[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterdruckkupplung für den Anschluß von Formkästen für
vakuumverfestigte Gießformen an ein Unterdrucknetz, mit einem auf einer Stange beweglich
geführten und durch eine Vorspannkraft in Richtung auf den Formkasten beaufschlagten
Ventilkörper, der dem Formkasten zugewendet eine von einer Dichtung umgebene Anschlußöffnung
aufweist und zwischen dieser und einem Unterdruckanschluß ein Ventil enthält, das
von einem Ventilsitz im Ventilkörper und einem von der Stange getragenen Ventilteller
gebildet ist, durch die Vorspannkraft geschlossen gehalten wird und bei einer durch
das Andrücken der Kupplung an den Formkasten verursachten, gegen die Vorspannkraft
gerichteten Relativbewegung des Ventilkörpers bezüglich der Stange öffnet.
[0002] Bei vakuumverfestigten Gießformen wird die Formbeständigkeit durch den im Inneren
der Gießform, d. h. in der Formmasse, erzeugten Unterdruck erhalten. Dieser Unterdruck
muß bei der Herstellung der. Gießform, beim Transport, beim Abgießen und auch beim
anschließenden Erkalten des Gußstückes stets aufrechterhalten werden, da andernfalls
die Formmasse ihren verfestigten Zustand verliert. Da die einzelnen Verarbeitungsplätze
sehr weit auseinander liegen können, muß die Gießform an die jeweils an den einzelnen
Arbeitsplätzen befindlichen Unterdruckanschlüsse angeschlossen werden, was entweder
durch einfaches Aufstecken von Schläuchen von Hand oder aber durch mechanisch betätigte
Kupplungen in Verbindung mit Ventilsteuerungen erreicht werden kann. Dieses Umkuppeln
kommt relativ häufig vor, wobei jedesmal die Gießform auf der Transporteinrichtung
an ein neues Unterdrucksystem angekuppelt werden muß, während der alte Anschluß gelöst
wird, worauf wiederum am Bestimmungsort der neue Anschluß fertiggestellt und der Anschluß
der Transporteinrichtung gelöst werden muß. Dieser Vorgang erfolgt bei der Formherstellung,
beim Abgießen, beim Abkühlen und wiederum beim Transport zur Auspackstelle.
[0003] In der älteren nicht vorveröffentlichten DE-A-3039394 ist eine automatisch arbeitende
Unterdruckkupplung der vorstehend genannten Art bekannt, die ein automatisches Ankoppeln
der Gießform an das Vakuumnetz gestattet. Bei dieser Unterdruckkupplung ist es allerdings
erforderlich, daß die Gießform auf den Ventilkörper der Unterdruckform aufgesetzt
wird, so daß dieser durch das Gewicht der Gießform belastet wird und entgegen einer
Federkraft relativ zu einer den Ventilteller tragenden Stange verschoben wird. Hierdurch
wird das Ventil in der Unterdruckkupplung geöffnet und die Verbindung des Unterdrucknetzes
zur Gießform hergestellt. Die für den Anschluß der Gießform an das Unterdrucknetz
erforderliche Relativbewegung von Gießform und Unterdruckkupplung ist in bestimmten
Anwendungsfällen nicht zu erhalten.
[0004] Auch eine aus DE-A-2710481 bekannte Unterdruckkupplung für Vakuumformkästen ist ortsfest
angeordnet, und der Formkasten muß so nahe an die Unterdruckkupplung heranbewegt werden,
bis der dazwischen verbliebene Spalt so klein geworden ist, daß der angelegte Unterdruck
ausreicht, um das Ventil entgegen der Kraft einer Rückholfeder über eine geringe Strecke
an die Wand des Formkastens angesaugt wird. Diese Arbeitsweise ist mit einer beträchtlichen
Funktionsunsicherheit und mit einem erheblichen Vakuumverlust verbunden.
[0005] Aus DE-A-24 07 264 - ist eine Unterdruckkupplung für den Anschluß an Formkästen an
ein Unterdrucknetz bekannt, die mittels eines Druckmittel betätigten Kolbens an die
Anschlußöffnung des Unterdruckkastens heranbewegt und angedrückt wird, so daß der
Formkasten nicht selbst an die Kupplung heranbewegt oder auf diese aufgesetzt werden
muß. Diese bekannte Kupplung hat jedoch kein beim Ankuppeln automatisch betätigtes
Ventil, sondern einerseits muß am Formkasten ein Rückschlagventil vorgesehen sein
und anderseits muß, wenn das Unterdrucknetz nicht ständig zur Atmosphäre offen sein
soll, der Kupplung ein gesondert betätigbares Absperrorgan vorgeschaltet sein.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Unterdruckkuplung der eingangs genannten
Art, d. h. mit beim Ankuppeln automatisch sich öffnendem Ventil zu schaffen, die eine
einfache und platzsparende Bauweise hat und das Herstellen der Verbindung zwischen
Gießform und Unterdrucknetz ermöglicht, ohne daß die Gießform eine Aufsetz- oder Ankupplungsbewegung
zur Kupplung hin ausführen muß.
[0007] Zur Lösung der Aufgabe ist eine Unterdruckkupplung der eingangs genannten Art gemäß
der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß mit der Stange ein in einem Druckmittelzylinder
arbeitender Kolben verbunden ist und daß durch Druckmittelbeaufschlagung mindestens
der einen Kolbenseite die Stange unter Mitnahme des Ventilkörpers gegen den Formkasten
oder von ihm weg bewegbar ist.
[0008] Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß durch die bloße Beaufschlagung des Kolbens
mit Druckmittel zuerst der Ventilkörper mittels der Stange auch über eine beträchtliche
Strecke an den Formkasten heranbewegt und an ihn angedrückt werden kann, und daß dann
selbsttätig im Verlauf dieser Andrückbewegung, wenn der druckdichte Anschluß des Ventilgehäuses
an die Gießform bereits hergestellt ist, die Öffnung des Ventils und damit die Freigabe
des Unterdrucks zur Gießform erfolgt.
[0009] Vorzugsweise ist der Druckmittelzylinder als ein doppelt wirkender Druckmittelzylinder
mit Druckmittelzuführung wahlweise zur einen oder anderen Kolbenfläche des Kolbens
ausgebildet, um sowohl das Heranführen als auch das Wegbewegen der Kupplung relativ
zum Gießkasten durch Druckmittelbeaufschlagung durchführen zu können. Wahlweise ist
es aber auch möglich, lediglich das Heranführen der Kupplung an den Gießkasten durch
Druckmittelbeaufschlagung und das Abziehen der Kupplung durch eine Rückstellfeder
vorzunehmen.
[0010] Gemäß einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
der Ventilkörper mit einem in den Druckmittelzylinder tauchenden Ringkolbenteil versehen
ist, und daß die das Ventil geschlossen haltende Vorspannkraft durch ein in den Zylinderraum
zwischen dem Ringkolbenteil des Ventilkörpers und der diesen zugewendeten Kolbenfläche
des Kolbens der Stange zugeführtes Druckmittel erzeugt wird. Hierdurch wird erreicht,
daß nicht nur die Andrückkraft zum Andrücken der Kupplung an den Gießkasten, sondern
auch die Vorspannkraft, die das Ventil zunächst geschlossen hält, durch das Druckmittel
erzeugt wird und somit eine gesonderte Feder zum Erzeugen der Vorspannkraft nicht
erforderlich ist.
[0011] Die Unterdruckkupplung wird durch den doppelt wirkenden Druckzylinder betätigt, wobei
die dem Ventilkörper benachbarte Zylinderkammer des Druckzylinders ständig mit einem
bestimmten Druck beaufschlagt ist, während die andere Seite des Druckzylinders nur
bei Betätigung der Unterdruckkupplung mit einem Druck beaufschlagt wird, der dem Druck
in der ersten Zylinderkammer entspricht. Der Kolben des Druckzylinders ist als Differenzkolben
ausgebildet, so daß bei gleichem Druck auf beiden Seiten des Kolbens dieser sich in
Richtung des Ventilkörpers bewegt. Da jedoch der Ventilkörper gleichfalls in den einen
Zylinderraum eintaucht und durch das Druckmedium in Achsrichtung beaufschlagt wird,
findet so lange keine relative Verschiebung zwischen dem Kolben und dem Ventilkörper
statt, bis dessen Anlagefläche an der Gießform anliegt.
[0012] Erst wenn dieser druckdichte Anschluß hergestellt ist, kann der Kolben relativ zum
Ventilkörper verschoben'werden und damit auch die den Ventilteller tragende Stange.
Das Ventil der Unterdruckkupplung kann somit erst geöffnet werden, wenn der druckdichte
Anschluß mit der Gießform hergestellt ist.
[0013] Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß das Ausfahren der Stange durch Betätigen
des Druckzylinders auch bereits dann erfolgen kann, wenn sich der Formkasten noch
nicht an seiner Stelle befindet. Durch Beaufschlagung beider Druckkammern mit dem
gleichen Druck nimmt der Kolben die oberste bzw. ausgefahrene Stellung ein, ohne daß
eine Relativbewegung zwischen Ventilkörper und Stange auftritt. Das Ventil bleibt
also auch dann solange geschlossen, bis die Gießform an ihre Stelle gebracht wird.
Erst bei Belastung des Ventilkörpers durch die Gießform wird der Ventilkörper zum
Druckzylinder hin verschoben, so daß das Ventil sich öffnen kann.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Ansprüchen in Verbindung
mit Beschreibung und Zeichnungen hervor.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. In dieser zeigen
:
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Unterdruckkupplung
mit geschlossenem Ventil und
Figur 2 den gleichen Schnitt in der Stellung, in der über die Unterdruckkupplung eine
Verbindung zum Unterdrucknetz hergestellt ist.
[0016] Die in den Fig. 1 und 2 im Schnitt dargestellte Unterdruckkupplung 1 besteht aus
einem Ventilkörper 2, der in einen Druckzylinder 19 eintaucht und dicht in dessen
Zylinderkopf 15 geführt ist. Der Ventilkörper 2 hat einen Unterdruckanschluß 3, an
dem die vom Unterdrucknetz kommende und nicht dargestellte Leitung anschließbar ist.
Der Ventilkörper 2 ist mit einer Bohrung 6 versehen, in der eine Stange 5 gleitet,
die mittels einer Dichtung 7 in der Bohrung abgedichtet ist. Das Ende 13 des Ventilkörpers
ist als Ringkolben ausgebildet und in dem Zylinderkopf 15 des Druckzylinders 19 geführt
und mittels einer Dichtung 16 abgedichtet.
[0017] Im oberen Bereich des Ventilkörpers 2 ist ein Ventil 10 ausgebildet, das einen ringförmigen
Ventilsitz 9 aufweist, der sich in einer Ebene senkrecht zur Stange 5 erstreckt. Am
Ende der Stange 5 ist ein Ventilteller 8 mit einer Ringdichtung 11 angeordnet, die
mit dem Ventilsitz 9 zusammenwirkt.
[0018] Der Ventilkörper 2 bildet an seinem freien Ende eine ringförmige Dichtfläche 34,
die mit einer Ringdichtung 35 versehen ist. Diese Ringdichtung hat einen Abstand zum
Ventil 10, und zwar einen solchen Abstand, daß die Verschiebung des Ventiltellers
8 innerhalb des Ventilkörpers 2 erfolgt.
[0019] Der Druckzylinder 19 ist als doppelt wirkender Zylinder ausgebildet und hat zwei
Druckmittelanschlüsse 21 und 27. Der Zylinderkopf 15 und der Zylinderboden 20 sind
über ein Rohr 36 miteinander verbunden und mittels Dichtungen 37 gegenüber diesen
abgedichtet. Der im Druckzylinder 19 angeordnete Kolben 17, der fest mit der Stange
5 verbunden ist, ist bekannterweise mittels Dichtringen 18 gegenüber dem Rohr 36 abgedichtet.
Die Länge des als Ringkolben ausgebildeten Teiles 13 des Ventilkörpers 2 ist so bemessen,
daß bei maximaler Verschiebung des Kolbens 17 dieses noch ausreichend im Zylinderkopf
15 geführt und abgedichtet ist.
[0020] Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Unterdruckkupplung ist folgende. Der Zylinderraum
14 ist ständig über den Anschluß 21 an eine Druckmittelquelle angeschlossen, so daß
in diesem ein konstanter Druck aufrechterhalten wird. Dieser Druck wird zum einen
auf die Ringfläche 22 des Kolbens 17 und zum anderen auf die Ringfläche 23 des Ringkolbens
13, der Teil des Ventilkörpers 2 ist, ausgeübt. Kolben 17 und Ringkolben 13 werden
somit durch den herrschenden Druck in entgegengesetzte Richtungen bewegt, so daß hierdurch
die Stange 5 in Richtung 24 bewegt wird und so das Ventil 10 schließt. Die Größe der
Schließkraft des Ventiles 10 ist somit abhängig von der Größe der Ringfläche 23. Da
der Zylinderraum 26 drucklos ist, wird sich der Kolben 17 in Richtung 24 verschieben,
wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, und zwar solange, bis der Ventilkörper 2, der
durch den Ventilteller 8 mitgenommen wird, mit seiner Schulter am Zylinderkopf 15
anliegt.
[0021] Soll über die Unterdruckkupplung 1 eine Gießform 30 an das Unterdrucknetz angeschlossen
werden, so wird der Zylinderraum 26 über den Anschluß 27 mit dem gleichen Druck beaufschlagt,
der auch im Zylinderraum 14 herrscht. Da die Kolbenfläche 28 im Zylinderraum 26 um
die Fläche der Stange 5 größer ist als die Ringfläche 22 im Zylinderraum -14, bewegt
sich der Kolben 17 in Richtung 25. Der Abstand des Kolbens 17 zur Ringfläche 23 des
Ventilkörpers 2 ändert sich jedoch nicht, da der Ringkolben 13 durch den im Zylinderraum
14 herrschenden Druck gleichfalls in Richtung 25 verschoben wird. Der relative Abstand
vom Ringkolben 13 verändert sich erst dann, wenn die Dichtfläche 34 zur Anlage an
der Gießform 30 gelangt. Dies hat zur Folge, daß der Ventilteller 8 sich vom Ventilsitz
9 abhebt und so die Verbindung zwischen dem Unterdrucknetz und dem Ventilausgang erhalten
wird. Zuerst wird der Raum 31 vor dem Rückschlagventil 32 der Gießform evakuiert.
Ist dieser Druck niedriger geworden als der Druck im Inneren der Gießform, so öffnet
sich das Rückschlagventil 32, so daß nunmehr der Druck in der Gießform über das Ventil
10 abgesenkt werden kann. Dieser Vorgang ist in Fig. 2 dargestellt, wobei gleiche
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
[0022] "Eine Unterdruckkupplung gemäß der Erfindung kann in beliebiger Lage eingebaut werden
und benötigt auch nicht, daß die Gießform gegen die Unterdruckkupplung bewegt werden
muß, damit das Unterdruckventil 10 geöffnet wird.
[0023] Für die Ablösung der Unterdruckkupplung von der Gießform 30 muß lediglich der Druck
in dem Zylinderraum 26 aufgehoben werden. Der Kolben 17 und damit die Stange 5 bewegt
sich durch den im Zylinderraum 14 noch herrschenden Druck zum Zylinderboden 20 hin,
so daß zunächst das Ventil 10 geschlossen wird. Anschließend nimmt die Stange 5 über
dem Ventilteller 10 den Ventilkörper mit, so daß dieser wieder in seine Ausgangsstellung
gelangt.
1. Unterdruckkupplung für den Anschluß von Formkästen für r vakuumverfestigte Gießformen
an ein Unterdrucknetz, mit einem auf einer Stange (5) beweglich geführten und durch
eine Vorspannkraft in Richtung auf den Formkasten (30) beaufschlagten Ventilkörper
(2), der dem Formkasten zugewendet eine von einer Dichtung (35) umgebene Anschlußöffnung
aufweist und zwischen dieser und einem Unterdruckanschluß (3) ein Ventil (10) enthält,
das von einem Ventilsitz (9) im Ventilkörper (2) und einem von der Stange (5) getragenen
Ventilteller (8) gebildet ist, durch die Vorspannkraft geschlossen gehalten wird und
bei einer durch das Andrücken der Kupplung an den Formkasten (30) verursachten, gegen
die Vorspannkraft gerichteten Relativbewegung des Ventilkörpers (2) bezüglich der
Stange (5) öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Stange (5) ein in einem Druckmittelzylinder
(19) arbeitender Kolben (17) verbunden ist und daß durch Druckmittelbeaufschlagung
mindestens der einen Kolbenseite die Stange (5) unter Mitnahme des Ventilkörpers (2)
gegen den Formkasten (30) oder von ihm weg bewegbar ist.
2. Unterdruckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelzylinder
(19) ein doppelt wirkender Druckmittelzylinder mit Druckmittelzuführung wahlweise
zur einen oder anderen Kolbenfläche (22, 28) des Kolbens (17) ist.
3. Unterdruckkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper
(2) mit einem in den Druckmittelzylinder (19) tauchenden Ringkolbenteil (13) versehen
ist, und daß die das Ventil (10) geschlossen haltende Vorspannkraft durch ein in den
Zylinderraum (14) zwischen dem Ringkolbenteil (13) des Ventilkörpers (2) und der diesen
zugewendeten Kolbenfläche (22) des Kolbens (17) der Stange (5) zugeführtes Druckmittel
erzeugt wird.
4. Unterdruckkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderraum
(14) ständig mit Druckmittel beaufschlagt ist und die dem Ventilkörper (2) zugewendete
wirksame Kolbenfläche (22) des mit der Stange (5) verbundenen Kolbens (17) größer
als die wirksame Kolbenfläche des Ringkolbenteils (13) des Ventilkörpers (2) ist.
1. A low pressure coupling for the connection to an low pressure system of mould boxes
for moulds compacted under vacuum with a valve body (2) which is movably guided on
a rod (5) and acted upon by a preloading force in the direction of the mould box (30)
and which, facing the mould box, has a connection opening surrounded by a seal (35)
and between the latter and a low pressure connection (3), comprises a valve (10) which
is formed by a valve seat (9) in the valve body (2) and a valve disc (8) carried by
the rod (5), which is held closed by the preloading force and which opens upon a relative
movement of the valve body (2) with respect to the rod (5) caused by the coupling
being pressed against the mould box (30) and directed counter to the preloading force,
characterised in that a piston (17) operating in a pressure medium cylinder (19) is
connected to the rod (5) and that by pressure medium acting on at least one face of
the piston the rod (5), together with the valve body (2), can be moved towards the
mould box (30) or away therefrom.
2. A low pressure coupling according to Claim 1, characterised in that the pressure
medium cylinder (19) is a double-acting pressure medium cylinder with pressure medium
being fed optionally to one or other piston face (22, 28) of the piston (17).
3. A low pressure coupling according to Claim 1 or 2, characterised in that the valve
body (2) is provided with an annular piston part (13) entering the pressure medium
cylinder (19), and that the preloading force holding the valve (10) closed is created
by a pressure medium fed into the cylinder chamber (14) between the annular piston
part (13) of the valve body (2) and the piston face (22), facing the latter, of the
piston (17) of the rod (5).
4. A low pressure coupling according to Claim 3, characterised in that the cylinder
chamber (14) is constantly acted upon by pressure medium and the effective piston
area (22), facing the valve body (2), of the piston (17) connected to the rod (5)
is greater than the effective piston area of the annular piston part (13) of the valve
body (2).
1. Connexion à dépression pour le raccordement, à un réseau de distribution de dépression,
de châssis pour moules consolidés par le vide, comportant un corps de soupape (2)
qui est guidé dans son mouvement sur une tige (5) et qui est sollicité par une force
de précontrainte en direction du châssis (30), corps de soupape qui présente, du côté
du châssis, une ouverture de connexion entourée d'une garniture d'étanchéité (35)
et qui contient, entre cette ouverture et un raccord de dépression (3), une soupape
(10) qui est formée d'un siège de soupape (9) dans le corps de soupape (2) et d'une
tête de soupape (8) qui est portée par la tige (5) qui est maintenue fermée par la
force de précontrainte et qui s'ouvre lors d'un mouvement relatif du corps de soupape
(2) par rapport à la tige (5), dirigé à l'opposé de la force de précontrainte et provoqué
par l'application avec pression de la connexion contre le châssis (30), caractérisée
en ce qu'un piston (17) travaillant dans un cylindre hydraulique (19) est solidaire
de la tige (5) et en ce que, par application de fluide hydraulique sur l'un au moins
des côtés du piston, la tige (5) peut être déplacée vers le châssis (30) ou en être
éloignée en entraînant le corps de soupape (2).
2. Connexion à dépression selon la revendication 1, caractérisée en ce que le cylindre
hydraulique (19) est un cylindre hydraulique à double effet avec arrivée de fluide
hydraulique vers l'une ou l'autre des surfaces (22, 28) du piston (17) au choix.
3. Connexion à dépression selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le
corps de. soupape (2) est solidaire d'une partie (13) formant piston annulaire qui
plonge dans le cylindre hydraulique (19) et en ce que la force de précontrainte qui
maintient fermée la soupape (10) est produite par un fluide hydraulique introduit
dans la chambre de cylindre (14) entre la partie (13) du corps de soupape (2) formant
piston annulaire et la surface (22) du piston (17) de la tige (5) qui est dirigée
vers cette partie (13).
4. Connexion à dépression selon la revendication 3, caractérisée en ce que la chambre
de cylindre (14) est constamment alimentée en fluide hydraulique sous pression et
la surface active (22) du piston (17) solidaire de la tige (5), du côté du corps de
soupape (2), est plus grande que la surface active de piston de la partie (13) formant
piston annulaire du corps de soupape (2).