| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 082 288 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.08.1986 Patentblatt 1986/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.11.1982 |
|
|
| (54) |
Vorrichtung zum Übertragen von Druckdekoren
Machine for transferring decorations
Appareil pour le transfert de décors
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
17.12.1981 DE 3149950
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
29.06.1983 Patentblatt 1983/26 |
| (71) |
Anmelder: Akerlund & Rausing Verpackungs GmbH |
|
D-6203 Hochheim am Main (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Cué, Robert
D-6112 Grosszimmern (DE)
- Hagemann, Alfred
D-6203 Hochheim (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Keil, Rainer A., Dipl.-Phys. Dr. et al |
|
KEIL & SCHAAFHAUSEN
Patentanwälte
Eysseneckstrasse 31 60322 Frankfurt am Main 60322 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen eines Druckdekors unter Wärmeeinwirkung
von einem Trägerband auf einen, z.B. als Hohlkörper ausgebildeten Gegenstand, bei
welcher das Trägerband von einer Bandabgaberolle aus an einer, z.B. optischen, Abtasteinrichtung
und einer Vorwärmeinrichtung vorbei von einer von einem Bandantriebsmotor angetriebenen
Antriebswalze durch einen Übertragungsbereich zu einer Bandaufnahmespule transportiert
wird und bei welcher der jeweils mit dem Druckdekor zu versehende Gegenstand von einer
mit Haltemitteln versehenen, z.B. einen Drehteller aufweisenden Transporteinrichtung
mit seiner das Druckdekor aufnehmenden Oberfläche in den Übertragungsbereich gefördert
wird, wo das jeweilige Druckdekor unter Druck und Wärme von dem bewegten Trägerband
auf die sich bewegende Oberfläche des Gegenstandes übertragen wird.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE-OS 29 23 395 bekannt. Bei dieser
und allen bisherigen vergleichbaren Übertragungsvorrichtungen besteht eine mechanische
Kopplung zwischen der Bewegung des Transportbandes und der Bewegung des mit dem Dekor
zu versehenen Gegenstandes zum Teil unter Verwendung einer Stachelwalze. Hierdurch
ist nicht nur ein beachtlicher Konstruktionsaufwand erforderlich, welcher zu einer
erheblichen Verteuerung der Vorrichtung beiträgt, sondern auch eine untrennbare mechanische
Verbindung zwischen der Transporteinrichtung für die Gegenstände und der Bandtransporteinrichtung
vorausgesetzt. Solche Ubertragungsvorrichtungen sind nur wenig und schwerfällig an
die besonderen Gegebenheiten eines Übertragungsvorganges anpaßbar.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art
hinsichtlich konstruktivem Aufwand und Betriebsweise zu vereinfachen und anpassungsfähig
zu machen, sowie insbesondere auch eine einfache Trennung der Transporteinrichtung
für die Gegenstände von der Bandtransporteinrichtung mit der Ubertragungsstation zu
ermöglichen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst daß der Bandantriebsmotor
für die ggf. mit pneumatisch oder hydraulisch andrückbaren Andrückwalzen ausgestattete
Antriebswalze des Trägerbandes als Schrittmotor ausgebildet ist und daß die Synchronisation
des Bandantriebsmotors mit einem die Bewegung der Oberfläche des Gegenstandes herbeiführenden,
z.B. als Schrittmotor ausgebildeten Transportantriebsmotor elektrisch von einem dem
Transportantriebsmotor zugeordneten Schrittgeber bewirkt wird. Dadurch, daß eine elektrische
Kupplung des Antriebes für die Gegenstände und des Antriebes für das Trägerband über
einen Schrittgeber vorgesehen
[0005] ist, ist bei konstruktiver Vereinfachung und genauer Einhaltung der einander zuzuordnenden
Geschwindigkeiten eine leichte Trennung der Transporteinrichtung für die Gegenstände
von der Bandtransporteinrichtung mit der Übertragungsstation möglich so daß die Transporteinrichtung
für die Gegenstände mit dem zugehörigen Schrittgeber nicht nur bei einer eigens dafür
gebauten Vorrichtung zum Ubertragen von Druckdekoren unter Wärmebehandlung der gattungsgemaßen
Art einsetzbar ist, sondern auch an vorhandenen Maschinen anderer Systeme, z.B. für
das Siebdrück- und Hotstampingverfahren angepaßt werden kann. Diese Vereinfachung
wird durch die elektrische bzw- elektronische Steuerung des Transports des Trägerbandes
und der Gegenstände unter Fortfall einer mechanischen Steuerung erzielt. Aufgrund
der erfundenen Lösung wird der gattungsgemäßen Vorrichtung eine größere Flexibilität
gegeben und gleichzeitig gewährleistet, daß das Trägerband die erforderliche Geschwindigkeit
in Beziehung auf die Bewegung der das Druckdekor aufnehmenden Oberfläche des Gegenstandes
erfährt. Das mit dieser Vorrichtung auszuführende Verfahren kann wirtschaftlicher
durchgeführt werden, weil die Vorrichtung selbst preisgünstiger ist und kostengünstiger
betrieben werden kann. Aufgrund der Kontrolle und Abstimmung der beiderseitigen Geschwindigkeiten
über den Schrittgeber kann eine exakte Geschwindigkeit der Oberfläche des zu dekorierenden
Gegenstandes in Abhängigkeit von der Dekorlage zur Erzeugung gualitativ hochstehender
Ergebnisse erzielt werden.
[0006] Die Transporteinrichtung weist vorzugsweise einen den jeweiligen Gegenstand aufnehmenden
Dreh- oder Transportteller auf, an welchem ein ein Schrittgeberelement für den Bandantriebsmotor
betätigendes Reibrad des Schrittgebers angreift welches Reibrad vorzugsweise den gleichen
wirksamen Umfang hat, wie die Antriebswalze. Auf diese Weise wird zwangsläufig durch
gleiche Umdrehungszahl des Reibrades und der Antriebswalze eine Synchronisation zwischen
Bewegung der Oberfläche des Gegenstandes und dem Trägerband erzeugt, unabhängig davon,
welchen Umfang der runde Drehteller oder welche sonstige Form und Bewegung der z.B.
linear bewegte Transportteller hat.
[0007] Nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß nach der Vorwärtsbewegung
des Trägerbandes mit der Übertragung des jeweiligen Druckdekors auf die Oberfläche
des Gegenstandes das Trägerband z.B. mit Hilfe der Antriebswalze zurücktransportiert
wird, bis die zwischen der Bandabgabespule und dem Übertragungsbereich angeordnete,
ggf. längs des Bewegungsweges der Trägerbahn verstellbare Abtasteinrichtung eine ggf.
von einem Teil des Druckdekors selbst gebildete Steuermarke auf dem Transportband
zur Einstellung des Transportbandes auf die Ausgangsstellung für den nächsten Übertragungsvorgang
feststellt und wobei vorzugsweise die Abtasteinrichtung eine auf einen vorwählbaren
Wellenlängenbereich selektiv ansprechende Fotozelle aufweist und die Steuermarke des
Trägerbandes in dem vorwahlbaren Wellenlängenbereich emittiert, z.B. einen fluoreszierenden
oder phosphoreszierenden Farbstoff aufweist. Hierdurch wird also jedes Druckdekor,
unabhängig von seiner Lage relativ zu den benachbarten Druckdekoren des Trägerbandes
jedesmal in die neue Ausgangslage gebracht so daß es bei dem Übertragungsvorgang genau
die richtige Lage in Beziehung zu der zu bedruckenden Oberfläche des Gegenstandes
einnimmt. Die Umkehr der Bewegung des Trägerbandes ist durch bloßes Umschalten des
Schrittmotors auf Rücklauf möglich. Bei der erwünschten Endstellung des Dekors bzw.
der im zugeordneten Steuermarke gibt die Abtasteinrichtung ein Signal an den Schrittmotor
ab um diesen abzuschalten. Durch Verstellung der Abtasteinrichtung längs des Bewegungsbeweges
des Transportbandes kann eine genaue Zentrierung des Dekorbildes auf der Oberfläche
des zu dekorierenden Gegenstandes erreicht werden. Bei einem selektiven Ansprechvermögen
einer Fotozelle ist es möglich die Steuermarke zu identifizieren und dadurch sicherzustellen,
daß ein Tragerband mit den gewünschten Dekoren verwendet wird.
[0008] Nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist zwischen Bandabgabespule und
Abtasteinrichtung und/oder zwischen Antriebswalze und Bandaufnahmespule eine das Trägerband
spannende Bandspanneinrichtung vorgesehen, wobei vorzugsweise die erste Bandspanneinrichtung
eine gegen die Spannung einer Feder auslenkbare Tänzerrolle aufweist und die Auslenkbewegung
der Tänzerrolle eine die Laufgeschwindigkeit der Bandabgabespule beeinflussenden Potentiometer
verstellt und/oder wobei vorzugsweise die zweite Bandspanneinrichtung eine gegen die
Spannung einer Feder auslenkbare Tänzerrolle aufweist und die Auslenkbewegung der
Trägerrolle einen die Laufgeschwindigkeit der Bandaufnahmespule beeinflussenden Potentiometer
verstellt. Auf diese Weise erhält man eine zuverlässige selbsttätige Bandspannung
über den gesamten Bewegungswege des Trägerbandes und zwar sowohl bei Vorwärts- als
auch bei Rückwärtsbewegung des Trägerbandes.
[0009] Ferner kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Bandabgabespule eine Magnetbremse
zugeordnet sein welche von einer der auf der Bandabgabespule befindlichen Trägerbandrolle
zugeordneten Durchmesserkontrolleinrichtung oder der zwischen Bandabgäbespule und
Abtasteinrichtung angeordneten Bandspanneinrichtung betätigbar ist, und/oder die Bandaufnahmespule
von einem Getriebemotor antreibbar sein, welcher von einer der auf der Bandaufnahmespule
befindlichen Trägerbandrolle zugeordneten Durchmesserkontrolleinrichtung oder der
zwischen Antriebswalze und Bandaufnahmespule angeordneten Bandspanneinrichtung betätigbar
ist und wobei vorzugsweise die Magnetbremse zwischen einem feststehenden Ankerteil
und einer mit der Bandabgabespule drehbaren Bremsplatte einen Magnetfeldspalt aufweist
welcher von einem durch den Potentiometer regelbaren Magnetfeld überbrückbar ist.
Auf diese Weise erhält man neben der automatischen Nachregelung der Bandspannung ein
selbsttätiges gleichmäßiges Abwickeln und Aufwickeln des Trägerbandes wie es für den
entsprechenden Übertragungsvorgang benötigt wird, wobei die Bremse aufgrund der besonderen
Ausgestaltung verschleißfrei arbeitet.
[0010] Der erforderliche Druck und die erforderliche Temperatur im Übertragungsbereich wird
bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf einfache Weise dadurch bei dem Übertragungsvorgang
erzeugt bzw. aufrechterhalten, daß eine z.B. eine beheizbare Andrückrolle aufweise
Übertragungseinrichtung von einer z.B. pneumatisch und/oder hydraulisch steuerbaren
Andrückvorrichtung im Übertragungsbereich unter Zwischenlage des Trägerbandes in Abhängigkeit
von dem Bewegungsablauf der Transporteinrichtung gegen die Oberfläche des Gegenstandes
drückbar ist. Die Andrückrolle dient dabei dazu, dem Trennmedium, welches die zu übertragenden
Materialien des Dekorbildes wie Farben Lacke od. dgl. auf dem Trägerband hält, die
notwendige Temperatur zu geben so daß die das Dekorbild ergebenden Materialien unter
dem anznwendenden Druck von dem Trägerband auf die Oberfläche des Gegenstandes übertragen
werden. Aufgrund der Steuerungsmöglichkeit der Andrückvorrichtung beispielsweise durch
die Transporteinrichtung ist es möglich, den Anfang und das Ende des Andrückbereiches
in bezug zur Abmessung des Dekorbildes einzustellen. So können beispielsweise Übertragungsungenauigkeiten
am Anfang und am Ende des Dekorbildes während des Übertragungsvorganges vermieden
werden. Die Andrückvorrichtung kann auch durch ein elektrisches Kommando von der,
Schrittmotor der Antriebswalze vor- und zurückgefahren werden.
[0011] Ferner kann in Weiterbildung des Erfindungsgedankens der Transporteinrichtung eine,
z.B. optische oder elektrische Abtasteinrichtung zugeordnet sein, die vorzugsweise
eine mit der Transporteinrichtung bewegbare Nockenscheibe mit einem gegenüber dieser
feststehenden, aber ggf. verstellbaren Annäherungsschalter aufweist, über welchen
der Transport des Trägerbandes und die Zustellung der Übertragungseinrichtung eingeleitet
und abgeschaltet wird.
[0012] Vorzugsweise ist der Transportantriebsmotor in Abhängigkeit von der Außenkontur des
Gegenstandes steuerbar. Hat nämlich der Gegenstand einer in bezug auf seinen Bewegungsweg
unregelmäßige z.B. gekrümmte Oberfläche, so bewegen sich die einzelnen punkte der
Oberfläche des Gegenstandes in unterschiedlicher Relativgeschwindigkeit an der Andrückvorrichtung
vorbei. Paßt man aber die Transportgeschwindigkeit der Kontur des Gegenstandes an
können Verzerrungen bei der Übertragung des Dekorbildes vermieden werden.
[0013] Es ist ferner von besonderem Vorteil wenn das Verhältnis von der Transportgeschwindigkeit
des Gegenstandes bzw. dessen Oberfläche zu der Transportgeschwindigkeit des Trägerbandes
entsprechend einem weiteren Erfindungsgedanken veränderbar ist. Mit dieser Maßnahme
kann das Dekorbild bei der Übertragung von dem Trägerband auf die Oberfläche des Gegenstandes
gewollt gedehnt oder zusammengedrückt werden um besondere Darstellungseffekte zu erzielen.
[0014] Ferner ist es gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes zweckmäßig, daß
die Transporteinrichtung mindestens einen in einem Mitnehmerteller gelagerten Drehteller
für die Aufnahme eines runden Gegenstandes aufweist, welcher Drehteller in einer ersten
Indexierungsstellung und einer zweiten Übertragungsstellung jeweils rotierend antreibbar
ist. wobei der Drehteller in der Übertragungsstellung mit dem Reibrad zusammenwirkt.
In der Indexierungsstellung wird dabei der runde z.B. flaschenförmige Gegenstand in
eine vorgegebene Position in bezug auf die Transporteinrichtung und deren Drehteller
gebracht, indem beispielsweise ein Indexierungsstift des Drehtellers in eine Indexierungsvertiefung
des Gegenstandes eingreift. Auf diese Weise nimmt der flaschenförmige Gegenstand immer
eine vorgegebene Lage bei dem Übertragungsvorgang ein. Der Übertragungsvorgang selbst
wird dann durch bloßes Drehen des Drehtellers vollzogen, der mit Hilfe des Mitnehmertellers
der Transporteinrichtung in die notwendige Lage im Übertragungsbereich der Vorrichtung
gebracht worden ist. Die Synchronisation zwischen der Drehung des Drehtellers und
der Bewegung des Trägerbandes erfolgt in diesem Falle über das Reibrad das an den
Drehteller angreift und dessen Drehung abnimmt.
[0015] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Austuhrungsbeispieles anhand
der beiliegenden Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0016] Es zeigt:
Fig. 1 in Draufsicht schematisch eine Vorrichtung zum Übertragen von Druckdekoren
unter Wärmeeinwirkung nach einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 schematisch in Seitenansicht den Impulsgeber zur Synchronisation der Bewegung
der Transporteinrichtung und des Trägerbandes,
Fig. 3 schematisch in Seitenansicht die Bandabgabespule mit Magnetbremse und zugeordnete
Bandspanneinrichtung,
Fig. 4 gegenüber Fig. 3 ausschnittsweise im Schnitt die nach der Erfindung ausgestaltete
Magnetbremse,
Fig. 5 und 6 in Draufsicht schematisch jeweils eine Vorrichtung zum Übertragen von
Druckdekoren unter Wärmeeinwirkung gemäß weiterer Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens
für runde, flaschenförmige bzwrechteckige, kanisterförmige Gegenstände
[0017] Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform ist für die Übertragung von etikettenförmigen
Druckdekoren von einem Trägerband 20 auf im Querschnitt etwa ovale flaschenförmige
Gegenstände 24 bestimmt. Die Rundung der zu bedruckenden Oberfläche der Gegenstände
24 entspricht etwa der Rundung eines Dreh- oder Transportteliers 25 von dem die Gegenstände
24 von einer nicht dargestellten Zuführungseinrichtung aus in um z. B. 90° zueinander
versetzten Aufnahmepositionen auf dem Dreh- oder Transportteller 25 aufgenommen werden.
Der Dreh- oder Transportteller 25 ist von einem zum Beispiel als Schrittmotor ausgebildeten
Transportantriebsmotor 15 drehbar. Transportantriebsmotor 15 und Dreh- oder Transportteller
25 bilden Bestandteile einer mechanisch von der übrigen Vorrichtung selbständigen
Transporteinrichtung 18. Der Dreh-oder Transportteller 25 ist gegen entsprechende
Dreh- oder Transportteller mit anderem Durchmesser austauschbar, wenn Gegenstände
24 anderer Oberflächenkrümmung bedruckt werden sollen.
[0018] Das Trägerband 20 liegt zunächst in Form einer Bandrolle auf einer Bandabgabespule
1 vor und ist dort festklemmbar und auf Höhe einstellbar. Der Bandabgabespule 1 ist
eine Magnetbremse 2 (vgl. insbesondere die Fig. 2 und 3) zum Zwecke der gleichmäßigen
Bandspannung zugeordnet. Diese wird dadurch erreicht daß in dem dargestellten Falle
das Trägerband 20, bevor es zu einer Antriebswalze 9 mit zugeordneten Andrückrollen
35 gelangt, über eine eine Tänzerrolle 29 aufweisende Bandspanneinrichtung 4 geführt
wird. Die Tänzerrolle 29 ist gemäß Fig. 2 gegen die Wirkung einer Feder 28 aus ihrer
Ruhelage schwenkbar. Die Schwenkung wird über einen Arm 41 auf einen Potentiometer
30 übertragen welcher das Magnetfeld der Magnetbremse 2 beeinflußt. Die Magnetbremse
2 hat gemäß Fig. 2 und 3 einen feststehenden, eine Magnetfeldspule aufweisenden Ankerteil
31 und eine mit der Bandabgabespule 1 drehbare Bremsplatte 32. Zwischen Ankerteil
31 und Bremsplatte 32 befinden sich ein einstellbarer Magnetfeldspalt 33, dessen Breite
neben dem von dem Potentiometer 30 geregelten Spulenstrom für die Bremswirkung maßgeblich
ist. Das Trägerband 20 gelangt von der Antriebswalze 9 über eine feststehende Rolle
19 an eine Abtasteinrichtung 5 und einer Vorwärmeinrichtung 6 vorbei zu dem Druckdekorübertragungsbereich
der von einer Übertragungseinrichtung 7 bestimmt wird. Die Abtasteinrichtung 5 weist
eine Fotozelle 42 auf, die der Positionierung des etikettenförmigen Dekorbildes für
den jeweils nächsten Übertragungsvorgang zwischen den einzelnen Übertragungsvorgängen
dient- Nach dem letzten Übertragungsvorgang wird das Trägerband 20 beispielsweise
kurzzeitig von der Antriebswalze 9 soweit zurückbewegt, bis die Fotozelle 42 eine
Steuermarke auf dem Trägerband feststellt welche entweder selbständig jedem nächsten
Dekorbild zugeordnet oder von einem Teil des jeweiligen Dekorbildes selbst gebildet
wird. Die fotozelle 42 kann beispielsweise so ausgebildet sein, daß sie nur selektiv
bestimmte Wellenlängenbereiche erfaßt. Die fotozelle 42 ist in ihrem Abstand von dem
Trägerband 20 in ihrer Höhe als auch längs des Bewegungsweges des Trägerbandes 20
verstellbar, so daß eine Zentrierung des Dekorbildes auf der Oberfläche des zu dekorierenden
Gegenstandes 24 vorgenommen werden kann. Die Vorwärmeineinrichtung 6 dient dem Vorwärmen
des Trennmediums, mit Hilfe dessen das aus Farben, Lacken und dgl. gebildete etikettförmige
Druckdekor auf dem Trägerband 20 gehalten ist bevor dieses in den Ubertragungsbereich
gelangt. Bei der Bewegung durch den Übertragungsbereich selbst wird das Trägerband
20 mit der die etikettenförmigen Dekorbilder tragenden Seite von einer eine aufheizbare
Andrückrolle 40 aufweisenden Übertragungseinrichtung 7 auf die Oberfläche des dort
mit Hilfe der Transporteinrichtung 18 gleichzeitig vorbeibewegten Gegenstandes 24
gedrückt, und zwar mit Hilfe einer mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren
Andrückvorrichtung 8. In dem dargesrellten fail weist die Andrückvorrichtung 8 einen
Pneumatikzylinder auf- der über einen Hebelmechanismus 44 die aufheizbare Andrückrolle
40 und damit das Trägerband 20 an die Oberfläche des Gegenstandes 24 drückt. Die Zustellung
und Wegstellung der Andrückvorrichtung 8 erfolgt auf elektrisches Kommando einer der
Transporteinrichtung 18 zugeordneten Abtasteinrichtung 17. Diese weist eine mit dem
Dreh- oder Transportteller 25 drehbare Nockenscheibe 36 mit den Aufnahmepositionen
der Gegenstände 24 zugeordneten Nocken 45 und einen diesen gegenüber feststehenden
Annäherungsschalter 37 auf. Die Ansteuerung der Andrückvorrichtung 8 läßt sich beschleunigen
und verzögern, so daß das eigentliche Andrücken des Trägerbandes 20 an die Oberfläche
des Gegenstandes 24 bereits vor der Dekorbildubertragung einsetzt und erst etwas nach
dieser aufhört.
[0019] Nach der Übertragungseinrichtung 7 lauft das nunmehr leere Trägerband 20 über eine
feststehende Rolle 22, eine zweite eine Tänzerrolle 34 aufweisende Bandspanneinrichtung
11 und eine weitere feststehende Rolle 23 zu einer Bandaufnahmespule 12. Die Bandaufnahmespule
12 wird von einem Getriebemotor 13 angetrieben, dessen Geschwindigkeit auf ähnliche
Weise von der Band spanneinrichtung 11 geregelt wird wie das Magnetfeld der Magnetbremse
2. Die Auslenkung der Tänzerrolle 34 wird nämlich auf ein Fotentiometer im Speisestromkreis
des Getriebemotors 13 übertragen.
[0020] Die Antriebswalze 9 wird von einem als Schrittmotor ausgebildeten Bandantriebsmotor
10 (vgl. insbesondere Fig. 4) angetrieben um das Trägerband 20, insbesondere während
des Übertragungsvorganges durch den Übertragungsbereich zu fördern. Die Geschwindigkeit,
mit welcher der Bandantriebsmotor 10 arbeitet wird von einem Schrittgeber 16 bestimmt.
Dieser weist ein Reibrad 27 auf, welches die Umfanggeschwindigkeit des Dreh- bzw.
Transporttellers 25 abgreift. Das Reibrad 27 hat den gleichen wirksamen Umfang, wie
die für den Transport des Trägerbandes 20 bestimmte Antriebswalze 9. Die Umdrehung
des Reibrades 27 wird mit einem vorgegebenen, aber veränderbaren Ubersetzungsverhältnis
auf ein Schrittgeberelement 26 für den Bandantriebsmotor 10 der Antriebswalze 9 übertragen.
Die Transportgeschwindigkeit des Trägerbandes 20 durch den Übertragungsbereich stimmt
dadurch genau mit der Oberflächengeschwindigkeit des zu dekorierenden Gegenstandes
überein oder weicht geringfügig bei beabsichtigter Dehnung oder Stauchung des Dekorbildes
bei dem Übertragungsvorgang davon ab. Die Kontrolle bzw. Abstimmung der Relativgeschwindigkeit
der Oberfläche des Gegenstandes 24 und der Transportgeschwindigkeit des Trägerbandes
20 wird also über den Impulsgeber 16 koordiniert, wobei der übereinstimmende Umfang
von Reibrad 27 und Trägerwalze 9 das Grundmaß bilden.
[0021] Nach Beendigung des Übertragungsvorganges eines etikettförmigen Dekorbildes wird
der als Schrittmotor ausgebildete Bandantriebsmotor 10 umgeschaltet, wodurch mit Hilfe
der Antriebswalze 9 das Trägerband 20 kurzzeitig zurückgefördert wird, bis die Steuermarke
auf dem Trägerband 20 von der Abtasteinrichtung 5 festgestellt wird. Dann hat wieder
das nächste Dekorbild die richtige Ausgangslage für den nächsten Übertragungsvorgang
und der Antriebsmotor 10 wird durch ein Signal von der Abtasteinrichtung 5 abgeschaltet.
[0022] Wie der Darstellung von Fig. 1 zu entnehmen ist, können sowohl der Bandabgabespule
1, als auch der Bandaufnahmespule 12 Durchmesserkontrolleinrichtungen 3 bzw. 14 zugeordnet
sein. Es ist auch möglich, den Bandantriebsmotor 10 mit der Antriebswalze 9 an einer
anderen Stelle im Bewegungsweg des Trägerbandes 20 anzuordnen, wenn dies aus Funktions-
oder Raumgründen zweckmäßig erscheint.
[0023] Fig. 5 veranschaulicht in gleicher Draufsicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß
Fig. 1, die jedoch für das Bedrucken von runden, flaschenförmigen Gegenständen 24
bestimmt ist. Zu diesem Zweck hat die Transporteinrichtung 18 eine oder zwei Mitnehmerscheiben
38, auf welchem um z.B. je 90° versetzt Drehteller 39 drehbar gelagert sind. Nach
der Aufnahme eines Gegenstandes 24 wird der Mitnehmerscheibe 38 mit dem betreffenden
Drehteller 39 in eine Indexierungsstation I gedreht wo durch Verdrehung des Drehtellers
39 relativ zu dem Gegenstand 24 der Gegenstand 24 zunächst in eine vorbestimmte Lage
auf dem Drehteller 39 gebracht wird, beispielsweise durch Zusammenwirkung eines Indexierungsstiftes
des Drehtellers 39 und einer entsprechenden Indexierungsvertiefung des Gegenstandes
24. Dann bewegt der Mitnehmerscheibe 38 den Drehteller 39 mit dem indexierten Gegenstand
24 in die Übertragungsstation II, wo der Gegenstand 24 über den Drehteller zum Übertragen
des Dekorbildes von dem Trägerband 20 auf die Oberfläche des Gegenstandes rotiert
wird. Bei diesem Übertragungsvorgang greift das Reibrad 27 wieder die Umfangsgeschwindigkeit
des Drehtellers 39 ab, wodurch über den Schrittgeber 16 und die Antriebswalze 9 wiederum
die Transportgeschwindigkeit des Trägerbandes 20 in Übereinstimmung mit der Umfangsgeschwindigkeit
des Gegenstandes 24 festlegbar ist. In diesem Falle ist dem Antriebsmotor 21 der Mitnehmerscheibe
38 eine Nockenscheibe 46 mit einem zugeordneten Annäherungsschalter 47 zugeordnet.
Über die Nockenscheibe 46 wird das Zustell- und Wegstellsignal an die Andrückvorrichtung
8 der Übertragungseinrichtung 7 gegeben. Das Übersetzungsverhältnis zwischen Antriebsmotor
21 und Mitnehmerscheibe 38 beträgt im dargestellten Fall 4:1 so daß bei einer vollen
Umdrehung der Nockenscheibe 36 gerade 1/4 Umdrehung der Mitnehmerscheibe 38 stattfindet.
Der Antriebsmotor 21 ist zu diesem Zweck ebenfalls vorzugsweise als Schrittmotor ausgebildet.
Die übrigen Teile und Funktionen dieses Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen
Übertragungsvorrichtung stimmen mit denjenigen der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung
überein.
[0024] Die in Fig. 6 analog zu Fig. 1 in Draufsicht dargestellte Übertragungsvorrichtung
ist für das Bedrucken von rechteckigen, beispielsweise kanisterförmigen Gegenständen
24 bestimmt. Diese werden auf einem Förderband 48, in der Darstellung von links nach
rechts, dem Übertragungsbereich der Vorrichtung zugeführt.
[0025] In einem Abstand vor dem Übertragungsbereich befindet sich an dem Förderband 48 ein
rückziehbarer und vorschiebbarer Rückhalteanschlag 49, der beim Einschieben die weitere
Zufuhr von Gegenständen 24 unterbricht, sobald sich ein Gegenstand 24 an einem naher
dem Übertragungsbereich angeordneten ebenfalls vorschiebbaren und zurückziehbaren
Positionierungsanschlag 50 befindet. Die Transporteinrichtung 18 weist einen Greifer
51 auf der die bei 52 dargestellten Bewegungen ausführen kann. Er nimmt den Gegenstand
24 aus seiner durch den Positionierungsanschlag 50 bestimmten Positionierungsstellung
fördert ihn nach Rückzug des Positionierungsanschlages 50 mit vorgegebener Geschwindigkeit
an dem Übertragungsbereich der Vorrichtung vorbei und gibt ihn dann wieder an das
Förderband 48 ab. Während der Bewegung des Greifes 51 an dem Übertragungsbereich der
Vorrichtung vorbei, wird die Lineargeschwindigkeit des Greifers mit dem Gegenstand
24 wiederum von einem Reibrad 27 in analoger Weise wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen
abgegriffen und auf die Antriebswalze 9 für das Trägerband 20 übertragen. Mit Hilfe
eines Annäherungsschalters 37 wird auch hier das Signal für das Zustellen und Wegstellen
der Übertragungsvorrichtung 7 mittels der Andrückvorrichtung 8 gesteuert. Die übrigen
Teile und Funktionen der Übertragungsvorrichtung stimmen auch hier mit denjenigen
der in Fig. 1 veranschaulichten Vorrichtung überein.
Bezugszeichenliste:
[0026]
1 Bandabgabespule
2 Magnetbremse
3 Durchmesserkontrolleinrichtung
4 Bandspanneinrichtung
5 Abtasteinrichtung
6 Vorwärmeinrichtung
7 Übertragungseinrichtung
8 Andrückvorrichtung
9 Antriebswalze
10 Bandantriebsmotor
11 Bandspanneinrichtung
12 Bandaufnahmespule
13 Getriebemotor
14 Durchmesserkontrolleinrichtung
15 Transportantriebsmotor
16 Schrittgeber
17 Abtasteinrichtung
18 Transporteinrichtung
19 Rolle
20 Trägerband
21 Antriebsmotor
22 Rolle
23 Rolle
24 Gegenstand
25 Dreh- oder Transportteiler
26 Schrittgeberelement
27 Reibrad
28 Feder
29 Tänzerrolle
30 Potentiometer
31 Ankerteil
32 Bremsplatte
33 Magnetfeldspalt
34 Tänzerrolle
35 Andrückwalzen
36 Nockenscheibe
37 Annäherungsschalter
38 Mitnehmerscheibe
39 Drehteller
40 Andrückrolle
41 Arm
42 Fotozelle
43 Pneumatikzylinder
44 Hebelmechanismus
45 Nocken
46 Nockenscheibe
47 Annäherungsschalter
48 Förderband
49 Rückhalteanschlag
50 Positionierungsanschlag
51 Greifer
52 Bewegungen
1. Vorrichtung zum Übertragen eines Druckdekors unter Wärmeeinwirkung von einem Trägerband
(20) auf einen z.B. als Hohlkörper ausgebildeten Gegenstand (24), bei welcher das
Trägerband von einer Bandabgaberolle (1) aus an einer, z.B. optischen, Abtasteinrichtung
(42) und einer Vorwärmeinrichtung (6) vorbei von einer von einem Bandantriebsmotor
(10) angetriebenen Antriebswalze (9) durch einen Übertragungsbereich zu einer Bandaufnahmespule
(12) transportiert wird und bei welcher der jeweils mit dem Druckdekor zu versehene
Gegenstand von einer mit Haltemitteln versehenen, z.B. einen Drehteller (25) aufweisenden,
Transporteinrichtung (18) mit seiner das Druckdekor aufnehmenden Oberfläche in den
Übertragungsbereich gefördert wird wo das jeweilige Druckdekor unter Druck und Wärme
von dem bewegten Trägerband auf die sich bewegende Oberfläche des Gegenstandes übertragen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandantriebsmotor (10) für die ggf. mit pneumatisch
oder hydraulisch andrückbaren Andrückwalzen (35) ausgestattete Antriebswalie (9) des
Trägerbandes (20) als Schrittmotor ausgebildet ist und daß die Synchronisation des
Bandantriebsmotors (10) mit einem die Bewegung der Oberfläche des Gegenstandes (24)
herbeiführenden, z.B. als Schrittmotor ausgebildeten Transportantriebsmotor (15) elektrisch
von einem dem Transportantriebsmotor (15) zugeordneten Schrittgeber (16) bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung
(18) einen den jeweiligen Gegenstand (24) aufnehmenden Dreh- oder Transportteller
(25) aufweist an welchem ein ein Schrittgeberelement (26) für den Bandantriebsmotor
(10) betätigendes Reibrad (27) des Schrittgebers (16) angreift, welches Reibrad (27)
vorzugsweise den gleichen wirksamen Umfang hat wie die Antriebswalze (9).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Vorwärtsbewegung
des Trägerbandes (20) mit der Übertragung des jeweiligen Druckdekors auf die Oberfläche
des Gegenstandes (24) das Trägerband (20) z.B. mit Hilfe der Antriebswalze (9) zurücktransportiert
wird, bis die zwischen der Bandabgabespule (1) und dem Übertragungsbereich angeordnete,
ggf. längs des Bewegungsweges der Trägerbahn (20) verstellbare Abtasteinrichtung (5)
eine ggf. von einem Teil des Druckdekores selbst gebildete Steuermarke auf dem Transportband
(20) zur Einstellung des Transportbandes (20) auf die Ausgangsstellung für den nächsten
Übertragungsvorgang feststellt und wobei vorzugsweise die Abtasteinrichtung (5) eine
auf einen vorwählbaren Wellenlängenbereich selektiv ansprechende Fotozelle aufweist
und die Steuermarke des Trägerbandes (20) in dem vorwahlbaren Wellenlängenbereich
emittiert, z.B. einen fluoreszierenden oder phosphoreszierenden Farbstoff aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Bandabgabespule (1) und Abtasteinrichtung (5) und/oder zwischen Antriebswalze (9)
und Bandaufnahmespule (12) eine das Trägerband (20) spannende Bandspanneinrichtung
(4, 11) vorgesehen ist, wobei vorzugsweise die Bandspanneinrichtung (4) eine gegen
die Spannung einer Feder (28) auslenkbare Tänzerrolle (29) aufweist und die Auslenkbewegung
der Tänzerrolle (29) einen die Laufgeschwindigkeit der Bandabgabespule (1) beeinflussenden
Potentiometer (30) verstellt und/oder wobei vorzugsweise die Bandspanneinrichtung
(11) eine gegen die Spannung einer Feder auslenkbare Tänzer rolle (34) aufweist und
die Auslenkbewegung der Tänzerrolle (34) einen die Laufgeschwindigkeit der Bandaufnahmespule
(12) beeinflussenden Potentiometer verstellt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandabgabespule
(1) eine Magnetbremse (2) zugeordnet ist, welche von einer der auf der Bandabgabespule
(1) befindlichen Trägerbandrolle zugeordneten Durchmesserkontrolleinrichtung (3) oder
der zwischen Bandabgabespule (1) und Abtasteinrichtung (5) angeordneten Bandspanneinrichtung
(4) betätigbar ist und/oder daß die Bandaufnahmespule (12) von einem Getriebemotor
(13) antreibbar ist, welcher von einer der auf der Bandaufnahmespule (12) befindlichen
Trägerbandrolle zugeordneten Durchmesserkontrolleinrichtung (14) oder der zwischen
Antriebswalze (9) und Bandaufnahmespule (12) angeordneten Bandspanneinrichtung (11)
betätigbar ist, und wobei vorzugsweise die Magnetbremse (2) zwischen einem feststehenden
Ankerteil (31) und einer mit der Bandabgabespule (1) drehbaren Bremsplatte (32) einen
Magnetfeldspalt (33) aufweist, welcher von einem durch den Potentiometer (30) regelbaren
Magnetfeld überbrückbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine
z.B. eine beheizbare Andrückrolle (40) aufweisende Ubertragungseinrichtung (7) von
einer z.B. pneumatisch und/oder hydraulisch steuerbaren Andrückvorrichtung (8) im
Übertragungsbereich unter Zwischenlage des Trägerbandes (20) in Abhängigkeit von dem
Bewegungsablauf der Transporteinrichtung (18) gegen die Oberfläche des Gegenstandes
(24) drückbar ist
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung
eine z.B. optische oder elektrische Abtasteinrichtung (17) zugeordnet ist, die vorzugsweise
eine mit der Transporteinrichtung (18) bewegbare Nockenscheibe (36) mit einem gegenüber
dieser feststehenden aber ggf. verstellbaren Annäherungsschalter (37) aufweist über
welchen der Transport des Trägerbandes (20) und die Zustellung der Übertragungseinrichtung
(7) eingeleitet und abgeschaltet wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß der Transportantriebsmotor
(15) in Anhängigkeit von der Außenkontur des Gegenstandes (24) steuerbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis
von der Transportgeschwindigkeit des Gegenstandes (24) bzw. dessen Oberfläche zu der
Transportgeschwindigkeit des Trägerbandes (20) veränderbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß der Transporteinrichtung
(18) mindestens einen in einem Mitnehmerteller (38) gelagertern Drehteller (39) fur
die Aufnahme eines runden Gegenstandes (24) aufweist welcher Drehteller (29) in einer
ersten lndexierungsstellung und in einer zweiten Übertragungsstellung jeweils rotierend
antreibbar ist, wobei der Drehteller (39) in der Übertragungsstellung mit dem Reibrad
(27) zusammenwirkt.
1. A device for transferring a print design under action of heat from a carrier band
(20) onto an object (24) of, for example, a hollow body configuration, in which the
carrier band is transported from a tape dispensing roll (1) past a, for example, optical
scanning arrangement (42) and a preheating arrangement (6) by a drive roller (9) driven
by a band drive motor (10) through a transfer zone to a band take-up reel (12) and
in which the object to be respectively provided with the print design is conveyed
by a transport device (18) provided with holding members comprising, for example,
a rotary plate (25), with the surface thereof receiving the print design into the
transfer zone, where the particular print design is transferred under pressure and
heat from the moved carrier band onto the moving surface of the object, characterized
in that the band drive motor (10) for the drive roller (9) of the carrier band (20)
optionally furnished with pneumatically or hydraulically operable contact-pressure
rollers (35) is constructed as a step motor and that the synchronisation of the band
drive motor (10) with a transport drive motor (15) constructed, for example as a step
motor, bringing about the movement of the surface of the object (24) is accomplished
electrically by a pacer (16) allocated to the transport drive motor (15).
2. A device according to claim 1, characterized in that the transport device (18)
comprises a rotary or transport plate (25) receiving the respective object (24), which
plate is engaged by a friction wheel (27) of the pacer (16) actuating a pacer element
(26) for the band drive motor (10), which friction wheel (27) preferably has the same
effective circumference as the drive roller (9).
3. A device according to claims 1 or 2, characterized in that after the forward movement
of the carrier band (20) with the transfer of the respective print design to the surface
of the object (24), the carrier band (20) is re-transported, for example, with the
aid of the drive roll (9) until the scanning device (5) provided between the band
dispensing reel (1) and the transfer zone and, optionally, adjustable along the path
of movement of the carrier band (20), detects a control mark,optionally formed by
a part of the print design itself, on the transport band (20) for adjusting the transport
band (20) to the initial position for the next transfer operation, with the scanning
device (5), preferably, comprising a photoelectric cell responding selectively to
a preselected wave length range and with the control mark of the carrier band (20)
emitting in said preselected wave length range, for example, a fluorescent or phosphorescent
dye.
4. A device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that provided
between band dispensing reel (1) and scanning device (5) and/or between drive roll
(9) and bandjeceiving reel (12) is a band tensioning arrangement (4, 11) tensioning
the carrier band (20), with the band tensioning arrangement (4), preferably, including
a dancer roll (29) deflectable against the tension of a spring (28) and the deflecting
movement of the dancer roll (29) adjusting a potentiometer (30) influencing the running
speed of the band dispensing reel (1) and/or with the band tensioning means (11),
preferably, including a dancer roll (34) deflectable against the tension of a spring
and the deflecting movement of the dancer roll (34) adjusting a potentiometer influencing
the running speed of the band receiving reel (12).
5. A device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the tape
dispensing reel (1) is provided with a magnetic brake (2) actuable by a diameter control
device (3) associated to the carrier band roll provided on the tape dispensing reel
(1) or by the tape tensioning arrangement (4) disposed between the tape dispensing
reel (1) and the scanning arrangement (5) and/or that the tape take-up reel (12) is
actuatable by a gear motor (13) driven by a diameter control device (14) associated
to the carrier tape roll disposed on the tape take-up (reel (12) or by the tape tensioning
device (11) disposed between drive roll (9) and tape take-up reel (12), preferably,
comprising between a stationary armature part (31) and a brake plate (32) rotatable
with the tape dispensing reel (1) a magnetic field gap (33) which is bridgeable by
a magnetic field regulatable by the potentiometer (30).
6. A device according to any one of claims 1 to 5, characterized in that a transfer
device (7) comprising, for example, a heatable contact-pressure roll (40) is pressed
by a, for example, pneumatically and/or hydraulically controllable contact-pressure
device (8) in said transfer zone by inter-positioning the carrier band (20), in response
to the sequence of movement of the transport device (18), against the surface of the
object (24).
7. A device according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the transport
device is provided with, for example, an optical or electrical scanning device (17)
preferably including a cam plate (36) movable with the transport device (18) and comprising
an approach switch (37) stationary over the cam plate but, optionally, adjustable,
via which the transport of the carrier band (20) and the bringing up df the transfer
device (7) is initiated and switched off.
8. A device according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the transport
drive motor (15) is controllable in response to the outer contour of the object (24).
9. A device according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the ratio
of the transport speed of the object (24) and the surface thereof, respectively, to
the transport speed of said carrier band (20) is variable.
10. A device according to any one of ciaims 1 to 9, characterized in that the transport
device (18) includes at least one rotary plate (39) disposed in a carry-along plate
(38) for reception of a circular object (24), said rotary plate (39), in a first indexing
position and in a second transfer position, being respectively rotatingly actuatable
and with the rotary plate (39), in the transfer position, cooperating with the friction
wheel (27)
1. Dispositif pour transmettre un dessin à imprimer sous l'action de chaleur d'.un
ruban porteur (20) à un objet (24) sous forme, par example, d'un corps creux, dans
lequel le ruban porteur est transporté d'une poulie à distribution de ruban (1) le
long d'un balayeur (42), par example un balayeuer optique, et d'un réchauffeur (6)
d'un rouleau de commande (9) commandé par un moteur à commander (10) à travers d'une
zone de transmission à une bobine de prise de ruban (12) et dans lequel l'objet chaque
fois à fournir du dessin à imprimer est transporté par un dispositif de transport
(18) pourvu de moyen de fixation, par example, un plateau tournant (25) avec sa surface
recueillant le dessin à imprimer dans la zone de transmission où le dessin à imprimer
particulier sous l'action de pression et chaleur est transmis du ruban porteur mû
à la surface de l'objet mouvante, caractérisé en ce que le moteur à commande de ruban
(10) pour le rouleau de commande (9) du ruban porteur (20) éventuellement fourni des
rouleaux de pression (35) pressable pneumatiquement ou hydrauliquement est sous forme
de moteur pas-à-pas, et que la synchronisation du moteur à commande de ruban (10)
avec un moteur de commande à transport (15) sous forme, par example, d'un moteur pas-à-pas
causant le mouvement de la surface de l'objet (24), est effectué électriquement par
un générateur-pas (16) associé au moteur de commande à transport (15).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ensemble à transport
(18) comporte un plateau tournant ou à transport (25) recueillant l'objet (24) particulier
et engrené par une roue de friction (27) du générateur-pas (16), roue de friction
commandant un élément (26) de générateur-pas pour le moteur à commande de ruban (10)
et ayant préférablement la même circonférence effective que le rouleau de commande
(9).
3. Dispositif selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'après le mouvement
en avant du ruban porteur (20) avec la transmission du dessin à imprimer particulier
à la surface de l'objet (24), le ruban porteur (20) est rétransporté, par example
par l'intermédiaire du rouleau de commande (9) jusqu'à ce que le balayeur (5) pourvu
entre la bobine à distribution de ruban (1) et la zone de transmission et éventuellement
ajustable le long de voie de mouvement du ruban porteur (20) détermine-une marque
de commande éventuellement formée par une partie du dessin à imprimer même sur le
ruban porteur (20) pour ajuster le ruban porteur (20) à la position de départ pour
le procédé de transmission prochain, le balayeur (5) preférablement comportant une
cellule photo-électrique sélectivement répondant à une portée de longeur d'ondes présélectible
et la marque de commande du ruban porteur (20) emettant dans la portée de longeur
d'ondes présélectible, par example, ayant une matière colorante fluorescente ou phosphorescente.
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un ensemble
(4,11) tendant le ruban porteur (20) est pourvu entre bobine à distribution de ruban
(1) et balayeur (5) et/ou entre rouleau de commande (9) et bobine à recueillir de
ruban (12), l'ensemble à tendre de ruban (4) préférablement comportant ou rouleau
danceur (29) déviant contre la tension d'un ressort (28) et le mouvement déviant du
rouleau danceur (29) ajustant un potentiomètre (30) influençant la vitesse de marche
de la bobine à distribution de ruban (1) et/ou l'ensemble à tension de ruban (11)
préférablement comportant un rouleau danceur (34) déviant contre la tension d'un ressort
et le mouvement de déviation du rouleau danceur (34) ajustant un potentiomètre influençant
la vitesse de marche de la bobine (12) à recueillir le ruban (12).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un frein magnétique
(2) est associé à la bobine à distribution de ruban (1), frein magnétique étant commandable
par l'ensemble à commande de section transversale (3) associé au rouleau de ruban
porteur se trouvant sur la bobine à distribution de ruban (1) ou par l'ensemble à
tendre de ruban (4) pourvu entre bobine à distribution de ruban (1) et balayeur (5)
et/ou que la bobine à recueillir de ruban (12) est commandable par un moteur- réducteur
(13) commandable par un ensemble à commander de section transversale (14) associé
au rouleau de ruban porteur se trouvant sur la bobine à recueillir de ruban (12) ou
par l'ensemble à tendre de ruban (11) disposé entre rouleau de commande (9) et bobine
à recueillir de ruban (12), le frein magnétique (2) préférablement comportant une
fente de champ magnétique entre une section d'armature (31) fixe et un plateau de
frein (32) tournant avec la bobine à distribution de ruban (1), fente étant surmontable
par un champ magnétique réglable par le potentiomètre (30).
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5 caractérisé en ce qu'un moyen de
transmission (7) comportant, par example, un rouleau de pression (40) à chauffer peut
être pressé par un dispositif à pression (8) commandable, par example, dans une manière
pneumatique ou hydraulique dans la zone de transmission sous positionnement intermédiaire
du ruban porteur (20) en réponse d'allure de mouvement du dispositif à transport (18)
contre la surface de l'objet (24).
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un balayeur
(17), par example optique ou électrique, est associé au dispositif de transport, balayeur
qui comporte préférablement un disque à cames (36) mouvant avec le dispositif à transport
(18) et ayant un interrupteur d'approche (37) fixe vis-à-vis le disque à cames mais
éventuellement réglable, par l'intermédiaire duquel le transport du ruban porteur
(20) et l'approche du dispositif du transmission (7) sont déclenché et arrêté.
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le moteur
de commande à transport (15) est commandable en réponse du contour extérieur de l'objet
(24).
9. Dispositif selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le rapport
de la vitesse de transport de l'objet (24) ou de sa surface à la vitesse du ruban
porteur (20) est variable.
10. Dispositif selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif
à transport (18) comporte au moins un plateau tournant (39) disposé dans un plateau
d'entrainement (38) pour la réception d'un objet rond (24), plateau tournant (39)
qui est commandable dans une position première d'indexage et dans une position second
de transmission chaque fois dans une manière rotante, le plateau tournant (39) dans
la position de transmission coopérant avec la roue de friction (27).