| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 078 236 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.01.1985 Patentblatt 1985/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.10.1982 |
|
|
| (54) |
Wegplatte
Paving slab
Dalle
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
27.10.1981 CH 6861/81
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.05.1983 Patentblatt 1983/18 |
| (71) |
Anmelder: Steiner Silidur AG |
|
CH-8450 Andelfingen (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Steiner, Alfred
CH-8450 Andelfingen (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Isler, Fritz, Dipl.-Ing. et al |
|
Isler & Pedrazzini AG,
Patentanwälte,
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wegplatte zur Umrandung von Sportanlagen
od. dgl. nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE-GM 7410513 ist bereits eine Umrandung für die Laufbahn-Innenseite einer
Sportanlage bekannt geworden. Demnach werden einzelne Abschnitte aus verzinkten rechteckigen
Rohrstücken hergestellt, die seitlich und oben mit einer aufvulkanisierten Gummischicht
bedeckt sind. Mittels Distanzstücken aus rechteckigen Rohrabschnitten werden Haltestücke,
die auf der Unterlage festgeschraubt sind, untergriffen. Die Abschnitte können dann
durch seitliches Verschieben auf den Distanzstücken an Ort montiert werden. Eine Verbesserung
der Montage wurde in der DE-GM 80 01 491 beschrieben.
[0003] Beiden Ausführungsformen ist gemeinsam, dass wohl eine Sportanlage, wie die Gerätegrube
bei Sprunganlagen oder die Laufbahninnenseite sauber und in einer ununterbrochenen
Linie begrenzt werden. Bei sandgefüllten Gerätegruben zeigt sich immer wieder, dass
die Sportler mit Ihrer Kleidung, insbesondere mit den Schuhen, Sand mitnehmen oder
solcher aus der Grube herausgestossen wird, so dass die Begrenzung bald einmal beidseits
von Sand umgeben ist.
[0004] Ein gleicherweise unschönes Bild zeigt sich oftmals bei Badeanlagen im Gebiet der
Ausstiegsleitern, indem die Badenden mit ihren nassen Füssen auf den Rasen treten
und diesen bald einmal zu einer Morastfläche umwandeln.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, diese Probleme zu lösen und eine Wegplatte
zu schaffen, durch die eine saubere Trennung zwischen Sportanlage, sei dies eine sandgefüllte
Grube oder ein Schwimmbad, und den angrenzenden Flächen ermöglicht werden kann.
[0006] Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen
Anspruchs 1 erreicht.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigen :
Figur 1 eine Schnittansicht einer Wegplatte,
Figur 2 einen Grundriss der Wegplatte nach Fig. 1 ohne Lochmatte, und
Figur 3 eine Schnittansicht einer Sandgrube mit Randabschluss und mit auf dem Boden
verlegter, an den Randabschluss anschliessender Wegplatte.
[0008] Die Wegplatte 10 gemäss Fig. 1 und 2 besteht aus einer viereckigen Platte 11 aus
einem starren Material, wie beispielsweise Beton, und einer Lochmatte 12, beispielsweise
aus Kautschuk. Die viereckige Platte 11, mit einer längeren Seite 13 und einer kürzeren
Seite 14 (fig. 2), weist auf der Oberfläche zwei durch einen mittig angeordneten Steg
15 voneinander getrennte Vertiefungen 16, 17 auf. Diese Vertiefungen 16, 17 sind kanalartig
ausgebildet und werden randseits beidseitig durch Randbereiche 18, 19 begrenzt. Die
Seitenflächen der Randbereiche 18, 19 einerseits und des Mittelstegs 15 anderseits
sind angeschrägt, so dass die kanalartigen Vertiefungen 16, 17 sich nach oben hin
verbreitern.
[0009] Auf den Randbereichen 18, 19 sind Profilelemente 20, 21 befestigt. Diese Profilelemente
20, 21 haben einen U-förmigen Querschnitt, mit einem längeren Schenkel 22 und einem
kürzeren Schenkel 23. Der längere Schenkel 23 liegt auf dem Randbereich 18, 19 auf
und besitzt Befestigungselemente 24, mit denen die Profilelemente 20, 21 in der Platte
11 verankert sind. Die Befestigungselemente 24 können einzelne Stifte oder Schrauben
sein, oder sie könnten als durchgehender oder unterbrochener Steg ausgebildet sein.
[0010] - In die lichte Weite der mit den Öffnungen gegeneinander gerichteten Profilelemente
20, 21 ist eine Lochmatte 12 eingelegt, derart, dass diese auf dem Mittelsteg 15 aufliegen
kann. Eine Sandgrube 30 mit einer Umfassungsmauer 31, die im Kopfgebiet mit einem
elastischen Belag 32 abgedeckt ist, weist aussenseitig auf dem Boden 33 eine solche
Wegplatte 10 auf. Deutlich ist der Rasen 34 erkennbar, der erst ausserhalb der Wegplatte
10 anfängt.
[0011] Es ist nun leicht einzusehen, dass Sand aus der Sandgrube 30, der mit Schuhen oder
andern Kleidungsstücken aus der Sandgrube mitgenommen wird, zum grössten Teil auf
der Lochmatte 12 der Wegplatte 10, und zwar beim ersten Auftreten, abfällt und durch
die Löcher in der Lochmatte in die darunterliegenden kanalartigen Vertiefungen 16,17
gelangen kann. Auf der Lochmatte 12 liegt daher praktisch kein Sand und es wird auch
kein Sand mehr auf den Rasen 34 gelangen können.
[0012] Bei der Reinigung werden die Lochmatten 12 entfernt und die Vertiefungen 16, 17 können
gereinigt werden. Danach werden die durch Schütteln oder Klopfen auch gereinigten
Lochmatten wieder eingesetzt.
[0013] Wie weiter vorn beschrieben, dienen diese Wegplatten auch zur Umfassung von Schwimmbädern,
Planschbecken oder dergleichen, sowohl im Freien, wie auch in Innenräumen, um die
angrenzenden Gebiete vor der grössten Menge Tropfwasser zu schützen. Die Oberfläche
der Lochmatten kann in bekannter Weise mit einer trittfesten Struktur versehen sein.
1. Wegplatte zur Umrandung von Sportanlagen od. dgl. zum Auffangen von Materialien,
die insbesondere durch Sportler aus der Sportanlage herausgetragen werden, gekennzeichnet
durch eine viereckige Platte (11) aus starrem Material mit wenigstens einer parallel
zum einen Plattenrand (13, 14) angeordneten kanalartigen Vertiefung (16, 17), ferner
durch auf den Randbereichen (18, 19) der Platte (11) ausserhalb der Vertiefung (16,
17) befestigte Profilelemente (20, 21) und durch wenigstens eine die Oberfläche der
Platte (11) überderckende Lochmatte (12),.welche Lochmatte (12) mittels der Profilelemente
(20, 21) an der Platte (11) gehaltert ist.
2. Wegplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (11) rechteckig
ist, und dass die Vertiefung (16, 17) parallel zur längeren Rechteckseite (13) verläuft.
3. Wegplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zueinander parallele
Vertiefungen (16, 17) durch einen Mittelsteg (15) voneinander abgetrennt sind.
4. Wegplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Randbereiche (18, 19)
entlang der längeren Rechteckseite (13) und der Mittelsteg (15) die Vertiefungen (16,
17) mit angeschrägten Seitenflächen begrenzen und als eine ebene Auflage für die Lochmatte
(12) ausgebildet sind.
5. Wegplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilelemente (20,
21) einen U-förmigen Querschnitt mit einem längeren Schenkel (22) und mit einem kürzeren
Schenkel (23) aufweisen, von welchen Schenkeln der längere Schenkel (22) auf der Randpartie
(18, 19) der Platte (11) aufliegt und mit Haltemitteln (24) zur Verankerung der Profilelemente
(20, 21) in der Platte (11) versehen ist.
6. Wegplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite zwischen
den Schenkeln (22, 23) gleich gross ist wie die Dicke der Lochmatte (12).
7. Wegplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (11) aus Beton
und die Lochmatte (12) aus Kautschuk bestehen.
1. Path slab for bordering sports grounds or the like, which is intended for collecting
materials which are, in particular, carried out of the sports ground by athletes,
characterised by a square slab (11) made of rigid material, with at least one channel-like
depression (16, 17) arranged parallel to a slab edge (13, 14) furthermore by profile
elements (20, 21) fastened to the edge regions (18, 19) of the slab (11) outside the
depression (16, 17), and by at least one perforated mat (12) which covers the surface
of the slab (11) and which is retained on the slab (11) by means of the profile elements
(20, 21).
2. Path slab according to Claim 1, characterised in that the slab (11) is rectangular,
and in that the depression (16, 17) extends parallel to the longer side (13) of the
rectangle.
3. Path slab according to Claim 2, characterised in that two depressions (16, 1.7)
parallel to one another are separated from one another by a central web (15).
4. Path slab according to Claim 3, characterised in that the edge regions (18, 19)
along the longer side (13) of the rectangle and the central web (15) limit the depressions
(16, 17) by means of sloping side faces and are designed as a plane support for the
perforated mat (12).
5. Path slab according to Claim 4, characterised in that the profile elements (20,
21) have a U-shaped cross-section with a longer leg (22) and a shorter leg (23), of
which legs the longer leg (22) rests on the edge part (18,19) of the slab (11) and
is provided with retaining means (24) for anchoring the profile elements (20, 21)
in the slab (11).
6. Path slab according to Claim 5, characterised in that the clear width between the
legs (22, 23) is equal to the thickness of the perforated mat (12).
7. Path slab according to Claim 6, characterised in that the slab (11) consists of
concrete and the perforated mat (12) consists of rubber.
1. Dalle pour chemin piéton destinée à la bordure d'installations sportives ou similaires
destinée à retenir les matières qui sont emportées, en particulier par les usagers
d'uns installation sportive, caractérisée par une plaque rectangulaire (11) en matériau
rigide ayant au minimum un renfoncement (16,17) parallèle à l'une des bordures (13,
14) de la plaque, ainsi que par des éléments profilés (20, 21) fixés sur les bordures
(18, 19) de la plaque (11) extérieurement au renfoncement (16, 17) et par au minimum
une nappe perforée (12) recouvrant la surface de la plaque (11), ladite plaque perforée
(12) étant maintenue sur la plaque (11) au moyen des éléments profilés (20, 21).
2. Dalle pour chemin piéton selon la revendication 1, caractérisée par le fait que
la plaque (11) est rectangulaire et que le renfoncement (16, 17) s'étend parallèlement
au plus long côté (13) du rectangle.
3. Dalle pour chemin péton selon la revendication 2, caractérisée par le fait que
deux renfoncements parallèles l'un à l'autre (16, 17) sont séparés entre eux par une
barrette centrale (15).
4. Dalle pour chemin piéton selon la revendication 3, caractérisée par le fait que
les bordures (18, 19) le long du plus grand côté (13) du rectangle et de la barrette
centrale (15) délimitent les renfoncements (16, 17) par des surfaces latérales inclinées
et ont la forme d'une assise plane recevant la nappe perforée (12).
5. Dalle pour chemin piéton selon la revendication 4, caractérisée par le fait que
les éléments profilés (20, 21) présentent une section en forme de U comportant une
branche plus longue (22) et une branche plus courte (23), la branche plus longue (22)
adhérant sur la partie en bordure (18, 19) de la plaque (11) et étant munie de moyens
de fixation (24) destinés à l'ancrage des éléments profilés (20, 21) dans la plaque
(11).
6. Dalle pour chemin piéton selon la revendication 5, caractérisée par le fait que
l'espace libre entre les branches (22, 23) est de même dimension que l'épaisseur de
la nappe perforée (12).
7. Dalle pour chemin piéton selon la revendication 6, caractérisée par le fait que
la plaque (11) est en béton et la nappe perforée (12) en caoutchouc.
