Logik vorzugsweise aus einem NOR-Gatter, an dessen erstem Eingang als positiver
Impuls der verlängerte Prüfimpuls und an dessen zweitem Eingang die negativen Triggerimpulse
anliegen. Die Verlängerungsdauer des Prüfimpulses muß größer sein als die Dauer des
negativen Triggerimpulses.
[0007] Die Erfindung und ihre vorteilhafte Ausgestaltung soll anhand eines Ausführungsbeispieles
noch näher erläutert werden. Die Fig. 1 zeigt die Schaltung zur Erkennung von Zündaussetzern,
während sich aus den Diagrammen der Fig. 2a bis 2f die Wirkungsweise der Schaltung
ergibt.
[0008] Die Schaltung gemäß der Fig. 1 besteht aus einer Integratorstufe 1 und einer Differenzierstufe
2. Die Ausgangssignale beider Stufen werden auf jeweils einen Eingang eines NOR-Gatters
G
1 gegeben. Das Ausgangssignal des NOR-Gatters steuert eine monostabile Kippstufe MF,
über die die elektronische Regelung des Zündsystems beim Auftreten von Zündaussetzern
für einen definierten Zeitraum abgeschaltet wird.
[0009] Die Integratorstufe 1 besteht aus einem Transistor T
4 an dessen Basiselektrode das Prüfsignal U
te anliegt, das gemäß der Fig. 2d aus der Verweildauer des Primärstroms in der Zündspule
in dem für die Zündung erforderlichen Wert I
pr max gewonnen wird. Im Kollektorzweig des Transistors T
4 ist der Kollektorwiderstand R
5 enthalten, dem die Reihenschaltung aus einem Kondensator C
2 und einer Diode D
2 parallel geschaltet ist. An den Verbindungspunkt zwischen Kondensator C
2 und Diode D
2 ist die Basiselektrode des Ausgangstransistors T
5 angeschlossen, an dessen Kollektorwiderstand R
7 der verlängerte Prüfimpuls U
INTEGR anliegt. Der Emitterwiderstand R
e dieses Ausgangstransistors T
5 ist mit dem positiven Pol der Versorgungsspannungsquelle verbunden. Die Ausgangsspannung
U
INTEGR der Integrationsstufe 1 wird auf den Eingang E
i des NOR-Gatters G
I gegeben.
[0010] Die Differenzierstufe 2 enthält 3 einander nachgeschaltete Transistorstufen, mit
den Transistoren T
1, T
2 und T
3. Auf die Basiselektrode des Eingangstransistors T
1 wird das Steuersignal U
IN, das am Zündimpulsgeber abgegriffen wird, gegeben. Die Emitterkollektorstrecke dieses
Transistors T
1 ist mit dem Differenzierglied aus dem Kondensator C
1 und der Diode D
1 überbrückt. Außerdem weist der Transistor T
1 einen Emitterwiderstand R
1 auf. An die Verbindungsstelle zwischen Differenzierkondensator C
1 und Diode D
1 ist die Basiselektrode des Transistors T
2 angeschlossen, dessen Emitterwiderstand R
2 mit dem positiven Pol der Versorgungsspannung verbunden ist. Am Kollektorwiderstand
R
3 wird die Eingangsspannung für den Transistor T
3 abgegriffen, an dessen Kollektor die negativen Trigger- impulse U
TRIGGER abgegriffen und dem Eingang E
2 des NOR-Gatters G
1 zugeführt werden. Der Kollektorwiderstand R
4 des Ausgangstransistors T
3 der Differenzierstufe 2 ist wiederum mit dem positiven Potential der Versorgungsspannungsquelle
verbunden. Der Fig. 1 ist ferner zu entnehmen, daß der Ausgangsanschluß des NOR-Gatters
G
1 mit der monostabilen Kippstufe MF verbunden ist, an deren Ausgang das Signal U
out auftritt, mit dem die elektronische Regelung des Zündsystems für eine definierte
Zeitspanne unterbrochen wird.
[0011] In der Fig. 2a ist das Steuersignal U
IN dargestellt, das auf die Steuerelektrode des Transistors T
1 der Differenzierstufe 2 gegeben wird. Die Perioden P
1 und P
2 des Steuersignals sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel identisch, während
in der Periode P
3 ein beispielsweise durch Beschleunigungsvorgänge ausgelöster Fehler enthalten ist.
In dieser Periode P
3 wurde die »Low-Phase« des Steuersignals zu Lasten der »High-Phase« verlängert. Es
wird angenommen, daß in der Periode P
4 dieser Fehler nicht mehr auftritt. In der Fig. 2b ist das Triggersignal U
TRIGGER dargestellt, das am Ausgang A der Differenzierstufe auftritt und auf den Eingang
E2 NOR-Gatter G
1 gegeben wird. Dieses Triggersignal wird aus der negativen Flanke des Steuersignals
gewonnen, wenn das Steuersignal von der »High-Phase« in die »Low-Phase« übergeht.
Zunächst wird durch jede Flanke des Steuersignals U
IN am Differenzierglied aus dem Kondensator C
1 und die Diode D
1 ein Impuls gewonnen. An der zweiten Stufe der Differenzierschaltung 2 mit dem Transistor
T
2 werden die von den positiven Flanken des Steuersignals U
IN herrührenden Trigger-Impulse unterdrückt, so daß am Kollektorwiderstand R
3 des Transistors T
2 nur noch Trigger-Signale anliegen, die von den negativen Flanken des Steuersignals
U
IN, herrühren. Diese Trigger-Impulse werden am Transistor T
3 invertiert, so daß am Ausgang A der Transistorstufe mit dem Transistor T
3 Triggerimpulse gemäß Fig. 2b anliegen. Die Triggerzeit, während der das Triggersignal
U
TRIGGER seinen »Low-Wert« aufweist, ist gemäß Fig. 2b mit t
x bezeichnet.
[0012] In der Fig. 2c ist der Verlauf des Primärstroms in der Zündspule dargestellt. Bis
zum Zündzeitpunkt kann der Primästrom anwachsen beziehungsweise den für die Zündung
erforderlichen Wert Ip
r max aufweisen. Mit dem Zündzeitpunkt erfolgt die jeweilige Entladung der Zündspule. Wie
man der Fig. 2c entnimmt, erreicht der Primärstrom bei normaler Betriebsweise und
unter Einsatz der elektronischen Regelung seinen für die Zündung erforderlichen Wert
I
pr max um die Zeit t
e vor dem Zündzeitpunkt der jeweiligen Periode. Dieser Wert wird auch während der Perioden
P
1, P
2 und P
4 erreicht. Aus der Fig. 2c ergibt sich jedoch, daß bei der fehlerhaften Periode P
3 der Primärstrom nicht seinen für die Zündung erforderlichen Wert I
pr max erreichen kann, so daß ein Zündaussetzer ZA auftritt.
[0013] Aus der Zeitspanne, in der der Primärstrom in seinem Maximum gemäß Fig. 2c verharrt,
wird ein Prüfimpuls U
te gewonnen, dessen Impulsbreite gemäß der Fig. 2d durch die Zeit t
e vorgegeben ist. Da in der dritten Periode der Primärstrom in der Zündspule seinen
für die Zündung erforderlichen Wert I
pr max nicht erreichte, tritt in dieser Periode auch kein Prüfimpuls U
te auf.
[0014] Der Prüfimpuls U
te wird einem integrierenden Verstärker beziehungsweise einer Integratorstufe 1 gemäß
der Fig. 1 zugeführt, so daß mit Hilfe des Kondensators C
2 eine in der Fig. 2e dargestellte Verlängerung des Prüfimpulses erfolgt. Die Verlängerungsdauer
ist mit ty bezeichnet. Am Ausgang der Integratorstufe 1 liegt somit eine Spannung
gemäß der Fig. 2e an, deren Impulse die Impulsweite t
e + ty aufweisen. Dieses Signal U
INTEGR wird dem Eingang E
1 des NOR-Gatters G
1 zugeführt. Am Ausgang des NOR-Gatters G
1 tritt definitionsgemäß nur dann ein »High-Pegel« auf, wenn beide Eingangspegel an
den Eingängen E
1 und E2 Low sind. Da die Triggerimpulse gemäß der Fig. 2b negative Impulse sind, die
stets in der Triggerzeit t
x den Low-Pegel erreichen, kann am Ausgang des NOR-Gatters G
1 nur dann ein High-Pegel auftreten, wenn während der Triggerzeit t
x innerhalb einer Periode des Steuersignals U
IN kein verlängerter Prüfimpuls U
INTEGR auftritt. Dies ist bei Zündaussetzern ZA der Fall, so daß, wie in Fig. 2f dargestellt,
am Ende der dritten Periode P
3 vom NOR-Gatter G
1 ein Ausgangssignal U
MF abgegeben wird, durch das die Kippstufe MF geschaltet wird. Zur sicheren Funktionsweise
der Schaltung muß gewährleistet sein, daß die Verlängerungsdauer ty der Prüfimpulse
größer als die Dauer t
x der Triggersignale. Beispielsweise wird ty doppelt so groß sein wie t
x. Bei einem Ausführungsbeispiel wurde für t
x die Zeit von 20 µsec und für t
y die Zeit von 40 µsec durch entsprechende Dimensionierung der Kondensatoren C
1 und C
2 eingestellt. Der Kondensator C
1 wies dabei einen Wert von ca. 30 pF und der Kondensator C
2 einen Wert von ca. 60 pF auf. Kondensatoren dieser Größe können sehr leicht in integrierte
Halbleiterschaltkreise mitintegriert werden, so daß keine gesonderten, extern zuzuschaltenden
Kondensatoren benötigt werden. Die kleinen Werte der Kapazitäten sind auch insbesondere
durch die in die Schaltung eingefügten Dioden D
1 und D
2 bedingt. So wird bei der Integrationsstufe 1 der Kondensator C
2 nur über den Basisstrom des Transistors T
5 und nicht über den Widerstand R
5 des Parallel-RC-Gliedes aufgeladen, so daß die Kapzität C
2 sehr klein bleiben kann. Die vorliegende Erfindung enthält somit eine bedeutsame
Verbesserung und Vereinfachung des ansonsten sehr vorteilhaften elektronisch geregelten
Zündsystems gemäß der früheren deutschen Patentanmeldung P 3 111 856.9.
1. Elektronisch geregeltes Zündsystem, bei dem der Einsatzzeitpunkt des durch die
Primärwicklung der Zündspule fließenden Primärstroms (Ipr) drehzahlabhängig so geregelt ist, das dieser Strom erst kurz vor dem Zündzeitpunkt
den für die Zündung erforderlichen Wert (Ipr max) erreicht und bei dem unmittelbar vor dem Zündzeitpunkt festgestellt wird, ob der
Primärstrom den für die Zündung erforderlichen Wert erreicht hat, indem aus der Verweildauer
(te) des Primärstroms im für die Zündung erforderlichen Wert (Iprmax) ein Prüfimpuls
(Ute) abgeleitet wird, mit dessen Hilfe bei nicht vorhandenem oder nicht ausreichend großem
Primärstrom zur Vermeidung von Zündaussetzern (ZA) die elektronische Regelung für
einen definierten Zeitraum abgeschaltet und der Einsatzpunkt des Primärstroms direkt
vom Steuersignal (UIN) des Zündimpulsgebers abgeleitet und nach Beendigung des Abschaltzeitraums der elektronisch
gesteuerte Regelzustand kontinuierlich und automatisch wieder herbeigeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfimpuls (Uto) mit einer Integrationsstufe (1) um ein Zeitintervall (ty) verlängert und der verlängerte
Impuls (UINTEGR) einem ersten Eingang (Ei) einer Logikschaltung (G1) zugeführt wird, daß einem zweiten Eingang (E2) der Logikschaltung (G1) ein aus der Abschaltflanke des Steuersignals (UIN) abgeleiteter Triggerimpuls (UTRIGGER) zugeführt wird, und daß die Logik (G1) so gewählt ist, daß an ihr nur dann ein die Abschaltung der elektronischen Regelung
auslösender Ausgangsimpuls (UMF) auftritt, wenn während des Triggerimpulses kein von der Integrationsstufe gelieferter
Impuls vorhanden ist.
2. Elektronisch geregeltes Zündsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Logik (G1) ein NOR-Gatter ist, an dessen erstem Eingang (Ei) als positiver Impuls der verlängerte
Prüfimpuls (UINTEGR) und an dessen zweitem Eingang (E2) die negativen Triggerimpulse anliegen, und daß
die Verlängerungsdauer des Prüfimpulses größer ist als die Dauer des negativen Triggerimpulses.
3. Elektronisch geregeltes Zündsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Triggerimpulse (UTRIGGER) durch Differenzieren des vom Zündimpulsgeber abgegebenen Steuersignals (UIN) und - mittels einer Diode (D1) - nachfolgender Unterdrückung der durch die positiven Einschaltflanken entstandenen
Impulse gewonnen wird und daß die in der Differenzierstufe und in der Integrationsstufe
enthaltenen Kondensatoren (C1, C2) in den integrierten Halbleiterschaltkreis mitintegriert sind.
4. Elektronisch geregeltes Zündsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Integrationsstufe zwei Transistoren (T4, T5) enthält, daß im Kollektorzweig des einen Transistors (T4) ein Parallel-RC-Glied angeordnet ist, daß die Basiselektrode des anderen Transistors
(T5) derart mit der Kollektorelektrode des einen Transistors (T4) über eine Diode (Dz) verbunden ist, daß eine Aufladung des Kondensators (C2) des RC-Gliedes über den Widerstand (R5) des RC-Gliedes verhindert wird und die Aufladung des Kondensators nur über den Basisstrom
des anderen Transistors (T5) erfolqen kann.
1. Electronically controlled ignition system, wherein the starting time of the primary
current (Ipr) flowing through the primary winding of the ignition coil is controlled in dependence
upon speed in such a way that this current only reaches the value (Ipr max) required for the ignition shortly before the point of ignition, and wherein it is
ascertained immediately before the point of ignition whether the primary current has
reached the value required for the ignition by deriving from the dwell time (te) of the primary current in the value (Ipr max) required for the ignition a test pulse (Ute) with whose aid, in the absence of primary current or in the case of insufficiently
large primary current, in order to avoid misfires (ZA), the electronic control is
switched off for a defined time, and the starting point of the primary current is
directly derived from the control signal (UIN) of the ignition pulse generator, and after termination of the switch-off time, the
electronically controlled control state is initiated again continuously and automatically,
characterized in that the test pulse (Ute) is prolonged with an integration stage (1) by a time interval (ty), and the prolonged
pulse (UINTEGR) is fed to a first input (E1) of a logic circuit (G1), in that a trigger pulse (UTRIGGER) derived from the switch-off edge of the control signal (UN) is fed to a second input
(E2) of the logic circuit (G1), and in that the logic (G1) is selected such that an output pulse (UMF) triggering the switching-off of the electronic control only occurs at it if during
the trigger pulse no pulse delivered by the integration stage is present.
2. Electronically controlled ignition system according to claim 1, characterized in
that the logic (Gi) is a NOR gate, with the prolonged test pulse (UINTEGR) present as positive pulse at its first input (E1), and the negative trigger pulses at its second input (E2), and in that the prolongation time of the test pulse is longer than the duration
of the negative trigger pulse.
3. Electronically controlled ignition system according to claims 1 or 2, characterized
in that the trigger pulses (UTRIGGER) are gained by differentiation of the control signal (UIN) delivered by the ignition pulse generator and - by means of a diode (D1) - subsequent suppression of the pulses created by the positiv switch-on edges, and
in that the capacitors (C1, C2) contained in the differentiating stage and in the integration stage are integrated
into the integrated semiconductor circuit.
4. Electronically controlled ignition system according to one of the preceding claims,
characterized in that the integration stage contains two transistors (T4, Ts), in that a parallel RC member is arranged in the collector branch of the transistor
(T4), in that the base electrode of the other transistor (Ts) is connected to the collector electrode of the transistor (T4) via a diode (D2) in such a way that charging of the capacitor (C2) of the RC member via the resistor (Rs) of the RC member is prevented, and the capacitor may only be charged via the base
current of the other transistor (Ts).
1. Système d'allumage à régulation électronique, dans lequel l'instant où le courant
primaire (Ipr) commence à circuler dans l'enroulement primaire de la bobine d'allumage est réglé,
en fonction de la vitesse de rotation, de manière que ce courant n'atteigne l'intensité
(Iprmax) nécessaire à l'allumage que peu avant l'instant d'allumage, et dans lequel, juste
avant l'instant d'allumage, il est déterminé si le courant primaire a effectivement
atteint l'intensité nécessaire à l'allumage, du fait qu'une impulsion de contrôle
(Ute) est tirée de la durée (te) pendant laquelle le courant primaire conserve l'intensité (Iprmax) nécessaire à l'allumage, impulsion au moyen de laquelle, en cas d'absence ou d'insuffisance
du courant primaire et pour éviter des ratés d'allumage (ZA), la régulation électronique
est coupée pour un laps de temps défini, l'instant où le courant primaire commence
à circuler est tiré directement du signal de commande (UIN) du générateur d'impulsions d'allumage et, après expiration du laps de temps d'arrêt,
l'état de réglage commandé élec- troniquement est rétabli continuellement et automatiquement,
caractérisé en ce que l'impulsion de contrôle (Ute) est prolongée d'un intervalle de temps (ty) par un étage intégrateur (1) et l'impulsion
prolongée (UINTEGR) est appliquée à une première entrée (Ei) d'un circuit logique (G1), qu'une impulsion de déclenchement (UTRIGGER), tirée du flanc d'arrêt du signal de commande (UIN), est appliquée à une seconde entrée (E2) du circuit logique (Gi) et que ce circuit logique est conçu de manière qu'il délivre
seulement une impulsion de sortie (UMF), provoquant l'arrêt de la régulation électronique, lorsque l'étage intégrateur ne
lui fournit pas d'impulsion pendant l'impulsion de déclenchement.
2. Système d'allumage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit logique
(G1) est une porte NOR, à la première entrée (E1) de laquelle est appliquée, comme impulsion positive, l'impulsion de contrôle prolongée
(UINTEGR) et à la seconde entrée (E2) de laquelle sont appliquées les impulsions de déclenchement négatives, et en ce
que la durée de prolongation de l'impulsion de contrôle est plus longue que la durée
de l'impulsion de déclenchement négative.
3. Système d'allumage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les impulsions
de déclenchement (UTRIGGER) sont obtenues par différenciation du signal de commande (UIN) délivré par le générateur d'impulsions d'allumage et suppression consécutive - au
moyen d'une diode (D1) - des impulsions produites par les flancs d'enclenchement positifs, et en ce que
les condensateurs (Ci, C2) contenus dans les étages différentiateur et intégrateur sont intégrés dans un dispositif
semiconducteur formant un circuit intégré.
4. Système d'allumage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'étage intégrateur contient deux transistors (T4, T5), qu'un élément RC parallèle est disposé dans la branche de collecteur d'un transistor
(T4) et que l'électrode de base de l'autre transistor (Ts) est reliée à travers une diode (D2) à l'électrode de collecteur du premier transistor (T4), de manière que la charge du condensateur (C2) de l'élément RC à travers la résistance (Rs) de l'élément RC soit empêchée et que la charge de ce condensateur puisse seulement
s'effectuer à travers le courant de base de l'autre transistor (Ts).