[0001] Die Erfindung betrifft eine Halterung für einen Pfeifenreiniger, um die ein mit Textilfaden-
bzw. -faserstücken besetztes, verdrilltes Chenilledrahtstück wickelbar ist, bestehend
aus einem zylindrischen Stützkörper, in dessen Mantelfläche sich wenigstens eine schraubenlinienförmig
verlaufende Nut befindet und der an wenigstens einem Ende eine Einrichtung zum Sichern
des Chenilledrahtstückes gegen Verdrehung aufweist.
[0002] Eine solche Halterung ist aus der GB A 394156 bekannt. Sie hat die Gestalt eines
Türschlüssels ohne Bart, wobei der in seinem Durchmesser gleichförmige Schaft eine
wendelförmig verlaufende Rille aufweist und an seinem freien Ende eine Kerbe trägt,
in die das Ende eines Chenilledrahtstückes eingelegt werden kann und die auf diese
Weise als Verdrehungssicherung wirkt.
[0003] Pfeifen haben bekanntlich für den Durchgang des Rauchs enge Kanäle, welche mit den
vorgenannten Chenilledrahtstücken relativ gut zu reinigen sind. Pfeifen besitzen aber
bekanntlich neben den engen Tauchkanälen auch Bohrungen mit größerem Durchmesser,
die einerseits zur Aufnahme von Filtern und andererseits zur Aufnahme des Pfeifenmundstückes
dienen. Zur Reinigung dieser unterschiedlich weiten Bohrungen wäre der Chenilledraht
auf seiner Halterung zu unterschiedlichen Durchmessern aufzuwickeln. Es ist jedoch
mit der bekannten Halterung nur schwer möglich, den Chenilledraht zu einem Durchmesser
aufzuwickeln, der groß genug ist, daß der Mundstück-Aufnahmeabschnitt des Pfeifenkopfes
ausgefüllt werden kann.
[0004] Es sind auch bereits Pfeifenreiniger bekanntgeworden, die aus einer an einem Handgriff
befestigten klingenartigen Halterung bestehen, an welcher das Reinigungsmaterial in
Form eines saugfähigen Fadens oder eines Chenilledrahtstückes befestigt wird, wobei
dieses dann entlang der klingenartigen Halterung von dieser abgestützt wird (GB-PS
605 608, US-PS 2 487 676, US-PS 2 388 016, US-PS 1246710). Bei allen diesen Pfeifenreinigern
handelt es sich ausschließlich um solche zur Reinigung der relativ feinen Tauchkanäle
mit sehr kleinem Durchmesser, nicht jedoch um solche zur Reinigung der Bohrungen mit
größerem Durchmesser, für die der erfindungsgemäß ausgebildete Pfeifenreiniger ausschließlich
Anwendung finden soll.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für einen Pfeifenreiniger
zu schaffen, mit dessen Hilfe es möglich ist, die größeren Bohrungen einer Pfeife
in einfacher Weise mühelos reinigen zu können, um die sich dort ansammelnden Ablagerungen
weitgehend entfernen zu können, und zwar in vollkommenerer und einfacherer Weise,
als dies bisher möglich war.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß der Stützkörper
einen Abschnitt größeren Durchmessers und einen angrenzenden Abschnitt kleineren Durchmessers
aufweist, die Verdrehungssicherungseinrichtung durch eine Radial- oder Axialbohrung
zur Aufnahme des einen Endes des Chenilledrahtstückes und einen im Bereich der Stützkörperstirnfläche
angeordneten Haken gebildet ist, und daß die Mantelflächen des Stützkörpers mit einer
Riffelung oder dgl. versehen sind.
[0007] Bei dieser Halterung wird das Chenilledrahtstück an einem Ende des zylindrischen
Stützkörpers befestigt und von dort aus zunächst über dessen Stirnfläche und anschließend
schraubenlinienförmig über dessen Mantelfläche gebogen. Um die Lage des Chenilledrahtstückes
auf dem Stützkörper zu sichern, besitzt dieser in seiner Mantelfläche wenigstens eine
schraubenlinienförmig verlaufende Nut, die an einer der Stirnflächen beginnt und welche
der teilweisen Aufnahme des schraubenlinienförmig um den Stützkörper herumgebogenen
Chenilledrahtstückes dient, sowie weiterhin eine Bohrung im Bereich wenigstens des
einen Endes des Stützkörpers, die dazu dient, das eine Ende des Chenilledrahtstückes
aufzunehmen, um es zu befestigen. Die Steigung dieser Nut bzw. der Nuten kann anfangs
klein sein, um dann zunehmend größer zu werden, damit das Chenilledrahtstück am äußeren
Ende dichter gewickelt ist, um dadurch eine gute Reinigung der Bohrungen an deren
inneren Enden zu bewirken. Um den Chenilledraht an den Enden des zylindrischen Stützkörpers
besser und sicherer festzuhalten, befindet sich im Bereich der Stirnfläche ein kleiner
Haken oder eine Rast oderdgl.
[0008] Da Pfeifen bekanntlich größere Bohrungen in zwei unterschiedlichen Durchmessern aufweisen,
besitzt der zylindrische Stützkörper der erfindungsgemäß ausgebildeten Halterung an
seinem einen Ende einen Teil mit einem größeren Durchmesser und an seinem anderen
Ende einen Teil mit einem kleineren Durchmesser.
[0009] Um die Handhabung, insbesondere das Drehen, des Pfeifenreinigers zu erleichtern,
sind die Mantelflächen des Stützkörpers geriffelt, um ihn so leichter in die Bohrungen
hineinschieben zu können.
[0010] Ein derart ausgebildeter Pfeifenreiniger gewährleistet eine gute Reinigung der Wandflächen
größerer Bohrungen, weil die kurzen Faser- bzw. Fadenstücke des Chenilledrahtstückes,
welches relativ dicht an der Wand der Bohrung durch den zylindrischen Stützkörper
abgestützt ist, eine bessere Reinigung gewährleisten, und zwar eine gleich gute wie
die der engen Rauchkanäle in den Pfeifen.
[0011] In den Figuren bis 3 der Zeichnung ist die erfindungsgemäß ausgebildete Halterung
anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels

welches nachstehend im einzelnen

ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Pfeifenreinigers mit der erfindungsgemäßen
Halterung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Stützkörpers nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Stirnseite des Stützkörpers.
[0012] Ein mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Halterung gebildeter Pfeifenreiniger besteht,
wie aus 1 1 hervorgeht, aus dem zylindrischen

11 und dem an diesem befestigten,

- bzw. -faserstücken besetzten, verdrillten Chenilledrahtstück 12, welches am Stützkörper
11 im Bereich der Stirnseite 13 befestigt und von dort über die Stirnfläche 13 hinweg
und anschließend schraubenlinienförmig um den Stützkörper 11 herumgewickelt ist. Der
Stützkörper 11 besteht aus einem Teil 11 mit größerem Durchmesser 0 und einem Teil
11 b mit kleinerem Durchmesser d. In der Nähe der Stirnflächen 13 und 14 befindet
sich je eine Bohrung 15a bzw. 15b für die Befestigung des einen Endes 16 des Chenilledrahtstücks
12. In der mit einer Riffelung versehenen Mantelfläche des Stützkörpers 11 befinden
sich schraubenlinienförmig angeordnete Nuten 17a bzw. 17b, in welche das schraubenlinienförmig
um den Stützkörper 11 gewickelte Chenilledrahtstück 12 teilweise hineinragt, so daß
es bei axialen Bewegungen beim Reinigen der Bohrungen im Pfeifenkopf bzw. im Pfeifenmundstück
festgelegt ist und sich nicht verschieben kann.
[0013] Wie aus Fig. 3 hervorgeht, befindet sich am äußeren Ende des Stützkörpers 11 ein
Haken 18, um welchen herum das in die Bohrung 15 eingesetzte Ende des Chenilledrahtstückes
verläuft, bevor es auf die zylindrische Mantelfläche des Stützkörpers 11 aufgewickelt
wird.
1. Halterung für einen Pfeifenreiniger, um die ein mit Textilfaden- bzw.-Faserstücken
besetztes, verdrilltes Chenilledrahtstück (12) wickelbar ist, bestehend aus einem
zylindrischen Stützkörper (11), in dessen Mantelfläche sich wenigstens eine schraubenlinienförmig
verlaufende Nut (17a; 17b) befindet und der an wenigstens einem Ende eine Einrichtung
(15a; 15b; 18) zum Sichern des Chenilledrahtstückes (12) gegen Verdrehung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper (11) einen Abschnitt (11a) größeren Durchmessers
(D) und einen angrenzenden Abschnitt (11 b) kleineren Durchmessers (d) aufweist, die
Verdrehungssicherungseinrichtung durch eine Radial- oder Axialbohrung (15a; 15b) zur
Aufnahme des einen Endes des Chenilledrahtstückes (12) und einen im Bereich der Stützkörperstirnfläche
angeordneten Haken (18) gebildet ist, und daß die Mantelflächen des Stützkörpers (11)
mit einer Riffelung oder dgl. versehen sind.
2. Halterung nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenlinienförmig
verlaufenden Nuten (17a, 17b) im Bereich der freien Enden des Stützkörpers (11) gegen
die Stirnflächen hin eine stetig abnehmende Steigung aufweisen.
1. A mounting for a pipe cleaner around which mounting a twisted chenille wire piece
(12) set with textile thread or fiber pieces can be wound, said mounting consisting
of a cylindrical supporting body (11) with at least one spiral groove (17a; 17b) located
in the surface area thereof and having at at least one end a means (15a; 15b; 18)
for securing the chenille wire piece against contortion, characterized in that the
supporting body (11) has a portion (11a) with a larger diameter (D) and an adjoining
portion (11 b) with a smaller diameter (d), the means for securing against contortion
is formed by a radial or axial bore (15a; 15b) for receiving one end of the chenille
wire piece (12) and by a catch (18) disposed in the area of the end face of the supporting
body, and that the surface areas of the supporting body (11) are provided with knurls
or the like.
2. A mounting according to claim 1, characterized in that in the area of the free
ends of the supporting body (11) the spiral grooves (17a; 17b).have a steadily decreasing
pitch toward the end faces.
1. Support de cure-pipe, autour duquel est enroulable un câble (12) torsadé muni de
fils ou fibres textiles, comprenant un corps de soutien (11) cylindrique à la surface
duquel se trouve au moins une rainure (17a, 17b) continue sensiblement hélicoïdale
et qui présente à au moins une extrémité un dispositif (15a, 15b, 18) de fixation
antitorsion du câble (12), caractérisé en ce que le corps de soutien (11) présente
un segment (11a) de plus grand diamètre (D) et un segment (11b) contigu de diamètre
plus petit (d), le dispositif de fixation antitorsion est formé au moyen d'un alésage
(15a, 15b) radial ou axial pour réception d'une extrémité du câble 12 et au moyen
d'un crochet (18) disposé au voisinage de la surface frontale du corps de soutien,
et en ce que les surfaces externes du corps de soutien (11) sont munies d'une cannelure
ou similaire.
2. Support selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rainures continues
sensiblement hélicoïdales (17a, 17b) présentent un pas diminuant de façon constante
au voisinage des extrémités libres du corps de soutien (11) en regard des surfaces
frontales.