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EP 0 080 606 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.01.1985 Patentblatt 1985/03 |
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Anmeldetag: 05.11.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F24F 13/06 |
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Deckenluftauslass
Ceiling air outlet
Sortie d'air de plafond
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
28.11.1981 DE 3147224
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.1983 Patentblatt 1983/23 |
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Anmelder: Gebrüder Trox, GmbH |
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D-47506 Neukirchen-Vluyn (DE) |
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Erfinder: |
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- Finkelstein, Wolfgang
D-4133 Neukirchen-Vluyn (DE)
- Riegel, Hans
D-4170 Geldern 1 (DE)
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Vertreter: Stark, Walter, Dr.-Ing. |
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Moerser Strasse 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Deckenluftauslass, insbesondere für klimatisierte Räume,
mit einem an eine Zuluftleitung anschliessbaren Gehäuse, das eine Trennwand, zwei
Strömungswege und ein Auslassgitter aufweist, wobei in wenigstens einem der Strömungswege
eine Stellklappe angeordnet ist.
[0002] Deckenluftauslässe sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Sie sollen die
von einer Klimaanlage gelieferte Luft möglichst gleichmässig im zu klimatisierenden
Raum verteilen.
[0003] Zur Aufrechterhaltung einer akzeptablen Raumluftströmung kann der Volumenstrom, wenn
er durch Auslässe mit konstanten Ausblasquerschnitten in den Raum eingeblasen wird,
normalerweise nur auf ca. 50% abgesenkt werden. Wird der Volumenstrom auf weniger
als 50% reduziert, dann können Störungen auftreten.
[0004] Nach den Strahlgesetzen nimmt der im Strahl bewegte Gesamtvolumenstrom proportional
mit dem eingeblasenen Volumenstrom ab, d.h. es wird weniger Raumluft induziert. Die
damitverbundene Reduzierung der Strömungsgeschwindigkeit in der Aufenthaltszone führt
dann häufig zu Klagen über Unbehaglichkeit.
[0005] Bei Unterschreiten einer kritischen Ausblasgeschwindigkeit wird aber auch die Strahlrichtung
instabil bzw. die Strahlrichtung ändert sich. So wird beispielsweise bei einem Deckenstrahl
der Schwerkrafteinfluss eingeblasener Kaltluft so gross, dass sich der Strahl vorzeitig
von der Decke löst und mit noch zu hoher Strömungsgeschwindigkeit und zu grosser Untertemperatur
in die Aufenthaltszone eintritt. Im Extremfall - bei sehr kleiner Ausblasgeschwindigkeit
- kann sich der gewünschte Deckenstrahl gar nicht erst ausbilden.
[0006] Das alles gilt auch für einen bekannten Deckenluftauslass, bei dem mit Hilfe von
Trennwänden zwei Strömungskanäle unterschiedlich grossen Querschnitts gebildet sind.
Der Strömungskanal mit dem grösseren Querschnitt ist mit Hilfe einer Stellklappe mehr
oder weniger verschliessbar. Die Stellklappe schliesst nach Massgabe des jeweiligen
Strömungsdrucks mehr oder weniger, so dass durch den Strömungskanal mit dem grösseren
Querschnitt nur dann grössere Luftmengen fliessen, wenn von der Klimaanlage entsprechende
Luftmengen geliefert werden. Durch den Strömungskanal mit dem kleineren Querschnitt
fliesst dagegen stets eine konstante Luftmenge. Gleichwohl treten dabei die oben erläuterten
Störungen auf.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Deckenluftauslass der eingangs beschriebenen
Gattung so zu verbessern, dass die Raumluftströmung bei variabler, von der Klimaalange
gelieferten Zuluft stabil bleibt.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Trennwand im wesentlichen parallel zum
Auslassgitter angeordnet ist, dass die Trennwand wenigstens eine mit der Stellklappe
verschliessbare Öffnung aufweist und das in der Trennwand wenigstens im Bereich des
freien Randes der Stellklappe eine Reihe von auf das Auslassgitter gerichteten Düsenöffnungen
oder Düsenschlitzen angeordnet ist.
[0009] Der erfindungsgemässe Deckenluftauslass besitzt keine getrennten Strömungskanäle,
sondern lediglich gesonderte Strömungswege durch die Trennwand hindurch. Zwischen
Trennwand und Auslassgitter ist ein Induktionsraum vorhanden, dessen Wirkung sich
wie folgt beschreiben lässt. Durch die längs des Randes der Öffnung bzw. der Stellklappe
angeordneten Düsenöffnungen oder Düsenschlitze strömt ständig die von der Klimaanlage
gelieferte Zuluft. Wenn die Stellklappe geschlossen ist, erzeugen die aus den Düsenöffnungen
bzw. Düsenschlitzen austretenden Luftstrahle einen Unterdruck im Induktionsraum zwischen
Trennwand und Auslassgitter, so dass durch das Auslassgitter Raumluft in den Induktionsraum
eingesaugt wird. Diese Raumluft vermischt sich mit der aus den Düsenöffnungen bzw.
Düsenschlitzen austretenden Zuluft und wird mit den Strahlen wieder in den Raum ausgetragen.
Der Anteil der in den Induktionsraum eingesaugten Raumluft verändert sich, wenn die
Stellklappe geöffnet wird. Durch geeignete Steuerung der Stellklappe ist es möglich,
die Strömungsverhältnisse stets so einzurichten, dass die aus Zuluftmenge und induzierter
Raumluftmenge bestehende Gesamtmenge der aus dem Deckenluftauslass austretenden Luft
auch bei variabler Lieferung von Zuluft durch die Klimaanlage konstant bleibt.
[0010] Das Gehäuse kann in einer Projektion auf das Auslassgitter einen im wesentlichen
rechteckigen bis quadratischen Querschnitt aufweisen. Das ermöglicht, wie später noch
ausgeführt werden wird, eine - und im Hinblick auf die Steuerung einer konstanten
Gesamtmenge - übersichtliche Ausbildung des Deckenluftauslasses.
[0011] Insbesondere kann die Trennwand zwei benachbarte Öffnungen aufweisen, denen jeweils
eine Stellklappe zugeordnet ist. Bei einer derartigen, symmetrischen Ausbildung sollten
vorzugsweise die Schwenkachsen der beiden Stellklappen nebeneinander und parallel
zueinander angeordnet sein.
[0012] In allen Gehäuseschnitten im wesentlichen gleichmässige Strömungsverhältnisse lassen
sich insbesondere bei rechteckigem Gehäusequerschnitt dann erreichen, wenn auf der
Zuluftseite jeder Stellklappe ein Luftleitgitter mit quer zur Schwenkachse der Stellklappe
angeordneten Lamellen vorgesehen ist. Durch diese Lamellen wird die in der Regel seitlich
in das Gehäuse eintretende Zuluft so umgelenkt, dass in jedem Gehäuseschnitt die durch
die Öffnung bzw. die Öffnungen tretende Zuluft sich mit den aus den Düsenöffnungen
oder Düsenschlitzen austretenden Strahlen ohne wesentliche Wirbelbildung, d.h. verlustfrei
vereinigen kann.
[0013] Die Düsenöffnungen oder Düsenschlitze sind zweckmässig kranzartig um die Öffnung
bzw. Öffnungen herum angeordnet, so dass unterhalb der Trennwand ein Kranz von Strahlen
gebildet wird, der den eingangs erwähnten Induktionsraum umschliesst.
[0014] Damit die Strahlen hinreichende Stabilität besitzen, sollten die Düsenöffnungen von
rohrförmigen, an die Trennwand angesetzten Stutzen gebildetsein. Diese Stutzen können
sich in Strömungsrichtung konisch verjüngen, wenn eine höhere Strahlgeschwindigkeit
im Induktionsraum gewünscht wird.
[0015] Für die Steuerung der Stellklappen bestehen verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten
ist es, wenn jede Stellklappe mit einem Gegengewicht belastet ist, welches die Stellklappe
bei nur geringem Zuluftangebot in Schliessstellung bringt. Mit zunehmendem Zuluftangebot
steigt dann auch der Druck auf die Stellklappe, die sich nach Massgabe der sich einstellenden
Druckverhältnisse mehr oder weniger öffnet. Grundsätzlich lässt sich auch bei dieser
Ausführungsform erreichen, dass die vom Deckenluftauslass abgegebene, aus Zuluftmenge
und induzierter Raumluftmenge bestehende Gesamtmenge konstant bleibt.
[0016] Bei anderen Ausführungsformen kann jeder Stellklappe ein Stelltrieb mit Stellmotor
zugeordnet sein. Die Einstellung der Stellklappe kann dann nach unterschiedlichen
Gesichtspunkten erfolgen.
[0017] Bei einer Ausführungsform ist der Stellmotor Teil eines Regelkreises, dessen Ist-Wertgeber
ein auf der Zuluftseite der Trennwand angeordneter Druckfühler ist. Ähnlich wie bei
der Ausführung mit Gegengewicht wird dann die Stellklappe nach Massgabe des sich auf
der Zuluftseite der Trennwand einstellenden Drucks gesteuert verstellt. Der Druckfühler
misst den statischen Druck oberhalb der Trennwand und der Regelkreis wird so eingestellt,
dass dieser Druck konstant bleibt.
[0018] Andererseits besteht auch die Möglichkeit, den Stellmotor als Teil eines Regelkreis
auszubilden, dessen Ist-Wertgeber ein im zu klimatisierenden Raum angeordneter Temperaturfühler
ist. Diese Ausführung lässt sich vorteilhaft dann einsetzen, wenn dem Deckenluftauslass
ein Volumenstromregler vorgeschaltet ist, weil dann der Stellmotor der Stellklappe
mit einem Stellmotor des vorgeschalteten Volumenstromreglers parallel geschaltet und
zusammen mit diesem in einen Regelkreis geschaltet sein kann, der die Raumtemperatur
konstant hält.
[0019] Im Folgenden werden in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung
erläutert; es zeigen:
Fig.1 einen Vertikalschnitt durch einen Deckenluftauslass,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt in Richtung 11-11 durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 3 in schematischer Darstellung der Deckenluftauslass nach Fig. 1 mit durch Gegengewicht
betätigbaren Stellklappen,
Fig. 4 in schematischer Darstellung den Dekkenluftauslass nach Fig. 1 mit durch Stelltrieb
betätigbaren Stellklappen, und
Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes nach Fig. 4.
[0020] Der in der Zeichnung dargestellte Deckenluftauslass weist ein kastenförmiges Gehäuse
1 zum Anschluss an eine Zuluftleitung 2 auf. Die Zuluftleitung 2 mündet in einen oberen
Gehäuseraum 3, der an seiner Unterseite von einer Trennwand 4 begrenzt ist, die das
Gehäuse 1 in den oberen Gehäuseraum 3 und einen unteren Gehäuseraum teilt, der im
Folgenden als Induktionsraum 5 bezeichnet wird. An der Unterseite des Gehäuses 1 befindet
sich ein Auslassgitter 6 mit Lamellen 7, die die aus dem Induktionsraum 5 austretende
Luft zur Seite ablenken, so dass bei in eine Decke eingelassenem Deckenluftauslass
die austretende Luft unter der Decke entlangströmt.
[0021] Wie man der Zeichnung entnimmt, ist die Trennwand 4 parallel zum Auslassgitter 6
angeordnet. Im mittleren Teil der Trennwand 4 befinden sich nebeneinander zwei Öffnungen
8,9 die jeweils mit einer Stellklappe 10 bzw. 11 verschliessbar sind. Die Stellklappen
10, 11 sind schwenkbar an Schwenkachsen 12, 13 gelagert, die sich parallel zueinander
zwischen den beiden Öffnungen 8, 9 erstrecken und die an einem Ende des Gehäuses über
ein Getriebe 14 gegenläufig miteinander gekuppelt sind.
[0022] Im übrigen sind die Öffnungen 8, 9 jeweils mit einem als Gleichrichter wirkenden
Luftleitgitter 15 bzw. 16 abgedeckt, deren Lamellen 17 den aus dem oberen Gehäuseraum
3 durch die Öffnungen 8,9 hindurch tretenden Luftstrom in wesentlichen senkrecht zur
Ebene der Trennwand 4 ausrichten.
[0023] An der Trennwand 4 ist im übrigen eine Reihe von Düsenöffnungen 18 angeordnet, die
sich kranzförmig rings um die Öffnungen 8, 9 herum erstrecken. Jede Düsenöffnung 18
besteht aus einem rohrförmigen Stutzen 19, dessen Achse senkrecht zur Ebene der Trennwand
4 gerichtet ist, wobei jeder Stutzen 19 in Richtung auf das Auslassgitter 6 konisch
verjüngt ist.
[0024] Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform trägt jede Stellklappe 10 bzw. 11
ein Gegengewicht, unter dessen Wirkung die betreffende Steilklappe 10 bzw. 11 bei
fehlendem oder bei geringem Luftstrom in ihre Ruhestellung gebracht wird, bei der
sie die zugeordnete Öffnung 8 bzw. 9 verschliesst. In Fig.3 ist nur ein Gegengewicht
20 für die Stellklappe 10 gezeichnet. Es versteht sich, dass auch die Stellklappe
11 ein entsprechendes Gegengewicht trägt.
[0025] Bei den in den Fig. 1, 4 und 5 dargestellten Ausführungsformen sind die Stellklappen
10 bzw. 11 über das Getriebe 14 und einen Stelltrieb 21 an einen Stellmotor 22 angeschlossen.
[0026] Der dargestellte Deckenluftauslass arbeitet wie folgt: Wenn über die Zuluftleitung
2 von der nicht dargestellten Klimaanlage nur verhältnismässig wenig Luft geliefert
wird, bleiben die Stellklappen 10, 11, wie in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellt,
in ihrer Ruhelage, d.h. die Öffnungen 8, 9 sind geschlossen. Die Zuluft kann folglich
nur über die Düsenöffnungen 18 aus dem oberen Gehäuseraum in den Induktionsraum strömen.
Da die Düsenöffnungen 18 rings um die Öffnungen 8,9 herum angeordnet sind, begrenzen
die aus diesen Düsenöffnungen 18 austretenden Strahlen (Pfeile 23) den Induktionsraum
5 und erzeugen darin einen Unterdruck. Dementsprechend wird durch das Auslassgitter
6 Raumluft (Pfeile 24) angesaugt, die sich mit den aus den Düsenöffnungen 18 austretenden
Zuluftstrahlen vermischt und zusammen mit der Zuluft aus dem Deckenluftauslass wieder
ausgetragen wird.
[0027] Bei einem grösseren Zuluftangebot werden die Stellklappen 10, 11 mehr oder weniger
geöffnet, wie das in Fig. 1 mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Dann kann die
Zuluft nicht nur durch die Düsenöffnungen 18, sondern auch durch die Öffnungen 8,
9 aus dem oberen Gehäuseraum 3 in den Induktionsraum 5 strömen. Die Druckdifferenz
zwischen dem Induktionsraum 5 und dem zu belüftenden Raum ist geringer, so dass weniger
Raumluft (Pfeile 24) in den Induktionsraum 5 eintritt.
[0028] Durch geeignete Steuerung der Stellung der Stellklappen 10, 11 lässt sich erreichen,
dass die Gesamtmenge der aus dem Deckenluftauslass austretenden Luft, nämlich die
Summe von Zuluftmenge und Raumluftmenge, immer konstant bleibt.
[0029] Die Steuerung der Stellung der Stellklappen 10, 11 wird bei der Ausführungsform nach
Fig. 3 durch das Gegengewicht 20 erreicht. Bei den Ausführungen nach den Fig. 1, 4
und 5 werden die Stellklappen 10, 11 mit Hilfe des Stellmotors 22 verstellt.
[0030] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Stellmotor 22 Teil eines Regelkreises,
dessen Ist-Wertgeber ein auf derZuluftseite der Trennwand 4 angeordneter Druckfühler
25 ist. Dieser Druckfühler 25 misst den statischen Druck in der oberen Gehäusekammer
3 und meldet diesen Druck einem Druckregler 26, der seinerseits den Stellmotor 22
steuert.
[0031] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist der Stellmotor 22 als Stellglied in einen
Regelkreis geschaltet, dessen Ist-Wertgeber ein im zu klimatisierenden Raum angeordneter
Temperaturfühler 27 ist. Dieser Temperaturfühler 27 meldet die Raumtemperatur an einen
Regler 28, der nicht nur den Stellmotor 22 der Stellklappen 10, 11, sondern auch einen
weiteren Stellmotor 20 steuert, mit dem eine Klappe 30 eines in der Zuluftleitung
2 vor dem Deckenluftauslass angeordneten Volumenstromreglers 31 verstellt wird. Insoweit
sind die beiden Stellmotoren 22, 29 parallel geschaltet. Es versteht sich, dass die
Regelcharakteristik der Regler 26 bzw. 28 oder das Gegengewicht 20 so ausgelegt sind,
dass die Gesamtmenge der aus dem Deckenluftauslass austretenden Luft unabhängig von
dem jeweils vorhandenen Zuluftangebot stets konstant ist.
1. Deckenluftauslass, insbesondere für klimatisierte Räume, mit einem an eine Zuluftleitung
(2) anschliessbaren Gehäuse (1), das eine Trennwand (4), zwei Strömungswege und ein
Auslassgitter (6) aufweist, wobei in wenigstens einem der Strömungswege eine Stellklappe
(10 bzw. 11 ) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (4) im wesentlichen
parallel zum Auslassgitter (6) angeordnet ist, dass die Trennwand (4) wenigstens eine
mit der Stellklappe (10 bzw. 11) verschliessbare Öffnung (8 bzw. 9) aufweist, und
dass in der Trennwand (4) wenigstens im Bereich des freien Randes der Stellklappe
(10 bzw. 11) eine Reihe von auf das Auslassgitter (6) gerichteten Düsenöffnungen (18)
oder Düsenschlitzen angeordnet ist.
2. Deckenluftauslass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1)
in einer Projektion auf das Auslassgitter (6) einen im wesentlichen rechteckigen bis
quadratischen Querschnitt aufweist.
3. Deckenluftauslass nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Trennwand (4) zwei benachbarte Öffnungen (8, 9) aufweist, denen jeweils eine Stellklappe
(10, 11 ) zugeordnet ist.
4. Deckenluftauslass nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachsen
(12,13) der beiden Stellklappen (11, 10) nebeneinander und parallel zueinander angeordnet
sind.
5. Deckenluftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Zuluftseite jeder Stellklappe (10, 11 ) ein Luftleitgitter (15, 16) mit quer
zur Schwenkachse (12, 13) der Stellklappe (10, 11) angeordneten Lamellen (17) vorgesehen
ist.
6. Deckenluftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Düsenöffnungen (18) oder Düsenschlitze kranzartig um die Öffnung bzw. Öffnungen
(8,9) herum angeordnet sind.
7. Deckenluftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Düsenöffnungen (18) von rohrförmigen, an die Trennwand (4) angesetzten Stutzen
(19) gebildet sind.
8. Deckenluftauslass nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stutzen (19)
sich in Strömungsrichtung konisch verjüngen.
9. Deckenluftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
jede Stellklappe (10, 11) mit einem Gegengewicht (20) belastet ist.
10. Deckenluftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Stellklappe (10, 11) ein Stelltrieb (21) mit Stellmotor (22) zugeordnet ist.
11. Deckenluftauslass nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellmotor
(22) Teil eines Regelkreises ist, dessen Ist-Wertgeber ein auf der Zuluftseite der
Trennwand (4) angeordneter Druckfühler (25) ist.
12. Deckenluftauslass nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellmotor
(22) Teil eines Regelkreises ist, dessen Ist-Wertgeber ein im zu klimatisierenden
Raum angeordneter Temperaturfühler (27) ist.
13. Deckenluftauslass nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellmotor
(22) der Stellklappe (10 bzw. 11) mit einem Stellmotor (29) eines dem Deckenluftauslass
vorgeschalteten Volumenstromreglers (31 ) parallel geschaltet ist.
1. A ceiling air outlet, in particular for air-conditioned rooms, with a housing (1),
which may be connected to an air supply line (2) and has a dividing wall (4), two
flow paths and an outlet grille (6), an adjusting flap (10 or 11) being disposed in
at least one of the flow paths, characterized in that the dividing wall (4) is disposed
essentially parallel to the outlet grille (6), in that the dividing wall (4) has at
least one opening (8 or 9), which may be closed by the adjusting flap (10 or 11),
and in that in the dividing wall (4) there is disposed at least in the region of the
free edge of the adjusting flap (10 or 11) a row of nozzle openings (18) or nozzle
slots directed towards the outlet grille (6).
2. A ceiling air outlet according to Claim 1, characterized in that the housing (1),
in projection onto the outlet grille (6), has an essentially rectangular or square
cross-section.
3. A ceiling air outlet according to Claim 1 or 2, characterized in that the dividing
wall (4) has two adjacent openings (8, 9), with which an adjusting flap (10, 11 )
is associated in each case.
4. A ceiling air outlet according to Claim 3, characterized in that the pivot axes
(12, 13) of the two adjusting flaps (11,10) are disposed adjacent and parallel each
other.
5. A ceiling air outlet according to one of Claims 1 to 4, characterized in that there
is provided on the air-supply side of each adjusting flap (10, 11 ) an air-conducting
grille (15, 16) with lamellae (17) disposed transversely to the pivot axes (12, 13)
of the adjusting flaps (10,11).
6. A ceiling air outlet according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the
nozzle openings (18) or nozzle slots are disposed in the manner of a rim around the
opening or openings (8, 9).
7. A ceiling air outlet according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the
nozzle openings (18) are formed by tubular stubs (19) mounted on the dividing wall
(4).
8. A ceiling air outlet according to Claim 7, characterized in that the stubs (19)
taper conically in the direction of flow.
9. A ceiling air outlet according to one of Claims 1 to 8, characterized in that each
adjusting flap (10,11) is loaded with a counterweight (20).
10. A ceiling air outlet according to one of Claims 1 to 8, characterized in that
an adjusting drive (21) with an adjusting motor (22) is associated with each adjusting
flap (10, 11).
11. A ceiling air outlet according to Claim 10, characterized in that the adjusting
motor (22) is part of a control circuit, whose transducer is a pressure sensor (25)
disposed on the air-supply side of the dividing wall (4).
12. A ceiling air outlet according to Claim 10, characterized in that the adjusting
motor (22) is part of a control circuit, whose transducer is a temperature sensor
(27) disposed in the room to be air-conditioned.
13. A ceiling air outlet according to Claim 12, characterized in that the adjusting
motor (22) of the adjusting flap (10 or 11) is connected parallel an adjusting motor
(29) of a volume current regulator (31 ) connected upstream of the ceiling air outlet.
1. Sortie d'air de plafond, en particulier pour locaux climatisés, comportant une
enveloppe (1 ) pouvant être raccordée à un tuyau à air admis (2) et qui présente une
cloison (4), deux parcours d'écoulement et une grille de sortie (6), un volet de réglage
(10, 11 ) étant disposé dans au moins un des parcours d'écoulement, caractérisée en
ce que la cloison (4) est pratiquement disposée parallèlement à la grille de sortie
(6), en ce que la cloison (4) présente au moins une ouverture (8, 9) pouvant être
fermée par le volet de réglage (10, 11 ), et en ce que, dans la cloison (4), est disposée,
au moins dans la région du bord libre du clapet de réglage (10, 11), une série d'ouvertures
de buse (18) ou fentes de buse dirigées sur la grille de sortie (6).
2. Sortie d'air de plafond selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'enveloppe
(1 ) présente, en projection sur la grille de sortie (6), une section pratiquement
rectangulaire ou carrée.
3. Sortie d'air de plafond selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en
ce que la cloison (4) présente deux ouvertures voisines (8, 9) à chacune desquelles
est adjoint un volet de réglage (10, 11 ).
4. Sortie d'air de plafond selon la revendication 3, caractérisée en ce que les axes
de pivotement (12,13) des deux volets de réglage (11,10) sont disposés côte à côte
et parallèlement entre eux.
5. Sortie d'air de plafond selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce
que, sur le côté à air admis de chaque volet de réglage (10, 11), est prévue une grille
directrice d'air (15, 16) présentant des lamelles (17) disposées transversalement
à l'axe de pivotement (12, 13) du volet de réglage (10, 11 ).
6. Sortie d'air de plafond selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce
que les ouvertures de buse (18) ou fentes de buse sont disposées en couronne autour
de l'ouverture ou des ouvertures (8, 9).
7. Sortie d'air de plafond selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce
que les ouvertures de buse (18) sont formées par des tubulures tubulaires (19) adjointes
à la cloison (4).
8. Sortie d'air de plafond selon la revendication 7, caractérisée en ce que les tubulures
(19) rétrécissent coniquement dans le sens d'écoulement.
9. Sortie d'air de plafond selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce
que chaque volet de réglage (10, 11) est sollicité par un contrepoids (20).
10. Sortie d'air de plafond selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en
ce que, à chaque volet de réglage (10, 11 ), est adjointe une servocommande (21) avec
servomoteur (22).
11. Sortie d'air de plafond selon la revendication 10, caractérisée en ce que le servomoteur
(22) fait partie d'une boucle de régulation dont le transmetteur de valeur instantanée
est un capteur de pression (25) disposé du côté d'air admis de la cloison (4).
12. Sortie d'air de plafond selon la revendication 10, caractérisée en ce que le servomoteur
(22) fait partie d'une boucle de régulation dont le transmetteur de valeur instantanée
est un capteur de température (27) disposé dans le local à climatiser.
13. Sortie d'air de plafond selon la revendication 12, caractérisée en ce que le servomoteur
(22) du volet de réglage (10, 11) est branché en parallèle à un servomoteur (29) d'un
organe de réglage de débit (31 ) placé avant la sortie d'air de plafond.

