[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Billard nach Art eines Kugelspiels mit einer Kugelspielfläche,
unterhalb der kontaktlose Initiatoren angeordnet sind, die auf die Anwesenheit einer
Kugel innerhalb eines Näherungsfeldes ansprechen und deren Ausgangssignal auf eine
Anzeigevorrichtung gegeben wird.
[0002] Es ist ein Unterhaltungsspielgerät mit Merkmalen der eingangs genannten Art bekannt
(FR-A-24 73 892). Ein Spielelement, z.B. eine Kugel, wird mittels einer Abschussvorrichtung
an den oberen Rand einer geneigten Spielfläche gebracht. Das Spielelement bewegt sich
die Spielfläche hinab und trifft auf einzelne Trefferorgane. Ein Trefferorgan kann
von einem Näherungsfühler gebildet werden, der unterhalb der Spielfläche angeordnet
ist und anspricht, wenn das Spielelement in sein Näherungsfeld eintritt.
[0003] Es ist auch bekannt, in einer Kugelspielfläche Schalterkontakte anzubringen, die
bei auftreffender Kugel einen Schalter schliessen, wodurch eine Leuchtanzeige aktiviert
wird (US-PS 2229295).
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Billard, insbesondere ein Pool-Billard,
zu schaffen, mit dem trotz eines verkleinerten Platzbedarfs die Spielmöglichkeiten
erhöht werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zur Verwendung als Pool-Billard
die Spielfläche Lochfelder und diesen zugeordnete Initiatoren aufweist und die optische
Anzeigevorrichtung zwei die Spielfläche durch Lampen abbildende Anzeigefelder und/oder
Ziffernanzeigen enthält, die wahlweise über einen Umschalter einschaltbar sind.
[0006] Herkömmliches Pool-Billard hat Öffnungen in der Spielfläche, unterhalb denen Ballfänger
angeordnet sind zur Aufnahme von Bällen. Aus diesem Grunde kann Karambolage-Billard
nicht auf Pool-Billardtischen gespielt werden und umgekehrt. Bei dem erfindungsgemässen
Billard werden die für ein Pool-Billard notwendigen Löcher durch eine entsprechende
Markierung auf dem Spielfeld ersetzt, welchen Initiatoren zugeordnet sind, die die
Anwesenheit einer Billardkugel im Bereich der Markierung bzw. eines Feldes registrieren
und ein entsprechendes Signal auf die Anzeigevorrichtung geben. Auf diese Weise kann
das Spielfeld ohne weiteres auch für herkömmliches Karambolage-Billard oder für Kader-Billard
verwendet werden.
[0007] Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass es ohne weiteres möglich ist,
die Spielfläche stark zu verkleinern. Das herkömmliche Pool-Billard erfordert 16 Kugeln
vorgegebenen Durchmessers. Beim erfindungsgemässen Billard können die Spielkugeln
entfallen, und es wird lediglich eine Spielkugel benötigt. Allenfalls können eine
oder zwei Treiberkugeln zusätzlich eingesetzt werden, um den Schwierigkeitsgrad zu
erhöhen.
[0008] Das erfindungsgemässe Billard sieht ferner zwei Anzeigen vor, die wahlweise über
einen Umschalter einschaltbar sind. Dadurch kann die Anzahl der Lochfelder auf 8 reduziert
werden und gleichzeitig die Möglichkeit beibehalten bleiben, Pool-Billard nach herkömmlichen
Regeln zu spielen, d.h. so zu spielen, als ob wie beim herkömmlichen Pool-Billard
16 Spielkugeln vorhanden wären. Durch die Umschaltung kann jeder Spieler die Lochfelder
1 bis 7 benutzen, während das achte Lochfeld für beide Spieler als neutrales Feld
gilt. Durch die Umschaltung der Lochfelder auf die Anzeige werden von einem Lochfeld
mithin zwei Wertungen gegeben. Da nur 8 Lochfelder benötigt werden, kann die gesamte
Spielfläche entsprechend verkleinert werden, so dass Billardtische nach der Erfindung
in beengten Raumverhältnissen bzw. kleinen Räumen aufgestellt werden können.
[0009] In Verbindung mit Pool-Billard ist es vorteilhaft, wenn nach einer Ausgestaltung
der Erfindung die Billardkugeln im Hinblick auf das Ansprechverhalten der Initiatoren
aus unterschiedlichem Material bestehen. Beispielsweise kann die Treiberkugel aus
einem Material bestehen, auf das der Initiator nicht anspricht, während die Spielkugel
den Initiator zum Ansprechen bringt. Ferner können Spielkugeln aus unterschiedlichem
Material bestehen und dementsprechend unterschiedliche Signale der Initiatoren verursachen.
Dadurch lässt sich der einzelnen Spielkugel eine Wertigkeit zuordnen, welche in der
Anzeigevorrichtung entsprechend angezeigt werden kann. Eine weitere Ausgestaltung
der Erfindung sieht vor, dass die Ausgangssignale mehrerer Initiatoren parallel auf
ein Zeitglied gegeben werden, dessen Ausgangssignal ebenfalls auf die Anzeigevorrichtung
gegeben wird und diese setzt. Das Zeitglied wird beim ersten Ansprechen eines Initiators
gesetzt und läuft eine gegebene Zeit lang, welche etwas länger ist als die maximale
Laufzeit der Kugel nach dem Auftreffen auf ein erstes Lochfeld. Nach Ablauf der eingestellten
Zeit wird die Anzeigevorrichtung inaktiviert, so dass es nicht zu Falschanzeigen bzw.
Falschzählungen kommt.
[0010] Alternativ zur unterschiedlichen Bewertung von Kugeln aus verschiedenem Material
sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, dass die Initiatoren mit einer Wertigkeitsstufe
verbindbar sind, die jedes Initiatorsignal einem Wert zuordnet und das Wertsignal
über eine Rechnerstufe auf eine Zähl- und Anzeigevorrichtung gegeben wird. In der
Wertigkeitsstufe kann willkürlich eingestellt werden, welcher Wert dem Signal eines
Initiators zukommen soll. Über den Rechner wird dann ein Zähler angesteuert, der in
bekannter Art und Weise den gesamten erspielten Wert anzeigt, beispielsweise in einer
digitalen Zifferanzeige. In der Wertigkeitsstufe kann im übrigen auch eine bestimmte
zeitliche Reihenfolge eingestellt werden, welche vorgibt, in welcher Reihenfolge die
einzelnen Pool-Felder oder andere Markierungen des Billards angespielt werden müssen.
[0011] Bei Verwendung von Anzeigelampen sind diese in gleicher Konfiguration angeordnet
wie die Lochfelder auf dem Spielfeld. Jedem Initiator ist ein Anzeigelämpchen zugeordnet,
das aufleuchtet oder wieder erlischt, wenn der zugehörige Initiator von einer Kugel
betätigt wird. Spielziel kann sein, mit einer Mindestanzahl von Stössen die einzelnen
Initiatoren zu betätigen. Eine Erschwernis bedeutet, die einzelnen Initiatoren in
bestimmter zeitlicher Reihenfolge zu betätigen. In diesem Zusammenhang sieht eine
Ausgestaltung der Erfindung vor, dass die Lampen von einem Zufallsgenerator ansteuerbar
sind und eine Wahltaste vorgesehen ist, mit der die Ansteuerung einer Lampe willkürlich
festgehalten wird. Der Zufallsgenerator steuert taktmässig, jedoch zufällig regelmässig
die einzelnen Lampen an, und es liegt beim Spieler eine gewünschte Anzeige willkürlich
festzuhalten. Der Spieler wird bestrebt sein, jeweils diejenige Anzeige festzuhalten,
die für die jeweilige Spielsituation am günstigsten ist, d.h. welches Lochfeld bzw.
welche Markierungen am günstigsten anspielbarsind.
[0012] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass eine zweite mit der Anzeigevorrichtung
verbundene Zeitstufe vorgesehen ist, die nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer
nach erstmaligem Ansprechen der Anzeigevorrichtung diese inaktiviert. Diese Zeitstufe
kann bei kommerziellem Einsatz des erfindungsgemässen Billards von Bedeutung sein.
Während beim Pool-Billard durch das Verschwinden der Kugel in den Löchern dem Spiel
automatisch eine zeitliche Grenze gesetzt ist, ist dies beim erfindungsgemässen Billard
nicht der Fall. Die Zeitstufe sorgt hier für eine zwangsläufige Beendigung des Spiels.
Wird das erfindungsgemässe Billard nur als Pool-Billard eingesetzt, kann das neutrale
Feld auch als Loch ausgeführt werden, um das Spiel nach Anspielen des neutralen Feldes
zu beenden.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher
beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein schematisch dargestelltes Billard nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 1 entlang der Linie 2-2.
Fig. 3 zeigt ein elektronisches Schaltungsbeispiel für ein Billard nach den Figuren
1 und 2.
Fig. 4 zeigt perspektivisch ein dreieckförmiges Pool-Billard nach der Erfindung.
Fig. 5 bis 7 zeigen verschiedene Möglichkeiten einer verstellbaren Bande.
[0014] Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten näher eingegangen wird,
sei vorangestellt, dass jedes der gezeigten und beschriebenen Merkmale für sich oder
in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von erfindungswesentlicher Bedeutung ist.
[0015] Fig. 1 zeigt schematisch ein Billard 10 mit einer rechteckigen Spieltafel oder -fläche
110, die von einer Bande 120 umgeben ist. Auf der Spielfläche 110 erkennt man acht
kreisförmige Markierungen 113, von denen die am Rand angebrachten den Löchern des
herkömmlichen Pool-Billards entsprechen. Die auf der Längsmittellinie angebrachten
zwei Lochfelder sind zusätzlich vorgesehen, von denen eines (Nr. 8) der neutralen
und das andere einer herkömmlichen Spielkugel entspricht. Während beim normalen Pool-Billard
Löcher vorgesehen sind, ist im Fall des Billards nach Fig. 1 die Markierung 113 lediglich
flächig ausgebildet, die die Spielbahn einer Kugel daher nicht beeinfl usst.
[0016] Im Bereich der Markierungen 113 besitzt die Spieltafel 11 an der Unterseite Ausnehmungen
114, in denen eine Induktionsspule 115 angeordnet und in geeigneter Weise befestigt
ist. Die Spieltafel 11 besteht vorzugsweise aus einem Material, das magnetisch unwirksam
ist, das Feld 116 der Induktionsspule 115 daher nicht beeinflusst. Eine Billardkugel
117 aus einem elektrisch leitenden oder magnetisch wirkenden Material beeinflusst
das Feld 116, wenn es in den Bereich der Markierung eintritt. Diese Beeinflussung
lässt sich durch eine elektronische Schaltung in ein Initiatorsignal verwandeln.
[0017] Das Billard nach Fig. 1 kann mit nur einer Treiberkugel gespielt werden, die die
Initiatoren aktiviert. Spielkugeln wie beim herkömmlichen Pool-Billard notwendig,
können entfallen. Daher kann die Abmessung des Spielfeldes 110 erheblich reduziert
werden.
[0018] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist lediglich die Lage der Löcher eines Pool-Billards
markiert. Es versteht sich, dass auch andere Markierungen und Hindernisse vorgesehen
werden können, die in gleicher Weise mit einem Initiator, wie er in Fig. 2 schematisch
dargestellt ist, ausgestattet sein können.
[0019] Fig. 3 zeigt eine beispielhafte Schaltungsanordnung für ein Billard nach den Figuren
1 und 2.
[0020] Die Stufen 20 und 21 zeigen kontaktlose Initiatoren, ähnlich der Induktionsspule
15. Es versteht sich, dass im Fall der Ausführungsform nach Fig. 1 sechs derartige
Initiatoren vorgesehen sein müssen. Die Induktionsspulen 20, 21 wirken mit Schwingungskreisen
22 bzw. 23 zusammen. Das Eintreten einer entsprechend wirkenden Billardkugel in den
Messbereich eines Initiators führt zu einer entsprechenden Bedämpfung des Schwingungskreises
22 bzw. 23 woraus in bekannter Weise ein Initiatorsignal abgeleitet werden kann. Im
Fall des Initiators 20 führt das Initiatorsignal über einen Schalter 24 auf eine Wertigkeitsstufe
25. Im Fall des Initiators 21 wird unmittelbar die Wertigkeitsstufe 25 angesteuert.
In der Wertigkeitsstufe kann dem eintreffenden Initiatorsignal willkürlich ein bestimmter
Wert zugeordnet werden, um die jeweils anzuspielenden bzw. angespielten Markierungen
mit einem unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad zu versehen. In der Wertigkeitsstufe
25 kann ferner eine zeitliche Reihenfolge vorgegeben werden, in der die einzelnen
Initiatorsignale auftauchen müssen, damit sie gewertet werden. Dadurch lässt sich
beispielsweise der Schwierigkeitsgrad eines Pool-Billards erhöhen.
[0021] Die von der Wertigkeitsstufe 25 kommenden Wertigkeitssignale werden im Rechner 26
aufsummiert und im mit dem Rechner 26 verbundenen Zähler 27 gezählt und durch eine
Ziffernanzeige 28, die über einen Decoder 29 mit dem Zähler verbunden ist, angezeigt.
[0022] Mit den Schwingungskreisen 22, 23 ist auch eine Zeitstufe 30 verbunden. Spricht ein
Initiator 20 oder 21 an, wird das Zeitglied 30 angestossen und setzt den Zähler 27.
Nach Ablauf der in der Zeitstufe 30 willkürlich eingestellten Zeit, wird der Zähler
27 inaktiviert. Die in dem Zeitglied 30 einzustellende Zeit ist etwas länger als die
maximale Zeit, die eine gespielte Kugel benötigt, nachdem sie einen ersten Initiator
aktiviert hat.
[0023] Ein Netzteil 31 versorgt die einzelnen Stufen in der gezeigten Weise mit Energie.
Wahlweise kann auch eine Batterieversorgung vorgesehen sein.
[0024] Eine weitere Zeitstufe 32 dient zur Einstellung einer Spielzeit. Nach Ablauf der
Spielzeit wird der Zähler 27 inaktiviert, der mit dem Zeitglied 32 verbunden ist.
[0025] Über eine Transistorstufe 33 können einzelne Signalleuchten 34 angesteuert werden
(äusserst schematische Darstellung). Jede Signalleuchte 34 gehört zu einer bestimmten
Markierung oder zu einem bestimmten Feld, beispielsweise zu den Feldern 13 des Billards
nach Fig. 1. In Fig. 3 ist lediglich die Ansteuerung der Transistorstufe 33 über die
Induktionsspule 20, den Schwingungskreis 22 und den Schalter 24 dargestellt. Es versteht
sich, dass alle zu einem Billard gehörenden Initiatoren die Transistorstufe 33 ansteuern
können. Wird ein Initiator durch eine Kugel aktiviert, leuchtet die zugehörige Signallampe
34 auf, oder umgekehrt, wird diese abgeschaltet. Auf diese Weise können die einzelnen
Markierungen, Felder oder dergleichen auf dem Spieltisch angezeigt werden. Spielziel
kann sein, die einzelnen Felder einzeln anzuspielen bzw. in einer vorgegebenen Reihenfolge.
Die Signalleuchten 34 zeigen an, ob dieses Ziel erreicht wird.
[0026] Schliesslich ist ein Zufallsgenerator 35 vorgesehen, der mit der Transistorstufe
33 verbunden ist. Mit Hilfe des Zufallsgenerators 35 werden die einzelnen Signalleuchten
34 nacheinander taktmässig angesteuert, wobei jedoch die Reihenfolge zufällig ist.
Mit Hilfe eines Tastschalters 36 kann der Spieler versuchen, beim Aufleuchten der
von ihm gewünschten Signalleuchte diese «festzuhalten». Dies ist dann vorteilhaft,
wenn die jeweilige Spielsituation das Anspielen des zugehörigen Feldes als besonders
günstig erscheinen lässt.
[0027] Mit Hilfe eines Schalters 38 können die Signalleuchten 34 gelöscht werden. Mit Hilfe
eines Schalters 37 kann die Anzeige der digitalen Anzeigevorrichtung 28 gelöscht werden.
[0028] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist auch die Bande des Billards so
ausgebildet, dass ein Stoss einer Kugel zu einem verwertbaren Signal führt. Zu diesem
Zweck sind mehrere Initiatoren der Bande zugeordnet. Diese können beispielsweise auf
Druck oder Stoss reagieren, jedoch auch elektrooptisch arbeiten. Im Schaltbild nach
Fig. 3 ist ein derartiger Initiator bzw. die Mehrzahl von Iniatiatoren mit 37a bezeichnet.
Der Initiator 37a ist mit einem weiteren Zähler 38a verbunden, der auf eine gewünschte
Schrittzahl eingestellt werden kann. Mit den beschriebenen Merkmalen lässt sich ein
Bandenspiel vorgeben, z.B. Dreibandspiel, d.h. die Kugel muss zunächst dreimal die
Bande berühren und dann ein Ziel treffen. Der Zähler 38a stellt fest, ob die Dreimal-Berührung
der Bande erfüllt ist. Erst dann wird ein Ausgangssignal auf den Rechner 26 gegeben,
der dann in oben beschriebener Weise die Wertung des Spieles vornimmt.
[0029] Die einzelnen Anzeigenleuchten 34, die jedem Pool zugeordnet sind, weisen ausserdem
einen eigenen zugeordneten Tastschalter 39 auf, von denen in Fig. 3 jedoch nur einer
dargestellt ist. Mit Hilfe der Tastschalter 39 können eine oder mehrere Anzeigen 34
angewählt werden, so dass die entsprechenden Felder oder Pools angewählt werden, die
vom Spieler abgespielt werden müssen. Die Verbindung über die Wertigkeitsstufe 25
mit dem Rechner 26 ist derart, dass der Rechner 26 nur die angewählten Poolmarkierungen
registriert und die übrigen unterdrückt.
[0030] In Fig. 4 ist perspektivisch ein Billardtisch 50 dargestellt, dessen Spielfläche
51 annähernd dreieckförmig ist. Zwei Banden 51, 53 laufen im rechten Winkel aufeinander
zu. An den anderen Enden sind sie durch vier gleich lange gerade Bandenabschnitte
54 miteinander verbunden. Die äusseren Bandenabschnitte 54 bilden mit den Banden 52
bzw. 53 einen rechten Winkel, während die übrigen Bandenabschnitte 54 zueinander im
stumpfen Winkel liegen. Acht Lochfelder 113 sind entlang den Banden 52 bis 54 angeordnet.
Fünf Lochfelder 113 sind, wie aus Fig. 4 ersichtlich, den Scheitelpunkten zugeordnet,
während zwei zwischen den Enden der Banden 52 bzw. 53 angeordnet sind und ein drittes
Lochfeld annähernd in der Mitte liegt. Das mittlere Lochfeld ist im Gegensatz zu den
übrigen Lochfeldern vertieft ausgebildet, während die übrigen, wie auch beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1, in der Spielflächenebene liegen. Sie sind ebenso wie in Fig. 1 jeweils
mit einem Initiator verknüpft. Wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind den Lochfeldern
am Rand jeweils zwei Zahlen zugeordnet, wobei jeweils eine Zahl einem Spieler und
die zweite Zahl einem zweiten Spieler zugeordnet wird. Das mittlere Loch mit der Nummer
8 ist vertieft und entspricht der neutralen Spielkugel beim herkömmlichen Pool-Billard,
welche zuletzt zu spielen ist. Wird das Feld Nr. 8 angespielt, fällt die Treiberkugel,
welche als einzige verwendet wird, in den Tisch und kann erst durch Münzeinwurf in
einer Münzbetätigungsvorrichtung 54 wieder bei 55 dem Tisch entnommen werden.
[0031] Im Scheitelpunkt der Bar.den 52 und 53 ist ein Anzeigekasten 56 angeordnet, der zwei
optische Anzeigen 57 bzw. 58 aufweist mit Lämpchen 59. Die optische Anzeige entspricht
der Form der Spielfläche 51, wobei die Lämpchen 59 den Lochfeldern 113 entsprechen.
Ferner enthält der Anzeigekasten 56 zwei digitale Ziffernanzeigen 60 bzw. 61 sowie
eine Aufnahmen-Ziffernanzeige 62. Druckschalter 63 dienen zur Aktivierung der jeweiligen
Anzeigen 57 bzw. 58. Gleichfalls können Ziffernanzeigen 60, 61 wahlweise eingeschaltet
werden. Ein Umschalter 64 sorgt dafür, dass entweder die Serie 1 bis 7 bzw. 9 bis
15 vom ersten bzw. zweiten Spieler angespielt wird. Auf diese Weise kann das Pool-Billard
auf herkömmliche Art gespielt werden. Die Schalter 66 dienen zum Löschen der optischen
Anzeige 57 und 58.
[0032] Der in Fig. 4 dargestellt elektronische Pool-Billardtisch kann in der Ecke eines
Raumes aufgestellt werden, so dass er nur von den Bandenabschnitten 54 aus gespielt
werden kann. Das gleiche ist der Fall, wenn mehrere, beispielsweise vier Billardtische
der in Fig. 4 gezeigten Art zusammen gruppiert werden. Es ist dann Sorge dafür zu
tragen, dass alle Lochfelder 113 von der bespielbaren Seite erreicht werden können,
entweder im direkten Stoss oder durch Bandenberührung. Um das Anspielen der einzelnen
Lochfelder 113 zu verbessern, weisen die Banden 52, 53 zur Spielfläche 51 konvex gewölbte
Bandenabschnitte 67, 68 auf.
[0033] In Fig. 5 ist schematisch ein Bandenabschnitt 70 dargestellt, der entlang einer Führung
71 verstellbar gelagert ist und zu beiden Richtungen, angedeutet durch den Doppelpfeil
72 verschiebbar ist. Eine verschobene Position ist in gestrichelten Linien angedeutet.
Eine Billardkugel 73 kann entsprechend den gezeichneten Linien gegen den Bandenabschnitt
70 gespielt und reflektiert werden. Der in Fig. 5 gezeigte Bandenabschnitt kann beispielsweise
dem Bandenabschnitt 67 bzw. 68 nach Fig. 4 entsprechen.
[0034] Fig. 6 zeigt einen konkav gewölbten Bandenabschnitt 74, der wiederum entlang einer
Führung 71 verstellbar ist.
[0035] Fig. 7 zeigt einen hebelartigen Bandenabschnitt 75, der an einem Ende bei 76 schwenkbar
gelagert ist, um eine unterschiedliche Reflexion der angespielten Kugel 73 zu ermöglichen.
[0036] Es versteht sich, dass eine zwischen den Initiatoren, die den einzelnen Lochfeldern
113 zugeordnet sind und der Anzeigevorrichtung eine logische Schaltung geschaltet
werden kann, die verschiedene Auswertungen der Signale der Initiatoren ermöglicht.
Beispielsweise kann eine Verknüpfung derart vorgenommen werden, dass von einem ersten
Spieler erneut angespielte Poolpunkte dem Gegenspieler zugerechnet werden können.
[0037] Anstelle einer Anzeigevorrichtung, welche die Treffer separat anzeigt, können die
den Spiel-oder Lochfeldern zugeordneten Initiatoren unmittelbar selbst eine Trefferanzeige
bewirken. Gleiches gilt für der Bande zugeordnete Initiatoren. Die Anzeigeinitiatoren
können mechanische Elemente sein, z.B. Klappen oder Hebel. Sie können auch auf Druck
oder optisch reagieren, um den Spielern zu zeigen, dass ein Treffer erfolgt ist.
[0038] Ein derartiges Pool-Billard kann gleichwohl als Karambolage-Billard gespielt werden,
weil eine glatte Spielfläche nach wie vor vorliegt. Bei einer unmittelbaren Trefferanzeige
der obigen Art müssen beim Pool-Billard jedoch 15 Lochfelder vorgesehen werden, jeweils
1 bis 7 für den ersten Spieler, 9 bis 15 für den zweiten Spieler und ein Lochfeld
(No. 8) als neutrales Feld. Letzteres kann auch mit Loch versehen werden, um die Treiberkugel
verschwinden zu lassen. Es versteht sich, dass auch die letzterwähnte Ausführung nur
mit einer Treiberkugel ohne Spielerkugel gespielt werden kann.
1. Billard nach Art eines Kugelspiels mit einer Kugel-Spielfläche (51, 110), unterhalb
der kontaktlose Initiatoren (21, 22, 115) angeordnet sind, die auf die Anwesenheit
einer Kugel (117) innerhalb eines Näherungsfeldes ansprechen und deren Ausgangssignal
auf eine Anzeigevorrichtung (56) gegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung
als Pool-Billard die Spielfläche (51, 110) Lochfelder (113) und diesen zugeordnete
Initiatoren (21, 22, 115) aufweist und die optische Anzeigevorrichtung (56) zwei die
Spielfläche (51) durch Lampen (34, 59) abbildende Anzeigefelder und/oder Ziffernanzeigen
(60, 61) enthält, die wahlweise über einen Umschalter (64) einschaltbar sind.
2. Billard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Billardkugeln im Hinblick
auf das Ansprechverhalten der Initiatoren (115) aus unterschiedlichem Material bestehen.
3. Billard nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangssignale
mehrerer Initiatoren (21, 22) parallel auf ein Zeitglied (30) gegeben werden, dessen
Ausgangssignal ebenfalls auf die Anzeigevorrichtung (56) gegeben wird und diese setzt.
4. Billard nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Initiatoren
(20, 21) mit einer Wertigkeitsstufe (25) verbindbar sind, die jedes Initiatorsignal
einem Wert zuordnet und das Wertsignal über eine Rechnerstufe (26) auf eine Zähl-
und Anzeigevorrichtung (27, 28, 29) gegeben wird.
5. Billard nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen
(34) von einem Zufallsgenerator (35) ansteuerbar sind und eine Wahltaste (36) vorgesehen
ist, mit der die Ansteuerung einer Lampe (34) willkürlich festgehalten wird.
6. Billard nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite
mit der Anzeigevorrichtung (56) verbundene Zeitstufe (32) vorgesehen ist, die nach
Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer nach erstmaligem Ansprechen der Anzeigevorrichtung
diese inaktiviert.
7. Billard nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Bande
(12) ein oder mehrere Initiatoren (37a) zugeordnet sind, der bei Berührung durch eine
Kugel ein Signal abgibt und der Initiator (37a) mit einem weiteren Zähler (38a) verbunden
ist, der auf eine vorgegebene Schrittzahl (1) stellbar ist und ein Ausgangssignal
erst abgibt wenn der eingestellten Schrittzahl entsprechende Ausgangssignale des Initiators
(37a) erhalten werden.
8. Billard nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Lampe
(34) ein getrennter Schalter (39) zugeordnet ist und ein Initiatorsignal nur dann
auf die Anzeigevorrichtung gegeben wird, wenn sie durch ihren Schalter (39) angewählt
ist.
9. Billard nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Anwendung auf
eine annähernd dreieckförmige Spielfläche (51), bei der die Lochfelder (113) an den
Banden sowie in der Spielfeldmitte angeordnet sind.
10. Billard nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Anzeigevorrichtung
(56) im Bereich der der längeren Bande (54) gegenüberliegenden Spitze angebracht ist.
1. Billard du genre jeu à billes comportant une surface de jeu à billes (51, 110),
en dessous de laquelle il y a des déclencheurs (21, 22, 115) sans contact, qui réagissent
à la présence d'une bille (117) à l'intérieur d'un champ d'approche et dont le signal
de sortie est indiqué sur un dispositif d'affichage (56), caractérisé en ce que pour
l'utilisation comme billard américain ou «pool» la surface de jeu (51, 110) comporte
des zones de trou (113) et des déclencheurs (21, 22, 115) qui leur sont affecté et
que le dispositif d'affichage (56) contient deux cases d'indication et/ou indicateurs
numériques (60, 61), reflétant la situation sur la surface de jeu (51), par des lampes
(34, 59) qui peuvent être insérées au choix par l'intermédiaire d'un commutateur (64).
2. Billard selon la revendication 1, caractérisé en ce que les billes de billard sont
constituées en un matériau différent en relation avec le comportement de réponse des
déclencheurs (115).
3. Billard selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les signaux de sortie
de plusieurs déclencheurs (21, 22) sont appliqués en parallèles sur un élément temporisé
(30) dont le signal de sortie est également appliqué sur le dispositif d'affichage
(56) et règle celui-ci.
4. Billard selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les déclencheurs
(20, 21 ) peuvent être reliés à un étage d'appréciation (25) qui attribue une valeur
à chaque signal de déclencheur et qui fournit le signal de valeur par l'intermédiaire
d'un étage calculateur (26) à un dispositif de comptage et d'affichage (27, 28, 29).
5. Billard selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les lampes
(34) peuvent être pilotées par un générateur aléatoire (35) et en ce qu'il est prévu
une touche de sélection (36) grâce à laquelle la commande d'une lampe (34) est maintenue
volontairement.
6. Billard selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu
un deuxième étage temporisé (32) relié au dispositif d'affichage (56), lequel deuxième
étage met au repos le dispositif d'affichage après écoulement d'une durée préfixée
après sa deuxième excitation.
7. Billard selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs
déclencheurs (37a) sont attribués à la bande (12), qui fournit un signal lors d'un
contact par une bille et en ce que le déclencheur (37a) est relié à un autre compteur
(38a) qui peut être réglé sur un nombre de pas préfixé (1) et qui ne fournit un signal
de sortie que lorsque des signaux de sortie du déclencheur (37a), correspondant au
nombre de pas réglé, sont reçus.
8. Billard selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un interrupteur
séparé (39) est attribué à chaque lampe (34) et qu'un signal de déclencheur n'est
fourni au dispositif d'affichage que lorsque celui-ci a été choisi par son interrupteur
(39).
9. Billard selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par l'emploi d'une surface
de jeu (51 ) approximativement triangulaire, dans laquelle les zones de trou (113)
sont disposées contre les bandes ainsi qu'au centre de la région de jeu.
10. Billard selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif d'affichage
(56) est disposé dans la région de la pointe opposée à la bande (54) la plus longue.
1. A billiard in the manner of a ball game having a ball playing surface (51, 110)
beneath which contactless initiators (21, 22, 115) are arranged which are responsive
to the presence of a ball (117) within a field of approach and the output signal of
which is applied to an indicating device (56), characterized in that when used as
a pool type billiard the playing surface (51, 110) is provided with hole areas (113)
and initiators (21,22, 115) associated therewith and the optical indication device
(56) comprises two fields of indication picturing the playing surface (51) by lamps
(34, 59) and/or figure indications (60, 61) adapted to be selectively switched on
via a reversing switch.
2. A billiard according to claim 1, characterized in that the billiard balls consist
of different materials in view of the responding behaviour of the initiators (115).
3. A billiard according to claim 1 or 2, characterized in that the output signals
of several initiators (21,22) are applied in parallel to a timing element (30) the
output signal of which is likewise applied to the indicating device (56) setting it.
4. A billiard according to any one of the claims 1 to 3, characterized in that the
initiators (20,21) are connectible to a valency stage (25) associating each initiator
signal with a value and in that the value signal is applied to a counting and indicating
device (27, 28, 29) via computer stage (26).
5. A billiard according to any one of the claims 1 to 4, characterized in that the
lamps (34) are adapted to be controlled by a random generator (35) and in that a selector
key (36) is provided by means of which the control of a lamp (34) is retained at will.
6. A billiard according to any one of the claims 1 to 5, characterized in that a second
timing element (32) is provided which is connected to the indicating device (56) and
which after a first-time response of the indicating device inactivates the latter
after a predetermined duration of time.
7. A billiard according to any one of the claims 1 to 6, characterized in that the
cushion (12) has associated thereto one or several initiators (37a) which upon being
contacted by a ball issues a signal, said initiator (37a) being connected to a further
counter (38a) which is adapted to be set to a predetermined number of steps (1) and
which issues an output signal only when output signals of the initiator (37a) are
received which correspond to the adjusted number of steps (37a).
8. A billiard according to any one of the claims 1 to 7, characterized in that each
lamp (34) has associated thereto a separate switch (39) and an initiator signal is
applied to the indicating device only when it is dialled by its switch (39).
9. A billiard according to any one of the claims 1 to 8, characterized by the application
to an approximately triangular playing surface (51 ) in which the hole areas (113)
are arranged at the cushions as well as in the center of the playing area.
10. A billiard according to claim 9, characterized in that the optical indicating
device (56) is arranged in the region of the point opposite the longer cushion (54).