[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auseinanderziehen von in
einem Schuppenstrom anfallenden flächigen Erzeugnissen, insbesondere Druckprodukten,
gemäss Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS 28 22 060 (und der entsprechenden US-PS
4 201 286) bekannt, bei der die Fördereinrichtung durch ein endloses Förderorgan gebildet
ist, das in regelmässigen Abständen mit Mitnehmern versehen ist. Die Mitnehmer, deren
Abstand grösser ist als der gegenseitige Abstand der Erzeugnisse im ankommenden Schuppenstrom
(Schuppenabstand), greifen an den nachlaufenden Kanten der Erzeugnisse an. Die Mitnehmer
ziehen nun die Erzeugnisse innerhalb der Schuppenformation auseinander und bewirken
dabei eine Vergleichmässigung des Schuppenabstandes. Das Auseinanderziehen der Erzeugnisse
erfolgt bei dieser Vorrichtung nur um das zur Erzielung dieser Vergleichmässigung
erforderliche Mass. Die Vorrichtung ist daher nicht dazu vorgesehen, den Abstand zwischen
den Erzeugnissen um einen erheblichen Betrag zu vergössern, d.h. beispielsweise zu
verdoppeln. Zur Sicherstellung eines einwandfreien Erfassens jedes ankommenden Er-,
zeugnisses durch einen Mitnehmer muss zwischen dem Zuförderer und dem Förderorgan
eine Synchronisation bestehen, was einen entsprechenden apparativen Aufwand bedingt.
[0003] Wie es aus der EP-OS 0 013 920 bekannt ist, werden Druckprodukte oft in Paketen zu
zwei Produkten transportiert. Sind jedoch die Produkte im Anschluss an den Transport
einzeln zu verarbeiten, so ist es erforderlich, die in jedem Paket sich überdeckenden
Produkte wieder soweit voneinander zu trennen, dass die Produkte einzeln manipuliert
werden können. Hiefür ist die vorstehend erwähnte, bekannte Vorrichtung jedoch nicht
geeignet.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die mit einfachen Mitteln ein Auseinanderziehen der Erzeugnisse
um einen erheblichen Betrag ermöglicht und die es zudem erlaubt, einen ankommenden
Schuppenstrom, der durch Pakete von übereinanderliegenden Erzeugnissen gebildet ist,
in eine Formation umzuformen, in der die Erzeugnisse einzeln dachziegelartig aufeinander
liegen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches
1 aufgeführten Merkmale gelöst.
[0006] Dadurch, dass die Verzögerungseinrichtung auf derjenigen Seite der Schuppenformation
angeordnet ist, an der die Erzeugnisse im Bereich ihrer vorlaufenden Kante freiliegen,
ist ein einwandfreies Einwirken der Verzögerungseinrichtung auf die Erzeugnisse ohne
Schwierigkeiten gewährleistet. Im weitern ist es möglich, die Freigabe des von der
Verzögerungseinrichtung beeinflussten Erzeugnisses durch ein nachfolgendes Erzeugnis
zu bewirken, so dass eine aufwendige Steuerung entfallen kann. Auch ist eine genaue
Synchronisation zwischen Zuförderer und Fördereinrichtung nicht zwingend nötig.
[0007] Da die von der Verzögerungseinrichtung nicht bzw. nicht mehr beeinflussten Erzeugnisse
mit einer Geschwindigkeit weggefördert werden, die um ein der Vergrösserung des Schuppenabstand
entsprechendes Mass höher ist als die Zuführgeschwindigkeit der Erzeugnisse, kann
der anfallende, vom Zuförderer zugeführte Schuppenstrom ohne Staubildung verarbeitet
werden.
[0008] Es ist von Vorteil, wenn bei der bevorzugten Ausführungsform gemäss Anspruch 2 das
Transportband zum Beispiel durch eine Lochung luftdurchlässig gemacht und über eine
Unterdruckkammer geführt wird. Bei einer solchen Lösung dienen die auf die Unterdruckkammer
zulaufenden Erzeugnisse als Schieber, der die Unterdruckkammer kurzzeitig verschliesst
und so die Freigabe des vorgängig durch die Verzögerungseinrichtung erfassten Erzeugnisses
ermöglicht.
[0009] Die erfindungsgemässe Vorrichtung eignet sich insbesondere, jedoch nicht ausschliesslich,
dazu, eine Formation, die durch schuppenförmig aufeinander liegende Pakete gebildet
ist, die je aus wenigstens zwei sich vollständig überdeckenden Erzeugnissen bestehen,
in einen Schuppenstrom umzuwandeln, in dem sich die Erzeugnisse einzeln gegenseitig
dachziegelartig überlappen.
[0010] Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
näher erläutert. Es zeigen in Seitenansicht und rein schematisch:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Auseinanderziehen von Druckprodukten, die in schuppenartig
übereinander liegenden Paketen, die je aus zwei sich vollständig überdeckenden Druckprodukten
gebildet sind, anfallen,
Fig. 2 bis 4 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 in aufeinanderfolgenden Zeitpunkten ihres
Betriebes, und
Fig. 5 und 6 die Vergrösserung des Abstandes zwischen den Produkten innerhalb einer
Schuppenformation mittels der Vorrichtung gemäss Fig. 1.
[0011] Wie die Fig. l zeigt, ist einem als Bandförderer ausgebildeten Zuförderer 1 eine
Fördereinrichtung 2 nachgeschaltet, die ebenfalls als Bandförderer ausgebildet ist.
Der Bandförderer 1 wird auf nicht näher dar
ge-stellte Weise in Richtung des Pfeiles X mit einer Geschwindigkeit v
1 angetrieben. Der andere Bandförderer 2 wird auf ebenfalls nicht näher dargestellte
Weise in derselben, durch den Pfeil Y angezeigten Richtung angetrieben, und zwar mit
einer Geschwindigkeit v
2, die doppelt so gross ist wie die Fördergeschwindigkeit v
1 des Bandförderers 1.
[0012] Durch den Bandförderer 1 wird der Fördereinrichtung 2 ein Schuppenstrom S zugeführt,
der durch dachziegelartig übereinander liegende Pakete 3 gebildet wird. Jedes Paket
3 wird durch zwei sich im wesentlichen vollständig überdeckende Druckprodukte 3 und
4 gebildet, deren vorlaufende Kante 4a bzw. 5a frei liegt. Der Abstand der Pakete
3 innerhalb der Schuppenformation S ist mit A bezeichnet.
[0013] Oberhalb der Fördereinrichtung 2 ist eine Verzögerungseinrichtung 6 angeordnet, die
ein endloses, gelochtes oder sonstwie luftdurchlässig ausgebildetes Transportband
7 aufweist. Dieses Transportband 7 ist über Führungsrollen 8 und 9 sowie um eine Spannrolle
10 herumgeführt. Die Führungsrollen 8 und 9 sind mittels einer Welle 11 bzw. 12 in
einer Wippe 13 gelagert, die um die Welle 11 schwenkbar ist. Auf der Welle 12 ist
weiter ein Paar von Abstützrollen 14 angeordnet, von dem nur die eine Rolle dargestellt
ist. Das Transportband 7 wird auf nicht näher dargestellte Weise in Richtung des Pfeiles
Z, d.h. mit demselben Fördersinn wie der Bandförderer 2, angetrieben. Die Antriebsgeschwindigkeit
des Transportbandes 7 beträgt v
l, und ist demzufolge gleich der Fördergeschwindigkeit des Zuförderers 1 und nur halb
so gross wie die Fördergeschwindigkeit v
2 des Bandförderers 2.
[0014] Unmittelbar benachbart zur Bewegungsbahn des Schuppenstromes S und oberhalb desselben
ist eine Unterdruckkammer 15 angeordnet, über die das Transportband 7 läuft und die
mit einer nur schematisch dargestellten Vakuumpumpe 16 in Verbindung steht.
[0015] Anhand der Fig. 2 bis 4 wird nun die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäss Fig. 1
erläutert.
[0016] In dem in Fig. 2 gezeigten Zeitpunkt steht das mit 4" bezeichnete Produkt eines Paketes
mit dem Transportband 7 in Berührung. Durch den in der Unterdruckkammer 15 herrschenden
und durch das gelochte Transportband 7 wirkenden Unterdruck wird dieses Druckprodukt
4" am Transportband 7 gehalten und zudem vom darunter liegenden Druckprodukt 5" etwas
abgehoben. Das vom Transportband 7 erfasste Produkt 4" wird durch dieses mit der Geschwindigkeit
v
1 bewegt, während das darunter liegende Druckprodukt 5" mit der Geschwindigkeit v
2 in Richtung des Pfeiles Y bewegt wird. Das unten liegende Produkt 5" wird somit unter
dem aufliegenden Produkt 4" hervorgezogen.
[0017] Das Produkt 4" wird solange durch das Transportband 7 bewegt, bis die mit 4' und
5' bezeichneten Produkte des nächsten Paketes 3' in den Wirkbereich des Transportbandes
7 und der Unterdruckkammer 15 gelangen, wie das in Fig. 3 dargestellt ist. Dieses
Produktepaar 4', 5' wirkt nun in der Art eines Schiebers, der die Unterdruckkammer
15 verschliesst und so eine Freigabe des vorgängig in seiner Bewegung verzögerten
Druckproduktes 4" bewirkt, das nun mit der Geschwindigkeit v
2 weiterbewegt wird. Nun kommt das obenliegende Produkt 4' des nachfolgenden Produktepaketes
3' mit dem Transportband 7 in Berührung, an dem es, wie bereits erläutert, durch Unterdruck
gehalten und zudem etwas vom darunter liegenden Produkt 5' abgehoben wird. Letzteres
wird mit der Fördergeschwindigkeit v
2 weiterbewegt, während das obere Druckprodukt 4' durch das Transportband 7 mit der
Geschwindigkeit v
I mitgenommen wird. Auf diese Weise wird das Produkt 5' unter dem darüber liegenden
Produkt 4' hervorgezogen, so dass nun der Bereich B' an seiner vorlaufenden Kante
5a freigelegt wird (Fig. 4). Hinter der Verzögerungseinrichtung 6, d.h. hinter der
Unterdruckkammer 15, wird somit ein Schuppenstrom S' gebildet, bei dem auch die Druckprodukte
4 und 5 dachziegelartig übereinander liegen, die im ankommenden Schuppenstrom S innerhalb
eines Paketes 3 übereinander lagen. Da die Fördergeschwindigkeit v
2 des Bandförderers 2 doppelt so gross ist wie die Zuführgeschwindigkeit v
1 des Schuppenstromes S sowie die Fördergeschwindigkeit des Transportbandes 7, ist
der Schuppenabstand A' im Schuppenstrom S' etwa gleich wie der Schuppenabstand A im
ankommenden Schuppenstrom S. Durch entsprechende Wahl des Verhältnisses zwischen den
Geschwindigkeiten v
l und v
2 kann das Verhältnis zwischen den Schuppenabständen A und A' im ankommenden und weggeführten
Schuppenstrom S bzw. S' verändert werden.
[0018] Die Vorrichtung gemäss Fig. 1 kann noch auf andere als die beschriebene Weise verwendet
werden. So lässt sich mit dieser Vorrichtung auch der Schuppenabstand in einer Schuppenformation
vergrössern, in welcher jedes Produkt das vorangehende Produkt nur teilweise überlappt.
Eine solche Verwendung der Vorrichtung gemäss Fig. 1 wird nun anhand der Fig. 5 und
6 erläutert.
[0019] Wird die in Fig. 5 dargestellte Schuppenformation S mit der Geschwindigkeit v
1 durch den Zuförderer 1 der Fördereinrichtung 2 zugeführt und von dieser mit der Geschwindigkeit
v
2 an der Verzögerungseinrichtung 6 vorbeibewegt, so werden auf die anhand der Fig.
2 bis 4 beschriebene Weise alle Druckprodukte 17, 18, 19 und 20 durch das Transportband
7 solange mit der Geschwindigkeit v
1 bewegt, bis das nächstfolgende Produkt ein Ablösen des vorgängig am Transportband
7 festgehaltenen Produktes bewirkt. Ist die Geschwindigkeit v
2 doppelt so gross wie die Geschwindigkeit v
l, so wird auf diese Weise der Schuppenabstand A
2 im weggeführten Schuppenstrom S' (Fig. 6) doppelt so gross wie der Schuppenabstand
A
1 im ankommenden Schuppenstrom S (Fig. 5). Durch ein solches Auseinanderziehen der Druckprodukte
17, 18, 19 und 20 ist es möglich, einen Schuppenstrom S mit unregelmässigen Schuppenabständen
zu vergleichmässigen. Dies wird im folgenden nun erläutert.
[0020] Wie die Fig. 5 zeigt, entsprechen die Abstände zwischen den vorlaufenden Kanten 17a,
18a, 19a und 20a der ankommenden Druckprodukte 17, 18, 19 und 20 nicht dem Sollabstand
A
1. Bei überall gleichem Schuppenabstand müssten sich in der Darstellung gemäss Fig.
5 die vorlaufenden Kanten 17a, 18a, 19a und 20a in den Positionen befinden, die durch
die mit I, II, III und IV bezeichneten Striche dargestellt sind. Wie Fig. 5 zeigt,
liegt jedoch die vorlaufende Kante 18a des Druckproduktes 18 um die Strecke a hinter
der mit II bezeichneten Sollposition zurück, während die vorlaufende Kante 20a des
Druckproduktes 20 um die Strecke b vor der mit IV bezeichneten Sollposition liegt.
[0021] In Fig. 6 ist nun in der Fig. 5 entsprechender Darstellung der Schuppenstrom S' nach
dem Vorbeilaufen an der Verzögerungseinrichtung 6 dargestellt. Die Sollpositionen
der vorlaufenden Kanten 17a', 18a', 19a' und 20a' sind entsprechend mit I', II', III'
und IV' bezeichnet. Nach wie vor liegt die vorlaufende Kante 18a' um denselben Betrag
a hinter der mit II' bezeichneten Sollposition zurück, während die vorlaufende Kante
20a
l um denselben Betrag b vor der mit IV' bezeichneten Sollposition liegt. Nach dem Auseinanderziehen
des Schuppenstromes ist somit die Abweichung der Druckprodukte 18' und 20
1 von ihrer Sollage betragsmässig gleich wie beim ankommenden Schuppenstrom S. Da jedoch
der Schuppenabstand A
2 vergrössert, d.h. verdoppelt, wurde, hat sich die prozentuale Abweichung der Druckprodukte
18' und 20' von ihrer Sollage entsprechend verringert, d.h. halbiert.
[0022] Die beschriebene Vorrichtung hat nun den Vorteil, dass jedes Produkt selbsttätig
für die Ablösung des vorangehenden Produktes vom Transportband 7 sorgt. Eine spezielle
Steuerung hiefür ist somit nicht erforderlich.
[0023] Es versteht sich, dass die beschriebene Vorrichtung in verschiedenen Teilen auch
anders als wie beschrieben ausgebildet werden kann. Von den verschiedenen, möglichen
Varianten wird im folgenden nur auf einige wenige hingewiesen.
[0024] Obwohl das zeitweilige Anhaften der Produkte 4 in ihrem freiliegenden Bereich B am
Transportband 7 mittels Unterdruck auf besonders einfache Weise bewerkstelligt werden
kann, ist es selbstverständlich möglich, eine kurzzeitige Mitnahme der Druckprodukte
4 durch das Transportband 7 auf andere geeignete Weise sicherzustellen.
[0025] Im weiteren ist es denkbar, die gesamte Rückhalteeinrichtung 6 anders als wie dargestellt
auszubilden. So kann beispielsweise ein Rückhalteelement vorgesehen werden, das jeweils
das obere Produkt 4 eines Produktepaketes 3 zurückhält und an einer Weiterbewegung
zusammen mit dem unteren Druckprodukt 5 hindert. Die Freigabe der Druckprodukte durch
das Rückhalteelement kann ebenfalls durch das nachfolgende Druckproduktepaar 3 erfolgen.
Daneben ist es auch möglich, eine Steuerung für dieses Rückhalteorgan vorzusehen.
[0026] Auf die beschriebene Weise ist es auch möglich, eine Schuppenformation zu verarbeiten,
in der anders als wie bei der in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Schuppenformation jedes
Druckprodukt bzw. jedes Produktepaket dachziegelartig auf dem nachfolgenden Produkt
bzw. Paket aufliegt. Bei einem derart ausgebildeten Schuppenstrom müsste jedoch die
Verzögerungseinrichtung 6 unterhalb der Schuppenformation angeordnet werden, damit
sie auf den Bereich der vorlaufenden Kante der Druckprodukte einwirken kann.
1. Vorrichtung zum Auseinanderziehen von in einem Schuppenstrom anfallenden flächigen
Erzeugnissen, insbesondere Druckprodukten, mit einem Zuförderer für die Erzeugnisse
und einer diesem nachgeschalteten Fördereinrichtung, deren Fördergeschwindigkeit grösser
ist als diejenige des Zuförderers, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Fördereinrichtung
(2) und auf derjenigen Seite der Erzeugnisse (4, 5), auf der die vorlaufende Kante
(4a, 5a) der Erzeugnisse (4, 5) freiliegt, eine auf die vorbeilaufenden Erzeugnisse
(4, 5) einwirkende Verzögerungseinrichtung (6) angeordnet ist, die die Vorwärtsbewegung
der von ihr beeinflussten Erzeugnisse (4) solange hemmt, bis ein nachfolgendes Erzeugnis
(4) in den Wirkbereich der Verzögerungseinrichtung (6) gelangt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungseinrichtung
(6) wenigstens ein umlaufend angetriebenes Transportband (7) mit demselben Fördersinn
(Z) wie die Fördereinrichtung (2) aufweist, das eine Fördergeschwindigkeit (vl) hat, die kleiner ist als diejenige der Fördereinrichtung (2) und mit dem die Erzeugnisse
(4, 5) mit ihrem freiliegenden Bereich (B) in Berührung bringbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (7)
im wesentlichen dieselbe Fördergeschwindigkeit (vl) aufweist wie der Zuförderer (2).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das luftdurchlässige,
insbesondere gelochte Transportband (7) über eine Unterdruckkammer (15) geführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Transportband (7) in einer Wippe (13) geführt ist, die schwenkbar gelagert ist und
sich auf der Schuppenformation (S') abstützt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verzögerungseinrichtung (6) oberhalb der vorzugsweise als Bandförderer ausgebildeten
Fördereinrichtung (2) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zum Auseinanderziehen von Erzeugnissen
(4, 5), die in schuppenförmig aufeinander liegenden Paketen (3), die je aus mindestens
zwei sich vollständig überdeckenden Erzeugnissen (4, 5) gebildet sind, anfallen.