[0001] Die Erfindung betrifft eine Faltmaschine gemäss Oberbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Plakate, wie sie an Plakatsäulen und Plakatwänden angeklebt werden, haben häufig
grosse Abmessungen, weshalb sie vor dem Ankleben auf ein kleines Mass zusammengefaltet
werden. Durch das Zusammenfalten wird das Ankleben der Plakate erheblich erleichtert.
Dabei besteht die Forderung, die Plakate auf ein einheitliches Mass - beispielsweise
auf eine Breite von 14 cm - zusammenzufalten. Um dies zu erreichen, müssen die Plakate,
die Längen von 2 bis 3 m haben können, mehrfach gefaltet werden.
[0003] Aus der EP-A-0 007 442 ist eine Maschine zum Aufrollen und Falten von flexiblem Plastikmaterial
bekannt. Bei dieser bekannten Faltmaschine ist eine zweiteilige Aufrollvorrichtung
erforderlich, damit zwischen den beiden Teilen eine Falteinrichtung angreifen kann.
Dies hat insbesondere den Nachteil, dass in dem mittleren, freien Bereich keine äussere
Führung für das aufzurollende Material vorhanden ist. Aus diesem Grunde kann diese
Faltmaschine nur mit verhältnismässig niedrigen Drehzahlen betrieben werden, damit
das aufgerollte Material im freien Bereich durch die Zentrifugalkraft nicht deformiert
und beschädigt wird.
[0004] Auch die US-A-3 671 033 beschreibt eine Faltmaschine für Plastiktüten, die zwei im
Abstand angeordnete Aufrollvorrichtungen besitzt, zwischen denen die Entnahme- und
Faltstation angeordnet ist. Auch hier treten die gleichen Nachteile auf, weshalb diese
Maschine für ein schnelles Aufrollen und Falten von Plakaten nicht geeignet ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Faltmaschine zum Falten von Plakaten
anzugeben, die mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit eine Vielzahl von Faltungen ermöglicht.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe wird mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen erreicht.
In der Faltmaschine werden die zu faltenden Plakate von den mit einem gewissen Abstand
vom Rohr angeordneten Rollen mit einer Plakatrolle aufgewikkelt. Zu diesem Zweck werden
die Plakate an einem schmalen, nicht von Rollen überdeckten Bereich zwischen Rollen
und Rohr eingeschoben. Die in Rotation versetzten Rollen führen dann das eingeführte
Plakat um das Rohr herum, wobei der Abstand zwischen Rohr und äusseren Rollen sehr
klein sein kann, beispielsweise 1 cm. Damit die aufgerollte Plakatrolle von dem inneren
Rohr auf einfache Weise abgezogen werden kann, ist am freien Ende des Rohres eine
Abzugsvorrichtung angeordnet, die die Plakatrolle vom Rohr axial abzieht und einer
Falteinrichtung zuführt.
[0007] Die Abzugsvorrichtung besitzt im wesentlichen eine im Rohr angeordnete Andruckrolle
und eine ausserhalb des Rohres befindliche Transportrolle, wobei die Andruckrolle
durch einen Schlitz im Rohr in Richtung Transportrolle gedrückt werden kann. Dabei
wird die dazwischenliegende Plakatrolle nach aussen abgezogen.
[0008] Die erfindungsgemässe Faltmaschine ist bevorzugt so ausgebildet, dass in Verlängerung
des freien Endes des Rohres eine Falteinrichtung angeordnet ist, die zwei in spitzem
Winkel zusammenlaufende Transportbänder hat, die die jeweils abgezogene Plakatrolle
flach zusammendrückt, und dass sich hinter den Transportbändern Druckrollen anschliessen,
die ein durchlaufendes, zusammengedrücktes Plakat fest zusammenpressen. Der gesamte
Faltvorgang läuft somit automatisch ab, wobei die Druckrollen gewährleisten, dass
scharfkantige Falze entstehen.
[0009] Um eine mehrfache Faltung in Längsrichtung zu ermöglichen, kann zusätzlich ein Faltmesser
vorgesehen sein, welches sich auf einer Kreisbahn von einer oberen, über dem gefalteten
Plakat befindlichen Lage in eine waagrechte Stellung bewegt und dabei die jeweils
von den Druckrollen kommenden Plakate in ihrer Mitte ergreift und durch einen V-förmigen
Trichter drückt. Dabei entsteht ein zusätzlicher Mittenfalz der senkrecht zu den durch
die Druckrollen erzeugten Falzen verläuft.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die Aufrollvorrichtung einer erfindungsgemässen Faltmaschine,
Figur 2 die Seitenansicht der Aufrollvorrichtung mit der eingangsseitigen Walze,
Figur 3 eine Ausführungsform der Walze und
Figur 4 die der Aufrollvorrichtung nachgeschaltete Falteinrichtung.
[0012] Die in Figur 1 dargestellte Aufrollvorrichtung 1 besteht im wesentlichen aus einem
inneren Rohr 2 und mehreren Rollen 3, die das Rohr 2 mit geringem Abstand umgeben.
[0013] Die Rollen 3 sind auf mehreren Antriebsachsen 4 bis 11 (Fig. 2) befestigt, die über
zugeordnete Zahnräder 12 angetrieben werden. Die Zahnräder 12 greifen in ein Ritzel
13 ein, welches mit einem weiteren Zahnrad 14 fest verbunden ist. Das Zahnrad 14 wird
von einem hier nicht dargestellten Zahnriemen angetrieben.
[0014] Die Rollen 3sind auf jeder ihrer Antriebsachsen 4 bis 11 mit einem geringen Abstand
voneinander angeordnet, so dass zwischen den auf einer Antriebsachse befindlichen
Rollen Lücken entstehen. Die auf einer benachbarten Antriebsachse befestigten Rollen
greifen jeweils in diese Lücken ein. Das Rohr 2 wird auf diese Weise so dicht von
Rollen 3 umgeben, damit ein zwischen Rollen 3 und Rohr 2 eingelegtes Plakat nicht
zwischen den Rollen nach aussen entweichen kann.
[0015] Das Rohr 2 ist an seinem einen Ende 15 fest mit der Faltmaschine verbunden. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel erfolgt diese Verbindung über zwei Stützen 16, die mit dem Rahmen
17 der Faltmaschine verschraubt sind. Die Stützen 16 umschliessen das Rohr 2 vollständig.
Das andere Ende 18 des Rohres 2 ist freitragend ausgebildet. Dadurch kann ein innen
an den Rollen 3 aufgewikkeltes Plakat 19 (Fig. 2) am freitragenden Ende 18 vom Rohr
2 abgezogen werden.
[0016] Zu diesem Zweck ist eine Abzugsvorrichtung 20 vorgesehen, die im wesentlichen aus
einer Transportrolle 21 und einer Andruckrolle 22 besteht. Ein zwischen Transportrolle
21 und Andruckrolle 22 um das Rohr 2 gewickeltes Plakat wird nun dadurch von dem Rohr
2 abgezogen, dass die Andruckrolle 22 durch einen im Rohr 2 vorgesehenen Schlitz 23
in Richtung Transportrolle 21 gedrückt wird. Die Betätigung der Andruckrolle 22 erfolgt
dabei über ein Gestänge 24, welches am anderen Ende 15 aus dem Rohr 2 herausgeführt
ist. Wird das Gestänge 24 gegen eine Feder 25 in Pfeilrichtung a gedrückt, so nimmt
die Andruckrolle 22 die hier dargestellte Stellung ein. Die Andruckrolle 22 hat diese
Stellung während des Aufrollvorganges inne. Ist der Aufrollvorgang beendet, so kann
das Gestänge entgegen der Pfeilrichtung a durch die Feder25 bewegt werden, wodurch
die Andruckrolle 22 durch den Schlitz 23 in Richtung Transportrolle 21 gedrückt wird.
Da die Transportrolle 21 ständig in der angegebenen Richtung rotiert, wird die zwischen
Transportrolle 21 und Andruckrolle 22 befindliche Plakatrolle auf diese Weise vom
Rohr 2 in Pfeilrichtung b abgezogen.
[0017] Die Plakatrolle gelangt dann zwischen zwei übereinander angeordnete Transportbänder
26, 27, die Teil einer Falteinrichtung sind, welche anhand von Fig. 4 näher beschrieben
wird.
[0018] Fig. 2 zeigt in vereinfachter Darstellung die Seitenansicht der Aufrollvorrichtung
1.
[0019] Die Rollen 3 sind auf mehreren benachbarten Antriebsachsen 4 bis 11 angeordnet. Das
Rohr 2 wird von den Rollen 3 vollständig umgeben, ausgenommen ein schmaler Bereich,
der als Eingabebereich 28 bezeichnet werden kann. In diesem Eingabebereich 28 werden
die Plakate 19 zwischen Rohr 2 und Rollen 3 eingeführt. Durch die Rotation der Rollen
3 in der angegebenen Richtung, wickelt sich das Plalat 19 zu einer Plakatrolle 29
auf.
[0020] Bevor das Plakat 19 aufgerollt wird, wird es mittels einer Walze 30 geglättet. Zu
diesem Zweck werden die Plakate 19 jeweils über eine Umlenkrolle 31 unter der Walze
30 hindurchgeführt. Die Walze 30 rotiert dabei ständig in der angegebenen Richtung.
Unter der Walze 30 sind in der Höhe verstellbare Gegendruckrollen 32 angeordnet, die
in ihrer oberen Stellung das Plakat 19 an die Walze 30 drücken, so dass das Plakat
19 in der angegebenen Richtung c bewegt wird. Die Gegendruckrollen 32 sind über die
Länge der Walze 30 verteilt angeordnet.
[0021] Damit eine einwandfreie Papierzufuhr gewährleistet ist, hat die erfindungsgemässe
Faltmaschine eine Führungseinrichtung 33. Diese besteht im wesentlichen aus Führungsstäben
34, die in an der Walze 30 vorgesehene Einstiche 35 eingreifen. Die Ausführung der
Walze 30 mit ihren Einstichen 35 ist in Fig. 3 verdeutlicht.
[0022] Die Führungsstäbe 34 sind so ausgebildet, dass ihre Unterkante 36 nicht niedriger
angeordnet ist, als der unterste Punkt der Walze 30. Damit der Eingriff eines Führungsstabes
34 in den zugehörigen Einstich 35 deutlich wird, ist die Walze 30 in Fig. 2 an der
entsprechenden Stelle aufgebrochen dargestellt.
[0023] Um einen störungsfreien Aufrollvorgang auch für Plakate grösserer Abmessungen zu
gewährleisten, ist erfindungsgemäss ein Kipphebel 37 vorgesehen, der die Plakatrolle
29 einseitig in Richtung Rohr 2 eindrückt. Der Kipphebel 37 ist auf einer ausserhalb
seines Schwerpunktes angebrachten Achse 38 drehbar gelagert, so dass er durch sein
Eigengewicht und das daraus resultierende Drehmoment gegen die Plakatrolle 29 drückt.
Mittels eines hier nicht dargestellten Hebels kann der Kipphebel 37 in eine Stellung
gebracht werden, in der er den Durchmesser der Plakatrolle 29 nicht mehr beeinflusst.
[0024] Die Papierzufuhr wird vorzugsweise über hier nicht dargestellte Lichtschranken und
Anschläge gesteuert. So kann beispielsweise in dem angegebenen Bereich d eine Lichtschranke
angeordnet sein, die das Vorhandensein eines Plakates 19 erkennt. Gleichermassen kann
eine zweite Lichtschranke im Bereich des Rohres 2 vorgesehen sein, die feststellt,
ob eine Plakatrolle 29 in der Aufrollvorrichtung ist. Über eine Steuerung lässt sich
nun die Papierzufuhr so steuern, dass eine Papierzufuhr in die Aufrollvorrichtung
verhindert wird, wenn sich bereits ein Plakat in der Aufrollvorrichtung befindet.
[0025] Das Ende des Aufrollvorganges lässt sich mittels einer im Bereich d angeordneten
Fotozelle steuern. Die Fotozelle erkennt das Plakatende des in die Aufrollvorrichtung
eingeschobenen Plakates und veranlasst nach einer einstellbaren Zeitverzögerung das
Abbrechen des Aufrollvorganges. Durch diese Massnahme ist gewährleistet, dass sich
das Plakatende der vollständig aufgerollten Plakatrolle 29 bei Beendigung des Aufrollvorganges
stets an derselben Stelle befindet.
[0026] Um ein möglichst plötzliches Abbremsen der Rollen 3 zu ermöglichen, ist es günstig,
wenn diese aus einem Material mit möglichst geringer Masse bestehen. Aus diesem Grunde
bestehen die Rollen 3 bevorzugt aus Kunststoff.
[0027] Das plötzliche Abbremsen der Rollen 3 wird dadurch erhalten, dass die auf den Zahnriemen
wirkende Antriebswelle zunächst vom Antriebsmotor entkuppelt und unmittelbar danach
abgebremst wird.
[0028] In Fig. 4 ist die Falteinrichtung 40 dargestellt.
[0029] Über zwei in spitzem Winkel zulaufende Transportbänder 26, 27 wird die Plakatrolle
29 flach zusammengedrückt und unter Druck zwischen zwei Druckrollen 41, 42 hindurchgeführt.
Durch den hohen Druck, den die beiden Druckrollen 41, 42 auf das vorgefaltete Plakat
ausüben, entstehen scharfkantige Falze.
[0030] Hinter den Druckrollen 41, 42 ist ein bewegliches Faltmesser 43 angeordnet. Dieses
Faltmesser 43 dient dazu, die schmal zusammengefalteten Plakate nochmals in der Mitte
zu falten. Diese Mittenfaltung ist bei Plakaten mit grosser Breite erforderlich.
[0031] Das zwischen den Druckrollen 41 und 42 hindurchgeführte Plakat wird unter dem senkrecht
stehenden Faltmesser43 hindurchgeführt, bis die Hälfte des Plakates das in der gestrichelten
Stellung befindliche Faltmesser passiert hat. Während das Plakat kontinuierlich weitertransportiert
wird, bewegt sich das Faltmesser 43 entsprechend der angegebenen Pfeilrichtung nach
unten. Dadurch wird das Plakat in den V-förmigen Trichter 44 hineingedrückt und zwischen
zwei Faltrollen 45 hindurchgeführt. Das Faltmesser 43 bewegt sich dabei mit der Geschwindigkeit
wie die Mitte des Plakates. Der Balken 46, an dem das Faltmesser 43 aussen befestigt
ist, bewegt sich dabei in der angegebenen Pfeilrichtung mit einer abnehmenden Winkelgeschwindigkeit.
Die erforderliche abnehmende Winkelgeschwindigkeit wird durch einen hier nicht dargestellten
Steuernocken erzielt.
[0032] Nachdem das Plakat die Faltrollen 45 durchlaufen hat, gelangt es über ein drittes
Transportband 47 zum Ausgang der Falteinrichtung 40. Es sind noch zwei weitere Transportbänder
48, 49 vorgesehen, zwischen denen Plakate kleinerer Abmessungen zum Ausgang transportiert
werden, da diese kleineren Plakate in der Mitte nicht gefaltet werden müssen.
1. Faltmaschine zum Falten von Plakaten, die eine Aufrollvorrichtung (1) mit einer
Vielzahl von antreibbaren Rollen (3) und eine Abzugsvorrichtung (20) hat, die jeweils
eine in dem von den Rollen (3) umschlossenen Innenraum befindliche Plakatrolle (29)
abzieht und einer Falteinrichtung (40) zuführt, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen
(3) über die gesamte Arbeitsbreite der Faltmaschine ein starres Rohr (2) mit geringem
Abstand umgeben; dass das Rohr (2) an einem Ende (15) fest mit der Faltmaschine verankert
ist und an seinem anderen Ende (18) freitragend ausgebildet ist; und dass am freitragenden
Ende (18) die Abzugsvorrichtung (20) angeordnet ist, die die Plakatrolle (29) vom
Rohr (2) axial abzieht.
2. Faltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugsvorrichtung
(20) eine im Rohr (2) angeordnete Andruckrolle (22) und eine ausserhalb des Rohres
befindliche Transportrolle (21) hat; dass die Achsen dieser beiden Rollen (21, 22)
senkrecht zur Mittelachse des Rohres (2) stehen; dass die Andruckrolle (22) durch
einen Schlitz (23) im Rohr (2) an die Transportrolle (21) gedrückt werden kann.
3. Faltmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckrolle (22)
über ein im Rohr (2) verlaufendes Gestänge (24) betätigbar ist.
4. Faltmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
in Verlängerung des freien Endes (18) des Rohres (2) eine Falteinrichtung (40) angeordnet
ist, die zwei in spitzem Winkel zusammenlaufende Transportbänder (26, 27) hat, die
die jeweils abgezogene Plakatrolle (29) flach zusammendrückt; dass sich hinter den
Transportbändern (26, 27) Druckrollen (41, 42) anschliessen, die ein durchlaufendes,
zusammengedrücktes Plakat fest zusammenpressen.
5. Faltmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass hinter den Druckrollen
(41, 42) ein Faltmesser (43) angeordnet ist, welches sich auf einer Kreisbahn von
einer oberen, über den gefalteten Plakaten befindlichen Lage in eine waagrechte Stellung
bewegt und dabei die jeweils von den Druckrollen (41, 42) kommenden Plakate in ihrer
Mitte ergreift und sie durch einen in der Seitenansicht V-förmigen Trichter (44) drückt,
so dass ein zusätzlicher Mittenfalz entsteht.
1. Folding machine for folding posters having a rolling-up device (1) with a plurality
of driveable rollers (3) and a drawing-off device (20), which in each case draws off
one poster roll (29) in the inner space surrounded by rollers (3) and supplies same
to a folding mechanism (40), characterized in that over the entire working width of
the folding machine, rollers (3) surround a rigid tube (2) with a limited spacing,
one end (15) of tube (2) is firmly anchored to the folding machine and is constructed
in self-supporting manner at its other end (18), and that at the self-supporting end
(18) is arranged the drawing-off device (20), which axially draws off the poster roll
(29) from tube (2).
2. Folding machine according to claim 1, characterized in that the drawing-off device
(20) has a contact pressing roller (22) arranged in tube (2) and a transfer roller
(21) located outside the tube, that the axes of both rollers (21, 22) are at right
angles to the central axis of tube (2) and that the contact pressing roller (22) can
be pressed onto the transfer roller (21) through a slot (23) in tube (2).
3. Folding machine according to claim 2, characterized in that the contact pressing
roller (22) is operable by a linkage (24) located in tube (2).
4. Folding machine according to one of the preceding claims, characterized in that
in the extension of the free end (18) of tube (2) is arranged a folding mechanism
(40), which has two conveyor belts (26, 27) converging in acute-angled manner and
which press flat the in each case drawn-off poster roll (29) and that behind the conveyor
belts (26, 27) are linked pressure rollers (41, 42), which firmly press together a
compressed poster passing through.
5. Folding machine according to claim 4, characterized in that behind the pressure
rollers (41, 42) is provided a folding blade (43), which moves on a circular path
from an upper position located over the folded posters into a horizontal position
and grasps centrally the posters coming from the pressure rollers (41, 42) and presses
same through a funnel (44), which is V-shaped in side view, so that an additional
central fold is formed.
1. Machine pour plier des affiches, qui possède un dispositif (1) d'enroulement comportant
un grand nombre de cylindres (3) pouvant être entraînés et un dispositif (20) de retrait,
qui retire à chaque fois une affiche en rouleau (29) se trouvant dans l'espace intérieur
entouré par les cylindres (3) et achemine ce rouleau à un dispositif (40) de pliage,
machine caractérisée en ce que les cylindres (3) entourent, à faible distance et sur
la totalité de la largeur de travail de la machine, un tube (2) rigide; en ce que
le tube (2) est assujetti par une extrémité (15) à la machine à plier et en ce que
son autre extrémité (18) est réalisée saillante; et en ce que le dispositif (20) de
retrait, qui retire axialement l'affiche en rouleau (29) du tube (2), est disposé
à l'extrémité (18) saillante.
2. Machine à plier selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif
(20) de retrait comporte un cylindre (22) presseur disposé dans le tube (2) et un
cylindre transporteur (21) se trouvant à l'extérieur du tube; en ce que les axes de
ces deux cylindres (21, 22) sont perpendiculaires à l'axe central du tube (2); en
ce que le cylindre presseur (22) peut être appuyé en pression, à travers une fente
(23) du tube (2), contre le cylindre transporteur (21).
3. Machine à plier selon la revendication 2, caractérisée en ce que le cylindre presseur
(22) peut être manoeuvré par une tringlerie (24) montée dans le tube (2).
4. Machine à plier selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
qu'un dispositif (40) de pliage est disposé dans le prolongement de l'extrémité (18)
libre du tube (2), ce dispositif comportant deux bandes transporteuses (26, 27) se
rejoignant en un angle aigu et repliant à plat chaque rouleau (29) d'affiche retiré;
en ce que les rouleaux presseurs (41, 42) sont placés derrière les bandes transporteuses
(26, 27) et pressent fermement l'un contre l'autre les parties d'une affiche repliées
l'une vers l'autre et qui passent entre ces cylindres.
5. Machine à plier selon la revendication 4, caractérisée en ce que, derrière les
cylindres presseurs (41, 42) est montée une lame (43) de pliage qui se déplace en
un trajet circulaire entre une position supérieure se trouvant au-dessus des affiches
pliées et une position horizontale en laquelle elle saisit en son milieu l'affiche
provenant à chaque fois des cylindres presseurs (41,42) et la refoule dans une trémie
(44) ayant une forme de V quand on la regarde latéralement, de sorte qu'il en résulte
pour l'affiche un pli médian supplémentaire.