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EP 0 070 249 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.04.1986 Patentblatt 1986/16 |
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Anmeldetag: 11.06.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01H 31/32 |
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Trennschalter
Isolating switch
Sectionneur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI NL SE |
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Priorität: |
10.07.1981 DE 3127967
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.1983 Patentblatt 1983/03 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Lorenz, Dieter, Dipl.-Ing.
D-1000 Berlin 45 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Trennschalter mit einem feststehenden, rohrförmigen
Kontaktstück und einem bewegbaren, rohrförmigen Schaltstift, der in einem feststehenden
Außenteil geführt ist und in seinem Innern einen relativ zum Schaltstift bewegbaren
Hilfsschaltstift enthält, der mit einem Hilfskontaktstück des feststehenden Kontaktstückes
verbindbar ist.
[0002] Ein bekannter Trennschalter dieser Art (Siemens Betriebsanleitung SW 8378-220 « Lasttrennschalter
3CB, 10 kV », Seiten 102/1 bis 102/3) ist als Lasttrennschalter ausgebildet und weist
einen Hilfsschaltstift auf, damit bei einer Ausschaltbewegung ein Lichtbogen nur zwischen
einem sogenannten Gleitschaltstück und einem Abbrennring des Schaltstiftes gebildet
wird, weil durch diesen Lichtbogen Gas aus dem Isolierstoff des feststehenden Außenteiles
abgespalten wird, das unter Entionisierung der Schaltstrecke mit kräftiger Strömung
aus dem Löschtopf entweicht. Eine Löschvorrichtung ist bei dem bekannten Lasttrennschalter
zwischen dem feststehenden Kontaktstück und dem Schaltstift nicht vorgesehen, so daß
zwischen diesen beiden Kontaktelementen beim Ausschalten eine galvanische Verbindung
über den Hilfsschaltstift so lange aufrechterhalten werden muß, bis die Schaltstrecke
nach Löschung des Lichtbogens unterbrochen ist. Danach wird der Hilfsschaltstift aus
dem Hilfskontaktstück des feststehenden Kontaktstückes herausgerissen, so daß der
Trennschalter sichtbar aufgetrennt ist.
[0003] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Trennschalter vorzuschlagen, der auch
bei einer Ausführung für höhere Spannungen und den dabei notwendigen großen Trennstrecken
kurze Vorüberschlagszeiten aufweist, ohne eines besonders schnell arbeitenden Antriebs
zu bedürfen. Dabei wird unter Vorüberschlagszeit die Zeit verstanden, während der
ein Lichtbogen zwischen dem feststehenden Kontaktstück und dem bewegbaren Schaltstift
beim Einschalten oder Ausschalten auftritt.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Trennschalter der eingangs angegebenen Art
erfindungsgemäß am Schaltstift eine Tragachse befestigt, auf der mindestens eine Buchse
angeordnet ist ; außen am Umfang der Buchse ist ein Ende eines scherenartigen Verbindungsgliedes
angebracht, dessen anderes Ende am Hilfsschaltstift befestigt ist, und außen am Umfang
der Buchse sind Elemente einer mechanischen Steuereinrichtung befestigt, die bei der
Bewegung des Schaltstiftes eine Drehung der Buchse hervorruft.
[0005] Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Trennschalters besteht darin, daß
sowohl bei der Einschalt- als auch bei der Ausschaltbewegung verhältnismäßig kurze
Vorüberschlagszeiten erzielbar sind, ohne daß dazu ein spezieller, verhältnismäßig
schneller Antrieb für den Schaltstift benötigt wird. Dabei ist der Verzicht auf einen
schnellen Antrieb durch eine vergleichsweise einfache Ausgestaltung des Trennschalters
erreicht, indem dieser mit einem Hilfsschaltstift versehen ist, der lediglich über
ein scherenartiges Verbindungsglied und eine Buchse auf einer Tragachse mit dem Schaltstift
in mechanischer Verbindung steht. Die Elemente einer mechanischen Steuereinrichtung
sorgen dabei dafür, daß durch eine Drehung der Buchse auf der Tragachse das scherenartige
Verbindungsglied nach einem verhältnismäßig kurzen Weg des Schaltstiftes geöffnet
wird, wodurch der Hilfsschaltstift erheblich früher als der Schaltstift in Kontakt
mit dem Hilfsschaltstück des feststehenden Kontaktstückes gelangt. Auch bei der Ausschaltbewegung
ist der erfindungsgemäße Trennschalter vorteilhaft, weil ein Schließen des scherenartigen
Verbindungsgliedes erst dann eintritt, wenn sich der Schaltstift verhältnismäßig weit
vom feststehenden Kontaktstück entfernt hat; in diesem Augenblick erfolgt auch erst
ein Auflösen der Kontaktgabe zwischen dem Hilfskontaktstück und dem Hilfsschaltstift.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Trennschalter kann die Tragachse mit der mindestens einen
Buchse und auch das scherenartige Verbindungsglied außen am Schaltstift angeordnet
sein. Aus isolationstechnischen Gründen und zur Erzielung einer gedrängten Bauform
erscheint es jedoch vorteilhafter, wenn sich die Tragachse und auch das scherenartige
Verbindungsglied im Innern des Schaltstiftes befinden. In diesem Faller werden nämlich
keine aufwendigen lsolationsmaßnahmen und keine Öffnungen und Schlitze im Schaltstift
benötigt, um die mechanische Verbindung zwischen dem Schaltstift und dem in seinem
Innern geführten Hilfsschaltstift herzustellen.
[0007] Unabhängig davon, ob die Tragachse und das scherenartige Verbindungsglied innerhalb
oder außerhalb des Schaltstiftes liegen, ist es zur Schaffung gut definierbarer Bewegungsverhältnisse
vorteilhaft, wenn das scherenartige Verbindungsglied in einer Ebene liegt, die senkrecht
zu einer von den Mittenachsen des Hilfsschaltstiftes und der Tragachse gebildeten
Ebene liegt.
[0008] Die mechanische Steuereinrichtung und die am Umfang der Buchse angebrachten Elemente
können unterschiedlich ausgeführt sein, sofern sie nur der Aufgabe gerecht werden,
bei der Bewegung des Schaltstiftes eine Drehbewegung der Buchse zum Öffnen des scherenartigen
Verbindungsgliedes zu bewirken. Zur Erzielung einer konstruktiv einfachen Ausführung
erscheint es vorteilhaft, wenn die Elemente der Steuereinrichtung zwei am Umfang der
Buchse versetzt zueinander angeordnete Anschlaghebel sind, die bei der Bewegung des
Schaltstiftes mit zwei Ansätzen des Außenteiles zusammenwirken. Dabei überlappen sich
die zwei Ansätze in der Nähe der Tragachse über eine vorgegebene Strecke vorteilhafterweise
und erstrecken sich von dieser Strecke aus in jeweils einer achsparallelen Richtung.
Dadurch wird erreicht, daß sich der Hilfsschaltstift zunächst mit derselben Geschwindigkeit
wie der Schaltstift bewegt, weil das scherenartige Verbindungsglied in seinem weitgehend
geschlossenen Zustand bleibt, und daß erst nach einem vorgegebenen Weg des Schaltstiftes
durch die Elemente der mechanischen Steuereinrichtung eine Drehbewegung der Buchse
und damit ein Öffnen des scherenartigen Verbindungsgliedes eintritt, wodurch die Bewegungsgeschwindigkeit
des Hilfsschaltstiftes erheblich erhöht und nach verhältnismäßig kurzer Zeit eine
Kontaktgabe zwischen dem Hilfsschaltstift und dem Hilfskontaktstück bewirkt wird,
lange bevor der Schaltstift zu dem feststehenden Kontaktstück gelangt ist.
[0009] Das scherenartige Verbindungsglied kann bei dem erfindungsgemäßen Trennschalter ebenfalls
in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein. So wird es als vorteilhaft angesehen,
wenn das scherenartige Verbindungsglied ein Scherenelement enthält, das im Schaltstift
axial geführt ist. Die axiale Führung ist hierbei unbedingt erforderlich, weil sonst
ein Öffnen und Schließen des Scherenelementes bei der Drehbewegung der Buchse nicht
erreichbar ist.
[0010] Unter Verzicht auf eine axiale Führung kann das scherenartige Verbindungsglied in
vorteilhafter Weise auch so ausgebildet sein, daß es aus zwei Scherenelementen besteht
; auf der Tragachse ist dann eine weitere Buchse angeordnet, und das eine Scherenelement
ist außen am Umfang der einen Buchse und das andere Scherenelement außen am Umfang
der weiteren Buchse befestigt.
[0011] Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Figur ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Trennschalters schematisch in seinen verschiedenen Bewegungszuständen dargestellt.
[0012] Wie die Darstellung 1 der Figur erkennen läßt, ist in einem feststehenden Außenteil
1 ein Schaltstift 2 längsbewegbar gelagert. Der Schaltstift 2 weist eine Tragachse
3 auf, deren Mittenachse 4 durch die Längsachse 5 des Schaltstiftes 2 verläuft. Auf
der Tragachse 3 ist drehbar eine Buchse 6 angeordnet. An dieser Buchse 6 ist ein Ende
7 eines scherenartigen Verbindungsgliedes 8 befestigt, dessen anderes Ende 9 mit einem
Hilfsschaltstift 10 verbunden ist, der längsbewegbar im Schaltstift 2 gelagert ist.
[0013] Außen am Umfang der Buchse 6 ist ein als Anschlaghebel ausgebildetes Element 11 sowie
ein als weiterer Anschlaghebel ausgebildetes weiteres Element 12 einer mechanischen
Steuervorrichtung angebracht. Die beiden Anschlaghebel 11 und 12 sind versetzt zueinander
am Umfang der Buchse 6 gehalten. Die mechanische Steuervorrichtung wird vervollständigt
durch einen Ansatz 13, der sich in Richtung des Pfeiles 14 bis zur Stelle 15 des Außenteiles
1 erstreckt ; ein weiterer Ansatz 16 erstreckt sich in Richtung des Pfeiles 17 und
endet an der Stelle 18. Die Ansätze 13 und 16 überlappen einander also in dem Bereich
zwischen den Punkten 18 und 15.
[0014] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel enthält das scherenartige Verbindungsglied
8 nicht nur ein Scherenelement 19, sondern noch ein weiteres Scherenelement 20. Dieses
weitere Scherenelement 20 ist mit seinem einen Ende 21 außen am Umfang einer weiteren
Buchse 22 befestigt. Mit seinem anderen Ende ist es ebenso wie das Scherenelement
19 mit dem Hilfsschaltstift 10 verbunden. Die beiden Scherenelemente 19 und 20 sind
in Lagerpunkten 23 miteinander verbunden.
[0015] Dem Außenteil 1 mit dem Schaltstift 2 und dem Hilfsschaltstift 10 liegt ein - in
der Figur nur schematisch dargestelltes - feststehendes Kontaktstück 24 gegenüber,
in dem sich ein nicht dargestelltes Hilfskontaktstück zur Aufnahme des Hilfsschaltstiftes
10 befindet. Das feststehende Außenteil 1 und das feststehende Kontaktstück 24 sind
über eine Trennstrecke T voneinander im Abstand angeordnet.
[0016] In der Darstellung 1 der Figur ist der Trennschalter in seiner Ausgangsstellung wiedergegeben,
in der der Trennschalter vollständig geöffnet ist. In diesem Zustand ist das scherenartige
Verbindungsglied 8 weitgehend geschlossen. Der eine Anschlaghebel 11 erstreckt sich
frei nach unten, während sich der weitere Anschlaghebel 12 auf dem Ansatz 13 im überlappenden
Bereich zwischen den Punkten 18 und 15 abstützt. Der Schaltstift 2 befindet sich in
diesem Zustand innerhalb des feststehenden Außenteiles 1 ; der Hilfsschaltstift 10
liegt nahezu vollständig im Innern des Schaltstiftes 2.
[0017] Wird der Schaltstift 2 durch Betätigung eines in der Figur nicht dargestellten Antriebes
in Richtung auf das feststehende Kontaktstück 24 bewegt, dann gelangt der eine Anschlaghebel
11 gegen den Ansatz 16 an der Stelle 18, während der weitere Anschiaghebe) 12 die
Stelle 15 erreicht, wo der Ansatz 13 aufhört. Bis zu dieser in der Darstellung 2 gezeigten
Lage wird der Hilfsschaltstift 10 mit gleicher Geschwindigkeit wie der Schaltstift
2 bewegt ; das scherenartige Verbindungsglied 8 bleibt im weitgehend geschlossenen
Zustand. Wird der Schaltstift 2 noch weiter vorwärts bewegt, und gelangt er in die
in der Darstellung 3 gezeigten Lage, dann wird die Buchse 6 auf der Tragachse 3 in
Richtung des Pfeiles 25 geschwenkt, da der eine Anschlaghebel 11 nunmehr auf den Ansatz
16 läuft. Der weitere Anschlaghebel 12 ist von dem Ansatz 13 heruntergeführt. Bei
der Drehbewegung der Buchse 6 wird das scherenartige Verbindungsglied 8 geöffnet,
weil das Ende 7 von außen nunmehr auf die Mittenachse des Schaltstiftes 2 bzw. des
Hilfsschaltstiftes 10 zu geführt wird. Nahm beispielsweise das Scherenelement 19 im
geschlossenen Zustand zur Mittenachse des Hilfsschaltstiftes 10 den Winkel a ein (vgl.
Darstellung 2), so wird jetzt von dem Scherenelement und der Mittenachse der Winkel
β eingeschlossen. Das Öffnen des scherenartigen Verbindungsgliedes 8 führt dazu, daß
der Hilfsschaltstift 10 nahezu schlagartig einen Weg s1 zurücklegt, der sich durch
folgende Gleichung beschreiben läßt :

[0018] In dieser Gleichung beschreibt s2 den Weg, den die Tragachse 3 bzw. der Schaltstift
2 während der Drehbewegung der Buchse 3 zurücklegt; in der Darstellung 3 ist dieser
Weg eingezeichnet. Mit r ist in obiger Gleichung die Länge des Abschnitts der Scherenelemente
19 bzw. 20 von dem jeweils gemeinsamen Lagerpunkt 23 nach außen hin bezeichnet. Mit
n ist die Anzahl dieser Abschnitte gekennzeichnet. Aus der obigen Gleichung ist zu
ersehen, daß der Hilfsschaltstift beim Übergang von der Stellung des Schaltstiftes
2 nach Darstellung 2 zu der nach Darstellung 3 einen erheblich größeren Weg als der
Schaltstift 2 zurücklegt, was zu einer schnellen Kontaktgabe zwischen dem Hilfskontaktstück
und dem Hilfsschaltstück 10 führt, wodurch die Vorüberschlagszeit beim Einschaltvorgang
erheblich verringert wird.
[0019] Die Darstellung 4 der Figur läßt erkennen, daß nach erfolgter Kontaktgabe zwischen
dem Hilfsschaltstift 10 und dem Hilfskontaktstück die Bewegung von Schaltstift 2 und
Hilfsschaltstift 10 mit derselben Geschwindigkeit unter Zurücklegung jeweils derselben
Wegstrecke erfolgt, wobei der Hilfsschaltstift 10 noch weiter in das Hilfskontaktstück
eindringt. Es gelangt auf diese Weise schließlich auch der Schaltstift 2 in Kontakt
mit dem feststehenden Kontaktstück 24, und der Trennschalter ist geschlossen.
[0020] In umgekehrter Reinhenfolge erfolgt das Öffnen des Trennschalters, indem zunächst
der Schaltstift 2 gemeinsam mit dem Hilfsschaltstift 10 aus dem feststehenden Kontaktstück
24 herausgelöst werden, wobei der Hilfsschaltstift 10 noch verhältnismäßig lange im
Kontakt mit dem Hilfskontaktstück bleibt. Erst wenn im Verlaufe des Ausschaltvorganges
der Schaltstift 2 eine Stellung gemäß der Darstellung 3 erreicht hat, wird durch ein
Zurückdrehen der Buchse 3 das scherenartige Verbindungsglied 8 nahezu schlagartig
geschlossen und dabei der Hilfsschaltstift 10 aus dem Hilfskontaktstück gerissen.
In diesem Zustand hat der Schaltstift 2 aber bereits einen so großen Abstand von dem
feststehenden Kontaktstück 24, daß ein Überschlag nicht mehr eintreten kann. Über
einen Zustand, wie er in der Darstellung 2 wiedergegeben ist, gelangt das Schaltstück
2 schließlich auch bei der Ausschaltbewegung wieder in den Ausgangszustand, wie ihn
die Darstellung 1 der Figur zeigt.
1. Trennschalter mit einem feststehenden, rohrförmigen Kontaktstück (24) und einem
bewegbaren, rohrförmigen Schaltstift (2), der in einem feststehenden Außenteil (1)
geführt ist und in seinem Innern einen relativ zum Schaltstift (2) bewegbaren Hilfsschaltstift
(10) enthält, der mit einem Hilfskontaktstück des feststehenden Kontaktstückes (24)
verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaltstift (2) eine Tragachse (3)
befestigt ist, auf der mindestens eine Buchse (6) angeordnet ist, daß außen am Umfang
der Buchse (6) ein Ende (7) eines scherenartigen Verbindungsgliedes (8) angebracht
ist, dessen anderes Ende (9) am Hilfsschaltstift (10) befestigt ist, und daß außen
am Umfang der Buchse (6) Elemente einer mechanischen Steuereinrichtung befestigt sind,
die bei der Bewegung des Schaltstiftes (2) eine Drehung der Buchse (6) hervorruft.
2. Trennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Tragachse (3)
und das scherenartige Verbindungsglied (8) im Innern des Schaltstiftes (2) befindet.
3. Trennschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das scherenartige
Verbindungsglied (8) in einer Ebene liegt, die senkrecht zu einer von den Mittenachsen
des Hilfssöhaltstiftes (10) und der Tragachse (3) gebildeten Ebene liegt.
4. Trennschalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Elemente der Steuereinrichtung zwei am Umfang der Buchse (6) versetzt zueinander
angeordnete Anschlaghebel (11, 12) sind, die bei der Bewegung des Schaltstiftes (2)
mit zwei Ansätzen (13, 16) des Außenteiles (1) zusammenwirken.
5. Trennschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zwei Ansätze
(13, 16) in der Nähe der Tragachse (3) über eine vorgegebene Strecke (15-18) überlappen
und sich von dieser Strecke (15-18) aus in jeweils einer achsparallelen Richtung erstrecken.
6. Trennschalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das scherenartige Verbindungsglied ein Scherenelement enthält, das am Schaltstift
axial geführt ist.
7. Trennschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Tragachse (3) eine weitere Buchse (22) angeordnet ist, daß das scherenartige Verbindungsglied
(8) aus zwei Scherenelementen (19, 20) besteht und daß das eine Scherenelement (19)
außen am Umfang der einen Buchse (6) und das andere Scherenelement (20) außen am Umfang
der weiteren Buchse (22) befestigt ist.
1. An isolating switch having a stationary, tubular contact piece (24) and a movable,
tubular switching pin (2) which is guided in a stationary outer part (1) and which
in its interior contains an auxiliary switching pin (10) which is movable relative
to the switching pin (2) and can be connected to an auxiliary contact piece of the
stationary contact piece (24), characterised in that a supporting shaft (3), on which
is arranged at least one bushing (6), is secured to the switching pin (2) ; that one
end (7) of a scissors-like connecting element (8), the other end (9) of which is secured
to the auxiliary switching pin (10), is externally fixed at the periphery of the bushing
(6) ; and that elements of a mechanical control device, which, when the switching
pin (2) moves, causes the bushing (6) to rotate, are externally secured to the periphery
of the bushing (6).
2. An isolating switch as claimed in Claim 1, characterised in that the supporting
axis (3) and the scissors-like connecting element (8) are arranged inside the switching
pin (2).
3. An isolating switch as claimed in Claim 1 or Claim 2, characterised in that the
scissors-like connecting element (8) is arranged in a plane which is as right angles
to a plane formed by the central axes of the auxiliary switching pin (10) and the
supporting shaft (3).
4. An isolating switch as claimed in one of the preceding Claims, characterised in
that the elements of the control device are two stop levers (11, 12) which are arranged
on the periphery of the bushing (6) so as to be offset with respect to one another,
and which, when the switching pin (2) moves, interact with two attachments (13, 16)
of the outer part (1). 1
5. An isolating switch as claimed in Claim 4, characterised in that the two attachments
(13, 16) overlap one another over a predetermined section (15-18) in the vicinity
of the supporting shaft (3) and from this section (15-18) extend respectively in an
axially-parallel direction.
6. An isolating switch as claimed in one of the preceding Claims, characterised in
that the scissors-like connecting element includes a scissors element which is axially
guided on the switching pin.
7. An isolating switch as claimed in one of Claims 1 to 5, characterised in that a
further bushing (22) is arranged on the supporting shaft (3) ; that the scissors-like
connecting element (8) consists of two scissors elements (19, 20) ; and that the one
scissors element (19) is externally secured to the periphery of the one bushing (6)
and the other scissors element (20) is externally secured to the periphery of the
further bushing (22).
1. Sectionneur comportant une pièce de contact tubulaire fixe (24) et une broche de
contact (2) tubulaire et mobile qui est guidée dans une pièce extérieure fixe (1)
et qui comporte, en son intérieur, une broche de contact auxiliaire (10) qui est mobile
par rapport à la broche de contact (2) et qui est susceptible d'être reliée avec une
pièce de contact auxiliaire de la pièce de contact fixe (24), caractérisé par le fait
que sur la broche de contact (2) est fixé un axe de support (3) sur lequel est disposée
au moins une douille (6), qu'en outre, est attelée sur la périphérie extérieure de
la douille (6), une extrémité (7) d'un organe de liaison (8) de la forme d'un ciseau
de Nuremberg, dont l'autre extrémité (9) est fixée à la broche de contact auxiliaire
(10), et sur la périphérie extérieure de la douille (6) sont fixés des éléments d'un
dispositif mécanique de commande qui, lors du déplacement de la broche de contact
(2), provoque une rotation de la douille (6).
2. Sectionneur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'axe de support
(3) et l'organe de liaison (8) en forme de ciseau de Nuremberg, se trouvent à l'intérieur
de la broche de contact (2).
3. Sectionneur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'organe
de liaison (8) en forme de ciseau de Nuremberg se situe dans un plan qui est perpendiculaire
au plan qui est formé par l'un des axes médians de la broche de contact auxiliaire
(10) et par l'axe de support (3).
4. Sectionneur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que les éléments du dispositif de commande sont constitués par deux leviers de butée
(11, 12) disposés, avec décalage mutuel, sur la périphérie de la douille (6), lesquels
leviers de butée coagissent, lors du déplacement de la broche de contact (2), avec
deux appendices (13, 16) de la pièce extérieure fixe (1).
5. Sectionneur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les deux appendices
(13, 16) se recouvrent, dans le voisinage de l'axe de support (3), sur une longueur
prédéterminée (15-18) et s'étendent, à partir de cette longueur (15-18), respectivement
suivant une direction parallèle à l'axe.
6. Sectionneur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que l'organe de liaison en forme de ciseau de Nuremberg comporte un élément de ciseau
qui est guidé axialement sur la broche de contact.
7. Sectionneur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que sur
l'axe de support (3) est disposée une seconde douille (22), que l'organe de liaison
(8) en forme de ciseau de Nuremberg est constitué par deux éléments de ciseau (19,
20), et que l'un des éléments de ciseau (19) est fixé à la périphérie extérieure de
la première douille (6) et l'autre élément de ciseau (20) est fixé à la périphérie
extérieure de la seconde douille (22).
