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EP 0 069 973 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.1985 Patentblatt 1985/46 |
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Anmeldetag: 06.07.1982 |
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Transformatorspule
Transformer coil
Bobine de transformateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
10.07.1981 DE 3127341
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.1983 Patentblatt 1983/03 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Erwin, Ing.grad.
D-8000 München 71 (DE)
- Robl, Josef
D-8000 München 90 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Transformatorspule mit einem einteiligen Spulenkörper
aus Isolierstoff mit an beiden Enden angeformten Flanschen und mit einer Kernbohrung,
in deren Bereich eine Längsrippe angeformt ist, mit an mindestens einem Spulenflansch
angeordneten Wickelstützpunkten sowie mit einem in der Kernbohrung angeordneten, sich
axial über die Spulenflansche hinaus erstreckenden Eisenkern.
[0002] Eine derartige Transformatorspule ist bereits aus der DE-B-1 539 679 bekannt. Dort
ist ein Spulenkörper aus Kunststoff mit annähernd rechtekkigem Wickelzylinder verwendet,
in welchem ein Blechkern mit wechselweise geschalteten Eisenblechen eingeschoben ist.
Die Innenwand des Wickelzylinders ist dabei mit gratartigen Leisten versehen, um beim
Einschieben der Kernbleche einen Preßsitz bzw. einen Toleranzausgleich für das Blechpaket
zu erzielen. Eine derartige Transformatorspule mit rechteckigem Querschnitt ist aber
beispielsweise bei rotationssymmetrischen Transformatoren, insbesondere bei Drehtransformatoren,
nicht einsetzbar. Bei derartigen Anwendungen ist es außerdem erwünscht, zur besseren
Schließung des Eisenkreises den Kern außerhalb der Spulenflansche in Radialrichtung
zu verbreitern. In einem solchen Fall kann der Kern weder als Blechpaket geschichtet
werden, noch kann er einstückig in den Spulenkörper eingebracht werden. Außerdem können
in einem solchen Fall die Wickelstützpunkte nicht wie bei der bekannten Spule nebeneinander
am Spulenflansch vorgesehen werden.
[0003] Für derartige Transformatoren war es deshalb üblich, entweder den einstückig mit
zwei Eisenflanschen ausgestatteten Kern lediglich mit Lack oberflächlich zu isolieren
oder mit Isolierfolien auszukleiden und dann ohne Spulenkörper zu bewickeln oder anstelle
dieser Lackisolierung Kunststoffhalbschalen aufzubringen. In beiden Fällen ist es
schwierig und aufwendig, den Eisenkern sicher von der Wicklung zu isolieren; außerdem
ist, abgesehen vom Wickelraumverlust, der Wickelvorgang fertigungstechnisch erschwert,
da Wickelstützpunkte, wie sie an anderen Spulenkörpern durchaus bekannt sind, fehlen
und somit die Wicklungsenden einzeln abgebunden werden müssen.
[0004] Aus der DE-A-1 919 729 ist ein rotationssymmetrischer Spulenkörper mit einem runden
Eisenkern für Relais und dergl. bekannt. Jedoch besteht der Kern mit vollem Querschnitt
aus Eisen, so daß diese Konstruktion für einen Drehtransformator überhaupt nicht in
Betracht kommen kann. Weder sind dort Maßnahmen angegeben, einen Kern mit an beiden
Enden vergrößerten Querschnitt unterzubringen, noch könnte der dortige Spulenkörper
wegen der am Flanschumfang angeordneten Wickelstützpunkte für einen Rotor eines Drehtransformators
Anwendung finden.
[0005] Die DE-A-2 208 457 zeigt einen Wickelkörper für Transformatoren, der schon wegen
seines rechteckigen Querschnitts für einen Drehtransformator nicht geeignet ist. Bei
einem rotationssymmetrischen Kern mit Eisenflanschen würden außerdem die nebeneinander
liegenden Wickelstützpunkte am Spulenkörperflansch stören.
[0006] Die US-A-4 166 265 zeigt allgemein einen Spulenkörper mit Wickelstützpunkten, welche
in Form von Drähten oder Stiften in einem Flansch angeordnet sind. Wegen des rechteckigen
Querschnitts und wegen der nebeneinander liegenden Wickelstützpunkte käme auch dieser
Spulenkörper für einen Drehtransformator nicht in Betracht.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Transformatorspule der eingangs genannten Art
mit einem rotationssymmetrischen und an den äußeren Enden im Querschnitt vergrößerten
Kern, die insbesondere zum Einsatz als Rotor eines Drehtransformators geeignet ist,
so zu gestalten, daß die Herstellung und das Bewickeln des Spulenkörpers und auch
die Montage des Kerns in einfacher und kostengünstiger Weise ermöglicht werden.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
- daß der Eisenkern quer zu seiner Längsrichtung in zwei Kernteile unterteilt ist,
welche in der Längsrichtung jeweils einen die Kernwandung vollständig durchtrennenden
Schlitz und an ihrem aus dem Spulenkörper herausragenden Ende jeweils einen angeformten
Eisenflansch aufweisen,
- daß die Längsrippe des Spulenkörpers in die Schlitze beider Kernteile eingreift
und
- daß die Wickelstützpunkte am Ende der Längsrippe angeordnet sind.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Gestaltung eines Spulenkörpers wird es beispielsweise
möglich, einen zweiteiligen geschlitzten, hülsenförmigen Kern von den zwei Enden her
in den Spulenkörper einzuschieben und die Schlitze jeweils an der Längsrippe des Spulenkörpers
auszurichten. Durch die weiterhin vorgesehene Anordnung von Wickelstützpunkten in
Verlängerung dieser Längsrippen kommen diese auch dann in den Schlitz des Spulenkerns
zu liegen, wenn der Kern außerhalb der Spule scheibenförmig über den ganzen Radius
des Spulenflansches vergrößert ist. Diese Wickelstützpunkte können nach den Unteransprüchen
an einem rippenförmigen Fortsatz der Längsrippe vorgesehen sein, wobei dieser Fortsatz
in eine radiale Ausnehmung des außerhalb der Spule zu einem Eisenflansch erweiterten
Kerns zu liegen kommt. Zweckmäßigerweise sind dabei zwei oder mehr Wickelstützpunkte
am Spulenflansch in Radialrichtung übereinander angeordnet, um auch in einem schmalen
Schlitz des Eisenflansches eine gute Isolierung für die aufgebrachten Wicklungsenden
zu erhalten.
[0010] Die Wickelstützpunkte selbst können dabei an dem Spulenflansch bzw. an dem rippenförmigen
Fortsatz in Form zweier hakenförmiger Nasen angeformt sein. Zum Bewickeln ist es dabei
von Vorteil, wenn die Wickelachsen der beiden Wikkelstützpunkte gegeneinander einen
derartigen Winkel bilden, daß durch die Schlingbewegung des Drahtes auf einem Wickelstützpunkt
der jeweils andere Wickelstützpunkt nicht berührt wird. Der jeweils hierfür notwendige
Winkel läßt sich im Einzelfall anhand der Größenverhältnisse des Spulenflansches und
der Wickelstützpunkte selbst ermitteln.
[0011] Zur Aufnahme der Wicklungsenden besitzen die Wickelstützpunkte zumindest einseitig
vertiefte Nuten, wodurch auch der Abstand der angewickelten Wicklungsenden gegenüber
einem geschlitzten Eisenkern vergrößert wird. Günstig wäre zwar auch eine Befestigung
der Wicklungsenden in ringsum vertieften Nuten, doch ist im allgemeinen die einseitige
Nut werkzeugmäßig einfacher herzustellen. Weiterhin ist es zweckmäßig, daß der die
Wickelstützpunkte tragende Spulenflansch neben diesen Wickelstützpunkten radial geschlitzt
ist und somit den Drahteinlauf des Wicklungsanfangs ermöglicht.
[0012] Die Wickelstützpunkte können auch in Form von Drähten in das Ende der Längsrippe
bzw. in deren Fortsatz eingebettet sein. Im übrigen können in Weiterbildung der Erfindung
auch weitere Metalleinlagen in der Längsrippe eingebettet oder nachträglich eingelegt
werden, um beispielsweise bei einem Transformator eine Phasenverschiebung zu erreichen.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 bis 3 einen erfindungsgemäß gestalteten Spulenkörper in drei Ansichten,
Fig. 4 und 5 die Anwendung des Spulenkörpers von Fig. 1 bis 3 in einem Transformator,
Fig. 6 bis 10 weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten des Spulenkörpers in schematischer
Darstellung.
[0014] Die Fig. 1 bis 3 zeigen einen Spulenkörper 1, der vorzugsweise aus elastischem, temperaturfestem,
thermoplastischem Isolierstoff besteht. Auf dem Spulenrohr 2 ist die nur angedeutete
Wicklung 3 aufgebracht, die an beiden Enden des Spulenkörpers durch die Flansche 4
und 5 begrenzt wird. Die Kernbohrung 6 dient zur Aufnahme eines Eisenkerns, wie er
beispielsweise in Fig. 4 dargestellt ist. Zur Ausrichtung eines geschlitzten, gegebenenfalls
mehrteiligen Kerns besitzt der Spulenkörper in der Bohrung 6 eine Längsrippe 7, die
über den Flansch 4 hinaus verlängert in einen rippenförmigen Fortsatz 8 übergeht und
zwei hakenförmige Wickelstützpunkte 9 und 10 bildet. Dadurch ist es möglich, auch
einen Kern mit einem den Spulenflansch 4 übergreifenden Eisenflansch zu verwenden,
wenn dieser einen Schlitz zur Aufnahme des rippenförmigen Fortsatzes 8 besitzt. Dieser
Schlitz kann relativ schmal sein, da die Wickelstützpunkte 9 und 10 radial übereinander
in einer Linie angeordnet sind. Damit können auch Spulen, die einen Kern mit Eisenflanschen
aufnehmen sollen, schnell und kostengünstig gewickelt werden, da auch sehr dünne unverdrallte
Wicklungsenden an den Wickelstützpunkten 9 und 10 rasch angewickelt werden können
und das bei derartigen Spulen bisher erforderliche Abbinden und Verknoten der Wicklungsenden
entfällt. Außerdem ergibt sich wegen des Fehlens der Abbindeknoten ein erheblicher
Wickelraumgewinn.
[0015] Der Spulenflansch 4 besitzt für den Drahteinlauf des Wicklungsanfangs 11 einen Schlitz
12, außerdem sind die Schlitzkanten verrundet, und am Spulenflansch ist eine Einlaufschräge
13 mit einem kleinen Winkel y angeformt. Das Wicklungsende 14 wird entsprechend wiederum
durch den Schlitz 12 des Spulenflansches 4 auf den Wickelstützpunkt 10 geführt. Beide
Wickelstützpunkte 9 und 10 sind in ihrer Wickelachse gegeneinander derart geneigt,
daß beim Anwikkeln an den einen Stützpunkt der jeweils andere die Schlingbewegung
des Drahtes nicht behindert. Zu diesem Zweck werden die Winkel der Anwickelebene α
beim Wickelstützpunkt 9 und,8 beim Wickelstützpunkt 10 unter Berücksichtigung der
Abstände dieser beiden Wickelstützpunkte und der sonstigen Abmessungen entsprechend
groß gegenüber der Stirnebene des Spulenkörpers gewählt.
[0016] Durch die Hakenform der Wickelstützpunkte 9 und 10 werden die Wicklungsenden gegen
Abrutschen gesichert. Zu einer noch besseren Fixierung der Spulenenden und auch zur
Erhöhung der Isolationsfestigkeit durch Vergrößerung der Luftstrecken zu den Metallteilen
besitzen diese Wickelstützpunkte weiterhin an einer Seite Nuten 15, so daß die aufgebrachten
Wicklungsenden mit der seitlichen Oberfläche der Wickelstützpunkte bündig liegen können.
Die Wickelstützpunkte könnten auch allseitig mit Nuten versehen werden, doch ergäbe
sich in diesem Fall eine kompliziertere Werkzeuggestaltung für die Fertigung des Spulenkörpers.
[0017] Die Spulenflansche 4 und 5 sind einerseits aus Festigkeitsgründen und formtechnischen
Gründen sowie andererseits zur Erleichterung der mechanisierten Bewicklung nach außen
konisch verjüngt und an den Innenkanten verrundet.
[0018] Fig. 4 und 5 zeigen die Anwendung des Spulenkörpers aus den Fig. 1 bis 3 in einem
Transformator, wie er beispielsweise bei einem schleifringlosen Drehmelder verwendet
wird. Dabei ist im Spulenkörper 1 mit der Wicklung 2 ein zweiteiliger Kern angeordnet,
dessen beide Teile 16 und 17 jeweils von den Spulenenden her in die Kernbohrung eingeschoben
sind. Im Bereich des Spulenrohres sind diese Kernhälften 16 und 17 jeweils hülsenförmig
ausgebildet und mit ihrer Innenbohrung auf eine Rotorwelle 18 aufgesetzt. An den Spulenenden
sind diese Kernhälften jeweils zu Eisenflanschen 19 und 20 ausgeformt, welche sich
in Radialrichtung neben den Spulenflanschen erstrecken und jeweils Luftspalte 25 gegenüber
dem Eisenkern 21 einer Statorspule 22 bilden (Lager sind nicht gezeichnet).
[0019] Die Kernhälften 16 und 17 einschließlich ihrer Eisenflansche 19 und 20 sind durchgehend
mit einem Schlitz 23 versehen, mit Hilfe dessen sie an der Längsrippe 7 des Spulenkörpers
1 ausgerichtet werden. Im Bereich des rippenförmigen Fortsatzes 8 mit den Wickelstützpunkten
9 und 10 (siehe Fig. 1) ist der Schlitz 23 zu einer Ausnehmung 24 erweitert, um eine
genügende Isolierstrecke gegenüber den angewickelten Wicklungsenden der Spule 3 zu
gewährleisten.
[0020] Die Fig. 6 bis 10 zeigen abgewandelte Ausführungen des Spulenkörpers 1 in schematischer
Darstellung. So ist in Fig. 6 ein Spulenkörper 31 gezeigt, der in der Längsrippe 32
eine Kammer 33 aufweist, welche beispielsweise Kurzschlußstücke zur Phasenverschiebung
eines Transformators aufnehmen kann. Solche Metallteile können in die Kammer 33 nachträglich
eingesteckt oder bereits bei Herstellung des Spulenkörpers mit eingebettet werden.
Anwickelstützpunkte, die gleichzeitig als Lötstützpunkte dienen, können in diesem
Fall beispielsweise auf der nicht sichtbaren Seite des entgegengesetzten Spulenflansches
34 vorgesehen sein.
[0021] Fig. 7 zeigt einen Spulenkörper 41 mit einer Längsrippe 42, in welche im Bereich
des Spulenflansches 43 zwei Drahtstücke 44 und 45 als Wikkelstützpunkte eingebettet
sind. Beim Spulenkörper 51 gemäß Fig. 8 besitzt die Längsrippe 52 am Spulenflansch
53 einen Fortsatz 54, der ebenfalls eingebettete Wickelstützpunkte in Form von Drähten
55 und 56 besitzt. In diesem Fall sind die Drähte zueinander in einem derartigen Winkel
angeordnet, daß bei der Schlingbewegung des Drahtes um den einen Wickelstützpunkt
der andere Wickelstützpunkt nicht behindert.
[0022] Die Fig. und 10 zeigen schließlich in einer weiteren Abwandlung einen Spulenkörper
61, deren Längsrippe 62 zwei Stege 63 und 64 bildet. Diese Stege bilden wiederum eine
Kammer für Einlegeteile, wie beispielsweise Kurzschlußstükke oder sonstige Metalleinlagen.
In Fig. 10 besitzen diese Stege 63 und 64 jeweils Fortsätze 65 und 66, die sich entlang
des Spulenflansches 67 in Radialrichtung erstrecken. Damit können abgewickelte Einlegeteile
isoliert bis an den Außendurchmesser des Spulenflansches geführt werden.
1. Transformatorspule mit einem einteiligen Spulenkörper (1) aus Isolierstoff mit
an beiden Enden angeformten Flanschen (4, 5) und mit einer Kernbohrung (6), in deren
Bereich eine Längsrippe (7) angeformt ist; mit an mindestens einem Spulenflansch angeordneten
Wickelstützpunkten (9, 10) sowie mit einem in der Kernbohrung (6) angeordneten, sich
axial über die Spulenflansche hinaus erstreckenden Eisenkern, dadurch gekennzeichnet,
- daß der Eisenkern quer zu seiner Längsrichtung in zwei Kernteile (16, 17) unterteilt
ist, welche in der Längsrichtung jeweils einen die Kernwandung vollständig durchtrennenden
Schlitz (23) und an ihren aus dem Spulenkörper (1, 31, 41, 51, 61) herausragenden
Ende jeweils einen angeformten Flansch (19, 20) aufweisen,
- daß die Längsrippe (7, 32, 42, 52, 62) des Spulenkörpers (1, 31,41, 51, 61) in die
Schlitze (23) beider Kernteile (16,17) eingreift und
- daß die Wickelstützpunkte (9, 10, 44, 45, 55, 56) am Ende der Längsrippe (7, 32,
42, 52, 62) angeordnet sind.
2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelstützpunkte (9, 10,
55, 56) an einem rippenförmigen Fortsatz (8, 54) der Längsrippe (7, 52) am Spulenflansch
(4, 53) angeordnet sind.
3. Spule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fortsatz (8) zwei hakenförmige,
gegeneinander versetzte Wickelstützpunkte (9, 10) einstückig angeformt sind.
4. Spule nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelstützpunkte
(9, 10) in Radialrichtung der Spule gegeneinander versetzt angeordnet sind.
5. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelstützpunkte
(9,10) mit ihren jeweiligen Wickelachsen gegenüber der Stirnfläche des Spulenflansches
(4) um einen derartigen Winkel (x, pl gegeneinander geneigt angeordnet sind, daß durch
die Schlingbewegung der Wicklungsenden (11, 14) auf jeweils einem Wickelstützpunkt
der jeweilige andere Wickelstützpunkt nicht berührt wird.
6. Spule nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelstützpunkte
(9, 10) jeweils an einer Seite zur Aufnahme und formschlüssigen Fixierung der Wicklungsenden
mit einer Nut (15) versehen sind.
7. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Wickelstützpunkte
(9, 10) tragende Spulenflansch (4) neben den Wickelstützpunkten einen radialen Schlitz
(12) aufweist.
8. Spule nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Längsrippe (42) bzw. dem Fortsatz (54) Wickelstützpunkte in Form von Drähten (44,
45, 55, 56) eingebettet sind.
9. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsrippe
(32) Metalleinlagen eingebettet sind.
10. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrippe
(32, 62) mindestens eine Kammer (33) zur Aufnahme von Einlegeteilen aufweist.
1. A transformer coil comprising in integral coil body (1) of insulating material
having flanges (4, 5) formed on each end, and a core bore (6), in the region of which
a longitudinal rib (7) is formed; winding supports (9, 10) arranged on at least one
coil flange; and an iron core which arranged in the core bore (6) and extends axially
beyond the coil flanges, characterised in
- that the iron core is divided transversely to its longitudinal direction into two
core parts (16, 17) which, in the longitudinal direction, respectively have a slot
(23) which completely divides the wall of the core and an attached flange (19, 20)
at their ends which protrude beyond the coil body (1, 31, 41, 51, 61);
- that the longitudinal rib (7, 32, 42, 52, 62) of the coil body (1, 31, 41, 51, 61)
engages into the slots (23) of the two core parts (16, 17); and
- that the winding supports (9, 10, 44, 45, 55, 56) are arranged at the end of the
longitudinal rib (7, 32, 42, 52, 62).
2. A coil as clamed in Claim 1, characterised in that the winding supports (9, 10,
55, 56) are arranged on a rib-shaped extension (8, 54) of the longitudinal rib (7,
52) on the coil flange (4,53).
3. A coil as claimed in Claim 2, characterised in that two hook-shaped, mutually offset
winding supports (9, 10) form an integral part of the extension (8).
4. A coil as claimed in Claim 2 or Claim 3, characterised in that the winding supports
(9,10) are arranged in the radial direction so as to be displaced with respect to
one another.
5. A coil as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that the winding supports
(9, 10) have their respective winding axes tilted opposite to one another relative
to the end surface of the coil flange (4) by an angle (α,β) which is such that, as
a result of the rolling movement of the winding ends (11, 14} on a respective one
of the winding supports, the other winding support is not contacted.
6. A coil as claimed in one of Claims 3 to 5, characterised in that in order to accommodate
and fix the winding ends in a form-locking fashion, the winding support (9, 10) are
in each case provided with a groove (15) on one side.
7. A coil as claimed in one of Claim 1 to 6, characterised in that the coil flange
(4) supporting the winding supports (9, 10) has a radial slot (12) beside the winding
supports.
8. A coil as claimed in one of Claims 1, 2 or 4, characterised in that winding supports
in the form of wires (44,45,55, 56) are embedded in the longitudinal rib (42), or
the extension (54), as the case may be.
9. A coil as claimed in one of Claims 1 to 8, characterised in that metal inserts
are embedded in the longitudinal rib (32).
10. A coil as claimed in one of Claims 1 to 9, characterised in that the longitudinal
rib (32, 62) has at least one chamber (33) for housing slide-in components.
1. Bobine de transformateur comportant un mandrin de bobine (1) d'une pièce en matière
isolante avec des joues (4, 5) formées aux deux extrémités et avec un alésage à noyau
(6), dans lequel est formée une nervure longitudinale (7), des points d'appui de bobinage
(9, 10) disposés sur au moins une joue de mandrin, ainsi qu'un noyau de fer disposé
dans l'alésage, à noyau (6) et s'étendant axialement au-delà des joues du mandrin,
caractérisée en ce que
- le noyau de fer est divisé transversalement à sa direction longitudinale en deux
parties de noyau (16, 17) qui présentent chacune dans la direction longitudinale une
fente (23) qui coupe complètement la paroi du noyau, de même qu'une joue (19, 20)
formée sur chacune de leurs extrémités faisant saillie du mandrin de bobine (1,31,41,51,61),
- la nervure longitudinale (7, 32, 42, 52, 62) du mandrin de bobine (1, 31, 41, 51,
61) pénètre dans les fentes (23) des deux parties de noyau (16,17) et
- les points d'appui de bobinage (9,10, 44,45, 55, 56) sont disposés au bout de la
nervure longitudinale (7, 32, 42, 52, 62).
2. Bobine selon la revendication 1, caractérisée en ce que les points d'appui de bobinage
(9, 10, 55, 56) sont disposés sur un prolongement en forme de nervure (8, 54) de la
nervure longitudinale (7, 52) sur la joue (4, 53) du mandrin.
3. Bobine selon la revendication 2, caractérisée en ce que deux points d'appui de
bobinage (9, 10) en forme de crochets et mutuellement décalés sont formés d'un seul
tenant sur le prolongement (8).
4. Bobine selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que les points d'appui
de bobinage (9, 10) sont mutuellement décalés dans le sens radial de la bobine.
5. Bobine selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les points d'appui
de bobinage (9, 10) sont mutuellement inclinés par leurs axes de bobinage respectifs,
par rapport à la face frontale de la joue (4) du mandrin, d'un angle (α, β) tel que
le mouvement de bouclage d'une extrémité d'enroulement (11, 14) sur un point d'appui
de bobinage ne touche pas l'autre point d'appui de bobinage.
6. Bobine selon une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que les points d'appui
de bobinage (9, 10) sont chacun pourvus d'un côté d'une rainure (15) pour la réception
et la fixation par sûreté de forme des extrémités d'enroulement.
7. Bobine selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la joue de mandrin
(4) portant les points d'appui de bobinage (9, 10) présente une fente radiale (12)
à côté de ces points.
8. Bobine selon une des revendications 1, 2 ou 4, caractérisée en ce que les points
d'appui de bobinage sous forme de fils (44, 45, 55, 56) sont noyés dans la nervure
longitudinale (42) ou dans le prolongement (54).
9. Bobine selon une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que des pièces métalliques
sont noyées dans la nervure longitudinale (32).
10. Bobine selon une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la nervure longitudinale
(32, 62) présente au moins une cavité (33) pour la réception de pièces insérées.