[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von keramischen Wärmetauschern,
indem aus unter Verwendung von keramischen Schlickern gegossenen Folienbändern massgerechte
Folienstücke ausgestanzt und gestapelt werden, wobei der so entstandene blockförmige
Wärmetauscher einem Laminierprozess unter Verwendung einer Kunststoffmasse oder eines
Klebers unterworfen und anschliessend der Rohkörper einem Sinterprozess ausgesetzt
wird.
[0002] Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Wärmetauschern aus keramischen Folien
aus der DE-A Nr. 2841571 bekannt, indem zwischen zwei Grundplatten ausgestanzte Folien
mit Abstandshaltern aufeinandergestapelt und zusätzlich sogenannte Fenster in die
Deckwandung eingefräst werden. Anschliessend wird ein solcher blockförmiger Wärmetauscher
einem Kalt- oder Heisslaminierungsprozess unterworfen. Ein solches Verfahren zieht
zwar höhere Herstellungskosten gegenüber dem üblichen Strangziehen von keramischen
Wärmetauschern nach sich, aber man erhält sehr dünne Wandungen. Andererseits ist mit
der Strangziehtechnik kein Einbau von sogenannten Schikanen quer zur Ziehrichtung
der Strömungskanäle möglich. Auch die Handhabung beim Zusammenbau solcher Wärmetauscher
aus Stäben und dünnwandigen Folien ist sehr schwierig, und ausserdem ist die Herstellungsmethode
sehr arbeitsaufwendig. Ferner hat sich beim Laminieren herausgestellt, dass nicht
immer alle Folien gleichmässig aufeinander haften, und insbesondere verschmieren bei
der Rohbearbeitung des ungesinterten Wärmetauscherblockes die Werkzeuge leicht durch
den organischen Bindemittelgehalt der Folien. Entfernt man nun das gesamte Bindemittel
aus der Keramik, so wird der Körper sehr spröde, so dass wiederum dieser sich schlecht
bearbeiten lässt.
[0003] Des weiteren ist aus der GB-A Nr. 1418459 ein Verfahren bekannt, das die Herstellung
von Wärmetauschern aus Folien vorsieht. Die Folien von etwa 0,15 mm Dicke werden auf
einem verbrennbaren Trägermaterial mittels des Doctor-Blade-Verfahrens hergestellt,
wobei sich als besonders nachteilig erwiesen hat, dass die Abstandshalterzwischen
den Medientrennwänden in sehr aufwendigen und für eine Serienfertigung wenig geeigneten
Technik erstellt werden. Der Aufbau des Wärmetauschers erfolgt durch abwechselndes
Aufeinanderlegen von Siliciumkunststoffolien und Abstandshaltern, die auf Giessfolien
aufgebracht sind. Unter Verwendung von Druck und Temperatur als auch eines Lösungsmittels
oder Klebers werden die einzelnen Teile des Wärmetauschers zusammengefügt. Beim Brennen
muss zuerst das Papier entfernt werden, dann der Binder und schliesslich der Nitridierungsprozess
durchgeführt werden. Beim Verbrennen des Papiers muss ausserdem sichergestellt werden,
dass die feine Siliciumstruktur nicht beschädigt wird, und die dabei gebildete Asche
wird durch Ultraschallwaschen entfernt. Ferner ist vor dem Verbrennen des Papiers
eine Teilnitridierung des Wärmetauscherblockes durchzuführen.
[0004] Die aufgetretenen Mängel bei dem beschriebenen Verfahren erlauben keine rationelle
Massenfertigung, insbesondere wenn hintergriffige oder gekrümmte Kanalführungen notwendig
sind. Auch weisen die Wärmetauscher nach ihrer Fertigstellung oft ein inhomogenes
Gefüge auf. Dies zeigt sich besonders bei Wärmetauschern aus Siliciumnitrid, da durch
die poröse Oberfläche dieses Werkstoffes man keine glatten Strömungskanäle erhält
und somit das Strömungsverhalten nicht optimal ist.
[0005] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten
Art so zu verbessern, dass auch hintergriffige und gekrümmte Kanalführungen möglich
werden, ferner beim Zusammenfügen der einzelnen Folien zu einem Wärmetauscher, die
Abstandshalter, die Endstücke als auch das Einfräsen der Fenster entfällt, insbesondere
auch die Laminierfehler beseitigt werden und die Bearbeitung des laminierten Rohkörpers
mit entsprechenden Werkzeugen möglich wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Hauptanspruch angegebenen Verfahrensschritte
gelöst. Weitere Merkmale hinsichtlich der Erfindung und der verwendeten Werkstoffe
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Für die Herstellung der Folien werden übliche keramische Schlicker verwendet. Der
Schlicker besteht aus einem keramischen Pulver, organischen Bindemitteln, Dispergier-
oder Verdünnungsmittel und ggf. Weichmachern sowie sonstigen Hilfsmitteln in Form
von Ölen. Ausgegangen wird hauptsächlich von Siliciumschlickern, denen bevorzugt 3
bis 10 Gew.-% Cordierit zugegeben wird. Andere keramische Pulver bestehen aus Cordierit
mit der Zusammensetzung von 9 bis 20 Gew.-% MgO, 30 bis 50 Gew.-% AI
20
3 und 41 bis 57 Gew.-% Si0
2. Ferner eignet sich auch gut Siliciumcarbid, wobei die Mischung aus 70 bis 92 Gew.-%
SiC und 8 bis 30 Gew.-% C besteht. Ferner können halbleitende Bariumtitanate verwendet
werden, wenn der Wärmetauscherblock gleichzeitig als Heizelement einzusetzen ist,
indem er mit elektrischem Strom beaufschlagt wird. Das organische Bindemittel unterliegt
an sich keiner besonderen Beschränkung, sofern eine gute Bindung zum keramischen Pulver
gewährleistet ist und bei der Folie ggf. in Kombination mit dem Weichmacher die erforderliche
Zähigkeit und Masshaltigkeit vorliegt. Insbesondere gut bewährt haben sich Polyvinylazetate
und Polyvinylbutyral. Als Dispergierungs- und Verdünnungsmittel dienen Wasser oder
organische Lösungsmittel wie zum Beispiel Äthanol, Toluol und Trichloräthylen. Erfindungsgemäss
besonders geeignete Rahmenrezepturen für die Herstellung der Keramikfolien sind nachfolgend
angegeben, wobei die Schlikkerrezepturen nach Keramikrohstoff- und Binde- bzw. Lösungsmitteln
aufgeschlüsselt sind:

[0008] Die Viskosität des Schlickers ist insbesondere durch den Lösungsmittelgehalt beeinflussbar.
Auch hatsich herausgestellt, dass die Anwendung von Ultraschall bei der Aufbereitung
des Giessschlickers besonders vorteilhaft ist. Durch diese Behandlung erhält man einen
Giessschlicker mit grösserer Homogenität, besseren Giesseigenschaften und einem maximalen
Gehalt an Feststoffanteilen, was sich besonders auf die Rohdichte der Folie auswirkt.
Auf diese Weise kann man Folien mit grösserer Packungsdichte und verbesserten mechanischen
Eigenschaften bekommen. Weiterhin ist es sinnvoll, am Giessband eine Vibrationsvorrichtung
vorzusehen, die den Giessschlicker nochmals verdichtet bzw. eine gleichmässige Folienstärke
über die ganze Bandbreite ermöglicht.
[0009] Nach diesem Verfahren werden die Keramikfolien nach dem Laminieren auf Endmass gebracht.
Werden dicke Folien bzw. sehr hohe Strömungskanäle verlangt, die über die Folienstärke
von 0,1 bis 1,5 mm hinausgehen, so werden in einem Vorlaminierungsprozess die Folien
zu einzelnen Karten mit einem Laminierhilfsmittel verbunden. Aus diesen Folien bzw.
Karten werden dann verschiedene Strömungskanäle ausgestanzt bzw. wird die Folie einem
Prägeverfahren unterworfen. Im letzteren Fall werden die keramischen Folien in Matrizen
bei 20 bis 120°C und Drücken von 5 bis 100 bar ausgesetzt, wodurch kammartige Vorsprünge
entstehen.
[0010] Die ausgestanzten bzw. geprägten Karten werden dann mittels einer Vorrichtung zu
einem Wärmetauscherblock aufgebaut, mit der gleichzeitig das Zusammenlaminieren der
Einzelschichten mit Hilfe einer Laminierpresse erfolgt.
[0011] Bei dem Laminierungsvorgang verwendet man eine Pressvorrichtung bei Drücken von 0,1
bis 15, vorzugsweise 1 bar und Zeitintervalle von 1 bis 10s. Normalerweise wird bei
Raumtemperatur gearbeitet, aber auch Temperaturen bis zu 100°C sind anwendbar. Im
einzelnen Fall richtet sich der angewendete Druck nach dem Organikgehalt und der Art
des Laminierhilfsmittels. Für den Laminierungsvorgang benutzt man entweder eine Paste,
die vorzugsweise einen keramischen Füllstoff enthält oder ein rein organisches Klebemittel,
welche durch Siebdrucken, Sprayen oder Rollen aufgetragen werden. Die Anwendung von
Laminierhilfsmittel bringt mehrere Vorteile mit sich. Zum einen werden niedrige Drücke
beim Laminiervorgang ermöglicht, wodurch eine Verformung der Strömungskanäle vermieden
wird. Weiterhin wird die Welligkeit der Folien ausgeglichen und schliesslich verringert
das Laminierhilfsmittel wirkungsvoll die Laminierfehler. Anschliessend erfolgt das
Ausheizen der organischen Bestandteile von 40 bis 60% des Kunststoffanteils, was eine
zusätzliche Rohfestigkeit bewirkt. Damit wird auch erreicht, dass der Wärmetauscherblock
gut bearbeitbar ist, ohne dass die Werkzeuge durch die organischen Bestandteile der
keramischen Folie verschmieren. Danach erfolgt das Ausheizen der restlichen organischen
Bestandteile und das Sintern des Wärmetauscherblockes zwischen 1200 bis 1700°C. Eventuell
ist noch ein Nachbearbeiten der Eingangs- und Austrittsöffnungen der Strömungskanäle
notwendig, um einen guten Anschluss zu den verschiedenen zu- und abführenden Medien
zu erhalten.
[0012] Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht auch eine weitgehende Automatisierung,
da bei der bisherigen Herstellung durch die einzelne Handhabung beim Stanzen, Positionieren
und Laminieren kein kontinuierlicher Arbeitsvorgang durchführbar war. Nach dem Verfahren
der Erfindung erhält man Wärmetauscher, die sehr homogen sind und eine sehr gute Kontaktauflage
zwischen den einzelnen Schichten nach dem Sintern zeigen. Mit dem verbesserten Verfahren
ergeben sich auch qualitativ bessere Wärmetauscher, und/ ohne grösseren Aufwand können
sogenannte Schikanen quer zur Strömungseinrichtung der Kanäle eingebaut werden. Die
Schikanen sind wählbar und nicht mehr abhängig vom Herstellungsprozess. Eine weitere
Möglichkeit sieht vor, dass man gekrümmte Strömungskanäle herstellen kann. Somit sind
auch unsymmetrische und zylinderförmige Wärmetauscher zu fertigen. Weiterhin kann
man Wärmetauscher erhalten, die wahlweise aus Schichten von Siliciumnitrid, Siliciumcarbid
und Cordierit in Form von Platten oder Folien bestehen gemäss der DE-A Nr. 2631092.
Durch diese Verwendung von Cordierit, insbesondere bei Siliciumnitrid erhält man glatte
und damit widerstandsarme Strömungskanäle.
[0013] Weitere Besonderheiten des erfindungsgemässen Verfahrens zum Herstellen von Wärmetauschern
aus einzelnen Folien ergeben sich aus dem Beschreibungsteil anhand der Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 den Verfahrensstammbaum des erfindungsgemässen Verfahrens,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Karten mit und ohne verschiedenen ausgestanzten Strömungskanälen,
und
Fig. 3 die perspektivische Ansicht einer Ausführungsform gemäss dem erfindungsgemässen
Verfahren.
[0014] Die Fig. 1 zeigt das Herstellungsverfahren eines erfindungsgemässen Gas/Flüssigkeits-Wärmetauschers
aus Siliciumnitrid. Zur Herstellung des keramischen Giessschlickers werden 100 Gew.-%
Siliciumpulver mit 24 Gew.-% Äthanol, 10 Gew.-% Toluol, 1,5 Gew.-% Menhaden-Oil, 8
Gew.-% Polyvinylbutyral und als Weichmacher 5 Gew.-% Palatinol und/oder Ucon-Oil zugegeben.
Diese Mischung wird 20 h in einer Trommelmühle mit AI
20
3-Kugeln gemahlen und der Schlicker wird anschliessend evakuiert. Das übliche Verziehen
des Schlickerszur Folienherstellung erfolgt auf einem Stahlband. Die Schlickerzugabe
geschieht über einem Giessschuh, wobei die Folienstärke durch eine einstellbare Spalthöhe
von 0,2 bis 1,5 mm am Giessschuh bestimmt wird. Die Folie wird dann vom Stahlband
abgezogen und vereinzelt. Dabei hat sich als zweckmässigherausgestellt, sogenannte
Vorlaminate aus zwei bis drei Folien aufzubauen. Die Verbindung der einzelnen Folien
untereinander wird durch Aufsprayen bzw. durch Auftragen eines Laminierhilfsmittels
erreicht. Im letzteren Fall verwendet man eine Paste, die beispielsweise aus 65 Gew.-%
Silicium und/ oder Cordierit bzw. aus Mischungen derselben besteht. In der Paste sind
ferner 20 bis 40 Gew.-% ungesättigte Alkohole und 3 bis 10 Gew.-% Bindemittel, die
Weichmacher und Polyvinylbutyral enthalten. Der Aufdruck der Paste erfolgt in diesem
Fall im Siebdruckverfahren. Gleichzeitig wird durch den Feststoffgehalt der Paste
die Oberflächenunebenheit ausgeglichen. Ebenfalls erfolgt ein oberflächiges Anlösen
der Folien durch die Paste, was später zu homogenen Verbindungen der einzelnen Schichten
führt. Bei der Verwendung von Siliciumfolien ist es sinnvoll, die Vorlaminate vollständig
zu bedrucken, zumal wenn die Paste einen Cordieritbestandteil enthält, der mit dem
späteren Siliciumnitrid im Sinterprozess zur Ausschwitzung von einer Glasphase führt,
was glatte und dichte Oberflächen der Strömungskanäle bewirkt. Ansonsten werden nur
diejenigen Stellen bedruckt, die zur Verbindung der Folien notwendig sind. Damit wird
erreicht, dass die ausgestanzten Teile wieder zurückgeführt und dem Giessschlicker
beigesetzt werden können.
[0015] In Fig. 2 sind die rechteckigen Folien bzw. Karten mit einer Dicke von 0,9 mm für
den Aufbau eines Gasheizwärmetauschers zu sehen. Diese Karten 1 haben dabei Abmessungen
von 120 x 400 mm und sind mit einem zusätzlichen Rand 2 versehen, der bei der späteren
Nachbearbeitung entfernt wird. Bei den ausgestanzten Karten mit einer Stärke von 1,8
mm weisen die Rauchgaskanäle 3 eine Breite von 50 mm auf, und die Wandungen 4 haben
eine Breite von 3 bis 7 mm. Während für die ausgestanzten Wassertaschen 5 eine Breite
von 100 mm gewählt worden ist und mit Schikanen 6 senkrecht zur Strömungsrichtung
versehen sind, beträgt hier die Kartendicke 2,7 mm. Die Schikanen sollen insbesondere
bewirken, dass die Temperaturverteilung gleichmässig in den Strömungskanälen ist.
[0016] Der gestapelte Wärmetauscherblock wird, nachdem er der Laminierpresse entnommen worden
ist, bei Temperaturen zwischen 100 bis 200° C einer Temperaturbehandlung unterworfen.
Dabei verflüchtigen sich die organischen Bestandteile besonders der Weichmacher und
das Laminierhilfsmittel. Der Ausheizvorgang dauert 1 bis 2 d, wobei 40 bis 60% der
organischen Bestandteile aus dem Wärmetauscherblock ausgetrieben werden. Danach kann
der Wärmetauscherblock gleichsam durch Fräsen oder Sägen bearbeitet werden, so dass
er seine endgültigen Masse erhält. In einem Zeitraum von ca. 2 bis 3 d wird dann der
restliche Gehalt an organischen Bestandteilen bei Temperaturen zwischen 200 und 300°C
ausgeheizt. Durch diese Massnahme entfällt insbesondere bei Siliciumfolien dann das
übliche Vorsintern bzw. Vornitridierung bei 1100 bis 1300° C. Die Nitridierung erfolgt
dann in bekannter Weise zwischen 1300 bis 1400° C. Wie schon erwähnt, kann man die
Dichtigkeit der fertigen Siliciumwärmetauscher noch erhöhen, indem man zweckmässigerweise
3 bis 10 Gew.-% Silicium durch Cordierit beim Laminierhilfsmittel ersetzt. Diese Massnahme
kann auch beim Giessschlicker erfolgen. Dann ist jedoch ein Nachsintern bei Temperaturen
zwischen 1300 bis 1400°C notwendig, und zwar unter Anwesenheit von Sauerstoff, wie
sich aus der DE-A Nr. 2544437 ergibt. Das Ergebnis dieses Verfahrens ist ein homogener
einstückiger Wärmetauscher, der sich durch eine gleichmässige Festigkeit auszeichnet.
1. Verfahren zum Herstellen von keramischen Wärmetauschern, indem aus unter Verwendung
von keramischen Schlickern gegossenen Folienbändern massgerechte Folienstücke ausgestanzt
und gestapelt werden, wobei der so entstandene blockförmige Wärmetauscher einem Laminierprozess
unter Verwendung einer Kunststoffmasse oder eines Klebers unterworfen und anschliessend
der Rohkörper einem Sinterprozess ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedlich
geformte Strömungskanäle, einschliesslich Schikanen, und Öffnungen für die Medienanschlüsse
in die Folien direkt eingestanzt oder eingeprägt werden, wobei durch Vorlaminierung
einzelner Folien eine bestimmte Schichtdicke erhalten wird, die einzelnen Folien mit
einem Druck von 0,1 bis 15 bar und in Zeitintervallen von 1 bis 6 s einzeln zusammenlaminiert
werden, wobei jede einzelne Schicht mit einem Laminierhilfsmittel, vorzugsweise einer
Paste mit hohem Feststoffanteil, versehen wird, um die Unebenheiten der Folien auszugleichen;
dass die organischen Bestandteile auf 40 bis 60% des Kunststoffanteils ausgeheizt
werden, um den Rohkörper bearbeitungsfähig zu machen, der Wärmetauscherblock nachbehandelt
wird und anschliessend die restlichen organischen Bestandteile zwischen 200 bis 300°C
entfernt werden, und dass ein eventuelles Nachbearbeiten der Ein- und Ausgangsöffnungen
der Strömungskanäle nach dem Brennen zwischen 1200 bis 1700° C erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siliciumschlicker vorzugsweise
3 bis 10 Gew.-% Cordierit enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der keramische Anteil
beim Cordieritschlicker aus 9 bis 10 Gew.-% MgO, 30 bis 50 Gew.-% AI203 und 41 bis 57 Gew.-% Si02 zusammensetzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der keramische Anteil beim
Siliciumcarbidschlicker aus 70 bis 92 Gew.-% SiC und 8 bis 30 Gew.-% C besteht.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Giessschlicker halbleitende
Bariumtitanatverbindungen enthält.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskanäle
durch Prägen erzeugt werden, indem die keramischen Folien in Matrizen bei 20 bis 120°C
und Drücken von 5 bis 15 bar ausgesetzt werden.
1. Method of manufacturing ceramic heat exchangers using foil bands moulded from ceramic
slurrys in which dimensionally correct pieces of foil are punched out and stacked,
whereby the block-shaped heat exchanger thus produced is subjected to a laminating
process using a plastics composition or an adhesive and the semi-finished body is
subjected to a sintering process, characterised in that differently shaped flow channels
including baffle plates and openings for the media connections are directly stamped
or impressed into the foils, whereby a predetermined layer thickness is obtained by
prelamination of individual foils, the individual foils are individually laminated
together with a pressure of 0.1 to 15 bar and at time intervals of 1 to 6 s, whereby
each individual layer is provided with a laminating aid, preferably a paste with a
high proportion of solid material, to compensate for the roughness of the foils; in
that the organic components up to 40 to 60% of the plastics proportion are baked out
in order to make the semi-finished body processable, the heat exchanger block is post-treated,
and subsequently the remaining organic components are removed at between 200 to 300°C,
and in that an optional post-treating of the inlet and outlet openings of the flow
channels occurs after the firing at between 1,200 to 1,700° C.
2. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the silicon slurry preferably
contains 3 to 10% by weight of cordierite.
3. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the ceramic proportion in the
cordierite slurry comprises 9 to 10% by weight of MgO, 30 to 50% by weight of AI203, and 41 to 57% by weight of Si02.
4. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the ceramic proportion in the
silicon carbide slurry comprises 70 to 92% by weight of SiC and 8 to 30% by weight
of C.
5. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the moulding slurry contains
semi-conductive barium titanate compounds.
6. Method as claimed in any of Claims 1 to 5, characterised in that the flow channels
are produced by stamping whilst the ceramic foils are subjected in matrices to 20
to 120° C and pressures of 5 to 15 bar.
1. Procédé pour la production d'échangeurs de chaleur en céramique, selon lequel on
découpe et empile des morceaux de feuilles bien délimités formés à partir de bandes
coulées en barbotine céramique, le bloc échangeur de chaleur résultant étant soumis
à un laminage avec utilisation d'une masse en matière plastique ou d'une colle et
le corps cru étant finalement exposé à un frittage, caractérisé en ce que l'on creuse
ou imprime directement dans les feuilles des canaux de circulation de formes différentes,
comportant des chicanes, et des ouvertures pour les raccords des milieux, une épaisseur
de couche prédéterminée étant obtenue par prélaminage de feuilles séparées, les feuilles
séparées étant laminées ensemble sous une pression comprise entre 0,1 et 15 bar et
pendant des intervalles de temps compris entre 1 et 6 s, chaque couche séparée étant
munie d'un agent de laminage, de préférence d'une pâte à forte teneur en matière solide,
en vue d'égaliser les irrégularités des feuilles; les composants organiques de 40
à 60% de la portion en matière plastique étant chauffés de façon à rendre le corps
cru façonnable, le bloc échangeur thermique étant ensuite traité et finalement les
portions organiques restantes étant évacuées entre 200 et 300°C, et une éventuelle
reprise des ouvertures d'entrée et de sortie des canaux de circulation étant exécutée
après la cuisson entre 1200 et 1700° C.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barbotine à base de
silicium contient une proportion pondérale de cordiérite comprise entre 3 et 10%.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la portion céramique est
composée d'une barbotine à base de cordiérite contenant des proportions pondérales
respectives de 9 à 10% de MgO, de 30 à 50% de AI203 et de 41 à 57% de Si02.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la portion céramique de
la barbotine à base de carbure de silicium comprend des proportions pondérales comprises
entre 70 et 92% de SiC et de 8 à 30% de C.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barbotine coulée comporte
des combinaisons de titanate de baryum semiconducteur.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les canaux
de circulation sont obtenus par impression, les feuilles céramiques étant mises en
forme de matrices à une température comprise entre 20 et 120°C et sous une pression
comprise entre 5 et 15 bar.