[0001] Die Erfindung betrifft eine Präzisionsschleifmaschine, insbesondere eine Projektions-Formenschleifmaschine,
mit einer ein Werkstück bearbeitenden Schleifscheibe wie sie im Oberbegriff des Anspruches
1 angegeben ist. Eine solche Schleifmaschine ist z.B., aus der DE-A-2452396 bekannt.
[0002] Bei Projektions-Formenschleifmaschinen kann man die Kontur des bearbeiteten Werkstückes
an einem Projektionsschirm beobachten und die Schleifscheibe entsprechend dieser Kontur
von Hand entlang einer Sollformlinie führen. Eine Abnutzung der Schleifscheibe während
des Betriebes lässt sich dabei visuell ohne weiteres korrigieren.
[0003] Schwierigkeiten ergeben sich jedoch bei der Verwendung anderer Schleifmaschinen und
insbesondere bei der Verwendung automatisch gesteuerter Schleifmaschinen. Jede Veränderung
der Schleifscheibenkontur führt dann zwangsläufig zu Fehlern, denn die Dimensionsänderung
der Schleifscheibe im Betrieb lässt sich in der Steuerung nicht mit der erforderlichen
Sicherheit programmieren.
[0004] Es ist bekannt, die Schleifscheibe nach einem Arbeitsgang mittels eines Abrichtwerkzeuges
zu regenerieren, d.h. auf die gewünschte Querschnittsform zu bringen. Zu diesem Zweck
wird bei bekannten Vorrichtungen ein Abziehapparat mit einem eingesetzten Diamant
mit Hilfe eines Schlittens oder eines Schwenkhebels von Hand so bewegt, dass die Schleifscheibe
das gewünschte Profil erhält. Die Bewegung des Einkorndiamanten lässt sich auch elektromotorisch
oder hydraulisch durchführen.
[0005] Bei einer bekannten Vorrichtung (DE-A-2 452 396) befindet sich der Abrichtkörper
gemeinsam mit dem Werkstück auf dem Werkstücktisch, und zum Abrichten der Schleifscheibe
muss der gesamte Werkstücktisch so verfahren werden, dass das Werkstück ausser Eingriff
und der Abrichtkörper in Eingriff gebracht werden. Dabei wird der Werkstücktisch insgesamt
so verfahren, dass der Abrichtkörper eine genau definierte Lage bezüglich dem Schleifscheibenschlitten
einnimmt, so dass nach jedem Abrichtvorgang die Schleifscheibe gegenüber dem Schleifscheibenschlitten
eine immer gleichbleibende Position der aktiven Fläche der Schleifscheibe aufweist.
Um den Bearbeitungsvorgang wieder aufzunehmen, muss der Werkstücktisch dann wieder
zurückverfahren werden.
[0006] Dieses Verfahren ist ausserordentlich kompliziert, da zu jedem Abrichten der Bearbeitungsvorgang
unterbrochen und eine Verschiebung des Werkstücktisches vorgenommen werden muss, und
zwar eine Verschiebung über lange Strecken, denn es muss sichergestellt werden, dass
bei jeder Grösse des Werkstückes das Werkstück aus dem Eingriffsbereich der Schleifscheibe
entfernt wird, denn nur so kann die Schleifscheibe mit dem Abrichtkörper in Eingriff
gebracht werden.
[0007] Obwohl im Rahmen dieser Druckschrift also ein vollautomatisches Abrichten mittels
einer numerischen Steuerung beschrieben wird, ist es bei dieser Steuerung immer notwendig,
den Bearbeitungsvorgang zum Abrichten zu unterbrechen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Präzisionsschleifmaschine, insbesondere
bei einer Projektions-Formenschleifmaschine, den Abrichtvorgang so auszubilden, dass
ein Abrichten während des normalen Bearbeitungsvorganges möglich ist.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einer Präzisionsschleifmaschine der eingangs beschriebenen
Art erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0010] Allein durch Zustellung des Abrichtkörpers kommt die Schleifscheibe über ihren gesamten
Querschnitt mit der komplementären Profilnut in Berührung, die Schleifscheibe wird
also über ihre gesamte aktive Fläche im wesentlichen gleichzeitig auf das gewünschte
Mass abgerichtet. Dabei ist die Abnutzung des Abrichtwerkzeuges wesentlich geringer
als bei der Abrichtung mit einem Einkorndiamanten. Ausserdem ist es möglich, der Schleifscheibe
auch komplizierte Profile zu geben, die beispielsweise von einer Geraden und einer
Kreisform abweichen. Schliesslich ist ein besonderer Vorteil, dass der Abrichtvorgang
praktisch während des normalen Betriebes erfolgen kann, da der Abrichtkörper an einer
von der Eingriffstelle zwischen Schleifscheibe und Werkzeug verschiedenen Stelle angreifen
kann, beispielsweise der Eingriffstelle gegenüberliegend. Die Zustellbewegung des
Abrichtkörpers ist von der CNC-Steuerung der Schleifmaschine steuerbar, und die CNC-Steuerung
verändert den Abstand zwischen Schleifscheibe und zu bearbeitendem Werkstück entsprechend
der jeweiligen Stellung des Abrichtkörpers relativ zur Schleifscheibe.
[0011] Wenn die Steuerung die Zustellbewegung des Abrichtkörpers steuert, besitzt sie mit
der Grösse der Zustellbewegung des Abrichtkörpers ein Mass für den Abstand zwischen
Abrichtkörper und Schleifscheibe und somit ein Mass für die augenblickliche Form der
Schleifscheibe. Dieses Mass kann daher von der Steuerung direkt dazu verwendet werden,
den Relativabstand zwischen Schleifscheibe und Werkzeug entsprechend zu verstellen,
so dass Ungenauigkeiten, die auf den Abrieb der Schleifscheibe zurückzuführen sind,
während des Betriebes laufend ausgeglichen werden können. Es genügt dabei, den Abrichtkörper
in dem Masse zuzustellen, in dem ein Abrieb der Schleifscheibe zu erwarten ist. Absolute
Sicherheit erhält man, wenn man die Zustellbewegung - oder den zeitlichen Abstand
zwischen aufeinanderfolgenden Zustellbewegungen - so wählt, dass durch den Abrichtkörper
immer ein wenig mehr Material von der Schleifscheibe abgenommen wird, als es durch
den natürlichen Abrieb beim Bearbeiten des Werkstückes zu erwarten ist.
[0012] Dabei muss die Abrichtvorrichtung nicht während des gesamten Betriebsvorganges mit
der Schleifscheibe in Berührung sein, es genügt, wenn man den Abrichtkörper in bestimmten
Zeitabständen zur Abrichtung der Schleifscheibe an diese heranfährt und sie anschliessend
wieder zurückzieht.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Profilnut im Abrichtkörper bei einer im Betrieb
eine reziprozierende Hubbewegung ausführenden Schleifscheibe parallel zum Schleifscheibenhub
verläuft und insbesondere, wenn die Profilnut sich über die gesamte Länge des Abrichtkörpers
erstreckt und an ihren Stirnseiten offen ist. Es kann nämlich dann die Hubbewegung
der Schleifscheibe dazu ausgenutzt werden, die Schleifscheibe über die gesamte Länge
der Profilnut im Abrichtkörper zu führen, so dass die Schleifscheibe von verschiedenen
Bereichen der Profilnut nacheinander geschliffen wird. Dies setzt die Abnutzung des
Abrichtkörpers wesentlich herab. Auch dieser Vorgang lässt sich ohne weiteres im normalen
Betrieb durchführen.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Abrichtkörper nebeneinander
mehrere Profilnuten unterschiedlicher Querschnittsform aufweist und quer zu seiner
Zustellrichtung verschiebbar ist. Mit dieser Verschiebung kann einmal eine bestimmte
Profilnut gegenüber der Schleifscheibe ausgerichtet werden, zum anderen wird durch
die bevorzugte Ausgestaltung möglich, die Schleifscheibe mit verschiedenen Profilen
zu versehen, da die die Schleifscheibe abrichtende Profilnut durch die Querverschiebung
des Abrichtkörpers ausgewechselt werden kann.
[0015] Günstig ist es, wenn die Schleifflächen der Profilnut mit Diamanten besetzt sind.
Damit erhält man eine besonders widerstandsfähige Schleiffläche.
[0016] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsform der Erfindung dient im
Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Figur 1 - eine schematische schaubildliche Ansicht der wesentlichen Teile der CNC-gesteuerten
Projektionsformenschleifmaschine mit einer Abrichtvorrichtung gemäss der Erfindung;
Figur 2 - eine vergrösserte perspektivische Teilansicht der Schleifscheibenlagerung
und der Abrichtvorrichtung der Schleifmaschine der Figur 1;
Figur 3 - ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Abrichtkörpers und
Figur 4 - ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Abrichtkörpers.
[0017] Die Erfindung wird im folgenden anhand einer optischen Projektionsformenschleifmaschine
erörtert, sie ist jedoch bei anderen Präzisionsschleifmaschinen ebenfalls anwendbar.
[0018] Die in Figur 1 dargestellte Projektionsformenschleifmaschine weist einen Kreuztisch
1 mit senkrecht zueinander verfahrbaren Schlitten 2, 3 auf, die mittels Stellmotoren
4 bzw. 5 verschiebbar sind. Der obere Schlitten 3 (Fig. 2) trägt eine Halterung 6
für eine Schleifscheibe 7. Die Halterung 6 ist an einem auf dem oberen Schlitten 3
aufgesetzten Träger 8 in senkrechter Richtung verschiebbar, so dass die Schleifscheibe
im Betrieb oszillierend auf- und abbewegbar ist, wie dies durch den Pfeil 9 in Fig.
2 dargestellt ist.
[0019] Auf einem weiteren Kreuztisch 10 ist das zu bearbeitende Werkstück 11 befestigt (Fig.
1). Es kann mittels des Kreuztisches 10 in eine Bearbeitungsposition vorgeschoben
werden, in welcher die Schleifscheibe mit dem Werkstück in Eingriff gebracht werden
kann.
[0020] Die Eingriffstelle kann auf einem Projektionsschirm 12 vergrössert abgebildet werden.
Zu diesem Zweck sind eine die Eingriffstelle beleuchtende Lichtquelle 13, ein Projektionsobjektiv
14 sowie Umlenkspiegel 15 und 16 vorgesehen. Auf dem Projektionsschirm wird dadurch
ein Schattenbild 18 der Schleifscheibe 7 sowie ein Schattenbild 19 des Werkstückes
11 abgebildet. Auf den Projektionsschirm 12 wird normalerweise ein transparenter.Träger
aufgelegt, welcher die Sollformkurve enthält, so dass man unmittelbar die Istform
des Werkstückes mit der Sollform vergleichen kann.
[0021] Im Betrieb wird die Schleifscheibe so gesteuert, dass sie eine der Sollform entsprechende
Kontur in das Werkstück einschleift. Dies kann manuell geschehen, zu diesem Zweck
sind Handräder 20 und 21 vorgesehen, welche die Schlitten 2 und 3 des Kreuztisches
1 in jeweils eine Richtung ver-' schieben.
[0022] Die Steuerung wird jedoch normalerweise mittels einer CNC-Steuerung 22 erfolgen,
welche die Stellmotoren 4 und 5 entsprechend ansteuert.
[0023] An dem Träger 8 ist weiterhin eine Abrichtvorrichtung 23 gehalten, die einen in Richtung
auf die Schleifscheibe 7 zustellbaren Halter 24 umfasst. Die Zustellbewegung des Halters
lässt sich manuell durchführen oder mittels eines Stellmotors 25, der ebenfalls von
der CNC-Steuerung 22 steuerbar ist.
[0024] An seinem der Schleifscheibe zugewandten Ende trägt der Halter 24 einen Abrichtkörper
26, dessen Ausbildung im folgenden insbesondere anhand der Figuren 3 und 4 erläutert
wird. Der Abrichtkörper 26 weist auf seiner der Schleifscheibe zugewandten Seite eine
zur Schleifscheibe hin offene-Profilnut 27 auf, die sich im dargestellten Ausführungsbeispiel
über die gesamte Länge des Abrichtkörpers 26 erstreckt und an den Stirnseiten offen
ist. Die Oberfläche der Profilnut 27 ist als Schleiffläche ausgebildet, beispielsweise
durch Beschichtung mit Diamanten. Die Querschnittsform ist dem gewünschten Schleifscheibenprofil
komplementär.
[0025] Der in Figur 3 dargestellte Abrichtkörper weist nur eine einzige Profilnut 27 auf,
dieser Abrichtkörper kann mittels eines Fortsatzes 28 auf seiner Rückseite an dem
Halter 24 befestigt werden.
[0026] Dagegen sind in dem in Figur 4 dargestellten Abrichtkörper 26 drei Profilnuten 27
nebeneinander angeordnet, die verschiedene Profilformen aufweisen. Dieser Abrichtkörper
26 ist mittels eines schwalbenschwanzförmigen Fortsatzes 29 in einer entsprechenden
Nut im Halter 24 gehalten, so dass der Abrichtkörper 26 quer zur Längsrichtung der
Profilnut verschieblich ist. Dadurch lassen sich wahlweise verschiedene Profilnuten
in die Schleifscheibenebene verschieben.
[0027] Die Längsrichtung der Profilnuten 27 ist parallel zur Richtung der oszillierenden
Hubbewegung der Schleifscheibe 7 angeordnet. Wenn die Schleifscheibe dagegen eine
Hubbewegung nicht ausführt, sondern eine konstante Höhe einhält, stimmt die Richtung
der Profilnuten mit der Richtung der Tangente an den dem Abrichtkörper 26 am nächsten
gelegenen Punkt der Schleifscheibe überein.
[0028] Zur Betätigung der Abrichtvorrichtung wird der Halter 24 mit dem Abrichtkörper 26
auf die Schleifscheibe 7 zugeschoben, bis die Schleifscheibe mit den Schleifflächen
der Profilnut 27 in Kontakt kommt, so dass die Schleifscheibe abgerichtet wird. Das
Profil der Schleifscheibe ergibt sich dabei aus dem Profil der jeweiligen Profilnut.
Bei einer in senkrechter Richtung eine oszillierende Bewegung ausführenden Schleifscheibe,
wie sie in Figur 1 dargestellt ist, erfolgt der Schleifvorgang nicht immer an derselben
Stelle der Profilnut, sondern wandert je nach augenblicklicher Stellung der Schleifscheibe
längs der Profilnut. Dadurch ergibt sich eine wesentlich herabgesetzte Abnutzung der
Schleiffläche der Profilnut.
[0029] Sobald die Schleifscheibe die gewünschte Form erreicht hat, lässt sich die Abrichtvorrichtung
durch Zurückschieben des Halters 24 wieder ausser Eingriff mit der Schleifscheibe
bringen.
[0030] Mit dem in Figur 4 dargestellten Abrichtkörper können Schleifscheiben mit unterschiedlichen
Profilen versehen werden, es genügt dazu, den Abrichtkörper 26 quer zur Schleifscheibenebene
zu verschieben.
[0031] Die Zustellbewegung der Abrichtvorrichtung 23 erfolgt über den von der CNC-Steuerung
gesteuerten Stellmotor 25. Diese Zustellung kann während des normalen Schleifbetriebes
kontinuierlich oder in zeitlichen Abständen erfolgen. Die Grösse der Zustellung bzw.
der zeitliche Abstand zwischen Zustellungen hängt vom natürlichen Abrieb der Schleifscheibe
beim normalen Schleifbetrieb ab.
[0032] Da die Zustellbewegung von der CNC-Steuerung über den Stellmotor 25 gesteuert wird
und da sich die jeweilige Form der Schleifscheibe entsprechend der Stellung der Abrichtvorrichtung
23 einstellt, verfügt die CNC-Steuerung über ein Signal, das der jeweiligen Schleifscheibengrösse
entspricht. Dieses Signal kann dazu verwendet werden, den Relativabstand zwischen
Schleifscheibe und Werkstück entsprechend der jeweiligen Schleifscheibengrösse nachzustellen,
beispielsweise durch Betätigung des Stellmotors 4. Auf diese Weise ist während des
gesamten Betriebes sichergestellt, dass der jeweilige Abrieb der Schleifscheibe berücksichtigt
wird, Fehlmasse aufgrund einer Abnutzung der Schleifscheibe werden dadurch praktisch
ausgeschlossen.
[0033] Das Abrichten der Schleifscheibe ist zudem in keiner Weise zeitaufwendig, da es während
des normalen Betriebsablaufes erfolgen kann; eine Unterbrechung ist dazu nicht notwendig.
[0034] Vorteilhaft ist auch, dass die Schleifscheibe mit unterschiedlichen Profilen abgerichtet
werden kann, die sich aufgrund der jeweiligen Querschnittsform der Profilnuten 27
ergeben.
1. Präzisionsschleifmaschine, insbesondere Projektions-Formenschleifmaschine, mit
einer ein Werkstück bearbeitenden Schleifscheibe (7), mit einem Abrichtkörper (26),
der mit mindestens einer sich tangential zur Schleifscheibe erstreckenden, zur Schleifscheibe
hin offenen Profilnut versehen ist, deren Oberfläche als Schleiffläche ausgebildet
ist und deren Querschnitt dem gewünschten Schleifscheibenprofil komplementär ist,
und mit einer numerischen Steuerung zur Steuerung der Relativbewegung von Schleifscheibe
und Werkstück sowie zum automatischen Abrichten der Schleifscheibe mittels des Abrichtkörpers,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abrichtkörper (26) zum Abrichten der Schleifscheibe
(7) in der Ebene der Schleifscheibe (7) auf die Schleifscheibe (7) zustellbar ist,
dass die Zustellung des Abrichtkörpers von der numerischen Steuerung (22) steuerbar
ist, und dass die numerische Steuerung (22) den Abstand zwischen Schleifscheibe (7)
und zu bearbeitendem Werkstück (11) entsprechend der jeweiligen Stellung des Abrichtkörpers
(26) relativ zur Schleifscheibe (7) verändert.
2. Präzisionsschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abrichtvorrichtung
(23) an einem Träger (8) gelagert ist, an welchem auch die Schleifscheibe (7) gelagert
ist.
3. Präzisionsschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilnut
(27) im Abrichtkörper (26) bei einer im Betrieb eine reziprozierende Hubbewegung ausführenden
Schleifscheibe (7) parallel zum Schleifscheibenhub verläuft.
4. Präzisionsschleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilnut
(27) sich über die gesamte Länge des Abrichtkörpers (26) erstreckt und an ihren Stirnseiten
offen ist.
5. Präzisionsschleifmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Abrichtkörper (26) nebeneinander mehrere Profilnuten (27) unterschiedlicher
Querschnittsform aufweist und quer zu seiner Zustellrichtung verschiebbar ist.
6. Präzisionsschleifmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schleifflächen der Profilnuten (27) mit Diamanten besetzt sind.
7. Präzisionsschleifmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zustellbewegung des Abrichtkörpers (26) von einem Stellmotor (25) durchführbar
ist.
1. Rectifieuse de précision, et en particulier rectifieuse de profil à projection,
comprenant une meule (7) usinant une pièce, un bâton dresseur (26) muni d'au moins
une gorge profilée, ouverte en direction de la meule, s'étendant tangentiellement
à cette dernière, dont la surface est abrasive et dont la section est complémentaire
du profil souhaité de la meule, et une commande numérique du mouvement relatif de
la meule et de la pièce, et du dressage automatique de la meule par le bâton dresseur,
ladite rectifieuse étant caractérisée en ce que le bâton dresseur (26) est amené pour
le dressage de la meule (7) sur cette dernière et dans son plan; l'amenage du bâton
dresseur est commandable par la commande numérique (22); et la commande numérique
(22) fait varier la distance entre la meule (7) et la pièce (11 ) à usiner, en fonction
de la position instantanée du bâton dresseur (26) par rapport à la meule (7).
2. Rectifieuse de précision selon revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif
de dressage 23 est fixé sur un montant (8) qui porte aussi la meule (7).
3. Rectifieuse de précision selon revendication 1, caracterisée en ce que la gorge
profilée (27) du bâton dresseur (26) est, dans le cas d'une meule (7) effectuant un
mouvement de va-et-vient en foncitionnement, parallèle à la course de la meule.
4. Rectifieuse de précision selon revendication 3, caractérisée en ce que la gorge
profilée (27) s'étend sur toute la longueur du bâton dresseur (26) et est ouverte
sur ses faces frontales.
5. Rectifieuse de précision selon une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que le bâton dresseur (26) présente côte à côte plusieurs gorges profilées (27)
à section de forme différente et peut être translaté perpendiculairement à sa direction
d'amenage.
6. Rectifieuse de précision selon une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que les surfaces abrasives des gorges profilées (27) sont diamantées.
7. Rectifieuse de précision selon une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée
en ce que le mouvement d'amenage du bâton dresseur (26) est commandé par un servomoteur
(25).
1. Precision grinding machine, more particularly a projection contour grinding machine,
having a grinding wheel (7) which machines a workpiece, a dresser body (26), which
is provided with at least one profiled groove, which groove extends tangentially with
respect to the grinding wheel and is open in the direction towards the grinding wheel,
the surface of the said groove being formed as a grinding surface, and the cross-
section thereof complementing the required grinding wheel profile, and a numerical
control for controlling the relative movement of the grinding wheel and the workpiece
and for the automatic dressing of the grinding wheel by means of the dresser body,
characterised in that for dressing the grinding wheel (7), the dresser body (26) can
be advanced in the plane of the grinding wheel (7) towards the grinding wheel (7),
the advance movement of the dresser body can be controlled by means of the numerical
control (22), and the numerical control (22) alters the distance between the grinding
wheel (7) and the workpiece (11) to be machined according to the respective position
of the dresser body (26) relative to the grinding wheel (7).
2. Precision grinding machine according to claim 1, characterised in that the dresser
device (23) is mounted on a support (8), on which the grinding wheel (7) is also mounted.
3. Precision grinding machine according to claim 1, characterised in that when a grinding
wheel (7) effects a reciprocating stroke movement during operation, the profiled groove
(27) in the dresser body (26) extends parallel to the stroke of the grinding wheel.
4. Precision grinding machine according to claim 3, characterised in that the profiled
groove (27) extends over the entire length of the dresser body (26) and is open on
its front faces.
5. Precision grinding machine according to any one of the preceding claims, characterised
in that the dresser body (26) comprises a plurality of adjacent profiled grooves (27)
of differing cross- sections and can be displaced transverse to its advance movement.
6. Precision grinding machine according to any one of the preceding claim, characterised
in that the grinding surfaces of the profiled grooves (27) are diamond-impregnated.
7. Precision grinding machine according to any one of the preceding claims, characterised
in that the advance movement of the dresser body (26) can be effected by means of
a servomotor (25).