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EP 0 080 091 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.01.1986 Patentblatt 1986/05 |
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Anmeldetag: 05.11.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F41F 21/06 |
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Grosskalibrige Rohrwaffe mit Lafettenlagerung
Heavy gun trunnion support
Système de montage de tourillon pour canon à gros calibre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
21.11.1981 DE 3146165
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.1983 Patentblatt 1983/22 |
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Anmelder: Rheinmetall GmbH |
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40880 Ratingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bartels, Wolfgang
D-4044 Kaarst 1 (DE)
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Vertreter: Behrens, Ralf Holger (DE) |
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Robert Bosch GmbH
Zentralabteilung Patente
Postfach 30 02 20 D-70442 Stuttgart D-70442 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine grosskalibrige Rohrwaffe nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Bekannt ist eine grosskalibrige Rohrwaffe (DE-A-2 330 890), bei der die beidseitigen
Schildzapfen in Lageraugen eines drehbaren Innenringes eines Verkantungslagers angeordnet
sind, wobei die in Fig. 2 dargestellten Lageraugen beide Schildzapfen als Gleitlager
aufnehmen. Bei dieser Art der Lagerung tritt zwangsläufig, beispielsweise bei einer
Schräglage der Rohrwaffe, durch die in Achsrichtung der Rohrwiege vorhandenen Lagertoleranzen,
eine Verschiebung der Rohrwaffe auf der Rohrwiegenachse auf, wobei sich durch die
Drehung der Rohrwiege um ihre Achse diese Lagerspiele durch Verschleiss noch vergrössern
und das Waffenrohr in der Lage ist, seitlich wegzurutschen. Die Fixierung des Waffenrohres
senkrecht zur Rohrwiegenachse innerhalb des Verkantungslagers erfordert aufgrund der
vorhandenen Längentoleranzen der Lageraugen, des Schildzapfens, der Rohrwiege und
des Verkantungslagers darüber hinaus ein hohes Mass an Fertigungsgenauigkeit, wobei
Mittel für eine nachträgliche Korrektur und Justierung der Rohrwiege auf der Rohrwiegenachse
nicht erkennbar, jedoch erforderlich sind.
[0003] Weitere bekannte grosskalibrige Rohrwaffen sind so ausgeführt, dass an einem Wiegenträger
die beidseitig angeordneten Schildzapfen an einem Einlagerungsteil, beispielsweise
an einer Lafetteninnenwand von jeweils fest daran anliegenden Lagern gehalten werden.
Der Wiegenträger wird dabei in seiner Achsrichtung beidseitig durch Gleitlager gehalten.
Zur Erzielung einer Übereinstimmung der Rohrwaffenmitte, beispielsweise zu der Mittenlage
der Lafette, sind dazu aufwendige Anpassungsarbeiten vor allem zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen
und nach aufgetretenem Verschleiss an beiden Lagerstellen separat notwendig.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer grosskalibrigen Rohrwaffe der
eingangs genannten Art, die Schildzapfenlagerung so auszubilden, dass eine stetige
in Achsrichtung des Wiegenträgers spielfreie Justierung des Wiegenträgers gewährleistet
ist, jedoch gleichzeitig eine seitliche Verschiebung des Waffenrohres unterbunden
wird und eine Korrektur der Mittenlage des Waffenrohres gegenüber der Mittenlage der
Lafette in Wiegenachsrichtung mit einfachen Mitteln durchführbar ist.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale.
[0006] Die Erfindung ermöglicht durch die verstellbaren an der Lafetteninnenwand abstützbaren
Gewinderinge eine sichere und stabile Justierung des Wiegenträgers in dessen Achsrichtung,
wobei diese Position durch in Achsrichtung des Wiegenträgers vorgespannte Axiallager
auch unter Dauerbelastung nicht beeinträchtigt wird. Durch Lösen eines Gewinderinges
und Nachdrehen des anderen Gewinderinges auf ein erforderliches Drehmoment ist eine
Verschiebung des Wiegenträgers gemeinsam mit den beiden Schildzapfenlagern in Achsrichtung
des Wiegenträgers möglich. Weil durch die axiale Verschiebung des Wiegenträgers zwangsläufig
auch die in den Schildzapfenlagern befindlichen Radial- und Axiallager, sowie das
Schildzapfenlagergehäuse mit verschoben werden, entfällt dabei eine Berücksichtigung
von Lagertoleranzen, anzupassenden Distanzelementen, wie sie beispielsweise beim Angleichen
der Waffenrohrmitte an die Mittenlage der Lafette bei bisher bekannten grosskalibrigen
Rohrwaffen notwendig ist.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0008] Nach einer Besonderheit der Erfindung ist die Form des Gewinderinges so gewählt,
dass ein Eindrücken in die Lafetteninnenwand aufgrund einer geringen Flächenpressung
vermieden wird, obwohl ein Gewindering, beispielsweise bei einer Schräglage der Rohrwaffe,
einer in Wiegenträgerachse gerichteten grossen Belastung ausgesetzt ist. Damit wird
gewährleistet, dass die Vorspannung der Axiallager erhalten bleibt, wobei ein Nachlassen
der Vorspannung, beispielsweise durch ein Lockern des Gewinderinges, dadurch vermieden
wird, dass Arretierungsmittel eine Rückdrehung des Gewinderinges verhindern.
[0009] Des weiteren ist es möglich, wenn ein unnötiger Fertigungsaufwand bei ungünstig ausgefallenen
Fertigungstoleranzen, beispielsweise zwischen dem sich bewegenden Wiegenträger und
der feststehenden Lafetteninnenwand vermieden werden soll, vorteilhafterweise eine
unterschiedliche Position der Mittenlage des Waffenrohres zu der Mittenlage der Lafette
einzunehmen.
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines, in den Zeichnungen unter weitgehendem
Verzicht auf erfindungswesentliche Einzelheiten dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles,
des näheren erläutert.
[0011] Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht einer grosskalibrigen Rohrwaffe mit einem Wiegenträger, wobei
die Schildzapfen in einer Lafette abgestützt sind,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Schildzapfenlagerung entsprechend Ansicht «A» in Fig.
1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entlang der Fläche 3-3 der in Fig. 2 dargestellten
Schildzapfenlagerung mit einer Anordnung der Lagerelemente und des gelösten Gewinderinges
in der Lafette.
[0012] In einer teilweise dargestellten Lafette 9 ist in Fig. 1 ein Waffenrohr 7 über einen
Wiegenträger 12 in dessen beidseitigen Schildzapfenlagern 3, 4 drehbar angeordnet.
Das Waffenrohr 7 ist in einem mit dem Wiegenträger 12 fest verbundenen Wiegenrohr
22 geführt, wobei Blenden 23 die Rohrwaffenlagerung schützen. Am hinteren Ende des
Waffenrohres 7 ist ein Bodenstück 24 befestigt. Nicht dargestellt sind die für das
zurücklaufende Waffenrohr notwendigen Rohrbrems- und Vorholsysteme.
[0013] Zur Lagerung des um seine Achse drehbaren Wiegenträgers 12 sind zu seiner Fixierung
in axialer und radialer Richtung beidseitig angeordnete Schildzapfen 1 in zugehörigen
Schildzapfenlagergehäusen 2 befindlichen Axiallagern 3 und Radiallagern 4 gelagert.
Zur Lafette hin gerichtet ist auf jedem Schildzapfenlagergehäuse 2 ein Gewindering
5 verstellbar angeordnet. Durch die, bei der Verstellung, beispielsweise rechtsseitig
in Fig. 1 dargestellte Abstützung des Gewinderinges 5 an der Lafetteninnenwand 6,
ist der Wiegenträger 12 in der Lage, die Mittenlage 8 des Waffenrohres 7 so weit um
den Abstand 25 zu verschieben, bis eine Übereinstimmung mit der Mittenlage 10 der
feststehenden Lafette erreicht ist, wodurch gleichzeitig eine für einen störungsfreien
Bewegungsablauf des Wiegenträgers 12 günstige Einbaulage sichergestellt ist. Dazu
ist es jedoch notwendig, den linksseitig in Fig. 1 dargestellten Gewindering 5 so
lange in Richtung der Lafetteninnenwand 6 zu drehen, bis eine Abstützung des Schildzapfenlagergehäuses
2 erfolgt und eine erforderliche Vorspannkraft der Axiallager 3 erreicht ist.
[0014] Wenn Fertigungstoleranzen es erforderlich machen, ist auch eine Einstellung mit beidseitig
unterschiedlichen Abständen 26 zwischen der Lafetteninnenwand 6 und dem drehbaren
Wiegenträger 12 möglich.
[0015] Fig. 2 verdeutlicht die Anordnung des Gewinderinges 5 auf dem Schildzapfenlagergehäuse
2 in gesicherter Stellung. Auf seinem äusseren Mantel 18 weist der Gewindering 5 Nuten
19 auf, die das Andrehen mittels eines Drehmomentenschlüssels auf ein erforderliches
Drehmoment gestatten und die Aufnahme eines Sicherheitselementes 20 an den im Schildzapfenlagergehäuse
2 befindlichen Bohrungen 21 ermöglichen. Durch nicht dargestellte Befestigungsmittel
wird das Schildzapfenlagergehäuse 2, in den in Wiegenachsrichtung angeordneten Langlöchern
27, nach erfolgter seitlicher Abstützung des Gewinderinges 5 an der Lafetteninnenseite
6, (Fig. 1) befestigt.
[0016] Fig. 3 zeigt eine Einbausituation der in einem Schildzapfenlagergehäuse 2 und auf
einem Schildzapfen 1 befindlichen Axiallager 3 und Radiallager 4, sowie einen nicht
an der Lafetteninnenwand 6 abgestützten Gewindering 5. Durch die Verstellmöglichkeit
des Gewinderinges 5 und Abstützung an seiner Stirnseite 11 an der zu ihr parallelen
Lafetteninnenwand 6, ist eine den Wiegenträger 12 in axialer Richtung einfach verstellbare
Baueinheit geschaffen worden, die mit einer vorgespannten Schildzapfenlagerung des
Wiegenträgers 12, eine in Wiegenträgerlängsrichtung spielfreie Schwenkbewegung des
Waffenrohres 7 um die Wiegenträgerachse ermöglicht. Dabei wird eine dauernde axiale
spielfreie Lagerung des Wiegenträgers 12 durch eine in Wiegenträgerachsrichtung von
dem Gewindering 5 erzeugte auf beide Axiallager 3 wirkende Vorspannkraft erreicht.
Der vom Schildzapfen 1 abgewandte Ring 15 des Axiallagers 3 ist dabei im Schildzapfenlagergehäuse
2 abgestützt, während der Ring 17 des gleichen Lagers auf dem Schildzapfen 1 zentriert,
abgestützt und mit seiner Stirnfläche auch den axialen Einbauraum des Innenringes
16 des Radiallagers 4 bestimmt. Das Schildzapfenlagergehäuse 2 gestattet in vorliegendem
Ausführungsbeispiel auf seiner Innenseite 13 den Einbau sowohl des Radiallagers 4
als auch des Axiallagers 3 aus einer Richtung, wobei keine weiteren Mittel zur Befestigung
des Aussenringes 14 des Radiallagers nötig sind.
[0017] In der Beschreibung der grosskalibrigen Rohrwaffe wird vorteilhaft verdeutlicht,
dass unter Vermeidung, beispielsweise des seitlichen Wegrutschens bei einer Schräglage
einer Rohrwaffe, eine in Achsrichtung des Wiegenträgers spielfreie und stabile Lage
des Wiegenträgers und des von ihm gehaltenen Waffenrohres erreichbar ist, wobei günstige
Positionen des schwenkbaren Waffenrohres zu einer feststehenden Lafette einstellbar
sind.
[0018] Ferner lässt die Beschreibung erkennen, dass die in den Kennzeichen der dem Anspruch
1 folgenden Ansprüche angegebenen Lehren mit einfachen Mitteln zu realisieren sind,
wobei sich neben einer günstigen Einbaumöglichkeit eine sichere und störungsunanfällige
Schildzapfenlagerung des Waffenrohres ergibt.

1. Grosskalibrige Rohrwaffe mit Lafettenlagerung, mit einem in der Lafette (9) gelagerten
Wiegenträger (12), der beidseitig an den Enden angeordnete Schildzapfenlager (3, 4)
und Mittel (5) zur Justierung an der Lafetteninnenwand (6) umfasst, dadurch gekennzeichnet,
dass beide Schildzapfenlager mit je einem den Schildzapfen (1) gegen das Schildzapfenlagergehäuse
(2) abstützenden Axiallager (3), einem Radiallager (4) und je einem auf dem Schildzapfenlagergehäuse
(2) axial verstellbaren Gewindering (5) ausgerüstet sind, wobei die Axiallager (3)
durch das Abstützen der mit einem Drehmoment angezogenen Gewinderinge (5) an der Lafetteninnenwand
(6) mit einer notwendigen in Wiegenachse gerichteten Kraft gegeneinander vorspannbar
sind und gleichzeitig eine exakte Übereinstimmung der Mittenlage (8) des Waffenrohres
(7) und der Mittenlage (10) der Lafette (9) einstellbar ist.
2. Rohrwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gewindering (5) mit
seiner dem Wiegenträger (12) abgewandten Stirnseite (11) sich auf einer zur Stirnseite
(11) parallelen feststehenden Lafetteninnenwand (6) abstützt, wobei die Formgebung
des Gewinderinges (5) so gewählt ist, dass trotz einer hohen längs der Wiegenachse
auftretenden Belastung die Flächenpressung zwischen Stirnfläche (11) und Lafetteninnenwand
(6) gering ist und das Drehmoment für die erforderliche Vorspannung des Axiallagers
(3) mit handelsüblichen Werkzeugen von Hand erzeugbar ist.
3. Rohrwaffe nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausgleich
von Fertigungstoleranzen zwischen dem sich bewegenden Wiegenträger (12) und der festehenden
Lafetteninnenwand (6) eine unterschiedliche Position der Mittenlage (8) des Waffenrohres
(7) zu einer Mittenlage (10) der Lafette (9) durch die Verstellung beider Gewinderinge
(5) einstellbar ist.
4. Rohrwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schildzapfenlagergehäuse
(2) derartig auf seiner Innenseite (13) gestaltet ist, dass der Aussenring (14) des
Radiallagers (4) und der vom Wiegenträger (12) abgewandte äussere Ring (15) des Axiallagers
(3) von ihm aufnehmbarsind, wobei das Radiallager (4) und das Axiallager (3) zwischen
dem Schildzapfenlagergehäuse (2) und dem Wiegenträger (12) in Achsrichtung des Wiegenträgers
(12) durch das Vorspannen des Axiallagers (3) mittels Gewindering (5) in ihrer Lage
fixiert sind.
5. Rohrwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindering
(5) eine Vielzahl auf dem äusseren Mantel quer zur Umfangsrichtung verlaufenden Nuten
(19) aufweist, wobei diese Nuten (19) derartig gestaltet sind, dass ein zur Vorspannung
erforderliches Drehmoment übertragbar ist und die Anzahl der Nuten (19) dadurch bestimmt
ist, dass der Gewindering (5) nach Erreichen des erforderlichen Drehmomentes über
mehrfach am Schildzapfenlagergehäuse (2) vorgefertige Bohrungen (21) durch Arretierungsmittel
(20) sicherbar ist.
1. A large-calibre barrel weapon with a gun-carriage having a cradle support (12)
which is mounted in the carriage (9) and which comprises trunnion bearings (3, 4)
at the two ends and means (5) for adjustment provided on the inner wall (6) of the
carriage, characterized by the fact that the two trunnion bearings each have an axial
bearing (3) supporting the trunnion (1) against the trunnion bearing housing (2),
a radial bearing (4) and a threaded ring (5) axially adjustable on the trunnion bearing
housing (2), the axial bearings (3) being pre-loadable in relation to each other through
threaded ring (5) to which torque is applied to tighten against the inner wall (6)
of the carriage, with a required force taking the direction along the axis of the
cradle, whereby the central position (8) of the barrel weapon (7) and the central
position (10) of the gun carriage can be set to coincide with each other precisely.
2. A barrel weapon in accordance with Claim 1, characterized by the fact that each
threaded ring (5) bears through an end (11) facing away from the cra- die support
(12) against a fixed inner wall (6) of the carriage and parallel to the said end (11),
the threaded ring (5) being profiled so that despite a high loading along the axis
of the cradle the forces on the surfaces between the end face (11) and the inner wall
(6) of the carriage is small and the torque necessary for the required prestressing
of the axial bearing (3) can be effected by means of ordinary commercial tools.
3. A barrel weapon in accordance with Claims 1 and 2, characterized by the fact that
in order to compensate for manufacturing tolerances between the moving cradle support
(12) and the fixing inner wall (6) of the carriage the central position (8) of the
barrel weapon can be set to a different position in relation to the central position
(10) of the carriage (9) by adjusting the two threaded rings (5).
4. A barrel weapon in accordance with any one of Claims 1 to 3, characterized by the
fact that the trunnion bearing housing (2) is so profiled on the inside (13) that
the outer ring (14) of the radial bearing (4) and the outer ring (15) facing away
from the cradle support (12) and associated with the axial bearing (3) can be accommodated
therein while the radial bearing (4) and the axial bearing (3), between the trunnion
bearing housing (2) and the cradle support (12), are fixed in position in the direction
of the axis of the cradle support (12) by prestressing of the axial bearing (3) by
means of the threaded ring (5).
5. A barrel weapon in accordance with any one of Claims 1 to 4, characterized by the
fact that the threaded ring (5) has a multiplicity of notches (19) provided on the
outer casing and transverse to the peripheral direction, the said notches (19) being
so shaped to transmit the torque loading required for the prestressing, the number
of notches (19) being arranged so that the threaded ring (5) after the necessary torque
loading has been reached, can be secured by locking means (20) associated with a number
of borings (21) preformed in the trunnion bearing housing (2).
1. Arme à tube de gros calibre montée sur affût, comportant un support de berceau
(12) placé dans l'affût (9), des paliers de tourillon (3, 4) placés des deux côtés
aux extrémités, et des moyens (5) d'ad- justement sur la paroi intérieure d'affût
(6), caractérisée en ce que les deux paliers de tourillon comportent chacun un palier
axial (3) s'appuyant par un tourillon ( 1 ) respectif contre le logement de paliers
de tourillon (2), un palier radial (4) et une bague filetée respective (5) mobile
axialement sur le logement de paliers de tourillon (2), les palier axiaux (3) pouvant
être précontraints l'un veers l'autre par l'appui des bagues filetées (5) vissées
par application d'un couple, avec une force nécessaire dirigées dans la direction
de l'axe du berceau, et une concordance exacte du centre (8) de tube (7) de l'arme
et du centre (10) de l'affût (9) pouvant en même temps être établie.
2. Arme à tube selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque bague filetée
(5) s'appuie par sa face frontale (11) opposée au support de berceau (12) sur une
paroi intérieure d'affût (6) fixe parallèle à la face frontale (11), la conformation
de la bague filetée (5) étant choisie de façon que, malgré une charge élevée apparaissant
suivant l'axe du berceau, la pression superficielle entre la face frontale (11 ) et
la paroi intérieure d'affût (6) soit faible et que le couple devant produire la précontrainte
nécessaire du palier axial (3) puisse être engendré manuellement au moyen d'outils
courants dans le commerce.
3. Arme à tube selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que, pour compenser
des tolérances de fabrication entre le support de berceau mobile (12) et la paroi
intérieure d'affût fixe (6), on peut déterminer une position différente du centre
(8) du tube (7) de l'arme par rapport au centre (10) de l'affût (9) en déplaçant les
deux bagues filetées (5).
4. Arme à tube selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le logement
de paliers de tourillon (2) est conformé sur Isa face intérieure (13) de telle façon
que la bague extérieure (14) du palier radial (4) et la bague extérieure (15) du palier
axial (3) opposée au support de berceau (12) peuvent être reçues par lui, le palier
radial (4) et le palier axial (3) étant fixés en position entre le logement de paliers
de tourillon (2) et le support de berceau (12) dans la direction axiale du support
de berceau ( 12) par la précontrainte du palier axial (3) au moyen de la bague filetée
(5).
5. Arme à tube selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la bague
filetée (5) comporte une pluralité de rainures (19) dirigées perpendiculairement à
la direction périphérique sur la surface latérale extérieure, ces rainures (19) étant
conformées de façon qu'un couple nécessaire pour la précontrainte puisse être transmis
et le nombre des rainures (19) étant déterminé par le fait que la bague filetée (5)
peut être fixée par des moyens de blocage (20), après obtention du couple nécessaire,
au moyen d'alésages (21 ) préformés sur le logement de palier (2).

