[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum geräuscharmen Einbringen grosser Dampfmengen
in eine strömende Flüssigkeit zu deren Erwärmung, bei dem der Dampf durch Wärmeaustauschelemente
eines Wärmetauschers geführt wird, in denen die Flüssigkeit zumindest am Austrittsende
des bzw. der Wärmeaustauschelemente im wesentlichen achsparallel zu diesem bzw. diesen
geführt ist. Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens mit einem Wärmeaustauschelemente aufweisenden Wärmetauscher, in
dem die Flüssigkeit in vorgenannter Weise geführt ist.
[0002] Nach der DE-A Nr. 2439562 ist ein Verfahren zum Aufheizen von Wasser mittels Wasserdampf
bekannt, bei dem der Wasserdampf durch ein offenes Rohrbündel geleitet wird, an dem
vorbei die zu erwärmende Flüssigkeit achsparallel strömt. Die dafür vorgesehene Vorrichtung
wird so betrieben bzw. ist hinsichtlich der Länge und der Durchmesser der Rohre so
bemessen, dass der gesamte Wasserdampf spätestens am Ende des Rohrbündels vollständig
entspannt und kondensiert ist.
[0003] Dieses Verfahren bzw. der dafür vorgesehene Wärmetauscher hatzwar eine geringere
Geräuschbildung als Vorrichtungen, bei denen der Dampf in Form vieler kleiner Dampfbläschen
in die zu erwärmende Flüssigkeit eingebracht wird. Nichtsdestoweniger ist die Kondensation
beim vorbekannten Wärmetauscher immer noch mit erheblicher Geräuschbelästigung verbunden.
Ausserdem ist der Regelbereich aufgrund der vorgegebenen Länge der Wärmeaustauschrohre
naturgemäss beschränkt. Schliesslich ist der bauliche Aufwand erheblich, denn die
Abkühlung des Dampfs innerhalb der Wärmeaustauschrohre verlangt entsprechend grosse
Rohrlängen.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten
Art zu finden, das geräuscharmer arbeitet und einen erheblich grösseren Regelbereich
bei stabilem Arbeiten hat, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
bereitzustellen, deren apparativer Aufwand verhältnismässig gering ist.
[0005] Soweit es das Verfahren betrifft, wird diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass der Dampf und die Flüssigkeit solchen Temperatur-und Strömungsbedingungen ausgesetzt
werden, dass der austretende Dampf in Form von sich an die Wärmeaustauschelemente
anschliessenden, zusammenhängenden, stabilen Dampfsäulen in die Flüssigkeit parallel
zur Strömung hineinreicht.
[0006] Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist erfindungsgemäss dadurch
gekennzeichnet, dass die Wärmeaustauschfläche und die Öffnungen des bzw. der Wärmeaustauschelemente(s)
so ausgebildet sind, dass der austretende Dampf in Form von sich an die Wärmeaustauschelemente
anschliessenden, zusammenhängenden stabilen Dampfsäulen in die Flüssigkeit parallel
zur Strömung hineinreicht.
[0007] Im Vergleich zum Stand der Technik wird hier bewusstvom Prinzip der vollständigen
Kondensation innerhalb eines vom zu erwärmenden Medium umströmten Rohrbündels dadurch
abgewichen, dass der Dampf in Form einer zusammenhängenden stabilen Dampfsäule- nicht
jedoch in Form kleiner Bläschen - parallel zur Strömung des aufzuwärmenden Mediums
eingeführt wird. Die sich zwischen Dampfsäule und diesem Medium ausserhalb des Rohrbündels
bildende Grenzfläche wirkt somit als trennwandlose Wärmeaustauschfläche, wobei sich
die Dampfsäule überraschenderweise ohne Kondensationsschläge und damit ohne grosse
Geräuschbildung nach einer gewissen Strecke auflöst.
[0008] Bei wechselnden Betriebsbedingungen folgt die Länge der Dampfsäule und damit die
direkte Kondensationsfläche in einfacher Weise diesen Änderungen, ohne dass hierdurch
die Stabilität der Dampfsäulen leidet. Hierdurch ergibt sich eine ausgezeichnete Regelcharakteristik,
ohne dass es hierzu bewegter Teile bedarf.
[0009] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die apparativen Wärmeaustauschflächen, beispielsweise
die Rohrbündel, relativ klein gehalten werden können, da ein Teil der Wärmeaustauschflächen
durch die Grenzfläche zwischen Dampfsäule und zu erwärmendem Medium gebildet wird.
Dabei ist sowohl Gleichstrombetrieb als auch Gegenstrombetrieb möglich. Dem Nachteil
des Gegenstrombetriebs gegenüber dem Gleichstrombetrieb, dass wegen des beigemischten
Kondensats mit relativ wärmerer Flüssigkeit gekühlt werden muss, steht der Vorteil
der bei Gegenstrom grösseren mittleren Temperaturdifferenz gegenüber. Ob die Vor-
oder Nachteile überwiegen, kann im Bedarfsfall rechnerisch ermittelt werden.
[0010] Bei geraden Rohren lässt sich eine besonders grosse Packungsdichte erzielen, was
ein grosses Verhältnis von Dampfaustrittsflächen zur Querschnittsfläche der strömenden
Flüssigkeit ergibt. Dabei stellen sich bezogen auf den Apparatequerschnitt hohe Werte
für die direkte Kondensationsfläche zwischen Dampf und Flüssigkeit und damit für die
Kondensationsleistung ein.
[0011] Bei der Ausbildung des offenen Kondensators können je nach Bedarf hinsichtlich Material
und Geometrie die verschiedensten Forderungen erfüllt werden. Die Wärmetauschelemente
können zylindrisch oder kastenförmig sein. Innerhalb des Bündels kann eine Zwangsumlenkung
der Flüssigkeitsströmung vorgenommen werden. Es ist prinzipiell auch möglich, die
Flüssigkeit durch die Wärmetauschelemente zu schicken und den Dampf um die Elemente
herum zu führen; durch die mit Flüssigkeit beschickten Austauschelemente kann so auch
eine Führung des Dampfes erreichtwerden; in diesem Fall treten die Dampfsäulen aus
dem Mantelbereich aus und werden von entsprechenden Flüssigkeitssäulen aus den Wärmetauschelementen
umgeben.
[0012] Um eine hohe Leistung zu erreichen, muss der Dampf in eine strömende Flüssigkeit
eingeleitet werden. Normalerweisesind dazu eine Pumpe und entsprechende Leitelemente
um die Wärmetauschelemente (vielfach identisch mit den Gehäuse) erforderlich. Es kann
aber auch eine Konvektionsströmung ausreichend sein. Da der Zustand, wo die Dampfsäule
senkrecht nach oben bzw. nach unten austritt, am stabilsten ist, wird eine senkrechte
Anordnung der Wärmetauschelemente bevorzugt. Bei sehr langen Wärmetauschelementen
kann ein Abstützen gegeneinander erforderlich werden, um ein Aneinanderschlagen oder
Durchhängen der einzelnen Elemente zu vermeiden. Auch ein Siebgewebe kann diese Aufgabe
übernehmen.
[0013] Um eine wirbelarme Strömung an den Enden der Wärmetauschelemente zu erreichen, ist
es zweckmässig, die Enden anzufasen. Besonders bei dickwandigen Rohren ist eine Innenfase
oder Aussenfase zweckmässig.
[0014] Der grösste Regelbereich und die grösste Dampfleistung lassen sich bei senkrechtem
Einbau und einer Dampfführung von oben nach unten erzielen.
[0015] Die Vorrichtung lässt sich kostengünstig aus Normrohrleitungsteilen herstellen; sie
sind auch in Edelstahlqualität verfügbar. Die Rohrböden können aus Normflanschen auf
NC-Maschinen hergestellt werden. Der Apparat kann gegebenenfalls auch ohne eigenes
Gehäuse in ein entsprechendes Rohrleitungssystem eingeschoben werden.
[0016] Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden weiter beschrieben.
Es zeigen:
Fig. einseitig offener Rohrbündelkondensator;
Fig. 2 einseitig offener Flachkammerkondensator;
Fig. 3 Dampfanwärmer im Gegenstrombetrieb;
Fig. 4 Dampfanwärmer im Gleichstrombetrieb;
Fig. 5 eckiger Flachkammerkondensator;
Fig. 6 Schnitt durch den oberen Teil des Einsatzes eines Kondensators nach Fig. 5;
Fig. 7 offener Rohrbündelkondensator in einem Behälter.
[0017] Der offene Rohrbündelkondensator, wie er in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, besteht
im wesentlichen aus einem Einsteckrohrbündel 1, das in ein Gehäuse 2 ragt. Der obere
Teil des Apparates hat grosse Ähnlichkeit mit einem klassischen Wärmetauscher. In
den Raum um die Rohre 3 tritt durch den seitlich am Gehäuse angebrachten Stutzen 4
die Flüssigkeit ein oder aus. Der wesentliche Unterschied tritt am unteren Bereich
des Apparates auf. Die Rohre 3 enden nicht wie oben in einem Rohrboden 5, sondern
münden frei. Dampf wird über den Stutzen 7 eingespeist. Tritt die Flüssigkeit bei
4 ein und bei dem Stutzen 6 aus, herrscht Gleichstrombetrieb, tritt sie bei 6 ein
und bei 4 aus, Gegenstrombetrieb. Unabhängig davon, ob im Gleich- oder Gegenstrombetrieb
gefahren wird, können bei geringen Temperaturdifferenzen zwischen Flüssigkeit und
Dampf aus den Rohren 3 recht stabile Dampfsäulen 8 in die Flüssigkeit ragen.
[0018] Senkrecht stehende Rohrbündel 1 sind bevorzugt. Eine besonders kompakte Dampfsäule
erhält man bei einem Dampfeintrag von oben nach unten; im umgekehrten Fall wird die
Dampfsäule stärker in die Länge gezogen.
[0019] Die Rohre 3 können stumpf auslaufen;um möglichst wenig Wirbel zu erzeugen, kann es
vorteilhaft sein, die Rohre innen oder aussen anzufasen.
[0020] Fig. 2 zeigt ein anders ausgebildetes Rohrbündel 1. Anstelle gerader zylindrischer
Rohre wie in Fig. 1 sind hier Flachkammern vorhanden. Bei einem längeren inneren Rohrbündel
kann es sinnvoll sein, Stützgewebe zur Verbesserung der mechanischen Stabilität zu
verwenden oder Schikanen zur Umlenkung der Strömung um die Rohre; sie sind hier nicht
gezeichnet. Zum Ende des Rohrbündels hin sollte jedoch die Strömung um die Rohre weitgehend
parallel und wirbelarm zu den Rohren verlaufen. Da die Druckunterschiede innerhalb
und ausserhalb der Flachkammer sehr gering sind, kann die Wanddicke sehr niedrig sein.
[0021] Typische Anwendungsfälle sind in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Gleiche Merkmale tragen
in beiden Figuren gleiche Bezugszeichen. ln Fig. 3 wird der Dampfanwärmer 20 im Gegenstrom,
in Fig. 4 im Gleichstrom zur Beheizung eines Rührwerksbehälters 21 betrieben. Das
Wasser 22 im Heizmantel 23 des Rührwerksbehälters 21 wird über Rohrleitungen 24 durch
die Kreiselpumpe 25 umgewälzt und dabei durch den Anwärmer 20 gefördert. Zur Temperaturerhöhung
öffnet die Kaskadentemperaturregelung 26 das Ventil 27, und Dampf 28 strömt in den
Anwärmer 20 ein. Eine Druckhalteregelung 29 hält den Druck im System konstant, indem
sie überschüssiges Kondensat (evtl. auch Kühlwasser) über das Ventil 30 ausschleust.
Soll die Produkttemperatur im Rührwerksbehälter 21 gesenkt werden, so schiiesst die
Temperaturregelung 26 das Dampfventil 27 und öffnet das Kühlwasserventil 31.
[0022] Mit dem beschriebenen Anwärmen wird eine Geräuschbildung beim Einleiten von Dampf
in Flüssigkeit praktisch vermieden, da es mit diesen Apparaten möglich ist, die sonst
übliche Blasenbildung mit unvermeidlicher Kavitation zu unterdrücken. Durch die Abkühlung
des Dampfes in den Wärmetauschelementen wird die Dampfgeschwindigkeit erheblich reduziert,
bzw. es tritt zu Beginn eines Aufheizvorgangs ohnehin nur Kondensat aus den Rohrenden
aus. Aber auch dann, wenn der Dampf noch nicht innerhalb des Rohrs kondensiert und
Dampfsäulen 8 in die Flüssigkeit hineinreichen, bildet sich ein stabiler stationärer
Zustand ohne Kavitationsschläge aus. Aus diesen Gründen sollen die Rohre 3 des Rohrbündels
2 eine hohe Wärmeleitung haben; Kunststoffrohre, die gelegentlich auch zur Lärmminderung
vorgeschlagen worden sind, wären weniger geeignet. Gerade, gleich lange Rohre haben
sich am besten bewährt. Ein Anwärmer, wie in Fig. 1 dargestellt, wurde beispielsweise
mit 132 Röhrchen aus Edelstahl bestückt; die Wanddicke eines Röhrchens betrug 1 mm,
der Durchmesser 6 mm und die Länge 800 mm. Das Gehäuse, ebenfalls aus Edelstahl, hatte
die Nennweite 100. Mit einem solchen Anwärmer wurde ein 10 m3-Rührwerksbehälter über
Druckwasserheizkreisläufe durch Eintrag von 400 kg Wasserdampf/h aufgeheizt. Die Wasserumlaufmenge
lag bei ca. 25 m
3/h, die Wassertemperatur vor der Dampfeinleitung 25°C, die maximal zugelassene Wasserumlauftemperatur
betrug 130° C, der Wasserüberdruck am Eingang zum Anwärmer 4,2 bar, der Dampfüberdruck
5 bar. Der Lärmpegel im Betrieb lag bei 70 dBA. Durch die Dampfeinleitung wurde er
nicht messbar erhöht. Dagegen werden mit einem Dampfstrahler üblicher Bauart und etwa
vergleichbarer Leistung zu Beginn des Heizvorganges ein Lärmpegel von 98 dBA und am
Ende des Aufheizvorgangs immer noch ein Lärmpegel von 80 dBA gemessen. Vorteilhaft
bei dem erfindungsgemässen Anwärmer ist auch noch der relativ geringe flüssigkeitsseitige
Druckverlust und das sehr grosse Dampfregelverhältnis. Bei dem oben beschriebenen
Anwärmer betrug der Druckverlust ohne Dampfeintrag weniger als 0,1 bar; bei konventionelle
Anwärmern liegt er bei 0,6 bar. Das zulässige Dampfregelverhältnis beträgt nach Herstellerangaben
1 :7, in Spezialausführungen bis 1:60. In dem oben beschriebenen Fall variierte der
Dampfeintrag zwischen 0 und 400 kg/h; das Dampfregelverhältnis ist also praktisch
unendlich. Über ein vergrössertes Ventil wurde auch ein Dampfeintrag von 1200 kg/h
erreicht, ohne dass der Lärm angestiegen ist. Es ist damit noch nicht die Obergrenze
der Leistung erreicht worden.
[0023] In den Fig. 5 und 6 ist eine andere Form der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt.
Es handeltsich dabei um ein Flachkammerbündel 40, ähnlich wie in Fig. 2, in einem
rechteckigen Gehäuse 41. Der Dampf tritt seitlich durch den Flansch 42 ein und die
Flüssigkeit durchströmt das Gehäuse 41 im Gleichstrom von oben 43 nach unten 44 bzw.
im Gegenstrom von 44 nach 43.
[0024] Einzelheiten der Wärmetauschelemente sind in Fig. 6 im Schnitt dargestellt. Der Dampf
tritt beim Flansch 42 in den Käfig 45 ein; dieser hat die Funktion, die Flachkammerwärmetauscherelemente
46 zu tragen und für die Dampfverteilu ng zu sorgen. Innerhalb der Flachkammern 46
sind Ringe 44 eingebaut, die ein Zusammenpressen der Flachkammern verhindern sollen,
aber den Durchtritt von Dampf ermöglichen. Zwischen den Flachkammern 46 sind wiederum
Ringe 48 um einen Mindestabstand zwischen den Flachkammern 46 zu gewährleisten. Die
selbe Funktion haben auch Noppen 49 aussen an den Flachkammern. Darüber hinaus dienen
diese Noppen 49 noch der Verbesserung des Wärmeübergangs. Mit dem Joch 50 werden die
Flachkammern und die Ringe zusammengepresst.
[0025] Nach Fig. 7 kann ein Rohrbündelkondensator auch zum Anwärmen ohne Zwangsumwälzung
betrieben werden. Durch Dampfeinspeisung über den Flansch 60 wird kühlere Flüssigkeit
durch die Öffnungen 61 unten an dem Gehäuse 62, in das die oben offenen Wärmetauschelemente
63 reichen, angesaugt. Es kommt zu einer Konvektionsströmung. Auch hier können sich
stabile Dampfsäulen bilden, die von den Wärmetauschelementen 63 ausgehend nach oben
in die Flüssigkeit reichen. Um eine Wirbelbildung zu vermeiden, wodurch Blasen aus
den Dampfsäulen herausgerissen werden könnten, sollten in der Nähe der Enden der Wärmetauschelemente
Dampf und Flüssigkeitsströme grundsätzlich parallel geführt werden. Der Dampf sollte
möglichst senkrecht in die Flüssigkeit strömen. Bei einer waagerechten Dampfsäule
wird das Ende der Säule aufgrund der geringeren Dampfdichte nach oben weggebogen,
wobei zumindest bei grossen Dampfleistungen und damit langen Dampfsäulen Dampfblasen
aus den Säulen herausgerissen werden und kavitieren können.
1. Verfahren zum geräuscharmen Einbringen grosser Dampfmengen in eine strömende Flüssigkeit
zu deren Erwärmung, bei dem der Dampf durch Wärmetauschelemente eines Wärmetauschers
geführt wird, in denen die Flüssigkeit zumindest am Austrittsende des bzw. der Wärmetauschelemente
im wesentlichen achsparallel zu diesem bzw. diesen geführt ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Dampf und die Flüssigkeit solchen Temperatur- und Strömungsbedingungen ausgesetzt
werden, dass der austretende Dampf in Form von sich an die Wärmetauschelemente anschliessenden,
zusammenhängenden, stabilen Dampfsäulen in die Flüssigkeit parallel zur Strömung hineinreicht.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Wärmeaustauschelemente
aufweisenden Wärmetauscher, in dem die Flüssigkeit zumindest am Austrittsende des
bzw. der Wärmeaustauschelemente im wesentlichen achsparallel zu diesem bzw. diesen
geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeaustauschfläche und die Öffnungen
des bzw. der Wärmeaustauschelemente (3, 46, 63) so ausgebildet sind, dass der austretende
Dampf in Form von sich an die Wärmeaustauschelemente (3, 46, 63) anschliessenden,
zusammenhängenden, stabilen Dampfsäulen (8) in die Flüssigkeit parallel zur Strömung
hineinreicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfsäulen (8) senkrecht
in die Flüssigkeit hineinreichen.
1. Method for the low-noise introduction of large quantities of steam into a flowing
liquid in order to heat the latter, wherein the steam is conducted through heat exchange
elements of a heat exchanger wherein the liquid at least at the outlet end of the
heat exchange element or elements is conducted substantially axially parallel to said
element or elements, characterised in that the steam and the liquid are subjected
to such temperature and flow conditions that the issuing steam extends into the liquid
parallel to the flow and in the form of coherent stable columns of steam extending
downstream from the heat exchange elements.
2. Apparatus for carrying out the method according to Claim 1, with a heat exchanger
which has heat exchange elements and in which the liquid at least at the outlet end
of the heat exchange element or elements is conducted substantially axially parallel
to the said element or elements, characterised in that the heat exchange surface and
the openings of the heat exchange element or elements (3, 46, 63) are so constructed
that the issuing steam extends into the liquid parallel to the flow and in the form
of coherent stable columns of steam (8) extending downstream from the heat exchange
elements (3, 46, 63).
3. Apparatus according to Claim 2, characterised in that the steam columns (8) extend
vertically into the liquid.
1. Procédé pour introduire avec peu de bruit de grandes quantités de vapeur dans un
liquide qui s'écoule en vue de le chauffer, qui consiste à faire passer la vapeur
dans des éléments d'échange de chaleur d'un échangeur de chaleur, dans lesquels le
liquide est conduit, au moins à l'extrémité de sortie de l'élément d'échange de chaleur
ou des éléments d'échange de chaleur, sensiblement parallèlement à l'axe de celui-ci
ou de ceux-ci, caractérisé en ce qu'il consiste à soumettre la vapeur et le liquide
à des conditions de température et d'écoulement telles que la vapeur, qui sort sous
forme de colonnes de vapeur stables, continues et se raccordant aux éléments d'échange
de chaleur, arrive dans le liquide en étant parallèle au courant.
2. Installation pour la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication 1, comprenant
un échangeur de chaleur présentant un élément d'échange de chaleur dans lequel le
liquide est conduit au moins à l'extrémité de sortie de l'élément d'échange de chaleur,
sensiblement parallèlement à l'axe de celui-ci ou de ceux-ci, caractérisée en ce que
les surfaces d'échange de chaleur et les ouvertures de l'élément d'échange de chaleur,
ou des éléments d'échange de chaleur (3, 46, 63), sont agencées de manière que la
vapeur, qui sort sous forme de colonnes de vapeur (8) stables, continues et se raccordant
aux éléments d'échange de chaleur, arrive dans le liquide en étant parallèle à l'écoulement.
3. Installation suivant la revendication 2, caractérisée en ce que les colonnes de
vapeur (8) arrivent verticalement dans le liquide.