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EP 0 070 447 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.1986 Patentblatt 1986/02 |
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Anmeldetag: 06.07.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E03B 9/00 |
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Verfahren zum Einbau einer Absperrarmatur in einer Strasse sowie Erdeinbaugarnitur
Method of mounting a fitting buried in a road, and such a fitting
Procédé pour le montage d'un dispositif dans une rue, ainsi qu'un tel dispositif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
07.07.1981 DE 3126711
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.01.1983 Patentblatt 1983/04 |
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Anmelder: Bü-Sch-Armaturen GmbH |
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D-8500 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmidt, Waltraud
D-8500 Nürnberg (DE)
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Vertreter: Böhme, Volker, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. E. Kessel
Dipl.Ing. V. Böhme
Karolinenstrasse 27 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbau einer Absperrarmatur in einer Strasse,
bei dem eine Absperrarmatur unterflur, am Grund eines Rohrgrabens vorgesehen wird,
eine verlängerbare Schlüsselstange von der Absperrarmatur nach oben ragend angeordnet
wird, der Rohrgraben ausgefüllt wird, eine über den ausgefüllten Rohrgraben hinweggehende
Strassendecke gebaut wird, eine Verlängerung der Schlüsselstange zur Gebrauchslänge
durchgeführt wird, nach dem Bau der Strassendecke eine Aufgrabung erfolgt und die
Aufgrabung bei zur Gebrauchslänge verlängerter Schlüsselstange wieder ausgefüllt wird.
[0002] Die Erfindung betrifft auch eine Erdeinbaugarnitur für eine unterflur angeordnete
Absperrarmatur, mit einer Schlüsselstange, bei der ein, eine untere Kuppelmuffe tragendes
Teleskoprohr eine, eine obere Steckpassung tragende Teleskopstange verschiebbar aufnimmt
und eine klemmende Festlegung der Teleskopstange gegenüber dem Teleskoprohr derart
vorgesehen ist, dass die Teleskopstange am Teleskoprohr getragen ist, insbesondere
zur Durchführung des vorhergenannten Verfahrens.
[0003] Mit einer bekannten (DE-B 1 603 926) Schlüsselstange der hier zur Rede stehenden
Art wird eine Strasse in der Praxis folgendermassen hergestellt: Die Schlüsselstange
wird bereits vor dem Bau der Strassendecke soweit verlängert, dass sie aus dem ausgefüllten
Rohrgraben herausragt, wobei die genaue Einstellung der Gebrauchslänge vor dem Bau
der Strassendecke erfolgt. Da die Schlüsselstange mit ihrem oberen Endstück genau
dort nach oben ragt, wo die Strassendecke gebaut wird, ist sie während des Strassenbaues
hinderlich und kann während des Strassenbaues leicht beschädigt werden. Die Baufahrzeuge,
die der Schlüsselstange ausweichen sollten, stossen häufig gegen die Schlüsselstange,
wodurch diese verbogen und unbrauchbar wird. Zum Einsetzen einer neuen geraden Schlüsselstange
muss der Rohrgraben bis hinab zur Absperrarmatur aufgegraben werden. Es ist daher
auch üblich, vor dem Ausfüllen des Rohrgrabens und dem Bau der Strassendecke keine
Schlüsselstange vorzusehen und nach dem Bau der Strassendecke durch den ganzen Rohrgraben
hindurch zum Unterflurabsperrorgan aufzugraben, die Schlüsselstange auf Gebrauchslänge
eingestellt aufzustecken und die Aufgrabung wieder auszufüllen.
[0004] Eine Aufgabe der Erfindung ist es somit, ein Verfahren der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei dem nicht nur Beschädigungen einer aus dem Rohrgraben herausragenden
Schlüsselstange während des Baues der Strassendecke vermieden sind, sondern auch ein
nachträgliches Wiederaufgraben bis hinab zur Absperrarmatur vermieden ist, indem die
Verlängerbarkeit der Schlüsselstange ausgenützt wird. Das erfindungsgemässe Verfahren
ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselstange vor dem
Bau der Strassendecke auf eine Anordnung des oberen Endes innerhalb des Rohrgrabens
kurz unter der zu bauenden Strassendecke verkürzt eingestellt wird, die nach dem Bau
der Strassendecke erfolgende Aufgrabung nur bis zum oberen Ende der Schlüsselstange
erfolgt und die Verlängerung zur Gebrauchslänge unter Herausbewegen des oberen Schlüsselstangen-Endes
aus dem nahezu vollständig ausgefüllten Rohrgraben erfolgt.
[0005] Da bei dem erfindungsgemässen Verfahren die Schlüsselstange während des Baues der
Strassendecke nicht aus dem Rohrgraben herausragt, kann sie nicht beschädigt werden.
Das nachträgliche Aufgraben nur bis zum oberen Ende der Schlüsselstange verursacht
relativ wenig Aufwand. Das erfindungsgemässe Verfahren führt zu einer beachtlichen
Verkürzung der für die Herstellung der Strasse erforderlichen Zeit, da die Baumaschinen
ungehindert fahren können und grabentiefe Aufgrabungen entfallen. Obzwar es denkbar
ist, die verkürzte Schlüsselstange durch Aufstecken eines Stangenstückes zu verlängern,
wird in der Regel eine Schlüsselstange verwendet, bei der eine Telekopstange in einem
Teleskoprohr steckt und Teleskopstange und Teleskoprohr gegeneinander in Längsrichtung
verstellbar sind.
[0006] Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es, wenn eine Schlüsselstange, die in der
verlängerten Gebrauchslänge gegen Zug in Längsrichtung gesichert festgelegt ist, verwendet
wird. Es kann nun ein auf das obere Schlüsselstangen-Ende aufgesetzter, dem Drehen
der Schüsselstange dienender Schlüssel auch bei starker Verklemmung abgezogen werden,
ohne dass sich der obere Teil der Schlüsselstange von deren unterem Teil löst.
[0007] Für das erfindungsgemässe Verfahren lässt sich an sich auch die bekannte (DE-B 1
603926) Schlüsselstange der eingangs genannten Art verwenden. Bei dieser ist das umschliessende
Stück ein kompakter, starrer Ring, der in radialer Richtung von zwei Schrauben durchdrungen
ist, die gegen das Innenrohr verspannt sind. Der Ring liegt nur lose auf dem oberen
Rohrstangen-Ende auf. Nachteiligerweise sind hier Innenstange und Rohrstange nicht
zugfest verbunden. Dabei ist zwar die Klemm-Festlegung durch Drehen der Schraubteile
an sich von Vorteil, aber wegen der radial angeordneten Schrauben praktisch nur durchführbar,
wenn das umschliessende Stück samt Innenstange von der Rohrstange nach oben weggezogen
ist.
[0008] Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Erdeinbaugarnitur der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der, insbesondere zwecks verbesserter Durchführung
des erfindungsgemässen Verfahrens, die Längenveränderung in vereinfachter Weise durchführbar
ist. Die erfindungsgemässe Einbaugarnitur ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet,
dass ein einerseits an der Teleskopstange abgestütztes Federelement andererseits mit
einem Klemmglied gegen die Innenseite des Teleskoprohres gleitbar abgestützt ist.
[0009] Bei der erfindungsgemässen Erdeinbaugarnitur kann die Schlüsselstange ausgezogen
werden, ohne von alleine wieder zurückzufallen, da eine selbstätige Klemmung zwischen
Teleskoprohr und Teleskopstange vorgesehen ist. Diese Klemmung oder Reibung ist aber
nur so gross, dass sie durch kräftigen Zug oder Druck überwunden werden kann. Stange
und Rohr sind unter Schwergängigkeit ineinander schiebbar und die Teleskopstange bleibt
in jeder Stellung von alleine stehen. Hierzu und für eine Längenveränderung ist kein
Werkzeug nötig. Diese Eigenschaften der erfindungsgemässen Schlüsselstange sind schon
bei unverfülltem Rohrgraben von Nutzen, weil sich die Länge der Schlüsselstange ohne
unveränderbare Festlegung einstellen lässt.
[0010] Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es, wenn die Schlüsselstange in einem schützenden
Teleskop-Hülsrohr angeordnet ist, dessen oberes Rohr oben einen Deckel mit Stützplatte
trägt, der mit der Teleskopstange der Schlüsselstange in Achsrichtung unverschiebbar
verbunden ist. Hierbei ist nicht nur die Schlüsselstange durch das Teleskop-Hülsrohr
in längenveränderbarer Weise gegen das Erdreich geschützt. Vielmehr ist die Teleskopstange
der Schlüsselstange auch mittels der Stützplatte gegen das Erdreich abgestützt, so
dass die Schlüsselstange nicht ungewollt durch Druck von oben oder durch ein Nachlassen
der Klemmreibung verkürzt werden kann.
[0011] Die Kombination der Stützplatte mit dem gleitbar wirkenden Federelement bewirkt einerseits,
dass die Schlüsselstange sich aufgrund von Erderschütterungen nicht ohne weiteres
unter Überwindung der Federelement-Klemmung zusammenschieben kann, da sie von der
Stützplatte gehalten ist, und andererseits, dass die Schlüsselstange bei starkem Druck
von oben nachgeben kann, ohne dass das Hülsrohr oder auch die Klemmeinrichtung beschädigt
wird, da das erfindungsgemäss verwendete Federelement eine Verschiebung zulässt. Die
Klemmung kann bei verstärktem Druck durchrutschen, ohne dass Beschädigungen entstehen.
[0012] Zur Klemmung lässt sich z.B. eine von einer Wendelfeder beaufschlagte Kugel vorsehen,
die aus einer Führungsbohrung der Teleskopstange herausragt und gegen das Teleskoprohr
drückt. Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es jedoch, wenn das Federelement
und das Klemmglied von einer Blattfeder gebildet sind, die in einer Ausnehmung der
Teleskopstange angeordnet ist. Diese Ausgestaltung ist kräftig, einfach und wenig
störanfällig.
[0013] Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn nahe dem oberen Ende
des Teleskoprohres an dessen Innenseite ein Widerlager für das Klemmglied vorgesehen
ist. Hierdurch ist in sehr einfacher Weise ein Herausziehen der Teleskopstange aus
dem Teleskoprohr verhindert.
[0014] In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und
zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch eine mit einer Erdeinbaugarnitur versehene Strasse,
Fig. 2 in einem Längsschnitt die Erdeinbaugarnitur gemäss Fig. 1 in einem gegenüber
Fig. 1 vergrösserten Massstab und
Fig. 3 in einem gegenüber Fig. 2 vergrösserten Massstab im Schnitt einen Teilbereich
der Erdeinbaugarnitur gemäss Fig. 1 und 2.
[0015] Gemäss Fig. 1 ist im Boden 1 ein Rohrgraben 2 vorgesehen, an dessen Grund sich Rohrleitungen
und Armaturen, nämlich eine Unterflur-Absperrarmatur 3 befinden. Auf die als nach
oben ragender Vierkant ausgebildete Betätigungsspindel der Absperrarmatur ist eine
Kuppelmuffe gesetzt und gesplintet, in die eine Schlüsselstange 4 ragt, deren am unteren
Ende befindlicher Schlüssel mit der Kuppelmuffe versplintet ist, wie Fig. 2 zeigt.
Die Schlüsselstange 4 endet oben kurz vor dem oberen Ende des Rohrgrabens 2 und ist
von einem schützenden Teleskop-Hülsrohr umgeben, dessen unteres Rohr 5 auf der Armatur
aufsteht und dessen oberes Rohr 6 aussen aufgeschoben ist. Der Rohrgraben 2 ist mit
Erdreich aufgefüllt.
[0016] Oberhalb des Rohrgrabens 2 verläuft eine aus mehreren waagerechten Schichten zusammengesetzte
Strassendecke 7, in der in Verlängerung der Schlüsselstange 4 eine Aufgrabung 8 vorgesehen
ist, die sich auch noch auf den obersten Bereich des den Rohrgraben 2 ausfüllenden
Erdreiches erstreckt. Nach Herstellung der Aufgrabung 8 wird das obere Rohr 5 des
Teleskop-Hülsrohres hochgezogen und wird die Schlüsselstange in die gestrichelte Stellung
4' verlängert. Sodann wird die Strassendecke im Bereich der Aufgrabung 8 wieder hergestellt.
Das obere Rohr 6 des Hülsrohres trägt oben einen Deckel 9, der auf der Teleskopstange
der Schlüsselstange 4 drehbar, aber nicht verschiebbar ist, wie Fig. 2 erkennen lässt.
Der Deckel 9 ist mit einer Stützplatte 10 versehen, die auf dem Erdreich bzw. Strassendecke
aufliegt.
[0017] Die Schlüsselstange 4 besteht aus einem unteren Teleskoprohr 11, das mit der Kuppelmuffe
versplintet ist und einer Teleskopstange 12, die in dem Teleskoprohr auf und ab verschiebbar
geführt ist. Teleskoprohr und Teleskopstange sind im Querschnitt rechteckig oder durch
andere eckige Gestaltung gegen ein gegenseitiges Verdrehen gesichert. Die Teleskopstange
12 besitzt nahe dem unteren Ende eine seitliche Ausnehmung 13, in der als Federelement
14 eine zweifach gebogene Blattfeder vorgesehen ist, deren eines Ende an der Teleskopstange
befestigt ist. Das Teleskoprohr 11 besitzt nahe dem oberen Ende einen Durchbruch,
dessen oberes Ende ein Widerlager 15 bildet. Kurz bevor die Teleskopstange 12 vollständig
aus dem Teleskoprohr gezogen ist, kann das freie Endstück der Blattfeder 14 in den
Durchbruch eintreten und sich an das Widerlager 15 anlegen. Das freie Endstück der
Blattfeder 14 wirkt als Klemmglied 16, sobald die Teleskopstange etwas weiter als
Fig. 3 zeigt in das Teleskoprohr geschoben wird.
1. Verfahren zum Einbau einer Absperrarmatur in einer Strasse, bei dem eine Absperrarmatur
unterflur, am Grund eines Rohrgrabens (2) vorgesehen wird, eine verlängerbare Schlüsselstange
(4) von der Absperrarmatur (3) nach oben ragend angeordnet wird, der Rohrgraben (2)
ausgefüllt wird, eine über den ausgefüllten Rohrgraben (2) hinweggehende Strassendecke
(7) gebaut wird, eine Verlängerung der Schlüsselstange zur Gebrauchslänge durchgeführt
wird, nach dem Bau der Strassendecke (7) eine Aufgrabung (8) erfolgt und die Aufgrabung
(8) bei zur Gebrauchslänge verlängerter Schlüsselstange (4) wieder aufgefüllt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselstange (4) vor dem Bau der Strassendecke
(7) auf eine Anordnung des oberen Endes innerhalb des Rohrgrabens (2) kurz unter der
zu bauenden Strassendecke (7) verkürzt eingestellt wird, die nach dem Bau der Strassendecke
(7) erfolgende Aufgrabung nur bis zum oberen Ende der Schlüsselstange (4) erfolgt
und die Verlängerung zur Gebrauchslänge unter Herausbewegen des oberen Schlüsselstangen-Endes
aus dem Rohrgraben (2) erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schlüsselstange (4),
die in der verlängerten Gebrauchslänge gegen Zug in Längsrichtung gesichert festgelegt
ist, verwendet wird.
3. Erdeinbaugarnitur für eine unterflur angeordnete Absperrarmatur (3), mit einer
Schlüsselstange (4), bei der ein, eine untere Kupplungsmuffe tragendes Teleskoprohr
(11) eine, eine obere Steckpassung tragende Teleskopstange (12) verschiebbar aufnimmt
und eine klemmende Festlegung der Teleskopstange (12) gegenüber dem Teleskoprohr (11)
derart vorgesehen ist, dass die Teleskopstange (12) am Teleskoprohr (11) getragen
ist, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass ein einerseits an der Teleskopstange (12) abgestütztes Federelement
(14) andererseits mit einem Klemmglied (16) gegen die Innenseite des Teleskoprohres
(11) gleitbar abgestützt ist.
4. Erdeinbaugarnitur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselstange
(4) in einem schützenden Teleskop-Hülsrohr (5, 6) angeordnet ist, dessen oberes Rohr
(6) oben einen Deckel (9) mit Stützplatte (10) trägt, der mit der Teleskopstange (12)
der Schlüsselstange (4) in Achsrichtung unverschiebbar verbunden ist.
5. Erdeinbaugarnitur nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement
(14) und das Klemmglied (16) von einer Blattfeder gebildet sind, die in einer Ausnehmung
(13) der Teleskopstange (12) angeordnet ist.
6. Erdeinbaugarnitur nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass nahe
dem oberen Ende des Teleskoprohres (11) an dessen Innenseite ein Widerlager (15) für
das Klemmglied (16) vorgesehen ist.
1. A method of mounting a stop-cock in a road, wherein a stop-cock is provided underground
at the bottom of a pipe trench (2), an extendable keyed rod (4) is arranged so as
to extend upwards from the stop-cock, the pipe trench (2) is filled in, a road surface
(7) is constructed over the filled in pipe trench (2), the keyed rod is extended to
the desired length for use, an excavation (8) is effected following the construction
of the road surface (7) and the excavation (8) is filled in again with the keyed rod
(4) extended to the length for use, characterised in that, prior to the construction
of the road surface (7), the keyed rod (4) is shortened so that the upper end lies
within the pipe trench (2) slightly below the road surface (7) to be constructed,
the excavation carried out after the construction of the road surface (7) is effected
only up to the upper end of the keyed rod (4) and the extension to the desired length
is effected by moving the upper end of the keyed rod out of the pipe trench (2).
2. A method according to claim 1, characterised in that a keyed rod (4) is used which,
in the extended length for use, is secured against movement in the longitudinal direction.
3. An underground fitting for a stop-cock (3) arranged underground and having a keyed
rod (4), wherein a telescopic tube (11) carrying a lower coupling sleeve is in sliding
engagement with a telescopic rod (12) having an upper key, there being a clamped fixing
of the telescopic rod (12) with respect to the telescopic tube (11) such that the
telescopic rod (12) is supported by the telescopic tube (11), more particularly for
carrying out the process according to claim 1 or 2, characterised in that a spring
element (14) supported on the telescopic rod (12) is slidable along the inside of
the telescopic tube (11) to abut a fixing member (16).
4. An underground fitting according to claim 3, characterised in that the keyed rod
(4) is arranged in a protective telescopic sleeve tubing (5, 6), the upper tube (6)
of which carries an upper cover having a bracket plate (10) connected to the telescopic
rod (12) of the keyed rod (4) in an axially rigid manner.
5. An underground fitting according to claim 3 or 4, characterised in that the spring
element (14) and the fixing member (16) are formed from a leaf spring arranged in
a recess (13) of the telescopic rod (12).
6. An underground fitting according to claim 3, 4 or 5, characterised in that an abutment
(15) for the fixing member (16) is provided on the inside of the telescopic tube (11)
towards the upper end thereof.
1. Procédé de pose d'une vanne d'arrêt dans une rue, dans lequel on prévoit une vanne
d'arrêt sous terre, au fond d'une tranchée de canalisation (2), on dispose une barre
de manoeuvre extensible (4) en saillie vers le haut à partir de la vanne d'arrêt (3),
on comble la tranchée de canalisation (2), on construit un revêtement de chaussée
(7) qui s'étend au-dessus de la tranchée de canalisation comblée (2), on procède à
l'allongement de la barre de manoeuvre jusqu'à sa longueur d'utilisation, après la
construction du revêtement de chaussée (7), on effectue une fouille (8) et on comble
à nouveau la fouille (8) alors que la barre de manoeuvre (4) a été allongée à sa position
de service, caractérisé en ce que, avant la construction du revêtement de chaussée
(7), on règle la barre de manoeuvre (4) à une longueur raccourcie, telle que son extrémité
supérieure se trouve dans la tranchée de canalisation (2) juste au-dessous du revêtement
de chaussée (7) à construire, la fouille qui s'effectue après la construction du revêtement
de chaussée (7) n'est creusée que jusqu'au niveau de l'extrémité supérieure de la
barre de manoeuvre (4), et on procède à l'allongement jusqu'à la longueur de service
en tirant l'extrémité supérieure de la barre de manoeuvre hors de la tranchée de canalisation
(2).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise une barre de
manoeuvre (4) qui est calculée de façon à être verrouillée contre la traction dans
la direction longitudinale lorsqu'elle se trouve à sa longueur de service allongée.
3. Canalisation à enterrer pour une vanne d'arrêt posée sous le niveau du sol, comprenant
une barre de manoeuvre (4) dans laquelle un tube télescopique (11), qui porte un manchon
d'accouplement inférieur, reçoit avec liberté de translation, une barre télescopique
(12) qui porte un em- boitement supérieur, et il est prévu un verrouillage à serrage
de la barre télescopique (12) par rapport au tube télescopique (11) de telle manière
que la barre télescopique (127 soit portée par le tube télescopique (11), en particulier
pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisée en ce qu'un élément élastique (14) qui prend appui d'un côté sur la barre
télescopique (12) prend appui de l'autre côté avec possibilité de coulissement et
au moyen d'un organe de verrouillage (16), contre la face interne du tube télescopique
(11 ).
4. Garniture à enterrer selon la revendication 3, caractérisée en ce que la barre
de manoeuvre (4) est disposée dans un tube enveloppe télescopique protecteur (5, 6)
dont le tube supérieur (6) porte à son extrémité supérieure un couvercle (9) muni
d'une plaque d'appui (10) et qui est assemblé à la barre télescopique (12) de la barre
de manoeuvre (4) de façon bloquée en translation axiale.
5. Garniture à enterrer selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisée
en ce que l'élément élastique (14) et l'élément de verrouillage (16) sont constitués
par un ressort lame qui est disposé dans un évidement (13) de la barre télescopique
(12).
6. Garniture à enterrer selon l'une des revendications 3,4 et 5, caractérisée en ce
qu'à proximité de l'extrémité supérieure du tube télescopique (11), est prévue, sur
la face interne de ce tube, une butée (15) pour l'organe de verrouillage (16).
