| (19) |
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(11) |
EP 0 081 070 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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02.01.1992 Patentblatt 1992/01 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.06.1987 Patentblatt 1987/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.10.1982 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A43B 17/14 |
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| (54) |
Schuheinlage
Insert for shoes
Pièce d'insertion pour chaussures
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
09.12.1981 DE 3148712
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.1983 Patentblatt 1983/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Sekisui (Europe) AG |
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CH-6300 Zug (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Ebert, Heinrich
D-6941 Abtsteinach (DE)
- Noe, Manfred
D-6941 Laudenbach (DE)
- Wind, Kurt
D-6940 Weinheim (DE)
- Bitsch, Günter
D-6941 Laudenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Strehl Schübel-Hopf Groening & Partner |
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Maximilianstrasse 54 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 054 620 DE-A- 2 125 588 DE-A- 3 148 712 US-A- 3 122 141 US-A- 4 192 086
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DE-A- 2 125 460 DE-A- 2 609 490 DE-U- 8 108 693 US-A- 3 532 588
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- Handbuch der Textilverbundstoffe, 1970, S. 198-200
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Schuheinlage aus einem geschlossenzellig geschäumten,
vernetzten Polyolefinkörper und einer auf der Nutzfläche angeordneten Faserschicht.
[0002] Schuheinlagen der angegebenen Art sind seit langem bekannt (DE-U-8 108 693). Sie
zeichnen sich neben einer guten Wärmedämmung durch eine gute Anpassungsfähigkeit an
den menschlichen Fuss aus, dämpfen Schwingungen und Stösse in ausgezeichneter Weise
und verhalten sich über lange Zeiträume inert gegenüber aggressiven Flüssigkeiten.
Sie lassen sich leicht umformen und können insofern als geradezu ideal angesehen werden
in bezug auf die Ausstattung sowohl orthopädischen als auch modisch geschnittenen
Schuhwerkes. Die Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit und die Wasserdampfdurchlässigkeit
sind jedoch ausserordentlich gering. Insbesondere bei Verwendung dünner Strümpfe aus
synthetischen Faserstoffen kann es dadurch bei geschlossenem Schuhwerk nach längerem
Gebrauch im Bereich der Fusssohle zu einem Feuchtigkeits- und Wärmestau kommen, der
als weniger angenehm empfunden wird. Es entstand deshalb der Wunsch, Einlegesohlen
der angegebenen Art derart weiter zu entwickeln, dass auch bei stärkerer Schweissabsonderung
und nach längerer Zeit ein derartiger Feuchtigkeitsund Wärmestau im Bereich der Fusssohle
mit grosser Sicherheit vermieden wird bzw. die Wärmedämmung reguliert wird. Die vorerwähnten
Vorteile dürfen bei der Lösung dieser Aufgabe keinerlei Beeinträchtigung erfahren.
[0003] Erfindungsgemäss wird eine Schuheinlage aus einem geschlossenzellig geschäumten,
vernetzten Polyolefinkörper und einer auf der Nutzfläche musterartig angeordneten
Faserschicht vorgeschlagen bei der die Fasern oder Fäden der Faserschicht den Polyolefinkörper
ganz oder teilweise durchdringen und einzelne Faser- oder Fadenenden aus der Unterseite
des Polyolefinkörpers herausstehenden. Die Fasern oder Fäden bzw. der enge Spalt zwischen
ihnen und dem umgebenden Schaumstoffkörper begünstigen bei der vorgeschlagenen Schuheinlage
den Transport von Feuchtigkeit und Wasserdampf aus dem Bereich der Nutzfläche zur
Unterseite. Aus diesem Bereich, der im allgemeinen mit feuchtigkeitsdurchlässigen
Stoffen abgedeckt ist, ist jederzeit eine gute Ableitung gewährleistet. Die vorgeschlagene
Schuheinlage gewährleistet aus diesem Grunde nicht nur eine grosse Wärmedämmung und
eine gute Anpassbarkeit an das Schuhwerk und den menschlichen Fuss, sondern zusätzlich
einen besonders hohen Tragekomfort insofern, als ein Wärme- und Feuchtigkeitsstau
im Bereich der Nutzfläche sicher vermieden wird. Die Luftdurchlässigkeit und damit
die Atmungsaktivität werden deutlich verbessert.
[0004] Die Faserschicht kann auf die Oberfläche des Polyolefinkörpers aufgeschweisst oder
aufgeklebt werden. In beiden Fällen bildet sich zwischen der eigentlichen Faserschicht
und der Oberseite des Polyolefinkörpers eine folienartige Schicht aus, die wesentlich
zur menschlichen Stabilisierung beiträgt.
[0005] In vielen Fällen ist eine derartige Stabilisierung nicht erwünscht, und die Faserschicht
kann in diesen Fällen auch lose auf die Oberseite des Polyolefinkörpers aufgelegt
und mit diesem lediglich durch die ihn ganz oder teilweise durchdringenden Fasern
oder Fäden verbunden werden. Die Nutzfläche fühlt sich in diesem Falle besonders weich,
geschmeidig und elastisch an.
[0006] Die Fasern oder Fäden enthalten eine grössere Anzahl einzelner Fasern, die durch
eine gegenseitige Verflechtung, durch Verspinnen und/oder durch ein Bindemittel vereinigt
sind. Die einzelnen Fasern eines Bündels können gleiche oder unterschiedliche Länge
haben.
[0007] Die textile Faserschicht kann aus lose aufgelegten Fasern oder Fäden bestehen, die
untereinander nur durch in den Polyolefinkörper hinein- oder hindurchgezogene Fasern
oder Fäden verbunden sind. Die Abriebfestigkeit kann in Abhängigkeit von der Art der
verwendeten Fasern oder Fäden zu wünschen übrig lassen.
[0008] Bevorzugt wird deshalb häufig eine Faserschicht, die in sich eine gute Eigenstabilität
aufweist. Als besonders geeignet hat sich die Verwendung von Geweben, Gewirken und/oder
Vliesstoffen erwiesen. Das Flächengewicht kann bei einer Dicke von 1 bis 3 mm zweckmässig
50 bis 250 g/m² betragen.
[0009] Die Feuchtigkeitsableitung durch den Polyolefinkörper hindurch wird begünstigt durch
Verwendung einer Faserschicht mit einem Gehalt an Feuchtigkeit aufsaugenden Fasern
oder Fäden. Mit zunehmendem Feuchtigkeitsgehalt steigt in diesem Falle auch die Wärmeleitfähigkeit,
was gleichbedeutend ist mit einer von der Beaufschlagung abhängigen Regulierung des
Wärmetransports. Fasern oder Fäden aus Baumwolle oder Zellwolle haben sich ausgezeichnet
bewährt. Das Flächengebilde kann jedoch auch ausschliesslich oder neben den vorgenannten
Fasern oder Fäden solche mit einer besonders hohen Sprungelastizität aus hydrophoben
Werkstoffen enthalten. Die Sprüngigkeit und der weiche Griff der Oberfläche bleiben
hierdurch langfristig erhalten, insbesondere, wenn die Fasern oder Fäden gekräuselt
sind.
[0010] Die musterartig über die Fläche verteilten Fasern oder Fäden können einen regelmässig
wiederkehrenden, geringen Abstand voneinander haben. Der kleinste Abstand zweier benachbarter
Fasern oder Fäden soll wenigstens so gross sein wie die dreifache Faser- oder Fadendicke,
jedoch nicht grösser als die Dicke des Polyolefinkörpers. Die einzelnen Fasern oder
Fäden können soweit durch den Polyolefinkörper hindurchragen, dass die Unterseite
frei herausstehende Faser- oder Fadenenden aufweist. Der Weitertransport der Feuchtigkeit
ist hierdurch in besonders guter Weise gewährleistet.
[0011] Die Fasern oder Fäden können mit der Unterseite des Polyolefinkörpers verklebt sein
und insofern der auf der Nutzfläche angeordneten Faserschicht einen zusätzlichen Halt
verleihen. Ein gleichwertiger Halt, verbunden mit einer zusätzlich verbesserten Feuchtigkeitsableitungsfähigkeit,
lässt sich daneben jedoch dann erzielen, wenn die aus der Unterseite des Polyolefinkörpers
hervorstehenden Faser- oder Fadenenden mit einer in diesem Bereich speziell angebrachten
Saugschicht verbunden sind. Diese kann beispielsweise aus einem künstlichen oder natürlichen
Leder, einem offenporigen Schaumstoff, einer an sich verfestigten Faserschicht und/oder
aus Zellstoff bestehen. Die Saugschicht liegt unmittelbar auf der Rückseite der eigentlichen
Schuhsohle auf.
[0012] Die Fasern oder Fäden können senkrecht, jedoch auch schräg und sich gegebenenfalls
gegenseitig durchschneidend den Polyolefinkörper durchdringen. Die Festigkeit der
Verankerung der Faserschicht kann hierdurch eine zusätzliche Steigerung erfahren.
Das Raumgewicht des geschlossenzellig geschäumten, vernetzten Polyolefinkörpers liegt
bevorzugt im Bereich zwischen 50 und 120 kg/m³. Seine Nutzfläche ist vorzugsweise
an die Gestalt des menschlichen Fusses orthopädisch angepasst. Die Ausbildung der
neuen Schuheinlage kann dabei entsprechend den idealen Verhältnissen je Grösse folgen,
die wesentlich zum individuellen Tragekomfort beitragende Feinanpassung ergibt sich
selbsttätig während der Benutzung.
[0013] Die Schuheinlage kann nachträglich auf eine saugfähige Brandsohle aufgebracht sein,
beispielsweise durch Kleben oder Schweissen, sie kann jedoch auch im Schuhwerk lose
eingefügt werden. Im einfachsten Falle besteht sie aus einem ebenen Flächengebilde
mit planparallelen Oberflächen, das entsprechend der Gestalt der Decksohle des Schuhwerks
zugeschnitten ist. Daneben ist jedoch auch eine orthopädische Ausbildung möglich,
beispielsweise durch eine Erwärmung und Verformung mit einem entsprechend der Gestalt
des menschlichen Fusses gestalteten Pressenwerkzeug. Wird eine Faserschicht mit einem
Gehalt an thermisch schrumpfbaren Fasern verwendet, dann bietet es sich an, die zum
Umformen erforderliche Erwärmung so durchzuführen, dass die Schrumpfkräfte der Fasern
aktiviert werden. Die Verankerung einer zunächst nur lose auf die Nutzfläche aufgelegten
Faserschicht erfährt hierdurch während der Umformung eine deutliche Steigerung.
[0014] Die in der Anlage beigefügte Zeichnung zeigt eine beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäss
vorgeschlagenen Schuheinlage in quergeschnitener Darstellung.
[0015] Die dargestellte Ausführung besteht aus einem geschlossenzellig geschäumten, vernetzten
Polyolefinkörper, der bei einem Raumgewicht von 90 kg/m³ eine Dicke von 7 mm und planparallele
Oberflächen aufweist. Auf die Nutzfläche ist eine Faserschicht 2 lose aufgelegt. Diese
besteht aus einem Vliesstoff, der bei einer Dicke von 3 mm ein Flächengewicht von
60 g/m² aufweist. Der Vliesstoff besteht zu 60% aus Baumwollfasern, zu 40% aus grobstrukturierten
Polypropylenfasern.
[0016] Aus der Unterseite des Polyolefinkörpers 1 ragen die Enden 4 der Fasern 5 heraus
und sind seitlich umgelegt. Sie haben einen flächigen Kontakt zu der Oberfläche der
auf die Unterseite aufgeklebten Brandsohle 3 aus einem Lederfaserstoff. Die Brandsohle
hat bei einer Dicke von 1,2 cm ein Flächengewicht von 200 g/m². Sie zeichnete sich
durch eine besonders hohe Wasseraufnahmefähigkeit aus.
1. Schuheinlage aus einem geschlossenzellig geschäumten, vernetzten Polyolefinkörper
und einer auf der Nutzfläche musterartig angeordneten Faserschicht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fasern oder Fäden (5) der Faserschicht den Polyolefinkörper (1) ganz oder
teilweise durchdringen und einzelne Faser- oder Fadenenden (4) aus der Unterseite
des Polyofefinkörpers frei herausstehen.
2. Schuheinlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserschicht aus
untereinander nicht verbundenen Faser- oder Fadenenden besteht.
3. Schuheinlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserschicht
(2) aus einem Gewebe, einem Gewirke, einem Vlies und/oder Vliesstoff besteht.
4. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faserschicht Feuchtigkeit aufsaugende und/oder ableitende Fasern oder Fäden, bevorzugt
aus Baumwolle oder Zellwolle,enthält.
5. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faserschicht synthetisch hergestellte Fasern oder Fäden mit hoher Sprungelastizität,
bevorzugt gekräuselte Fasern oder Fäden, enthält.
6. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faserschicht metallische, mineralische Fasern, Glasfasern und/oder Fäden enthält.
7. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faserschicht ein organisches oder anorganisches Pulver, bevorzugt Talcum, Bariumsulfat,
Aluminium, Siliciumdioxid und/oder Aktivkohle, enthält.
8. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
musterartig über die Fläche verteilten Fasern oder Fäden (5) einen regelmäßig wiederkehrenden,
geringen Abstand voneinander aufweisen.
9. Schuheinlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Abstand
zweier Fasern oder Fäden wenigstens so groß ist, wie die dreifache Faser- oder Fadendicke,
jedoch nicht größer als die Dicke des Polyolefinkörpers.
10. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
den Polyolefinkörper (1) durchdringenden Fasern oder Fäden (5) sich gegenseitig durchschneiden.
11. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faser- oder Fadenenden mit einer Saugschicht (3), vorzugsweise einer Schicht aus einem
künstlichen oder natürlichen Leder, einem offenporigen Schaumstoff, einer Faserschicht
und/oder Zellstoffschicht, verbunden sind.
12. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Polyolefinkörper ein Raumgewicht von 20 bis 220 kg/m³ aufweist.
13. Schuheinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Polyolefinkörper aus einem geschlossenzellig geschäumten, vernetzten Polyethylen oder
Polypropylen oder copolymeren Werkstoff aus Polyethylen und Polypropylen besteht.
1. A shoe insert composed of a closed-cell foamed crosslinked polyolefin body and
a fiber layer arranged in a pattern on the use surface, characterized in that the
fibers or yarns (5) of the fiber layer penetrate completely or partially the polyolefin
body (1) and that single fiber or yarn ends (4) stand out free from the lower side
of the polyolefin body.
2. A shoe insert according to claim 1, characterized in that the fiber layer consists
of fiber or yarn ends which are not connected to one another.
3. A shoe insert according to claim 1 or 2, characterized in that the fiber layer
(2) consists of a woven fabric, a knitted fabric, a web and/or a non-woven.
4. A shoe insert according to any of the claims 1 to 3, characterized in that the
fiber layer contains moisture-absorbing and/or -transporting fibers or yarns which
consist preferably of cotton or staple viscose rayon.
5. A shoe insert according to any of the claims 1 to 3, characterized in that the
fiber layer contains synthetically produced fibers or yarns of high rebound elasticity
which are preferably crimped fibers or yarns.
6. A shoe insert according to any of the claims 1 to 5, characterized in that the
fiber layer contains metallic, mineral fibers, glass fibers and/or yarns.
7. A shoe insert according to any of the claims 1 to 6, characterized in that the
fiber layer contains an organic or inorganic powder, preferably talc, barium sulfate,
aluminum, silicon dioxide, and/or active carbon.
8. A shoe insert according to any of the claims 1 to 7, characterized in that the
fibers or yarns (5) distributed over the surface in a pattern have a regularly recurring,
small distance from one another.
9. A shoe insert according to claim 8, characterized in that the smallest distance
between two fibers or yarns is at least 3 times the fiber or yarn thickness, but is
not greater than the thickness of the polyolefin body.
10. A shoe insert according to any of the claims 1 to 9, characterized in that the
fibers or yarns (5) penetrating the polyolefin body (1) intersect mutually.
11. A shoe insert according to any of the claims 1 to 9, characterized in that the
fiber or yarn ends are connected to an absorbent layer (3) which consists preferably
of an artificial or natural leather, an open-pore foam material, a fiber layer and/or
cellulose.
12. A shoe insert according to any of the claims 1 to 11, characterized in that the
polyolefin body has a density of 20 to 220 kg/m³.
13. A shoe insert according to any of the claims 1 to 12, characterized in that the
polyolefin body consists of a closed-cell foamed, crosslinked polyethylene or polypropylene
or copolymere material made of polyethylene and polypropylene.
1. Pièce d'insertion pour chaussures constituée d'un corps de mousse à cellules fermées
de polyoléfine réticulée et d'une couche de fibres disposée sur la surface utile,
caractérisée en ce que les fibres ou filaments (5) de la couche de fibres traversent
totalement ou partiellement le corps en polyoléfine (1) et que les différentes extrémités
des fibres ou filaments (4) font saillie librement hors de la face inférieure du corps
en polyoléfine.
2. Pièce d'insertion pour chaussures selon la revendication 1, caractérisée en ce
que la couche de fibres est constituée d'extrémités de fibres ou de fils non reliées
les unes aux autres.
3. Pièce d'insertion pour chaussures selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en
ce que la couche de fibres (2) est constituée d'un tissu, d'un élément tricoté, d'un
voile et/ou d'une nappe de fibres.
4. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que la couche de fibres contient des fibres ou des fils absorbant et/ou évacuant
l'humidité, et de préférence en coton ou en cellulose.
5. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que la couche de fibres contient des fibres ou fils de fabrication synthétique
à haute élasticité et de préférence des fibres ou fils crèpés.
6. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que la couche de fibres contient des fibres métalliques, minérales, des fibres
de verre et/ou des fils.
7. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée
en ce que la couche de fibres contient une poudre organique ou inorganique et de préférence
du talc, du sulfate de baryum, de l'aluminium, du dioxyde de silicium et/ou du charbon
actif.
8. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée
en ce que les fibres ou les fils (5) répartis suivant un certain motif sur les faces
présentent une faible distance régulièrement répétée les uns par rapport aux autres.
9. Pièce d'insertion pour chaussures selon la revendication 8, caractérisée en ce
que la plus petite distance entre deux fibres ou fils est au moins égale à trois fois
l'épaisseur de fibre ou du fil, sans être toutefois supérieure à l'épaisseur du corps
de polyoléfine.
10. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée
en ce que les fibres ou les fils (5) du corps en polyoléfine (2) se recoupent mutuellement.
11. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée
en ce que les extrémités de fibres ou de fils sont assemblées à une couche absorbante
(3) et de préférence à une couche formée d'un cuir naturel ou artificiel, d'une mousse
à pores ouverts, d'une couche de fibres et/ou de cellulose.
12. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée
en ce que le corps en polyoléfine présente un poids volumique compris entre 20 et
220 kg/m³.
13. Pièce d'insertion pour chaussures selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée
en ce que le corps de polyoléfiné est constitué de polyéthylène ou de polypropylène
réticulé ou d'un matériau copolymère réticulé de polyéthylène et de polypropylène
sous forme d'une mousse à cellules fermées.
