(19)
(11) EP 0 070 449 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.11.1985  Patentblatt  1985/46

(21) Anmeldenummer: 82106039.9

(22) Anmeldetag:  06.07.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4G08B 26/00, G08B 29/00

(54)

Verfahren und Anordnung zur Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit und der Störsicherheit in einer Gefahren-, insbesondere Brandmeldeanlage

Method and device for increasing the reaction sensitivity and the disturbance security in a hazard, particularly a fire alarm installation

Procédé et dispositif pour l'élévation de la sensibilité de réaction et de la sécurité contre les perturbations dans une installation détectrice de danger et particulièrement d'incendie


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE DE FR IT NL SE

(30) Priorität: 10.07.1981 DE 3127324

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.01.1983  Patentblatt  1983/04

(71) Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Oberstein, Karla
    D-8000 München 80 (DE)
  • Thilo, Peer, Dr.-Ing.
    D-8000 München 71 (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit und der Störsicherheit in einer Gefahren-, insbesondere Brandmeldeanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 und eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens.

    [0002] Automatische Meldeanlagen, beispielsweise Brandmeldeanlagen, in denen bestimmte Kenngrößen eines Brandes, wie Rauchdichte, Temperatur, Strahlung, bewertet und ausgewertet werden, um einen Alarm bzw. eine Störung zu erkennen, müssen bei einer hohen Ansprechempfindlichkeit auch eine hohe Störsicherheit aufweisen. Beispielsweise kann jeder Melder eine Schwellwertschaltung aufweisen, die bei Überschreiten der festgelegten Brandkenngröße (Schwelle) ein Alarmsignal zur Zentrale abgibt. Zur Erhöhung der Störsicherheit wurden in den Meldern oder auch bei einer Auswertung in der Zentrale Zeitglieder vorgesehen, die erst einen Alarm anzeigen, wenn die absolute Schwelle eine vorgegebene Zeit lang überschritten wurde. Es wurden auch mehrere Schwellen für die Änderung einer Brandkenngröße festgelegt, oberhalb derer Alarm ausgelöst werden soll. Auch hat eine zentrale Auswertung der Meldersignale eine Verbesserung gebracht, weil die Alarmschwelle den jeweiligen Erfordernissen leichter angepaßt werden konnte.

    [0003] In der DE-OS 21 47 022 ist eine Schaltungsanordnung zur Erzielung einer größeren Empfindlichkeit bei einer Störwertmeldeanlage mit schwankenden Störpegeln beschrieben, bei der die einzelnen Störwertmelder nacheinander abgefragt und aus den abgegebenen Signalen ein mittlerer Störpegelwert gebildet wird. Die von den Störwertmeldern kommenden Signale werden mit den mittleren Störpegeln verglichen, und bei Über- oder Unterschreiten um einen einstellbaren Betrag wird eine Signalabgabeeinrichtung beaufschlagt. Bei dieser bekannten Anordnung wird für sämtliche Störwertmelder ein einziger mittlerer Störpegelwert gebildet, der als an die Umgebung (z. B. Sonneneinstrahlung) angepaßter Vergleichswert für das Ansprechen eines Störwertmelders herangezogen wird. Diese Anordnung beseitigt nicht die individuelle Störpegelschwankung des jeweils abgefragten Melders. Mit dieser Anordnung ist es nicht möglich für jeden Melder einen betreffenden Mittelwert, d. h. einen jeweiligen Melderruhewert zu bilden, der im Laufe der Zeit nachgeführt werden kann.

    [0004] Eine Änderung des Ruhesignals eines Melders, z. B. durch Bauteilealterung, Verschmutzung, Nässe usw. führen wegen der festen Auswerteschwellen zu Empfindlichkeitsänderungen und in den Grenzfällen zum Fehlansprechen oder Wirkungsloswerden des betreffenden Melders. Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Melderauswertung anzugeben, bei dem bei hoher Ansprechempfindlichkeit über eine sehr lange Zeit hinweg eine hohe Störsicherheit gewährleistet ist. Dabei soll eine Alterung der Bauteile und eine Verschmutzung der Melder keinen nachteiligen Einfluß auf die Ansprechempfindlichkeit der Melder haben.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bezüglich des Verfahrens mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 und bezüglich der Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst.

    [0006] Mit diesem Verfahren wird in einer zentralen Auswerteeinrichtung für jeden Melder ein mittlerer Meldermeßwert gebildet. Dieser wird als Melderruhewert aus den jeweiligen vorangehenden Meldermeßwerten abgeleitet und in einem dafür vorgesehenen Speicher als aktueller Ruhewert gespeichert. Bei jedem Abfragezyklus wird für jeden Melder die Differenz aus seinem aktuellen Meßwert und seinem letztgespeicherten Ruhewert gebildet. Diese Differenzen werden zur Bildung eines aktuellen Vergleichswerts herangezogen, der in einem dafür vorgesehenen Vergleichswertspeicher gespeichert wird. Dieser aktuelle Vergleichswert wird in einer Vergleichseinrichtung mit einem vorgegebenen Grenzwert verglichen. Ist dieser aktuelle Vergleichswert kleiner als der vorgegebene Grenzwert, so wird aus dem aktuellen Meldermeßwert und dem gespeicherten Ruhewert ein neuer Ruhewert gebildet. Dieser wird für den nächsten Verarbeitungszyklus in den Ruhewertspeicher eingeschrieben. Ist der aktuelle Vergleichswert gleich groß oder größer als der vorgegebene Grenzwert, so wird von der Vergleichseinrichtung eine Anzeigeeinrichtung angesteuert, die Alarm bzw. Störung oder ein sonstiges Ereignis anzeigt.

    [0007] Mit Hilfe der einzelnen übertragenen Meldermeßwerte wird also für jeden Melder ein Ruhewert gebildet, der entweder beim Einschalten der Anlage oder auf Anforderung, z. B. bei Revision oder Wartung, neu gebildet werden kann. Zweckmäßigerweise wird man den Ruhewert mit einer großen Zeitkonstante von beispielsweise einem Tag selbsttätig nachführen.

    [0008] Statt des absoluten Meßwertes wird die Differenz aus dem Meldermeßwert und dem Ruhewert für die Erkennung von Ereignissen herangezogen. Diese Differenz wird ständig, z. B. im Abstand von einigen Sekunden oder mit jedem Abfragezyklus, neu ermittelt, entsprechend ihrer Größe bewertet und ausgewertet. Zweckmäßigerweise wird aus diesen Differenzen ein Vergleichswert abgeleitet, der beim Überschreiten eines festgelegten Grenzwertes eine Anzeigeeinrichtung ansteuert. Dabei wird der jeweilige aktuelle Vergleichswert aus dem Differenzbetrag des aktuellen Meßwerts, dem gespeicherten Ruhewert und dem gespeicherten Vergleichswert ermittelt, wobei der Differenzbetrag um einen konstanten Wert verringert wird, damit kleinere Meßwertschwankungen, die unterhalb des konstanten Werts liegen, nicht zu einer Ereignisanzeige führen. Denn dieses Ergebnis wird zu einem Summensignal aufintegriert, d. h. das Ergebnis wird zum letztgespeicherten Vergleichswert addiert. Das so erhaltene Summensignal entspricht dem aktuellen Vergleichswert. Um diesen Vergleichswert nach unten zu begrenzen, wird er in einer Vergleichsstufe mit Null verglichen. Wenn das Ergebnis über Null liegt, wird es direkt für die Berechnung im nächsten Zyklus im Vergleichswertspeicher abgespeichert. Sonst wird Null abgespeichert, so wie beim ersten Abfragezyklus der Vergleichswert Null ist.

    [0009] Zweckmäßigerweise wird mit Hilfe arithmetischer logischer Einheiten aus den Meldermeßwerten ein Melderruhewert gebildet, der jeweils in einem dafür vorgesehenen Speicher abspeicherbar ist, wobei beim ersten Abfragezyklus der erste Meldermeßwert dem Ruhewert entspricht. Er wird zur Vergleichswertbildung herangezogen. Über einen Parameter EPS (0<EPS<1) ist die Melderempfindlichkeit für die Ruhewertbildung beeinflußbar, indem mit dem vorgebbaren Parameter (EPS) die Differenz (MW-RWA) bewertet wird.

    [0010] Die Wirkungsweise und eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens wird anhand von Diagrammen und einem Schaltbeispiel im folgenden näher erläutert. Es zeigt

    Fig. 1 ein Meldermeßwertdiagramm für herkömmliche Brandmelder,

    Fig. ein Diagramm der Meldersignale nach dem erfindungsgemäßen Verfahren,

    Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel im Blockschaltbild,

    Fig. 4 und 5 Details dieses Blockschaltbildes nach Fig. 3.



    [0011] Das in Fig. 1 a dargestellte Diagramm zeigt den Verlauf eines Meldermeßwertes MW in Abhängigkeit der Zeit T. In dem Diagramm ist eine Alarmschwelle, mit AISW bezeichnet, eingezeichnet, die parallel zur Zeitachse verläuft. Der Melder selbst weist einen Ruhewert auf, der als theoretischer Wert als Gerade, die leicht ansteigt, eingezeichnet und mit RW bezeichnet ist. Parallel dazu ist in einem konstanten Abstand CON eine Störschwelle STSW gezeichnet. Etwa zum Zeitpunkt T1 hat sich der Meldermeßwert MW erheblich gegenüber seinem Ruhewert RW vergrößert. Dieser Meßwertanstieg ist aber nicht so groß, daß er die Alarmschwelle AISW erreicht, und somit wird auch kein Alarm angezeigt. Ändert sich der Melderruhewert RW in Richtung der Alarmschwelle ALSW, würde ein gleiches Ereignis etwa zum Zeitpunkt T2 fälschlicherweise einen Alarm erzeugen. Der Melder ist selbsttätig empfindlicher geworden. Der Anstieg des Meldermeßwertes MW, der nicht größer ist als zum Zeitpunkt T1, bewirkt nun ein Überschreiten der Alarmschwelle ALSW, so daß ein Fehlalarm erzeugt wird. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren, wie es später noch näher erläutert wird, wird eine solche Fehlalarmmeldung vermieden.

    [0012] In der Fig. 1 b ist ebenfalls der Melderwert MW über der Zeit T aufgetragen. Es ist parallel zur Zeitachse die Alarmschwelle ALSW eingezeichnet. Ebenso ist der Melderruhewert RW als Gerade eingezeichnet, die sich aber zur Zeitachse hin neigt, d. h. der Melderruhewert RW verändert sich entgegen der Alarmschwelle ALSW. Parallel zum Ruhewert RW ist darüber in einem konstanten Abstand CON eine Gerade eingezeichnet, die die Störschwelle STSW darstellt. Dieses Diagramm veranschaulicht, daß der Melder im Laufe der Zeit unempfindlicher wird. Etwa zum Zeitpunkt T1 tritt ein Meldermeßwert MW auf, der erheblich vom Ruhewert RW abweicht. Der Meldermeßwert MW ist so groß, daß er die Alarmschwelle ALSW überschreitet und deshalb auf Alarm erkannt wird. Etwa zum Zeitpunkt T2 tritt wieder ein Meldermeßwertanstieg auf, der in etwa, bezogen auf seinen Ruhewert RW, so groß ist, wie zum Zeitpunkt T1. Der Meldermeßwertanstieg ist aber nicht ausreichend groß, um die Alarmschwelle ALSW zu erreichen oder zu überschreiten, so daß zum Zeitpunkt T2 kein Alarm erkannt wird. In einer herkömmlichen Brandmeldeanlage wird also zum Zeitpunkt T2 der Alarm nicht mehr erkannt, weil der Ruhewert RW sich von der Alarmschwelle ALSW weg entwickelt hat. Mit der erfindungsgemäßen Brandmeldeanlage wird dieser verlorengegangene Alarm auch erkannt.

    [0013] Um ein wesentlich sicheres Ansprechen der Melder zu gewährleisten, soll nach dem erfindungsgemäßen Verfahren über eine sehr lange Zeit hinweg die Melderempfindlichkeit konstant bleiben. Deshalb wird statt dem absoluten Meßwert die Differenz zwischen Meßwert und Ruhewert betrachtet. Wie eingangs erwähnt, wird der Vergleichswert VW des Melders M aus dem jeweiligen aktuellen Meldermeßwert MW, bezogen auf seinen Ruhewert RW, und aus seinem gespeicherten bisherigen Vergleichswert VWA ermittelt und dann erst mit einem vorgegebenen Grenzwert GRW verglichen. Im Ausführungsbeispiel wird dies anhand der Fig. 3 bis 5 für den Alarmfall im einzelnen noch erläutert.

    [0014] In Fig. 2a ist ein Meldermeßwert MW über der Zeit T, wobei die Zeitachse dem Ruhewert RW entspricht, dargestellt. Über dem Ruhewert RW ist in einem konstanten Abstand eine Störschwelle STSW dargestellt. Die vorher festgelegte Alarmschwelle für den Meldermeßwert MW ist durch eine parallele Linie zum Ruhewert RW in entsprechender Höhe eingezeichnet. Entsprechend zum Diagramm in Fig. 2a ist darunter in Fig. 2b das Summensignal SUS des Melders in Abhängigkeit der Zeit T dargestellt. Der Grenzwert für das Summensignal SUS, bei dem Alarm erkannt wird, ist mit GRW bezeichnet. Für drei typische Meßwertsignalbilder werden die Diagramme im folgenden erläutert.

    [0015] In Fig. 2a ist der normale Meldermeßwertverlauf (MW über der Zeit T) gezeichnet und darunter entsprechend die davon abgeleiteten Summensignale SUS, die zur Alarmerkennung führen. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist für die Alarmbewertung, ebenso wie für eine Erkennung auf Störungen, sowohl die Größe des Meldermeßwertes als auch die Dauer des Meldermeßwertes ausschlaggebend. Mit jedem Abtastzyklus wird das Meldermeßwertsignal bewertet. Es wird die Differenz (MW-RWA) aus dem jeweiligen aktuellen Meldermeßwert MW und dem gespeicherten Ruhewert RWA gebildet und ständig, beispielsweise mit jedem Abtastzyklus, neu ermittelt. Dabei wird diese Differenz auf einen festen Wert, nämlich eine Störschwelle STSW, bezogen, um kleinere Meßwertschwankungen, die unterhalb dieser Störschwelle liegen, nicht zu einem Alarmsignal aufzuaddieren.

    [0016] Das Summensignal SUS gemäß Fig. 2b erkennt, wenn es die vorgegebene Schwelle, Grenzwert GRW, erreicht oder überschreitet, auf Alarm. In Fig. 2a steigt der Meßwert zum Zeitpunkt T1 schlagartig über die Alarmschwelle ALSW hin an und fällt vor dem Zeitpunkt T2 wieder unter die Alarmschwelle ALSW zurück. Bei herkömmlichen Anlagen hätte dieses Ereignis 1, wenn nicht eine erneute Prüfung auf Alarm vor Alarmgabe erfolgt, schon eine Alarmgabe zur Folge. Das erfindungsgemäße Verfahren zeigt gemäß Fig. 2b, wenn man das Summensignal SUS betrachtet, keinen Anstieg des Summensignals SUS über den Grenzwert GRW hinweg an. Es erfolgt also auch kein Alarm. Zum Zeitpunkt T3 fällt der Meldermeßwert MW unter die Störschwelle STSW (Fig. 2a), was bei der Bildung des Summensignals SUS (Fig. 2b) zur Folge hat, daß er als negatives Signal addiert wird. Um eine Aufintegration des Summensignals SUS in den negativen Bereich zu verhindern, wird, wie noch später anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, bei der Vergleichswertbildung VWB ein Vergleich mit 0 durchgeführt. Zum Zeitpunkt T4 ist dies in diesem Diagramm veranschaulicht. Erst zum Zeitpunkt T5 wird das Summensignal SUS wieder aufintegriert. Zum Zeitpunkt T6 erreicht der Meldermeßwert MW (Fig.2a) die Alarmschwelle ALSW (Ereignis 2). Das Summensignal SUS ist aber noch nicht bis zum vorgegebenen Grenzwert GRW aufintegriert. Erst zum Zeitpunkt T7 erreicht das Summensignal SUS den Grenzwert GRW und veranlaßt eine Alarmgabe AL bis zum Zeitpunkt T8. Es wird also ein Alarm erst gegeben, wenn der Meldermeßwert nicht nur entsprechend groß, sondern auch eine gewisse Zeit lang ansteht.

    [0017] Ein weiteres typisches Meßwertsignalbild (Ereignis 3) zeigt ein langsames Ansteigen des Meldermeßwertes MW in Richtung Alarm (Fig. 2a). Eine herkömmliche Brandmeldeanlage würde noch keinen Alarm erkennen, da der Meßwert MW zum Zeitpunkt T11 die Alarmschwelle ALSW noch nicht erreicht hat. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird aber ab dem Zeitpunkt T10 der Meldermeßwert MW, bezogen auf den Ruhewert RW, nachdem er die Störschwelle STSW (Fig. 2a) überschritten hat, aufintegriert (Fig. 2b) und das Summensignal SUS erreicht schon zum Zeitpunkt T11 den Grenzwert GRW und veranlaßt die Alarmgabe AL. In diesem Fall wird also frühzeitig ein stetiges Ansteigen des Meldermeßwertes in Richtung Alarmschwelle erkannt.

    [0018] In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für Alarmerkennung im Blockschaltbild dargestellt. Am Beispiel für einen Melder M ist zu erkennen, daß die Meldermeßwerte MW von dem Melder M über die Meldelinie L an die Zentrale Z gelangen. Der Meßwert MW gelangt einerseits an eine Vergleichswertbildeeinrichtung VWB und eine Ruhewertbildungseinrichtung RWB. Der Einrichtung zur Vergleichswertbildung VWB ist ein Speicher VWSP zugeordnet, in dem der aktuelle Vergleichswert VWN gespeichert wird. Der Einrichtung zur Ruhewertbildung RWB ist ein Speicher RWSP zugeordnet, in dem der aktuelle Ruhewert RWN gespeichert wird. Bei jedem Abfragezyklus wird für jeden Melder aus seinem aktuellen Meßwert MW, seinem letztgespeicherten Ruhewert RWA und seinem letztgespeicherten Vergleichswert VWA ein neuer Vergleichswert VWN gebildet (VWB). Dieser aktuelle Vergleichswert VWN wird einerseits für den nächsten Verarbeitungszyklus im Vergleichswertspeicher VWSP abgespeichert, andererseits mit einem vorgegebenen Grenzwert GRW, im Ausführungsbeispiel für Alarm, in der Vergleichseinrichtung VGE, die den beiden Einrichtungen nachgeordnet ist, verglichen. Ist der aktuelle Vergleichswert VWN größer oder gleich dem Grenzwert für Alarm GRW, so wird ein Alarm AL in der der Vergleichseinrichtung VGE nachgeschalteten Anzeigeeinrichtung ANZ angezeigt. Überschreitet der aktuelle Vergleichswert VWN den Grenzwert GRW nicht, so kann der neue Meldermeßwert MW gemeinsam mit dem alten Ruhewert RWA aus dem Ruhewertspeicher RWSP zur Berechnung eines neuen Ruhewertes RWN herangezogen werden, mit dem der Ruhewertspeicher RWSP neu beschrieben wird. Das Blockschaltbild (Fig. 3) veranschaulicht die Erkennung von Alarm. In ähnlicher Weise kann man auch Störungen erkennen und diese anzeigen.

    [0019] In Fig. 4 ist die Einrichtung zur Bildung des Vergleichswertes VWB im einzelnen näher dargestellt. Der Melderwert MW gelangt vom Melder zur Zentrale Z und an eine erste arithmetische logische Einheit ALU1. Dort wird der alte Ruhewert RWA aus dem Ruhewertspeicher vom Meldermeßwert MW subtrahiert. In einer zweiten arithmetischen logischen Einheit ALU2, die der ersten ALU1 nachgeschaltet ist, wird ein vorgebbarer konstanter Wert CON abgezogen. Der zweiten arithmetischen logischen Einheit ALU2 ist eine dritte arithmetische logische Einheit ALU3 nachgeschaltet, die das Ergebnis der ALU2 zu dem letzten (gespeicherten) Vergleichswert VWA addiert. Der der ALU3 nachgeschaltete Komparator K1 mit zugeordnetem Demultiplexer D1 führt lediglich einen Vergleich des Ergebnisses aus der ALU3 (Summensignal SUS) mit dem Wert 0 durch, um eine Begrenzung des Summensignals (SUS gemäß Fig. 2b) nach unten zu erreichen. Ist der Wert kleiner als 0, so gibt der Multiplexer D1 an seinem Ausgang 0 ab. Ist der Wert hingegen größer als 0, so steht am Ausgang des Multiplexers D1 das Summensignal SUS als aktueller Vergleichswert VWN. Dieser Ausgang führt auf die Vergleichseinrichtung VGE, in der mit einem weiteren Komparator K2 der neue Vergleichswert VWN mit dem Grenzwert GRW verglichen wird.

    [0020] Der dem zweiten Komparator K2 nachgeschaltete zweite Demultiplexer D2 steuert, wenn der Vergleichswert VWN größer oder gleich dem Grenzwert GRW (VWN > GRW) ist die Anzeigeeinrichtung ANZ an. Ist der Vergleichswert VWN kleiner als der Grenzwert GRW (VWN < GRW), so steuert der zweite Demultiplexer D2 die Ruhewertbildungseinrichtung RWB an und ermöglicht die Bildung eines neuen Ruhewerts RWN, wie anhand von Fig. 5 noch näher erläutert wird.

    [0021] In Fig. 5 ist die Schaltungsanordnung zur Ruhewertbildung RWB dargestellt. Sie weist einen ersten Multiplizierer MU1 auf, dem ein Addierer AD1 mit einem ersten Eingang nachgeschaltet ist. Sie weist einen Subtrahierer SU1 auf, der mit einem konstanten Wert EPS (0 < EPS < 1) beaufschlagt ist. Mit dieser Konstanten EPS ist die Differenz (MW-RWA) aus dem jeweiligen Meldemeßwert (MW) und dem gespeicherten Melderruhewert (RWA) für die Ruhewertbildung beeinflußbar. Dieser Konstantwert EPS wird auf den ersten Eingang, der Meldermeßwert MW auf den zweiten Eingang der ersten Multiplizierstufe MU1 gegeben. Das Ausgangssignal (1-EPS) des Subtrahierers SU1 gelangt an die zweite Multiplizierstufe MU2, an die der letztgespeicherte Ruhewert RWA aus dem Ruhewertspeicher RWSP gelangt. Der Ausgang der zweiten Multiplizierstufe MU2 führt zum zweiten Eingang der Addierstufe AD1, die, gesteuert von der Vergleichseinrichtung VGE, über den Enable-Eingang E den aktuellen Ruhewert RWN bildet, wenn VWN < GRW. Der aktuelle Meldewert MW wird im ersten Multiplizierer M1 mit dem konstanten Wert EPS multipliziert. Der alte Ruhewert RWA aus dem Ruhewertspeicher RWSP wird im zweiten Multiplizierer MU2 mit dem Wert (1 - EPS) multipliziert. Der Addierer AD1 liefert dann am Ausgang den neuen Ruhewert RWN (EPS - (MW-RWA)+RWA=RWN).

    [0022] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in vorteilhafter Weise eine langsame Veränderung am Melder, z. B. durch Bauteilealterung oder Verschmutzung, ausgeglichen. Die Empfindlichkeit der Melder bleibt über eine sehr lange Zeit hinweg konstant. Dabei können unterschiedliche Einsatzfälle in der Regel mit einheitlichen Meldern und Auswerteprogrammen bedient werden. Außerdem werden langsam sich entwickelnde Brände ebenso wie rasch sich ausbreitende Brände zum frühest möglichen Zeitpunkt erkannt, wobei Störungen und Täuschungen der Meldeanlage weitgehend verhindert werden.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit und der Störsicherheit in einer Gefahren-, insbesondere Brandmeldeanlage mit einer Zentrale (Z), an die eine Vielzahl automatischer Melder (M) angeschlossen ist und zyklisch abgefragt wird, und in der die Meldermeßwerte (MW) ausgewertet werden, wobei aus den einzelnen Meldersignalen ein Mittelwert gebildet wird, der mit den jeweiligen Meldersignalen verglichen und bei dessen Über- oder Unterschreitung um einen einstellbaren Betrag eine Signaleinrichtung beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus den jeweils aktuellen Meldermeßwerten (MW) für jeden Melder (M) jeweils ein mittlerer Meldermeßwert als Melderruhewert gebildet (RWB) und für den betreffenden Melder in einem Ruhewertspeicher (RWSP) als aktueller Ruhewert (RWN) abgespeichert wird, daß die Differenz (MW-RWA) aus dem jeweiligen aktuellen Meldermeßwert (MW) und dem gespeicherten Ruhewert (RWA) gebildet wird, daß zur Ableitung (VWB) eines jeweiligen aktuellen und abspeicherbaren (VWSP) Vergleichswerts (VWN) diese Differenzen zu einem Summensignal (SUS) aufintegriert werden, und daß der aktuelle Vergleichswert (VWN) mit einem vorgegebenen Grenzwert (GRW) verglichen (VGE) und bei Überschreitung (VWN >__ GRW) die Signalanzeigeeinrichtung für eine Alarm- bzw. Störungsanzeige (ANZ) angesteuert wird und bei Unterschreitung (VWN < GRW) der aktuelle Ruhewert (RWN) gebildetwird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit jedem Abfragezyklus gebildete (ALU1) Differenz (MW-RWA) um eine vorgebbare Konstante (CON) vermindert (ALU2) und zum Summensignal (SUS) aufintegriert (ALU2) wird, daß das Summensignal (SUS) mit jedem Abfragezyklus mit dem Wert Null verglichen (K1, D1) wird und, wenn es größer oder gleich Null (0) ist, als aktueller Vergleichswert (VWN) in einen Vergleichswertspeicher (VWSP) eingeschrieben wird, wobei das Summensignal (SUS) beim ersten Abfragezyklus auf den Wert Null gesetzt ist.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung (RWB) des aktuellen Ruhewertes (RWN) der jeweilige aktuelle Meldermeßwert (MW) und der letztgespeicherte Ruhewert (RWA) von einem vorgebbaren Konstantwert (EPS) beeinflußbar (MU1, SU1, MU2) addiert (AD1) und als aktueller Ruhewert (RWN) in den Ruhewertspeicher (RWSP) in Abhängigkeit vom aktuellen Vergleichswert (VWN < GRW) eingelesen wird, wobei beim ersten Abfragezyklus der Ruhewert dem ersten Meldermeßwert entspricht.
     
    4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zentrale (Z) mit Meldermeßwerten (MW) beaufschlagbar eine Einrichtung (RWB) zur Bildung eines Melderruhewertes mit zugeordnetem Ruhewertspeicher (RWSP) und eine Einrichtung (VWB) zur Bildung eines Vergleichswertes mit zugeordnetem Vergleichswertspeicher (VWSP) angeordnet und diesen beiden Einrichtungen eine Vergleichseinrichtung (VGE) nachgeordnet ist, die in Abhängigkeit des aktuellen Vergleichswerts (VWN) vom vorgegebenen Grenzwert (GRW) eine nachgeschaltete Anzeigeeinrichtung (ANZ) ansteuert oder eine erneute Ruhewertbildung (RWB) ermöglicht.
     
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Vergleichswertbildung (VWB) einen mit dem aktuellen Meßwert (MW) und mit dem gespeicherten Ruhewert (RWA) beaufschlagbaren ersten Subtrahierer (ALU1) aufweist, dessen Ausgang mit einem zweiten, mit einem Konstantwert (CON) beaufschlagbaren Subtrahierer (ALU2) verbunden ist, dessen Ausgang mit einem, mit dem gespeicherten Vergleichswert (VWA) beaufschlagbaren Addierer (ALU3) verbunden ist, der auf eine Vergleichseinrichtung führt, die aus einem Komparator (K1) mit einem mit dem Wert Null (0) beaufschlagbaren zweiten Eingang und einem nachgeschalteten Demultiplexer (D1) besteht.
     
    6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Ruhewertbildung (RWB) einen mit dem aktuellen Meldermeßwert (MW) und einem Konstantwert (EPS) beaufschlagbaren ersten Multiplizierer (MU1) und einen mit dem Konstantwert (EPS) und dem Wert 1 beaufschlagbaren Subtrahierer (SU1) aufweist, dessen Ausgang mit einem zweiten Multiplizierer (MU2) verbunden ist, dessen zweiter Eingang mit dem gespeicherten Ruhewert (RWA) beaufschlagbar ist, und daß der Ausgang des ersten Multiplizierers (MU1) und der Ausgang des zweiten Multiplizierers (MU2) auf einen Addierer (AD1) führen, mit dem bei Unterschreitung des aktuellen Vergleichswertes (VWN) unter den Grenzwert (GRW) mittels dem Enable-Eingang (E) ein aktueller, in den Ruhewertspeicher (RWSP) einschreibbarer Ruhewert (RWN) bildbar ist.
     


    Claims

    1. A method of increasing the response sensitivity and the resistance to interference in an alarm installation, in particular a fire alarm installation, with a central control unit (Z) to which a plurality of automatic monitors (M) are connected and cyclically interrogated, and in which the measured monitor values (MW) are analysed to form a mean value from the individual monitor signals and compared with the monitor signals in question, and in the event that the mean value is overshot or undershot by an adjustable amount, a single device is actuated, characterised in that from the current measured monitor values (MW) for each monitor (M), a mean measured monitor value is formed as a monitor rest value (RWB), and is stored for the monitor in question in a rest value store (RWSP) as current rest value (RWN), that the difference (MW-RWA) between the current measured monitor value (MW) and the stored rest value (RWA) is formed, that in order to obtain a current and storable (VWSP) comparison value (VWN), these differences are integrated to form a sum signal (SUS), and that the current comparison value (VWN) is compared (VGE) with a predetermined limit value (GRW) and in the event that it is overshot (VWN a GRW), the signal display device is actuated for an alarm and interference display device (ANZ), and in the event that it is undershot (VWN < GRW), the current rest value (RWN) is formed.
     
    2. A method as claimed in Claim 1, characterised in that the difference (MW-RWA), which ist formed (ALU1) with each interrogation cycle is reduced (ALU2) by a predeterminable constant (CON) and integrated (ALU2) to form the sum signal (SUS), that with each interrogation cycle the sum signal (SUS) is compared with the value zero (K1, D1) and, when it is greater than or equal to zero (0), is input as a current comparison value (VWN) into a comparison value store (VWSP), where the sum signal (SUS) is set at zero during the first interrogation cycle.
     
    3. A method as claimed in Claim 1, characterised in that for the formation (RWB) of the current rest value (RWN), the current measured monitor value (MW) and the last rest value (RWA) are added (AD1) to be influenced (MU1, SU1, MU2) by a predeterminable constant value (EPS) and input as current rest value (RWN) into the rest value store (RWSP) in dependence upon the current comparison value (VWN < GRW) where, during the first interrogation cycle, the rest value corresponds to the first measured monitor value.
     
    4. An arrangement for the execution of the method claimed in Claim 1, characterised in that the central control unit (Z) is supplied with measured monitor values (MW), a device (RWB) being arranged for the formation of a monitor rest value with an assigned rest value store (RWSP), and a device (VWB) for the formation of a comparison value with an assigned comparison value store (VWSP), and these two devices are followed by a comparison device (VGE), which acts in dependence upon the current comparison value (VWN) in relation to the predetermined limit value (GRW) to operate a following display device (ANZ) or facilitate a new rest value formation (RWB).
     
    5. An arrangement as claimed in Claim 4, characterised in that the device for comparison value formation (VWB) possesses a first substractor (ALU1) supplied with the current measured value (MW) and the stored rest value (RWA), whose output is connected to a second subtractor (ALU2) fed with a constant value (CON), whose output is connected to an adder (ALU3) supplied with the stored comparison value (VWA) and leading to a comparison device which consists of a comparator (K1) having a second input, supplied with the value zero (0), and a following demultiplexer (D1).
     
    6. An arrangement as claimed in Claim 4, characterised in that the rest value formation device (RWB) possesses a first multiplier (MU1) supplied with the current measured monitor value (MW) and a constant value (ESP), and a subtractor (SU1) supplied with a constant value (ESP) and a value »1« and whose output is connected to a second multiplier (MU2) whose second input is supplied with the stored rest value (RWA), and that the output of the first multiplier (MU1) and the output of the second multiplier (MU2) lead to an adder (AD1) by which, in the event that the current comparison value (VWN) undershoots the limit value (GRW), it is possible by means of the enable input (E) to form a current rest value (RWN) which can be input into the rest value store (RWSP).
     


    Revendications

    1. Procédé pour accroître la sensibilité de réaction et la sécurité contre les dérangements d'une installation de signalisation de danger, en particulier d'incendie, comprenant un central (Z) auquel sont raccordés un grand nombre d'avertisseurs automatiques (M) interrogés de façon cyclique et dans lequel sont exploitées les valeurs de mesure des avertisseurs (MW), avec formation d'une valeur moyenne des différents signaux des avertisseurs, qui est comparée avec les signaux instantanés des avertisseurs, et avec actionnement d'un dispositif de signalisation lorsque les signaux d'avertisseurs dépassent ou sont inférieurs à la valeur moyenne d'une quantité réglable, caractérisé en ce que, à partir des valeurs de mesure actuelles des avertisseurs (MW), on forme chaque fois pour chaque avertisseur (M) une valeur moyenne d'avertisseur comme valeur de repos d'avertisseur (RWB), qui est mémorisée pour l'avertisseur concerné dans une mémoire de valeur de repos (RWSP) comme valeur de repos actuelle (RWN), que l'on forme chaque fois la différence (MW-RWA) entre la valeur actuelle d'avertisseur (MW) et la valeur de repos mémorisée (RWA), que l'on intègre ces différences en un signal de totalisation (SUS) pour dériver (VWB) chaque fois une valeur comparative actuelle et pouvant être mémorisée (VWSP), que l'on compare (VGE) la valeur comparative actuelle (VWN) avec une valeur limite prédéfinie (GRW), et qu'on actionne le dispositif d'affichage de signal en vue d'un affichage d'alarme ou de dérangement (ANZ) en cas de dépassement (VWN > GRW), alors que dans le cas où la valeur comparative est inférieure à la valeur limite (VWN < GRW), on forme la valeur de repos actuelle (RWN).
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la différence (MW-RWA) formée (ALU1) à chaque cycle d'interrogation est diminuée (ALU2) d'une constante (CON) pouvant être prédéfinie et est intégrée (ALU2) pour former le signal de totalisation (SUS), que le signal de totalisation (SUS) est comparé (K1, D1) à chaque cycle d'interrogation avec la valeur zéro et, s'il est supérieur ou égal à zéro (0), est inscrit en tant que valeur comparative actuelle (VWN) dans une mémoire de valeur comparatzive (VWSP), le signal de totalisation (SUS) étant mis à la valeur zéro au premier cycle d'interrogation.
     
    3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour la formation (RWB) de la valeur de repos actuelle (RWN), la valeur de mesure actuelle (MW) de l'avertisseur et sa valeur de repos mémorisée en dernier (RWA) sont chaque fois additionnées (AD1), sous l'influence éventuelle (MU1, SU1, MU2) d'une valeur constante (EPS) pouvant être prédéfinie, et le résultat est inscrit en tant que valeur de repos actuelle (RWN) dans la mémoire de valeur de repos (RWSP) en fonction de la valeur comparative actuelle (VWN < GRW), la valeur de repos lors du premier cycle d'interrogation correspondant à la première valeur de mesure de l'avertisseur.
     
    4. Dispositif pour la mise en Oeuvre du procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le central (Z) comporte un dispositif (RWB) pour la formation d'une valeur de repos d'avertisseur, auquel peuvent être appliquées des valeurs de mesure d'avertisseur (MW) et auquel est conjuguée une mémoire de valeur de repos (RWSP), ainsi qu'un dispositif (VWB) pour la formation d'une valeur comparative, auquel est conjuguée une mémoire de valeur comparative (VWSP), et que ces deux dispositifs sont suivis d'un dispositif de comparaison (VGE) qui, en fonction de la dépendance de la valeur comparative actuelle (VWN) de la valeur limite prédéfinie (GRW), actionne un dispositif d'affichage (ANZ) monté à la suite ou permet une nouvelle formation de la valeur de repos (RWB).
     
    5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif pour la formation de la valeur comparative (VWB) présente un premier soustracteur (ALU1), auquel peuvent être appliquées la valeur de mesure actuelle (MW) et la valeur de repos mémorisée (RWA), dont la sortie est reliée à un second soustracteur (ALU2), auquel peut être appliquée une valeur constante (CON), dont la sortie est reliée à un additionneur (ALU3), auquel peut être appliquée la valeur comparative mémorisée (VWA), qui est relié à un dispositif de comparaison constitué d'un comparateur (K1) avec une seconde entrée, à laquelle peut être appliquée la valeur zéro (0), et d'un démultiplicateur (D1) monté à la suite.
     
    6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif pour la formation de valeur de repos (RWB) présente un premier multiplicateur (MU1), auquel peuvent être appliquées la valeur de mesure actuelle (MW) de l'avertisseur et une valeur constante (ESP), ainsi qu'un soustracteur (SU1), auquel peuvent être appliquées la valeur constante (ESP) et la valeur 1, dont la sortie est reliée à un second multiplicateur (MU2), dont la deuxième entrée peut recevoir la valeur de réponse mémorisée (RWA), et que la sortie du premier multiplicateur (MU1) et la sortie du second multiplicateur (MU2) sont reliées à un additionneur (AD1) au moyen duquel, lorsque la valeur comparative actuelle (VWN) est inférieure à la valeur limite (GRW), peut être formée, au moyen de l'entrée de validation (E), une valeur de repos (RWN) actuelle qui peut être inscrite dans la mémoire de valeur de repos (RWSP).
     




    Zeichnung