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EP 0 073 777 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.08.1985 Patentblatt 1985/33 |
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Anmeldetag: 12.02.1982 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8200/029 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8203/190 (30.09.1982 Gazette 1982/23) |
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VERBUNDBESCHICHTUNG UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG DERSELBEN
COMBINED COATING AND PREPARATION METHOD THEREOF
REVETEMENT COMBINE ET SON PROCEDE DE PREPARATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
13.03.1981 DE 3109713
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.1983 Patentblatt 1983/11 |
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Anmelder: |
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- Resicoat GmbH Beschichtungspulver
D-7410 Reutlingen (DE)
- RHODIUS GMBH & CO. KG LACK- UND FARBWERKE
D-6400 Fulda (DE)
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Erfinder: |
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- LINCK, Werner
D-7410 Reutlingen (DE)
- STRÄTER, Franzjosef
D-5474 Brohl-Lützing 2 (DE)
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Vertreter: Bleukx, Lucas Lodewijk Maria, Ir. |
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OCTROOIBUREAU DSM
Postbus 9 6160 MA Geleen 6160 MA Geleen (NL) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Verbundbeschichtung für Substrate aus Eisen- oder
Nichteisenmetallen nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist bekannt, auf einem
Stahlrohr eine Verbundbeschichtung aufzubringen, indem zunächst ein bei Verarbeitungstemperatur
unter Vernetzung härtendes Kunstharz aufgetragen wird, dieses gehärtet und anschliessend
mit einer Kleberschicht überzogen wird, worauf das Rohr mit einem extrudierten Kunststoffband
schraubenlinienförmig umwickelt wird. Ein solches Verfahren, das naturgemäss recht
umständlich ist und sich darüber hinaus ausschliesslich für Teile mit einem kreisrunden
Querschnitt eignet, gestattet nicht die Erzielung einer strukturierten Oberfläche.
Die Beschichtung grosser, ebener Flächen ist nach diesem Verfahren nicht möglich,
ebenso lassen sich nach diesem Verfahren keine dekorativen Beschichtungen herstellen.
In der DE-A Nr. 2356077 ist eine Baufrontverkleidungsplatte offenbart, die nicht generell
aus Nichteisenmetallen, sondern ausschliesslich aus einem legierten Aluminium besteht
und sich auf die Probleme bezieht, die beim Aluminium bezüglich der Haftung von Deckschichten
dadurch auftreten, dass das Aluminium und seine Legierungen mit einer Oxidschicht
abgedeckt sind. Demgemäss muss auf dem Aluminium nach dieser Druckschrift zunächst
eine 0,01 bis 0,7 jim dicke Oxidschicht erzeugt werden. Auf diese Oxidschicht wird
eine 0,1 bis 10 pm dicke wärmehärtende Epoxidlackschicht aufgebracht. Es geht aus
dieser Druckschrift nicht hervor, wann die Aushärtung in der Wärme vorgenommen wird.
Dies könnte daher durchaus nach Aufbringen der Decklackschicht der Fall sein, so dass
es dann nicht überraschend ist, dass zwischen Sperrschicht und Decklack eine gute
Haftung erzielt wird. Diese Decklackschicht besteht aus einem Acryllack von ca. 20
gm Dicke. Es handelt sich hier also um einen lösungsmittelverdünnbaren Lack, jedoch
nicht um eine Strukturbeschichtung im Sinne der vorliegenden Anmeldung, die nach dem
Aufbringen noch mit einer Profilrolle überrollt werden kann.
[0002] Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden
und eine Verbundbeschichtung mit einer Strukturbeschichtung zu schaffen, die sich
nach dem Aufbringen durch eine Profilrolle entsprechend strukturieren lässt, wobei
zwischen Strukturbeschichtung und Pulverlackschicht eine gute Haftung erzielt wird.
[0003] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demgemäss eine Verbundbeschichtung für
Substrate aus Eisen- oder Nichteisenmetallen mit einer ersten, dünnen, dem Korrosionsschutz
dienenden Kunstharzschicht und einer zweiten, dickeren, vornehmlich dekorativen Zwecken
dienenden Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht eine Pulverlackschicht
auf Epoxidharz-und/oder Acrylharz- und/oder Polyesterharzbasis mit einer Dicke von
50 bis 500 gm ist und die zweite Schicht eine wasserverdünnbare Strukturbeschichtung
auf Acrylatbasis ist, die neben dem Acrylharz sowie organischen Farbpigmenten und
ggf. grobkörnigen Füllstoffen 0,01 bis 0,5 Gew.-% Alkalihydroxid sowie 1,0 bis 5,0
Gew.-% eines Esters als organisches Lösungsmittel enthält und eine Dicke von 1 bis
20 mm aufweist.
[0004] Die erfindungsgemässe Verbundbeschichtung hat den Vorteil, dass sich mit ihr Substrate
jeder Form ohne Schwierigkeiten beschichten lassen, wobei die Haftung der Strukturbeschichtung
auf der Pulverlackschicht überraschenderweise so gut ist, dass die mit dieser Verbundbeschichtung
versehenen Teile auch nach langen Witterungstests völlig unverändert bleiben. Dabei
übernimmt die Pulverlackschicht vornehmlich den Korrosionsschutz, während die Strukturbeschichtung
ausser einem ggf. gewünschten Dekorationseffekt auch eine mechanische Schutzfunktion
übernimmt, da die Schicht elastisch bleibt und daher Stösse oder sonstige mechanische
Einwirkungen abfängt. Auch lassen sich, falls notwendig, Reparaturen sehr leicht ausführen,
da die Strukturbeschichtung nicht nur auf der Pulverlackschicht sehr gut haftet, sondern
auch der bereits getrockneten Strukturbeschichtung. Durch die Konsistenz der wasserverdünnbaren
Strukturbeschichtung, die honigartig und darüber hinaus thixotrop ist, lässt sich
das Material in dicker Schicht auftragen und anschliessend auch noch durch eine Profilrolle
entsprechend strukturieren.
[0005] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung einer
Verbundbeschichtung für Substrate aus Eisen- oder Nichteisenmetallen durch Aufbringen
einer ersten, dünnen Kunstharzschicht und anschliessendes Aufbringen einer zweiten,
dickeren Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass nach Vorbehandlung des Substrates auf
dieses eine Pulverlackschicht auf Epoxidharz- und/oder Acrylharz- und/oder Polyesterharzbasis
in einer Dicke von 100 bis 500 µrn aufgebracht wird und anschliessend auf die ausgehärtete
Pulverlackschicht eine wasserverdünnbare Strukturbeschichtung auf Acrylatbasis mit
einem Gehalt an 0,01 bis 0,5 Gew.-% Alkalihydroxid und 1,0 bis 5,0 Gew.-% eines Esters
als organisches Lösungsmittel in einer Dicke von 1 bis 20 mm durch Rollen, Spritzen,
Walzen, Spachteln oder mittels einer Kelle aufgebracht wird.
[0006] Das erfindungsgemässe Verfahren hat den Vorteil, dass die Strukturbeschichtung auf
die ungeschliffene und auch sonst in keiner Weise vorbehandelte Pulverlackschicht
aufgebracht werden kann, ohne dass die Haftungs- und Langzeitbewitterungstests schlechtere
Ergebnisse bringen würden, als wenn die Pulverlackschicht zuvor aufgerauht oder auf
andere Weise vorbehandelt wird. Dies ist besonders dort von Vorteil, wo es auf einen
guten bleibenden Korrosionsschutz ankommt und man daher nicht das Risiko eingehen
will, dass man durch Schleifen ggf. die Pulverlack-Haut zerstört und damit den Korrosionsschutz
verschlechtert. Gerade dieser Effekt ist aber überraschend, da die Fachwelt sonst
der Meinung ist, dass eine üblicherweise als endgültige Oberfläche dienende Lackschicht
nicht ohne entsprechende Vorbehandlung einen Untergrund für eine weitere haftfeste
Beschichtung darstellen kann.
Zeichnung
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Figur zeigt einen Schnitt durch ein
mit der Verbundbeschichtung versehenes Substrat.
[0008] Beschreibung des Ausführungsbeispieles Ein Stahlblech 1 wird nach der üblichen Vorbehandlung
in bekannter Weise elektrostatisch mit einem Pulverlack auf Polyesterharzbasis beschichtet
derart, dass sich eine Dicke der Pulverlackschicht 2 von ca. 50 gm ergibt. Die Pulverlackschicht
wird einige Minuten bei etwa 200° C gehärtet. Nach dem Abkühlen wird die wasserverdünnbare
Strukturbeschichtung 3 aufgebracht, die aus Acrylharz, organischen Farbpigmenten,
ggf. grobkörnigen Füllstoffen zur Erzeugung einer stärkeren Strukturierung sowie 0,01
Gew.-% 45%igem Ätznatron und 1,2 Gew.-% Diisobutylester und schliesslich 0,2 Gew.-%
eines Thixotropierungszusatzes auf Cellulosebasis besteht. Das Aufbringen der Strukturbeschichtung
kann durch Rollen, Spritzen, Walzen, Spachteln oder mit einer Kelle erfolgen. Beim
Auftrag durch Spritzen verwendet man vorteilhaft eine Düse von ca. 4 mm bei einem
Druck von 3 bis 4 bar. Die Dicke der Schicht liegt bei 2 bis 2,5 mm. Nach dem Aufbringen
wird die Schicht dann zur Erzielung einer Grobstruktur mit einer entsprechenden Profilrolle
überollt. Der Auftrag erfolgt bei ca. 20° C. Die Trocknung kann ebenfalls bei dieser
Temperatur erfolgen, wozu etwa 24 h notwendig sind. Im Bedarfsfalle kann die Trocknung
aber auch bei 50 bis 170° C erfolgen und dauert dann nur 10 bzw. 3 min.
1. Verbundbeschichtung für Substrate aus Eisen- oder Nichteisenmetallen, mit einer
ersten, dünnen, dem Korrosionsschutz dienenden Kunstharzschicht und einer zweiten,
dickeren, vornehmlich dekorativen Zwecken dienenden Schicht, dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Schicht einer Pulverlackschicht auf Epoxidharz- und/oder Acrylharz-
und/oder Polyesterharzbasis mit einer Dicke von 50 bis 500 gm ist und die zweite Schicht
eine wasserverdünnbare Strukturbeschichtung auf Acrylatbasis ist, die neben dem Acrylharz
sowie organischen Farbpigmenten und ggf. grobkörnigen Füllstoffen 0,01 bis 0,5 Gew.-%
Alkalihydroxid sowie 1,0 bis 5,0 Gew.-% eines Esters als organisches Lösungsmittel
enthält und eine Dicke von 1 bis 20 mm aufweist.
2. Verfahren zur Herstellung einer Verbundbeschichtung für Substrate aus Eisen- oder
Nichteisenmetallen durch Aufbringen einer ersten, dünnen Kunstharzschicht und anschliessendes
Aufbringen einer zweiten, dickeren Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass nach Vorbehandlung
des Substrates auf dieses eine Pulverlackschicht auf Epoxidharz- und/oder Acrylharz-
und/oder Polyesterharzbasis in einer Dicke von 100 bis 500 gm aufgebracht wird und
anschliessend auf die ausgehärtete Pulverlackschicht eine wasserverdünnbare Strukturbeschichtung
auf Acrylatbasis mit einem Gehalt an 0,01 bis 0,5 Gew.-% Alkalihydroxid und 1,0 bis
5,0 Gew.-% eines Esters als organisches Lösungsmittel in einer Dicke von 1 bis 20
mm durch Rollen, Spritzen, Walzen, Spachteln oder mittels einer Kelle aufgebracht
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserverdünnbare Strukturbeschichtung
auf die ungeschliffene und unvorbehandelte Pulverlackschicht aufgebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserverdünnbare Strukturbeschichtung
nach dem Aufbringen zur Erzeugung einer Grobstruktur mit einer Profilrolle überrollt
wird.
1. Laminated coating for substrates of ferrous or non-ferrous metals, comprising a
first, thin anticorrosive synthetic resin layer and a second, thicker layer mainly
for decorative purposes, characterised in that the first layer is a powder formulation
layer based on epoxy resin and/or acrylic resin and/or polyester resin and having
a thickness of 50 to 500 µm, and the second layer is a water-dilutable acrylate-based
structure-bearing coating which, in addition to the acrylic resin and organic coloured
pigments and, if appropriate, coarse- particled fillers, contains 0.01 to 0.5% by
weight of an alkali metal hydroxide and 1.0 to 5.0% by weight of an ester as an organic
solvent, and has a thickness of 1 to 20 mm.
2. Process for the preparation of a laminated coating for substrates of ferrous or
non-ferrous metals by application of a first, thin synthetic resin layer and subsequent
application of a second, thicker layer, characterised in that, after the substrate
has been pretreated, a powder formulation layer based on epoxy resin and/or acrylic
resin and/or polyester resin is applied onto the substrate in a thickness of 100 to
500 [tm, and a water-dilutable acrylate-based structure-bearing coating containing 0.01
to 0.5% by weight of an alkali metal hydroxide and 1.0 to 5.0% by weight of an ester
as an organic solvent is then applied onto the hardened powder formulation layer in
a thickness of 1 to 20 mm, by roller-coating with a steel or rubber roller or with
a roller covered with a soft absorbent material, spraying or knife-coating, or by
means of a trowel.
3. Process according to Claim 2, characterised in that the water-dilutable structure-bearing
coating is applied onto the powder formulation layer which has not been rubbed or
pretreated.
4. Process according to Claim 2, characterised in that, after it has been applied,
the water-dilutable structure-bearing coating is rolled over with a profile roller
in order to produce a coarse structure.
1. Revêtement combiné pour les substrats en métaux ferreux ou non ferreux, avec une
première couche mince de résine synthétique servant de protection contre la corrosion,
et une seconde couche plus épaisse servant principalement à la décoration, revêtement
caractérisé en ce que la première couche est une couche de laque en poudre à base
de résine époxy et/ou de résine acrylique et/ou de résine polyester avec une épaisseur
de 50 à 500 µrn, tandis que la seconde couche est un revêtement de structure délayable
dans l'eau à base d'acrylate qui, à côté de la résine acrylique ainsi que de pigements
organiques, et éventuellement de substances de remplissage à gros grains, contient
0,01 à 0,05% en poids d'hydroxyde alcalin ainsi que 1,0 à 5,0% en poids d'un ester
en tant que solvant organique, et a une épaisseur de 1 à 20 mm.
2. Procédé pour la réalisation d'un revêtement combiné pour des substrats en métaux
ferreux ou bien non ferreux par dépôt d'une première couche mince de résine synthétique
suivi du dépôt d'une seconde couche plus épaisse, procédé caractérisé en ce qu'après
traitement préliminaire du substrat on dépose sur celui-ci une couche de laque en
poudre à base de résine époxy et/ou de résine acrylique et/ou de résine polyester,
sous une épaisseur de 100 à 500 µm et que, ensuite, on dépose sur la couche de laque
pulvérulente durcie une couche de structure délayable dans l'eau à base d'acrylate
avec une teneur de 0,01 à 0,05% en poids d'hydroxyde alcalin et de 1,0 à 5,0% en poids
d'un ester en tant que solvant organique, sous une épaisseur de 1 à 20 mm, par calandrage,
projection, laminage ou au moyen d'une spatule ou d'une truelle.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le revêtement de structure
délayable dans l'eau est déposé sur la couche de laque en poudre non rodée et n'ayant
pas subi de traitement préalable.
4. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le revêtement de structure
délayable dans l'eau est calandré après dépôt avec un rouleau profilé pour obtenir
une structure rugueuse.
