[0001] Die Erfindung betrifft eine Handfeuerwaffe mit einem Mündungsschalldämpfer und einem
quer durchbohrten Lauf, mit einer Verschliessvorrichtung zum wahlweisen Verschliessen
des Weges von der Querbohrung nach aussen, wobei die Verschliessvorrichtung eine den
Lauf umgebende und auf ihm drehbar gelagerte Hülse ist, die mit einem Betätigungsorgan
zum Einstellen der Offenstellung bzw. der Schliessstellung versehen ist, wobei die
Hülse einen mit der Querbohrung zur Deckung bringbaren Kanal aufweist.
[0002] Bei einer derartigen aus der DE-A-2 542 758 bekannten Waffe ist eine Hülse vorgesehen,
die infolge ihrer in Längsrichtung an der Innenseite eingearbeiteten Kanäle wahlweise
mit voller Energie zu schiessen gestattet, oder mit verringerter Energie, weil ein
Teil der Verbrennungsgase das Geschoss überholen kann. Die Hülse lässt sich bei der
bekannten Waffe nicht ohne Entfernen des Laufs von der Waffe abnehmen, wie dies beispielsweise
zur Reparatur erforderlich sein kann.
[0003] Durch die US-A-2 451 514 ist eine den Schussknall vermindernde Mündungsbremse für
Gewehre bekannt, die wahlweise eingeschaltet oder ausgeschaltet werden kann. Der Lauf
weist hierzu Bohrungen auf, und auf dem Lauf ist eine Aussparungen aufweisende, vom
Lauf abnehmbare Hülse drehbar montiert. Je nach Drehstellung der Hülse können Verbrennungsgase
aus dem Lauf durch die Aussparungen der Hülse hindurch entweichen oder nicht. Bei
abgenommener Hülse sind die den Lauf durchsetzenden Bohrungen offen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Handfeuerwaffe der eingangs geschilderten
Art so auszubilden, dass ein Expansionsraum mit gegenüber dem Volumen der Kanäle in
der Hülse der bekannten Waffe grösserem Volumen vorgesehen werden kann, und bei dem
der Mündungsschalldämpfer und der den Expansionsraum aussen begrenzende Teil der Schalldämpfvorrichtung
leicht abgenommen werden können, ohne dass der Lauf entfernt werden muss. Da die Waffe
in diesem Fall bei abgenommenem Schalldämpfer noch schussbereit ist, soll eine Gefährdung
für den Schützen durch seitlich aus dem Lauf austretende Verbrennungsgase vermieden
werden.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein Expansionsraum vorgesehen ist, der durch
einen den Lauf mindestens über einen Teil seiner Länge mit Abstand umgebenden, als
Betätigungsorgan für die Hülse dienenden Rohrabschnitt begrenzt ist, dessen beide
Enden mit dem Lauf abgedichtet verbunden sind, dass der Rohrabschnitt drehbar auf
dem Lauf gelagert und mit der Hülse über eine formschlüssige Kupplung drehstarr verbunden
ist, die durch axiales Verschieben ausser Eingriff bringbar ist, dass der Rohrabschnitt
zusammen mit dem vor der Laufmündung anschliessenden Mündungsschalldämpfer aufsteckbar
ist, dass der Rohrabschnitt und der Mündungsschalldämpfer mit einem gemeinsamen Anschlussstück
versehen sind, das in Art eines Renkverschlusses mit dem Lauf im Bereich der Laufmündung
verbindbar ist, und dass die Anordnung derart getroffen ist, dass beim Drehen des
Rohrabschnitts in diejenige Stellung, in der der Mündungsschalldämpfer zusammen mit
dem Rohrabschnitt axial vom Lauf abgezogen werden kann, die Querbohrung durch die
Hülse abgedeckt ist und nicht in Verbindung mit dem Kanal steht. Ein Renkverschluss
stellt eine Verbindung durch eine Kombination einer Schiebe- mit einer Drehbewegung
her. Renkverbindungen sind als Bajonettverschlüsse in der Technik bekannte Bauelemente.
[0006] Vorteile der Erfindung liegen in der einfachen Konstruktion, denn es muss nicht unbedingt
eine Verbindung vom Expansionsraum zum Mündungsschalldämpfer bestehen. Auch weist
der Expansionsraum ein ausreichendes Volumen auf und wirkt an der Waffe nicht störend.
Die Waffe, bei der die Schalldämpfvorrichtung eingeschaltet oder ausgeschaltet werden
kann, kann somit wahlweise mit voller Geschossenergie oder mit reduzierter Geschossenergie
arbeiten. Wenn der Mündungsschalldämpfer zusammen mit dem Rohrabschnitt ohne Demontieren
des Laufs von der Waffe abgenommen wird, was wegen des Renkverschlusses einfach möglich
ist, so ist die Waffe noch schussbereit, eine Gefährdung des Schützen wird aber deshalb
vermieden, weil das Abnehmen des Mündungsschalldämpfers und des Rohrabschnitts nur
in derjenigen Drehstellung der Hülse möglich ist, in der die Hülse die Querbohrung
des Laufs verschliesst, so dass keine Verbrennungsgase aus dem Lauf seitlich austreten
können. Die Kupplung besteht aus einem Aussenzahnkranz der Hülse und einem dazu passenden
Innenzahnkranz des Rohrabschnitts. Eine derartige Kupplung überträgt die auftretenden
Kräfte zuverlässig und ist leicht zerlegbar und wieder zusammensteckbar. Die Tatsache,
dass der Rohrabschnitt zusammen mit dem vor der Laufmündung anschliessenden Mündungsschalldämpfer
abnehmbar ist, der Rohrabschnitt also mit dem Mündungsdämpfer zu einer Einheit zusammenmontiert
ist, hat handhabungstechnische Vorteile, weil der Mündungsschalldämpfer, der Rohrabschnitt
und die Hülse ohnehin überwiegend gemeinsam verwendet werden. Von Vorteil ist, dass
einerseits wegen des ausreichenden Durchmessers des Rohrabschnittes eine ausreichende
Verstellkraft auf die Hülse aufgebracht werden kann und dass andererseits für die
Betätigung der Hülse keine vorstehenden und möglicherweise zu Störungen oder Behinderungen
Anlass gebenden Hebel oder Armaturen erforderlich sind.
[0007] Die erfindungsgemässe Waffe eignet sich für Spezialeinsätze, beispielsweise bei Kommandounternehmen,
bei denen in manchen Fällen schallgedämpft und mit verminderter Geschossenergie geschossen
werden muss, in anderen Fällen jedoch die volle Geschossenergie der Munition zur Verfügung
stehen soll.
[0008] Bei einer Ausführungsform der Erfindung, bei der die Hülse an ihrer Innenoberfläche
mit eingearbeiteten Längskanälen versehen ist, deren eines Ende bis in den Bereich
der in den Lauf eingearbeiteten Querbohrungen reicht, ist vorgesehen, dass die Längskanäle
am anderen Ende der Hülse in die Hülsenwand durchdringende Querbohrungen münden. Die
Querbohrungen bilden also zusammen mit den Längskanälen ein Verbindungssystem, das
vom Lauf über dessen Querbohrungen zum Expansionsraum führt.
[0009] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter und schematisierter
Darstellung gezeigt, das anschliessend erläutertwird. Es zeigen in vereinfachter und
schematisierter Darstellung unter Weglassung für das Verständnis der Erfindung nicht
erforderlicher Einzelheiten:
Fig. 1 eine Waffe mit angesetztem Mündungsschalldämpfer,
Fig. 2 einen Teil-Längsschnitt durch den Lauf und die angrenzenden, der Schalldämpfung
dienenden Teile der Waffe nach Fig. 1,
Fig. 3, 4 und 5 Querschnitte entsprechend den Linien 111-111, IV-IV und V-V in Fig.
2.
[0010] Die in Fig. 1 dargestellte Maschinenpistole umfasst ein Gehäuse 1 mit einem den Lauf
abdeckenden Handschutz 10, einer Visierung 2 und einer Ladevorrichtung 3. Die Waffe
umfasst ferner einen Pistolengriff 4 mit einem Abzugskasten 5 und einem Abzug 6, sowie
eine Schulterstütze 7, ein Stangenmagazin 8 und einen Mündungsschalldämpfer 9, der
an die Laufmündung angesetzt ist. Die Waffe gemäss der Darstellung von Fig. 1 ist
bekannt (MP 5 SD 3 der Firma Heckler & Koch GmbH).
[0011] Gemäss Fig. 2 ist ein Lauf 11, der an seinem rückwärtigen Ende ein Patronenlager
12 aufweist, durch einen in der Zeichnung nur angedeuteten Verschluss 13 abgeschlossen.
In den Lauf sind im geringen Abstand vor dem Patronenlager 12 die Laufwandung durchdringende
Querbohrungen 14 eingearbeitet. Durch diese Querbohrungen 14 dringt nach dem Abschuss
Treibgas in einen Expansionsraum 15, wodurch die dem Geschoss erteilte Energie auch
bei Verwendung üblicher Munition so stark reduziert wird, dass die Mündungsgeschwindigkeit
des Geschosses unter der Schallgeschwindigkeit liegt, wodurch der Geschossknall (Überschall-Knall)
vermieden wird.
[0012] Um diese Verbindung nach Belieben auch unterbrechen zu können, wodurch ein Schuss
mit voller Geschossenergie abgefeuert werden kann, ist eine Hülse 16 auf dem Lauf
11 begrenzt drehbar gelagert, wobei sie axial durch einen Querstift 17 fixiert ist,
der in eine Aussenumfangsringnut 18 eingreift. In die Hülse 16 sind drei Längskanäle
19 gleichmässig um den Umfang verteilt in die Innenoberfläche eingearbeitet, die an
ihrem der Laufmündung zugewandten Ende in je eine Querbohrung 20 übergehen, die die
Hülsenwandung durchsetzt und die in den Expansionsraum 15 mündet. Bei entsprechender
Winkellage der Hülse 16 zum Lauf 11 überdecken die Kanäle 19 mit ihrem dem Verschluss
13 benachbarten Ende je eine der Querbohrungen 14. Wird dagegen die Hülse 16 aus dieser
Stellung um beispielsweise 30° verschwenkt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, dann
sind die Längskanäle 19 tangential zu den Querbohrungen 14 versetzt und diese dadurch
verschlossen. Um eine Abdichtung zwischen Hülse und Lauf zu erzielen, können die einander
gegenüberliegenden Flächen in Art einer Labyrinthdichtung gestaltet sein.
[0013] Der Expansionsraum 15 ist nach aussen hin durch einen Rohrabschnitt 21 begrenzt,
der in seinem dem Verschluss 13 benachbarten Bereich auf die Hülse 16 passend aufschiebbar
ist, wobei in eine Ringnut ein Dichtring 22 eingelegt ist. Der Rohrabschnitt 21 ist
mit einer Innenverzahnung 23 und die Hülse 16 ist mit einer Aussenverzahnung 24 versehen,
die miteinander in Eingriff sind, wenn der Rohrabschnitt 21 aufgesteckt ist. Durch
Drehen des Rohrabschnittes 21 lässt sich somit auch die Hülse 16 verdrehen. Das andere,
der Mündung des Laufes 11 benachbarte Ende des Rohrabschnittes 21 ist durch einen
Ring 25 abgeschlossen, an dem auch der Mündungsschalldämpfer 9 mit seinem dem Verschluss
13 zugewandten Ende befestigt ist. Der Ring 25 ist auf den Mündungsbereich des Laufes
11 axial aufschiebbar und, durch einen Stift 26 begrenzt, um einen vorgegebenen Winkel
verschwenkbar. Innerhalb des Expansionsraumes 15 ist an dem Lauf ein Stützring 27
befestigt, an dem eine Schraubendruckfeder 28 anliegt, die sich andererseits an der
ihr zugewandten Stirnfläche des Ringes 25 abstützt. In den Ring 25 und den Lauf 11
ist ein Renkverschluss 32/33 eingearbeitet, dessen Schwenkwinkel durch den Stift 26
begrenzt ist. Wenn der Renkverschluss gelöst wird, drückt die Feder 28 den Ring 25
und damit den Rohrabschnitt 21 in Schussrichtung.
[0014] Der Lauf 11 ist an seiner Aussenoberfläche im Bereich des vorderen Endes der Hülse
16 mit Längsnuten 29 versehen, die beim Aufschieben der Hülse 16 deren Axialstege
30 aufnehmen und so die radiale Relativlage der Hülse 16 zum Lauf 11 fixieren. Die
in den Figuren 3, 4 und 5 dargestellte - jeweils gleiche - Raststellung entspricht
der Stellung für unreduzierte volle Geschossenergie: die Querbohrungen 14 sind durch
die Hülse 16 abgedeckt. Wird nun durch Drehen des Rohrabschnittes 21 die Hülse 16
über die Verzahnung 23/24 mitgenommen, dann bewirkt das Verdrehen im Uhrzeigersinn
in Fig. 4 und 5, dass die Querbohrungen 14 von den Kanälen 19 überdeckt werden, was
der Stellung für reduzierte Geschossenergie entspricht. Bei einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn,
ausgehend von Fig. 4 und 5, bleiben die Querbohrungen 14 durch die Hülse 16 abgedeckt
- am Ring 25 und Lauf 11 kehren die Einrenkelemente in die Ausgangslage zurück und
der Mündungsschalldämpfer 9 kann zusammen mit dem Rohrabschnitt 21 axial vom Lauf
11 abgezogen werden kann, wobei die Verzahnungen 23, 24 ausser Eingriff kommen.
[0015] Da bei der Abgabe von Feuerstössen der Rohrabschnitt 21 eine erhöhte Temperatur annehmen
kann, wird üblicherweise der Handschutz 10 aufgesteckt, der den Rohrabschnitt 21 abdeckt
und vorzugsweise mit dem Rohrabschnitt 21 drehstarr verbunden ist.
[0016] Der Ring 25 ist axial durchbohrt, um eine unmittelbare Verbindung vom Expansionsraum
15 zum Inneren des Mündungsschalldämpfers 9 herzustellen, dessen Innenraum seinerseits
in bekannter Weise nach aussen entlüftet ist.
1. Handfeuerwaffe mit einem Mündungsschalldämpfer und einem quer durchbohrten Lauf
(11), mit einer Verschliessvorrichtung zum wahlweisen Verschliessen des Weges von
der Querbohrung (14) nach aussen, wobei die Verschliessvorrichtung eine den Lauf (11)
umgebende und auf ihm drehbar gelagerte Hülse (16) ist, die mit einem Betätigungsorgan
zum Einstellen der Offenstellung bzw. der Schliessstellung versehen ist, wobei die
Hülse (16) einen mit der Querbohrung (14) zur Deckung bringbaren Kanal (19) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Expansionsraum (15) vorgesehen ist, der durch einen den Lauf (11) mindestens
über einen Teil seiner Länge mit Abstand umgebenden, als Betätigungsorgan für die
Hülse dienenden Rohrabschnitt (21) begrenzt ist, dessen beide Enden mit dem Lauf abgedichtet
verbunden sind, dass der Rohrabschnitt (21) drehbar auf dem Lauf
(11) gelagert und mit der Hülse (16) über eine formschlüssige Kupplung (23, 24) drehstarr
verbunden ist, die durch axiales Verschieben ausser Eingriff bringbar ist, dass der
Rohrabschnitt (21) zusammen mit dem vor der Laufmündung anschliessenden Mündungsschalldämpfer
(9) aufsteckbar ist,
dass der Rohrabschnitt und der Mündungsschalldämpfer mit einem gemeinsamen Anschlussstück
(25) versehen sind, das in Art eines Renkverschlusses mit dem Lauf (1) im Bereich
der Laufmündung verbindbar ist,
und dass die Anordnung derart getroffen ist, dass beim Drehen des Rohrabschnitts (21)
in diejenige Stellung, in der der Mündungsschalldämpfer (9) zusammen mit dem Rohrabschnitt
(21) axial vom Lauf (11) abgezogen werden kann, die Querbohrung (14) durch die Hülse
(16) abgedeckt ist und nicht in Verbindung mit dem Kanal (19) steht.
2. Handfeuerwaffe nach Anspruch 1, bei der die Hülse (16) an ihrer Innenoberfläche
mit eingearbeiteten Längskanälen (19) versehen ist, deren eines Ende bis in den Bereich
der in den Lauf (11) eingearbeiteten Querbohrungen (14) reicht, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längskanäle (19) am anderen Ende der Hülse in die Hülsenwand durchdringende
Querbohrungen (20) münden.
3. Handfeuerwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Rohrabschnitt
(21) ein Handschutz (10) aufgesteckt ist.
1. Hand firearm with a muzzle silencer and a transversely bored barrel (11), with
a closure device for optional closure of the path outwardly from the transverse bore
(14), the closure device being a sleeve (16) encircling the barrel (11) and being
mounted to rotate thereon, and being provided with an actuating member for adjusting
the open position or closed position, the sleeve (16) having a port (19) adapted to
be brought into a position coincident with the transverse bore (14), characterised
in that an expansion chamber (15) is provided which is bounded by a tube portion (21)
which serves as a sleeve actuating member and which, with a gap, passes around and
over at least a part of the length of the barrel (11), the two ends of the tube portion
(21) being connected in seal-tight fashion to the barrel and in that the tube portion
(21) is rotatably mounted on the barrel (11) and is rotationally rigidly connected
to the sleeve (16) via a form-locking coupling (23, 24) which can be disengaged by
axial displacement and in that the tube portion (21) can be fitted on together with
the muzzle silencer (9) which has to be connected in front of the barrel muzzle, and
in that the tube portion and the muzzle silencer are provided with a common connector
(25) which is adapted for connection to the barrel (1) in the region of the muzzle
by a bayonet type connection, and in that the arrangement is so contrived that when
the tube portion (21) is rotated into the position in which the muzzle silencer (9),
together with the tube portion (21), can be pulled axially off the barrel (11), the
transverse bore (14) is covered by the sleeve (16) and does not communicate with the
port (19).
2. Hand firearm according to Claim 1, in which the sleeve (16) is on its inner surface
provided with machined longitudinal ports (19), of which one end extends into the
region of the transverse bores (14) machined into the barrel (11), characterised in
that the longitudinal ports (19), at the other end of the sleeve, discharge into transverse
bores (20) which pass through the sleeve wall.
3. Hand firearm according to Claim 1 or 2, characterised in that a hand guard (10)
is fitted onto the tube portion (21).
1. Arme à feu portative munie d'un silencieux en bouche et d'un canon (11) transpercé
transversalement, avec un dispositif de fermeture à volonté du trajet depuis le passage
transversal (14) vers l'extérieur, dans laquelle le dispositif de fermeture est une
douille (16) entourant le canon (11) et mobile en rotation autour de lui, douille
qui est munie d'un organe de commande pour régler la position ouverte ou fermée, arme
dans laquelle la douille (16) présente un canal (19) qu'on peut amener en correspondance
avec le perçage transversal (14), caractérisée en ce que:
- est prévu un espace d'expansion (15), qui est limité par une section de tube (21)
servant d'organe de commande pour la douille et entourant le canon (11) à une certaine
distance, au moins sur une partie de sa longueur, section de tube dont les deux extrémités
sont reliées au canon de manière étanche;
- la section de tube (21) est située mobile en rotation sur le canon (11) et est reliée
de manière non tournante à la douille (16) par un couplage (23, 24) qu'on peut libérer
par déplacement axial,
- la section de tube (21) peut être fixée de manière que le silencieux soit adjacente
(9) devant la bouche du canon,
- la section de tube et le silencieux sont munis d'une pièce d'attache (25) commune,
qui peut être reliée au canon dans une sorte de fermeture à baïonnette dans la zone
de la bouche du canon (1), et que la disposition est telle que par rotation de la
section de tube (21) dans une position, dans laquelle le silencieux (9) peut être
retiré du canon axialement avec la section de tube (21), le perçage transversal (14)
est couvert par la douille (16) et n'est pas relié au canal (19).
2. Arme à feu portative selon la revendication 1, dans laquelle la douille (16) est
munie, sur sa surface interne, de canaux longitudinaux (19), dont une extrémité s'étend
jusque dans la zone des perçages transversaux (14) du canal (11), caractérisée en
ce que les canaux longitudinaux (19) débouchant à l'autre extrémité de la douille
dans des perçages transversaux (20) pénétrant la paroi de la douille.
3. Arme à feu portative selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que, une
protection de la main (10) est fixée sur la section de tube (21).