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EP 0 082 467 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.08.1985 Patentblatt 1985/32 |
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Anmeldetag: 14.12.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G21F 5/00 |
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Behälter für die Langzeitlagerung von abgebrannten Kernreaktorbrennelementen
Container for the permanent storing of burnt-up reactor fuel elements
Récipient de stockage à longue durée des éléments combustibles nucléaires irradiés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB LI SE |
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Priorität: |
17.12.1981 DE 3149945
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.1983 Patentblatt 1983/26 |
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Anmelder: Deutsche Gesellschaft
für Wiederaufarbeitung
von Kernbrennstoffen mbH |
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30014 Hannover (DE) |
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Erfinder: |
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- Popp, Franz-Wolfgang, Dipl.-Ing., Dr.
D-3002 Wedemark (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter aus Stahl oder Stahlguß für die Langzeitlagerung
von abgebrannten Kernreaktorbrennelemeriten oder anderen radioaktiven Stoffen, dessen
stirnseitige Aufnahmeöffnung durch einen aufgeschweißten Verschlußdeckel verschlossen
ist.
[0002] Nach dem Füllen eines derartigen Behälters mit den bestrahlten Kernreaktorbrennelementen
muß der Behälter durch einen Verschlußdeckel dicht verschlossen werden. Bei einem
metallischen Behältergrundkörper ist ein dichtes Verschließen an sich über das Einschweißen
eines metallischen Deckels möglich. Besteht der Behältergrundkörper aus Graphit, kann
der Behältergrundkörper mit einem Verschlußdeckel, der ebenfalls aus Graphit besteht,
bei hoher Temperatur und hohem Druck verschlossen werden.
[0003] Behälter für die Langzeitlagerung müssen mechanisch stabil, korrosionsfest und dicht
verschlossen sein. Besteht der Behältergrundkörper aus Stahl, ist zwar die mechanische
Stabilität und ein dichtes Verschließen durch Verschweißen des Behältergrundkörpers
und Verschlußdeckel gewährleistet. Die Korrosionsbeständigkeit des Stahles ist aber
für den Zweck der Langzeitlagerung, beispielsweise einer Endlagerung im Salzgestein,
ungenügend. Man hat daher bereits vorgeschlagen, einen Behälter für die Langzeitlagerung
aus Graphit herzustellen, der eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit aufweist. Allerdings
ist hierbei die mechanische Stabilität gegenüber einem Stahlbehälter geringer.
[0004] Es wäre daher vorteilhaft, wenn der Behälter aus dem Grundwerkstoff Stahl oder Stahlguß
zur Erreichung der mechanischen Stabilität wäre und außen eine korrosionsfeste Schutzschicht
aus Graphit, Keramik oder Emaille tragen würde. Dem steht bisher entgegen, daß nach
dem Verschweißen des Behälters in der Heißen Zelle in dieser Heißen Zelle eine einwandfreie
Korrosionsbeschichtung nur unter hohem technischen Aufwand mittels fernbetätigter
Hantierungseinrichtungen erfolgen kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, dessen Grundwerkstoff die mechanische Stabilität aufweist und der
über eine äußere Beschichtung korrosionsbeständig ist und der ein einfaches Verschließen
des Behälters in der Heißen Zelle ermöglicht.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Der Behältergrundkörper und der Verschlußdeckel werden vor dem Einsatz
in der Heißen Zelle separat mit den Schweißplattierungen versehen. Die Schweißplattierungen
werden durch Auftragschweißen aufgebracht, wobei es sich um eine hinlänglich bekannte
Technik handelt (Handbuch der Schweißtechnik, J. Ruge, 2. Auflage, Bd. 1 « Werkstoffe
», Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1980, S. 170). Nach dem Schweißplattieren
werden der Behältergrundkörper und der Verschlußdeckel mit der Korrosionsschutzschicht
separat beschichtet. Durch die Erfindung ist es möglich geworden, diese Beschichtung
außerhalb der Heißen Zelle vorzunehmen.
[0007] Nach dem Beladen des Brennelementbehälters in der Heißen Zelle kann dieser mit dem
Verschlußdeckel kalt verschweißt werden. Unter einem kaltschweißbaren Werkstoff wird
ein Werkstoff verstanden, der ohne nachträgliche Wärmebehandlung schweißbar ist. Bei
derartigen Werkstoffen treten beim Schweißen keine wesentlichen Spannungen oder Gefügeänderungen
auf, die durch eine zusätzliche, nachträgliche Wärmebehandlung ausgeglichen werden
müssen. Ein derartiger Werkstoff ist Ni Mo 16 Cr 16 Ti (Handelsname : Hastelloy C-4).
Der Ansatz der jeweiligen Schweißplattierung auf dem Verschlußdeckel bzw. auf dem
Behältergrundkörper wird durch die Korrosionsschutzschicht überdeckt, damit der Behälter
ohne durchgehenden Spalt von einer Korrosionsschutzschicht bedeckt ist.
[0008] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist durch die im Anspruch 2
genannten Merkmale gekennzeichnet. Die Schweißplattierung auf dem Behältergrundkörper
wird aus einem im Querschnitt L-förmigen Ring geformt, der den Behältergrundkörper
an seinem stirnseitigen Ende umfaßt. Die ringförmige Schweißplattierung des Verschlußdeckels
liegt mit einem Ende auf einer schräg verlaufenden Ringfläche, die der stirnseitigen
Fügefläche des Behältergrundkörpers gegenüberliegt. Dadurch bilden die beiden Schweißplattierungen
nach dem Aufsetzen des Verschlußdeckels einen sich nach außen öffnenden Keilspalt,
der zum Verschweißen von Deckel und Behältergrundkörper dient.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Ansprüchen 3 und
4 gekennzeichnet.
[0010] Anhand der Zeichnung werden nachstehend drei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert. Es zeigt
Figur 1 einen Schnitt durch einen verschweißten Behälter,
Figur 2 eine andere Ausführungsform der Schwei,ßplattierung und Verschweißung von
Deckel und Behältergrundkörper,
Figur 3 eine weitere Variante der Ausbildung der Schweißplattierungen.
[0011] Der in Fig. 1 gezeigte Brennelementbehälter weist einen Behältergrundkörper 1 auf,
der zylindrisch ausgebildet und an einem stirnseitigen Ende offen ist. Dadurch wird
eine Aufnahmeöffnung 2 zum Beladen mit den hier nicht gezeigten Brennelementen gebildet.
Am offenen Ende des Behältergrundkörpers 1 ist eine Schweißplattierung 3 aus einem
ringförmigen, im Querschnitt gesehen L-förmigen Streifen aus kaltschweißbarem und
korrosionsbeständigem Werkstoff auf die stirnseitige Fügefläche 10 aufgebracht. Ein
derartiger Werkstoff ist eine Legierung Ni Mo 16 Cr 16 Ti (Handelsname : Hastelloy
C-4). Der ringförmige, durch Auftragschweißen aufgebrachte Wersktoffstreifen ist L-förmig
geformt, wobei der kurze Schenkel 4 auf dem stirnseitigen Ende des Behältergrundkörpers
1 liegt. Der längere Schenkel 5 befindet sich auf der Außenseite des Behältergrundkörpers
1.
[0012] Der Behältergrundkörper 1 ist durch einen aufgeschweißten Verschlußdeckel 6 verschlossen.
Dieser Verschlußdeckel 6 weist einen nach oben abstehenden Rand 7 auf. Auf der dem
Behältergrundkörper 1 zugewandten Seite ist der Verschlußdeckel 6 kreisringförmig
abgeschrägt, wobei sich die Breite der projezierten schrägen Ringfläche 8 von dem
Innendurchmesser bis zum Außendurchmesser des Behältergrundkörpers 1 erstreckt. Der
Verschlußdeckel 6 ist umfangs--mäßig von einer Schweißplattierung 9 eines kaltschweißbaren
Werkstoffes umgeben. Der schweißpiattierte Werkstoffstreifen 9 umfaßt mit einem Ende
den Rand 7 und mit dem anderen Ende die Ringfläche 8 des Verschlußdeckels 6.
[0013] Der Verschlußdeckel 6 und der Behältergrundkörper 1 wurden nach ihrem Schweißplattieren
jeweils mit einer Korrosionsschutzschicht 11, 12 aus Graphit beschichtet. Diese Korrosionsschutzschichten
11, 12 lassen die Schweißplattierungen 3, 9 im Schweißbereich frei. Lediglich die
dem Schweißbereich abgewandten Enden der Schweißplattierungen 3 und 9 werden von den
Korrosionsschutzschichten 11, 12 etwas überdeckt. Dadurch wird ein durchgehender Spalt
zum Behältergrundkörper vermieden. Durch die schräge Ringfläche 8 des Deckels 6 ist
ein sich nach außen öffnender Keilspalt entstanden, der die V-förmige Schweißnaht
13 aus korrosionsbeständigem metallischem Werkstoff aufnimmt.
[0014] Der in Fig. 2 gezeigte Brennelementbehälter weist eine geänderte Anordnung der Schweißplattierungen
im Fügebereich zwischen Behältergrundkörper und Verschlußdeckel auf.
[0015] Im Fügebereich des Behältergrundkörpers 21 besteht die Schweißplattierung 23 aus
einer außen auf den Behältergrundkörper 21 aufgeschweißten ringförmigen Schicht. Diese
Schweißplattierung 23 schließt mit dem Ende des Behältergrundkörpers 21 stirnseitig
ab. Die Schweißplattierung 29 des Verschlußdeckels 26 erstreckt sich nur bis zum unteren
Ende des Außenumfanges des Verschlußdeckels. Die schräge Ringfläche 28 trägt keine
Schweißplattierung. Die Fügeflächen 28 und 30 bilden einen Keilspalt, haben aber keine
Schweißplattierung. Nach dem Beladen des Brennelementbehälters in der Heißen Zelle
wird der Verschlußdeckel 26 aufgesetzt. Als erstes wird eine tulpenförmige Schweißnaht
36 zwischen den Fügeflächen 28 und 30 mittels eines Schutzgasschweißverfahrens erzeugt.
Anschließend wird eine zweite Schweißnaht 37 aufgebracht, die die beiden Schweißplattierungen
23 und 29 des Verschlußdeckels 26 und des Behältergrundkörpers 21 miteinander verbindet.
Das Schweißmaterial der zweiten Schweißnaht 37 ist ebenfalls aus kaltschweißbarem,
korrosionsfestem Material, wie z. B. Hastelloy C-4. Beide Schweißnähte 36 und 37 werden
nach dem Beladen des Brennelementbehälters in der Heißen Zelle erzeugt. Die Korrosionsschutzschichten
31 und 32 bleiben dabei unversehrt.
[0016] Die Ausführung gemäß Fig. 3 weist einen Behältergrundkörper 42 auf. Dieser Behältergrundkörper
42 hat einen zylindrischen Querschnitt und bildet eine Aufnahmeöffnung 43, durch die
der Behältergrundkörper mit radioaktiven Stoffen beladen werden kann. Ein Verschlußdeckel
44 ist in der Aufnahmeöffnung 43 angeordnet. Dieser Verschlußdeckel 44 weist einen
umfangsmäßigen Rand 41 auf, der sich von der ebenen Fläche 45 des Verschlußdeckels
44 erhebt. Der Verschlußdeckel 44 hat im Querschnitt gesehen eine U-förmige Ausbildung,
wobei sich die äußere Fläche 48 des Randes 41 zur Achse des Verschlußdeckels 44 neigt.
[0017] Der Verschlußdeckel 44 liegt,mit einem senkrechten Teil 46 seiner Umfangsfläche 46,
48 an der inneren Oberfläche 47 der Wand 40 des Behältergrundkörpers 42. Der Rand
41 des Verschlußdeckels 44 ist zur Deckelachse geneigt angeordnet und bildet somit
mit der Wand 40 des Behältergrundkörpers 42 einen Keilspalt zur Aufnahme einer Schweißnaht
50.
[0018] Verschlußdeckel 44 und Behälter,grundkörper 42 weisen in ihrem Fügebereich Schweißplattierungen
52 und 53 auf. Die Schweißplattierung 52 des Verschlußdeckels 44 erstreckt sich von
der schrägen Fläche 48 über den Rand 41 bis auf die Deckelfläche 45. Die Schweißplattierung
53 des Behältergrundkörpers 42 umfaßt das offene Wandende des Behältergrundkörpers
42, wobei sich die Schweißplattierung 53 von der Außenoberfläche über die Stirnseite
zur Innenoberfläche 47 erstreckt : Behältergrundkörper 42 und Verschlußdeckel 44 sind
mit Korrosionsschutzschichten 54 und 55 versehen, die jeweils das der Schweißnaht
50 abgewandte Ende der Schweißplattierungen 52, 53 überdecken.
[0019] Nach dem Beladen des Behältergrundkörpers 42 mit den abgebrannten Kernbrennelementen
wird der Verschlußdeckel 44 eingesetzt. Der Verschlußdeckel 44 und der Behältergrundkörper
42 werden durch Bildung der Schweißnaht 50 miteinander verbunden.
[0020] Die Erfindung hat den großen Vorteil, daß der Brennelementbehälter nach dem Beladen
vollständig von einer Korrosionsschutzschicht bedeckt ist. Im Fügebereich sind Behältergrundkörper
und Verschlußdeckel von einem korrosionsfesten, kaltschweißbaren, durch Auftragschweißen
angebrachten, metallischen Werkstoff versehen, während die übrige Außenfläche von
bekannten keramischen Schutzschichten bedeckt ist. Die keramischen Schutzschichten
erleiden bei einer Verschweißung keinen Schaden, da im Fügebereich metallische Korrosionsschutzschichten
vorhanden sind und miteinander verbunden werden. Es ist nach dem Beladen des Brennelementbehälters
mit den kernbrennstoffelementen in der Heißen Zelle nur ein Schweißvorgang notwendig
; eine aufwendige, fernbediente Aufbringung einer kompletten Korrosionsschutzschicht
ist nicht mehr notwendig.
1. Behälter aus, Stahl oder Stahlguß für die Langzeitlagerung von abgebrannten Kernreaktorbrennelementen
oder anderen radioaktiven Stoffen, dessen stirnseitige Aufnahmeöffnung . durch einen,
aufgeschweißten Verschlußdeckel verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behältergrundkörper (1, 21, 42) und der Verschlußdeckel (6, 26, 44) im Bereich der
einander zugewandten Fügeflächen (8, 10; 28, 30 ; 47, 48) jeweils eine Schweißplattierung
(3, 9 ; 23, 29 ; 52, 53) aus einem kaltschweißbaren, korrosionsfesten Werkstoff aufweisen,
daß der Behältergrundkörper (1, 21, 42) und der Verschlußdeckel (6, 26, 44) außen
mit einer Korrosionsschutzschicht (11, 12 ; 31, 32 ; 54, 55) aus Graphit oder Keramik
bis auf die sich gegenüberliegenden Bereiche der Schweißplattierungen (3, 9 ; 23,
29 ; 52, 53) von Behältergrundkörper (1, 21, 42) und Verschlußdeckel (6, 26, 44) beschichtet
sind und daß der Behältergrundkörper (1, 21, 42) mit dem Verschlußdeckel (6, 26, 44)
über die Schweißplattierungen (3, 9 ; 23, 29 ; 52, 53) zum dichten Verschließen des
Behälters verschweißt ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißplattierung (3)
des Behältergrundkörpers (1) aus einem im Querschnitt gesehen L-förmigen Ring besteht,
dessen einer Schenkel (4) auf der.stirnseitigen Fügefläche (10) und dessen anderer
Schenkel (5) an der Außenfläche des Behältergrundkörpers (1) liegt, daß die Schweißplattierung
(9) des Verschlußdeckels (6), einen abstehenden Rand (7) des Verschlußdeckels (6)
umfaßt, an der Deckelaußenfläche anliegt und auf einer sich von außen schräg zum Behälterinnendurchmesser
in Richtung Behältergrundkörper (1) geneigten Ringfläche (8) aufgebracht ist.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißplattierung, (23)
des Behältergrundkörpers (21) an der Außenoberfläche des Behältergrundkörpers (21)
an dessen stirnseitig offenen Ende liegt, daß die Schweißplattierung (29) des Verschlußdeckels
(26) einen abstehenden Rand des Verschlußdeckels (26) umfaßt und an der Deckelaußenfläche
anliegt, daß der Verschlußdeckel (26) oder der Behältergrundkörper (21) an ihren gegenüberliegenden
Flächen (28, 30) eine sich von außen schräg zum Behälterinnendurchmesser erstreckende
Ringfläche (28) aufweisen, daß der Grundwerkstoff des Verschlußdeckels (26) und der
Grundwerkstoff des Behältergrundkörpers (21) mit einer ersten Schweißnaht (36) miteinander
verschweißt sind, und daß die sich gegenüberliegenden Enden der Schweißplattierungen
(23 und 29) mittels einer zweiten Schweißung (37) miteinander verbunden sind.
4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißplattierung (53)
des --Behältergrundkörpers (42) das offene Ende (40) -der Behälterwand (57) umfaßt,
daß die Schweißpiattierung (52) des Verschlußdeckels (44) einen abstehenden Rand (41)
des Verschlußdeckels (44) umfaßt, der in die Aufnahmeöffnung (43) des Behältergrundkörpers
(42) eingesetzt ist, daß der abstehende Rand (41) eine schräg zu der Deckelachse geneigte
Außenfläche aufweist, die von der Schweißplattierung (52) bedeckt ist.
1. A container comprising steel or cast steel for long-term storage of spent nuclear
reactor fuel elements or other radioactive substances, the receiving opening at the
end of which is closed by a closure cover which is welded on, characterised in that
the main body (1, 21, 42) of the container and the closure cover (6, 26, 44), in the
region of the mutually facing joint surfaces (8, 10 ; 28, 30 ; 47, 48) each have a
weld cladding (3, 9 ; 23, 29 ; 52, 53) comprising a cold-weldable corrosion-resistant
material, that the main body (1, 21, 42) of the container and the closure cover (6,
26, 44) are externally coated with a corrosion-resistant layer (11, 12; 31, 32; 54,
55) of graphite or ceramic, except for the mutually oppositely disposed regions of
the weld cladding portions (3, 9 ; 23, 29 ; 52, 53) of the main body (1, 21, 42) of
the container and the closure cover (6, 26, 44), and that the main body (1, 21, 42)
of the container is welded to the closure cover (6, 26, 44) by way of the weld cladding
portions (3, 9 ; 23, 29 ; 52, 53) for sealingly closing the container.
2. A container according to claim 1, characterised in that the weld cladding (3) of
the main body (1) of the container comprises a ring which is of L-shaped cross-section
and which has one limb portion (4) disposed on the end joint surface (10) and the
other limb portion (5) on the outside surface of the main body (1) of the container,
that the weld cladding (9) on the closure cover (6) encloses a projecting edge portion
(7) of the closure cover (6), bears against the outside surface of the cover and is
applied on an annular surface (8) which extends from the exterior at an inclined angle
to the inside diameter of the container in the direction of the main body (1) of the
container.
3. A container according to claim 1, characterised in that the weld cladding (23)
on the main body (21) of the container is disposed at the outside surface of the main
body (21) of the container at the open end portion thereof, that the weld cladding
(29) on the closure cover (26) encloses a projecting edge portion of the closure cover
(26) and bears against the outside surface of the cover, that the closure cover (26)
or the main body (21) of the container have, at their mutually oppositely disposed
surfaces (28, 30), an annular surface (28) which extends from the exterior obliquely
to the inside diameter of the container, that the base material of the closure cover
(26) and the base material of the main body (21) of the container are welded together
by a first weld seam (36) and that the mutually oppositely disposed ends of the weld
cladding portions (23 and 29) are joined together by means of a second weld (37).
4. A container according to'claim 1, characterised in that the weld cladding (53)
on the main body (42) of the container encloses the open end (40) of the wall (57)
of the container, that the weld cladding (52) on the closure cover (44) encloses a
projecting edge portion (41) of the closure cover (44), which is fitted into the receiving
opening (43) of the main body (42) of the container, and that the projecting edge
portion (41) has an outside surface which is inclined obliquely with respect to the
axis of the cover and which is covered by the weld'.cladding (52).
1. Récipient en acier ou en acier moulé de stockage de longue durée d'éléments combustibles
épuisés de réacteurs nucléaires, ou d'autres substances radioactives, dont l'ouverture
de réception, du côté frontal, est fermée par un couvercle de fermeture qui y est
appliqué par soudage, caractérisé en ce que le corps de base du récipient (1, 21,
42) et le couvercle de fermeture (6, 26, 44) présentent dans la région des surfaces
de joint (8, 10 ; 28, 30 ; 47, 48) tournées l'une vers l'autre, respectivement un
rechargement par soudure (3, 9 ; 23, 29 ; 52. 53) en un matériau résistant à la corrosion
et pouvant être soudé à froid, le corps de base du récipient (1, 21, 42) et le couvercle
de fermeture (6, 26, 46) sont. revêtus extérieurement d'une couche de protection vis-à-vis
de la corrosion (11, 12 ; 31, 32 ; 54, 55) en graphite ou en céramique, à l'exception
des régions en regard des rechargements par soudure (3, 9 ; 23, 29 ; 52, 53) du corps
de base du récipient (1, 21, 42) et du couvercle de fermeture (6, 26, 44), et le corps
de base du récipient (1, 21, 42) est soudé au couvercle de fermeture (6, 26, 44) par
les rechargements par soudure (3, 9 ; 23, 29 ; 52, 53) pour la fermeture hermétique
du récipient. -
2. Récipient suivant la revendication 1, caractérisé en ce-que le rechargement par
soudure (3) du corps de base du récipient (1) est constitué d'un anneau ayant, en
section transversale, la forme d'un L, dont l'une des branches (4) est en contact
avec la surface de joint (10) du côté frontal et dont l'autre branche (5) est en contact
avec la surface extérieure du corps de base du récipient (1), le rechargement par
soudure (9) du couvercle de fermeture 16) enserre un bord en saillie (7) du couvercle
de fermeture (6), repose sur la surface extérieure du couvercle, et est placé sur
une surface annulaire (8) inclinée de l'extérieur vers le diamètre intérieur du récipient,
en direction du corps de base du récipient (1).
3. Récipient suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le rechargement par
soudure (23) du corps de base du récipient (21) se trouve sur la surface extérieure
du corps de base du récipient (21), à l'extrémité de celui-ci qui est ouverte du côté
frontal, le rechargement par soudure (29) du couvercle de fermeture (26) enserre un
bord en saillie du couvercle de fermeture (26) et repose sur la surface extérieure
du couvercle, le couvercle de fermeture (26) ou le corps de base du récipient (21)
présente, sur leur surface opposée (28, 30), une surface annulaire (28) s'étendant
de manière inclinée de l'extérieur vers le diamètre intérieur du récipient, le matériau
de base du couvercle de fermeture (26) et le matériau de base du corps de base du
récipient (21) sont soudés l'un à l'autre par un premier cordon de soudure (36) et
les extrémités opposées des rechargements par soudure (23 et 29) sont reliées l'une
à l'autre au moyen d'une seconde soudure (37).
4. Récipient suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le rechargement par
soudure (53) du corps de base du récipient (42) enserre l'extrémité ouverte (40) de
la paroi du récipient (57), le rechargement par soudure (52) du couvercle de fermeture
(44) enserre un bord en saillie (41) du couvercle de fermeture (44), qui est introduit
dans l'ouverture de réception (43) du corps de base du récipient (42), le bord en
saillie (41) présente une surface extérieure inclinée en direction de l'axe du couvercle
et recouverte du rechargement par soudure (52).