[0001] Die Erfindung betrifft einen Kübel aus Kunststoff, insbesondere für den Transport
und die Verarbeitung von Fertigmörtel, von pyramidenstumpfförmiger Gestalt mit einer
Randverstärkung aus einem in den Kunststoff eingebetteten Rohr, welches im Bereich
der schmaleren Seitenwände -unter einem stumpfen Winkel gebogen ist, dessen Scheitel
nach oben weist, und welches im Bereich des Scheitelpunktes durch zwei Handgrifflöcher
frei liegt.
[0002] Ein derartiger Kunststoffkübel ist aus der DE-PS Nr. 2708450 bekanntgeworden. Dieser
für Mörtel geschaffene Kübel weist eine gewebeverstärkte Kunststoffwandung auf, die
den aus Stahl bestehenden Verstärkungsrahmen in Umfangsrichtung der Rahmenteile voll
umgreift, an den Stirnseiten in Erstreckungsrichtung der Winkel der hier abgewinkelten
Rahmenteile aber Bereiche des Rahmens freilässt, die als Ösen für Kranhaken od. dgl.
dienen, wobei an der Aussenseite des Behälters Verstärkungsrippen angeordnet sind.
Die Herstellung aus gewebeverstärktem Kunststoff ist sehr arbeitsaufwendig. Daher
werden solche Kübel in der Herstellung recht teuer. Die Herstellung solcher gewebeverstärkter
Kunststoffkübel ist für eine Grossserienfertigung nicht geeignet. Auch für den Transport
auf den Zinken einer Gabel eines Gabelstaplers ist dieser Kunststoffkübel nicht geeignet,
weil der in Form eines runden Wulstes ausgebildete Rand sich während des Transportes
auf den Zinken nicht halten kann und daher der Kübel durch den Zwischenraum zwischen
den Zinken der Gabel hindurchrutscht.
[0003] Durch die FR-PS Nr. 1379277 ist ein aus Gummi oder Kunststoff herstellbarer Kübel
bekannt geworden, der sich für den Transport mit einem Gabelstapler eignen würde,
weil sein rohrverstärkter Rand Unterseiten des Randes aufweist, die parallel zum Boden
verlaufen. Doch ist ein derartiger, aus vollem Kunststoffmaterial hergestellter Rand
nicht in der Grossserienherstellung herstellbar, wo die billigen Polyolefinen Verwendung
finden. Bei ungleichen Materialstärken treten Verkrümmungen infolge von ungleichmässigen
Schrumpfungen und Rissbildungen auf. Bei der Grossserienherstellung aus Polyolefinen
müssen die hergestellten Gegenstände immer eine nahezu gleichbleibende Wandstärke
aufweisen.
[0004] Für die Grossserienherstellung hingegen geeignet ist das Spritzgussverfahren, mit
dem Kübel aus Kunststoff hergestellt werden können. Auf diese Weise wurde ein Kübel
nach dem DE-GM Nr. 1854763 hergestellt, dessen Rand eine Umbördelung und unter der
Umbördelung eine Wulst aufweist, über die ein geschlossener Ring gepresst werden kann,
der durch die Wulst einen festen Sitz zwischen der Wulst und der Umbördelung erhält.
Derartig freiliegende Verstärkungsringe haben sich aber in der Praxis nicht bewährt,
weil ein derartiger Kübel keine Ösen oder Handgrifflöcher aufweisen kann, ohne erheblich
an Festigkeit zu verlieren.
[0005] Bewährt hingegen haben sich in Grossserienherstellung hergestellte Kübel nach der
DE-PS Nr. 1149292, die eine Randverstärkung in Form eines ringförmig gebogenen Metallrohres
aufweisen, welches vom Kunststoff völlig umgeben ist und mindestens an einer Stelle
ihres Umfanges einen Stoss aufweisen, wobei die Enden des Metallrohres mittels einer
einschiebbaren Innen- oder einer überschiebbaren Aussenmuffe miteinander verbunden
sind. Bei diesem Kübel sind zwei einander gegenüberliegende Teilausschnitte des Rohres,
das die Randverstärkung bildet, nicht umspritzt, sondern liegen frei und dienen als
Griffe oder als Angriffsflächen von Kranhaken.
[0006] Probleme treten hier allerdings auf, wenn die Kübel eine pyramidenstumpfförmige Form
haben und durch Einhängen in Kranhaken transportiert werden. Dann ist merkwürdigerweise
die Stabilität der Randverstärkung schlechter als bei kegelstumpfförmigen Kübeln.
Pyramidenstumpfförmige Kübel werden aber gern für den Transport auf Transportfahrzeugen
benutzt, weil dann die rechteckige Ladefläche der Transportfahrzeuge besser ausnutzbar
ist.
[0007] Der Transport dieser Kunststoffkübel bereitet aber auch dann Schwierigkeiten, wenn
für das Anheben und Transportieren des Kübels die Gabel eines Gabelstaplers benutzt
wird, die unter den nach aussen gewölbten Rand des Kübels greifen soll. Denn die Auflageflächen
des Randes sind schmal und darüber hinaus noch gewölbt.
[0008] Ungeeignet als Kübel für den Betrieb auf Baustellen, aber auch für das Anheben mit
Kränen sind Kübel ohne Randverstärkung, wie sie beispielsweise durch die DE-AS Nr.
1169840 bekannt gewesen sind, auch dann, wenn diese mit Abstand voneinander über den
Gefässumfang verteilte Rippen unter dem nach aussen und unten ausgewölbten Rand aufweisen.
[0009] Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen billig als Massenartikel herstellbaren pyramidenstumpfförmigen
Kübel zu schaffen, der sich durch hohe Stabilität und einfache Formgestaltung auszeichnet
und der besonders gut für einen Transport mit Transportwerkzeugen geeignet ist, die
unter den oberen Rand des Kübels angreifen, wie z. B. Gabeln eines Gabelstaplers.
[0010] Die Erfindung verbessert den Kübel der eingangs genannten Art und löst die ihr zugrunde
liegende Aufgabe dadurch, dass der verwendete Kunststoff der einstückig hergestellten
Kunststoffteile des Kübels ein Polyolefin ist, dass die aus diesem Polyolefin hergestellten
Wandungen zumindest an den Längsseitenwänden über die Wölbung hinaus in einen nach
unten verlaufenden Wandungsteil nach Art einer Krempe so fortgesetzt sind, dass die
Kübelwandung und der die Krempe bildende Wandungsteil parallel zueinanderverlaufen
oder einen spitzen Winkel einschliessen, dass zwischen der Kübelwandung und dem die
Krempe bildenden Wandungsteil eine Vielzahl von Querrippen angeordnet sind, deren
Unterkante mit der Unterkante des die Krempe bildenden Wandungsteiles fluchtet und
über ihren längeren Teil parallel zum Kübelboden verläuft, dass die Randverstärkung
aus zwei gleichgeformten Rohrteilen in den Mitten der Längsseiten durch zwei übergeschobene
Muffen oder eingeschobene Stäbe bzw. Rohre verbunden ist, und dass am Rande der Handgrifflöcher
vertikal sich nach unten erstreckende kurze Rippen angeordnet sind, wobei es vorteilhaft
ist, wenn deren Breite der Breite des rohrverstärkten Randes des Kübels entspricht.
[0011] Ein solcher Kübel lässtsich billig als Massenartikel im Spritzgussverfahren herstellen,
wozu sich insbesondere als Kunststoff Polyäthylen eignet. Die hierbei aufzuwendende
Handarbeit ist äusserst gering, sie besteht lediglich im Einlegen der Rohr- und Muffenteile
bzw. Stäbe und Rohre in die Spritzgussform. Diese werden zwischen Stiften, die sich
in der Randverstärkung als vertikal auf die Rohrmitte radial gerichtete Löcher abdrücken,
und durch Vorsprünge in der Form, die sich als vertikal verlaufende, seitlich am Rohr
tangential anliegende Schlitze im Kunststoff abdrücken, genauestens in der Spritzgussform
zentriert, so dass die Stärke des das Stahlrohr und die Muffen bzw. Stäbe und Rohre
umgebenden Kunststoffes überall gleich ist. Das ist vorteilhaftfür die Stabilität
des Kübels. Darüber hinaus sind am Rande der Handgrifflöcher vertikal sich nach unten
erstreckende kurze Rippen angeordnet, deren Breite der Breite des rohrverstärkten
Randes entspricht. Diese Rippen bewirken ein Verhindern des Ausreissens des Rohres
aus dem umgebenden Kunststoffbett bzw. ein Aufreissen des Randes des Kunststoffes.
[0012] Mit diesem Kübel lässt sich Frischmörtel leicht auf Fahrzeugen und an Kranhaken transportieren.
Die Kübel weisen eine hohe Lebensdauer auf, obwohl sie ohne Gewebeverstärkung hergestellt
sind.
[0013] Diese Gestaltung des Kübels bringt auch den Vorteil mit sich, dass der Rand auf einer
grossen Fläche der Gabel aufliegt, was nicht nur die Stabilität des Kübels während
des Transportes erhöht, sondern darüber hinaus auch noch den Vorteil mit sich bringt,
dass der Kübel viel weniger leicht von der Gabel bei starkem Bremsen des Transportfahrzeuges
abrutscht. Durch die vergrösserte Auflagefläche rutscht nicht ein Teil des Randes
von der Gabel ab. Das führt dazu, dass der Kübel sich unter der in ihm befindlichen
Last nicht so stark wie bei den herkömmlichen Gestaltungen verformt. Diese Wirkung
wird durch die Vielzahl der Querrippen verstärkt, weil die Auflage über die gesamte
Länge der Längsseitenwände gesichert ist.
[0014] Diese Kübel weisen auch keine am Boden angeordneten Tragtraversen parallel zur Kübelquerachse
auf. Zweckmässig ist es jedoch, unter dem Boden Rippen von der Stärke der Kübelwandungen
anzuordnen, um zu verhindern, dass der Boden durch ein Schleifen beim Aufstellen an
der Stellfläche mit der Zeit dünner wird. Diese Rippen dienen somit nicht so sehr
der Verstärkung und Versteifung der Kübelform, sondern lediglich einer Verhinderung
des Abschleifens des Bodenmaterials und einer Verhinderung des dadurch auftretenden
Dünnerwerdens der Bodenwandung des Kübels.
[0015] Zweckmässig ist es, wenn der innen liegende Schlitz an der Randverstärkung eine Grundfläche
aufweist, die abgewinkelt ist.
[0016] Vorteilhaft ist es, wenn der Abstand der Querrippen voneinander kleiner als der doppelte
Abstand der Kübelwandung von dem die Krempe bildenden Wandungsteil ist. Denn je dichter
der Abstand der Querrippen voneinander ist, um so höher ist die Stabilität und um
so besser werden die gegen Deformation besonders gefährdeten mittleren Wandungsteile
geschützt. Dabei kann es durchaus den Vorteil haben, wenn die Querrippen nicht parallel
zueinander angeordnet sind, sondern jeweils zwei benachbarte Querrippen einen spitzen
Winkel miteinander einschliessen, also z. B. V- oder W-förmig gestaltet sind. Aber
auch eine U-förmige Gestaltung, bei der der die beiden Schenkel miteinander verbindende
bogenförmige Teil nach aussen gerichtet ist, kann von besonderem Vorteil sein, nämlich
dann, wenn das Transportwerkzeug auf der Auflagefläche für den Rand des Kübels nach
oben gerichtete Erhebungen aufweist, die in den zwischen den von den Querrippen, dem
die Krempe bildenden Wandungsteil und der Kübelwandung eingeschlossenen Fächern eingreift.
Derartige Erhebungen auf der Oberfläche des Transportwerkzeuges sichern eine besonders
gute Stabilität des Kübels während des Transportes. In diese Taschen können aber auch
unter Umständen Kranhaken eingehängt werden.
[0017] Für die Herstellung ist es besonders vorteilhaft, wenn der die Krempe bildende Wandungsteil
in einer senkrecht zum Kübelboden verlaufenden Ebene liegt.
[0018] Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht auf die Längsseite des Kübels, im rechten Teil geschnitten,
Fig. 2 eine Ansicht auf die Stirnseite des Kübels, in der rechten Hälfte geschnitten,
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf ein Eckteil des Kübels,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Randverstärkung längs der Linie A-A,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Randverstärkung längs der Ebene B-B,
Fig. 6 eine Ansicht eines Kübels auf einen Transportwagen,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Kübels, teilweise im Schnitt, und
Fig. 8 eine Ansicht des Kübels von unten.
[0019] Der pyramidenstumpfförmige Kübel weist Längsseitenwände 1, Stirnseitenwände 2 und
einen Boden 3 auf. Die Seitenwände 1, 2 sind oben mit einem Randverstärkungsrohr 4
und Muffen 5 umfassenden Rand 6 versehen. Die Rohre 4 und die Muffen 5 sind im Bereich
der Längsseiten 1 völlig vom Kunststoff umgeben. Die Rohre 4 treten lediglich in einem
Teilbereich der Seitenwände ohne Kunststoffummantelung hervor, und zwar im Bereich
der als Hand- oder Kranhakenlöcher dienenden Ausnehmungen 7. Zu beiden Seiten dieser
Ausnehmungen 7 befindet sich eine kurze, nach unten gerichtete Rippe 8, die eine Verstärkung
der Kunststoffummantelung 6 im Bereich des Randes darstellt. Durch diese Rippen 8
wird ein Ausreissen der Kunststoffummantelung 6 dort verhindert, wo das Rohr 4 aus
der Kunststoffummantelung 6 heraustritt. In der Mitte des Handgriff- bzw. Kranhakenloches
7 ist das Rohr 4 um einen stumpfen Winkel, vorzugsweise 40°, abgewinkelt. Der Scheitel
dieser Abwinkelung weist nach oben. Die die beiden Rohrteile 4 miteinander verbindenden
Muffen 5 sind in der Mitte der Längsseiten angeordnet.
[0020] Der Boden 3 weist auf der Unterseite Rippen 9 auf, deren Höhe nur gering ist und
zweckmässigerweise der Stärke des Wandungsmateriales entspricht. Diese Rippen haben
weniger eine Verstärkungsfunktion als vielmehr die Funktion zu verhindern, dass beim
Schleifen des Kübels auf dem Boden das Bodenmaterial abgeschliffen wird.
[0021] Wie aus den Fig. 3 bis 5 am besten ersichtlich, weist die Kunststoffummantelung 6
im Bereich der Randverstärkung Löcher 10 auf, die sich vertikal und radial zur Mitte
des Rohres 4 erstrecken. Diese Löcher stammen von Stiften in der Spritzgussform, die
der horizontalen Zentrierung des Rohres 4 während des Spritzgiessens dienten. Neben
diesen Paaren von Löchern 10 in der Ummantelung 6 weist die Ummantelung 6 noch Schlitze
11 und 12 auf, die ebenfalls während des Spritzvorganges zur Zentrierung des Rohres
4 in der Spritzgussform gedient hatten. Diese Schlitze 11, 12 verlaufen im wesentlichen
vertikal und tangential zum Rohr 4. Sie können eckig oder gerundet sein. Sie stammen
von Vorsprüngen in der Form, die der Zentrierung des Rohres 4 dienten. Diese Löcher
und Schlitze, die den Anmeldungsgegenstand gemäss EP-A Nr. 0079984 bilden, dienen
nach dem Öffnen der Spritzgussform zur Kontrolle dafür, dass die Ummantelung 6 um
das Rohr 4 überall gleich stark ist.
[0022] Der Schlitz 12 weist eine Grundfläche auf, die abgewinkelt ist und einen Winkel von
vorzugsweise 135° einschliesst. Durch diese Abwinkelung ist erreicht, dass der Kunststoff
der Wandung in den Kunststoff der Ummantelung nahtlos übergeht. Zentrierlöcher können
auch dort angebracht sein, wo sich die Muffe 5 befindet. Diese Zentrierlöcher und
Zentrierschlitze 11,12 sind für die Haltbarkeit der Kübel von grosser Wichtigkeit,
weil durch sie die überall gleichmässige Stärke der Kunststoffummantelung gesichert
ist. Diese Löcher 10 und Schlitze 11,12 verbinden im allgemeinen nicht das Rohr 4
mit der Aussenatmosphäre, weil sich während des Spritzgussvorganges am Boden der Löcher
10 und der Schlitze 11, 12 ein sehr dünnes Kunststoffhäutchen ausgebildet hat.
[0023] Um auf der Gabel 17 eines Transportwagens 18 gut transportiert werden zu können,
ist der obere Rand 6 mit seiner nach aussen verlaufenden Wölbung über diese hinaus
mit einem Wandungsteil 19 nach Art einer Krempe nach unten fortgesetzt. Dieser Wandungsteil
19 verläuft entweder parallel zur Längsseitenwand 1 oder unter einem spitzen Winkel,
zweckmässigerweise jedoch senkrecht zum Kübelboden 3. Zwischen diesem Wandungsteil
19 und der Kübelwandung 1 ist eine Vielzahl von Querrippen 21 angeordnet, deren Unterkante
mit der Unterkante des die Krempe bildenden Wandungsteiles 19 fluchtet und über ihren
längeren Teil parallel zum Kübelboden verläuft. Zweckmässigerweise ist der Abstand
A der Querrippen 21 voneinander kleiner als der doppelte Abstand B der Kübelwandung
1 von dem die Krempe bildenden Wandungsteil 19.
[0024] In den geschnittenen Teilen der Fig. 2 und 7 sieht man die Anordnung dieser Querrippen
- weggeschnitten ist hier ein Teil des die Krempe bildenden Wandungsteils 19. Aus
Fig. 6 und 7 ist ersichtlich, dass die Querrippen senkrecht zur Längsseitenwand 1
und zu dem die Krempe bildenden Wandungsteil 19 verlaufen. Das aber muss nicht sein.
Aus Fig. 8 ist ersichtlich, dass diese Querrippen auch eine andere Anordnung haben
können, nämlich eine V-förmige Anordnung bei den Querrippen 15, eine W-förmige Anordnung
bei den Querrippen 14 und eine U-förmige Anordnung bei den Querrippen 13.
[0025] Die Stabilität des Behälters lässt sich durch den Stahlrohrring stark erhöhen. Die
Querrippen 21, 13, 14, 15 befinden sich unter der Wölbung, die der das Stahlrohr 4
ummantelnde Kunststoff bildet. Zweckmässig ist die Höhe C der Querrippen 21 mindestens
ebenso hoch wie der Durchmesser des Stahlrohrverstärkungsringes 4, 5.
[0026] Es besteht auch die Möglichkeit, anstatt Muffen 5 über die Rohre 4 zu schieben, in
die Rohre 4 Stäbe oder Rohre mit kleinerem Durchmesser einzuschieben.
1. Kübel aus Kunststoff von pyramidenstumpfförmiger Gestalt mit einer Randverstärkung
aus einem in den Kunststoff eingebetteten Rohr, welches im Bereich der schmaleren
Seitenwände unter einem stumpfen Winkel gebogen ist, dessen Scheitel nach oben weist,
und welches im Bereich des Scheitelpunktes durch zwei Handgrifflöcher frei liegt,
dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunststoff der einstückig hergestellten
Kunststoffteile des Kübels ein Polyolefin ist, dass die aus diesem Polyolefin hergestellten
Wandungen zumindest an den Längsseitenwänden (1) über die Wölbung hinaus in einen
nach unten verlaufenden Wandungsteil (19) nach Art einer Krempe so fortgesetzt sind,
dass die Kübelwandung (1) und derdie Krempe bildende Wandungsteil (19) parallel zueinander
verlaufen oder einen spitzen Winkel einschliessen, dass zwischen der Kübelwandung
(1) und dem die Krempe bildenden Wandungsteil (19) eine Vielzahl von Querrippen (21)
angeordnet sind, deren Unterkante mit der Unterkante des die Krempe bildenden Wandungsteiles
(19) fluchtet und über ihren längeren Teil parallel zum Kübelboden verläuft, dass
die Randverstärkung aus zwei gleichgeformten Rohrteilen (4) in den Mitten der Längsseiten
(1 ) durch zwei übergeschobene Muffen (5) oder eingeschobene Stäbe bzw. Rohre verbunden
ist, und dass am Rande der Handgrifflöcher (7) vertikal sich nach unten erstreckende
kurze Rippen (8) angeordnet sind.
2. Kübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem die Randverstärkung umgebenden
Kunststoff (6) ausserhalb der Muffen (5) abwechselnd Paare von vertikal auf die Rohrmitte
radial gerichteten Löchern (10) und von vertikal verlaufenden, seitlich am Rohr (4)
tangential anliegenden Schlitzen (11, 12) angeordnet sind.
3. Kübel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche des nach innen
gerichteten Schlitzes (12) eine Abwinkelung oder Ausrundung aufweist.
4. Kübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (A) der Querrippen
(21 ) voneinander kleiner als der doppelte Abstand (B) der Kübelwandung von dem die
Krempe bildenden Wandungsteil (19) ist.
5. Kübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Krempe bildende Wandungsteil
(19) in einer senkrecht zum Kübelboden (3) verlaufenden Ebene liegt.
6. Kübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Boden (3) Rippen
(9) von der Stärke der Kübelwandungen angeordnet sind.
1. A plastics trough which is shaped like a truncated pyramid and has an edge reinforcement
consisting of a tube which is embedded into the plastics material and which in the
region of the narrower side walls is bent at an obtuse angle the apex of which points
upwardly, and which pipe is exposed by means of two handle apertures in the region
of the apex, characterized in that the plastics material used for the integrally produced
plastics components of the trough is a polyolefine; that the walls (1) produced from
the polystyrene, at least at the longitudinally extending walls, are extended through
an external curve as a downwardly extending wall portion (19) in the form of a flange,
so that the trough wall (1) and the wall portion (19) which forms the flange extend
parallel to one another or form an acute angle; that between the trough wall (1) and
the wall portion (19) which forms the flange a plurality of transverse ribs (21 )
are arranged, the lower edges of which are in alignment with the lower edge of the
wall portion (19) which forms the flange and lengthwise run parallel to the base of
the trough; that the edge reinforcement, made of two similarly shaped tube parts (4),
is connected in the centres of the longitudinal sides (1) by two sleeves (5) which
are slipped over, or rods or tubes which are inserted; and that, at the edge of the
handle apertures (7), there are arranged short ribs (8) which extend downwardly in
the vertical direction.
2. A trough as claimed in Claim 1, characterized in that in the plastics material
(6), which surrounds the edge reinforcement outside the sleeves (5), pairs of vertical
openings (10), which are radially directed to the centre of the tube, and slots (11,
12) which run vertically and, laterally, tangentially adjoin the tube (4), are alternately
arranged.
3. Atrough as claimed in Claim 2, characterized in that the bottom of the inwardly
directed slot (12) is angled or rounded off.
4. A trough as claimed in Claim 1, characterized in that the distance (A) of the transverse
ribs (21 ) from one another is less than twice the distance (B) of the trough wall
from the wall portion (19) which forms the flange.
5. A trough as claimed in Claim 1, characterized in that the wall portion (19) which
forms the flange is arranged in a plane which extends at right angles to the base
(9) of the trough.
6. A trough as claimed in Claim 1, characterized in that beneath the bottom (3) ribs
(9) are arranged, the thickness of which corresponds to that of the trough walls.
1. Benne en matière plastique possédant la forme d'un tronc de pyramide et comportant
un renforcement de ses bords, constitué par un tube noyé dans la matière plastique
qui est coudé, dans la zone des parois latérales les plus petites, selon un angle
obtus dont la pointe est dirigée vers le haut, et qui est à nu, au niveau du sommet
de l'angle, par suite de la présence de deux trous formant organes de préhension,
caractérisée en ce que la matière plastique utilisée des pièces en matière plastique
réalisées d'un seul tenant de la benne est une polyoléfine, que les parois fabriquées
avec cette polyoléfine se prolongent au-delà de la partie cintrée au moins au niveau
des parois des côtés longitudinaux (1 ) par un élément de paroi (19) s'étendant vers
le bas à la manière d'un rabat de sorte que la paroi (1 ) de la benne et l'élément
de paroi (19) constituant le rabat sont parallèles l'un à l'autre ou forment entre
eux un angle aigu, qu'entre la paroi (1 ) de la benne et l'élément de paroi (19) constituant
le rabat il est prévu un grand nombre de nervures transversales (21 ), dont le bord
inférieur est aligné avec le bord inférieur de l'élément de paroi (19) constituant
le rabat et s'étend, sur sa plus longue partie, parallèlement au fond de la benne,
que le renforcement réalisé sur les bords, qui est constitué par deux éléments de
tube (4) de même forme, est relié à lui-même au niveau des centres des côtés longitudinaux
(1 ) par deux manchons (5) emmanchés sur les éléments de tube ou par deux barres ou
deux tubes insérés dans les éléments de tube, et que de courtes nervures (8) s'étendant
vers le bas sont disposées sur le bord des trous (7) formant organe de préhension.
2. Benne selon la revendication 1, caractérisée en ce que des couples de trous (10)
verticaux dirigés radialement vers l'axe du tube alternent avec des couples de fentes
verticales (11, 12) disposées tangentiellement par rapport au tube (4), les couples
de trous et de fentes étant ménagés dans la matière plastique (6) entourant le renforcement
des bords à l'extérieur des manchons (5).
3. Benne selon la revendication 2, caractérisée en ce que la surface de base de la
fente (12) dirigée vers l'intérieur possède un coude ou un arrondi.
4. Benne selon la revendication 1, caractérisée en ce que la distance réciproque (A)
des nervures transversales (21 ) est inférieure au double de la distance (B) existant
entre la paroi de la benne et l'élément de paroi (19) constituant le rabat.
5. Benne selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de paroi (19)
constituant le rabat est situé dans un plan perpendiculaire au fond (3) de la benne.
6. Benne selon la revendication 1, caractérisée en ce que sous le fond (3) sont disposées
des nervures (9) de l'épaisseur des parois de la benne.