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EP 0 072 904 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.01.1985 Patentblatt 1985/05 |
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Anmeldetag: 28.06.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A63C 9/084 |
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Fersenhalter
Heel retainer for a ski binding
Talonnière pour fixation de ski
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI |
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Priorität: |
20.08.1981 AT 3650/81
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.1983 Patentblatt 1983/09 |
| (71) |
Anmelder: TMC CORPORATION |
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CH-6340 Baar/Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Nitschko, Theodor
A-1100 Wien (AT)
- Spitaler, Engelbert
A-2351 Wr. Neudorf (AT)
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Vertreter: Szász, Tibor, Dipl.-Ing. |
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HTM Sport- und Freizeitgeräte AG
Tyroliaplatz 1 2320 Schwechat 2320 Schwechat (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Fersenhalter mit einer am Ski zu befestigenden
bzw. in Skilängsrichtung verstell- und feststellbaren Grundplatte, an der ein eine
Rastfeder und einen Rastbolzen aufnehmendes Gehäuse angeordnet ist, das gegebenenfalls
um eine auf die Skioberseite normale Achse gegenüber der Grundplatte verschwenkbar
ist und welches Gehäuse auf einer Querachse eine aus einem Trittsporn und einem Niederhalteteil
bestehende Einheit trägt, welche unter dem Einfluß mindestens einer sie nach oben
zu schwenken suchenden Schenkelfeder steht, welcher Einheit ein mit einer dem Rastbolzen
zugeordneten Steuerkurve ausgestatteter Auslösehebel zugeordnet ist.
[0002] Der Fersenhalter dieser nicht druckschriftlich vorveröffentlichten Art (DE-A-3 104
633) war zwar sehr einfach in seiner Konstruktion und äußerst robust in seinem Aufbau,
er hatte jedoch den Nachteil, daß im Falle einer unwillkürlichen Auslösung des Vorderbackens
der Skibindung der Auslösehebel, der mit dem Trittsporn und dem Niederhalteteil einstückig
ausgebildet war, zum Wiedereinsteigen des Skischuhes von Hand in die Einsteigstellung
geschwenkt werden mußte.
[0003] Eine andere Ausführungsform eines Fersenhalters zeigt die AT-PAS-306 591. Bei diesem
Fersenhalter ist der Auslösehebel auf einer im Gehäuse gelagerten, mit einer Abflachung
versehenen Welle befestigt, und die Einheit aus Trittsporn und Niederhalteteil, die
von einer die Einheit nach oben zu schwenken suchenden Schenkelfeder beaufschlagt
wird, ist auf einer Achse im Gehäuse schwenkbar gelagert. An der Abflachung der Welle
liegt ein von der Rastfeder belasteter Kolben an. Der Auslösehebel ist U-förmig und
trägt an seiner Vorderseite Steuerkurven, die mit Rollen an der Einheit zusammenarbeiten.
Auch dieser Fersenhalter hat den Nachteil, daß er bei einem unwillkürlichen Auslösen
des Vorderbackens in der Fahrtstellung verbleibt.
[0004] Es sind zwar bereits Fersenhalter vorgeschlagen worden, welche immer bereit für den
Einstieg des Skischuhes waren, egal ob der Fersenhalter willkürlich oder unwillkürlich
ausgelöst worden war bzw. nur beim Vorderbacken eine unwillkürliche Auslösung stattgefunden
hatte (s. AT-PA-341 393), doch waren diese Fersenhalter in ihrer Konstruktion etwas
aufwendig.
[0005] Die Erfindung setzt sich zum Ziel, die angeführten Nachteile der bekannten Ausführungsformen
zu beseitigen und einen Fersenhalter gemäß der oben angegebenen Gattung zu schaffen,
der einerseits nach jeder Art der Auslösung für den Einstieg des Skischuhes bereit
ist, anderseits aber in seinem Aufbau äußerst einfach ist. Weiters soll beim Einsteigen
eine Relativbewegung zwischen der aus Trittsporn und Niederhalteteil bestehenden Einheit
und dem Auslösehebel zwar möglich sein, in der Fahrtstellung jedoch soll eine derartige
Relativbewegung, welche zu einem Ausleiern der Gelenke führen kann, unterbunden werden.
[0006] Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Einheit, die vorzugsweise
in der Fahrtstellung.längs einer Trennebene am Auslösehebel anliegt, mit dem um die
Querachse des Gehäuses verschwenkbaren Auslösehebel gelenkig verbunden ist und unter
dem Einfluß mindestens einer Druckfeder steht, welche die Einheit von der Querachse
bzw. vom Auslösehebei weg zu drücken trachtet, und daß die Einheit mit dem Auslösehebel
in der Fahrtstellung mittels eines Ansatzes, der in eine Aussparung einrastet, verriegelt
ist.
[0007] Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn gemäß einem weiteren Merkmal
der Erfindung zur gelenkigen Verbindung der Einheit mit dem Auslösehebel mindestens
eine Gelenklasche vorgesehen ist, deren von der Querachse des Auslösehebels durchsetzte
Ausnehmung als Langloch ausgebildet ist, wogegen die Querachse der Einheit eine Bohrung
in der Gelenkachse durchsetzt, und wenn die bzw. jede Druckfeder in einer Sackbohrung
im Auslösehebel untergebracht ist. Dadurch wird besonders in der Anfangsphase der
Kombinierten Bewegung der Einheit eine große Beschleunigung erreicht. Die Erfindung
sieht ferner vor, daß die Achse der Sackbohrung mit der Achse der Gelenklasche in
der Fahrtstellung des Fersenhalters fluchtet und die in ihrem vorderen Bereich dem
Querschnitt der Gelenklasche entsprechend und deren Schwenkbewegung zulassend ausgebildet
ist. Durch diese Maßnahme ist bei einer Auslösung der Bindung ein Wegbewegen der Einheit
vom Auslösehebel auch dann gewährleistet, wenn der Fersenhalter verschmutzt oder durch
Eiskristalle verunreinigt ist.
[0008] Für eine besonders kompakte Bauweise hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn erfindungsgemäß
die Querachse für den Auslösehebel in letzterem in Lageraugen gelagert ist, welche
am Auslösehebel angesetzt sind und über die Trennebene zwischen der Einheit und dem
Auslösehebel in Ausnehmungen der Einheit seitlich vorragen. Dadurch wird auch die
vom Ansatz hervorgerufene Verrastung verbessert.
[0009] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn erfindungsgemäß in der Fahrtstellung
der Ansatz der Einheit und die Aussparung im Auslösehebel unterhalb der beiden Lageraugen
des Auslösehebels liegen. Infolge dieses Merkmales geht die Resultierende der von
der Ferse des Skischuhes in horizontaler Richtung auf den Fersenhalter ausgeübten
Kräfte zumindest angenähert durch den Ansatz, was dessen Eindringen in die Ausnehmung
noch verstärkt.
[0010] Ferner sieht die Erfindung vor, daß zur Begrenzung der kombinierten Bewegung der
Einheit bzw. der Gelenklasche gegenüber dem Auslösehebel an letzterem Anschlagflächen
angeordnet sind. Durch diese wird der Schwenkwinkel der Einheit auf etwa 36° und der
der Gelenklasche auf etwa 72° begrenzt.
[0011] Selbstverständlich bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, die Schenkelfeder,
welche die Schwenkbewegung der Einheit gegenüber dem Auslösehebel herbeiführen sollen,
unterzubringen. Als konstruktiv besonders einfach hat es sich jedoch erwiesen, wenn
in weitere Ausgestaltung der Erfindung die bzw. jede Schenkelfeder auf der Querachse
für den Auslösehebel gelagertz ist, wobei ein Schenkel der Schenkelfeder sich an einer
Anschlagfläche des Auslösehebels abstützt, der andere Schenkel hingegen mit seinem
abgebogenen Ende in einer schlitzartigen Ausnehmung der Einheit untergebracht ist.
Dabei wird durch das abgebogene Schenkelende ein Gleiten des Schenkels in der Längsrichtung
der Ausnehmung während der kombinierten Bewegung der Einheit ermöglicht.
[0012] Für die gegenseitige Anordnung der Federn gibt es natürlich verschiedene Lösungen.
Als besonders vorteilhaft hat es sich jedoch erwiesen, wenn die Gelenklasche und die
Druckfeder(n) im mittleren Bereich des Auslösehebels symmetrisch zu dessen vertikaler
Längsmittelebene angeordnet sind, wogegen die beiden Schenkelfedern sich zu beiden
Seiten der Gelenklasche im Abstand von dieser befinden.
[0013] In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
rein schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Fersenhalter in
der Einsteiglage im Längsschnitt und Fig. denselben in der Fahrtstellung, gleichfalls
im Längsschnitt, Fig.3 gibt ein Detail des in Fahrtstellung befindlichen Fersenhalters
im Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 4 und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie
IV-IV in Fig. 3 wieder.
[0014] In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein Ski bezeichnet, auf dessen Oberseite 1a eine Führungsschiene
2 befestigt ist. An dieser ist die Grundplatte 3 eines Fersenhalters verschiebbar
geführt. Sie ist durch an sich bekannte, der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellte
Mittel in der gewählten Lage feststellbar. An der Grundplatte 3 ist ein eine Rastfeder
4 und einen Rastbolzen 10 od. dgl. aufnehmendes Gehäuse 5 auf einer vertikalen Achse
6 verdrehbar gelagert. Das Gehäuse 5 besitzt auf der dem Skischuh zugewandten Seite
zwei Lageraugen 5', in denen eine Querachse 7 für einen Auslösehebel 8 angeordnet
ist. Dieser trägt an seiner Unterseite eine Steuerkurve 9, welche dem Rastbolzen 10
od. dgl. zugeordnet ist, der von der Rastfeder 4 beaufschlagt wird und im Gehäuse
5 in Richtung seiner Achse verschiebbar geführt ist.
[0015] An seiner Vorderseite trägt der Auslösehebel 8 eine aus einem Trittsporn 11 und einem
Niederhalteteil 12 bestehende Einheit 13. Diese ist mit dem Auslösehebel 8 gelenkig
verbunden und steht unter dem Einfluß von zwei Schenkelfedern 14, welche die Einheit
13 nach oben zu schwenken suchen, sowie mindestens einer Druckfeder 15, welche die
Einheit 13 von der Querachse 7 bzw. vom Auslösehebel 8 wegzudrücken trachtet. Dabei
wird die gelenkige Verbindung der Einheit 13 mit dem Auslösehebel 8 durch eine Gelenklasche
16 herbeigeführt, deren von der Querachse 7 durchsetzte Ausnehmung 16' als Langloch
ausgebildet ist, wogegen die Querachse 17 der Einheit 13 eine Bohrung 16" der Gelenklasche
16 durchsetzt.
[0016] Von den Federn 14 und 15 ist letztere in einer Sackbohrung 8" im Auslösehebel 8 untergebracht,
deren Achse in der Fahrtstellung des Fersenhalters mit der Achse der Gelenklasche
16 fluchtet und die in ihrem vorderen Bereich dem Querschnitt der Gelenklasche 16
entsprechend und deren Schwenkbewegung zulassend ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung
wird eine einwandfreie Führung der Gelenklasche 16 in der Bohrung 8" sichergestellt,
gleichgültig ob die Gelenklasche, wie in Fig.4 dargestellt, einen Kreisquerschnitt
besitzt oder aber auch aus einem Flachstahl mit Rechteckprofil hergestellt ist. Die
beiden Schenkelfedern 14 befinden sich zu beiden Seiten der Gelenklasche 16 und sind
auf der Querachse 7 für den Auslösehebel 8 gelagert. Der eine Schenkel 14' jeder Schenkelfeder
14 stützt sich an einer Anschlagfläche 8' des Auslösehebels 8 ab, wogegen der andere
Schenkel 14" in einer schlitzartigen Ausnehmung 13' in der aus Trittsporn 11 und Niederhalteteil
12 bestehenden Einheit 13 untergebracht ist. Das Ende des Schenkels 14" ist bogenförmig
ausgebildet, um das Gleiten in der Ausnehmung 13' zu erleichtern.
[0017] In der Fahrtstellung des Fersenhalters berührt die Einheit 13 den Auslösehebel 8
längs einer Trennebene 18. Über diese Trennebene 18 ragen Lageraugen 19 für die Querachse
7, welche am Auslösehebel 8 angesetzt sind, seitlich vor. Weiters weist die Einheit
13 einen Ansatz 20 auf, welcher in der Fahrtstellung des Fersenhalters in eine Aussparung
21 im Auslösehebel 8 unterhalb der beiden Lageraugen 19 einrastet. Dieser Ansatz 20
steht infolgedessen nach der anderen Seite als die beiden Lageraugen 19 über die Trennebene
18 vor. Schließlich sind am Auslösehebel 8 Anschlagflächen 22, 22' vorgesehen, welche
einerseits den Schwenkwinkel der Gelenklasche 16 und anderseits jenen der Einheit
13 begrenzen. Dieser beträgt bei der Einheit 13 etwa 36°, bei der Gelenklasche 16
hingegen 72°.
[0018] Die Funktion des erfindungsgemäßen Fersenhalters ist folgende : In der Fahrtstellung
des Fersenhalters wird die Einheit 13 mittels des Vorderbackens der Skibindung gegen
die Kraft der Federn 14, 15 fest gegen den Auslösehebel 8 gepreßt, so daß sich beide
Teile längs der Trennebene 18 berühren (vgl. Fig. 2). Bei einer willkürlichen Auslösung
des Fersenhalters wird der Auslösehebel 8 aus der Fahrtstellung um die Querachse 7
gegen die Skioberseite 1a hin verschwenkt. Dabei gleitet der Rastbolzen 10 entlang
der Steuerkurve 9 des Auslösehebels 8, wobei gleichzeitig die Rastfeder 4 im Gehäuse
5 etwas zusammengedrückt wird.
[0019] Ein analoger Vorgang spielt sich bei einer unwillkürlichen Auslösung des Fersenhalters
ab, bei der infolge einer vom strichpunktiert angedeuteten. Absatz des Skischuhs auf
den Niederhalteteil 12 ausgeübten, nach oben wirkenden Kraft der Auslösehebel 8 in
Fig. 2 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, was gleichfalls ein Gleiten des Rastbolzens
10 entlang der Steuerkurve 9 des Auslösehebels 8 und ein Zusammendrücken der Rastfeder
4 im Gehäuse 5 zur Folge hat. Bei beiden Auslösevorgängen bleibt die Einheit 13 solange
in Anlage an dem Auslösehebel 8, bis der in Fig.2 mit strichpunktierten Linien angedeutete
Skischuh den Fersenhalter verlassen hat. Dies wird durch den Ansatz 20 der Einheit
13 bewerkstelligt, der in die Aussparung 21 des Auslösehebels 8 eingreift.
[0020] Löst bei der Fahrt jedoch nur der in der Zeichnung nicht dargestellte Vorderbacken
der Skibindung aus, und verläßt der Skischuh die Skibindung, so wird die Einheit 13
unter dem Einfluß der beiden. Schenkelfedern 14 in Fig. 3 im Ührzeigersinn verschwenkt.
Gleichzeitig wird die Einheit 13 infolge der Druckfeder 15 auch von der Trennebene
18 weggedrückt, was erst das Verschwenken möglich macht. Dieses Wegdrücken der Einheit
13 kommt dadurch zustande, daß die Druckfeder 15, die auf das im Auslösehebel 8 gelagerte
Ende der Gelenklasche 16 wirkt, letztere infolge ihres Langloches 16' in Richtung
zur Skispitze hin verschiebt. Es erhält demnach die Einheit 13 eine aus einer Rotation
und einer Translation zusammengesetzte Bewegung, welche durch die Anschlagflächen
22 und 22' am Auslösehebel begrenzt wird. Auf diese Weise ist es möglich, auch nach
einem Auslösen des Vorderbackens allein in die Skibindung mit dem Skischuh wieder
einzusteigen, ohne daß zuvor der Auslösehebel 8 von Hand verschwenkt werden muß.
[0021] Selbstverständlich ist die Erfindung keineswegs an das in der Zeichnung dargestellte
und im vorstehenden beschriebene Ausführungsbeispiel gebunden. Beispielsweise könnte
man anstelle einer Schraubendruckfeder auch ein Tellerfedernpaket in der bzw. in jeder
Sackbohrung des Auslösehebels unterbringen.
1. Fersenhalter mit einer am Ski (1) zu befestigenden bzw. in Skilängsrichtung verstell-
und feststellbaren Grundplatte (3), an der ein eine Rastfeder (4) und einen Rastbolzen
(10) aufnehmendes Gehäuse (5) angeordnet ist, das gegebenenfalls um eine auf die Skioberseite
(1a) normale Achse (6) gegenüber der Grundplatte (3) verschwenkbar ist, und welches
Gehäuse (5) auf einer Querachse (7) eine aus einem Trittsporn (11) und einem Niederhalteteil
(12) bestehende Einheit (13) trägt, welche unter dem Einfluß mindestens einer sie
nach oben zu schwenken suchenden Schenkelfeder (14) steht, welcher Einheit (13) ein
mit einer dem Rastbolzen (10) zugeordneten Steuerkurve (9) ausgestatteter Auslösehebel
(8) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit (13), die vorzugsweise
in der Fahrtstellung längs einer Trennebene (18) am Auslösehebel (8) anliegt, mit
dem um die Querachse (7) des Gehäuses (5) verschwenkbaren Auslösehebel (8) gelenkig
verbunden ist und unter dem Einfluß mindestens einer Druckfeder (15) steht, welche
die Einheit (13) von der Querachse (7) bzw. vom Auslösehebel (8) weg zu drücken trachtet,
und daß die Einheit (13) mit dem Auslösehebel (8) in der Fahrtstellung mittels eines
Ansatzes (20), der in eine Aussparung (21) einrastet, verriegelt ist.
2. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur gelenkigen Verbindung
der Einheit (13) mit dem Auslösehebel (8) mindestens eine Gelenklasche (16) vorgesehen
ist, deren von der Querachse (7) des Auslösehebels (8) durchsetzte Ausnehmung (16')
als Langloch ausgebildet ist, wogegen die Queraschse (17) der Einheit (13) eine Bohrung
(16") in der Gelenklasche (16) durchsetzt, und daß die bzw. jede Druckfeder (15) in
einer Sackbohrung (8") im Auslösehebel (8) untergebracht ist.
3. Fersenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Sackbohrung
(8") mit der Achse der Gelenklasche (16) in der Fahrtstellung des Fersenhalters fluchtet
und die in ihrem vorderen Bereich dem Querschnitt der Gelenklasche (16) entsprechend
und deren Schwenkbewegung zulassend ausgebildet ist.
4. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Querachse (7) für den Auslösehebel (8) in letzterem in Lageraugen (19) gelagert ist,
welche am Auslösehebel angesetzt sind und über die Trennebene (18) zwischen der Einheit
(13) und dem Auslösehebel (8) in Ausnehmungen der Einheit (13) seitlich vorragen.
5. Fersenhalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fahrtstellung
der Ansatz (20) der Einheit (13) und die Aussparung (21) im Auslösehebel (8) unterhalb
der beiden Lageraugen (19) vorgesehen sind.
6. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Begrenzung der kombinierten Bewegung der Einheit (13) bzw. der Gelenklasche (16) gegenüber
dem Auslösehebel (8) an letzterem Anschlagflächen (22, 22') angeordnet sind.
7. Fersenhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkwinkel der
Einheit (13) etwa 36°, der der Gelenklasche (16) hingegen etwa 72° beträgt.
8. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
bzw. jede Schenkelfeder (14) auf der Querachse (7) für den Auslösehebel (8) gelagert
ist, wobei ein Schenkel (14') der Schenkelfeder sich an einer Anschlagfläche (8')
des Auslösehebels (8) abstützt, der andere Schenkel (14") hingegen mit seinem abgebogenen
Ende in einer schlitzartigen Ausnehmung (13') der Einheit (13) untergebracht ist.
9. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gelenklasche (16) und die Druckfeder(n) (15) im mittleren Bereich des Auslösehebels
(8) symmetrisch zu dessen vertikaler Längsmittelebene angeordnet sind, wogegen die
beiden Schenkelfedern (14) sich zu beiden Seiten der Gelenklasche im Abstand von dieser
befinden.
1. A heel retainer comprising a base plate (3) adapted to be secured to a ski (1)
for adjustable positioning in the longitudinal direction thereof and carrying a housing
(5) enclosing a locking spring (4) and a locking bolt (10) therein, said housing being
optionally mounted for pivotal movement relative to said base plate (3) about an axis
(6) perpendicular to the upper surface (1a) of said ski and carrying a unit (13) consisting
of a step spur (11) and a holddown member (12), said unit (13) being mounted on a
transverse axis (7) for pivotal movement thereabout under the biasing influence of
a torsion spring (14), a release lever (8) formed with an arcuate cam face (9) for
cooperation with said locking bolt (10) being associated with said unit (13), characterized
in that said unit (13), which in the skiing position preferably engages said release
lever (8) along a separation plane (18), is hingedly connected to said release lever
(8) itself mounted for pivotal movement about said transverse axis (7) of said housing
(5), and is under the influence of at least one compression spring (15) biasing said
unit (13) away from said transverse axis (7), or from said release lever (8), respectively,
and in that in the skiing position said unit (13) is lockingly engaged with said release
lever (8) by the engagement of a projection (20) with a recess (21).
2. A heel retainer according to claim 1, characterized in that the hinged connection
of said unit (13) to said release lever (8) is provided by at least one hinged link
(16) formed with an elongate opening (16') for the passage therethrough of said transverse
axis (7) of said release lever (8), and with a bore (16") for receiving therein the
transverse axis (17) of said unit (13), said compression spring (15) or each said
compression spring being disposed within a blind bore (8") formed in said release
lever (8).
3. A heel retainer according to claim 2, characterized in that in the skiing position
of the heel retainer the axis of said blind bore (8") is in alignment with the axis
of said hinged link (16), the forward portion of said blind bore being formed so as
to correspond to the sectional shape of said hinged link (16) and to permit the pivotal
movement thereof.
4. A heel retainer according to any of claims 1 to 3, characterized in that said transverse
axis (7) for said release lever (8) is mounted therein by means of bearing eyelets
(19) formed on said release lever (8) and laterally projecting beyond said separation
plane (18) between said unit (13) and said release lever (8) in respective recesses
of said unit (13).
5. A heel retainer according to claim 4, characterized in that in the skiing position
said projection (20) of said unit (13) and said recess (21) in said release lever
(8) are located below said two bearing eyelets (19).
6. A heel retainer according to any of claims 1 to 5, characterized in that said release
lever (8) is provided with stop surfaces (22, 22') for limiting the combined movement
of said unit (13) or said hinged link (16), respectively, relative to said release
lever (8).
7. A heel retainer according to claim 6, characterized in that the pivot angle of
said unit (13) is about 36°, while that of said hinged link (16) is about 72°.
8. A heel retainer according to any of claims 1 to 7, characterized in that the or
each torsion spring (14), respectively, is mounted on said transverse axis (7) for
said release lever (8), one leg (14') of said torsion spring bearing against a stop
surface (8') of said release lever (8), while the other leg (14") is formed with a
bent end portion received in a slot-shaped recess (13') of said unit (13).
9. A heel retainer according to any of claims 2 to 8, characterized in that said hinged
link (16) and said compression spring(s) (15) are located adjacent the central portion
of said release lever (8) in symmetrical relationship with respect ot the vertical
longitudinal center plane thereof, while the two torsion springs (14) are spaced from
said hinged link (16) at both sides thereof.
1. Arrêt de talon comportant une plaque de base (3) devant être fixée au ski (1) ou
pouvant être ajustée et bloquée dans le sens longitudinal de ce ski, et sur laquelle
est disposé un boîtier (5) qui loge un ressort d'encliquetage (4) et un tenon encliquetable
(10) et peut éventuellement accomplir des pivotements, par rapport à la plaque de
base (3), autour d'un axe (6) perpendiculaire à la face supérieure (1a) du ski, ledit
boîtier (5) supportant, sur un axe transversal (7), un groupe (13) qui se compose
d'un taquet (11) et d'une pièce (12) de retenue vers le bas et est soumis à l'influence
d'au moins un ressort (14) à branches ayant tendance à lui imprimer un pivotement
vers le haut, groupe (13) auquel est associé un levier de déclenchement (8) équipé
d'une came de commande (9) coopérant avec le tenon encliquetable (10), caractérisé
par le fait que le groupe (13), appliqué contre le levier de déclenchement (8) le
long d'un plan de séparation (18) de préférence dans la position de déplacement, est
relié de manière articulée audit levier de déclenchement (8) pouvant pivoter autour
de l'axe transversal (7) du boîtier (5) et est soumis à l'influence d'au moins un
ressort de pression (15) qui a tendance à repousser ledit groupe (13) à l'écart de
l'axe transversal (7) ou du levier de déclenchement (8), respectivement ; et par le
fait que le groupe (13) est verrouillé sur le levier de déclenchement (8), dans la
position de déplacement, au moyen d'un bec (20) s'emboîtant dans une encoche (21).
2. Arrêt de talon selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'il est prévu,
en vue de la liaison articulée du groupe (13) et du levier de déclenchement (8), au
moins une bielette articulée (16) dont l'évidement (16') traversé par l'axe transversal
(7) dudit levier de déclenchement (8) est réalisé sous la forme d'un trou oblong,
l'axe transversal (17) dudit groupe (13) traversant en revanche un perçage (16") élaboré
dans la bielette articulée (16) ; et par le fait que le ou chaque ressort de pression
(15), respectivement, est logé dans un trou borgne (8") creusé dans le levier de déclenchement
(8).
3. Arrêt de talon selon la revendication 2, caractérisé par le fait que l'axe du trou
borgne (8") coïncide avec l'axe de la biellette articulée (16) dans la position de
déplacement dudit arrêt de talon, la région antérieure de ce trou étant réalisée de
façon à correspondre à la section de la biellette articulée (16) et à autoriser le
mouvement pivotant de cette dernière.
4. Arrêt de talon selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que
l'axe transversal (7) pour le levier de déclenchement (8) est logé à l'intérieur de
ce dernier dans des oeillets de montage (19) qui sont installés sur ledit levier de
déclenchement et font saillie latéralement, au-delà du plan de séparation (18) entre
le groupe (13) et ledit levier de déclenchement (8), dans des évidements dudit groupe
(13).
5. Arrêt de talon selon la revendication 4, caractérisé par le fait que, dans la position
de déplacement, le bec (20) du groupe (13) et l'encoche (21) ménagée dans le levier
de déclenchement (8) sont prévus au-dessous des deux oeillets de montage (19).
6. Arrêt de talon selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que,
en vue de limiter le mouvement combiné respectivement du groupe (13) ou de la biellette
articulée (16) par rapport au levier de déclenchement (8), des surfaces de butée (22,
22') sont ménagées s''r ce levier.
7. Arrêt de talon selon la revendication 6, caractérisé par le fait que l'angle de
pivotement du groupe (13) mesure environ 36°, celui de la biellette articulée (16)
mesurant en revanche environ 72°.
8. Arrêt de talon selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que
le ou chaque ressort (14) à branches est monté sur l'axe transversal (7) pour le levier
de déclenchement (8), une branche (14') du ressort à branches étant en appui contre
une surface de butée (8') du levier de déclenchement (8), l'autre branche (14") étant
en revanche logée, par son extrémité cintrée, dans une saignée (13') en forme de fente
pratiquée dans le groupe (13).
9. Arrêt de talon selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisé par le fait que
la biellette articulée (16) et le ou les ressorts de pression (15) sont disposés dans
la zone centrale du levier de déclenchement (8), symétriquement au plan médian longitudinal
vertical de celui-ci, les deux ressorts (14) à branches étant en revanche situés de
part et d'autre de la biellette articulée, à distance de cette dernière.

