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EP 0 072 891 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.1985 Patentblatt 1985/46 |
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Anmeldetag: 12.05.1982 |
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Verfahren und Vorrichtung zum konischen Aufweiten von Metalltuben mittels Druckluft
Method of and device for conically widening metal tubes by compressed air
Procédé et dispositif d'élargissement en cône de tubes métalliques au moyen d'air
comprimé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
22.08.1981 DE 3133257
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.1983 Patentblatt 1983/09 |
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Anmelder: Herlan & Co. Maschinenfabrik GmbH |
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D-7500 Karlsruhe 1 (DE) |
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Erfinder: |
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- Rettenmaier, Alois, Ing.grad.
D-7512 Rheinstetten/Forchheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum konischen Aufweiten von Metalltuben nach
den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmalen und betrifft gleichermaßen
eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
[0002] Durch das konische Aufweiten der Metalltuben soll eine raumsparende Stapelung der
Tuben in Stangenform ermöglicht werden, wodurch nur
1/
5 des bisherigen Transportvolumens bzw. Verpackungsmaterials benötigt wird.
[0003] Für die Umwandlung von Tuben in die konische Form sind bisher verschiedene Verfahren
vorgeschlagen worden, die beispielsweise darin bestehen, daß Tuben an ihrer Basis
mit einem elastischen Mantel oder auf andere Weise abgedichtet und geweitet werden.
[0004] Es ist z. B. aus der DE-OS 2 711 649 ein Verfahren bekannt, nach dem an einem offenen
zylindrischen Ende einer Tube duch einen elastischen Mantel zunächst die Abdichtung
entlang des Tubenrandes erfolgt und anschließend durch Einströmen eines pneumatischen
oder hydraulischen Mediums in den abgedichteten Innenraum der Tube die konische Form
durch Anlegen an die Innenfläche einer Matrize erfolgt. Durch den nacheinander stattfindenden
Prozeß des Abdichtens bei gleichzeitigem Aufweiten des offenen Tubenrandes durch den
elastischen Mantel und durch das zeitverzögerte Konifizieren der Tube entstehen Spannungen
im Lack und in der Tube, wodurch eine hohe Fehlerquote entstehen kann und wobei durch
den Verschleiß des elastischen Mantels ein regelmäßiges Auswechseln des Mantels stattfinden
muß.
[0005] Aus der DE-PS 2012701 und der DE-AS 2 131 504 ist es ferner bekannt, daß die Abdichtung
des offenen Tubenrandes durch Eingreifen eines in Tubenrichtung axial beweglichen
Stopfens mit einem Außenkonus in die Füllöffnung der Tube erfolgt. Dabei wird durch
den Außenkonus, der einen größeren Kegelwinkel als die Innenwand der Matrize aufweist,
der Tubenrand unabhängig vom Konifizieren zusätzlich nach außen aufgespreizt, wodurch
häufig Einrisse am Tubenrand und Innenlackbeschädigungen die Folge sind. Durch die
nach außen sich weitende Füllöffnung der Tube entstehen Druckluftverluste, die den
Konifiziervorgang verteuern würden.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen,
bei denen eine absolute Dichtigkeit während des Konifizierens und der damit verbundenen
Tubenverkürzung gewährleistet ist, ohne die Metalltube daran zu hindern, sich auch
im Bereich der Füllöffnung gleichmäßig entsprechend der Matrizenkonizität zu weiten;
zugleich muß verhindert werden, daß Tubenbeschädigungen in Form von Rissen am Tubenrand,
Wellungen und Lackbeschädigungen, insbesondere an der Tubeninnenseite, entstehen.
[0007] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß durch die linienartige Anpressung
des äußeren Randes des offenen Endes der zylindrischen Metalltube, die Metalltube
gegen die abgeschrägte Dichtfläche des unter Federdruck stehenden, metallisch abdichtenden
Dichtringes luftdicht abgeschlossen und während des Konifiziervorganges, um den weiteren
Druckaufbau zu ermöglichen, durch die in Tubenrichtung axiale Bewegung des Dichtringes
am offenen Rand der Metalltube eine nach innen gerichtete dichtende Fase angeformt
wird.
[0008] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0009] Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zu dessen Durchführung haben gegenüber
bekannten Verfahren und Vorrichtungen den Vorteil, daß durch Bildung einer schulterartigen,
nach innen gerichteten Fase ein egaler Tubenrand während des Konifiziervorganges hergestellt
und dadurch eine optimale Dichtung beim Konifizieren garantiert wird, wobei der Tubenwerkstoff
sich schonend dehnt und Außen-und Innenlack sowie der ggf. innen aufgespreizte Gummidichtring
bei diesem Vorgang unbeschädigt bleiben. Der nach innen geformte Dichtrand wird gegenüber
bekannten Verfahren durch das Fehlen des Aufdornens nicht mechanisch nach außen geformt
und dadurch nicht überfordert. Es ergeben sich nur noch geringe Randspannungen und
damit werden Einrißgefahren am Tubenrand weitgehendst vermieden. Durch die schonende
Behandlung vor allem der Lackierung und ggf. Gummierung durch das erfindungsgemäße
Verfahren bleibt die optimale Fertigungslinienanordnung erhalten. Die Vorrichtung
bietet weitere Vorteile dadurch, daß sie unabhängig von Längen- und Durchmessertoleranzen
der zylindrischen Metalltuben in Form und Länge jeweils gleiche konische Metalltuben
hergestellt und dazu keine verschleißanfälligen Dichtelemente aus Gummi oder Kunststoff
als Tubeninnendichtung benötigt.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren und die zur Durchführung desselben dienende Vorichtung
werden unter Zuhilfenahme der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch ein Vorrichtung zum konischen Aufweiten zylindrischer
Metalltuben mittels Druckluft,
Fig. 2 Teil einer konischen Metalltube mit einer nach innen gerichteten Dichtfase
des offenen Endes,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch zwei ineinander geschachtelte egalisierte konische
Metalltuben.
[0011] Die Vorrichtung nach Fig. 1 zum Konifizieren von Metalltuben gehört zu einem nicht
dargestellten Revolverkopf, in dem zwölf Konifizierdorne 13 eingespannt sind. Über
zwei Konifizierdorne 13 wird durch ein ebenfalls nicht dargestelltes Huborgan mit
je einer Matrize 5 die zylindrische Tube 16, ggf. mit aufgespritztem Gummiring 26,
geschoben, bis die Matrize 5 an der äußeren Stirnseite des Tubenhalters 19 zur Anlage
kommt, wobei das offene Tubenende auf der Innenseite von dem kegeligen Zentrierring
24 zentriert und am äußeren Tubenrand gegen die Kraft der Druckfeder 3 an die Dichtfläche
2 des Dichtringes 1 gedrückt wird. Die Druckfeder 3 liegt dabei an der von der Tube
abgewandten Stirnfläche 8 des Dichtringes 1 an und wird durch eine nicht dargestellte
einstellbare Halterung vorgespannt. Unabhängig von Durchmesser- und Längentoleranzen
der zylindrischen Tube 16 wird durch die Federkraft eine ausreichende Kantenpressung
zwischen dem äußeren Tubenrand und der unter einem Winket geneigten Dichtfläche 2
erzeugt, um zunächst gegen die einströmende Luft abzudichten. Die zum Konifizieren
benötigte Druckluft strömt durch den Umformer-Druckluftkanal 18 und gelangt über die
auf dem Umfang des Konifizierdornes 13 und der Hülse 25 verteilten, axial verlaufenden
Austrittskanäle 15 an die Innenwand der zylindrischen Tube 16. Gleichzeitig ist, ausgehend
vom Umformer-Druckluftkanal über radial verlaufende, auf dem Umfang verteilte Kanäle
21 des Konifizierdornes 13 Druckluft in den Hohlraum 20 geströmt. Durch die Durchmesserdifferenzen
der Gleitflächen 11, 12 des Dichtringes 1 und 11', 12' des Konifizierdornes 13 und
Abdichtung des Hohlraumes 20 durch die Dichtelemente 9 und 10 wird unter pneumatischem
Druck auf der Ringfläche 4 eine in Tubenrichtung weisende axiale Kraftkomponente erzeugt,
die den Dichtring auf den Gleitflächen 11, 12, 11', 12' soweit axial verschiebt, bis
die Dichtfläche 2 an der zur Dichtfläche 2 parallelen Anschlagfläche 14 der Matrize
5 anliegt. Dabei wird von der unter einem Winkel,8, der zur Tubenachse 7 zwischen
45° und 75° liegen kann, geneigten metallischen Dichtfläche 2 eine nach innen gerichtete
dichtende Fase 6 angeformt, das offene Tubenende luftdicht verschlossen und gleichzeitig
legt sich durch den pneumatischen Druck die zylindrische Metalltube 16 an die konische
Innenfläche der Matrize 5 an, wobei die Metalltube axial auf ein konstantes Längenmaß
verkürzt und unter einem Winkel α konfiziert wird, wie es Fig. 2 wiedergibt.
[0012] Ist gegen Ende des Konifiziervorganges durch die Durchmesservergrößerung des Tubenendes
und die durch den pneumatischen Druck entstehende Kraftkomponente auf die Dichtfläche
2 mit einem zu starken Absinken des von der Ringfläche 4 erzeugten spezifischen Druckes
an der Dichtfase 6 zu rechnen, so kann der spezifische Dichtdruck daduch erhöht werden,
daß am Hohlraum 20 ein separater Druckluftanschluß vorgesehen wird, der durch Druckregler
dem Dichtdruck angepaßt werden kann und somit einen max. Druckaufbau beim Konifiziervorgang
im Innenraum der Metalltube garantiert.
[0013] Nachdem die zylindrische Tube 16 die erwünschte konische Form angenommen hat, wird
die Umformer-Druckluftzufuhr unterbrochen, die Matrize 5 vom Konifizierdorn 13 entfernt
und die konifizierte Tube 22 mittels Tubenabblaseluft, die durch das Rohr 17 strömt,
vom Tubenhalter 19 abgedrückt.
[0014] Der angeformte Tubenrand 6 wird an der nicht dargestellten Rißprüfstation - eine
der Nachfolgestationen - durch den vorhandenen Dichtkegel an der Rißprüfstation egalisiert,
so daß die konifizierte Metalltube stapelfähig ist.
[0015] Fig. 3 zeigt ineinander gestapelte, koaxial zur Tubenachse 7 von Durchmesser d
i auf Durchmesser d
2 um Winkel a konifizierte und egalisierte Metalltuben 23, die auf der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bei gleichem Tubendurchmesser mit verschiedenen Konifizierkegeln bzw.
Tubenabständen p hergestellt werden können.

1. Verfahren zum konischen Aufweiten von Metalltuben (16), bei dem die in Kegelform
auszugestaltende, an einem Ende geschlossene und an dem anderen Ende offene zylindrische
Metalltube an dem offenen Ende luftdicht abgeschlossen, der Innenraum mit Hilfe eines
pneumatischen Mittels unter Druck gesetzt und die zylindrische Metalltube auf die
Innenwand der mit einer kegeligen Aushöhlung ausgestalteten Matrize (5) angepreßt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die linienartige Anpressung des äußeren Randes
des offenen Endes der zylindrischen Metalltube (16) die Metalltube gegen die abgeschrägte
Dichtfläche (2) des unter Federdruck stehenden metallisch abdichtenden Dichtringes
(1) luftdicht abgeschlossen und während des Konifiziervorganges, um den weiteren Druckaufbau
zu ermöglichen, durch die in Tubenrichtung axiale Bewegung des Dichtringes (1) am
offenen Rand der Metalltube (16) eine nach innen gerichtete dichtende Fase (6) angeformt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abplattung einer egalen,
nach innen gerichteten dichtenden Fase (6) der spezifische Dichtdruck durch Druckluftbeaufschlagung
der Ringfläche (4) des Dichtringes (1) mit dem Betriebsdruck erhöht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abplattung einer egalen,
nach innen gerichteten dichtenden Fase (6) der spezifische Dichtdruck durch Druckluftbeaufschlagung
der Ringfläche (4) des Dichtringes (1) unabhängig vom Betriebsdruck durch einen Druckregler
dem erforderlichen spezifischen Dichtdruck angepaßt und einstellbar ist.
4. Vorrichtung zum konischen Aufweiten von Metalltuben (16) und dergleichen, mit einer
eine Metalltube aufnehmenden, innen konischen Matrize (5) und einem in die Matrize
einschiebbaren, eine Metalltube tragenden Konifizierdorn (13), einer Druckluftquelle
zum Einleiten eines pneumatischen Druckmediums in den Innenraum der Metalltube sowie
einem die Metalltube am hinteren offenen Ende luftdicht abschließenden Dichtelement,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement als metallischer Dichtring (1) in Gestalt
eines auf dem Konifizierdorn (13) axial beweglichen Zylinders mit einer stirnseitig
in Tubenrichtung liegenden Dichtfläche (2) ausgebildet ist, die unter einem Winkel
(3 in einem Winkelbereich zwischen 45° bis 75° zur Tubenachse kegelstumpfförmig in
den Dichtring (1) hineinverläuft und auf ihrem sich in den Bereich des hinteren offenen
Endes der Metalltube (16) hineinerstreckenden Teil als Formfläche für den offenen
Rand der Metalltube (16) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des erforderlichen
Dichtungsdruckes zum Abdichten des hinteren Tubenrandes an der Dichtfläche (2) eine
in Axialrichtung wirkende, an der von der Metalltube abgewandten Stirnfläche (8) des
Dichtringes (1) abgestützte Druckfeder (3) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine auf der abgesetzten
Innenbohrung des Dichtringes (1) befindliche Ringfläche (4), die durch die Durchmesserdifferenzen
der Gleitflächen (11, 11', 12, 12') des Dichtringes (1) und des Konifizierdornes (13)
zwischen den Dichtelementen (9, 10) unter pneumatischem Druck eine axiale, zur Metalltube
weisende Kraftkomponente erzeugt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch eine Anschlagfläche
(14), die die axiale, in Tubenrichtung ausführende Hubbegrenzung des Dichtringes (1)
durch Kontakt der Dichtfläche (2) des Dichtringes (1) mit der parallel zur Dichtfläche
(2) abgeschrägten Anschlagfläche (14) der Matrize (5) darstellt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische
Dichtring (1) zur Erzielung einer verschleißfesten Dichtfläche (2) und abriebfester
Gleitflächen (11, 12) aus gehärtetem Stahl besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8 mit einer innerhalb der Matrize auf
dem Konifizierdorn befindlichen Hülse, wobei am Konifizierdorn und an der Hülse auf
dem Umfang verteilte Austrittskanäle zum Aufweiten der Tuben angeordnet sind und der
Konifizierdorn eine axiale Öffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Durchströmen
der Druckluft während des Umformens der zylindrischen Tube (16) axial verlaufende
Austrittskanäle (15) des Konifizierdornes (13) und der Hülse (25) vorgesehen sind
und daß die Druckluft von der Tubenabblaseluft durch das innerhalb des Konifizierdornes
(13) um dessen Längsachse verlaufende und mit dem auf dem Konifizierdorn befestigten
Tubenhalter (19) endende Rohr (17) getrennt ist, wobei neben dem Tuben-Abblaseluftanschluß
ein zweiter separater Umformer-Druckluftanschluß vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hohlraum (20) zwischen Ringfläche (4) der Gleitflächen (11) des Dichtringes (1) und
(12') des Konifizierdorns (13) durch radial verlaufende, auf dem Umfang verteilte
Kanäle (21) mit dem Umformdruckluftkanal (18) verbunden ist.
1. Process for the conical widening of metal tubes (16), wherein the cylindrical metal
tube, which is to be shaped into conical form and is closed at one end and open at
the other end, is sealed in an airtight manner at the open end, the interior space
is placed under pressure by means of a pneumatic medium. And the cylindrical metal
tube is pressed onto the interior wall of the matrix (5) designed with a conical recess,
characterised in that, due to the linear pressing of the outer edge of the open end
of the cylindrical metal tube (16), the metal tube is sealed in an airtight manner
against the chamfered sealing surface (2) of the metallic sealing ring (1) which is
under spring pressure, and, during the conifi- cation process, in order to permit
the further build-up of pressure, an inward-directed sealing chamfer (6) is produced
at the open edge of the metal tube (16) by means of the axial movement of the sealing
ring (1) in the direction of the tube.
2. Process according to Claim 1, characterised in that in order to flatten off a uniform,
inward-directed sealing chamfer (6), the specific sealing pressure is increased with
the operating pressure by subjecting the annular surface (4) of the sealing ring (1)
to the action of compressed air.
3. Process according to Claim 1, characterised in that in order to flatten a uniform,
inward-directed sealing chamfer (6), the specific sealing pressure is matched to the
required specific sealing pressure, and is adjustable, independently of the operating
pressure by means of a pressure regulator by subjecting the annular surface (4) of
the sealing ring (1) to the action of compressed air.
4. Apparatus for conically widening metal tubes (16) and the like, having an internally
conical matrix (5) which receives a metal tube, and a conifying mandrel (13) which
can be pushed into the matrix and supports a metal tube, a compressed-air source for
introducing a pneumatic pressure medium into the internal space of the metal tube,
and a sealing element which seals the metal tube in an airtight manner at the open
rear end, characterised in that the sealing element is designed as a metal sealing
ring (1) in the form of a cylinder which can be moved axially on the conifying mandrel
(13) and possesses a sealing surface (2), situated on the end face in the direction
of the tube, which extends into the sealing ring (1) at an angle B in an angular range
between 45° and 75° to the axis of the tube, in the manner of a truncated cone, and
is designed, on that part thereof which extends into the region of the open rear end
of the metal tube (16), as a shaping surface for the open edge of the metal tube (16).
5. Apparatus according to Claim 4, characterised in that in order to generate the
necessary sealing pressure for sealing the rear tube edge at the sealing surface (2),
a compression spring (3) is provided, which acts in the axial direction and is supported
on that end face (8) of the sealing ring (1) which faces away from the metal tube.
6. Apparatus according to Claim 4 or 5, characterised by an annular surface (4) which
is situated on the shouldered internal hole of the sealing ring (1), and, due to the
differences in diamter of the sliding surfaces (11, 11', 12, 12') of the sealing ring
(1) and of the conifying mandrel (13) between the sealing elements (9, 10), under
pneumatic pressure, generates an axial force component directed towards the metal
tube.
7. Apparatus according to one of Claims 4 to 6, characterised by a stop surface (14)
which represents the axial limitation, in the tube direction, of the stroke of the
sealing ring (1) by contact between the sealing surface (2) of the sealing ring (1)
and the stop surface (14) of the matrix (5), which surface is chamfered parallel to
the sealing surface (2).
8. Apparatus according to one of Claims 4 to 7, characterised in that the metallic
sealing ring (1) consists of hardened steel in order to achieve a wearresistant sealing
surface (2) and abrasion- resistant sliding surfaces (11,12).
9. Apparatus according to one of Claims 4 to 8, having a sleeve located within the
matrix on the conifying mandrel, outlet ducts for widening the tubes being arranged
on the conifying mandrel and on the sleeve, distributed over the periphery, and the
conifying mandrel having an axial aperture, characterised in that axially extending
outlet ducts (15) of the conifying mandrel (13) and of the sleeve (25) are provided
to permit the compressed air to flow through during the re- shaping of the cylindrical
tube (16), and in that the compressed air is separated from the tube exhaust air by
the pipe (17) extending within the conifying mandrel (13) about the longitudinal axis
thereof and ending in the tube holder (19) attached to the conifying mandrel, a second
connection for compressed air for reshaping purposes being provided in addition to
the connection for the tube exhaust air.
10. Apparatus according to one of Claims 4 to 9, characterised in that the cavity
(20) between the annular surface (4) of the sliding surfaces (11) of the sealing ring
(1) and (12') of the conifying mandrel (13) is connected to the compressed-air duct
(18) for re-shaping purposes by means of radially extending ducts (21) distributed
over the periphery.
1. Procédé pour l'élargissement conique de tubes métalliques (16), dans lequel le
tube métallique cylindrique à rendre conique, fermé à une extrémité et ouvert à l'autre
extrémité, est obturé de façon étanche à son extrémité ouverte, son espace intérieur
est mis sous pression au moyen d'un fluide pneumatique et le tube métallique cylindrique
est pressé contre la paroi intérieure d'une matrice (5) pourvue d'une cavité conique,
caractérisé en ce que par un serrage linéaire du bord extérieur de l'extrémité ouverte
du tube métallique cylindrique (16), le tube métallique est obturé, de façon étanche
à l'air, par application sur la surface d'étanchéité (2) oblique de la bague d'étanchéité
(1) métallique soumise à la pression d'un ressort et que, pendant l'opération de déformation
en cône, on forme, par un mouvement de la bague d'étanchéité dans la direction axiale
du tube, un chanfrein d'étanchéité (6) dirigé vers l'intérieur, au bord ouvert du
tube métallique (16), afin de permettre la montée ultérieure en pression.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, pour obtenir par écrasement
un chanfrein (6) d'étanchéité égal, dirigé vers l'intérieur, on augmente la pression
spécifique d'étanchéité en appliquant la pression de service sur la surface annulaire
(4) de la bague d'étanchéité (1).
3. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, pour obtenir par écrasement
un chanfrein (6) d'étanchéité égal, dirigé vers l'intérieur, on adapte et on règle
la pression spécifique d'étanchéité à la pression spécifique d'étanchéité nécessaire
au moyen d'un régulateur de pression, et on applique celle-ci à la surface annulaire
(4) de la bague d'étanchéité (1), indépendamment de la pression de service.
4. Dispositif pour l'élargissement conique de tubes métalliques (16) et analogues,
comportant une matrice (5) intérieurement conique destinée à recevoir un tube métallique,
un mandrin (13) de déformation en cône, portant un tube métallique et pouvant être
introduit dans la matrice, une source d'air comprimé pour l'introduction d'un fluide
pneumatique comprimé dans l'espace intérieur du tube métallique ainsi qu'un organe
d'étanchéité obturant, de façon étanche à l'air,le tube métallique à son extrémité
arrière ouverte, caractérisé en ce que l'organe d'étanchéité a la forme d'une bague
d'étanchéité (1) métallique constituant un cylindre mobile axialement sur le mandrin
(13) de déformation en cône et présentant une surface d'étanchéité (2) frontale en
direction du tube, surface qui affecte, dans la bague d'étanchéité (1), la forme d'un
tronc de cône présentant un angle compris entre 45° et 75° avec l'axe du tube, et
qui, dans sa partie s'étendant en face de l'extrémité arrière ouverte du tube métallique
(16), est profilée en surface de formage du bord ouvert du tube métallique (16).
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé en ce que, pour produire la
pression d'étanchéité nécessaire à l'application étanche du bord arrière du tube sur
la surface d'étanchéité (2), il est prévu un ressort de pression (3) agissant en direction
axiale et prenant appui sur la face frontale (8) de la bague d'étanchéité (1), opposée
au tube métallique.
6. Dispositif suivant la revendication 4 ou 5, caractérisé par une surface annulaire
(4) ménagée dans l'alésage intérieur déporté de la bague d'étanchéité (1), surface
qui, en raison des différences de diamètre des surfaces de glissement (11, 11', 12,
12') de la bague d'étanchéité (1) et du mandrin (13) de déformation en cône entre
les joints (9,10) engendre, sous l'effet de la pression pneumatique, une composante
de force axiale orientée vers le tube métallique.
7. Dispositif suivant l'une des revendications 4 à 6, caractérisé par une surface
de butée (14) qui constitue la limite axiale, selon la direction du tube, de la course
de la bague d'étanchéité (1), par contact de la surface d'étanchéité (2) de la bague
d'étanchéité (1) avec la surface de butée (14) de la matrice (5), inclinée parallèlement
à la surface d'étanchéité (2).
8. Dispositif suivant l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que la bague
d'étanchéité (1) métallique est réalisée en acier trempé afin de présenter une surface
d'étanchéité (2) résistant à l'usure et des surfaces de glissement (11, 12) résistant
à l'abrasion.
9. Dispositif suivant l'une des revendications 4 à 8, comportant une douille disposée
sur le mandrin de déformation en cône à l'intérieur de la matrice, dans lequel le
mandrin de déformation en cône et la douille portent, répartis à leur périphérie,
des canaux de sortie pour l'élargissement des tubes et le mandrin de déformation en
cône présente une ouverture axiale, caractérisé en ce que, pour assurer le passage
de l'air comprimé pendant la déformation du tube cylindrique (16), le mandrin de déformation
en cône (13) et la douille (25) sont pourvus de canaux de sortie (15) axiaux, et en
ce que l'air comprimé est séparé de l'air de dégagement pneumatique du tube par le
conduit (17) s'étendant à l'intérieur du mandrin (13) de déformation en cône autour
de l'axe longitudinal de celui-ci et se terminant dans le serre-tube (19) fixé sur
le mandrin de déformation en cône, auquel cas il est prévu une seconde arrivée séparée
d'air comprimé dans le convertisseur de forme, en plus de l'arrivée d'air de dégagement
des tubes.
10. Dispositif suivant l'une des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que la chambre
(20) est mise en communication, entre la surface d'étanchéité (4), les surfaces de
glissement (11) de la bague d'étanchéité (1) et (12') du mandrin (13) de déformation
en cône, avec le canal (18) à air comprimé par des canaux radiaux (21), répartis sur
la périphérie.

