| (19) |
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(11) |
EP 0 079 511 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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14.10.1987 Patentblatt 1987/42 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.04.1985 Patentblatt 1985/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.10.1982 |
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| (54) |
Zylinderkopf einer Verbrennungskraftmaschine
Cylinder head for an internal combustion engine
Culasse pour un moteur à combustion interne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
13.11.1981 US 321141
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.1983 Patentblatt 1983/21 |
| (71) |
Anmelder: DEERE & COMPANY |
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Moline, Illinois 61265 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Niedert, David William
Cedar Falls
Iowa 50613 (US)
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| (74) |
Vertreter: Gramm, Werner, Prof. Dipl.-Ing. |
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GRAMM, LINS & PARTNER,
Theodor-Heuss-Strasse 2 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Zylinderkopf einer Verbrennungskraftmaschine, mit einem
im Zylinderkopf verlaufenden Auslaßkanal,der bogenförmig gekrümmt ist, einen zumindest
angenähert konstanten Krümmungsradius aufweist und mit seinem ersten Ende in einem
Zylinder eines anzuschließenden Motorblocks und mit seinem zweiten Ende in einen anzuschließenden
Auspuffkrümmer mündet, wobei im Bereich des ersten Endes des Auslaßkanals ein Ventilsitz
angeordnet ist, der mit einem im Zylinderkopf ausgebildeten Ventildurchgang fluchtet,
der in den Auslaßkanal mündet, in den ein Einsatzrohr eingeschoben ist, das mit seinem
ersten Ende neben dem Ventilsitz liegt, sich von hier über einen gebogenen Einsatzrohr-Abschnitt
über den größten Teil des Auslaßkanals mit einem dem genannten Krümmungsradius des
Auslaßkanals im wesentlichen entsprechenden Krümmungsradius und mit einem im Vergleich
zum Innendurchmesser des Auslaßkanals kleineren Außendurchmesser erstreckt, sich mit
seinem anderen Ende zumindest bis zum zweiten Ende des Auslaßkanals erstreckt, mit
seiner äußeren Mantelfläche gemeinsam mit der Wandung des Auslaßkanals eine weitgehend
gleichmäßige Luftisolierschicht einschließt und eine Ventildurchtrittsöffnung aufweist,
die mit dem Ventildurchgang fluchtet.
[0002] Um die Abkühlung der aus der Verbrennungskammer zu einer Abgasreinigungsvorrichtung
strömenden Abgase zu verhindern, werden seit einiger Zeit Einsatzrohre verwendet,
die in den Auslaßkanal einer Verbrennungskraftmaschine eingebaut werden. Es ist bekannt,
daß die Aufrechterhaltung einer möglichst hohen Temperatur in den Abgasen die Effizienz
eines Turboladers, eines katalytischen Konverters oder eines thermischen Reaktors
erhöht. Dadurch wird wiederum die Verwertung des Kraftstoffs verbessert, was zu einer
Verringerung der Mengen an unverbrannten Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid führt,
die in die Atmosphäre ausgeblasen werden.
[0003] Der eingangs beschriebene Zylinderkopf läßt sich der US-A-2 260 656 entnehmen. Hier
erstreckt sich der gebogene Einsatzrohr-Abschnitt vom Ventilsitz bis zum zweiten Ende
des Auslaßkanals und geht dann in einen Flansch größeren Durchmessers über, der mit
Durchgangsbohrungen versehen ist, durch die Bolzen zur Befestigung des Auspuffkrümmers
geführt sind. Durch diese Verschraubung wird das nachträglich in den Auslaßkanal einschiebbare
Einsatzrohr in seiner Lage fixiert.
[0004] Der bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform an das Einsatzrohr angeformte
Flansch ist nachteilig: Aus dem gekrümmten Bereich des Einsatzrohres wird Wärme in
den Flanschbereich abgezogen, der durch seine Anordnung wie ein Kühlblech wirkt. Um
den Wärmeübergang zwischen diesem Flansch und dem Zylinderkopf sowie dem Auslaßkanal
zu verringern, muß auf beiden Seiten des Flansches eine spezielle Isolierung vorgesehen
werden. Dies erhöht die Kosten und kompliziert die Montage. Außerdem ist die Herstellung
von Einsatzrohren mit angeformtem Flansch verhältnismäßig aufwendig.
[0005] Mehrere Lösungsvorschläge zur Verringerung des Wärmeverlustes in den Auspuffgasen
einer Verbrennungskraftmaschine lassen sich einer Veröffentlichung mit dem Titel "An
Analytical Study of Exhaust Gas Heat Loss in a Piston Engine Exhaust Port" entnehmen
(Society of Automative Engineers, 18.-22. Oktober 1976, Seiten 1 bis 15). Auf Seite
3 dieser Veröffentlichung ist ein Zylinderkopf der vorstehend erläuterten Bauart beschrieben
und in Figur 7 dargestellt. Die hier bereits vorgesehene Luftisolierung zwischen Einsatzrohr
und Zylinderkopf verringert den Wärmeabfluß aus den aus der Verbrennungskammer ausströmenden
Gasen.
[0006] Ausbildung und Anordnung des Einsatzrohres sind jedoch bei dieser vorbekannten Ausführungsform
so kompliziert, daß eine maschinelle Montage der einzelnen Teile nicht möglich ist.
Außerdem liegt das Einsatzrohr an mehreren Stellen unmittelbar an der Innenwandung
des Auslaßkanals an, so daß an diesen Stellen die Luftisolierschicht unterbrochen
ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Zylinderkopf der eingangs beschriebenen
Ausführungsform so zu verbessern, daß der Wärmeverlust in den Auspuffgasen verringert,
dennoch aber eine einfache und insbesondere maschinelle Montage des Einsatzrohres
möglich wird.
[0008] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den eingangs beschriebenen Merkmalen erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß sich an den gebogenen Einsatzrohr-Abschnitt ein gerader Einsatzrohr-Abschnitt
anschließt, der sich zumindest bis zum zweiten Ende des Auslaßkanals erstreckt und
einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Auslaßkanals.
[0009] Üblicherweise wird in den Ventildurchgang von außen eine Ventilführung eingepreßt,
die durch die Ventildurchtrittsöffnung des Einsatzrohres hindurch ragt und den Schaft
eines mit dem Ventilsitz zusammenwirkenden Ventils aufnimmt. Da sich nun erfindungsgemäß
der gebogene Einsatzrohr-Abschnitt über den größten Teil des Auslaßkanals erstreckt,
wäre es bei der Montage des Einsatzrohres nicht möglich, dieses mit seinem geraden
Abschnitt voran in das zweite Ende des Auslaßkanals einzuführen. Denn das vordere
Stirnende des Einsatzrohres würde bereits nach einem sehr kurzen Einsteckweg gegen
die Wandung des Auslaßkanals stoßen und bei weiterem Vorschub verklemmen.
[0010] Infolge.der übereinstimmenden Krümmungen zwischen Auslaßkanal und Einsatzrohr kann
letzteres gegenüber dem Auslaßkanal auch nicht verdreht bzw. in verdrehter Lage eingeführt
werden. Dadurch wird aber sichergestellt, daß nach dem Einbau des Einsatzrohres dessen
Ventildurchtrittsöffnung immer sicher mit dem im Zylinderkopf vorgesehenen Ventildurchgang
fluchtet, so daß ohne jede Nachjustierung unmittelbar maschinell die genannte Ventilführung
eingepreßt werden kann.
[0011] Dabei ist es vorteilhaft, wenn sich der gerade Abschnitt des Einsatzrohres bis über
das zweite Ende des Auslaßkanals hinaus erstreckt und so ein Aufsteckende für den
anzuschließenden Auspuffkrümmer bildet. Das Einsatzrohr ragt somit in den Anschlußkanal
des Auspuffkrümmers hinein, überbrückt also die Trennfuge zwischen Zylinderkopf und
Auspuffkrümmer und verbessert somit zusätzlich die Isolierwirkung. Da aber der Anschlußkanal
des Auspuffkrümmers das überstehende Ende des Einsatzrohres unmittelbar umgreifen
kann, läßt sich durch Anbau des Auspuffkrümmers die exakte Lage des Einsatzrohres
innerhalb des zweiten Endes des Ausfrittskanals fixieren.
[0012] Auf das aus dem zweiten Ende des Auslaßkanals herausragende Ende des Einsatzrohres
kann aber zusätzlich noch eine Isolierhalterung geschoben werden, die zwischen Zylinderkopf
sowie Auspuffkrümmer festgelegt ist. Zweckmäßig wird sie von den den Auspuffkrümmer
am Zylinderkopf befestigenden Schrauben durchdrungen. Neben der zusätzlichen Isolierung
in der Trennfuge zwischen Zylinderkopf und Auspuffkrümmer bewirkt bei diesem Lösungsvorschlag
bereits die Isolierhalterung die exakte Ausrichtung des Einsatzrohrendes innerhalb
des zweiten Endes des Auslaßkanals.
[0013] Dabei ist es zweckmäßig, wenn zur Aufnahme des ersten Endes des Einsatzrohres neben
dem Ventilsitz eine ringförmige Schulter vorgesehen ist, die einen paßförmigen Sitz
zur lagegerechten Anordnung des Einsatzrohres bildet und das Fluchten seiner Ventildurchtrittsöffnung
mit dem Ventildurchgang sichert. Diese Schulter kann sich vorteilhaft zum Ventilsitz
hin konisch verjüngen, so daß bei der Montage die Einführung des vorderen Endes des
Einsatzrohres in den Passungssitz vereinfacht wird und dadurch auch maschinell vorgenommen
werden kann.
[0014] Im Auslaßkanal kann neben seinem zweiten Ende eine nach innen vorspringende Schulter
vorgesehen sein, deren lichter Innendurchmesser nur wenig großer ist als der Außendurchmesser
des geraden Abschnitts des Einsatzrohres. Diese Schulter stellt eine zusätzliche Einbausperre
gegen eine falsche Montage des Einsatzrohres dar. Denn würde das Einsatzrohr mit seinem
geraden Abschnitt voran in das zweite Ende des Auslaßkanals eingeführt werden, so
würde die durch die genannte Schulter bedingte Verengung ein schnelles Anstoßen des
vorderen Endes des Einsatzrohres gegen die Wandung des Auslaßkanals sicherstellen,
da das Einsatzrohr in dem zweiten Ende des Auslaßkanals praktisch überhaupt nicht
so gekippt werden kann.
[0015] In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Figur 1 einen Querschnitt durch einen Zylinderkopf und
Figur 2 elne Ansicht eines Einsatzrohres gemäß der Blickrichtung 2-2 In Figur 1.
[0016] Figur 1 zeigt im Ausschnitt einen Zylinderkopf 10 einer nicht weiter dargestellten
Verbrennungskranmaschine. Im Zylinderkopf 10 sind ein Auslaßkanal 12, ein Kühlkanal
14 sowie ein zylindrischer Ventildurchgang 16 angeordnet, der in den Auslaßkanal 12
mündet. Letzterer ist bogenförmig gekrümmt und weist ein erstes, in die Verbrennungskammer
einer nicht dargestellten Verbrennungskraftmaschlne mündendes Ende 18 und ein zweites
Ende 20 auf, das in einen anzuschließenden Auspuffkrümmer 22 mündet. Der Innendurchmesser
des Auslaßkanals 12 ist über dessen Länge weitgehend konstant mit folgenden Ausnahmen:
Unmittelbar neben dem ersten Ende 18 des Auslaßkanals 12 liegt eine sich zum genannten
Ende hin konisch verjüngende Ringschulter 24; neben dem inneren Ende des Ventildurchgangs
16 ist eine Stufe 26 vorgesehen; neben dem zweiten Ende 20 des Auslaßkanals 12 befindet
sich eine weitere Ringschulter 28.
[0017] Am ersten Ende 18 des Auslaßkanals 12 ist ein Ventilsitz 30 vorgesehen, der über
einen Preßsitz im Zylinderkopf 10 festgelegt ist. Dieser Ventilsitz 30 dient als Anschlag
für das erste Ende eines im Auslaßkanal 12 angeordneten Einsatzrohres 32. Letzteres
besteht aus einem dünnen rostfreien Stahlrohr mit einer Wandungsstärke von etwa einem
Millimeter. Dieses Einsatzrohr 32 setzt sich zusammen aus einem gebogenen Abschnitt
34 und einem geraden Abschnitt 36, wobei der gebogene Abschnitt 34 etwa dem Krümmungsverlauf
des Auslaßkanals 12 entspricht und sich etwa über 90° erstreckt.
[0018] In der äußeren Wandung des gebogenen Abschnitts 34 des Einsatzrohres 32 ist eine
Ventildurchtrittsöffnung 38 vorgesehen (siehe Figur 2), die mit dem Ventildurchgang
16 fluchtet, wenn das Einsatzrohr 32 mit seinem ersten Ende gegen den Ventilsitz 30
anliegt und innerhalb des Auslaßkanals 12 seine vorbestimmte Lage einnimmt.
[0019] Zur Montage wird das Einsatzrohr 32 mit seinem gebogenen Abschnitt 34 voran in das
zweite Ende 20 des Auslaßkanals 12 eingeschoben. Die Ringschulter 28, deren Innendurchmesser
nur geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Einsatzrohres 32, verhindert
ein Einschieben des Einsatzrohres 32 mit seinem geraden Abschnitt 36 voran. Denn nachdem
letzterer die Schulter 28 passiert hätte, würde er gegen die Innenwandung des Auslaßkanals
12 Stoßen; ein Kippen bzw. Verschwenken des Einsatzrohres würde aber durch die Schulter
28 verhindert werden.
[0020] Bei seitenrichtiger Montage gelangt das erste Ende des Einsatzrohres 32 in den Bereich
der sich zum Ventilsitz 30 hin konisch verjüngenden Schulter 24, die das vordere Ende
des gebogenen Einsatzrohr-Abschnittes 34 gegen die Oberfläche des Ventilsitzes 30
führt und dort festhält; der Ventilsitz 30 bildet also einen Anschlag für die lagegerechte
Montage des Einsatzrohres 32. In dieser Position fluchtet die
[0021] Ventildurchtrittsöffnung 38 des Einsatzrohres 32 mit dem Ventildurchgang 16 des Zylinderkopfes
10. Beide Öffnungen können nicht außer Flucht kommen, da die Krümmung des Einsatzrohres
32 seine Drehung innerhalb des in gleicher Weise gekrümmten Auslaßkanals 12 verhindert.
[0022] Anschließend kann nunmehr eine Ventilführung 40 mit einer Bohrung 42 von oben in
den Ventildurchgang 16 eingepreßt werden, bis das untere Ende 44 der Ventilführung
vollständig durch die Ventildurchtrittsöffnung 38 ragt. Die Ventilführung 40 arretiert
somit das Einsatzrohr 32 innerhalb des Auslaßkanals 12. In der genannten Bohrung 42
ist der Schaft 46 eines Ventils 48 vershiebbar geführt, das mit dem Ventilsitz 30
zusammenwirkt. Bei geöffnetem Ventil 48 strömen die Abgase aus der Verbrennungskammer
der Maschine mit einer Temperatur von 600° bis 700°C durch das Einsatzrohr 32 zum
Auspuffkrümmer 22.
[0023] Während das erste Ende des Einsatzrohres 32 auf dem Ventilsitz 30 aufsitzt, ragt
der gerade Abschnitt 36 etwas über das zweite Ende 20 des Auslaßkanals 12 hinaus in
einen Anschlußkanal 50 des Auspuffkrümmers 22 hinein. Dadurch kann zwischen Zylinderkopf
10 und Auspuffkrümmer 22 eine Isolierhalterung 52 vorgesehen werden, die auf das herausragende
Ende des Einsatzrohres 32 aufgeschoben ist und durch Schrauben 54 festgelegt wird,
die den Auspuffkrümmer 22 am Zylinderkopf 10 festlegen. Diese Isolierhalterung 52
bildet die zweite Lagerung des Einsatzrohres 32 und stellt sicher, daß zwischen der
äußeren Mantelfläche des Einsatzrohres 32 und der Wandung des Auslaßkanals 12 ein
im wesentlichen gleichförmiger, ringförmig ausgebildeter Luftisolierkanal 55 gebildet
wird.
[0024] Die Isolierhalterung 52 besteht vorzugsweise aus einem rostfreien Stahlblech 56,
das zwischen zwei hitzebeständigen Elementen 58, 60 eingebettet ist. Bei der in Figur
1 dargestellten Anordnung bildet der ringförmige Luftkanal 55 eine hervorragende Isolierung,
die den Wärmeverlust der entsprechend dem eingezeichneten Pfeil durchströmenden Abgase
reduziert.
[0025] Figur 1 läßt erkennen, daß das glatte, gleichmäßig gekrümmte Einsatzrohr 32 die Strömung
sowie die Expansion der Abgase begünstigt. Durch Minimierung der Metallkontakte zwischen
Einsatzrohr 32 und dem gegossenen Zylinderkopf 10 sowie durch Bildung einer sich nahezu
über die komplette Länge des Einsatzrohres 32 erstreckenden, ringförmigen Luftisolierschicht
55, bleibt die thermische Energie in den Auspuffgasen weitgehend erhalten. Die durch
die Luftisolierschicht 55 abströmende Wärme wird vom Zylinderkopf 10 auf ein Kühlmittel,
z. B. Wasser, übertragen, das durch den Kühlkanal 14 strömt.
1. Zylinderkopf (10) einer Verbrennungskraftmaschine, mit einem im Zylinderkopf verlaufenden
Auslaßkanal (12), der bogenförmig gekrümmt ist, einen zumindest angenähert konstanten-Krümmungsradius
aufweist und mit seinem ersten Ende (18) in einem Zylinder eines anzuschließenden
Motorblocks und mit seinem zweiten Ende (20) in einen anzuschließenden Auspuffkrümmer
(22) mündet, wobei im Bereich des ersten Endes (18) des Auslaßkanals (12) ein Ventilsitz
(30) angeordnet ist, der mit einem im Zylinderkopf (10) ausgebildeten Ventildurchgang
(16) fluchtet, der in den Auslaßkanal (12) mündet, in den ein Einsatzrohr (32) eingeschoben
ist, das mit seinem ersten Ende neben dem Ventilsitz (30) liegt, sich von hier über
einen gebogenen Einsatzrohr-Abschnitt (34) über den größten Teil des Auslaßkanals
(12) mit einem dem genannten Krümmungsradius des Auslaßkanals (12) im wesentlichen
entsprechenden Krümmungsradius und mit einem im Vergleich zum Innendurchmesser des
Auslaßkanals (12) kleineren Außendurchmesser erstreckt, sich mit seinem anderen Ende
zumindest bis zum zweiten Ende (20) des Auslaßkanals (12) erstreckt, mit seiner äußeren
Mantelfläche genfeinsam mit der Wandung des Auslaßkanals (12) eine weitgehend gleichmäßige
Luftisolierschicht einschließt und eine Ventildurchtrittsöffnung (38) aufweist, die
mit dem Ventildurchgang (16) fluchtet, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den gebogenen
Einsatzrohr-Abschnitt (34) ein gerader Einsatzrohr-Abschnitt (36) anschließt, der
sich zumindest bis zum zweiten Ende (20) des Auslaßkanals (12) erstreckt und einen
Außendurchmesser aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Auslaßkanals
(12).
2. Zylinderkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der gerade Abschnitt
(36) des Einsatzrohres (32) bis über das zweite Ende (20) des Auslaßkanals (12) hinaus
erstreckt und so ein Aufsteckende für den anzuschließenden Auspuffkrümmer (22) bildet.
3. Zylinderkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf das aus dem zweiten
Ende (20) des Auslaßkanals (12) herausragende Ende des Einsatzrohres (32) eine Isolierhalterung
(52) geschoben ist, die zwischen Zylinderkopf (10) sowie Auspuffkrümmer (22) festgelegt
ist.
4. Zylinderkopf nach Anspruch 1, oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme
des ersten Endes des Einsatzrohres (32) neben dem Ventilsitz (30) eine ringförmige
Schulter (24) vorgesehen ist, die einen paßförmigen Sitz zur lagegerechten Anordnung
des Einsatzrohres (32) bildet und das Fluchten seiner Ventildurchtrittsöffnung (38)
mit dem Ventildurchgang (16) sichert.
5. Zylinderkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schulter (24)
zum Ventilsitz (30) hin konisch verjüngt.
6. Zylinderkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sich der gebogene Abschnitt (34) des Einsatzrohres (32) über etwa 90° erstreckt.
7. Zylinderkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
im Auslaßkanal (12) neben seinem zweiten Ende (20) eine nach innen vorspringende Schulter
(28) vorgesehen ist, deren lichter Innendurchmesser nur wenig größer ist als der Außendurchmesser
des geraden Abschnitts (36) des Einsatzrohres (32).
1. Cylinder head (10) for an internal combustion engine, having an exhaust passage
(12) formed therein, said exhaust passage (12) being of arcuate shape with an at least
substantially constant radius of curvature, the first end (18) of said exhaust passage
communicating with a cylinder in an attachable engine bloc and its second end (20)
communicating with an attachable exhaust manifold (22), a valve seat (30) located
in the area of said first end (18) of said exhaust passage (12) and aligned with a
valve passageway (16) formed in said cylinder head (10) and intersecting said exhaust
passage (12), and a liner (32) positioned in said exhaust passage (12) and extending
from a first end adjacent said valve seat (30) via an arcuately-shaped section (34)
through a major portion of said exhaust passage (12) with a radius of curvature substantially
equal to said radius of curvature of the exhause passage (12) and with an outside
diameter which is smaller than the inner diameter of said exhaust passage (12), said
liner extending with its second end at least to the second end (20) of said exhaust
passage (12) and forming a relatively uniform air insolating layer between its outer
surface and the wall of said exhaust passage (12), said liner being provided with
a valve opening (38) in alignment with said valve passageway (16), characterized in
that a straight liner-section (36) extending from the arcuately-shaped liner-section
(34) at least to the second end (20) of the exhaust passage (12) and having an outside
diameter which is smaller than the inner diameter of the exhaust passage (12).
2. Cylinder head of claim 1, wherein said straight section (36) of said liner (32)
extends outward beyond said second end (22) of said exhaust passage (12) forming an
inserter for said attachable exhaust manifold (22).
3. Cylinder head of claim 2, wherein insulated support members (52) are slided on
said end of said liner (32) extending outward beyond said second end (20) of said
exhaust passage (12) and being fixed between cylinder head (10) and exhaust manifold
(22).
4. Cylinder head of claim 1, 2 or 3 wherein for receiving the first end of said liner
(32) an annular shoulder (28) is formed adjacent said valve seat (30), said shoulder
forming a precise fitting for the correct arrangement of said liner (32) and insuring
alignment between its valve opening (38) and said valve passageway (16).
5. Cylinder head of claim 4 wherein said shoulder (24) is tapered in the direction
of said valve seat (30).
6. Cylinder head of one the preceding claims wherein said arcuately-shaped section
(34) of said liner (32) extends over approximately 90 degrees.
7. Cylinder head of one of the preceding claims wherein in said exhaust passage (12)
adjacent its second end (20) a shoulder (28) is positioned which protrudes to the
interior and has an inner diameter which is only slightly larger than the outer diameter
of the straight section (36) of said liner (32).
1. Culasse (10) de moteur à combustion interne, comportant un passage ou canal d'échappement
(12) ménagé dans la culasse, qui est incurvé selon une forme arquée, présente un rayon
de courbure au moins approximativement constant, dont la première extrémité (18) débouche
dans un cylindre d'un bloc-moteur destiné à être raccordé à la culasse et dont la
seconde extrémité (20) débouche dans une tubulure d'échappement (22) destinée à être
raccordée à cette culasse, un siège de soupape étant disposé au voisinage de la première
extrémité (18) de passage d'échappement (12), ce siège (30) étant aligné avec un perçge
de soupape (16) ménagé dans la culasse (10) et débouchant dans le passage d'échappement
(12) dans lequel est disposé un tube rapporté (32) intérieur dont la première extrémité
se trouve à côté du siège de soupape (30), s'étend de là, par un tronçon de tube rapporté
arqué (34) sur la plus grande partie du passage d'échappement (12), avec un rayon
de courbure correspondant sensiblement audit rayon de courbure du passage d'échappement
(12) et avecun diamètre extérieur réduit par rapport au diamètre intérieur du passage
d'échappement (12), tandis que son autre extrémité s'étend au moins jusqu'à la seconde
extrémité (20) du passage d'échappement (12), ce tube embrassant par sa surface périphérique
extérieure, avec la paroi du passage d'échappement (12), une couche isolante d'air
largement uniforme et comportant un orifice de passage de la soupape (38) qui est
aligné avec le perçage de soupape (16), caractérisée en ce qu'il se raccorde au tronçon
de tube rapporté arqué (34), un tronçon de tube rapporté rectiligne (36) qui s'étend
au moins jusqu'à là seconde extrémité (20) du passage d'échappement (12) et présente
un diamètre extérieur inférieur au diamètre intérieur du passage d'échappement (12).
2. Culasse suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le tronçon rectiligne
(36) du tube rapporté (32) s'étend jusqu-au delà de la seconde extrémité (20) du passage
d'échappement (12) et forme ainsi une extrémité d'emboîtement pour la tubulure d'échappement
(22) devant y être raccordée.
3. Culasse suivant la revendication 2, caractérisée en ce que l'extrémité du tube
rapporté (32) faisant saillie hors de la seconde extrémité (20) du passage d'échappement
(12) reçoit par emboîtement un support isolant (52) qui est fixé entre la culasse
(10) et la tubulure d'échappement (22).
4. Culasse suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce qu'il est prévu
à côté du siège de soupape (30), pour la réception de la première extrémité du tube
rapporté (32), un épaulement annulaire (24) qui forme un siège ajusté pour le positionnement
correct du tube rapporté (32) et qui assure l'alignement de son orifice (38) de passage
de la soupape avec le perçage de soupape (16).
5. Culasse suivant la revendication 4, caractérisée en ce que l'épaulement (24) va
en se rétrécissant selon un profil conique en direction du siège de soupape (30).
6. Culasse suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en
ce que le tronçon recourbé (34) du tube rapporté (32) s'étend sensiblement sur 90°.
7. Culasse suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en
ce qu'il est prévu, dans le passage d'échappement (12), à côté de sa seconde extrémité
(20), un épaulement (28) faisant saillie vers l'intérieur dont le diamètre intérieur
libre ne dépasse que légèrement le diamètre extérieur du tronçon rectiligne (36) du
tube rapporté (32).
