[0001] Die Erfindung betrifft eine Schleuse für ein Gehäuse, insbesondere eines Handschuhkastens,
die ein Außenrohr mit kreisrundem Querschnitt zum Anbringen in einer Gehäuseöffnung
und an beiden Rohrenden je eine Schleusentür mit einer Verriegelungsvorrichtung aufweist.
[0002] Eine derartige Schleuse wird bereits an Handschuhkästen zum Verarbeiten von Plutonium
eingesetzt, welches toxisch und radioaktiv ist. Diese Schleuse ist eine sogenannte
Wurfschleuse mit an den Rohrenden des Außenrohres angebrachten, dicht schließenden
Schleusentüren, deren Verriegelungsvorrichtungen nur wechselseitig zu öffnen sind.
piese Verriegelungsvorrichtungen arbeiten elektromechanisch.
[0003] Ferner weist die Schleuse einen eigenen Zuluft- und einen eigenen Abluftanschluß
auf, wodurch die Ablagerung von toxischen und radioaktiven Partikeln in der Schleuse
verhindert wird. Sind während eines Einschleusvorgangs beide Schleusentüren verschlossen
oder die in den Handschuhkasten führende Schleusentür verschlossen und die nach außen
führende Schleusentür geöffnet, so muß stets Zuluft aus dem Zuluftanschluß durch das
Schleuseninnere hindurch zum Abluftanschluß strömen können, während es bei geschlossener
nach außen führender Schleusentür und geöffneter in den Handschuhkasten führender
Schleusentür genügt, wenn Zuluft aus dem Zuluftanschluß durch das Schleuseninnere
hindurch in den Innenraum des Handschuhkastens strömen kann, da auch der Handschuhkasten
mit einem eigenen Zuluft- und einem eigenen Abluftanschluß versehen ist.
[0004] Das hieraus resultierende Zusammenspiel von Klinken und Riegeln an den Schleusentüren
und an Abluftschiebern der Schleuse mit zugeordneten Elektromagneten und elektrischen
Endschaltern ist die Ursache dafür, daß die Schleuse bei-im Einsatz befindlichen Handschuhkasten
nicht ausreichend störungsfrei betrieben werden kann, wodurch insbesondere auch hohe
Wartungskosten verursacht werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und eine Schleuse
anzugeben, die störungsfreier betrieben werden kann.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Schleuse der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Außenrohr gegen dieses Außenrohr um die Rohrlängsachse
verdrehbar koaxial ein Innenrohr mit ebenfalls kreisrundem Querschnitt angeordnet
ist, an dessen beiden Enden jeweils die Schleusentür anscharniert ist, daß. an jedem
Außenrohrende ein Sperrkörper zum Sperren der dort befindlichen Schleusentür in Verschlußstellung
angebracht ist und daß beide Sperrkörper voneinander einen solchen Winkelabstand bezüglich
der Rohrlängsachse haben, daß die eine Schleusentür durch den ihr zugeordneten Sperrkörper
in einer Drehwinkelposition des Innenrohres bezüglich der Rohrlängsachse gesperrt
ist, in der die andere Schleusentür von dem ihr zugeordneten Sperrkörper freigegeben
ist.
[0007] An dieser Schleuse wird das wechselseitige Sperren der Schleusentüren durch rein
mechanische Mittel bewirkt, die praktisch keinen Störanfälligkeiten unterliegen.
[0008] Günstig ist es, wenn die Sperrkörper den Verriegelungsvorrichtungen zugeordnet sind.
[0009] Die Erfindung und ihre Vorteile seien anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert:
Fig. 1 zeigt im Längsschnitt eine Schleusentür an einem Ende einer erfindungsgemäßen
Schleuse.
Fig. 2 bis 5 zeigen stark schematisiert im Längsschnitt eine erfindungsgemäße Schleuse
mit Schleusentüren entsprechend
Fig. 1 während vier verschiedener Phasen eines Einschleusvorganges an einem Handschuhkasten.
[0010] In Fig. 1 ist ein Ende eines Außenrohres 2 einer Schleuse dargestellt, das sich sowohl
innen im Gehäuse eines Handschuhkastens als auch außen am Gehäuse eines Handschuhkastens
befinden kann. Dieses Außenrohr 2-hat einen kreisrunden Querschnitt und eine Rohrlängsachse
3. Im Außenrohr 2 ist koaxial ein Innenrohr 4 mit ebenfalls kreisrundem Querschnitt
angeordnet, welches aus dem Außenrohr 2 herausragt und an dessen Ende mit Hilfe eines
Scharniers 5 eine Schleusentür 6 zum Verschließen des Rohrendes des Innenrohres 4
anscharniert ist. Diese Schleusentür 6 paßt auf die Öffnung am Rohrende des Innenrohres
4. Sie bildet auf ihrer Innenseite eine koaxiale zylinderförmige Abstufung 7, die
in einen koaxialen hohlzylinderförmigen, an einem Ende mit einem Boden 8a verschlossenen
Gegenkörper 8 greift.
[0011] Der Mantel dieses zur Verriegelungsvorrichtung der Schleusentür 6 gehörenden Gegenkörpers
8 verjüngt sich auf der Außenseite kegelstumpfartig in Richtung zur Schleusentür 6.
Auf der Innenseite des Bodens 8a weist der Gegenkörper 8 einen koaxialen Zapfen 9
auf, der durch die Schleusentür 6 hindurch auf die Außenseite der Schleusentür 6 greift.
Am auf der Außenseite der Schleusentür 6 befindlichen Ende des Zapfens 9 ist ein Türhebel
10 angebracht, der um eine die Rohrlängsachse 3 unter einem Winkel von 90° schneidende
Drehachse 11 drehbar ist.
[0012] Der eine Hebelarm des Türhebels 10 ist ein Handgriff 10a, während der andere Hebelarm
an seinem Ende eine profilierte Kante 12 bildet, die am Mantel eines Metallzylinders
13 angreift, welcher mit zur Drehachse 11 des Türhebels 10 paralleler Zylinderachse
an einem streifenförmigen Metallschieber 14 festgeschweißt ist, der ebenfalls zur
Verriegelungsvorrichtung der Schleusentür 6 gehört und in seiner eigenen Längsrichtung
vertikal zur Drehachse 11 und zur Längsachse des Zapfens 9 verschiebbar an der Außenseite
der Tür 6 angebracht ist. Dort ist dieser Metallschieber 14, durch den der Zapfen
9 in einem quer zur Rohrlängsachse 3 verlaufenden Langloch 18 greift, mittels einer
Schraube 15 gehalten, die ebenfalls durch ein quer zur Rohrlängsachse 3 verlaufendes
Langloch 19 im Metallschieber 14 greift.
[0013] Außen am sich verjüngenden Teil des Mantels des Gegenteiles 8 sitzt zwischen dem
Gegenkörper 8 und der ,Schleusentür 6 ein ringförmiger Gummischlauch 16, während auf
der Außenseite des Mantels des Rohres 2 ein Sperrkörper 17 angebracht ist, der dem
Metallschieber 14 und damit der Verriegelungsvorrichtung der Schleusentür 6 zugeordnet
ist.
[0014] In der in Fig. 1 dargestellten Verschlußstellung der Schleusentür 6 zieht der Türhebel
10 den Gegenkörper 8 gegen die Abstufung 7 auf der Innenseite der Schleusentür 6,
so daß der Gummischlauch 6 gegen die Außenseite des Gegenkörpers 8, die Innenseite
der Schleusentür 6 und die Innenseite des Innenrohres 4 gequetscht wird und dadurch
das Innenrohr 4 gasdicht verschließt.
[0015] Befindet sich der Sperrkörper 17 gegenüber dem Scharnier 5, so würde eine Entriegelungsdrehung
des Türhebels 10 um die Achse 11 begrenzt werden, da der Metallschieber 14 durch diese
Drehung gegen den Sperrkörper 17 geschoben wird.
[0016] Wird hingegen das Innenrohr 4 um die Rohrlängsachse 3 soweit gedreht, daß sich der
Sperrkörper 17 nicht mehr gegenüber dem Scharnier 5 befindet, so kann der Türhebel
10a voll um 180° um die Achse 11 gedreht werden. Hierbei wird nicht nur der Metallschieber
14 an der Schleusentür 6 radial nach außen geschoben, sondern auch der Gegenkörper
8 wird von der Abstufung 7 auf der Innenseite der Schleusentür 6 gelöst, so daß der
Gummischlauch 16 nicht mehr zusammengequetscht wird und die Schleusentür 6 geöffnet
werden kann.
[0017] In den Fig. 2 bis 5, die das Einschleusen eines Einschleusteiles 22 von außen durch
eine Schleuse in einen Handschuhkasten 21 verdeutlichen und in denen gleiche Teile
mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind, ist jeweils ein Längsschnitt
durch die Schleuse mit dem Außenrohr 2 und dem Innenrohr 4 sowie mit Schleusentüren
entsprechend Fig. 1 dargestellt, die mit dem,Außenrohr 2 in einer Öffnung eines strichpunktiert
angedeuteten Gehäuseses eines Hähdschuhkastens 21 sitzt. Links von dem Längsschnitt
durch die Schleuse ist jeweils eine Draufsicht auf die auf der Innenseite des Handschuhkastens
21 befindliche Schleusentür 6a mit dem Metallschieber 14a und dem Sperrkörper 17a
dargestellt, während rechts vom Längsschnitt durch die Schleuse jeweils eine Draufsicht
auf die auf der Außenseite des Handschuhkastens 21 befindliche Schleusentür 6b mit
dem Metallschieber 14b und dem Sperrkörper 17b abgebildet ist.
[0018] Im Mantel des Außenrohres 2 der Schleuse sitzt ein als Zuluftanschluß dienender Rohrstutzen
23, der auf der Mantelinnenseite des Außenrohres 2 in ein Langloch 30 greift, welches
sich im Mantel des Innenrohres 4 befindet und zur Rohrlängsachse 3 vertikal ist. Auf
der Außenseite des Mantels des Außenrohres 2 befindet sich ferner ein Stutzen als
Abluftanschluß, welcher eine Mündungsöffnung 25 im Mantel des Außenrohres 2 bildet,
der einer Durchführung 24 für Abluft im Mantel des Innenrohres 4 zugeordnet ist.
[0019] In den Fig. 2 bis 5 ist ferner gestrichelt der Verlauf 27 des durch den Rohrstutzen
23 eintretenden Zuluftstromes durch die Schleuse angedeutet. Zwischen der Außenseite
des Mantels des Innenrohres 4 und der Innenseite des Mantels des Außenrohres 2 sind
noch zwei Dichtungsringe 28 und 29 derart angeordnet, daß sie sich jeweils in einer
zur Rohrlängsachse 3 vertikalen Ebene befinden und daß der als Zuluftanschluß dienende
Stutzen 23 und der die Mündungsöffnung 25 bildende Stutzen einschließlich dem Langloch
30 und der Durchführung 24 für Abluft im Mantel des Innenrohres 4 zwischen diesen
beiden Dichtungsringen 28 und 29 angeordnet sind.
[0020] Außerhalb des Handschuhkastens 21 ist auf der Außenseite des aus dem Außenrohr 2
herausragenden Mantels des Innenrohres 4 ein Handhebel 26 angebracht, mit dem das
Innenrohr 4 relativ zum Außenrohr 2 um die Rohrlängsachse 3 verdreht werden kann.
Der Drehwinkel ist durch den Winkelabstand begrenzt, den die beiden Enden des Langloches
30 im Mantel des Innenrohres 4 bezüglich der Rohrlängsachse 3 haben. Dieser Winkelabstand
ist so bemessen, daß in der einen Endlage der möglichen Drehbewegung des Innenrohres
4 um die Rohrlängsachse 3 eine Verschiebebewegung des Metallschiebers 14a auf der
einen Schleusentür 6a radial nach außen durch den am Außenrohr 2 befestigten Sperrkörper
17a gesperrt ist, während in der anderen Endlage der möglichen Drehbewegung des Innenrohres
4 um die Rohrlängsachse 3 eine Verschiebebewegung des Metallschiebers 14b auf der
anderen Schleusentür 6b radial nach außen durch den Sperrkörper 17b am Außenrohr 2
gesperrt ist. Es ist günstig, wenn der Winkelabstand der Enden des Langloches 30 bezüglich
der Rohrlängsachse 3 und die beispielsweise jeweils 180° betragenden Winkelabstände
zwischen den Sperrkörpern 17a und 17b und zwischen den Metallschiebern 14a und 14b
an den Schleusentüren 6a und 6b bezüglich der Rohrlängsachse 3 so aufeinander abgestimmt
sind, daß jeder der Sperrkörper 17a und 17b eine Verschiebung des ihm zugeordneten
Metallschiebers 14a bzw. 14b radial nach außen an der Schleusentür 6a bzw. 6b nur
dann freigibt, wenn das Innenrohr 4 bezüglich dem Außenrohr 2 in eine der beiden durch
die Enden des Langloches 30 im Mantel des Innenrohres 4 bestimmten Endstellungen um
die Rohrlängsachse 3 gedreht worden ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß jeweils
nur eine der beiden Schleusentüren 6a und 6b geöffnet werden kann, während die andere
Schleusentür in ihrer Verschlußstellung gesperrt ist. Sind andererseits nicht beide
Schleusentüren ordnungsgemäß gasdicht verschlossen, wird eine Drehung des Innenrohres
4 um die Rohrlängsachse 3 durch den Metallschieber an der nicht verschlossenen Schleusentür
blockiert,
[0021] Soll ein Einschleusfeil 22 in den Handschuhkasten 21 verbracht werden, so wird das
Innenrohr 4 mit dem Handhebel 26 in die Endlage um die Rohrlängsachse 3 gedreht, in
der die Schleusentür 6b an der Außenseite des Handschuhkastens 21 geöffnet werden
kann, während die Schleusentür 6a an der Innenseite des Handschuhkastens 21 durch
den Sperrkörper 17a in ihrer Verschlußstellung gesperrt ist. Die Schleusentür 6b wird,
wie in Fig. 2 dargestellt, geöffnet und das Einschleusteil 22 in die Schleuse d. h.
in das Innenrohr 4 eingebracht. In dieser Fig. 2 entsprechenden Phase des Einschleusvorganges
läuft der Weg 27 der Zuluft durch den Rohrstutzen 23, durch die Schleuse d. h. durch
den Innenraum des Innenrohres 4 und durch die Durchführung 24 für Abluft im Mantel
des Innenrohres 4 sowie durch die Mündungsöffnung 25, die mit der Durchführung 24
fluchtet.
[0022] Sodann wird die Schleusentür 6b auf der Außenseite des Handschuhkastens 21, wie in
Fig. 3 dargestellt, verschlossen. Der Weg 27 der Zuluft durch die Schleuse bleibt
unverändert.
[0023] Durch Verdrehen des Innenrohres 4 um die Rohrlängsachse 3 am Handhebel 26 in die
andere Endlage wird der Metallschieber 14b an der Schleusentür 6b auf der Außenseite
des Handschuhkastens 21 durch den Sperrkörper 17b gesperrt, während der Metallschieber
14a an der Schleusentür 6a an der Innenseite des Handschuhkastens 21 vom Sperrkörper
17a freigegeben wird. Wie Fig. 4 zeigt, kann also die Schleusentür 6a auf der Innenseite
des Handschuhkastens 21 geöffnet und das Einschleusteil 22 der Schleuse d. h. dem
Innenraum des Innenrohres 4 entnommen werden. Der Weg 27 der Zuluft verläuft in dieser
Phase des Einschleusvorganges durch den Zuluftstutzen 23 in die Schleuse d. h. in
den Innenraum des Innenrohres 4 und von dort direkt in den Innenraum des Handschuhkastens
21, da die Durchführung'24 für Abluft im Mantel des Innenrohres 4 nicht mehr mit der
Mündungsöffnung 25 im Mantel des Außenrohres 2 fluchtet und damit die Mündungsöffnung
25 verschlossen ist. Der Metallschieber 14b der Schleusentür 6b ist in dieser Phase
des Einschleusvorganges durch den Sperrkörper 17b gesperrt d. h. die Schleusentür
6b auf der Außenseite des Handschuhkastens 21 kann nicht geöffnet werden.
[0024] Nach dem Einbringen des Einschleusteiles 22 in den Handschuhkasten 21 wird die Schleusentür
6a auf der Innenseite des Handschuhkastens 21 wieder verschlossen. Mit dem Handhebel
26 wird sodann das Innenrohr 4 um die Rohrlängsachse 3 wieder in die erste Endlage
zurückgedreht, in der entsprechend Fig. 5 der Sperrkörper 17a wieder die Schleusentür
6a auf der Innenseite des Handschuhkastens 21 in ihrer Verschlußstellung sperrt und
der Sperrkörper 17b die Schleusentür 6b auf der Außenseite des Handschuhkastens 21
freigibt und in der die Durchführung 24 für Abluft im Mantel des Innenrohres 4 wieder
mit der Mündungsöffnung 25 am Mantel des Außenrohres 2 fluchtet, so daß der Weg der
Zuluft 27 durch die Schleuse d. h. den Innenraum des Innenrohres 4 wieder durch die
Mündungsöffnung 25 verläuft. Die Schleuse ist in der Endphase nach Fig. 5 wieder zum
Einschleusen eines weiteren Einschleusteiles in den Handschuhkasten 21 bereit, sie
kann aber erforderlichenfalls auch durch Verdrehen des Innenrohres 4 mit dem Handhebel
26 in die andere Endlage gebracht werden, in der sie zum Ausschleusen eines Ausschleusteiles
aus dem Handschuhkasten 21 bereit ist.
1. Schleuse für ein Gehäuse, insbesondere eines Handschuhkastens, die ein Außenrohr
mit kreisrundem Querschnitt zum Anbringen in einer Gehäuseöffnung und an beiden Rohrenden
je eine Schleusentür mit einer Ver-riegelungsvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet
, daß in dem Außenrohr (2) gegen dieses Außenrohr (2) um die Rohrlängsachse (3) verdrehbar
koaxial ein Innenrohr (4) mit ebenfalls kreisrundem Querschnitt angeordnet ist, an
dessen beiden Enden jeweils die Schleusentür (6) anscharniert ist, daß an jedem Außenrohrende
ein Sperrkörper (7) zum Sperren der dort befindlichen Schleusentür (6) in Verschlußstellung
angebracht ist und daß beide Sperrkörper (17) voneinander einen solchen Winkelabstand
bezüglich der Rohrlängsachse (3) haben, daß die eine Schleusentür (6) durch den ihr
zugeordneten Sperrkörper (17) in einer Drehwinkelposition des Innenrohres (4) bezüglich
der Rohrlängsachse (3) gesperrt ist, in der die andere Schleusentür (6) von dem ihr
zugeordneter Sperrkörper (17) freigegeben ist.
2. Schleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Sperrkörper (17) jeweils
der Verriegelungsvorrichtung (14) zugeordnet sind.
3. Schleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen Außen- (2) und
Innenrohr (4) ein ringförmiges Dichtungselement (28, 29) angeordnet ist.
4. Schleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , ..daß das Innenrohr (4) am Mantel
eine Durchführung (24) aufweist, die in der Drehwinkelposition des Innenrohres (4)
bezüglich der Rohrlängsachse (3), in der eine der Schleusentüren (6) durch den Sperrkörper
(17) in der Verschlußstellung gesperrt ist, mit einer Mündungsöffnung (25) im Mantel
des Außenrohres (2) fluchtet.
5. Schleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß sich im Mantel des Innenrohres
(4) ein zur Rohrlängsachse (3) vertikales Langloch (30) befindet, in das ein am Mantel
des Außenrohres (2) angebrachter Rohrstutzen (23) greift.