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EP 0 075 100 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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12.10.1988 Patentblatt 1988/41 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.04.1985 Patentblatt 1985/16 |
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Anmeldetag: 11.08.1982 |
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Mehrstufige Kreiselpumpe
Multistage centrifugal pump
Pompe centrifuge à plusieurs étages
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
11.09.1981 DE 3136116
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.1983 Patentblatt 1983/13 |
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Patentinhaber: SIHI GmbH & Co KG |
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D-25524 Itzehoe (DE) |
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Erfinder: |
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- Lehmann, Wilfried, Dr.Ing.
D-2211 Heiligenstedten (DE)
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Vertreter: Glawe, Delfs, Moll & Partner |
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Patentanwälte
Postfach 26 01 62 80058 München 80058 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 703 529 DE-C- 725 506 US-A- 2 514 865
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DE-A- 2 025 117 GB-A- 701 511
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- KSB-Prospekt: 1781.1 G3 "Vertikale Kondensatpumpen WKTA/WKVA"
- DE-Aufsatz: "Pumpen für die Kraftwerkstechnik" (Dechow/Franke) in "Technische Mitteilungen"
7.Jahrg.ng, Heft 7, Juli 81
- SE-Ersatzteilliste "Grundfos centrifugalpumpe TypeCP3-140 til 200 KF
- SE-Broschüre "Grundfoss Hojtryksspuleanlaeg"
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine mehrstufige Kreiselpumpe mit vertikaler Welle
und einem mehrere Gehäuseglieder umfassenden Gliedergehäuse zur Förderung von Flüssigkeiten
nahe ihrem Siedepunkt, die mit ihrem unteren, saugseitigen Ende in einen Topf für
den Zulauf der Flüssigkeit eintaucht, oberhalb dessen der Pumpenantrieb und der Druckleitungsanschluß
zugänglich sind (DE-A-1 703 529).
[0002] Bei der Förderung von Flüssigkeiten nahe ihrem Siedepunkt ist es notwendig an der
Saugseite der Pumpe für eine ausreichende Zulaufhöhe und möglichst für eine Beruhigung
des Fördermediums am Pumpeneintritt zu sorgen, um Kavitation und Förderstörungen zu
vermeiden. Es ist bekannt, dafür eine geodätisch tiefe Anordnung der Pumpe zu wählen.
Soll beispielsweise die Förderung aus einem ebenerdigen Behälter erfolgen, so ordnet
man das Pumpenaggregat in einer vertieften Grube an.
[0003] Bekannt ist es ferner, mehrstufige Kreisepumpen mit vertikaler Welle mit ihrem unteren,
saugseitigen Ende in einen Zulauftopf eintauchen zu lassen, der im allgemeinen die
Aufgabe hat, während des Pumpenstillstands einen für den Wiederanlauf ausreichenden
Flüssigkeitsvorrat zu halten (DE-A-2 025 117).
[0004] Bekannt ist ferner eine Pumpe (GB-A-701 511) für die Zirkulation eines unter hohem
Druck stehenden Mediums, die innerhalb eines druckfesten Gehäuses, das aus einem topfartigen
die Pumpe aufnehmenden unteren und einem den Antrieb aufnehmenden oberen Teil besteht,
ein sämtliche Pumpenstufen übergreifendes Pumpengehäuse aufweist, das mittels eines
daran angeordneten Ringflanschs mit dem druckfesten Gehäuse verbunden ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kreiselpumpe zu schaffen, die mit
einfachen Mitteln unter Verwendung von Serienpumpen die Verbesserung der Zulaufbedingungen
Forderung von Flüssigkeiten nahe ihrem Siedepunkt gestattet.
[0006] Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß das Gehäuseglied der zweiten oder
einer weiteren Pumpenstufe mit einem Ringflansch als Deckel des Topfes ausgebildet
ist, an dem der oberhalb des Topfes zugängliche Eintrittsstutzen angeordnet ist.
[0007] Auf höchst einfache Weise, nämlich durch den Austausch eines der Gehäuseglieder gegen
ein solches mit Ringflansch erhält man in Verbindung mit dem die Saugseite der Pumpe
aufnehmenden Topf eine Anordnung mit günstigen Zuaufbedingungen wobei die Zulaufhöhe
bzw. die Eintauchtiefe der Pumpensaugseite in den Topf durch geeignete Auswahl derjenigen
Stufe eingestellt werden kann, für die das mit Ringflansch versehene Gehäuseglied
verwendet wird. Ferner beruht die Erfindung auf dem Gedanken, den an sich zur Speicherung
von Flüssigkeit zum Zwecke des Wiederanlaufs bekannten Ansaugtopf zur Vergrößerung
der Zulaufhöhe und zur Beruhigung der zulaufenden Flüssigkeit zu verwenden.
[0008] Vorzugsweise ordnet man den Ringflansch am Gehäuseglied der letzten oder vorletzten
Stufe an, damit die Pumpe möglichst tief in den Topf hineinragt. Entweder kann der
Eintrittsstutzen unmittelbar mit dem Deckel verbunden (beispielsweise verschweißt)
sein, oder am Deckel ist eine Anbaumöglichkeit für den Eintrittsstutzen vorgesehen.
[0009] Der Vorteil dieser Ausführung liegt darin, daß man den Topf mit dem darin enthaltenen
Teil der Pumpe einfach in ein gebohrtes Erdloch absenken kann und damit die fehlende
Zulaufhöhe gewinnt. Man erspart sich das Ausheben und Befestigen einer Grube für die
Aufnahme des Pumpenaggregats und der zugehörigen Armaturen, weil bei der erfindungsgemäßen
Anordnung die Anschlüsse, der Motor und die Armaturen oberirdisch bleiben können.
[0010] Die Flüssigkeitsberuhigung kann erfindungsgemäß noch weiter verbessert werden, indem
im Topf Strömungsleitrippen angeordnet werden, die vorzugsweise vom Topfdeckel weg
verlaufen. Besonders zweckmäßig ist die Anordnung von Strömungsleitrippen dann, wenn
die Pumpe nicht zentrisch im Topf angeordnet ist. Ferner ist es zur Ausnutzung der
vorhandenen Druckhöhe zweckmäßig, die Mündung des Eintrittstutzens in den Topf diffusorartig
oder aber zumindest gut gerundet auszubilden.
[0011] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung soll der Abstand zwischen dem Pumpeneinlauf
und der dem Pumpeneinlauf gegenüberliegenden Wand des Topfs mindestens dem Durchmesser
des Pumpeneinlaufs gleichen.
[0012] Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert,
die ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht
darstellt.
[0013] Der Topf 1, den man sich als Rotationskörper mit vertikaler Achse vorstellen kann,
hat eine obere Öffnung, die von einem Deckel 7 verschlossen ist. Dieser Deckel trägt
die Pumpe 2 mit vertikaler Achse, indem er als Gehäuseglied 6 der dritten Stufe von
insgesamt vier Pumpenstufen ausgebildet ist. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß
die Pumpe auf einfachste Weise derart in dem Deckel gehalten ist, daß der Pumpeneinlauf
3 verhältnismäßig tief in den Topf eintaucht. Statt dem Gehäuseglied der dritten Stufe
könnte auch das der vierten Stufe 4 als Topfdeckel ausgebildet sein, wenn der Flansch
des Druckstutzens 5 ausreichenden Platz dafür bietet. Dieser ist ebenso wie der Motor
und die Motorkupplung oberhalb des Deckels 7 und damit oberhalb des Bodens, in welchen
der Topf 1 abgesenkt ist, angeordnet und damit zur Montage und Wartung frei zugänglich.
[0014] Der Deckel 7 enthält fest verbunden den Eintrittsrohrkrümmer 8, dessen Anschlußflansch
ebenfalls oberhalb der Ebene des Topfdeckels 7 liegt. Die Austrittsöffnung 9 des Stutzens
8 ist diffusorartig ausgerundet zur Verringerung der Strömungsverluste. In der Nachbarschaft
diese Austrittöffnung - ggf. aber auch in weiteren Bereichen des Topfes 1 können zur
Beruhigung des Fördermediums Strömungsleitrippen vorgesehen sein, von denen eine strichpunktiert
angedeutet ist.
1. Mehrstufige Kreiselpumpe mit vertikaler Welle und einem mehrere Gehäuseglieder
umfassenden Gliedergehäuse (2) zur Förderung von Flüssigkeiten nahe ihrem Siedepunkt,
die mit ihrem unteren, saugseitigen Ende (3) in einen Topf (1) für den Zulauf der
Flüssigkeit eintaucht, oberhalb dessen der Pumpenantrieb und der Druckleitungsanschluß
(5) zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseglied (6) der zweiten
oder einer weiteren Pumpenstufe mit einem Ringflansch (7) als Deckel des Topfes (1)
ausgebildet ist, an dem der oberhalb des Topfes (1) zugängliche Eintrittsstutzen (8)
angeordnet ist.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringflansch (7) am
Gehäuseglied (4, 6) der letzten oder vorletzten Stufe angeordnet ist.
3. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Topf Strömungsleitrippen enthält.
4. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Einlauf (9) in den Topf (1) als Diffusor gerundet ausgebildet ist.
5. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand zwischen dem Pumpeneinlauf (3) und der diesem gegenüberliegenden Wand (10)
des Topfs (1) bestehende Abstand mindestens dem Durchmesser des Pumpeneinlaufs gleicht.
1. A multistage centrifugal pump with a vertical shaft and a segmental housing (2)
ccmprising a plurality of housing sections, for feeding liquids near to their boiling
point, which at its lower end (3) on the intake side is immersed in a container (1)
for the inflow of the liquid, above which the pump drive and the prressure pipe connection
(5) are accessible, characterised in that the housing section (6) of the second or
a further pump stage has an annular flange (7) in the form of a cover of the container
(1), on which the inlet connection (8) accessible above the container (1) is disposed.
2. A centrifugal pump according to Claim 1, characterised in that the annular flange
(7) is provided on the housing section (4, 6) of the last or penultimate stage.
3. A centrifugal pump according to either Claim 1 or Claim 2, characterised in that
the container comprises flowdirecting ribs.
4. A centrifugal pump according to one of claims 1 to 3, characterised in that the
inlet (9) into the container (1) is rounded in the form of a diffuser.
5. A centrifugal pump according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the
distance present between the pump intake (3) and the opposing wall (10) of the container
(1) is at least equal to the diameter of the pump intake.
1. Pompe centrifuge à plusieurs étages, à arbre vertical et à carter sectionné (2)
comprenant plusieurs éléments, pour le refoulement de liquides au voisinage de leur
point d'ébullition, pompe qui plonge, par son extrémité inférieure (3) du côté aspiration,
dans un pot (1) dans lequel arrive le liquide et au-dessus duquel le mécanism d'entraînement
de la pompe et le raccord de la conduite de refoulement (5) sont accessibles, caractérisée
en ce que l'élément de carter (6) du deuxième ou d'un autre étage de la pompe est
réalisé avec une bride annulaire (7) sous forme de couvercle du pot (1), sur lequel
est disposée la tubulure d'entrée (8) accessible au-dessus du pot (1
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bride annulaire
(7) est disposée sur l'élément de carter (4, 6) du dernier ou de l'avant-dernier étage.
3. Pompe centrifuge selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le pot contient
des ailettes directrices du courant.
4. Pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que l'entrée (9) dans le pot est réalisée sous forme arrondie pour jouer le
rôle de diffuseur.
5. Pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que la distance entre l'entrée de pompe (3) et la paroi (10) du pot (1) située
en face de celle-ci est au moins égale au diamètre de l'entrée de pompe.
