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(11) |
EP 0 071 033 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.01.1985 Patentblatt 1985/05 |
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Anmeldetag: 30.06.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: D04H 1/70 |
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Florleger
Laying of a fibre sheet
Dépôt d'un voile de fibres
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
01.07.1981 DE 3125946
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.02.1983 Patentblatt 1983/06 |
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Anmelder: Oskar Dilo Maschinenfabrik KG |
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D-6930 Eberbach/Neckar (DE) |
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Erfinder: |
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- Dilo, Johann P., Dipl.-Ing.
D-6930 Eberbach / N. (DE)
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Vertreter: Wey, Hans-Heinrich, Dipl.-Ing. et al |
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c/o Kanzlei Hansmann, Vogeser und Partner
Albert Rosshaupter-Strasse 65 81369 München 81369 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Florleger zum Bilden eines aus mehreren Florlagen bestehenden
Faservlieses, mit die zugeführte austextilen Fasern bestehende Florbahn auf einer
bewegbaren Unterlage bzw. auf der von der Unterlage getragenen, bereits gelegten Florbahn
zick-zack-förmig ablegenden, auf einem zwischen zwei Endlagen hinund herbewegbaren
Schlitten angeordneten Fördermitteln sowie die kontinuierlich zugeführte Florbahn
stützenden und zwischenzeitlich speichernden sowie transportierenden Förderbändern.
[0002] Zur Herstellung von Faservliesen werden bisher zwei Typen von Florlegern verwendet,
und zwar die Steilarmleger bzw. Kamelrückenquerleger, bei welchen die zugeführte Florbahn
mittels Förderbändern zu einem Punkt hoch über dem zu bildenden Vlies und von dort
mittels zweier Förderbänder nach unten zu einem oberhalb des Faservlieses hin- und
her-pendelnd geführten Schlitten mit Ablegewalzen transportiert wird.
[0003] Florleger dieser Art haben eine Reihe von Nachteilen. Einerseits sind die hin- und
her-bewegten Massen relativ groß, wodurch die Leistungsfähigkeit begrenzt ist, und
andererseits bildet sich an den Rändern des Faservlieses ein Faserwulst, da an den
Umkehrpunkten des Schlittens bei dessen hin- und hergehenden Bewegung die Florbahn
mit konstanter Geschwindigkeit zugeführt wird, während der Schlitten dort einen momentanen
Stillstand und vor und hinter diesem eine Verzögerungs- und Beschleunigungsphase hat.
Weiterhin wird an den Übergabestellen der Florbahn von einem Förderband auf das andere
diese gedehnt und gestaucht, was zu einer Inhomogenität der Florbahn führt.
[0004] Die zweite Art der Florleger sind die Flachleger, die eine geringere Bauhöhe aufweisen.
Nachteilig bei diesen Florlegern sind die relativ großen, hin und her zu bewegenden
Massen. Den Steilarmlegern gegenüber haben sie zwar den Vorteil, daß die Flordehnung
und -stauchung geringer ist als bei ersteren, jedoch ist bei ihnen die Bildung von
Randwülsten nicht beseitigt.
[0005] Bei einem verbesserten Flachtäfler der in Betracht gezogenen Art wird die Florbahn
von der Eingabe- bis zur Abgabestelle ständig zwischen zwei parallel zueinander liegenden
Förderbändern geführt, wodurch der gegenüber Luftturbulenzen empfindliche Flor geschützt
wird, was hohe Liefergeschwindigkeiten ermöglicht. Außerdem ist die Florabgabegeschwindigkeit
so gesteuert, daß sie an den Umkehrpunkten des Wagens Null wird, um die Verdickungen
im Bereich der Vliesränder zu vermeiden. Diese Flachleger haben jedoch den außerordentlich
schwerwiegenden Nachteil, daß sie mechanisch sehr aufwendig sind und daß große Massen
hin- und herbewegt werden müssen. Dies ist besonders daraus ersichtlich, daß die die
Florbahn führenden Förderbänder in der Regel eine Breite von 2,5 m haben. Im Betrieb
kann es sich nachteilig auswirken, daß insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten Luft
zwischen die Bänder gerissen wird, die Luftpolster bilden, welche den Zusammenhalt
des Flors beeinträchtigen und Störungen verursachen.
[0006] Aus der DE-A-26 54 895 ist ein Florleger bekanntgeworden, bei welchem ein hin- und
herbewegbarer Schlitten zwei Förderbänder aufweist, die der Übernahme, Speicherung
und der Ablage eines mittels eines weiteren Förderbandes zugeführten Flors dienen.
Gegenstand dieser Veröffentlichung ist jedoch in erster Linie eine Regelvorrichtung
für ein periodisch schwingendes Teil, dessen Anschläge in beiden Richtungen bei Nichteinhaltung
eines Gleichgewichtszustandes unterschiedlich voneinander sind.
[0007] Bei diesem vorbekannten Florleger wird mit Hilfe einer Steuerkette und einer Meßkette
ein Differential gebildet, um eine translatorische Bewegung des Speicherwagens zu
bewirken. Dieser vorbekannte Florleger hat den Nachteil, daß zur Verwirklichung der
Kinematik ein verhältnismäßig komplizierter Mechanismus erforderlich ist, ferner,
daß die translatorisch bewegten Massen relativ groß sind und weiterhin, daß der Flor
beim Durchlauf durch die Maschine nicht ständig geführt und stets im Kontakt mit einer
Unterlage od. dgl. gehalten wird. Dies bedeutet letztlich ein ungleichmäßiges Material.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuartigen Florleger in Flachkonstruktion
vorzuschlagen, welcher die vorerwähnten Nachteile der vorbekannten Florleger vermeidet
und der bei besserer Qualität des erzeugten Faservlieses eine sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeit
zuläßt.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die zugeführte
Florbahn mittels luftdurchlässiger Fördermittel bewegt wird, gegen deren Oberfläche
die Florbahn mittels eines regelbaren und steuerbaren Luftstromes angedrückt wird.
[0010] Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß praktisch die Hälfte der bisher für die Führung
und Stützung der Florbahn benötigten Fördermittel entfallen kann. Außerdem wird durch
diese Methode die Florbahn schonender behandelt, während sie durch die Maschine zur
Ablegestelle geführt wird und ihre Homogenität praktisch nicht verändert.
[0011] Vorteilhafterweise wird der die Florbahn gegen die Oberfläche der Fördermittel andrückende
Luftstrom mittels eines sich auf der Rückseite der Fördermittel befindlichen Vakuums
erzeugt.
[0012] Bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen flach gebauten Florleger befinden sich zwei
im Abstand übereinander angeordnete luftdurchlässige Förderbänder in stationärer Ruhelage,
d. h. daß sie keine translatorische Hin- und Herbewegung ausführen. Die Übertragung
der Florbahn von dem ersten oberen Förderband auf das darunter befindliche zweite
Förderband erfolgt mittels einer Florübertragungswalze, welche zwischen zwei Endlagen
zwischen den beiden Förderbändern hin- und herbewegt wird ; von dem unteren Förderband
wird die Florbahn mittels einer hin- und herbewegbaren Florabnahme-und -ablegevorrichtung
abgenommen und in üblicher Weise gelegt. Somit bestehen die translatorischen hin-
und herbewegbaren Massen nur noch aus der zwischen den zwei Förderbändern hin- und
herbewegten Florübertragungswalze und der hin- und herbewegten Florabnahme- und -ablegevorrichtung.
[0013] Weitere Merkmale gehen aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäß ausgebildeten Florlegers
hervor. Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung einen Querschnitt durch den
Florleger.
[0014] Wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich, besteht die Legevorrichtung 11 des Florlegers
aus zwei horizontalen, parallel zueinander und im Abstand voneinander angeordneten
endlosen Förderbändern 12 und 13, welche luftdurchlässig und über die Umlenkwalzen
14, 15 bzw. 16, 17 geführt sind. Die Förderbänder 12 und 13 können unterschiedlichsten
Aufbaus sein. Sie können aus einem Maschengitter, einem Lochblech, einem Stabrost
oder aus sonst geeignetem Material bestehen.
[0015] Unterhalb des Zuführendes des oberen Förderbandes 12 ist ein weiteres Förderband
18 angeordnet, mit welchem die zu legende Florbahn 19 dem unteren Trum 20 des oberen
Förderbandes 12 kontinuierlich zugeführt wird. Zwischen den jeweils oberen und unteren
Trums des oberen und auch des unteren Förderbandes 12, 13 befinden sich eine Vielzahl
von parallel nebeneinander liegenden Vakuumkammern 21 bzw. 22, welche nach den in
Betracht kommenden, den Förderbändern zugekehrten Seiten offen sind oder Öffnungen
aufweisen und welche einen Luftstrom in Richtung auf die Förderbänder erzeugen, durch
welchen die Florbahn an deren Oberfläche in schonender Weise angedrückt wird. Um die
Florbahn 19 von dem unteren Trum 20 des oberen Förderbandes12 auf das obere Trum 23
des unteren Förderbandes 15 zu übertragen, ist zwischen diesen eine Florübertragungswalze
24 vorgesehen, die vorteilhafterweise gleichfalls einen luftdurchlässigen Mantel 25
aufweist, hinter welchem sich die sich wenigstens über einen Teil des Umfangs erstreckende,
von der Achse der Walze 24 getragene Vakuumkammer26 befindet. Die Florübertragungswalze
24 ist zwischen zwei Endlagen A und B hin- und herbewegbar.
[0016] Mittels des periodisch aber stets in gleicher Richtung umlaufenden unteren Förderbandes
13 wird die auf dem oberen Trum 23 aufliegende Florbahn 19 auf die Unterseite geführt,
von wo sie mittels der Florabnahme- und -ablegevorrichtung 27 einerseits vom unteren
Trum 28 des unteren Förderbandes 13 abgenommen und während des Hin- und Hergangs des
Schlittens der Florabnahme- und -ablegevorrichtung 27 auf die bereits gebildeten Lagen
des Faservlieses 29 abgelegt wird, welches auf einem Förderband 30 aufliegt, welches
quer oder auch längs zur Legevorrichtung 11 bewegt wird.
[0017] Das Vakuum in den Vakuumkammern ist regel-und steuerbar, um einen entsprechend gewünschten
Luftstrom zu erhalten. Insbesondere an denjenigen Stellen, wo die Florbahn von dem
sie tragenden Förderband abgenommen wird, muß der Luftstrom in diesem Bereich entweder
reduziert oder unterbrochen werden, was entweder durch Verringerung oder Aufhebung
des Vakuums erfolgt, oder aber durch eine Abdeckung der Öffnungen der Vakuumkammern,
beispielsweise mittels einer Abdeckplatte 31 bzw. 32, welche mit den ihnen zugeordneten
bewegbaren Elementen zwischen dem Förderband 12 bzw. 13 und den Vakuumkammern 21 bzw.
22 bewegt wird.
[0018] Während des Zuführförderband 18 wie auch das obere Förderband 12 stets mit konstanter
Geschwindigkeit und in gleicher Richtung bewegt werden, wird das untere Förderband
13 periodisch gesteuert in entgegengesetzter Richtung bewegt. Sowohl das obere als
auch das untere Förderband 12, 13 sind jeweils mit der Florübertragungswalze kinematisch
gekoppelt, was zweckmäßigerweise mittels mit den Förderbändern synchron umlaufenden
Zahnriemen', Rollenketten od. dgl. und einem mit diesen in Eingriff stehenden, mit
der Florübertragungswalze gekuppelten Zahnrad erfolgt, so wie dies auch hinsichtlich
des in Fig.2 dargestellten Antriebsmechanismus der Florabnahme- und -ablegevorrichtung
27 der Fall ist.
[0019] Aus Fig. 2, die eine Aufsicht auf die Unterseite der Florabnahme- und -ablegevorrichtung
27 zeigt, geht deren Antriebsmechanismus hervor. Die unter dem unteren Trum 28 des
unteren Förderbandes 13 hin- und herbewegbare Florabnahme- und -ablegevorrichtung
27 besteht aus einem auf Schienen laufenden Schlitten 27a, an welchem die beiden Walzen
33 und 34 drehbar gelagert sind ; über auf deren Wellen 33a, 34a sitzende, miteinander
in Eingriff stehende Zahnräder 33b, 34b sind die Walzen 33 und 34 miteinander gekuppelt
und drehen sich gegenläufig zueinander. Ihr Antrieb wie auch der des Schlittens 27a
erfolgt über mit den Walzen 33 bzw. 34 verbundene Zahnräder 33c, 34c, welche mit den
beiden zueinander versetzten endlos umlaufenden und abwechselnd angetriebenen Zahnriemen
33d bzw. 34d in Eingriff stehen. Der Antrieb der beiden Zahnriemen 33d und 34d kann
über ein Schaltgetriebe erfolgen.
[0020] Die Arbeitsweise des erfindungsgemäß ausgebildeten Florlegers ist folgende : Die
Florüberfragungswalze 24 befindet sich in der Position B und das untere Förderband
13 steht still. Die Florbahn 19 wird mittels des Zuführförderbandes 18 dem unteren
Trum 20 des oberen, sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegenden Förderbandes 12
zugeführt. Während dieser Florbahnzuführung bewegt sich die Florübertragungswalze
24 nach links bis zur Endlage A. Hat sie diese erreicht, wird das untere Förderband
13 in Bewegung gesetzt. Dabei überträgt die Florübertragungswalze 34 die Florbahn
19 auf das obere Trum 23 des unteren Förderbandes 12, welches die Florbahn auf die
Unterseite des unteren Trums 28 bringt. Befindet sich die Florabnahme- und -ablegevorrichtung
27 in ihrer linken Endlage, nimmt bei deren Bewegung in die rechte Endlage die Waize33
die Florbahn 19 vom unteren Trum 28 des unteren Förderbandes13, welche von der zweiten
Walze 34 auf die obere Lage des Faservlieses 29 abgelegt wird. Hierbei befindet sich
das untere Förderband 13 im Stillstand. Nach Erreichen der rechten Endlage wird die
Bewegung der Abnahme- und -ablegevorrichtung 27 umgesteuert, so daß sie sich dann
gegen die linke Endlage bewegt. Dabei läuft dann das untere Förderband 13, von welchem
die Florbahn 19 durch die Walze 33 abgenommen und zur Bildung einer weiteren Lage
abgelegt wird. Die von der Abnahme- und -ablegevorrichtung 27 abgelegte Florbahnlage
wird zweckmäßigerweise mittels der Andrückwalzen 35, 36 gegen das Faservlies 29 angedrückt.
[0021] Die kinematischen Verhältnisse bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Florleger sind
in Fig.3 dargestellt. Sie sind überdies wie folgt beschrieben
- Das obere Förderband 12 läuft ständig mit Vo = konst. um.
- Die Übertragungswalze 24 dreht sich nur im Gegenuhrzeigersinn während deren Bewegung
nach links ist ihre Translationsgeschwindigkeit + 1/2 Vo, ihre Umfangsgeschwindigkeit ω· r ist ebenfalls 1/2 Vo.
- Während der Bewegung der Ubertragungswalze 24 nach links steht das untere Förderband
13 still.
- Bei der Bewegung der Übertragungswalze 24 nach rechts bewegt sich das untere Förderband
13 mit der Geschwindigkeit 2 Vo. Die Translationsgeschwindigkeit der Ubertragungswalze 24 beträgt - 1/2 Vo, ihre Umfangsgeschwindigkeit entspricht 1 1/2 Vo.
- Das Walzenpaar 33, 34 bewegt sich mit der Geschwindigkeit + Vo nach links und - Vo nach rechts. Die Walzen 33, 34 drehen sich immer gegenläufig zueinander mit der Umfangsgeschwindigkeit
Vo.
1. Florleger zum Bilden eines aus mehreren Florlagen bestehenden Faservlieses, mit
die zugeführte, aus textilen Fasern bestehende Florbahn auf einer bewegbaren Unterlage
bzw. auf der von der Unterlage getragenen, bereits gelegten Florbahn zick-zack-förmig
ablegenden, an einem zwischen zwei Endlagen hin- und herbewegbaren Schlitten angeordneten
Fördermitteln sowie die kontinuierlich zugeführte Florbahn stützenden und zwischenzeitlich
speichernden sowie transportierenden Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die
zugeführte Florbahn (19) mittels luftdurchlässiger Fördermittel (12, 13, 17, 24, 33,
34) bewegt wird, gegen deren Oberfläche die Florbahn (19) mittels eines regelbaren
und steuerbaren Luftstromes angedrückt wird.
2. Florleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom mittels eines
auf der Rückseite der Fördermittel (12, 13, 24, 33, 34) in einem vorbestimmten Bereich
befindlichen Vakuums erzeugt wird.
3. Florleger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der luftdurchlässigen
Fördermittel (12, 13, 17, 24, 33, 34) eine Vielzahl von gegen die Fördermittel ganz
oder teilweise offenen Vakuumkammern (21, 22, 26) angeordnet sind, in welchen ein
steuerbares Vakuum herrscht.
4. Florleger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein oberes, ortsfestes
luftdurchlässiges endloses Förderband (12) und ein im vertikalen Abstand unter diesem
und parallel zu diesem befindliches unteres, luftdurchlässiges ortsfestes endloses
Förderband (13), welche beide mittels zweier Walzen (14, 15 ; 16, 17) umgelenkt werden
und zwischen welchen eine vorzugsweise luftdurchlässige, zwischen zwei Endlagen hin-
und herbewegbare Florübertragungswalze (24) angeordnet ist und eine unterhalb des
unteren Förderbandes (13) angeordnete, zwischen zwei Endlagen hin- und herbewegbare
Florabnahme- und -ablegevorrichtung (27).
5. Florleger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die
Florbahn (19) an ihrer Anlagefläche der unteren Trums (20, 28) der Förderbänder (12,
13) haltende Vakuum im Wirkungsbereich der Florübertragungswalze (24) und der Florabnahme-vorrichtung
(27) aufgehoben ist.
6. Florleger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das die
mit konstanter Geschwindigkeit angelieferte Florbahn mit ihrem unteren Trum (20) übernehmende
obere Förderband (12) in stets gleicher Richtung und mit konstanter Geschwindigkeit
angetrieben wird.
7. Florleger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das untere
Förderband (13) periodisch in der dem oberen Förderband (12) entgegengesetzten Richtung
antreibbar ist.
8. Florleger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das obere wie auch
das untere Förderband (12, 13) mit der Florübertragungswalze (24) kinematisch gekoppelt
ist.
9. Florleger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung der Förderbänder
(12, 13) mit der Florübertragungswalze (24) mittels mit den Förderbändern synchron
umlaufenden Zahnriemen, hollenketten od. dgl. und einem mit diesen in Eingriff stehenden,
mit der Florübertragungswalze gekuppelten Zahnrad erfolgt.
10. Florleger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Florabnahme- und -ablegevorrichtung
(27) aus zwei zueinander parallelen, mittels Zahnrädern (33b, 34b) miteinander gekuppelten,
an einem unterhalb des unteren Förderbandes (13) hin- und herbewegbaren Schlitten
(27a) gelagerten Walzen (33, 34) bestehen, welche über mit ihnen verbundene Zahnräder
(33c, 34c) und jeweils mit diesen in Eingriff stehende, jeweils abwechselnd angetriebene
Zahnriemen (33d, 34d) oder Ketten bewegt werden.
1. Fleece layering apparatus for forming a fibrous fabric web consisting of several
layers of fleece, with delivery means depositing the infed web of fleece, made up
of textile fibers, in a zigzag manner onto a movable support or onto a web of fleece
already laid on the support, said means being arranged on a carriage which can reciprocate
between two end positions, and with delivery belts supporting the continuously infed
fleece, transporting it and storing it at intervals, characterized in that the infed
web of fleece (19) is moved by air-permeable delivery means (12, 13, 17, 24, 33, 34)
against the surface of which the web of fleece (19) is pressed using a controlled
and regulated air flow.
2. Fleece layering apparatus according to claim 1, characterized in that the air flow
is produced by a vacuum present on the rear side of the delivery means (12, 13, 24,
33, 34) in a predetermined area.
3. Fleece layering apparatus according to claim 2, characterized in that on the rear
side of the air-permeable delivery means (12, 13, 17, 24, 33, 34) there is arranged
a number of vacuum chambers (21, 22, 26) fully or partly open towards the delivery
means, there being a controllable vacuum present in said chambers.
4. Fleece layering apparatus according to one of claims 1 to 3, characterized by an
upper fixed air-permeable endless delivery belt (12) and a lower fixed air-permeable
endless delivery belt (13) spaced vertically beneath the upper belt and arranged parallel
to it, both delivery belts being deflected by two rolls (14,15 ; 16,17) respectively,
and between said delivery belts there being arranged a preferably air-permeable fleece
transferring roll (24) reciprocable between two end positions, and a fleece doffing
and cuttling device (27) arranged beneath the lower delivery belt (13), said device
being reciprocable between two end positions.
5. Fleece layering apparatus according to one of claims 1 to 4, characterized in that
the vacuum holding the web of fleece (19) on the surface of the bottom strands (20,
28) of the delivery belts (12, 13) is cut off in the effective area of the fleece
transferring roll (24) and the fleece doffing device (27).
6. Fleece layering apparatus according to one of claims 1 to 5, characterized in that
the upper delivery belt (12), taking up with its bottom strand (20) the web of fleece
delivered at a constant speed, is always driven in the same direction and at a constant
speed.
7. Fleece layering apparatus according to one of claims 1 to 6, characterized in that
the lower delivery belt (13) can be driven periodically in the opposite direction
to that of the upper delivery belt (12).
8. Fleece layering apparatus according to claim 6 or 7, characterized in that the
upper and lower delivery belts (12,13) are both kinematically coupled with the fleece
transferring roll (24).
9. Fleece layering apparatus according to claim 8, characterized in that the coupling
of the delivery belts (12, 13) to the fleece transferring roll (24) takes place via
toothed belts, roller chains or the like, synchronously revolving with the delivery
belts, and a gear mating with said belts or chains, said gear also being coupled to
the fleece transferring roll.
10. Fleece layering apparatus according to claim 8, characterized in that the fleece
doffing and cuttling device (27) consists of two parallel rolls (33, 34) coupled together
via gears, (33b, 34b) and mounted on a carriage (27a) which can reciprocate beneath
the lower delivery belt (13), said rolls being brought into motion by gears (33c,
34c) connected thereto and toothed belts (33d, 34d) or chains mating with said gears
respectively, said belts or chains being alternately driven.
1. Déposeur de voile pour former un non-tissé constitué de plusieurs plis, avec les
moyens de transfert placés sur un chariot se déplaçant alternativement entre deux
positions limites déposant le voile introduit constitué de fibres textiles sur un
support mobile ou sur le voile déjà déposé en zigzag sur le support, ainsi qu'avec
les bandes transporteuses supportant, stockant entre-temps et transportant le voile
alimenté en continu, caractérisé en ce que, le voile introduit (19) est transporté
grâce à des moyens de transfert (12, 13, 17, 24, 33, 34) perméables à l'air, contre
la surface desquels le voile (19) est appliqué au moyen d'un courant d'air modifiable
et réglable.
2. Déposeur de voile selon la revendication 1, caractérisé en ce que le courant d'air
est créé au moyen d'un vide appliqué sur la face dorsale des moyens de transfert (12,
13, 24, 33, 34) dans des zones prédéterminées.
3. Déposeur de voile selon la revendication 2, caractérisé en ce que sur la face dorsale
des moyens de transfert perméables à l'air (12,13,17, 24, 33, 34) une pluralité de
caisses à vide (21, 22, 26) sont disposées contre les moyens de transfert totalement
ou partiellement ouvertes, dans lesquelles règne un vide réglable.
4. Déposeur de voile selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par une bande
transporteuse (12) sans fin supérieure, à poste fixe et perméable à l'air et, située
en dessous avec un écart, parallèlement à la première, une bande transporteuse (13)
sans fin à poste fixe et perméable à l'air, les deux bandes étant entraînées au moyen
de deux cylindres de renvoi (14, 15 ; 16, 17) et entre lesquelles est disposé un cylindre
de transfert de voile (24) de préférence perméable à l'air, qui se déplace entre deux
positions limites alternativement ; et un dispositif de réception et de dépôt (27)
placé en dessous de la bande transporteuse inférieure (13).
5. Déposeur de voile selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le
voile (19) est décollé de sa face de repos sur la table inférieure (20, 28) de la
bande transporteuse (12, 13) par suppression du vide dans la zone d'action du cylindre
de transfert de voile (24) et du dispositif de réception de voile (27).
6. Déposeur de voile selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
voile introduit à vitesse constante par la table inférieure (20) de la bande transporteuse
supérieure (12) est toujours entraîné dans la même direction à vitesse constante.
7. Déposeur de voile selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la
bande transporteuse inférieure (13) peut être entraînée périodiquement en sens inverse
de la bande supérieure (12).
8. Déposeur de voile selon les revendications 6 et 7, caractérisé en ce que la bande
transporteuse supérieure, comme l'inférieure (12, 13) sont couplées cinématiquement
avec le cylindre de transfert de voile (24).
9. Déposeur de voile selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'accouplement
des bandes transporteuses (12, 13) avec le cylindre de transfert de voile (24) se
fait au moyen de courroies crantées, de chaînes à rouleaux ou analogues qui défilent
en synchronisme avec les bandes transporteuses et d'un engrenage couplé au cylindre
de transfert qui est en prise avec ces courroies.
10. Déposeur de voile selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif
de réception et de dépôt (27) est constitué de deux cylindres (33, 34) parallèles,
couplés au moyen d'engrenages (33b, 34b) logés sur un chariot (27a) animé d'un mouvement
de va-et-vient en dessous de la bande transporteuse inférieure, ces cylindres sont
mis en mouvement par l'intermédiaire des engrenages qui leur sont solidaires (33c,
34c) et des courroies crantées (33d, 34d) ou des chaînes qui sont en prise avec chacun
d'entre eux et sont mises en mouvement chacune alternativement.