[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verstellen einer Mehrzahl
von Stellgliedern für das Farbschicht- und/oder Feuchtschichtdickenprofil und/oder
für die Registerverstellung in einer Druckmaschine mit einem Bedienfeld aus mehreren
oder einer Vielzahl von Anzeigeelementen, von denen jedes Element einen Stellwert
eines Stellgliedes repräsentiert und als Rückmeldung für einen entsprechenden Ist-Wert
dient.
[0002] Es ist durch die DE-AS 27 27 426 bekannt, die Ist-Werte der Stellungen der Stellglieder,
bei denen es sich um Stellzylinder handelt, mittels Leuchtdioden auf einem Anzeigefeld
anzuzeigen. Die Stellmotoren für die einzelnen Stellglieder sind mittels Drucktasten
vom Drucker einschaltbar, so daß der Drucker die Stellung der Stellglieder gezielt
verändern kann. Es wurde auch bereits eine Anordnung vorgeschlagen, bei der in die
Einstellvorrichtung Soll-Werte für die Stellung der Stellglieder eingegeben werden
können und anschließend die Stellglieder automatisch verstellt werden, bis sie die
SollStellung erreichen. Die Soll-Werte können dabei von Hand, beispielsweise mittels
Einstelltasten, eingegeben werden. Diese Soll-Werte werden eingegeben, um beispielsweise
bei Beginn eines Druckauftrages die Stellglieder der Druckmaschine voreinzustellen,
wobei die Information über die einzelnen Soll-Werte beispielsweise von einem früheren
gleichen Druckauftrag stammen kann; die Soll-Werte können aber auch während des laufenden
Druckes vom Drucker eingegeben werden, um Farbabweichungen des Druckerzeugnisses,
die beispielsweise infolge von Temperaturänderungen der Umgebung erfolgen könnten,
entgegenzuwirken.
[0003] Die EP-A-0 018 551 beschreibt eine Einrichtung zur Sollwerteingabe in die Steuerung
einer Spritzgießmaschine mit Hilfe eines elektronischen Datensichtgerätes. Dabei werden
in einer Art Vorprogrammierung anhand eines ersten Gebers Parameter und anhand eines
zweiten Gebers die zugehörige Funktion in einen Zwischenspeicher des Datensichtgerätes
eingegeben und in einer Kathodenstrahl-Anzeigeröhre durch einen zeitgesteuerten, laufenden
Elektronenstrahl als Abszissen- und Ordinatenwerte dargestellt. Nach vorliegenden
Tabellenwerten wird dann mittels eines Lichtgriffels eine Sollwertkurve auf den Sichtschirm
geschrieben, nach der die Spritzgießmaschine verfahren soll, wobei die zusammengehörigen
Wertepaare der Sollwertkurve auf Befehl in die Maschinensteuerung übertragen werden.
Von Nachteil ist dabei, daß die Wertepaare aufgrund der vorgegebenen Parameter und
der Funktion zur Ansteuerung maximal zweier Stellmotoren benutzt werden können. Aufgrund
der zwangsläufigen Verwendung dreier separater Eingabemittel ist diese Art der Werteingabe
außerdem umständlich und sehr zeitintensiv. Daneben schließt die Grobaufzeichnung
von Kurven auf einen Bildschirm die Eingabe konkreter Stellwerte, beispielsweise im
Zehntel- oder Hundertstelmillimeterbereich, aus.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren der
eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei denen der Drucker in einfacher Weise konkrete
Signalwerte bzw. deren Änderungen zur Ansteuerung für einen oder eine Gruppe von Stellmotoren
unter Ausnutzung des bereits vorhandenen Bedienfeldes ortsdefiniert schnellstmöglich
in die Druckmaschine eingeben und anzeigen lassen kann.
[0005] Diese Aufgabe wird nach einer Grundausführung der Erfindung vorrichtungsmäßig dadurch
gelöst, daß zur Sollwerteingabe ein mit dem Bedienfeld in optischer Wirkverbindung
stehender Lichtgriffel als Lichtsender oder Lichtempfänger vorgesehen ist, der Ort
und Wert des Sollwertes für zumindest ein Stellglied durch seine optische Kontaktstelle
mit im Bedienfeld vorgesehenen und den Anzeigeelementen zugeordneten oder die Anzeigeelemente
selbst bildenden Lichtempfängern bzw. Lichtsendern definiert, wobei diese Lichtempfänger
oder Lichtsender zur Bestimmung ihres Ortes und damit Wertes in einem Zeittakt ansteuerbar
sind, und die Anzeigeelemente nicht nur zur Rückmeldung des Ist-Wertes, sondern auch
als Sollwertanzeige dienen.
[0006] Bei dieser Grundausführung der Erfindung kann der Lichtgriffel eine Lichtquelle aufweisen,
die mit im Anzeigefeld angeordneten lichtempfindlichen Elementen zusammenwirkt. Stattdessen
ist es auch denkbar, daß der Lichtgriffel einen Empfänger aufweist, der mit im Anzeigefeld
angeordneten lichtemittierenden Elementen zusammenwirkt. Diese lichtemittierenden
Elemente können gleichzeitig zur Anzeige herangezogen werden und beispielsweise auch
der Bildschirm einer Fernsehbildröhre oder einer anderen Kathodenstrahlrohre sein.
[0007] Bei einer anderen, gleichwertigen Lösung der Aufgabe ist zur Sollwerteingabe ein
mit dem Bedienfeld in optischer Wirkverbindung stehender Lichtgriffel vorgesehen,
der Lichtsender und Lichtempfänger zugleich ist und zur Bestimmung des Ortes und Wertes
des mittels des Lichtgriffels übertragenen Signales mit lichtabsorbierenden oder lichtreflektierenden
und in einem Zeittakt ansteuerbaren Elementen des Bedienfeldes zusammenwirkt. Das
mit dem Lichtgriffel korrespondierende Element ist dabei ein Anzeigeelement, das keine
Lichtenergie aussendet und deshalb mit geringem Stromverbrauch ankommt, z.B. ein Flüssigkristall-Element
(LCD).
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe in eigenständiger Weise auch noch dadurch gelöst,
daß zur Sollwerteingabe ein mit dem Bedienfeld in optischer Wirkverbindung stehender
Lichtgriffel vorgesehen ist, der jeweils an seiner optischen Kontaktstelle mit dem
Bedienfeld die besagte Wirkverbindung zwischen entsprechenden, in diesem Bedienfeld
vorgesehenen Elementen, ausgebildet als Lichtsender und Lichtempfänger, bildet, und
auf diese Weise Ort und Wert des durch den Lichtgriffel zu übertragenden Signals bestimmt.
Bei dieser Anordnung können für die vom Anzeigefeld darzustellenden Anzeigen dann
im Anzeigefeld Leuchtdioden vorgesehen sein. Die räumlich im Anzeigefeld angeordneten
lichtempfindlichen Elemente müssen von den Leuchtdioden ausreichend stark entkoppelt
sein. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß der Lichtgriffel unabhängig von
jeglicher elektrischer Energieversorgung ist und somit leitungslos ausgeführt werden
kann, wodurch durch Daten-und Energieübertragung hervorgerufene Störungen ausgeschlossen
werden.
[0009] Verfahrensgemäß besteht die Lösung der Aufgabe darin, daß Sollwerte und Befehle bzw.
deren Änderungen mittels eines Lichtgriffels in die Druckmaschine eingegeben werden,
wozu der Lichtgriffel auf dem Bedienfeld punktuell aufsetzbar oder in Richtung der
Aufeinanderfolge der Stellglieder bewegbar ist, wobei die Bewegung des Lichtgriffels
in dieser Richtung des Bedienfeldes geradlinig, stufen- oder kurvenförmig ausführbar
ist, und wobei die Sollwert- bzw. Befehlsübertragung mittels mit dem Lichtgriffel
korrespondierender optischer und/oder optoelektronischer Elemente im Bedienfeld erfolgt
und die Sollwerte und oder Befehle bzw. deren Änderungen zusätzlich zur Verstellung
eines oder einer Anzahl von links, rechts oder beidseitig der Eingabestelle im Bedienfeld
zugeordneten Stellmotoren auf den jeweils eingegeben Wert verwendbar sind.
[0010] Das Bedienfeld dient erfindungsgemäß gleichzeitig zur Anzeige der Ist-Werte und Soll-
Werte der Stellglieder. Der für diese Anzeige dienende Teil des Bedienfeldes wird
nachfolgend als Anzeigefeld bezeichnet. Es ist möglich, daß das gesamte Bedienfeld
gleichzeitig das Anzeigefeld ist.
[0011] Der Vorteil der Erfindung gemäß den vier zuvor erwähnten Lösungsvorschlägen liegt
in der einfachen und schnellen Eingabe von Daten und/oder Steuerbefehlen. Zum Beispiel
muß der Drucker dann, wenn er für einzelne Stellglieder oder für alle Stellglieder
neue oder geänderte Soll-Werte eingeben will, lediglich mit dem Lichtgriffel über
das Anzeigefeld fahren, nicht aber für jedes der Stellglieder einen Drehknopf oder
eine Taste oder dergl. bedienen. Die Bewegung des Lichtgriffels über das Anzeigefeld
ist dabei bevorzugt eine fortlaufende, im allgemeinen in Form einer mehr oder weniger
stark gewellten Kurve, die für den Drukker sehr einfach auszuführen ist. Eine punktuelle
Werteingabe, bei der der Drucker den Lichtgriffel jeweils auf bestimmten punkten des
Anzeigefeldes aufsetzt, anschließend vom Anzeigefeld entfernt und wieder auf einen
neuen Punkt aufsetzt, ist auch wahlweise möglich, jedoch nicht zwangsweise erforderlich.
Bei der Eingabe oder Veränderung weniger Einzelwerte versteht es sich von selbst,
daß der Einstellvorgang auch durch Aufsetzen des Lichtgriffels an bestimmten Punkten
des Anzeigefeldes erfolgen kann. Bezüglich der maximalen Geschwindigkeit, mit-der
der Drucker den Lichtgriffel über das Anzeigefeld führen darf, wird auf die späteren
Ausführungen verwiesen.
[0012] Obwohl die Erfindung hauptsächlich im Zusammenhang mit der Eingabe von Soll-Werten
zur Verstellung der Stellglieder für das Farbschichtdickenprofil erläutert wird, umfaßt
die Erfindung auch die Eingabe von anderen Daten, beispielsweise zur Verstellung der
Register einer Druckmaschine, wodurch das passergenaue Drucken verschiedener Farben
justiert werden kann, ebenso wie die Eingabe von Steuerbefehlen mittels des Lichtgriffels,
obwohl bei später beschriebenen Ausführungsbeispiel die Steuerbefehle mittels Drucktasten
eingegeben werden.
[0013] In Weiterbildung des Erfindungsgedankens sind die als Lichtempfänger und/oder Lichtsender
(Fotodioden oder Leuchtdioden) ausgebildeten Elemente in Form einer Matrix angeordnet,
bei der jedem Stellglied eine Reihe (Zonen ZI bis Z32) von Elementen zugeordnet ist
und bei der die Reihen quer zu ihrer eigenen Längsrichtung nebeneinander angeordnet
sind. Diese Anordnung war für den Fall von Leuchtdioden oben bereits angesprochen
worden. Jede Reihe von Dioden, die beim Ausführungsbeispiel als senkrechte Spalte
angeordnet ist, ist einem bestimmten Stellglied zugeordnet und enthält eine vorbestimmte
Anzahl von Dioden, beispielsweise sechzehn. Für den Fall einer Matrix aus Fotodioden
wird angenommen, daß dicht neben jeder Fotodiode noch eine Leuchtdiode angeordnet
ist. Die einzelnen Spalten von Dioden sind in geeigneten Abständen nebeneinander im
Anzeigefeld angeordnet, so daß die Stellung sämtlicher Stellglieder anhand des Aufleuchtens
der zur Anzeige dienenden Dioden im Anzeigefeld erkennbar ist.
[0014] Als allgemein verwendbare Betriebsart ist vorgesehen, daß der Drucker zum Eingeben
jedes einzelnen Sollwertes den Lichtgriffel an die gewünschte Stelle der dem betreffenden
Stellglied zugeordneten Diodenreihe (oder allgemeiner ausgedrückt an die entsprechende
Stelle des Anzeigefeldes) führen muß. Der Drucker kann dabei den Lichtgriffel von
links nach rechts oder von rechts nach links über das gesamte Anzeigefeld führen,
nur einen Teil der Länge des Anzeigefeldes bestreichen oder den Lichtgriffel nur an
einer oder an einigen wenigen gewünschten Stellen aufsetzen.
[0015] In bestimmten Fällen kann jedoch eine andere Betriebsart (Stufenprofil) des Lichtgriffels
vorteilhaft sein, die gemäß einer Ausführungsform der Erfindung schaltbar ist, und
bei der einziger an einer beliebigen Stelle des Bedienfeldes (Anzeigefeld) eingegebener
Soll- Wert für eines der Stellglieder als Soll-Wert für eine sich an dieser Stelle
anschließende vorbestimmte Gruppe der Stellglieder verwendet wird.
[0016] Die vorbestimmte Gruppe der Stellglieder kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung dabei alle diejenigen Stellglieder umfassen, die sich in der Darstellung
der Matrix (oder des Anzeigefeldes) auf einer vorbestimmten Seite, z.B. rechts, von
derjenigen Reihe der Elemente befinden, in die vom Lichtgriffel ein Soll-Wert eingegeben
wurde. Bei dieser soeben geschilderten Weiterbildung muß der Drucker daher z.B. dann,
wenn er für alle Stellglieder denselben Soll-Wert eingeben will, diesen Soll- Wert
lediglich an der am weitesten links liegenden Stelle des Anzeigefeldes eingeben, weil
dieser Soll-Wert automatisch für alle im Anzeigefeld weiter rechts liegenden Stellglieder
übernommen wird. Bei der gleichen Betriebsart kann der Drucker auch von links nach
rechts mit dem Lichtgriffel über das Anzeigefeld fahren und bewirkt dann im Endergebnis
die Eingabe der gleichen Soll-Werte, wie wenn er die oben erstgenannte Betriebsart
eingeschaltet hätte. Bei dem genannten Beispiel dieser zweiten Betriebsart kann der
Drucker jedoch nicht verschiedene Soll-Werte dadurch eingeben, daß er mit dem Lichtgriffel
von rechts nach links über das Anzeigefeld fährt. Diese geschilderte Ausführungsform
der Erfindung eignet sich besonders zur raschen Eingabe eines stufenförmigen Verlaufs
des Farbschicht- oder Feuchtschichtdickenprofils; diese Betriebsart wird daher nachfolgend
kurz als "Stufenprofil" bezeichnet, während die erstgenannte Betriebsart als "Profil"
bezeichnet wird.
[0017] Die vorbestimmte Gruppe von Stellgliedern, die auf den gleichen Soll-Wert eingestellt
wird wie diejenige, die vom Drucker mittels des Lichtgriffels direkt angesteuert wurde,
kann auch in der Form anders gewählt sein, daß der Stufenprofil des Lichtgriffels
derart umschaltbar ist, daß für die vorbestimmte Gruppe der Stellglieder mindestens
eine der folgenden Möglichkeiten einschaltbar ist: Die vorbestimmte Gruppe der Stellglieder
befindet sich rechts, links und/oder zu beiden Seiten von derjenigen Reihe der Elemente,
in die vom Lichtgriffel ein Soll-Wert eingegeben wurde. Beispielsweise können zwei
oder drei jeweils rechts und links von dem direkt angesteuerten Stellglied liegende
Stellglieder zu dieser Gruppe gehören, oder alle links vom angesteuerten Stellglied
liegende, oder alle. Einige oder alle dieser verschiedenen Möglichkeiten können vorteilhafterweise
durch den Drucker einschaltbar sein.
[0018] Wenn als Anzeigefeld eine Kathodenstrahlröhre bzw. ein Fernsehbildschirm vorgesehen
ist, so Kann das Zusammenwirken mit einem lichtempfindlichen Lichtgriffel in der von
Rechnern bekannten Weise dadurch folgen, daß der Bildschirm zeilenweise von dem Kathodenstrahl
beschrieben wird, wobei an denjenigen Stellen, an denen eine gesonderte bildliche
Darstellung nicht erfolgen soll, der Kathodenstrahl nur eine sehr geringe Bildschirmhelligkeit
hervorruft, die jedoch ausreicht, den Lichtempfänger im Lichtgriffel ansprechen zu
lassen. Aus dem Zeitpunkt, zu dem der Lichtgriffel aufgesetzt ist und in die entsprechende
Stelle eines Speichers wird dann die gewünschte Information eingegeben. Auf dem Bildschirm
wiederzugebende Informationen können durch eine größere Stromstärke des Elektronenstrahls
erzeugt werden, wie dies in der Fernsehtechnik bekannt und üblich ist.
[0019] Demgegenüber ist bei einer Ausführungsform der Erfindung, bei der das Anzeigefeld
eine Matrix von Leuchtdioden enthält, die neben ihrer Zusammenarbeit mit dem Lichtgriffel
auch für Anzeigezwecke dienen sollen, vorgesehen, daß die als Lichtsender ausgebildeten
Elemente in einer vorbestimmten Reihenfolge durch Stromimpulse beaufschlagt werden,
derart, daß diejenigen Elemente, die keine Anzeige bewirken, mit einem derart kurzen
Stromimpuls beaufschlagt werden, daß sie für das menschliche Auge als nicht leuchtend
oder nur schwach leuchtend erscheinen, wogegen diejenigen Elemente, die eine Anzeige
darstellen, mit einem relativ langen Stromimpuls beaufschlagt werden, der sie dem
menschlichen Auge als heller leuchtend erscheinen läßt, und daß diese Elemente zusätzlich
zu dem genannten langen Impuls mit einem kurzen Impuls beaufschlagt werden, und daß
der Lichtgriffel nur während der Zeiten der kurzen Impulse wirksam geschaltet ist.
[0020] Der Vorteil liegt hierbei insbesondere darin, daß eine rein digitale Ansteuerung
der Dioden möglich ist, da die Helligkeitssteuerung lediglich über eine Zeitsteuerung
des die Dioden durchfließenden Stroms erfolgt, wogegen die Stromstärke für alle Dioden
gleich sein kann. Diejenigen Dioden, die eine Anzeige bewirken, werden somit im Zeitmultiplex
betrieben, wobei sie während derjenigen Zeiten, in denen sie die Anzeige wiedergeben,
nicht zur Ansteuerung des Lichtgriffels geeignet sind, da der Lichtgriffel nicht wirksam
geschaltet ist. Diese Ausführungsform läßt sich besonders einfach verwirklichen, weil
beispielsweise die sechzehn Dioden einer Spalte, die einem bestimmten Stellglied zugeordnet
sind, zeitlich nacheinander mit jeweils einem kurzen Impuls beaufschlagt werden können,
wobei die zeitliche Lage dieser Impulse festliegt und somit eine Identifizierung der
jeweils leuchtenden Diode durch den Lichtgriffel zuläßt, und anschließend an diesen
Zeitraum, in dem jede der zum Beispiel 16 Dioden einmal kurz mit Strom beaufschlagt
wurde, ist ein längerer Zeitraum vorgesehen, in dem irgend eine der Dioden zur Darstellung
einer für den Drucker sichtbaren Anzeige mit Strom beaufschlagt wird; welche der Dioden
in diesem Zeitraum aufleuchtet, hängt beispielsweise lediglich von der jeweiligen
Ist-Stellung des der Spalte zugeordneten Stellglieds ab.
[0021] Es versteht sich, daß das Anzeigefeld auch zur Anzeige anderer Informationen mitverwendet
werden kann, beispielsweise zur Anzeige der vom Lichtgriffel eingegebenen Soll-Werte,
oder auch lediglich zur Quittierung, daß der Lichtgriffel in die betreffende Spalte
des Anzeigefelds eine Information eingegeben hat. Zur Unterscheidung von der Anzeige
für den Ist-Wert könnten diese weiteren Anzeigen durch eine von der Anzeige des Ist-Werts
abweichende Leuchtdauer, beispielsweise durch ein flackerndes Aufleuchten, gekennzeichnet
sein. Es besteht auch die Möglichkeit, eine lediglich zur Quittungsgabe dienende gesonderte
Leuchtdiode in jeder Spalte vorzusehen.
[0022] In Abhängigkeit von der Anzahl der Leuchtdioden des gesamten Anzeigefelds und der
Taktfrequenz, mit der die Leuchtdioden nacheinander zur Identifizierung der Stellung
des Lichtgriffels kurzzeitig zum Aufleuchten gebracht werden, außerdem in Abhängigkeit
von der vom Lichtgriffel erfaßten Fläche, genauer von deren Durchmesser, ist die Bewegungsgeschwindigkeit,
mit der der Drucker den Lichtgriffel über das Anzeigenfeld führen darf, begrenzt.
Bei den im späteren Ausführungsbeispiel erläuterten Werten beträgt diese maximale
Fahrgeschwindigkeit des Lichtgriffels bei der Betriebsart Grobanzeige 60 cm/s.
[0023] Die zulässige Bewegungsgeschwindigkeit des Lichtgriffels läßt sich bei einer Weiterbildung
der Erfindung steigern. Bei dieser Weiterbildung sind zwei Ansteuerzyklen für die
Elemente vorgesehen, wobei bei einem ersten Ansteuerzyklus alle Elemente in einer
vorbestimmten Reihenfolge mit einer vorgegebenen Impulsfolgegeschwindigkeit mit kurzen
Impulsen für den Lichtgriffelbetrieb angesteuert werden und die Anordnung so getroffen
ist, daß nach dem Eingeben eines SollWertes durch den Lichtgriffel an einer beliebigen
Stelle der Matrix ein zweiter Ansteuerzyklus einsetzt, der mit derselben Impulsfolgegeschwindigkeit
nur einen Teil der Elemente an derjenigen Stelle des Anzeigefelds, an der der Lichtgriffel
zum Eingeben des SollWerts aufgesetzt wurde, ansteuert. Während des ersten Ansteuerzyklus
wird mit Sicherheit erkannt, daß der Drucker an irgendeiner Stelle des Anzeigefelds
den Lichtgriffel aufsetzt. Es wird dann auf den zweiten Ansteuerzyklus umgeschaltet
und nicht mehr das gesamte Anzeigefeld angesteuert, sondern nur ein Teil des Anzeigefelds
in der Umgebung des gerade aufgesetzten Lichtgriffels, und die einzelnen Spalten der
Matrix des Anzeigefeldes in diesem Bereich können daher häufiger hintereinander angesteuert
werden und somit kann der Lichtgriffel in diesem angesteuerten Bereich schneller bewegt
werden als bei dem ersten Ansteuerzyklus. Der bei dem zweiten Ansteuerzyklus jeweils
angesteuerte Bereich des Anzeigefelds wandert bei einer Bewegung des Lichtgriffels
mit. Wird während einer vorbestimmten Zeit durch den Lichtgriffel keine weitere Information
in die Vorrichtung eingegeben, so schließt die Vorrichtung hieraus, daß der Drucker
den Lichtgriffel vom Anzeigefeld wieder entfernt hat, und schaltet wieder auf den
ersten Ansteuerzyklus zurück.
[0024] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführunsgsbeispiels der Erfindung anhang der Zeichnung
rdie erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen
Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei
einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein. Es zeigen
Fig. 1 eine vereinfachte schematische Darstellung einer Druckmaschine mit einem Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines mit einem Stellzylinder gekoppelten Stellmotors,
Fig. 3 die Draufsicht auf das mit Leuchtdioden bestückte Anzelgereld der Einstellvorrichtung,
teilweise abgebrochen,
Fig. 4 ein Prinzipschaltbild der Elektronik der Einstellvorrichtung,
Fig. 5a und 5b ein Impulsdiagramm,
Fig. 6 ein Impulsdiagramm,
Fig. 7 ein weiteres Impulsdiagramm.
[0025] Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht teilweise abgebrochen eine Offset-Druckmaschine
1 mit fünf Druckwerken, von denen zwei nicht sichtbar ist. In einem der Maschinenteile
sind einige Teile eines Druckwerks 9 dargestellt. Das Druckwerk weist einen Plattenzylinder
2 auf, der die Druckplatte trägt und mit dem Gummituchzylinder 3 zusammenwirkt, der
die Druckfarbe auf das zu begruckende Papier überträgt, das zwischen dem Gummituchzylinder
1 und einem Gegendruckzylinder 4 hindurchläuft. Vom zugehörigen Farbwerk ist lediglich
der Farbdosierkasten 5 mit Duktor 6 sichtbar. Am unteren Bereich des Farbdosierkastens
5 befindet sich ein geteiltes Farbmesser 7, das aus einer Reihe von Stellzylindern
15 (Fig. 2) besteht, von denen jeder mit einem Stellmotor 9 verbunden ist. Dem Druckwerk
8 ist außerdem ein Feuchtwerk 11 zugeordnet, das einen Wasserbehälter 12 aufweist.
Zahlreiche weitere Einrichtungen, insbesondere Walzen zum Transport der Druckfarbe
und des Wassers sowie Transportrollen sind der Einfachheit halber nicht dargestellt.
[0026] Fig. 2 zeigt vereinfacht den Verstellmechanismus für einen der Stellzylinder 15 des
geteilten Farbmessers. Der als Gleichstrommotor ausgebildete Stellmotor 9 treibt eine
Welle 15 an, mit der ein Potentiometer 17 gekoppelt ist. Die Welle 16 trägt einen
an ihrem Ende mit Gewinde versehenen Abschnitt 18, auf dem ein Verstellstück 19 schraubbar
gerührt ist, das über einen Lenker 20 mit einem mit dem Stellzylinder starr verbundenen
Hebel 21 verhunden ist. Der untere Boden des Farbdosierkastens 5 wird durch eine Kunststoff-Folie
22 gebildet, und je nach Stellung des eine exzentrische Abdrehung 14 aufweisenden
Stellzylinders 15 wird diese Kunststoff-Folie 22 mehr oder weniger dicht an die Außenfläche
des Duktors 6 herangedrückt und dadurch ein mehr oder weniger dicker Spalt 23 gebildet,
durch den die Farbe zum unteren Bereich der Duktorwalze 6 gelangen kann. Die Farbe
wird dann von weiteren Walzen des Farbwerks in nicht näher dargestellter Weise abgenommen.
Die Verstellung des Stellzylinders 15 erfolgt somit durch eine Verschiebung des Verstellstücks
19 infolge einer Drehbewegung des Stellmotors 9. Zwei der elektrischen Anschlüsse
des potentiometers 17 sind an eine Spannunesquelle geführt, der Schleifer des Potentiometers
ist über eine dritte Leitung 24 herausgeführt. Das Potentiometer 17 gestattet somit,
die jeweilige Stellung des Stellzylinders 15 elektrisch genau zu messen. Jedem der
Druckwerke der Druckmaschine sind 32 Stellzylinder 15 zugeordnet. Die elektrischen
Anschlüsse 25 und 26 sämtlicher Stellmotoren 9 und die Leitungen 24 sämtlicher Potentiometer
17 sind über ein Kabel 27 zu einem Steuergerät 30 geführt, das ein mit Leuchtdioden
bestücktes Anzeigefeld 31 aufweist, auf dem mittels einer Tastatur 32 wahlweise die
Ist-Stellungen der Stellzylinder 15 jedes der einzelnen Druckwerke zur Anzeige gebracht
werden können. Das Steuergerät 30 weist einen Lichtgriffel 33 auf, der über eine Anschlußleitung
34 mit dem Steuergerät verbunden ist. Der Lichtgriffel 33 enthält ein lichtempfindliches
Organ, zum Beispiel einen Fototransistor. Der Lichtgriffel 33, der etwa die Größe
und Gestalt eines Kugelschreibers hat, kann von Hand über das Anzeigefeld 31 bewegt
werden, um Daten in das Steuergerät 30 einzugeben. Die Tastatur 12 enthält eine Vielzahl
von Drucktasten zur Steuerung des Steuergerätes 30.
[0027] In Fig. 3 ist das Anzeigefeld 31 gesondert dargestellt. Das Anzeigefeld 31 enthält
im Beispiel zweiunddreißig Spalten mit jeweils sechzehn Leuchtdioden 35. Die einzelnen
Spalten, von denen wegen der abgebrochenen Darstellung nur insgesamt 4 dargestellt
sind, sind mit Z 1, Z 2,... bis Z 31, Z 32 bezeichnet und hierdurch ist die Zuordnung
zu den insgesamt 32 Stellzylindern oder 32 Farbzonen eines Druckwerks angedeutet.
[0028] Die Anzeige der Stellung der Stellzylinder 15 eines durch die Tastatur ausgewählten
Druckwerks der Druckmaschine 1 kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen. Bei
der Darstellungsart Grobanzeige leuchtet von jeder Spalte der Leuchtdioden 35 genau
eine Diode hell auf, so daß auf diese Weise 16 unterschiedliche Stellungen der jeweils
zugeordneten Stellzylinder 15 auf dem Anzeigefeld 31 ablesbar sind. In der Stellung
Feinanzeige ist zusätzlich der je zwei unmittelbar- aufeina
dderfolgenden Leuchtdioden 35 einer Spalte zugeordnete Verstellbereich der Stellzylinder
15 in sechzehn Schritte unterteilt, und diese Zwischenwerte werden durch eine zusätzlich
zu der stark leuchtenden Diode aufleuchtende schwächer leuchtende Leuchtdiode 35 derselben
Spalte angezeigt. Auf diese Weise ist es bei der Anzeigeart Feinanzeige möglich, insgesamt
16x16=256 unterschiedliche Stellungen jedes Stellzylinders 15 anzuzeigen. Da jeder
Stellzylinder einer Farbzone zugeordnet ist, werden nachfolgend die Spalten von Leuchtdioden
auch als "Zonen" bezeichnet.
[0029] Im Schaltbild der Fig. 4 ist ein 16-stelliger binärer Zähler 41 vorgesehen, dem als
Eingangssignal ein Rechtecktakt mit einer Frequenz von 1,28 MHz zugeführt wird, und
dessen Zählstufen aus diesem Taktsignal Signale mit geringerer Frequenz erzeugen.
Und zwar hat das Taktsignal T1 die halbe Taktfrequenz, das Taktsignal T2 ein Viertel
der Taktfrequenz, usw. bis zum Taktsignal T14, dessen Frequenz der Taktfrequenz multipliziert
mit dem Faktor 2-14 entspricht. Diese Taktsignale sind in den Fig. 5a und 5b dargestellt,
wobei der Zeitmagstab der Fig. 5b gegenüber der Fig. 5a stark gerafft ist, was aus
dem Vergleich der Taktsignale T6 in den beiden Fig. 5a und 5b ersichtlich ist.
[0030] Die Signale T9 bis T13 (Adresse für Grobanzeige) einerseits und T10 bis T14 (Adresse
für Feinanzeige) andererseits werden einem 5x2 zu 1-Multiplexer 42 zugeführt, der
die Signale-T10 bis T14, die die Adresse zur Ansteuerung der einzelnen Spalten oder
Zonen des Anzeigefelds 31 sind, über den Decodierer 43 dem Anzeigefeld 31 zuführt,
in dem die Leuchtdioden in Form einer Matrix angeordnet sind, und diese Zonenadresse
T10 bis T14 bzw. T9 bis T13 außerdem einem Adresstreiber 44 zuführt, mit dessen Hilfe
aus dem Anzeigespeicher 45 Informationen über die augenblicklichen Ist-Werte der einzelnen
Stellglieder ausgelesen und im Anzeigefeld 31 angezeigt werden können. Die Signale
T3 bis T6 gelangen vom Zähler 41 zu einem Umschalter 46, von dem aus sie über einen
Treiber 47 über einen Umschalter 48 und einen Decodierer 49 zur Ansteuerung der einzelnen
Leuchtdioden jeder Zone verwendet werden können. Die den Umschalter 46 verlassenden
Signale gelangen auch zu einem Latch 50, in dem bei der Betriebsart Stufenprofil der
vom Lichtgriffel einmalig eingegebene Wert gespeichert werden kann. Der Ausgang des
Latch 50 ist einerseits mit Eingängen des Anzeigespeichers 45 verbunden, andererseits
mit Eingängen von zwei bidirektionalen Treibern 51 und 52, von denen der Treiber 52
auch mit dem Treiber 47 und dem Umschalter 48 verbunden ist. Der Treiber 51 gestattet
es, Daten aus der in Fig. 4 gezeigten Schaltung nach außerhalb zu geben, um sie beispielsweise
einem Rechner einzugeben. Dem gleichen Zweck dient ein Adresstreiber 53, der die Ansteuerung
des Anzeigespeichers 45 über einen Rechner gestattet. Dieser nicht dargestellte Rechner
kann vorgesehen sein, um die von den einzelnen Potentiometern 17 (Fig. 2) gelieferten
Signale in für die Anzeige auf dem Anzeigefeld 31 geeignete Signale umzuformen und
in den Anzeigespeicher 45 einzugeben. Einer Steuerlogik 55 werden vom Zähler 41 die
Signale T1, T2, T7 und T8 zugeführt. Die Steuerlogik ist mittels in Fig.4 eingezeichneter
Steuerleitungen mit den verschiedenen Komponenten der dargestellten Schaltung verbunden,
außerdem führt zu ihr eine Steuerleitung 56, mit der der Steuerlogik 55 mitgeteilt
wird, ob eine Grobanzeige oder Grobanzeige mit Feinanzeige auf dem Anzeigefeld 31
vorgenommen werden soll. Über eine Leitung 57 kann der Steuerlogik 55 außerdem von
dem genannten externen Rechner ein Schreibsignal oder ein Lesesignal zugeführt werden.
Die Steuerlogik steuert entsprechend dem auf der Leitung 55 zugeführten Signal die
Umschaltung von Grobanzeige auf Grob- mit Feinanzeige, die nachfolgend vereinfachend
als Feinanzeige bezeichnet wird, das Lesen von Daten aus dem Rechner und das Schreiben
von Daten in den Rechner, das Profilschreiben mit dem Lichtgriffel, bei dem die tatsächliche
Stellung des Lichtgriffels bei jeder Zone erfaßt wird und das Stufenprofilschreiben,
bei dem die Stellung des Lichtgriffels bei der tatsächlich abgetasteten Zone von Leuchtdioden,
also die Daten dieser Zone, für alle weiter rechts davon liegenden Zonen auf den gleichen
Wert gesetzt werden.
[0031] Vom Umschalter 46 sind die Datenwege zu dem Latch 50 und von dort weiter zu dem Speicher
45 und den Treibern 51 und 52 sowie zum Treiher 47 und von dort weiter zu den Treiber
52 und 48 jeweils doppelt vorgesehen, und zwar einerseits für die Grobanzeige und
andererseits für die Feinanzeige. Der Umschalter 48 schaltet in Abhängigkeit von seiner
Ansteuerung von der Steuerlogik 55 her jeweils einen seiner Eingänge (Grobdaten oder
Feindaten) auf seinen Ausgang, der mit dem Decodierer 49 verbunden ist. Die hier als
"Daten" bezeichnete Information kennzeichnet einen Soll-bzw. Istwert eines Stellgliedes
einer Zone und somit eine der 16 Dioden einer Spalte oder Zone, die durch die hier
als "Adresse" bezeichnete Information bestimmt wird.
[0032] Die Signale T1, T2, T7 und T8 werden der Steuerlogik unter anderem aus folgendem
Grund zugeführt:
Die Ansteuerzeit einer Leuchtdiode beim Lichtgriffelbetrieb beträgt ungefähr 3 us,
der Lichtgriffel darf aber nur eine erheblich kürzere Zeit aktiv sein, oder sein Signal
darf nur während einer erheblich kürzeren Zeit ausgewertet werden. Die Signale T0,
T1 und T2 dienen zur Erzeugung des Freigabesignals des Lichtgriffels, und zwar darf
der Lichtgriffel nicht zu Beginn der Stromflußzeit durch die Leuchtdiode eingeschaltet
werden, sondern muß etwas später eingeschaltet werden weil die Leuchtdiode tatsächlich
erst eine kurze Zeit nach Einschalten des Stroms, bedingt durch die Transistor Schaltzeiten,
zu leuchten beginnt; im Beispiel wird der Lichtgriffel etwa 0,8 (lS später eingeschaltet als die Stromflußzeit der Leuchtdiode. Dem Lichtgriffel ist
in der Steuerlogik 55 zur kurzzeitigen Speicherung des vom Lichtgriffel aufgenommenen
Signals ein Flip-Flop zugeordnet, das gesetzt wird, wenn der Lichtgriffel Licht erkennt.
Dieses Flip-Flop nuß bei der Betriebsart Profil rechtzeitig durch das LG-Reset-Signal
zurückgesetzt werden. damit der Lichtgriffel zur Aufnahme eines weiteren Lichtimpulses
einer anderen Leuchtdiode bereit ist. Wenn der Strom durch die Leuchtdiode abgeschaltet
wird, so leuchtet die Leuchtdiode tatsächlich wegen der noch vorhandenen Ladungen
eine kurze Zeit weiter; im Ausführungsbeispiel wird der Stfem durch die Leuchtdiode mit dem LED-Freigabe-Signal nach Ablauf der halben Ansteuerzeit
der Leuchtdiode abgeschaltet. Der Lichtgriffel wird bereits vor dem Ende der Leuchtzeit
der Leuchtdiode abgeschaltet, damit das genannte Flip-Flop zurückgesetzt werden kann
und der Lichtgriffel zum Aufnehmen des Lichtimpulses der nächsten Leuchtdiode vorbereitet
werden kann. Der Lichtgriffel ist also für eine Leuchtdiode, für die 3 µs zur Verfügung
stehen, nur etwa 1,5 µs in Betrieb, wobei je 0,75 kts am Anfang und Ende fehlen. Nach
Ablauf dieser 1,5 µs wird der Lichtgriffel gesperrt. Das Flip-Flop hält dann den gespeicherten
Wert noch eine kurze Zeit, und zwar so lange, daß dieser Wert in den Anzeigespeicher
45 übernommen werden kann, dann wird das Flip-Flop wie oben geschildert durch des
LG-Reset-Signal zurückgesetzt und bleibt für einige Zeit lang zurückgesetzt und somit
inaktiv, bis der Lichtgriffel nach 0,75 J.ls in der Mitte der Leuchtzeit der folgenden
Diode wieder aktiv wird. Die Signale T7 und T8, die die Grob-und Feinanzeige mittels
der Leuchtdioden steuern, müssen beide ein niedriges Potential haben, damit der Lichtgriffel
aktiv sein kann.
[0033] Die Steuerlogik erzeugt noch weitere Ansteuersignale für den Anzeigespeicher 45,
und zwar ein Signal CS (Chip-Auswahlsignal) zum Lesen aus dem Speicher, außerdem ein
Schreibsignal WE Grob mit der Bedeutung Schreiben grob und WE Fein mit der Bedeutung
Schreiben fein. Das Anzeigefeld 31 zeigt stets die im Anzeigesneicher 45 enthaltenen
Daten an. Wenn der Drucker keine Eingabe mit dem Lichtgriffel beabsichtigt, befindet
sich die Vorrichtung in einem Zustand, in dem im Anzeigespeicher 45 die Ist-Werte
der Stellglieder enthalten sind und somit angezeigt werden. Wenn der Drucker durch
Eingabe eines entsprechenden Steuerbefehls (im Ausführungsbeispiel über eine Drucktaste)
die Vorrichtung auf den Lichtgriffelbetrieb umschaltet, so werden zunächst noch weiterhin
die soeben genannten Ist-Werteangezeigt. Sobald jedoch der Drucker durch den Lichtgriffel
für eine Zone einen Soll-Wert eingegeben hat, wird in dieser Zone sofort dieser Soll-Wert
angezeigt, aber nicht mehr der Ist-Wert.
[0034] Die Schreibsignale WE Grob und Fein werden bei der Lichtgriffelbetriebsart Profil
bei jedem vom Lichtgriffel erkannten Lichtimpuls erzeugt, während sie bei der Lichtgriffelbetriebsart
Stufenprofil zum Einschreiben der Information in diejenigen Speicherplätze, die den
rechts von der vom Lichtgriffel gerade erfaßten Zone liegenden Zonen entsprechen,
dienen.
[0035] In Fig. 5a sind zwischen den die Signale T2 und T3 darstellenden Kurvenzügen noch
die Signale für die soeben erwähnte Lichtgriffelfreigabe (LG-Freigabe), für das Zurücksetzen
des dem Lichtgriffel zugeordneten Flip-Fop (LG-FF-Reset) und das Signal für, die Anschaltung
der Leuchtdiode (LED-Freigabe) eingezeichnet.
[0036] Im unteren Teil der Fig. 5b sind deswegen, weil bei den Signalen T12 bis T14 der
Platz auf der Zeichnung nicht zur Darstellung einer vollen Periode der jeweiligen
Signale ausreicht, die Zeitdauern für jeweils eine halbe Periode eingetragen. Dies
gilt auch für dass Signal T5 in Fig. 5a.
[0037] Fig. 6 zeigt den zeitlichen Verlauf der Ansteuerung der einzelnen Leuchtdioden der
einzelnen Zonen 1 bis 32 für den Betriebszustand Lichtgriffeleingabe mit Grobanzeige
der Ist-Werte. In der Zone 1 wird während eines Zeitraums von 50 µs jede der sechzehn
Leuchtdioden durch einen kurzen Stromimpuls beaufschlagt, anschließend wird diejenige
Leuchtdiode, die zur Grobanzeige für das menschliche Auge deutlich sichtbar leuchten
soll, während 50 µs angesteuert; anschließend erfolgt dann in der gleichen Weise die
An steuerung der Leuchtdioden der Zonen 2 usw. bis 32, an die sich dann wieder die
Ansteuerung der Zone 1 anschließt. Der Lichtgriffel ist während derjenigen Zeiten,
in denen die die Grobänzeige bewirkende Diode während der dargestellte Zeit von 50
us angesteuert wird, jeweils nicht aktiv.
[0038] Fig. 7 zeigt eine der Fig. 6 ähnliche Darstellung eines Zeitdiagramms, hier jedoch
für die Betriebsart Lichtgriffelbetrieb mit Feinanzeide der Ist-Werte, wobei bei der
Feinanzeige, wie oben erwähnt, auch eine Grobanzeige erfolgt. Für die einzelnen Zonen,
beispielsweise die Zone 1, ist wie bei Fig. 6 während der ersten 50 µs die jeweils
kurzzeitige Ansteuerung aller Leuchtdioden dieser Zone vorgesehen, anschließend wird
die die Feinanzeige bewirkende Leuchtdiode 50 Ils lang angesteuert, und schließlich
wird die die Grobanzeige bewirkende Leuchtdiode 100 Ils lang mit Strom beaufschlagt;
wegen der längeren Leuchtzeit erscheint daher die letztgenannte Leuchtdiode dem menschlichen
Auge heller. Anschließend an diese Zeit von 100 Ils für die Grobanzeigediode schließen
sich die 50 µs der nächsten Zone an, in denen die einzelnen Leuchtdioden jeweils einmal
kurzzeitig mit Strom beaufschlagt werden um den Lichtgriffelbetrieb zu ermöglichen.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Betriebsart ist der Lichtgriffel jeweils während denjenigen
Zeiten nicht in Betrieb, in denen die Feinanzeigediode und die Grobanzeigediode der
einzelnen Zonen jeweils 50 µs lang bzw. 100 µs lang mit Strom beaufschlagt wird.
[0039] Bei der in Fig. 6 dargestellten Betriebsart Grobanzeige mit Lichtgriffelbetrieb beträgt
die Durchlaufzeit oder Periodenzeit von der Ansteuerung der ersten Leuchtdiode Bis
zur Ansteuerung der letzten Leuchtdiode 32x100 µs, also insgesamt 3,2 ms. Unter der
Annahme, daß der Lichtgriffel ein Sehfeld von 2 mm Durchmesser hat und daß der Leuchtpunkt
der Leuchtdiode selbst verschwindend klein ist, ergibt sich hieraus eine maximal zulässige
Verfahrgeschwindigkeit v, mit der der Lichtgriffel vom Drucker über das Anzeigefeld
hinwegbewegt werden darf:

[0040] Diese Verfahrgeschwindigkeit dürfte im allgemeinen ausreichend sein. Wird dagegen
die Betriebsart Lichtgriffelbetrieb mit Feinanzeige gemäß Fig. 7 verwendet, so sinkt
wegen der doppelt so hohen Gesamtdurchlaufzeit oder Periodenzeit von 6,4 ms die zulässige
maximale Lichtgriffelverfahrgeschwindigkeit auf 0,3 m/s. Auch diese Geschwindigkeit
dürfte in den meisten Fällen ausreichen, da im allgemeinen der Drucker bei dieser
Betriebsart nicht die Sollwerte durch Zeichnen eines möglicherweise nur mäßig geschwungenen
Linienzuges auf dem Anzeigefeld eingeben kann, sondern da er im allgemeinen bei den
einzelnen Zonen optisch voneinander stärker abweichende Werte eingeben muß, beispielsweise
bei einigen Zonen die unterste Leuchtdiode ansteuern muß und bei anderen die oberste.
[0041] Wird dennoch gewünscht, die soeben geschilderte maximale Verfahrgeschwindigkeit des
Lichtgriffels zu erhöhen, so kann dies in der Weise geschehen, wie dies eingangs bereits
beschrieben wurde, und zwar wird dann die Anordnung so getroffen, daß die Steuervorrichtung
zunächst beispielsweise in der in Fig. 6 gezeigten Betriebsart das Anzeigefeld abtastet
und zwar solange, bis die in der Steuervorrichtung enthaltene Elektronik erkennt,
daß der Drucker den Lichtgriffel an einer Stelle des Anzeigefeldes aufgesetzt hat,
also einen Sollwert eingegeben hat. Es wird nun die Ansteuerung der einzelnen Dioden
auf eine weitere Betriebsart umgeschaltet, in der die Zeitintervalle. in denen in
jeder Zone genau eine Diode zur Grobanzeige angesteuert wird, zwar unverändert bleiben.
Es werden aber dabei lediglich für die vom Lichtgriffel gerade angesteuerte Zone und
für eine Anzahl von dieser Zone benachbarten Zonen, beispielsweise je zwei Zonen rechts
und links von der gerade angesteuerten Zone, die für die Lichtgriffelzeit charakteristischen
Einzelimpulse, von denen 16 Impulse innerhalb eines Zeitaums von 50 µs aufeinander
folgen, zugeführt. Wird angenommen, daß der Lichtgriffel auf die Zone 22 im Anzeigefeld
aufgesetzt wurde, so ist demnach die Anordnung beispielsweise so getroffen, daß die
in Fig. 6 in Zone 1 eingezeichneten Einzelimpulse nicht der Zone 1 zugeführt werden,
sondern der Zone 20, daß anschließend der Zone 1 der Impuls von 50 µs Länge zur Ansteuerung
der Grobanzeigediode zugeführt wird, anschließend werden die in Zone 2 in Fig. 6 gezeigten
Einzelimpulse den Dioden der Zone 21 zugeführt und so weiter, und es werden die Einzelimpulse,
die in Fig. 6 der dort nicht gezeigten Zone 5 zuzuordnen wären, der Zone 25 zugeordnet.
Die in Fig. 6 der nicht gezeigten Zone zugeordneten Einzelimpulse würden dann wieder
der Zone 20 zugeordnet und so fort.
[0042] Auf diese Weise erfolgt die Ansteuerung der Zonen 20 bis 25 mit Einzelimpulsen, auf
die der Lichtgriffel ansprechen kann, sehr viel häufiger als bei der Betriebsart nach
Fig. 6.
[0043] Es kann daher der Drucker den Lichtgriffel in diesem Bereich der Zonen 20 bis 25
sehr viel schneller verfahren als mit der obengenannten Geschwindigkeit von 0,6 m/s.
Diese maximal zulässige Verfahrgeschwindigkeit beträgt im letzt genannten Beispiel
etwa 4 m/s.
[0044] Wird von der Elektronik eine vorbestimmte Zeit lang keine Sollwerteingabe beobachtet,
weil beispielsweise der Drucker den Lichtgriffel zu langsam über das Anzeigefeld hinwegbewegt
und somit die beim speziellen Ausführungsbeispiel in einem gegenseitigen Abstand von
32 mm voneinander angeordneten Leuchtdiodenspalten nicht in ausreichend kurzen Zeitabständen
überquert, oder weil er den Lichtgriffel vom Anzeigefeld abgenommen hat, so schaltet
die Elektronik wieder auf die in Fig. 6 dargestellte Betriebsart um, weil in einem
derartigen Fall die Möglichkeit besteht, daß der Drucker den Lichtgriffel durch die
Luft an einen anderen Punkt des Anzeigefelds führt, der von der soeben geschilderten
schnellen Abtastung nicht erfaßt ist. Bei einem derartigen Führen des Lichtgriffels
durch die Luft kann der Lich
tgriffel keine Lichtimpulse der Leuchtdioden aufnehmen. Die Zeitspanne, nach der die
Elektronik bei Nichterkennen der Eingabe eines Sollwertes auf die in Fig. 6 dargestellte
Betriebsart zurückschaltet, kann beispielsweise 0,1 bis 0,2 s betragen.
[0045] Es versteht sich, daß die soeben geschilderte Umschaltung der Abtastgeschwindigkeit
zwecks Erhöhung der maximal zulässigen Verfahrgeschwindigkeit des Lichtgriffels analog
auch bei der Betriebsart Grobanzeige mit Feinanzeige und Lichtgriffelbetrieb die in
Fig. 7 dargestellt ist, mit den erfordelichen Abwandlungen vorgenommen werden kann.
[0046] Es sind auch andere Möglichkeiten der schnellen Abtastung der Leuchtdioden in einem
Gebiet des Anzeigefelds, das dem Aufsetzpunkt des Lichtgriffels benachbart ist, möglich.
So ist es denkbar, zunächst alle Spalten zur Orobanzeige anzusteuern, und erst anschließend
das soeben genannte engere Gebiet mit kurzen Impulsen für den Lichtgriffelbetrieb
anzusteuern.
[0047] Besonders bei dem letztgenannten Beispiel kann es zur Erhöhung der maximalen Verfahrgeschwindigkeit
des Lichtgriffels zweckmäßig sein, die Leuchtdauer der einzelnen zur Grobanzeige verwendeten
Leuchtdioden gegenüber dem im Beispiel genannten Wert von 50 µs zu verkürzen, beispielsweise
auf 8 us. Dies ist nur dann ohne Dunklerwerden der Leuchtdioden zulässig, wenn die
gesamte Durchlaufzeit oder Periodendauer von der Ansteuerung der ersten Leuchtdiode
des Anzeigefelds bis zu letzten Leuchtdiode gegenüber den genannten 3,2 ms verkürzt
wird,
[0048] In dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel sind für die einzelnen komponenten
der Schaltung folgende integrierte
[0049] Zähler 41. LS 163. Multiplexer 42: LS 157; Decoder 43 und 49: 4 bzw 2 x LS 138; Treib&)--44,__
47 und 53, Unschalter 46: LS 244; Umschalter 48: LS 157; Latch 50: LS 373; Treiber
51 und 52: LS 645; Anzeigespeicher 45: 2101 A oder 2148.
[0050] Die Treiber 44 und 53 sowie 51 und 52 sind integrierte Schaltungen mit Tri-State-Ausgängen
[0051] Die Steuerlogik 55 enthält folgende integrierte Schaltungen:
LS 00, LS 10, LS 22, LS 30, S 133, LS 32, LS 86, LS 04, LS 02, LS 27, LS 08, LS 11,
LS 21.
1. Vorrichtung zum Verstellen einer Mehrzahl von Stellgliedern (51-21) für das Farbschicht-und/oder
Feuchtschichtdickenprofil und/oder für die Registerverstellung in einer Druckmaschine
(1) mit einem Bedienfeld (31) aus mehreren oder einer Vielzahl von Anzeigeelementen,
von denen jedes Element einen Stellwert eines Stellgliedes (15-21) repräsentiert und
als Rückmeldung für einen entsprechenden Ist-Wert dient,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Sollwerteingabe ein mit dem Bedienfeld (31) in optischer Wirkverbindung stehender
Lichtgriffel (33) als Lichtsender oder Lichtempfänger vorgesehen ist, der Ort und
Wert des Sollwertes für zumindest ein Stellglied (15-21) durch seine optische Kontaktstelle
mit im Bedienfeld (31) vorgesehenen und den Anzeigeelementen (35) zugeordneten oder
die Anzeigeelemente (35) selbst bildenden Lichtempfängern bzw. Lichtsendern definiert,
wobei diese Lichtempfänger oder Lichtsender zur Bestimmung ihres Ortes und damit Wertes
in einem Zeittakt ansteuerbar sind und die Anzeigeelemente (35) nicht nur zur Rückmeldung
des Ist-Wertes, sondern auch als Sollwertanzeige dienen.
2. Vorrichtung zum Verstellen einer Mehrzahl von Stellgliedern (15-21) für das Farbschicht-und/oder
Feuchtschichtdickenprofil und/oder für die Registerverstellung in einer Druckmaschine
(1) mit einem Bedienfeld (31) aus mehreren oder einer Vielzahl von Anzeigeelementen,
von denen jedes Element einen Stellwert eines Stellgliedes (15-21 repräsentiert und
als Rückmeldung für einen entsprechenden Ist-Wert dient,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Sollwerteingabe ein mit dem Bedienfeld (31) in optischer Wirkverbindung stehender
Lichtgriffel (33) vorgesehen ist, der Lichtsender und Lichtempfänger zugleich ist
und zur Bestimmung des Ortes und Wertes des mittels des Lichtgriffels (33) übertragenen
Signales mit lichtabsorbierenden oder lichtreflektierenden und in einem Zeittakt ansteuerbaren
Elementen (35) des Bedienfeldes (31) zusammenwirkt.
3. Vorrichtung zum Verstellen einer Mehrzahl von Stellgliedern (15-21) für das Farbschicht
und/oder Feuchtschichtdickenprofil und/oder für die Registerverstellung in einer Druckmaschine
(1) mit einem Bedienfeld (31) aus mehreren oder einer Vielzahl von Anzeigeelementen
(35), von denen jedes Element einen Stellwert eines Stellgliedes (15-21) repräsentiert
und als Rückmeldung für einen entsprechenden Ist-Wert dient, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Sollwerteingabe ein mit dem Bedienfeld (31) in optischer Wirkverbindung stehender
Lichtgriffel (33) vorgesehen ist, der jeweils an seiner optischen Kontaktstelle mit
dem Bedienfeld (31) die besagte Wirkverbindung zwischen entsprechenden, in diesem
Bedienfeld (31) vorgesehenen Elementen (35), ausgebildet als Lichtsender und Lichtempfänger,
bildet und auf diese Weise Ort und Wert des durch den Lichtgriffel (33) zu übertragenden
Signals bestimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die zur Anzeige vorgesehenen Elemente (35) in einem Zeittakt ansteuerbar
sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als Lichtempfänger und/oder Lichtsender (Fotodioden bzw. Leuchtdioden) ausgebildeten
Elemente (35) in Form einer Matrix angeordnet sind, bei der jedem Stellglied (15-21)
eine Reihe (Zonen Z 1 bis Z 32) von Elementen (35) zugeordnet ist, und bei der die
Reihen quer zu ihrer eigenen Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Betriebsart (Stufenprofil) des Lichtgriffels (33) schaltbar ist, bei der
ein einziger an einer beliebigen Stelle des Bedienfelds (Anzeigefeld 31) eingegebener
Sollwert "für eines der Stellglieder (15-21) als Sollwert für eine sich an diese Stelle
anschließende vorbestimmte Gruppe der Stellglieder (15-21) verwendet wird.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorbestimmte Gruppe alle diejenigen Stellglieder (15-21) umfaßt, die sich
in der Darstellung der Matrix auf einer vorbestimmten Seite (z. B. rechts) von derjenigen
Reihe der Elemente (35) befinden, in die vom Lichtgriffel (33) ein Sollwert eingegeben
wurde.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betriebsart (Stufenprofil) des Lichtgriffels (33) derart umschaltbar ist,
daß für die vorbestimmte
Gruppe der Stellglieder (15-21) mindestens eine der folgenden Möglichkeiten einschaltbar
ist: Die vorbestimmte Gruppe der Stellglieder (15-21) befindet sich rechts, links,
und/oder zu beiden Seiten von derjenigen Reihe der Elemente (35), in die vom Lichtgriffel
(33) ein Sollwert eingegeben wurde.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als Lichtsender ausgebildeten Elemente (35) im Bedienfeld in einer vorbestimmten
Reihenfolge durch Stromimpulse beaufschlagt werden, derart, daß diejenigen Elemente
(35), die keine Anzeige bewirken, mit einem derart kurzen Stromimpuls beaufschlagt
werden, daß sie für das menschliche Auge als nicht leuchtend oder nur schwach leuchtend
erscheinen, wogegen diejenigen Elemente (35), die eine Anzeige darstellen, mit einem
relativ langen Stromimpuls beaufschlagt werden, der sie dem menschlichen Auge als
heller leuchtend erscheinen läßt, und daß diese Elemente (35) zusätzlich zu dem genannten
langen Impuls mit einem kurzen Impuls beaufschlagt werden, und daß der Lichtgriffel
(33) nur während der Zeiten der kurzen Impulse wirksam geschaltet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Ansteuerzyklen für die Elemente (35) vorgesehen sind, wobei bei einem ersten
Ansteuerzyklus alle Elemente (35) in einer vorbestimmten Reihenfolge mit einer vorgegebenen
Impulsfolgegeschwindigkeit mit kurzen Impulsen für den Lichtgriffelbetrieb angesteuert
werden, und daß die Anordnung so getroffen ist, daß nach dem Eingeben eines Sollwertes
durch den Lichtgriffel (33) an einer beliebigen Stelle der Matrix ein zweiter Ansteuerzyklus
einsetzt, der mit derselben Impulsfolgegeschwindigkeit nur einen Teil der Elemente
(35) in der räumlichen Umgebung derjenigen Stelle des Anzeigefeldes (31), an der der
Lichtgriffel (33) zum Eingeben des Sollwertes aufgesetzt wurde, mit kurzen Impulsen
ansteuert.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Speicherung der eingegebenen Daten und/oder Befehle bzw. deren Änderungen
ein Anzeigespeicher (45) vorgesehen ist.
12. Verfahren zum Verstellen einer Mehrzahl von Stellgliedern (15-21) für das Farbschicht-und/oder
Feuchtschichtdickenprofil und/oder für die Registerverstellung in einer Druckmaschine
(1) mit einem Bedienfeld (31) aus mehreren oder einer Vielzahl von Anzeigeelementen,
von denen jedes Element einen Stellwert eines Stellgliedes (15-21) repräsentiert und
als Rückmeldung für einen entsprechenden Ist-Wert dient,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sollwerte und Befehle bzw. deren Änderungen mittels eines Lichtgriffels (33) in
die Druckmaschine (1) eingegeben werden, wozu der Lichtgriffel (33) auf dem Bedienfeld
(31) punktuell aufsetzbar oder in Richtung der Aufeinanderfolge der Stellglieder bewegbar
ist, wobei die Bewegung des Lichtgriffels (33) in dieser Richtung des Bedienfeldes
(31) geradlinig, stufen-oder kurvenförmig ausführbar ist, und wobei die Sollwert-
bzw. Befehlsübertragung mittels mit dem Lichtgriffel (33) korrespondierender optischer
und/oder optoelektronischer Elemente (35) im Bedienfeld (31) erfolgt, und die Sollwerte
und/oder Befehle bzw. deren Änderungen zusätzlich zur Verstellung eines oder einer
Anzahl von links, rechts oder beidseitig der Eingabestelle im Bedienfeld (31) zugeordneten
Stellmotoren (9) auf den jeweils eingegebenen Wert verwendbar sind.
1. Device for adjusting a majority of control elements (15-21) for the ink coat and/or
moist coat thickness profile and/or for adjusting the register on a printing press
(1) with a control panel (31) comprising several or a multitude of display elements,
each element of which represents a position value of a control element (15-21) and
serves as a feedback for a corresponding actual value,
characterised by the fact that a light pen (33) with an optical active link to the
control panel (31) is provided as a light transmitter or light receiver for entering
the set point, which defines the location and value of the set point for at least
one control element (15-21) through its optical contact with light receivers or light
transmitters which are provided in the display panel (31) and are allocated to the
display elements (35) or themselves form the display elements (35), it being possible
to control these light receivers or light transmitters in a clocked pulse to determine
their location and thus their value. and the display elements (35) serving not only
as a feedback of the actual value but also as a display of the set value.
2. Device for adjusting a majority of control elements (15-21) for the ink coat and/or
moist coat thickness profile and/or for the adjustment of the register in a printing
press (1) with a control panel (31) comprising several or a multitude of display elements,
each element of which represents a position value of a control element (15;31) and
serves as a feedback for a corresponding actual value,
characterised by the fact that a light pen (33) with an optical active link to the
control panel (31) is provided, which is at the same time the light transmitter and
light receiver and which interacts with light-absorbing or lightreflecting elements
(35) of the control panel (31) which can be controlled with a clocked pulse for determining
the location and the value of the signal transmitted by means of the lightpen (33).
3. Device for adjusting a majority of control elements (15-21) for the ink coat and/or
moist coat thickness profile and/or for the adjustment of the register in a printing
press (1) with a control panel (31) comprising several or a majority of display elements
(35), each element of which represents a position value of a control element (15-21)
and serves as a feedback for a corresponding actual value, chawt6rised by the fact
that a light pen (33) with an optical active link to the control panel (31) is provided
for entering the set point, which at its optical point of contact with the control
panel (31) forms the said active link between corresponding elements (35) provided
in this control panel (31), said elements being designed as light transmitters and
light receivers, and in this way determines the location and value of the signal to
be transmitted by the light pen (33).
4. Device in accordance with Claim 3
characterised by the fact that at least the elements (35) provided for display purposes
can be controlled with a clocked pulse.
5. Device in accordance with one or several of the preceding claims
characterised by the fact that elements (35) designed as light receivers and/ or light
transmitters (photodiodes or light-emitting diodes) are arranged in the form of a
matrix with a row (zones Z1 to Z32) of elements (35) being allocated to each control
element (15-21) and with the rows being arranged transversely to their actual longitudinal
direction in a line one next to the other.
6. Device corresponding to one of the preceding claims characterised by the fact that
an operating mode (staged profile) of the light pen (33) can be selected, with a single
set value entered at any random point of the control panel (display panel 31) for
one of the control elements (15-21) being used as a set value for a predetermined
group of control elements (15-21) adjoining this point.
7. Device in accordance with one or several of the preceding claims.
characterised by the fact that the predetermined group comprises all those control
elements (15-21) which in the presentaion of the matrix are located on a predetermined
side (e.g. on the right) of that row of elements (35) in which the set point is entered
by the light pen (33).
8. Device in accordance with one or several of the preceding claims
characterised by the fact that the operating mode (staged profile) of the light pen
(33) can be switched over in such a way that at least one of the following possibilities
can be switched on for the predetermined group of control elements (15-21): the predetermined
group of control elements (15-21) is located on the right, on the left and/or on both
sides of that row of elements (35) in which the set point is entered by the light
pen (33).
9. Device in accordance with one or several of the preceding claims
characterised by the fact that the elements (35) in the control panel designed as
light transmitters are charged in a predetermined order by pulses of current in such
a way that those elements (35) which do not cause any display are charged with such
a short current of pulse that they appear to the human eye as not being illuminated
or only weakly illuminated, whereas by contrast those elements(35) which present a
display are charged with a relatively long pulse of current which allows them to appear
to be more brightly illuminated for he human eye, and that these elements (35) are
harged, in addition to the said long pulse, with a short pulse and that the light
pen (33) can only be effectively operated during the periods of the short pulses.
10. Device in accordance with one of the preceding claims
characterised by the fact that two control cycles are provided for the elements (35),
with all the elements (35) being actuated in the first control cycle in a predetermined
order at a specified pulse rate with short pulses for operating the light pen and
the the arrangement is such that, after a set point has been entered by the light
pen (33) at any random point of the matrix, a second control cycle commences, which
controls only some of the elements (35) in the area around the point of the display
panel (31) at which the light pen (33) was placed to enter the set value, with short
pulses with the same pulse rate.
11.Device in accordance with one of several of the preceding claims
characterised by the fact that a display memory (45) is provided for storing the data
or commands entered or for changing them.
12.Process for adjusting a majority of the control elements (15-21) for the ink coat
and/or moist coat thickness profile and/or for adjusting the register of a printing
press (1) with a control panel (31) comprising several or a multitude of display elements,
each element of which represents a position value of control element (15-21) and acts
as a feedback for a corresponding actual value
characterised by the fact that set values and commands are entered in the printing
press (1) or changed by means of a light pen (33), it being possible for this purpose
to place the light pen (33) on the control panel (31) at a particular spot or move
it in the direction of the sequence of the control elements, with it being possible
to perform the movement of the light pen (33) in this direction of the control panel
(31) in a straight line, in steps or as a curve, and with the set values or commands
being transmitted by means of the light pen (33) of corresponding optical and/ or
optoelectronic elements (35) in the control panel (31), and it being possible to use
the set values and/or commands or changes thereto additionally to adjust one or a
number of positioning motors (9) located to the left, to the right or on both sides
of the input point in the control panel (31) to the value entered in the particular
case.
1. Dispositif pour régler une multiplicité d'organes de réglage (51-21) pour le profil
d'épaisseur de couches d'encre et/ou de couches humides et/ou pour le réglage de mise
en registre dans une machine à imprimer (1), comportant un panneau de commande (31)
constitué par -plusieurs ou une multiplicité d'éléments d'affichage, dont chacun indique
une valeur de réglage de l'organe de réglage (15-21) et sert d'organe de transmission
en retour pour une valeur réelle correspondante, caractérisé par le fait que pour
l'introduction de la valeur de consigne, il est prévu un crayon lumineux (33) relié
au panneau de commande (31) selon une liaison de commande active et qui sert d'émetteur
de lumière ou de récepteur de lumière et définit la position et la grandeur de la
valeur de consigne pour au moins un organe de réglage (15-21), grâce à son point de
contact optique avec des récepteurs ou des émetteurs de lumière prévus dans le panneau
de commande (31) et associés aux éléments d'affichage (35) ou formant les éléments
d'affichage (35) eux-mêmes, ces récepteurs de lumière ou ces émetteurs de lumière
pouvant être commandés selon une cadence temporelle pour la détermination de leur
position et par conséquent de leur valeur, et les éléments d'affichage (35) étant
utilisés non seulement pour la transmission en retour de la valeur réelle, mais également
pour l'affichage de la valeur de consigne.
2. Dispositif pour régler une multiplicité d'organes de réglage (15-21) pour le profil
d'épaisseur de couches d'encre et/ou de couches humides et/ou pour le réglage de mise
en registre dans une machine à imprimer (1), comportant un panneau de commande (31)
constitué par plusieurs ou une multiplicité d'éléments d'affichage, dont chacun indique
une valeur de réglage de l'organe de réglage (15-21) et sert d'organe de transmission
en retour pour une valeur réelle correspondante, caractérisé en ce que, pour l'introduction
de la valeur de consigne il est prévu un crayon lumineux (33) qui est relié selon
une liaison optique active au panneau de commande (31) et qui forme simultanément
l'émetteur de lumière et le récepteur de lumière et coopère, pour déterminer la position
et la grandeur du signal transmis au moyen du crayon lumineux (33),avec des éléments
(35) du panneau de commande (31), qui absorbent ou réfléchissent la lumière et peuvent
être commandées selon une cadence temporelle.
3. Dispositif pour régler une multiplicité d'organes de réglage (15-21) pour le profil
d'épaisseur de couches d'encre et/ou de couches humides et/ou pour le réglage de mise
en registre dans une machine à imprimer (1), comportant un panneau de commande (31)
constitué par plusieurs ou une multiplicité d'éléments d'affichage, dont chacun indique
une valeur de réglage de l'organe de réglage (15-21) et sért d'organe de transmission
en retour pour une valeur réelle correspondante, caractérisé en ce que pour l'introduction
de la valeur de consigne, il est prévu un crayon lumineux (33) relié selon une liaison
optique active au panneau de commande (31) et qui forme, respectivement au niveau
de son point de contact optique avec le panneau de commande (31), ladite liaison active
entre des éléments correspondants (35) prévus dans ce panneau de commande (31) et
réalisés sous la forme d'émetteurs de lumière et de récepteurs de lumière, et détermine
de cette manière la position et la grandeur du signal devant être transmis par l'intermédiaire
du crayon lumineux (33).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins les éléments
(35) prévus pour l'affichage peuvent être commandés selon une cadence temporelle.
5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les éléments (35) réalisés sous la forme de récepteurs de lumière et/ou d'émetteurs
de lumière (photodiodes et diodes à luminescence) sont disposés sous la forme d'une
matrice, dans laquelle à chaque organe de réglage (15-21) est associée une rangée
(zones Z1 à Z32) d'élements (35) et dans laquelle les rangées sont disposées côte-à-côte
transversalement par rapport à leur propre direction longitudinale.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on
peut brancher un mode de fonctionnement (profil étagé) du crayon lumineux (33), pour
lequel une seule valeur de consigne, introduite en un emplacement quelconque du panneau
de commande (panneau d'affichage 31) pour l'un des organes de réglage (15-21),est
utilisée en tant que valeur de consigne pour un groupe prédéterminé, qui est raccordé
en cet endroit,des organes de réglage (15-21).
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que le groupe prédéterminéenglobe tous les organes de réglage (15-21), qui
sont situés, dans la représentation de la matrice, sur un côté prédéterminé (par exemple
à droite) d'une rangée des éléments (35), dans laquelle une valeur de consigne a été
introduite par le crayon lumineux (33).
8. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le mode de fonctionnement (profil étagé) du crayon lumineux (33) peut être
commuté de telle sorte que pour le groupe prédéterminé des organes de réglage (15-21),
au moins l'une des possibilités suivantes peut être mise en oeuvre: le groupe déterminé
des organes de réglage (15-21) est situé à droite, à gauche et/ou des deux côtés de
la rangée des éléments (35), dans laquelle une valeur de consigne a été introduite
par le crayon lumineux (33).
9. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les éléments (35), qui sont réalisés sous la forme d'émetteurs de lumière,
dans le panneau de commande sont chargés selon une succession prédéterminée, par des
impulsions de courant de telle sorte que les éléments (35), qui nefournissent aucun
affichage, sont chargés avec une impulsion de courant suffisamment brève pour qu'ils
apparaissent pour l'oeil humain comme n'étant pas lumineux ou seulement faiblement
lumineux, tandis queTës éléments (35), qui fournissent un affichage, sont chargés
par une impulsion de courant relativement longue qui permet de les faire apparaitre
à l'oeil humain comme étant plus lumineux, et que ces éléments (35) sont chargés,
outre par l'impulsion longue indiquée, également par une impulsion brève et que le
crayon lumineux (33) n'est rendu actif que pendant les intervalles de temps des impulsions
brèves.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il
est prévu deux cycles de commande pour les éléments (35), auquel cas lors d'un premier
cycle de commande tous les éléments (35) sont commandés selon une succession prédéterminée
et avec une vitesse prédéterminée de récurrence des impulsions, par de brèves impulsions
pour le fonctionnement du crayon lumineux, et que le dispositif est agencé de telle
sorte qu'après l'introduction d'une valeur de consigne au moyen du crayon lumineux
(33), en un emplacement quelconque de la matrice, il se produit un second cycle de
commande qui commande au moyen de brèves impulsions et avec la même vitesse de récurrence
des impulsions, seulement une partie des éléments (35) situés dans l'entourage de
l'emplacement du panneau d'affichage (31), au niveau duquel le crayon lumineux (33)
a été appliqué pour l'introduction d'une valeur de consigne.
11. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'une mémoire d'affichage (45) est prévue pour la mémorisation des données
et/ou des instructions introduites ou de leurs modifications.
12. Procédé pour régler une multiplicité d'organes de réglage (51-21) pour le profil
d'épaisseur de couches d'encre et/ou de couches humides et/ou pour le réglage de mise
en registre dans une machine à imprimer (1), comportant un panneau de commande (31)
constitué par plusieurs ou une multiplicité d'éléments d'affichage, dont chacun indique
une valeur de réglage de l'organe de réglage (15-21) et sert d'organe de transmission
en retour pour une valeur réelle correspondante, caractérisé en ce que des valeurs
de consigne ou des instructions ou des modifications de ces valeurs et de ces instructions
sont introduites au moyen d'un crayon lumineux (33) dans la machine à imprimer, auquel
cas le crayon lumineux (33) peut être appliqué ponctuellement sur le panneau de commande
(31) ou être déplacé suivant la direction de la succession des organes de réglage,
le déplacement du crayon lumineux (33) dans cette direction du panneau de commande
(31) peut être réalisé sous formelinéaire, sous forme étagée ou sous forme de courbe,
et la transmission des valeurs de consigne ou des instructions s'effectue à l'aide
d'éléments optiques et/ou opto-électroniques (35) situés dans le panneau d'affichage
(31) et correspondant avec le crayon lumineux (33), et les valeurs de consigne et/ou
les instructions ou des modifications de ces valeurs et de ces instructions peuvent
être utilisées en supplément pour régler sur la valeur respectivement introduite un
servomoteur ou un nombre de servomoteurs (9) associés à gauche, à droite ou des deux
côtés du point d'introduction dans le panneau d'affichage (31).